Übers Jagdreiten

Diskutiere Übers Jagdreiten im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo ihr Lieben, da das Thema Jagdreiten hier ja mal kurz aufgeflammt ist, fühle ich mich als Jagdreiterin doch bemüßigt dazu ein bisschen...
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Lilly_79

Lilly_79

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Hallo ihr Lieben,

da das Thema Jagdreiten hier ja mal kurz aufgeflammt ist, fühle ich mich als Jagdreiterin doch bemüßigt dazu ein bisschen was zu schreiben.

Punkt 1 - Kondition

Das Pferd:
Ein vernünftiges Aufbautraining dauert seine Zeit.
Ich habe mit meinem mit 6 Jahren die erste Jagd geritten, er wurde mit 4 eingeritten und in den folgenden 2 Jahren langsam aufgebaut.

Ein Jagd geht ja nicht nur über 10 km, sonder in der Regel ab 15 km Aufwärts mit einer Pause (Bügeltrunk) und es wird fast alles im Galopp geritten. Und dazu noch gesprungen.
Das erforderte eine entsprechende Kondition.

Außerdem muss man bedenken, dass ein Pferd bei einem Teilnehmerfeld von 20 oder mehr Reitern vollkommen anders reagiert als bei einem Gruppenausritt.

Punkt 2 - Das Handling

Jagdpferd stehen, in der Regel, alle voll im Training und sind meist auch ‚heiß’ aufs Laufen und in einer Gruppe von Pferden die eben das kennen, ist es um einiges schwieriger.
Andererseits sind ‚richtige’ Jagdpferde so gut geritten, dass sie sich auch in so einer Umgebung kontrollieren lassen.
Ich bin z.B. immer nur mit Doppeltgebrochener Wassertrense geritten. Wer meint eine Kandare zu brauchen ist fehl am Platz – wer aber hingegen auf Kandare reiten kann, darf dies ruhig tun. Ich persönlich halte das aber für schwieriger bzw. das Pferd muss besser Ausgebildet sein.

Zurück
zur Kondition, diese muss man langsam über Monate Aufbauen. Ich bin zu dieser Zeit, nachdem mein Dicker 5 Jahre war, täglich mind. 3h geritten und zwar immer die Schwäbische Alb hoch, viel klettern und lange Galoppstrecken.
Ein entsprechendes Trainingsgelände erleichtert das natürlich.
Am Wochenende war ich immer 4-5 Stunden unterwegs, nur mit Schrittpausen. Ein- oder zweimal im Monat sogar 6-8 Stunden.
Mit 6 ½ Jahren, im Herbst, stand meiner dann so gut da, dass er die ‚kleinen’ Jagden die am Anfang der Saison stattfanden als Aufwärmprogramm empfand. (Okay, ab und an war es ‚peinlich’ wenn das Pferd nach der Jagd ‚gerad mal warm’ war, aber zu der Zeit hatte ich außer reiten [und Schule, die ein wenig zu kurz kam *räusper*] nichts zu tun.)

Ein Pferd das so ‚in der Kondition’ steht, ist natürlich auch entsprechend Lauffreudig – ein Tag mal ‚relaxen’ nur mit Bodenarbeit/Dressurarbeit ist nicht…
Natürlich kann & soll man auch so etwas machen aber eben 30 min Bodenarbeit und dann noch 2h reiten.
Folglich ergibt sich, dass so ein Aufbautraining und die Erhaltung der Kondition auch ihre Zeit braucht. – Weshalb ich nach 5 Jahren Jagdreiten leider aufhören musste, da mir die Zeit dafür fehlte als ich anfing zu arbeiten.
Täglich Koppelgang ist natürlich für mich immer selbstverständlich.

Punkt 3 - Das Springen

Dann kommt noch das Springen hinzu. Die Hindernisse sind nicht mörderisch hoch, aber fest.
Ein Baumstamm mit 80-100 cm ist ein ganz anderes ‚Kaliber’ als ein Steilsprung oder ein Oxer oder ein Doppelrick in der Höhe.

Erweiternd kommt dazu, dass man ja nicht wie im Parcours Einzeln springt sondern im Feld.
Je nach Ausgangslage reitet man mittig auf den Sprung zu, oder seitlich oder schräg… aussuchen kann man sich das meist nicht.

Das nur mal als Anfängliche Ausführungen bezüglich ‚Pferd’

Punkt 4 - Der Reiter

Aber das ist nur die ‚halbe Miete’ – denn auf dem Pferd sitzt der Reiter!

Auch der Reiter braucht eine entsprechende Kondition. 3 Stunden Galopp (auch wenn mal eine Trabphase dabei ist) haben es in sich.
Nur anbei, ich habe bevor ich mein Pferd bekam / zu reiten begann Triathlon gemacht. Als er eingeritten wurde habe ich das reduziert auf 1-2 x in der Woche schwimmen uns 2-3 x 15 km joggen, bin aber täglich 30 km (15 hin, 15 zurück) zur Schule geradelt.
Ohne entsprechende Kondition wird eine Jagd zur Tortour wenn man auch noch ein Pferd reitet das entsprechenden vorwärtsdrang hat.

2-3 Stunden Jagd sind keinesfalls mit 3-4 Stunden Ausritt zu vergleichen!

Ich habe viele Reiter auf Leihpferden (die gut trainiert waren) gesehen die die Jagd zwar mitge’gangen’ sind, aber wenn man beobachtet dass nach dem Bügeltrunk diese Leute dann mehr wie ein Sack über einen Sprung gehen, der Entlastungssitz zum ‚ich lass mich tragen Sitz’ mutiert, dann finde ich das dem Pferd gegenüber nicht fair.
Abgesehen von den Pferden und Reitern die nicht gut genug trainiert waren und abbrechen mussten oder stürzten.
Das sie nicht mehr darauf achteten wer vor/hinter/neben ihnen ritt, weil sie zu angestrengt waren.

Also: mindestens so wichtig wie die Kondition des Pferdes ist die des Reiters!


Punkt 5 - Weiteres

Zu Unterscheiden wären auch noch Jagden mit und ohne Meute.
Ich bin beides geritten, allerdings hab ich irgendwie immer ‚Jungmeuten’ erwischt wo es die eine oder andere ‚Panne’ gab – falsche Spur und so, das ist dann ein bisschen gemütlicher.

Ohne Meute waren wir immer flotter unterwegs, wobei eine gut trainierte Meute das sicher auch abkönnte.


Was ich eigentlich damit sagen will: Jagdreiten ist (eine der) ‚Königsdisziplinen’: sie verlangt einiges:
-Viel Zeit zur Vorbereitung
-Sehr gutes Handling des Pferdes
-Kondition
-eine ordentlich Portion ‚Mut’ für das große Feld der Mitreiter und die Sprunge

Bevor ich meine erste Jagd geritten bin, hatten mein Pferd und ich eine Hundertzehnprozentige Vertrauensbasis.
GHP (das gabs damals noch nicht, aber die Sachen haben wir uns selbst ausgedacht) und ähnliches gingen aus dem ‚Eff-eff’, in Schrecksituation galt sein erster Blick mir – was tue ich, wie reagiere ich, danach hat er sich gerichtet.
Dressur mäßig waren (und sind) wir nicht die Überflieger, aber wir arbeiten daran.
Im Gelände war er immer ’heiß’ aber mit 2 Fingern (wörtlich!) handelbar.
Allein und in der Gruppe.
Trotzdem war meine erste Jagd verdammt anstrengend, ein Vollblut mit Ehrgeiz da zu halten wo es hingehört, wenn es partout nach vorne will.
(Anbei ich hab auch mal den Master überholt *rotwerd* aber das war später, Fazit: eine Runde für das ganze Jagdfeld am Ende der Jagd)

So, das nur mal als ein Erfahrungsbericht… Kommentare & Fragen herzlich Willkommen!

LG Lilly
 
07.03.2009
#1
A

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Burani

Burani

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Hey Lilly,

danke für den Einblick.

Wäre mit meinem Pferd schwierig gewesen, denn Burani wollte nur laufen, laufen,laufen und immer erste sein.
Das war teilweise echt schwer.

Das das so 'krass' alles abläuft, mit dem Training usw hätte ich nicht gedacht.

Wie sieht es aus,wenn man den Sprung nicht schafft? Weil da wackelt und fällt da nichts. Gab es mal schwere Stürze oder Verletzungen?

Wahnsinn..
 
Chipi

Chipi

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Huhu,

ich selber bin kein Jagdreiter - zugegebenermaßen hätte ich es gerne versucht, hatte aber nie die Pferde dazu (ein eigenes Pferd habe ich nie besessen, und im Training mit Pferden anderer Besitzer muß man sich schon nach deren Präferenzen richten).

Allerdings habe ich etwas Erfahrung mit Jagdpferden - reinen Jagdpferden, die abgesehen davon leider nicht wirklich vollständig gut ausgebildet waren, d.h. an der Basis fehlten einfach gewisse Grundlagen. Wir hatten mal 4 ausschließliche Jagdpferde im Stall, zugekauft als Vereinspferde, die "herzureiten" waren. Die 4 waren überaus anstrengend, weil sie nichts anderes kannten als Jagden und schon bei der Aussicht auf Galopp brutal "heiß" wurden.

Reiten in der Halle ging grade noch, aber draußen wurde es heftig; schon der Dressurplatz, obwohl der ja optisch der Halle noch recht ähnlich war, forderte viel Kraft und Disziplin, Reiten auf dem Springplatz (lag etwas abseits mit Bäumen und Büschen drumherum) war die ersten Wochen eine echte Herausforderung.
Paraden waren den Pferden schlicht egal, wenn sie erst mal galoppiert sind (Trab unter dem Sattel kannten sie offenbar nur als Übergangslösung zum Galopp; das hatte ich erst später bei einer Haffistute nochmal, aber die war alles in allem um einiges leichter zu reiten), man konnte nur noch mit aller Kraft aus Schultern und Oberarmen gegenhalten - ich hab selten im Sattel etwas Frustrierenderes erlebt.

Danach wurde es langsam, mit viel ausgiebigem Dressurtraining, aber bis Anfänger die Pferde im Gelände reiten konnten, verging fast ein halbes Jahr.

Was ich damit sagen will: wer Jagden reiten möchte, sollte sein Pferd meine ich nicht ausschließlich "auf Jagd" trainieren. Das Laufen in der Gruppe macht den meisten Pferden sichtlichen Spaß, aber sie dürfen dabei nicht "vergessen", daß sie geritten werden ;)
 
Lilly_79

Lilly_79

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Stürze und Verweigerungen gibt es, klar.
Ich selbst bin einmal gefolgen auf unserer 'Hausjagd' bzw am Ende nach der 'Hatz' auf den Fuchsschwanz am Ende der an einem Ast hing.
Eine Erdkuhle die mit Grasüberwachsen war... mein Dicker ist, da er die Umgebung ja kannte, schnurstracks heim in den Stall - unser Glück.
Ich hatte eine Gehirnerschütterung, mein Dicker zum Glück nur ein paar Kratzer.
Das war ein 'Fehler' des Jagdausrichters, er hätte das Terrain dort mähen (oder besser kontrollieren) müssen.

Nicht jedes Hinderniss kann umritten werden, es gibt aber Jagden bei denen es einen Streckenführung gibt, 'ohne Hindernisse'.

Und klar, 'pullen' die Pferde da sehr, meiner auch, aber genau hier zeigt sich eben, welches Pferd wirklich 'fit & reif' für eine Jagd ist...

Je nachdem ob ein Feld auch mit Pikeuren an der Seite eingegrenzt wird, kann man nicht mal zur Seite ausweichen um sein Pferd 'runter zu kriegen'.

Ich sollte auch noch sagen, dass ich eine passionierte Vielseitigkeitsreiterin an meiner Seite hatte die mich trainiert hat und die mich über die erste Jagdsaison begeleitet hat, mit mir geritten ist, mir das Tempo vorgab, die mich angeleitet hat mich zT vom Feld abgeschirmt hat vor den Sprüngen.
Und ich habe ein Pferd, dass wirklich jeden Sprung "passend macht" und für mich alles tut, Dinge die mir den Einstieg erleichtert haben.

LG Lilly
 
Burani

Burani

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Wow,

ich staune gerade. Wäre nichts für mich, hihi.

Hast du Bilder da, lilly?
 
Lilly_79

Lilly_79

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Chipi, was du beschreibst wäre der Horror für mich... ein Pferd muss ja auch sonst noch vernünftig gehen...

Ehrlich gesagt, lerne ich in den letzten 5 Jahren erst bewusst zu schätzen, was ich der Vorbesitzerin meines Dicken, bei der ich lange Einstellerin war, zu verdanken habe.
Ihr Umgang mit Pferden hat auf mich abgefärbt, ich hab das als 'normal' angesehen, dass ein Pferd zB eine Jagd gehen kann, aber auch gemütliche (lange) Ausritte, Bodenarbeit... das Respekt voreinander 'normal' ist, dass nur Strenge und Disziplin die Grundlage für ein nachfolgendes, lockeres Miteinander ist.


Aber ich denke es ist wie bei allen Extremsportarten, wenn nur darauf der Schwerpunkt gelegt wird, dann geht es an anderen Punkten schief...


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Lilly 79 schrieb nach 4 Minuten und 38 Sekunden:

Off-Topic
Bilder... Burani so blöd es klingt, ich hab nicht eines... ich hab zig Bilder aber keins von einer Jagd (war noch vor DigiCam Zeiten).
Es war auch immer so ganz schön stressig obwohl ich meine 'Pferdepflegerin' (sprich beste Freundin) mit dabei hatte.
Meine Fotophase hat eh erst Recht spät eingesetzt, ich hab glaub bis meiner 10-12 Jahre war gerad mal 15 Bilder wenns hochkommt -.- aber ab da... *Festplatte zumüll*
 
Zuletzt bearbeitet:
Burani

Burani

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Schade,

hätte dich gerne mal in Action gesehen.

Bilder von Burani im jungen Alter gibt es auch nur auf Fotos- und die sind nicht mir
 
Chipi

Chipi

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Chipi, was du beschreibst wäre der Horror für mich... ein Pferd muss ja auch sonst noch vernünftig gehen...
Ja, war es in gewisser Weise auch... die "4 Raser" waren zum Glück relativ sicher - wenn man sich nicht ganz blöd angestellt hat, konnte man praktisch nicht runterfallen. Aber mit so einem Pferd ins Gelände zu gehen war natürlich trotzdem ein irres Risiko - ich hätte mit keinem der 4 überhaupt daran denken wollen, eine Jagd mitzureiten.
 
Lilly_79

Lilly_79

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Off-Topic
Andererseits kenn ich das von einer Traberstute die von der Bahn kam... immer am pullen, fast nicht "tot zu kriegen"... ich hab mit der ein halbes Jahr 'gekämpft' bis sie eingesehen hat, dass man (wenn auch unter erträglichem Protest) hinten laufen kann...
 
Ronja11

Ronja11

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Ich habe früher hin und wieder mit meiner Deutschen Reitpony Stute Mandy an jagden teilgenommen. Es ist unabdingbar, das Pferd gut trainiert zu haben. Vor allem, muss es in jeder Situation an den Hilfen stehen.
Es gab nichts schlimmeres, wenn Leute ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatten oder meinten, dass sei ein etwas flotterer Spazierritt und überforderten die Tiere.
Mandy wurde dadurch weder im Gelände zum Durchgänger oder sonst etwas. Ich konnte sie "danach" völlig normal reiten, ob auf dem Platz oder im Gelände.
 
Chipi

Chipi

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Wenn ein Pferd ordentlich ausgebildet ist, sind Jagden vom Verhalten her auch sicher kein Problem ;)
 
Burani

Burani

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Nach der Jagd waren die Pferde nicht mehr auf Laufen aus? bzw unruhig weil es nur Schritt geht?

Wahnsinn, klasse Ausbildung.
 
Lilly_79

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Genau so soll es sein, Ronja11!

Ok, direkt nach der Jagd sind sie entweder aufgedreht oder müde - je nach Kondition.
Aber mit der Routine nimmt das auch ab.
Aber generell sollte ein ruhiger Ausritt nie ein Problem darstellen, egal auf was man 'trainiert'

Meiner ist auch ruhig losgelaufen wenn wir ausgeritten sind, aber 2-3 Stunden bummeln waren selten, aber auch machbar. Allerdings hatte wir ja auch ein Trainingsziel.

Was noch zu erwähnen wäre: nach meiner letzen Jagdsaison habe ich ihn bewusst abtrainiert.
Macht man auf den Winter (Nov-Feb) hin sowieso immer, da man da ja nicht immer so lang kann oder die Bodenverhältnisse nicht so sind und dann ca im März wieder auftrainiert.

LG Lilly
 
Silberfeder

Silberfeder

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Huhu!

Ich danke dir von Herzen, Lilly, genau das ist es, was ich seit ein paar Tagen herauszufinden versuche.
Leider sind andere Foren nicht so Informationsfreudig wie du :mrgreen:

Ich habe ja, woher du auch deine Idee hast, vor an Jagden teilzunehmen.
Perfekt ist, dass hier eine Gruppe Jagdreiter direkt in der Umgebung sind und mit mir trainieren wollen.
Leider (oder zum Glück?) sind hier die Jagden nicht so arg lang, weil da eben auch Jugendliche oder teils auch halbe Kinder dran teilnehmen dürfen.
Die längsten dauern hier 3 Std..

Da ich aber er müßiggänger bin, werden wir zwei wohl nur an den Kleinen Jagden teilnehmen, wenn es denn klappen sollte.
Ausdauer und Veranlagung hat er ja, draussen läufts auch immer besser und den Willen zum Laufen hat er.
Nur ins springende Feld werde ich nicht gehen, das ist mir zu stressig und vorallem bräuchte ich dann wieder einen anderen Sattel :roll:

Aber Danke Lilly, dass du das berichtet hast.
Das hilft mir, mich auf kurz oder lang einschätzen zu können (Ausdauer und Ausdauer sind ja zwei verschiedene Aspekte *g*).

Zuerst käme Gruppentraining, wenn Kondition da ist, mit 30 Pferden.
Das fängt aber erst im April an.
Wenn ich nächstes Jahr anfangen kann, wäre das schon schick.. Aber man sieht, was die Zeit bringt, vllt. dauert es auch länger :)

Liebe Grüße
Federchen
 
Lilly_79

Lilly_79

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Vom 'Laufwillen' her, würde meiner auch heute noch eine Jagd mitgehen und durchhalten, aber er wäre danach platt, vermutlich sogar gesundheitlich geschädigt.

Gerade bei laufwilligen Pferden ist es schwieriger, da sie gern mehr geben als 'gut' für sie ist.
Da muss man als Reiter sehr sensibel sein und darauf achten, denn solche Pferde überfordert man eher als die 'faulen' oder 'normalen'.

LG Lilly
 
Silberfeder

Silberfeder

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Ja das ist wohl wahr!
Aber es schon angenehmer, wenn das Pferd auch Lauffreudig ist, als das man erstmal viel Kraft im Ansporn verliert.

Wir werden das erstmal auf uns zukommen lassen, dazu muß aber auch Nils das Pferd wechseln, denn Bylkja ist mit 24 allmählich zu alt, die Kondition ist nicht mehr da.
Die 12-Jähriger Traberstute ist da ein passenderes Kaliber.. Oder aber halt mit den Jagdreitern.
Dadurch werden wir auch viel Hängerfahren :)
 
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