Durchtreten - Sehnenstärkung?

Diskutiere Durchtreten - Sehnenstärkung? im Pferde Gesundheit Forum im Bereich Pferde Forum; Habe grade auf Fotos firstgesehen, dass mein Pferdchen sehr stark durchtritt. Was kann ich dagegen alles machen!?
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xSteffix

xSteffix

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Habe grade auf Fotos
gesehen, dass mein Pferdchen sehr stark durchtritt. Was kann ich dagegen alles machen!?
 

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25.03.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Silberfeder

Silberfeder

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Huhu!

Stark durchtreten?
Das, was ich bisher in meinen Hufkursen gelernt habe, ist zwr nicht viel, aber es sagt mir, dass dein Pferd nicht durchtrittig ist.
Im Galopp oder kraftvollen Tra senkt sich nunmal die Köte gen Boden, durchtrittig wäre ja bereits eine Berührung des Bodens.

Ich muß mal suchen, hatte irgendwo ein Video von galoppierenden Pferden (Jagdgalopp), da sieht man dann, dass das keine Durchtrittigkeit ist (mein 5-Jähriger Araber sieht im Galopp nämlich auch nicht anders aus, ebenso bei der Passage, und der ist alles andere als Durchtrittig).
Du mußt halt auch bedenken, wieviel Kraft in dem Moment des 2. Bildes z.B. gerade nur einem Bein liegt. 400-500kg Pferd + Reiter + das die G-Kräfte des Galoppsprungs.

Liebe Grüße
Feder

PS: Süßes Pony :D
 
B

Brillenschlange

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Durchtrittig finde ich ihn auch nicht.

Auf dem 2. Bild nehme ich an, dass es einfach ein unglücklicher Moment war, als ihr fotografiert wurdet. Vielleicht ist er auch einfach blöd aufgekommen, das passiert auf unebenen Grund natürlich (euer Sand sieht nicht gerade frisch abgezogen aus ;)).
Oder aber, was auch denkbar wäre, unter dem Punkt, wo das linke Hinterbein stehen sollte, ist eine Platte des Bodenbelages (da, wo der Sand drüberkommt) zu Ende und es ist mit der Zeit eine kleine Lücke entstanden. Also hat er das Bein etwas weiter vorne platziert.

Ein akutes Durchtreten würde man auch im Schritt bemerken.
Vielleicht ist er einfach anatomisch auch so gebaut, dass sich die Knochen arg auf die Köte bzw. den Sporn drücken und dass er deshalb etwas stärker durchzutreten scheint.
Lass' das bitte aber nochmal vom TA überprüfen, nicht, dass sich da doch eine Krankheit hinter verbirgt.

Kann mich nur anschließen. :mrgreen:

Gruß
 
xSteffix

xSteffix

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Also kein Grund mir gedanken zu machen???
Bei dem Trabbild sieht das aus, als hätte er zu kurze Beine... :D
Aber danke für die komplimente!!
 
Ronja11

Ronja11

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Ich finde schon, dass das Pferd stärker als normal durch tritt. Aber, vermeide Springen, da treten Pferde bei der Landung automatisch mehr durch.
Viele Pferde haben das, es ist oft angeboren. Reite "Pferdefreundlich", dann kann Dein Pferd damit wunderbar leben.
 
C

Chiron

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Da würde ich mir eigentlich keine Sorgen machen, solange im Stand nicht bereits eine Durchtrittigkeit sichtbar ist.

Die beste Variante, zu steile Zehenknochen oder durchtrittige Fesseln zu vermeiden ist im Übrigen, die Fohlen bereits ab dem ersten Tag rauszustellen (und nicht vor der bösen Welt in der Box zu beschützen). Zu lange oder zu kurze Sehnen kommen relativ häufig vor und können vom Pferdeorganismus nur in den ersten Lebenswochen korrigiert werden - wenn sich das Fohle bewegen kann ...

LG,

Chiron
 
GiRu <3

GiRu <3

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hey,
was heit durch treten? das das pferd mit den fesseln fast den boden berührt?
LG
 
B

Brillenschlange

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Ja, genau. ;)
Außerdem bedeutet Durchtreten auch, dass das Pferd das Bein zu stark durchdrückt.

Gruß
 
xSteffix

xSteffix

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Èswurde hier mal angesprochen, dass auf Asphalt laufen die Sehnen stärkt! Kann mir da auch einer konkrete Infos geben?
 
B

Brillenschlange

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Steffi, wo hast du das denn aufgeschnappt?
An sich ist es eher so, dass andauerndes Traben auf Asphalt die Sehnen schädigt.

Wie und ob man Sehnen aufbauen soll/kann, weiß ich allerdings auch nicht. :eusa_think:
 
xSteffix

xSteffix

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Ich rede ja auch nicht von traben...
Spaziergänge oder Schrittausritte.
Hatte mal das Thema "Reiten auf Asphalt".
Da kam das auch zum gespräch! Aber nur flüchtig.
 
Chipi

Chipi

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Wenn ich das anatomisch richtig im Kopf habe, sind die betroffenen Körperteile bei Durchtrittigkeit keine Sehnen, sondern Bänder - das aber mal nur am Rande (Sehnen verbinden Knochen mit Muskeln, Bänder Knochen mit Knochen). Bei Hypermobilität von Gelenken (zu der ich auch Durchtrittigkeit zählen würde) sind die Therapiemöglichkeiten bei ausgewachsenen Pferden (und auch anderen Tieren sowie Menschen) äußerst begrenzt; bei genereller Hypermobilität (das würde dann alle Gelenke betreffen) kann es z.B. sein, daß allgemeine eine Bindegewebsschwäche vorliegt. Ist aber nur ein Teil der Gelenke betroffen, kann man das fast ausschließen.

Sehnen und Bänder durch Training zu verkürzen (um so den Beweglichkeitsspielraum der Gelenke einzuschränken) ist meines Wissens nicht möglich. Es kann allerdings sinnvoll sein, die umliegende Muskulatur gezielt zu trainieren (hierzu vielleicht mal einen TA/PT befragen) und ansonsten, wie von Ronja angesprochen, möglichst so zu reiten, daß eine übermäßige Belastung der betroffenen Gelenke ausgeschlossen werden kann, denn die Gefahr, daß die Gelenke dann auch über die Maßen verschleißen, ist natürlich groß. Zudem können bei Verletzungen der betroffenen Gelenke die Bänder noch weiter gedehnt werden - und da Bänder nur begrenzt elastisch sind, ist nicht jede (Über-)Dehnung reversibel - und die Hypermobilität und Instabilität des Gelenks in sich noch verstärken (bei mir z.B. beim Sprunggelenk nach einer Kapselzerrung mit Bänderanriss der Fall).

Ich finde die Fotos zwar auch noch nicht wirklich im kritischen Bereich, aber da es sich um Momentaufnahmen handelt, vielleicht mal einen Fachmann vor Ort konsultieren, der sich das Pferd in der Bewegung anschaut.
 
xSteffix

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Also das ist mal eine ausführliche und aufschlussreiche Antwort! Danke Chipi!
Freitag kommt eine Pferde Osteophatin. Die müsste mir doch sicher auch was dazu sagen können!
 
Ronja11

Ronja11

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nochmal zu den Sehnen auf hartem Boden: Schritt reiten auf hartem Boden stärkt die Sehnen, schädigt die Knochen, reiten auf weichem Boden, schont die Knochen, aber es leiden die Sehnen. (Alles dann, wenn man es übertreibt)
 
B

Brillenschlange

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Uah, also gibt es keine Patentlösung? :101:
Höchstens nur, wenn man beides (reiten auf harten/weichen Untergrund) sinnvoll verbindet.

Gruß
 
Silberfeder

Silberfeder

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Also dieses "Asphalt bei Durchtrittigkeit" habe ich auch im Hinterkpf, aber ich weiß ehrlichgesagt nicht mehr woher :eusa_think:
Wenn du eine Lösung hast kannst du ja mal berichten :D
 
Chipi

Chipi

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Einseitiges Reiten ist ja generell immer schlecht; man muß einen Weg finden, die betroffenen Gelenke möglichst gleichmäßig zu belasten, extreme Stöße und starke statische Belastung (beim Pferd also z.B. Springen oder langes Stehen auf hartem Untergrund) sollte man vermeiden. Auch ein stark unebener Untergrund kann problematisch sein, denn durch die relativ langen Bänder ist das Gelenk ja in sich schon etwas instabiler, das Risiko, es zu "vertreten", steigt. Letzterem kann man aber durch gezielten Muskelaufbau schon entgegenwirken.
 
B

Brillenschlange

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Danke für die Erklärung!

Also ist es quasi wie beim Menschen.
Um die betroffenen Sehnen zu stützen, baut man Muskeln auf - logisch.

Ergo, um es auf ein Pferd zu übertragen: Zunächst kurzes Traben auf ansteigendem Gelände, dann weiter steigern.
Springen etc. ist dann also tabu... :eusa_think:
 
B

Brillenschlange

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Oh! :044:

Gibt's denn nicht irgendwo kleine Hügel? Wälder? Erhebungen?

Lass' mich ein bisschen überlegen, was machen machen könnte (da Springen ja wegfällt). Springen und eben solche Sachen wie Hügel hinauf- und hinabreiten sind für gewöhnlich meine Patentlösungen für solche Probleme.
 
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Thema:

Durchtreten - Sehnenstärkung?