Rangordnung in der ganzen Familie

Diskutiere Rangordnung in der ganzen Familie im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, mich beschäftigt seit einigen Tagen die Frage mit der Rangordnung des Hundes in der Familie und auch unter den...
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dark_silence

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Hallo ihr Lieben,

mich beschäftigt seit einigen Tagen die Frage mit der Rangordnung des Hundes in der Familie und auch unter den Familienmitgliedern. Ich selber habe keine Hund, möchte aber gerne einen haben. Im
Moment ist es aber noch nicht realisierbar.

Ist es denn so, dass der Hund nur oder am besten den "Boss" in der Familie als Führer akzeptiert? Ich mein, manchmal hat der Mann, manchmal hat die Frau die Hosen an in der Beziehung. Beeinflusst das auch den Hund und das Verhältnis zu den einzelnen Familienmitgliedern?
Wie sieht es in dem Zusammenhang dann mit Streit aus, würde der Hund z.b. seine Bezugsperson beschützen, wenn es in der Familie Streit gibt oder ordnet sich der Hund dem Ranghöhsten unter?!

Wäre interessant mehr darüber zu erfahren, würde mich also über eure Antworten und Meinungen freuen!

Viele Grüße
dark
 
11.03.2009
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
W

waterflea

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Hi,
wir haben 3 Hunde zu hause und alle 3 wissen, dass wir Menschen zu hause das Sagen haben. Auch wenn wir Besuch haben, hören sie auf die anderen.
Klar hat jeder Hund so seine eigene Bezugsperson, zu der er sich hingezogen wird. Das merkt man besonders, wenn einer von uns länger weg ist. Kuschel eher zu meinem Mann, Sandy zu mir. Blacky ist das völlig egal, hauptsache da ist einer, der ihn füttert, streichelt und mit ihm Gassi geht. Er ist der Treudoofe unter ihnen.

Bei Kuschel könnte ich es mir so erklären, da sie die Erstgeborene ist und mein Mann ihr geholfen hat, rauszukommen und er hat sie natürlich nach Strich und Faden verwöhnt.
Sandy ist damals von mir allein abgeholt worden. Sie hat mich ausgesucht, saß immer hinter mir oder zwischen meinen Beinen bis ich ein Einsehen hatte und sie mitnahm. Sie sollte eine ganz ruhige sein, wurde mir damals gesagt. Was ruhiges wollte ich eigentlich nicht. Hat auch nur 3 Tage angehalten, dann Wendung von 180°.
Blacky haben wir beide zusammen aus dem TH geholt.

Gestritten haben wir uns eigentlich noch nie so, dass irgend ein Hund Partei ergriffen hat. Meinungsverschiedenheiten ja, aber kein Streit in dem Sinne.
Das kenne ich eigentlich nur von dem damaligen Hund meiner Mutter. Ich hatte mich damals mal gewaltig mir meinem damaligen Mann gestritten und hatte grade den Hund bei uns in der Wohnung. Als mein (EX)mann auf mich zukam und die Hand gegen mich hob, ist der Hund laut böse bellend auf ihn zugesprungen und hat sich zwischen uns gestellt. Sie war ein Dackel-?-Mischling und hatte noch nicht einmal Kniehöhe.

Es müssen alle Familienmitglieder bei der Erziehung an einem Strang ziehen, sonst wird das nichts. Es nützt nichts, wenn einer versucht, den Hund zu erziehen und die anderen es schleifen lassen.

lg Claudia
 
Kiki2603

Kiki2603

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Huhu,

also ich denke schon, dass der Hund ganz genau weiß, wer die Hosen an hat in der Beziehung und, dass es viele Hunde versuchen auszunutzen.
Bei uns würde mal ganz klar sagen, ich bin die dominantere und habe die Hosen an:roll:

Sophie macht da keine Unterschiede zwischen Stephan und mir, aber Buddy schon, sogar sehr extrem.
Aber ich denke, das hat auch viel mit Konsequenz zu tun und Selbstsichereit.
Buddy ist kein einfacher Hund, hat mehrfach gebissen. Dadurch hat mein Freund oftmals Angst vor ihm. Buddy darf nicht ins Bett, wenn er dann im Bett liegt und mein Freund kommt, bewegt er sich kein Stück. Mein Freund sagt ,,Runter"... das interessiert en Hund herzlich wenig.
Komme ich rein, ist der Hund vom Bett verschwunden ehe ich mit dem kleinen Finger zucke, weil er genau weiß, wenn er nicht beim 1. Mal runterg eht, packe ich ihn mir und schicke ihn runter (also ihc schubs ihn vom Bett).

Wenn wir streiten ergreift er keine Partei, aber er geht dazwischen, bellt und knurrt.
 
Amber

Amber

Moderator
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ich kann mich dem nur anschließen.
Die Hauptbezugsperson für unseren ist meine Mutter, hauptsächlich kümmert sie sich nehmlich um ihn, gibt ihm zu fressen und sowas. Klar gehen wir alle mit ihm raus und beschäftigen uns mit ihm, doch irgendwie ist es nicht so wie bei ihr.
Wenn ich mit ihm und meiner Mutter raus gehe, dann höhrt er irgendwie kaum auf mich, doch sobald ich alleine bin dann höhrt er um einiges besser, dass ist mir schon oft auf gefallen. Es spielt also eigentlich keine rolle wer von euch das sagen hat, es kommt nur darauf an wer was und wie viel mit dem Hund macht, macht z.b dein Mann viel Grundgehorsamkeitstraining und beschäftigt sich allgemein viel mit dem Hund, dann wird er vermutlich besser auf dein Mann höhren, weil er weis was er von ihm erwartet. Ich glaube aber nicht, dass euer Hund sich gegenstellen würde bei einem streit. Wenn es mal bei uns streit gibt dann zieht er sich in seinen Korb zurück, oder sucht schutz bei einer Person die nicht am streit beteiligt ist.
Es kam aber auch schon vor, dass er hin lief und so ein zartes Bellen von sich gab, also nicht so ein richtiges mehr so sanfter, mir kam es damals so vor als wollte er sagen das es doch jetzt reicht. Weis nicht ob es manche auch kennen.:?
 
dark_silence

dark_silence

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Hallo ihrs,

danke schon mal für die Antworten:D
Bei uns ist es so, das wir beide auf jeden Fall einen Hund möchten, wobei ich total andere Vorstellungen von der Hundehaltung und Erziehung habe als mein Freund. Die Bezugsperson wäre glaube schon ich, jedoch finde ich, dass mein Freund eher das Sagen von uns beiden hat:lol:
Ein paar Gedanken mache ich mir schon, denn ich möchte viel mit dem Hund unternehmen, mich viel mit ihm beschäftigen und vor allem aktiv mit ihm sein, also viel üben, vielleicht eine Sportart oder eine Ausbildung mit ihm machen usw. Mein Freund stellt sich den Hund eher als Kuschelhund vor, der mit ihm auf dem Sofa liegt und ein Nickerchen macht:lol: Zumindest redet er immer so von unserem "zukünftigen Hund" und auf Erziehung ist er glaube nicht so scharf:?
Na ja, ich weiß, dass wir beide irgendwo an einem Strang ziehen müssen und uns über einiges einig werden sollten, was der Hund dürfen soll und was nicht, aber im Moment haben wir da glaube ziemlich andere Vorstellungen von:roll:
 
Kiki2603

Kiki2603

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Die Bezugsperson wäre glaube schon ich, jedoch finde ich, dass mein Freund eher das Sagen von uns beiden hat:lol:
Ein paar Gedanken mache ich mir schon, denn ich möchte viel mit dem Hund unternehmen, mich viel mit ihm beschäftigen und vor allem aktiv mit ihm sein, also viel üben, vielleicht eine Sportart oder eine Ausbildung mit ihm machen usw. Mein Freund stellt sich den Hund eher als Kuschelhund vor, der mit ihm auf dem Sofa liegt und ein Nickerchen macht
Wenn es so läuft, wie du es da schreibst, dann kannst eigtl nur du die Bezugsperson sein. Du musst dich konsequent, aber liebevoll durchsetzen und dem Hund eine klare Führung zeigen und ihm Sicherheit geben. Dann kann nichts schief gehen, auf jeden Fall nicht viel;)
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Ich finde schon das man sich in der Erziehung einig sein sollte, da haben hier auch alle super mitgespielt, die meist Zeit verbringre ich mit ihm und er hört auf mich besser.
 
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