wassertrense zum einreiten - einfach oder doppelt gebrochen??

Diskutiere wassertrense zum einreiten - einfach oder doppelt gebrochen?? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; firsthallo, ich habe einen 3 1/2 jährigen hafi mit dem ich bisher viel bodenarbeit, ausflüge ins gelände usw. gemacht habe. wenn ich mit ihm...
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bonny212

bonny212

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hallo,
ich habe einen 3 1/2 jährigen hafi mit dem ich bisher viel bodenarbeit, ausflüge ins gelände usw. gemacht habe.
wenn ich mit ihm arbeite hat er immer seine führkette (im gelände) oder knotenhalfter (auf dem platz) drauf, mit dem es auch sehr gut funktioniert.

jetzt möchte ich langsam anfangen, ihn an die trense zu gewöhnen. erstmal nur die trense an und das stallhalfter plus fürhrkette drüber, daß das gebiß ersteinmal aussenvor bleibt.

jetzt bekomm ich von allen seiten her verschiedene meinungen im bezug auf das gebiss. die einen sagen wassertrense einfach gebrochen sei besser für den anfang, die anderen sagen wassertrense doppelt gebrochen sei besser, weicher.

eine freundin hat mir das gebiss "bimeta" empfohlen, welches sehr gut für den anfang sein soll.

habt ihr erfahrungen damit? mit welcher gebissart habt ihr angefangen? :eusa_think:

danke schonmal im voraus...
:D
 
14.03.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
B

Brillenschlange

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Hallo und willkommen im Forum!

Mein Pferd wurde mit einer doppelt gebrochenen Wasserkopftrense eingeritten, mM verteilt sich der Druck durch die drei Teile auch besser.

Bei einfach gebrochenen Gebissen wirkt der beidseitige Zug wie ein Schanier, es klappt zusammen.
Neben dem Druck auf die Laden presst sich dann die Mitte des Gebisses (also dort, wo der Ring sitzt!) auf den Gaumen - das ist für viele Pferde unangenehm und kann unter anderem ein Sperren fördern.

Durch das doppelt gebrochene Gebiss soll die Scharnier- bzw. Hebelwirkung verhindert werden - das Gebiss drückt also nicht mehr gegen den Gaumen, sondern nur noch gegen die Zunge, was für das Pferd auf Dauer nicht so unangenehm ist.

Gruß
 
Elly

Elly

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Das sehe ich wie Schlange. (Ich würde auch zu dopp. gebrochen raten.)

Allerdings noch ein kleiner Edit:

Der "Nussknackereffekt" wirkt nicht auf den Gaumen, sondern quetscht nach neusten Untersuchungen "nur" die Zunge ein. Das ist natürlich auch nicht gerade angenehm für´s Pferd.
(Nur bei Pferden mit extrem "kleinen" Maul kann das Gebiss auch auf den Gaumen wirken.)

Beim dopp. gebrochenen Gebiss darauf achten, dass das Mittelstück weich und rund ist, dieses kann sich nämlich auch leicht aufstellen & auf die Zunge wirken.

LG
 
Chipi

Chipi

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Hallo Bonny,

ich würde eigentlich immer eine doppelt gebrochene vorziehen - aus den genannten Gründen. Welche Vorteile sehen denn die, die dir zur einfach gebrochenen raten, gegenüber der doppelt gebrochenen?
 
Ronja11

Ronja11

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Du musst sehen, was Dein Hafi lieber mag. Ich nehme auch gerne doppelt-gebrochen. Allerdings fand ein Pferd von mir die damals doof. Sie legte immer die Zunge drüber. Also gab ich eine einfach gebrochene und siehe da, die fand sie klasse. Irgendwann nahm ich wieder die doppelte, das fand dann auch o.k., inzwischen reite ich sie mit einem Babyhackemore.
 
T

teff

Guest
Hallo und willkommen im Forum!
ich würde auch die doppelt-gebrochene vorziehen. Gründe sind ja schon genug genannt =)
 
Jogy

Jogy

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ich reite ausschließlich mit doppelbruch... egal ob anfang der ausbildung oder fortgeschritten
 
bonny212

bonny212

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hallo!

wow, daß ging ja schnell mit anworten...und gleich so viele... danke! :)

also, ich denke hier ist einstimmig für doppelt gebrochen abgestimmt worden ;-)

und welche doppelt gebrochene? am besten wäre wohl mit einem kupferzwischenstück, das er schön abkauen tut...?

ich dachte immer einfach gebrochen, da sticht die mitte (sprich die spitze) oben in den gaumen. und bei doppelt gebrochen...sind es gleich zwei gelenke die drücken.

ich muß dazu sagen, mein anderes pferd wird mit nem roller bit mit kupfereinlage (linda-tellington-jones-bit) geritten. deshalb kenn ich mich in dem bereich wenig aus.

den kleinen möcht ich später im westernstil einreiten, allerdings auf wassertrensenbasis (also ohne schenkel (snafflebit))

hab beim krämer schonmal reingeschnuppert....da gibts ja so viel verschiedene...

welches würdet ihr empfehlen?

danke und liebe grüße
bonny
 
B

Brillenschlange

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Hallo,

dazu hatten wir sogar mal einen Thread (hier: https://www.tierforum.de/t54043-gebisse-bezeichnungen-und-wirkung.html ). Da stehen, meines Wissens, auch Vor- und Nachteile von verschiedenen Materialien drin.

Vom Material her bevorzuge ich Edelstahl und Gold, bei Leder und Gummi habe ich so meine Bedenken. :eusa_think:
Aber letztendlich musst du ausprobieren, was dein Pferd am besten annimmt.

Gruß
 
Flecky

Flecky

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ich würde eine weiche gummistange empfehlen
 
B

Brillenschlange

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Und warum? Kannst du das begründen?
Würde mich mal interessieren.
 
Cori

Cori

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hallöchen, also ich hab bei meinen pferden auch doppelt gebrochene gebisse. bei nicki hab ich noch ein kupfermittestück.

grüße
 
Flecky

Flecky

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weil viele junge pferde noch empfindlich im maul sind und si auch dabei zum kauen angeregt werden aber anderseits kann man ihn nicht ausversehen was im maul einklemmen oder sie sich selber
 
Cori

Cori

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öhh ok.... auf die dicke des gebisses würde ich noch achten.

LG
 
Lilly_79

Lilly_79

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Der Durchmesser spielt auch ein wichtige Rolle, ein zu dickes Gebiss kann gerade ein junges Pferd sehr irritieren.

LG Lilly
 
Elly

Elly

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Nicht nur irritieren, es ist schlichtweg unangenehm für das Pferd, nicht nur für jungen.
(Zur "Dicke" steht auch alles in dem Thread, den Schlange gepostet hat.)

Aber wenn du Western reitest, wird die Dicke nicht das Problem sein.
Westernbits sind meist etwas dünner als die Gebisse der Englischreiter.
Ich habe auch Westernbits, aber die brauch´ ich im Moment eh nicht ;)
( Später werde ich auch noch mal drauf zurück kommen, aber für den Moment nur gebisslos. )

LG
 
B

Brillenschlange

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16mm bzw. 18mm, sprich die handelsüblichen Dicken, finde ich persönlich zu dick.
Allerdings muss man als vielleicht nicht so routinierter Reiter oder als Reiter, der sich (noch) nicht auf sein Pferd wirklich einstellen kann, aufpassen, dass man bei einem zu dünnen Gebiss (10mm oder 12mm) nicht zu stark auf das Maul einwirkt und dadurch eine Hebelwirkug verursacht.

Gruß
 
Kawakim

Kawakim

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ich hab eins doppelt gebrochenes von sprenger für meinen 5 jährigenund das ist super. es gibt auch kleine rollen oder kugeln für das mittelstück des gebisses aber ich würd am anfang eher drauf verzichten.denn er hat ja schon was im mund und soll sich nicht nur auf das gebiss konzentrieren sondern auch auf dich.

viel glück und spaß euch beiden
lg kim
 
bonny212

bonny212

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hallo :)

danke für die vielen tipps.

also ich bin nächste woche im krämer und werde mir dort eine doppelt gebrochene (vielleicht mit kupfermittelstück, schau ich mir erst mal an) holen.
mal gespannt, was er dazu sagt :)

die gummistange hat mir auch zugesagt, mal schauen wenn ich's "live" sehe, zu was es mich mehr hinzieht.

liebe grüße
bonny
 
GiRu <3

GiRu <3

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hey,
ist vllt ein bissel spät, aber die doppeltgebrochene kann ich nur empfehlen ;) Meine RB hat die auch und er ist schön weich im maul. Bei uns wird die doppeltgebrochene eh als "ausbildungsgebiss" bezeichnet.^^
LG
 
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