Krankes Kaninchen temporär trennen?

Diskutiere Krankes Kaninchen temporär trennen? im Kaninchen Gesundheit Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo zusammen unser ältestes Kaninchen (9 Jahre) Lampi hat ein entzündetes Auge und auch im Mund und Rachen hat der TA Entzündungen...
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Hallo zusammen

unser ältestes Kaninchen (9 Jahre) Lampi hat ein entzündetes Auge und auch im Mund und Rachen hat der TA Entzündungen festgestellt. Nun müssen wir Augentropfen, Salbe und AB geben. Dreimal pro Tag (AB nur einmal). Ist es sinnvoll und
auch möglich Lampi von den anderen zu trennen und während der Genesungsphase (wenn es denn funktioniert) separat zu halten? Lampi hat auch Schwierigkeiten zu essen (hat wohl auch Schmerzen im Mäulchen) und isst deshalb auch sehr langsam. So fressen ihr die anderen natürlich alles weg.

Daher möchten wir sie separat füttern und der Stress ist wohl etwas weniger gross, wenn wir sie nun täglich dreimal medizinisch versorgen müssen. Da alle draussen im Gehege sind haben wir nachts auch fast keine Kontrolle. So würden wir sie in den Wintergarten nehmen, wo wir immer ein Auge auf sie haben können.

Falls sie wieder gesund wird, können wir sie denn so nach 1-2 Wochen wieder zurück ins Gehege tun, ohne dass die anderen sie nachher abweisen?
 
09.03.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
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Oje, oje. Es kann nicht mehr essen und heute mussten wir Lampi notfallmässig wieder zum TA bringen. Sie wird heute narkotisiert damit der Mund und Rachen genau untersucht werden kann. Hoffentlich geht das gut. Mit seinen 9 Jahren ist das sicher problematischer. Aber was sollen wir machen? Wir können sie ja nicht verhundern lassen.
 
L

Lydsch

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ich drück euch ganz fest die daumen, dass deine ältere dame den
eingriff gut übersteht und dass die ursache für die entzündung
gefunden werden kann! :056:
 
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Auf die Narkose wurde verzichtet, zu gefährlich meinte der TA. Er konnte trotzdem reinschauen und stellte fest, dass die Entzündung schon ein bisschen abgeklungen ist.

Im Moment wird sie zwangsgefüttert, weil sie immer noch nicht selbst isst. Beim Abtasten hat er noch eine Verhärtung in der Bauchgegend entdeckt. Was es ist wissen wir noch nicht. Sie wird mal bis morgen um 11 beim TA bleiben und überwacht. Evtl. machen wir noch ein Röntgenbild.

Das Ganze macht uns nun doch etwas Sorgen. Evtl. müssen wir uns doch langsam darauf einstellen, dass es wohl bald vorbei sein könnte :022:
 
**Häschenmamiii**

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OmG!!!!! Du Arme......
Mach dir doch keine Gedanken darüber, dass es bald vorbei sein könnte..:(:(:(..
Sie wird sicher wieder gesund!!!!
 
die_ansche

die_ansche

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Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass die Lage sich bessert. Natürlich könnte es bald mit ihr vorbei gehen, sie ist wirklich schon relativ alt, aber sie kann auch noch ein paar Jahre leben. Man sollte sich jetzt allerdings nicht Illusionen machen, die Tiere leben nun mal nicht ewig. Berichte auf jeden Fall weiter. Trennen würde ich sie nicht, wenn ihr sie eh zwangsfüttert und Medis gebt. Ich drück die Daumen und du berichte auf jeden Fall weiter!
 
muh

muh

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oh no, dann hofff ich auch mal das sie gesund wird!
haltet durch.sie schafft das schon!
 
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Seit gestern ist Lampi wieder bei uns. Es frisst zwar wieder, aber nicht alles. Vorher hat sie immer Heu in rauhen Mengen verschlungen und nu nix mehr. Sie isst im Moment nur Apfel, Salat, Karotten, Broccoli und Körner.

Wir haben ihr ein separates Gehege gemacht, damit sie in ihrem Zustand nicht ums Essen kämpfen muss und ihre Ruhe hat. Sie läuft zwar oft neugierig herum, wehrt sich auch ziemlich kräftig gegen die Medikamente, aber irgendiwe ist sie im Moment nicht die Alte.

Wie auch immer. Morgen geht´s wieder zum TA und dann muss er in das Mäulchen schauen. Länger wollen wir jetzt nicht mehr warten. Das Risiko mit der Narkose nehmen wir auf uns. Der Entzündungsherd muss gefunden werden, dass ist sonst auch kein Leben für sie. Hoffen wir das Beste.
 
häschen-86

häschen-86

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Ich drück dir und dem Kaninchen die Daumen, dass sie alles gut übersteht!!!
 
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Die Narkose hat Lampi überstanden. Leider hat es einen Tumor und einen Eiterzahn. Den Zahn hat der TA entfernt. War wohl der Grund, warum es nicht mehr essen konnte. Der TA meint, wahrscheinlich kann es mit dem Tumor noch leben. Er weiss aber nicht, ob es bereits Ableger im Körper hat. Er hat ja einen Knoten in der Magengegend spüren können. Inwiefern der stört kann man nicht sagen.

Lampi wird jetzt wieder aufgeweckt und bis morgen schauen wir, ob es wieder anfängt zu essen. Wenn nicht, bleibt leider nur noch eins...
 
zwergloh

zwergloh

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Ich drücke dir die Daumen, dass die bis morgen früh wieder was im Magen hat
 
die_ansche

die_ansche

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Meinst du mit Körnern Trockenfutter?
Ist sie nur zum Fressen in dem Gehege allein? Denn wenn, dann würde ich sie nur zum Fressen trennen!
Den Tumor kann man nicht entfernen? Und er konnte nicht sehen, ob der Tumor streut?
 
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Lydsch

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viele kaninchen brauchen nach der narkose unterstützung, damit
sie wieder zum fressen anfangen. deshalb solltest du
unbedingt mit päppelbrei zwangsfüttern, gerade wenn der eingriff
im mund war und sie schmerzen beim fressen hat. da würde
ich ihr noch etwas länger zeit geben und halt gut mit brei päppeln.

und natürlich *daumendrück*
 
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Also Lampi ist schon ein zähes Mädchen. Die Narkose hat es problemlos überstanden, ebenso den Eingriff. Es frisst bereits schon wieder, zwar noch etwas zaghaft (keine zu harten Sachen), aber es frisst. Auch hat sie schon etwas Heu gemümmelt und den angebotenen Löwenzahn hat sie schnell verschlungen.

Ja, den Tumor kann man nicht entfernen. Er ist an einer Stelle, wo es anscheinend heikel ist, dass dann die Blutung nicht mehr zu stoppen sei. Und zu nah am Knochen. Wir wissen auch nicht ob er gut- oder bösartig ist und ob es schon Ableger im Körper hat. Die nächsten Monate werden ganz sicher ein Risiko sein.

Lampi war ja jetzt 5 Tage von den anderen getrennt, aber wir haben sie heute wieder ins Gehege zu den anderen getan. Wir haben sie aber vorher mit Streu aus dem Stall eingerieben, damit sie nicht ganz fremd ist. Sie will schon wieder den Chef raushängen, hat bereits Spoki bestiegen. Umgekehrt besteigen und jagen sie die anderen zwei. Sie sind auch schon zu dritt aufeinander gestiegen. Alles auf guten Wegen, wie es aussieht :clap:
 
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Leider muss ich nun mitteilen, dass Lampi seit heute tot ist. Wir mussten sie einschläfern, der Tumor ist weiter gewachsen. Sie konnte kaum noch atmen, so blieb uns nur noch der letzte Schritt.

Wir sind sehr traurig, haben wir doch einen ganz besonderen Hasen verloren. Sie wird uns fehlen :022:. Aber wir wissen auch, dass es besser so ist.
 
zwergloh

zwergloh

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Tut mir Leid, dass ihr Lampi einschläfern lassen musstet.
 
die_ansche

die_ansche

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Oh nein, das ist aber gar nicht schön das zu lesen. :frown:
*tröst*
Du hast dein bestes gegeben und sie hatte es sicher gut bei dir. Es war richtig, sie gehen zu lassen, nun geht es ihr besser. Komm gut über die RBB kleine Maus und grüß meine hoppelnden verstorbenen Freunde...
 
Knopfstern

Knopfstern

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Auch mein beileid!

Aber, ihr habt den richtigen schritt getan!
Ich habe gerade gestern mit meiner Mutter geredet, wir können doch froh sein, das wir unsere Tiere erlösen können, wenn es einfach nicht mehr geht und nicht leiden zu müssen!

Ich wünsche dir und deiner Familie jetz ganz viel Kraft, 9Jahre ist wirklich ein stolzes alter!

Lg Sanni
 
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Stanzerle

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Hallo,

tut mir sehr leid für Euch ... aber Lampi hätte es sich besser nicht wünschen können, ein schönes Leben und ein langes Leiden habt Ihr ihr erspart ... und sie gehört zu den wenigen Tieren, die geliebt werden, wenn sie gehen müssen und bis zum Ende begleitet werden ... das ist das schönste Geschenk, was man ihnen machen kann.
 
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