Waldorfschulen

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Viviana.

Viviana.

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Hallo liebe Foris :)
Ich wollt mal eure Meinung zu Walsorfschulen hören.
Keine
Angst,ich geh nicht auf ne Waldorfschule :)
Aber da es ja immer wieder ziemlich negative Berichte gibt,wollte ich mal eure Meinung hören und wissen ob es hier Waldorfschüler gibt und was die dazu sagen :D
 
26.03.2009
#1
A

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Guest

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Jersey

Jersey

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auch wenn ich mich hier unbeliebt mache...
also ich hab immer nur was davon gehört und eigentlich wurden immer nur witze darüber gemacht wie zb "die können immerhin stricken" usw
ich hab keine genaue ahnung, wie es da wirllich abläuft, aber es interessiert mich eigentlich auch nicht. ich halte davon nichts.
 
GiRu <3

GiRu <3

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hey,
also ich kenne eine die auf sone waldorfschule geht und ich muss ganz ehrlig sagen, ich hab selber witze gemacht :D Und sowas wie "mathe= ein faden und noch ein faden sind 2 fäden"^^ aber eig. mein ich das nicht ernst
aber eigendlich ist mir egal, was die da machen, ich bin auf meiner schule und fertig^^
LG
 
seven

seven

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Waldorfschule hin oder her...
"Die können wenigstens ihren Namen tanzen"... ;)

Mal im Ernst:
Bei uns kam eine Waldorfschülerin irgendwann in der Mittelstufe auf unser Gymnasium - die hatte keinen blassen Schimmer von gar nix, musste sich erstmal orientieren und hatte enorme Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen. Da sie aber halbwegs intelligent war, hat sie´s geschafft. Manch anderer wäre da wohl gnadenlos untergegangen...
Und als Nächstes: Man sollte sich mal mit dem guten alten R. Steiner auseinander setzen. Der ist nämlich nicht gerade unumstritten, sein Weltbild war ein - nun ja - politisch nicht eben Korrektes... Das allein lässt mich den Waldorfschulen schon sehr negativ gegenüberstehen...
Mag ja sein, dass es da gute Seiten gibt... aber für mich überwiegen die negativen, und am gravierendsten ist da für mich die politische Einstellung von R. Steiner...

LG, seven
 
Khadija

Khadija

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Wer ist R.Steiner? :|
 
Jersey

Jersey

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ja ich weiß auch njciht so recht. zb von einer früheren arbeitskollegin der sohn ist auch auf einer waldorfschule. und warum?weil er auf der normalen schule nicht hinterher kam.
also das hörte sich damals so an, als wenn "entweder waldorfschule oder brettergymnasium".
ist es nicht sogar so, dass man dort abi machen kann und es anerkannt ist.
 
GiRu <3

GiRu <3

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hmm,
aber wie finden denn waldorfschüler einen beruf? wie machen sie msa oder abi? geht das überhaupt, also da hätte ich bedenken.
LG
 
seven

seven

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http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner
Ansonsten mal weiter googlen - da findet sich jede Menge ;)

Ich denke, dass Waldorfschulen für selbstständige, ehrgeizige, selbst denkende Kinder womöglich gar nicht soooo schlecht sind (abgesehen von der Weltanschauung, die dahintersteckt, und mit der ich gar nicht konform gehen kann...)
Aber "bequeme" Kinder machen dann natürlich den lieben langen Tag das, was ihnen am besten gefällt - und ob sie dabei das lernen, was das Leben später von ihnen verlangt?

LG, seven
 
Nienor

Nienor

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walddorfler bekommen abi .. was mich erstaunt .. ne freundin (mittlerweile ehemalige freundin aus anderen gruenden) war auf einer .. gut sie lernen da alles moegliche was man auf ner normalen schule nicht lernt (zb war theater pflicht, oder instrumente spielen oder halt ne forstklassenfahrt zum faulbaumschlagen und den forst bearbeiten ..) aber das niveau der normalen bildungsfaecher (mit ausnahme von deutsch vllt) war regelrecht misserabel (im vergleich zu dem was wir in der selben stufe getan haben - aber kein wunder da ja viel zeit fuer kreatives weggeht da bleibt nicht viel zeit fuer ne humanistische bildung) aber wie rechtfertigen die denn dann ihr abi ? nen zentralabi wuerden die doch gar nicht schaffen ? und wie ueberleben waldorfler an ner uni wuerde mich mal interessieren ..
 
Audrey

Audrey

Moderator
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ist es nicht sogar so, dass man dort abi machen kann und es anerkannt ist.
Also in Bayern (Zentralabi halt) ist es so, daß sie das normale Abi machen müssen- und da eben die allermeisten (bis auf die von Seven erwähnten superehrgeizigen) ins Schleudern geraten und ein miserables Abi hinlegen - wenn überhaupt... 4 der 5 Kinder meiner Tante (also quasi meine Cousins und Cousinen, auch wenn ich von denen nicht als solche denken kann, aber anderes Thema) waren auf einer Waldorfschule, und der eine, der das Abi geschafft hat, hatte nicht im Traum die Chance auf einen Studienplatz...
 
Naliea

Naliea

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Von den Schulen habe ich nicht viel Ahnung aber von den Kindergärten.
Eigentlich finde ich die Kindergärten sogar recht gut, und wenn mir die Chancen offen stehen werde ich auch dort mal reinschnuppern als Praktikantin.
Jeder Kindergarten hat ein anderes Grundprinzip und die des Waldorfskindergarten ist halt mit seinen Spielzeug nur aus Holz und Co einer davon.
Natürlich gibt es vor und nachteile.

Aber Witze zu machen über jemanden der sich nicht mal aussuchen konnte! auf welche Schule er geht, weil es die Eltern vorgeben finde ich einfach nur grässlich.
Was können Waldorfschüler dafür das sie dort sind?
Wieso muss die Menschheit immer auf allem rumhacken und jeden Beleidigen der "anders" ist.
Ich war auch auf einer Hauptschule, und? Ich hatte jedes Jahr auch meine 2-4 Fünfen auf den Halbjahres Zeugnissen, Und? Bin ich deswegen nun auch anders?
Jeder Mensch ist gleich, ganz egal welche Bildung er genossen hat...

Um im Übrigen dafür das mein Lehrer mir immer Prophezeihte aus mir würde nie was werden, habe ich es weit gebracht.
Ich fange im Sommer die Erzieherausbildung an mit Fachabi...und das sagt eine die auf der Hauptschule verdammt schlecht war.
 
anca0903

anca0903

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Huhu :D

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, denn die Kids meiner Cousine waren sowie im W.-Kindergarten, als auch in einer solchen Schule.

An sich finde ich die Idee nicht schlecht, allerdings wird das ganze Natur-Gehabe etc sehr übertrieben!
Meine Cousine hatte zum Schluss dieser 'Ära' keinen TV und hat nur noch Gemüse roh gegessen... Als sie mal zu Besuch waren und einen laufenden TV sahen, waren sie wie hypnotisiert... An sich nicht schlimm, jedoch finde ich, dass man spätestens ab 12 Jahren das TV und Internet für Informationen, Nachrichten etc BRAUCHT. Was wenn sie nach der Schule raus sind? Schreiben sie dann die Bewerbung mit Hand? usw usw

Die Kinder, die ich kennengelernt hab, haben nur noch mit Knöpfen + Stöckern gespielt und gehäkelt...

Ich finde es auch nicht richtig, dass in der Schule so spät lesen und schreiben gelernt wird...

Sie hatten im Kindergarten bereits englisch und in der 1. Klasse lernten sie hebräisch (!!!) Dabei konnten sie nichtmal deutsch lesen, geschweige denn schreiben...

So habe ich z.B. Sommerfeste erlebt, da gab es Reis und Maiskuchen, sowie Möhren zum Knabbern, zu trinken nur Tee...

Meine Cousine ist irgendwann in eine andere Stadt gezogen und da gibt es keine Waldorfschule. Nun musste der Große die 3. Klasse wiederholen und sie führen wieder ein 'normales' Leben mit TV, normaler Ernährung etc
 
Jersey

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also ich war auch auf einer hauptschule. das ist ja auch nicht das thema, ob man nun hauptschule oder gymnasium war. waldorfschule ist eben ganz was anderes!das ist nicht mit "normalen " schulen zu vergleichen, die spielen ja wirklich nur im wald und sitzen im kreis und werfen sich bälle zu usw.
kindergarten ok, das kann ich mir vielleicht auch noch vorstellen, aber schule-niemals. ich finde es zwar auch gut, wenn es zb gefördert wird, wenn ein kind ein instruument lernt, aber es sollte doch bitteschön kein hauptfach sein (obwohl für mich wär das klasse, da wäre ich wohl glatt ein streber gewesen und hätte auch mal ein richtiges vorzeigezeugnis:D)
 
Naliea

Naliea

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Ich habe auch eine "Wald" Gruppe in meinem Kindergarten und es ist kein Waldorfkindergarten.
Und so schlecht finde ich das garnicht klein Kindern beizubringen wie man sich in der Natur zu verhalten hat ;).

Und natürlich sind Hauptschule oder sonst was nicht damit zu vergleichen, aber sind die Menschen dadurch nun anders in ihrem Charakter?
Muss man sich denn ständig dadrüber Lustig machen? Ich finde nicht.
Mensch bleibt Mensch egal wo und was er macht.
Und das wollte ich damit sagen.
 
Dawn

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Ich habe bis vor kurzen in so einem Kiga gearbeitet, und als erzieherin weiß ich jetzt was ich nciht will.
Ich will nciht, dass die Kids keine widerworte haben,
ich will keine reinigende Heilsteine im Zimmer haben,
ich will nicht nur Ökologisches essen,
ich will nicht jeden tag in der woche das gleiche essen, weil das getreide mit dem kosmos zusammenhängt usw.
 
Kiki2603

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ich finde es schrecklich. Meine Cousins waren in einem Waldorfkindergarten.
Glücklicherweise sind sie nun afu normalen Schulen.
Dieses ,,kommste heute nicht .- kommste morgen" und das lari fari gequatsche.
Und dann im Berufsleben wird das Kind ins kalte Wasser geworfen, weil es dort k eine Strenge, Strafen, Druck etc. kennengerlent hat.
 
schneiderlein

schneiderlein

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Eine ehemalige Freundin von mir ist/war auf einer Waldorfschule.
Ich fands auch etwas seltsam, als mir erzählte, dass sie ein 3 wöchiges landwirtschaftliches (!) Praktikum im Ausland (!!!) machen muss... Ok, war wohl schön in Belgien, aber Sinn?...

Schafe hüten, Namen tanzen, etc... Muss ich das für meine Zukunft können? Ich denke eher nicht. Aber nichtmal wissen wann der deutsch-französische Krieg war, zur Zeit als man sich aufs Abitur vorbereitet hat... :| Mag Ausnahme sein, aber bitte, welches 12jährige Kind lernt denn schon freiwillig, wenn es genau weiß, dass es auch nichts ausmacht, wenn es eben NICHT lernt? Kenn ich nicht allzu viele und ich hätte es auch nicht gemacht!

Mittlere Reife hat man erst nach 12 Schuljahren und Abitur dann nach weiteren 3, so viel wie ich weiß. Ich mein, ich mecker ja schon, dass ich erst mit 20 Ausbildung oder Studium anfangen kann nach 12,5 Schuljahren bis zum Abi, aber noch länger???....
 
Viviana.

Viviana.

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Man, ich vergesse irgendwie immer meine Threads :S
Also weil mich das interessiert hat, habe ich mir mal eine Waldorfschule angesehen und fand das garnicht so schlecht. Ich war in der Oberstufe und das Programm war schon recht zackig, aber anders als an Staatsschulen. Alle machen irgendwie mehr mit und die Stimmung ist irgendwie entspannt. Vom Stoff her ist es schon anders, manche Sachen die ich schon lange gemacht habe machen die jetzt erst und Sachen von den ich noch nichts gehört habe machen sie schon. Es war fast jeden Tag bis 16 Uhr Schule und um diesen "Biokram" ging es eigentlich garnicht, das gehört wohl eher in die Unterstufe. Diesen Eurythmieunterricht fand ich echt lustig, den Sinn darin sehe ich allerdings nicht so ganz :) Sonst wird halt Wert aufs Künstlerisch-Praktische gelegt, was ich eigentlich als lustige Abwechslung empfand. Gut, ich gehe auf ein Privates Gymnasium und bekomme 4x im Jahr Zeugnisse, da sieht das alles nen bisschen anders aus, da ist für so was keine Zeit :)
Die meisten Schüler sind ganz "normal" und offen, aber es gab auch Ausnahmen, aber in der Regel waren sie wirklich nett. Es sind ja auch ganz normale Menschen ;)
Dann war ich noch einen Tag in der 1. Klasse und das fand ich auch total interessant, da wird halt spielend gelernt.
Die meisten Vorurteile haben sich für mich nicht bestätigt und es hat wirklich Spaß gemacht mal was ganz neues kennen zu lernen. Aber vorstellen dort auf die Schule zu gehen könnte ich mir glaubich nicht :)
 
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