Neuer Arzt - Neue Behandlungsmethoden

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Racco

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Hallo liebe Community!

Unsere bisherige Tierärztin ging vor kurzem in den Ruhestand und ein neuer Tierarzt hat nun Ihre Praxis übernommen.

Da sie uns Ihren Nachfolger empfohlen hat, sind wir jetzt zu ihm gegangen, da unser Kater Siggi vor einigen Tagen von einer anderen Katze gebissen wurde und die Bisswunde sich entzündet hat.

Unser Kater legt sich mit jeder anderen Katze an - es ist
also nicht das erste Mal, dass er eine Bisswunde abbekommen hat ;-)

Nun zu unserer Frage:

Unsere alte Tierärztin hat ihm bei einer solchen Verletzung immer Antibiotika gespritzt. Das kostete immer lediglich ein paar Euro und die Wunde war dann spätestens nach ein paar Tagen wieder gut verheilt.

Der neue Arzt hingegen hat jetzt kein Antibiotika gespritzt. Er greift auf homöopathische Mittel zurück. Heute war ich das zweite Mal zur Nachuntersuchung und mich traf der Schlag:

Er verlangt 60 Euro (bis jetzt), da er mit einem Laser 3 Minuten lang in die Wunde hineinfährt. Er reißt aber jedesmal die Wunde wieder auf, da er ja mit dem Laser-Stab unter die Haut muss. Heilung ist bis jetzt nicht in Sicht - im Gegenteil: es bildet sich Eiter. Er meinte nun, dass man diese Woche noch abwarten sollte. Falls es dann nicht besser ist, würde er erst Antibiotika spritzen.

Versteht mich nicht falsch: Ich will bei der Gesundheit meines Katers nicht an Kosten sparen. Mich würden nur Eure Meinungen interessieren. Wenn ich das jetzt hochrechne, kostet mich die gesamte Behandlung ca. 250 Euro. Bei der alten Ärztin habe ich ca. 10-20 Euro bezahlt.

Danke für Eure Ratschläge!

LG

Racco
 
11.03.2009
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
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Tanchen

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Also das find ich auch sehr happig :shock:
Da ich diese Methode mit dem Stab nicht kenne, kann ich auch nicht beurteilen ob das jetzt besser oder schlechter ist als das Antibiotika, aber allein vom Preis her ist das ja shcon ein gewaltiger Unterschied.
Hast du den TA denn shcon mal darauf angesprochen?
LG
 
simone

simone

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Jeder möchte wohl, das sein Tier bestmöglich behandelt wird. Aber bei diesem Preisunterschied würde ich schon ins Grübeln kommen.
Du kannst doch am besten entscheiden, welche Methode für Dein Tier besser war/ist.
Notfalls such Dir einen anderen TA. Denn wenn Dein Kater so ein alter Haudegen ist, würde das mit der Zeit aber richtig teuer werden.
 
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Racco

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Ja, da bin ich ja gerade im Zwiespalt. Ich habe da 2 Gedanken im Kopf:

1. Mein neuer Tierarzt ist medizinisch auf dem neuesten Stand und diese Behandlungsmethoden kosten nunmal soviel und meine alte Tierärztin hat 'mittelalterliche' Behandlungsmethoden gehabt.

2. Oder finanziert der neue Tierarzt mit überhöhten Rechnungen seine teuren Instrumente, die er sich frisch angeschafft hat. Er hat nämlich die ganze Praxis renoviert...
 
simone

simone

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Unser TA ist nicht auf dem mordernsten Stand, aber auch nicht Vorsinnflutlich. Ich würde sagen gutes Mittelmaß.
Allerdings muss ich sagen, das ich für die Behandlung einer Bisswunde keine 250 Euro löhnen möchte. Es sei denn natürlich, es sind schwerwiegende Behandlungen nötig.
Es sollte schon alles in einem normalen Rahmen bleiben.
 
T

Tanchen

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Hast du ihn denn schon darauf angesprochen dass du früher viel weniger bezahlt hast? was waren denn seine Argumente für seine Methode?
 
eifelbiene

eifelbiene

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Hallo Racco,

in der Schulmedizin wird leider viel zu häufig zu Antibiotika gegriffen. Ein TA sollte da wirklich immer sehr genau abwägen, wann eine Behandlung mit Antibiotika notwendig ist. Die Behandlungsmethode mit dem Stab kenne ich auch nicht, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass die Wunde unter der Haut weitaus größer ist als von außen sichtbar ist. In dem Fall wäre ein Spülen der Wunde sinnvoll, da sich sonst ein Abzess bildet.

Welches homöopathische Mittel hat deine Katze bekommen?
Kennt sich der TA mit Homöopathie aus? Einfach mal so ein homöopathisches Mittel geben funktioniert in der Regel nicht.

Mein Kater hatte letztens auch ein Abzess, welches gespült werden musste. Ok, ich hab nur die Erstversorgung in der Praxis machen lassen und die Spülungen 3 Tage lang habe ich selbst vorgenommen, aber ich glaube ich lag mit Röntgenbild, Sedierung, Abzess aufschneiden, spülen, Zahnstein entfernen bei 60 €.
 
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Yoshi

Yoshi

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Antibiotika sollte tatsächlich nicht zu häufig eingesetzt werden, wenn es nicht unbedingt sein muß. Es schwächt das Immunsystem stark und verändert die Darmflora ungünstig.

Wie oft gab es diese Spritze denn ungefähr?

Zu den Kosten kann ich nichts sagen, hier bekomt man für zehn Euro höchstens eine Wurmpaste, alles andere ist deutlich teurer.

LG Yoshi
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Hallo Racco,

ich kenne diese Behandlungsmethode mit dem Laserstab nicht und kann überhaupt nicht beurteilen, ob das wirkt.
Aber Du schreibst ja, Dein Kater hat auch noch homöopathische Mittel bekommen. Welche waren das denn?

Grundsätzlich finde ich immer gut, wenn ein TA nicht gleich mit "Kanonen auf Spatzen" schiesst und erstmal sanfte Methoden anwendet. Antibiotika werden ja leider immer viel zu schnell verabreicht.
Ob allerdings ein Laserstab bei einer eiternden Bisswunde hilft, wage ich zu bezweifeln ehrlichgesagt.
Das müsste eigentlich gespült werden...

Ausserdem finde ich 250 Euro zur Behandlung einer Bisswunde schon recht heftig:shock:
Aber wie kommst Du denn überhaupt auf diesen Betrag? Bisher hast Du doch erst 60 Euro bezahlt:eusa_think:
 
Davi79

Davi79

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Au weia, lieber geht andere Tierarzt. Wenn nicht teuer soll.
 
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ruschelraschel

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das klingt mir etwas suspekt mit diesem lasern und immerwieder wunde aufreissen .. auch das sich keine heilung einstellt sondern eher verschlimmerung... jeder weiß das von katzen gesetzte wunden sehr schnell heftig eitern und infiziert sind.. also zumindest nen spülen/versorgen mit Jod etc hätte da längst passieren sollen ...für mich klingt das alles nach großem "geschiss" um kohle rein zu holen für die "moderne" praxis ... ich wär da längst weg schätz ich


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

ruschelraschel schrieb nach 4 Minuten und 37 Sekunden:

http://www.welt.de/welt_print/article2758631/Wunden-heilen-mit-dem-Laser.html

les dir das mal durch, da bekomm ich fast angst ob der typ überhaupt den laser richtig einzusetzen weiss, da intuitives vorgehen mit dem teil notwendig ist, ebenfalls ist dort nur die rede von "wundrändern" verschließen.. nicht tiefe wunden behandeln... vorallem hier :

ZITAT:
Gleich, ob es sich um Haut, Muskel oder Blutgefäße handelt, das Gewebe droht bei diesem Vorgehen entweder nicht sauber verschlossen zu werden, oder es wird verkocht. Die Wunde ist in diesem Fall zwar zunächst verschlossen, doch es bildet sich Narbengewebe, das abstirbt. Dabei öffnet sich die Wunde wieder.

FINGER WEG von


PPS: Für Menschen ist das noch nichtmal zugelassen, sprich also garnicht genug erforscht, geprüft, ausgetüftelt ... jetzt bin ich umso entsetzter
 
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Racco

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Hallo Leute!

Zuerst einmal möchte ich mich für die zahlreichen Antworten und Hilfestellungen bei Euch bedanken! Diese haben mir beim Treffen einer Entscheidung sehr geholfen.

Wir haben uns dazu entschlossen, den Tierarzt sofort zu wechseln. Der neue Tierarzt hat auch nur den Kopf geschüttelt...wollte aber nicht Kollegenschelte betreiben ;)

Er gab unserem Kater auch eine Antibiotika-Spritze...das Ergebnis: die Wunde sieht jetzt schon viel besser aus

Liebe Grüße

Racco
 
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