Sattel passt nicht - ist ein Ride-on-Pad ne Alternative?

Diskutiere Sattel passt nicht - ist ein Ride-on-Pad ne Alternative? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hi Leute, ich hab folgendes Problem: ich hab ne Haflinger Stute als Reitbeiligung. Der Besitzer reitet sie nicht mehr also bleib nur noch ich...
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Veri85

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Hi Leute,

ich hab folgendes Problem: ich hab ne Haflinger Stute als Reitbeiligung. Der Besitzer reitet sie nicht mehr also bleib nur noch ich... sie ist die letzten 3 Monate gestanden und hat gut zugenommen. Der Sattel passte ihr schon vorher nicht richtig aber jetzt passt
er gar nicht mehr :( und ein neuer wird vom Besitzer nicht gekauft :x ich kann mir keinen leisten, bin erst umgezogen... alle Sättel die im Stall zur Verfügung standen haben wir probiert und keiner hat gepasst :eusa_think:
Nachdem ja ohne Sattel reiten auf Dauer nicht in Frage kommt, noch dazu wo sie zur Zeit nicht wirklich über ne gute Muskulatur verfügt, brauch ich jetzt ne Alternative. Jetzt hat mir ne Freundin so ein Ride-on-Pad von Barfoot empfolen das soll auch gut für den Rücken sein. Die 90 Euro könnt ich verkraften... :roll: Hat jemand von euch so ein Ride-on-Pad oder kennt jemanden der eins hat?
sie ist sehr breit und dick und hat ein Hohlkreuz (sagt man das bei Pferden? :?:) meint ihr da passt so ein Pad überhaupt?
bin ratlos...

Freue mich auf eure Antworten...

LG Verena
 
11.03.2009
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
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Brillenschlange

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Hallo,

ich kenne das Problem von meinem Berittpferd nur allzu gut.

Als Übergangslösung könnte man ein Reitkissen nehmen, allerdings ist es für ungeübte meist recht beschwerlich, darauf Halt zu finden, da man nicht den Halt eines Sattels hat.

Ich würde dir vorschlagen, direkt mit dem Abspeck- und Muskelaufbautraining zu beginnen.
Was bekommt die Kleine denn zu fressen? Dickmacher wie Hafer und anderes Getreide würde ich reduzieren, auch die Leckerliration sollte gemäßigt werden.
Dazu jeden Tag ein strammes Programm, dann sollte sie Fett abnehmen und die Muskulatur "fast von selbst" aufbauen.

Viel Glück und Gruß,
die Brillenschlange
 
H

HüLotte

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Hallo,

das "Hohlkreuz", das Du meinst, nennt sich, wenn es sehr ausgeprägt ist, Senkrücken. Das ist meist auf nicht ausreichend gute Gymnastizierung der Muskulatur mit einem schlecht sitzenden Sattel zurückzuführen. Oft haben diese Pferde auch Blockaden im Hals/ Rückenbereich, das müsste man aber von einem Osteopathen oder Chiropraktor abklären lassen. Senkrücken sieht man auch bei älteren Stuten, die viele Fohlen hatten.
Manchmal ist es auch Veranlagung, was aber durch gutes Reiten und gut passenden Sattel entsprechend kompensiert werden kann.

Ich pflichte Brillenschlange bei, mit Muskelaufbautraining zu beginnen, das heisst aber nicht, das Pferd ausgebunden an der Longe im Kreis rennen zu lassen.
Es gehört eine gehörige Portion Kenntnis der Anatomie und guten Reitens dazu, ein Pferd mit schwacher oder falscher Muskulatur wieder aufzubauen.

Ein Ride-on-Pad halte ich auf jeden Fall sinnvoller als einen schlecht sitzendenden Sattel, das grenzt nämlich an Tierquälerei.
Stell dir vor, Du sollst eine Stunde am Tag in stark drückenden Schuhen Sport treiben... :eusa_eh:
Leider äußern die meisten Pferde Schmerzen nur sehr "leise". Und wenn ein Pferd mal buckelt heißt's gleich "der dumme Gaul"...

Schicke Dir, wenn gewünscht, gern per PN ein paar interessante Links und Buchtipps zum Thema Muskelaufbau und Gymnastizierung.

LG
 
Veri85

Veri85

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Hi Brillenschlange...

danke für deine Antwort. Also vom Halt her mach ich mir da nicht so große Gedanken... Das Thema mit dem Füttern ist so ne Sache... der ältere Herr gibt ihr Müsli und Hafer dazu Karotten und Brot, Äpfel :roll: und da lässt er sich nicht drein reden :(
Wie kann ich denn ihre Rückenmuskulatur und die Kondition aufbauen? Wir haben weder nen Platz noch ne Halle :? gehen also nur ins Gelände und das max. 2x in der Woche. Da stehen nur Freizeitpferde im Stall...und allein ins Gelände? :eusa_think:
Bodenarbeit kann man bei ihr auch knicken, bin schon froh wenn ich sie ohne größere Probleme auf die Koppel führen kann :roll: mit ihrem Gewicht und Dickkopf zieht sie einem dahin wo es ihr passt da hat man keine Chance bei dem Brummer... :|
Wäre so ein Pad (da kann man ja auch Steigbügel dran machen glaub ich, oder??) auf Dauer denn geeignet?

LG Verena


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Veri85 schrieb nach 11 Minuten und 23 Sekunden:

Hi HüLotte,

Ohweia, die arme Maus... :roll: tut ihr der Rücken denn weh?
Also longieren fällt sowieso schon mal flach... sie kennt fast gar nichts, keinen Hänger, kein richtiges Führen, keine Longe, etc. deswegen ist es auch schwer mit ihr zu arbeiten, noch dazu wo wir eben keinen Reitplatz haben :( Sie ist 15 Jahre und so auch im Gelände top drauf. kein Buckeln, nicht schreckhaft, ein Traum.
Aber mit dem sturen Besitzer ist das so ein Thema...:eusa_doh: was will man groß machen wenn er nicht auf einen hört... wenn ich dem mit nem Osteopathen komm dann schmeißt er sich weg, "das ist ja alles Humbug und der Stute fehlt ja nix sonst würd man was merken"...:(
Du kannst mir gern ne PN schicken :)

Danke euch schon mal...

LG Veri
 
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Brillenschlange

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Hallo,

Das Thema mit dem Füttern ist so ne Sache... der ältere Herr gibt ihr Müsli und Hafer dazu Karotten und Brot, Äpfel :roll: und da lässt er sich nicht drein reden :(
das sind die typischen Dickmacher.
Ihr könntet ja eine Abmachung treffen, dass du vielleicht morgens vor der Schule bzw. vor der Arbeit schnell beim Stall vorbeischaust und sie dann fütterst - so kannst du das zumindest halbwegs kontrollieren, dass das Müsli und der Hafer erstmal wegbleibt.
Brot ist ohnehin nicht zu empfehlen, da noch nicht vollständig hartes Brot zum Schimmeln neigt und im Magen aufquellen kann.

Oder aber du legst du dem Besitzer dar, dass er, ernähre er sich nur von "süßen Sachen", eher an Diabetis etc. erkranken würde, als wenn er sich gesund ernähre.
Das kannst du auf das Pferd beziehen, denn wenn man es zu sehr "verwöhnt", ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es später an Hufrehe oder eben an Diabetis erkranken könnte - und das kann leider auch ins Geld gehen.

Mein Laptop neigt im Moment zu Abstürzen, ich schreibe dir gleich mal auf, was du an Kondition aufbauen kannst. Aber bevor mein schöner Text wieder weg ist... :D

Liebe Grüße


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Brillenschlange schrieb nach 10 Minuten und 5 Sekunden:

So, Teil 2:

Also longieren fällt sowieso schon mal flach... sie kennt fast gar nichts, keinen Hänger, kein richtiges Führen, keine Longe, etc. deswegen ist es auch schwer mit ihr zu arbeiten, noch dazu wo wir eben keinen Reitplatz haben :(
Dass ihr keinen Reitplatz habt, ist nicht das Problem.
Ich bin sechs Jahre lang nur auf einer abgesteckten Wiese geritten, einige andere User hier haben auch eigene Pferde und arbeiten auch nur auf einem provisorischen Platz.
Das Wichtigste ist, dass du ihr erstmal von Grund auf das Führen neu beibringst, also ihr zunächst nur ein Halfter überstreifst, dann den Führstrick einhängst und ist ein bisschen herumführst.

Die Longe ist an sich auch kein Problem, (hast du einen Kappzaum?), du bringst ihr das wie mit dem Halfter bei, alles schön Schritt für Schritt.
Laufe erst neben ihr her, arbeite auch gerne laut mit der Stimme ("Scheeeritt!", "Teeeraab!" oder "Gaaaalopp!"), lobe sie, wenn sie etwas gut macht, tadle sie mit einem "Nein!", wenn sie sich der Hilfe zu entziehen versucht.

Der Hänger ist an sich im Moment noch kein Thema, ich kenne viele Top-Pferde, die wahnsinnige Panik vor'm Hänger haben.

Wir haben weder nen Platz noch ne Halle :? gehen also nur ins Gelände und das max. 2x in der Woche. Da stehen nur Freizeitpferde im Stall...und allein ins Gelände? :eusa_think:
Eigentlich ist es egal, ob ihr nur Freizeitpferde habt oder eben Spitzensportler - für das Pferd ist das Training immer dasselbe, gleich, ob es Tuniere geht oder im Gelände geritten wird. ;)

Bitte geh' nicht allein raus in den Busch, wenn dir was passiert, kann dir niemand helfen.
Kennst du jemanden, der mit dir rausgehen würde?

Dann reite "über Stock und Stein", sprich, nimm' alles an Wurzeln mit (was aber dem Pferd nicht schaden kann!), das trainiert das Pferd schonmal, da es aufpassen muss, wo es hergehen soll.
Außerdem könntest du Hänge hinauftraben (aber bitte nicht hinuntertraben, da das Pferd schnell gestolpert ist).
Auch längere Trabstrecken bauen sowohl Muskeln als auch Kondition auf.

Das Wichtigste ist, dass du nicht sofort mit einem zweistündigen Ritt beginnst.
Geh' zunächst vielleicht für eine halbe Stunde oder 20 Minuten raus, dann steigere das nach einer Woche auf eine 3/4 Stunde usw.
Ganz wichtig ist, dass du das Dressurtraining (also den Grundstein der gesamten Ausbildung - ein Vergleich: Kein Springcrack würde ohne fundierte Dressurausbildung zu reiten sein!) nicht schleifen lässt.

Steck' dir dazu einfach ein Viereck von 15x30m ab und reite ganze Bahn, Viereck verkleinern, Volten, Zirkel - dadurch wird die Stute gleich auch noch konditioniert.

Gruß
 
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Veri85

Veri85

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Hi Brillenschlange,

also vielen Dank für deine vielen Tips...
also wir richten das Futter her und die Pferdis werden dann alle zur gleichen Zeit gefüttert vom Stallbesitzer, aber ich sprech es auf alle Fälle durch mit ihm...:) zumindest ist das Müsli schon mal Eiweißarm... :roll:
Also sie hat kein Problem mit dem Halfter, aber sobald sie aus der Box draußen ist trampelt sie stur vor sich hin und zieht mich hinterher :uups: ich hab keine Chance sie irgendwie zu stoppen oder dahin zu bewegen wo ich gern hin möchte. wollte am Anfang auch mit spazieren gehen aber das kannst knicken, nicht mal mein Mann kann sie halten und auch wenn ich dann irgendwann laut werde und steeeeh oder haaaalt rufe wackelt sie nicht mal mit den Ohren :022: wenn sie meint sie geht jetzt da zu dem Grünstreifen hin dann maschiert sie los und geht erst wieder weg wenn kein Grashalm mehr steht... die schiebt dich einfach vorne her :roll: hätt es nie für möglich gehalten aber es ist so... Sie ist auch sehr faul und träge...

also da bei uns alle Koppeln und Wiesen die uns gehören hängen ist die größte einigermaßen ebene Fläche ein Platz von 10x15m würde das reichen? wollten ja schon mal nen Platz machen ist aber dann nix geworden...
Meine Dame ist auch sehr stumpf im Maul und sie ist bis jetzt noch nie dressurmäßig geritten worden (glaub auch nicht dass sie die Hilfen kennt) also meine Schenkel ignoriert sie auf jeden Fall :roll: wie krieg ich sie durchs Genick? hab letztes Jahr nach 3 Monaten aufgegeben :( genau wie mit der Longe sie geht (wenn sie nen guten Tag hat) nur außen im Kreis wenn ich neben ihr gehe aber sobald ich in die Mitte gehe läuft sie mir nach oder bleibt stehen...
also öfter wie 2x die Woche reiten die anderen nicht die haben schon alle ältere pensionierte Hottehüs die nach 500m traben fix und fertig sind... aber allein geht schon ab und an, so ist sie ja "Idiotensicher"...
Das mit der Kondition bringen wir schon hin denk ich :D

Danke nochmal hoff ich löchere euch nicht zu sehr und ich hoff ich bekomm das mit ihr irgendwie gebacken mit der dicken Nuss das immer alles sooo kompilziert sein muss :roll:

LG Verena
 
B

Brillenschlange

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Hallo,

Also sie hat kein Problem mit dem Halfter, aber sobald sie aus der Box draußen ist trampelt sie stur vor sich hin und zieht mich hinterher :uups: ich hab keine Chance sie irgendwie zu stoppen oder dahin zu bewegen wo ich gern hin möchte.
das hört sich nach einem sehr stark ausgeprägten Dominanzproblem an.
Sie nimmt dich nicht ernst, ordnet sich dir über - was sie eigentlich aber nicht soll!
In diesem Thread haben wir schon einige Tipps aufgelistet, lies' ihn dir mal in Ruhe durch:
https://www.tierforum.de/t58178-dominanztraining-uebersicht.html

also da bei uns alle Koppeln und Wiesen die uns gehören hängen ist die größte einigermaßen ebene Fläche ein Platz von 10x15m würde das reichen? wollten ja schon mal nen Platz machen ist aber dann nix geworden...
Ja, das würde auch reichen. Für die Galopparbeit ist mir persönlich der Platz von 10x15m zu klein, aber im Moment ist für dich die Schritt- und Trabarbeit ohnehin wesentlicher.

wie krieg ich sie durchs Genick? hab letztes Jahr nach 3 Monaten aufgegeben :( genau wie mit der Longe sie geht (wenn sie nen guten Tag hat) nur außen im Kreis wenn ich neben ihr gehe aber sobald ich in die Mitte gehe läuft sie mir nach oder bleibt stehen...
So, wie sich das anhört, hätte selbst ein erfahrener Reiter seine Probleme, sie überhaupt irgendwie durch's Genick reiten zu können.
Ich nehme an, sie streckt die Nase in den Himmel, drückt den Rücken durch?
Dann könnte man höchstens mit Gewalt versuchen, ihre Nase runterzudrücken und ordentlich zu treiben - aber, wie gesagt, das ist äußerst schwierig und für dich im Moment wahrscheinlich noch unerreichbar.

Könntest du qualifizierten Reitunterricht nehmen? Ich denke, ein kompetenter Reitlehrer kann dir nochmal "hautnah" zeigen, wie du treiben sollst und wie du reagieren musst, wenn sie sich den Hilfen entzieht.
Ich könnte dir hier auflisten, was man machen muss, aber ich denke, wenn du es nochmal vor dir siehst, wirst du es besser verstehen. :eusa_think:

Wenn sie dir an der Longe nachläuft, bleib' stehen und geh' wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Das wiederhole so oft, bis sie von allein stehen bleibt - loben nicht vergessen.

Das ist wie mit Hunden: Wiederhole die Übung so lange, bis das Tier es versteht (bis es quasi "klick" macht).

Dir muss allerdings klar sein, dass dieses Training manchmal sogar Jahre dauern kann, man sehr viel reinsteckt und manchmal noch nicht einmal die Anerkennung des Besitzers bekommt - ich kenne das leider nur viel zu gut.

Und lass' dir noch einen gut gemeinten Tipp geben: Pass' auf, dass der Besitzer dir das Tier nicht "unter dem Hintern wegverkauft", wenn es einigermaßen läuft.
Am besten wäre, dass du sie kaufst, wenn du merkst, dass dein Training anschlägt, aber das ist sicherlich nochmal eine Frage des Geldes.

Liebe Grüße
 
Jogy

Jogy

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ich würd bei so einem pferd generell erst muskelaufbau vom boden machen. bare-back-pads würde ich nicht unbedingt nehmen, da die belastung für einen schlecht bemuskelten rücken enorm ist damit. kauf dir doch lieber nen gebrauchten baumlosen sattel, das ist auf jeden besser als nur so ein pad, auch sicherer und vor allem besser für den rücken...

wenn das tier vllt einfach rückenprobs hat würde ich nen physio holen, die 100euro sollten drin sein. ansonsten kann ich dir nur empfehlen nicht zu oft nur zu longieren oder zu reiten sondern vor allem bodenarbeit, arbeit am langen zügel, doppellonge und auch fahren vom boden aus. dabei ist es auch für das pferd einfacher das gleichgewicht zu finden als an ner einfachen longe.. auch führübungen, damit das mit der verständgung besser klappt..

gallopp muss ja auch überhaupt nicht sein am anfang beim muskelaufbau. dem pferd reicht sicherlich schritt und trab für den anfang völlig.

und AUF GAR KEINEN FALL mit gewalt irgend eine haltung erzwingen, dass führt schlussendlich nur zu noch mehr gegenwehr, hässlichen verspannungen und ggf bleibenden schäden. so baust du nur noch mehr muskeln auf, die du eingentlich gar nicht willst...

ein völlig schlecht bemuskeltes pferd KANN gar nicht aufgerichtet am zügel laufen wie ein trainiertes, ganz einfach weil die rückenmuskeln und bauchmuskeln gar nicht entsprechend trainiert sind und das geht auch nicht schnell...

machs wie wenn du bei nem 3jährigen langsam anfangen würdest. wenn er sich beim reiten völlig verspannt, arbeite lieber erstmal nur an der hand. vorwärts-abwärts, locker am zügel, nicht zwingen, zügigen schritt üben, viele übergänge, keine zu engen biegungen/wendungen. geh davon aus, dass es nichts kann, bzw nichts richtig kann...

das hört sich so an als wäre das pferd abgestumpft und hätte keinen bock mehr. ist meistens bei überbelastung in der vergangenheit so oder bei unsachgemäßem umgang. mit zwang erreicht man da nur, dass das pferd noch weniger lust hat (teufelskreis). versuch irgendwas zu finden was das pferd gerne macht und das häufig einzubaun.
wenn sie keinen bock mehr aufs gebiss hat, dann probiers mal ohne, da hab ich schon viele positive überraschungen erlebt.

beritt ist eigentlich immer wie ganz neu einreiten nur kann man eben manche ausbildungskapitel schneller abschließen, wiederholen muss man bei ner schlechten ausbildung ja fast alles..

hoffe ich konnte dir helfen
 
Veri85

Veri85

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@Brillenschlange: Meinst du? Den Thread werd ich mir mal in Ruhe durchlesen danke...
Also wenn ich sie beim Ausreiten konsequenz am kurzen Zügel halte wird sie ganz bockig und zickig, reißt den Kopf ständig nach unten, fängt an zu tänzeln, schwitzt, schnaubt und dann kann ich sie kaum noch händeln :eusa_eh: wenn wir am langen Zügel reiten und ich die Zügel nur im Galopp aufnehme ist es ihr egal, aber wenn ich ihr mit Paraden und Hilfen komme darauf hat sie anscheinend keinen Bock und blockt ab... Reitunterricht kann ich leider nicht nehmen... na dann werden wir mal von vorn anfangen...Verkaufen wird er die Maus nicht er hat sie seit sie ein Fohlen ist und er will sie bis zum Schluss da haben wird... ich danke dir für deine Unterstützung.

@Jogy:Solang ich sie nicht vom boden aus händeln kann glaub ich macht die Arbeit wenig Sinn, sie macht und maschiert dahin wo sie will. Das mit der Longe haut auch noch nicht hin und mit Doppellonge hab ich null Ahnung :uups: ich hab auch mit jungen Pferden keinerlei Erfahrung deswegen ist das für mich etwas schwer. An der Hand vorwärts-abwärts? Wie funktioniert das genau?
Sie hat irgendwie auf fast gar nichts lust außer fressen und am langen Zügel zu maschieren und auf Feld und Wiese zu galoppieren...mir kommt es auch so vor dass sie einfach abgestumpft ist. Oh mann da hab ich mir was angefangen :roll:
Ein Baumloser gebrauchter Sattel wird schon teurer werden als 90 Euro und da sie sehr breit ist glaub ich passt da ein baumloser Sattel auch nicht gut und ruscht dann sehr, oder? hab ich zumindest mal gehört. Aber bevor ich mit nem nicht passenden Sattel reite meine ich doch das so ein Ride-on-Pad von Barefoot besser ist oder? Soll ich dann mal nur mit Halfter reiten? Wie gesagt momentan siehts bei mir finanziell nicht grad so toll aus dass ich mal 500 € auf den Kopf hau mit Sattel und Physio für ein Pferd das mir hart gesagt ja nicht mal gehört...ist nicht bös gemeint im Gegenteil... Danke für deine Ratschläge hoff ich kann die bald befolgen...


Ach man ich möcht ihr doch helfen, möcht dass es ihr auch spaß macht wenn wir reiten... :089:

LG Verena
 
Jogy

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der gedankengang sollte andersrum sein: wenns am boden nicht klappt würd ich gar nicht erst mit reiten anfangen, gerade wenn das pferd offensichtliche probleme damit hat. kann ein gesundheitliches problem nicht ausgeschlossen werden und du kannst es nicht nachprüfen lassen würd ich erst recht nicht reiten. GERADE wenns am boden nicht klappt macht die arbeit sinn, BIS es klappt. man kann kein haus ohne fundament beun, sonst stürzt es irgendwann ein... keine grundausbildung kein gesundes reitpferd

ein bare-back-pad rutscht 100x mehr als ein baumloser sattel und ich hatte beides schon in versch. ausführungen. zudem ist es so, dass es für den rücken eben schädlich ist, nur mit solchen pads zu reiten auf schlecht bemsukelten pferden...

ich würd dir einfach raten: nicht reiten, vom boden anfangen, viel lesen und jemand suchen, der dir hilft bzw über die schulter schaut.

wenn du es dir nicht zutraun würdest mit einem jungen pferd was zu machen, würde ich aber die korrektur von einem pferd auch nicht raten..
 
Silberfeder

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Huhu!

Baumlose Sättel rutschen eigentlich nicht, da Sie durch die Fork vorne und einem Teil hinten Halt bieten.
Das hat ein Bareback-Pad nicht.

Mein Arabär hat einen enorm gerade Rücken und wenig Widerrist, mittlerweile auch hübsch bemuskelt, da rutscht auch nur dann was, wenn der Gurt zu locker ist (was mich daran erinnert: Ich brauch´ 'nen Kürzeren!).

Grüße
Feder
 
Veri85

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@Jogy: ich muss jetzt erst mal von vorne anfangen mit Dominaztraining, Führen damit ich sie überhaupt mal da hin führen kann wo ich sie gern hätte... das ist mir schon klar ;)
Ich habe von HüLotte Buch- und Filmtips bekommen und auch einige Übungen für den Anfang mit denen ich erstmal beschäftigt sein werde. :D
Ich habe auch nicht gesagt dass ich mir das mit nem jungen Pferd usw. nicht zutraue, sondern einfach keine Erfahrungen auf diesem Gebieten bisher gemacht habe. Ich werde mich jetzt schlau lesen und dann in Ruhe mit der Bodenarbeit beginnen.

Ich hab halt von nee Bekannten gehört dass jedesmal wenn ihr Wallach nen Satz zur Seite macht (er ist sehr schreckhaft...) dann hängt sie mit baumlosen Sattel schief oben :roll: wenn das nicht standard ist, ist es ja gut zu wissen. ;) Aber auch ein Baumloser Sattel muss ja angepasst werden und ist für mich als RB eben nicht drin. der Besitzer kauft keinen neuen weil´s der alte ja tut... zur Not werde ich sie dann halt gar nicht mehr reiten :(

Trotzdem danke...

LG Verena
 
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