Risiko barfen?

Diskutiere Risiko barfen? im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, ich leide unter einer Gewissensfrage und würde gerne eure Meinung dazu hören. Meine Situation: bei meiner Katze, fast fünf, wurde...
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demona

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Hallo,

ich leide unter einer Gewissensfrage und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Meine Situation: bei meiner Katze, fast fünf, wurde chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, Pankreatitis, festgestellt. Daraufhin wurde sie auf strenge Diät gesetzt und bekommt nur noch Royal Canin sensitivity control. Mit diesem Futter sind
ihre Blutwerte wieder super gut geworden, sie ist fideler und aktiver.
Jetzt hab ich mich aber auch über barfen informiert und hatte auch überlegt ob ich alle umstellen soll weil es ja natürlicher für KAtzen ist. Meine Tierärztin hat mir jetzt davon abgeraten, Sie findet das Risiko, daß sich die WErte wieder so extrem verschlechtern wie sie mal waren, zu hoch.

Man sollte dazu sagen, daß diese Krankheit momentan, auch wegen dem Futter, fast schläft. Sprich, meine Katze hat keinerlei Symtome. Allerdings kann so ein Krankheitsausbruch unter Umständen tödlich enden, egal, wie schnell man im Krankenhaus ist.

Habe mich momentan gegens Barfen entschieden, mir ist das Risiko wirklich zu groß aber lieg ich da richtig? Was würdet ihr machen?

DAnke schonmal für eure Antworten
Lg Demona
 
27.03.2009
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
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Antigone

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Hallo Demona!
Ich würde dir raten dich bei dubarfst.de anzumelden. Da gibt es einen besonderen Bereich zu "Barf bei Krankheit" und da kann man dir sicherlich helfen.
Prinzipiell gilt, was der Futtermittelproduzent kann, kannst du auch. Es müssen nur die richtigen Zusätze in der richtigen Menge gegeben werden. Wenn man also an die Zusätze und die Dosierung drankommt, ist das kein so großes Problem und ein Blutbild würde man in deinem Fall ja sowieso regelmäßig machen.
Caterina
 
Tierseelen

Tierseelen

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Bei den Meinungen mancher Tierärzte würde ich vorsichtig sein, viele raten zu den großen Produktionsketten wie Royal Canin und co. da sie gemeinsam mit der Futtermittelindustriearbeiten arbeiten um die Produkte zu verteilen - auch wenn ein Tier es gar nicht braucht.
Auch kennen sich manche TAs mit Barfen nicht aus, werden von den Industrieketten manipuliert, die das barfen schlecht machen - sonst verkaufen sie ja nichts.

Am besten informierst Du dich bei der besagten Community, habe damit auch schon viele gute Erfahrungen gemacht :)
 
Soraya282

Soraya282

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Ich kann mich Antigone und Tierseelen da nur voll und ganz anschließen.
Seit ca. 2 Monaten werden meine beiden nu zu 50% gebarft und es geht ihnen richtig gut damit.
Allerdings habe ich zwei kerngesunde Katzen hier, wo ich nichts großartig beachten muss.
Aber ich denke auch, mit den richten Zusätzen in der richtigen Menge solltest du es genauso gut hinbekommen, wie mit Fertigfutter.
Denn Fakt ist ja, die Katze kann nichts besser verarbeiten als pures Fleisch.

dubarfst.eu kann ich dir auch nur wärmstens ans Herz legen.
Dort hab ich auch schon viele Fragen beantwortet bekommen und grad wenn man so "Problemfellchen" hat, wo man sehr auf das richtige Futter achten muss, bekommst du da große Hilfe, weil dort viele sind, die oft schon ähnliches durchgemacht haben.
 
killer_cat

killer_cat

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Bei den Meinungen mancher Tierärzte würde ich vorsichtig sein, viele raten zu den großen Produktionsketten wie Royal Canin und co. da sie gemeinsam mit der Futtermittelindustriearbeiten arbeiten um die Produkte zu verteilen - auch wenn ein Tier es gar nicht braucht.
Gibt es dazu auch Beweise oder sind das nur Vermutungen? Warum sollte ein Tierarzt sowas machen? Dann müsste er das Futter schon selbst verteilen oder einen anderen Nachweis bringen damit "die Industrie" (oder auch "die Banker", "die Manager", etc., eben "SIE"...:eusa_doh:) ihm etwas Geld oder andere Vorteile gewährt. Meiner Meinung nach ist das nicht haltbar.

Ich würde auf den Tierarzt hören. Im Zweifelsfall ist er/sie der Fachmann bzw. die Fachfrau.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

Moderator
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@killer cat: Die meisten Tierärzte verkaufen auch selber Futter, an dem sie natürlich auch verdienen. Die meisten Tierärzte werden dann natürlich auch zu den Produkten raten, die selbst verkaufen ;)

Ernährung spielt im Tiermedizin-Studium übrigens keine allzu große Rolle, so dass viele Tierärzte sich hauptsächlich auf die Angaben der Futterhersteller verlassen und dementsprechend Empfehlungen geben.
Das ein Fertigfutterhändler sich aber nicht für das Barfen ausspricht dürfte klar sein.
 
Goldkater

Goldkater

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bei meiner Katze, fast fünf, wurde chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, Pankreatitis, festgestellt. Daraufhin wurde sie auf strenge Diät gesetzt und bekommt nur noch Royal Canin sensitivity control. Mit diesem Futter sind ihre Blutwerte wieder super gut geworden, sie ist fideler und aktiver.
Das ist doch schön! Und für mich wäre das Grund genug, es dabei zu belassen.

Barfen gut und schön, aber wie hoch ist das Risiko, bei einem Anfänger noch dazu mit einer kranken Katze, daß man entweder zuviel oder zuwenig von den benötigten Zusatzstoffen unters Fleisch mischt?
Also ich wäre da vorsichtig.
Evt. ganz langsam anfangen und dann regelmäßig die Blutwerte kontrollieren lassen.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Goldkater schrieb nach 2 Minuten und 3 Sekunden:

@killer cat: Die meisten Tierärzte verkaufen auch selber Futter, an dem sie natürlich auch verdienen. Die meisten Tierärzte werden dann natürlich auch zu den Produkten raten, die selbst verkaufen ;)
Die meisten Tierärzte werden natürlich auch nur die Produkte verkaufen, die sie für gut halten und die sich vielfach schon bewährt haben.
 
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Antigone

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Barfen gut und schön, aber wie hoch ist das Risiko, bei einem Anfänger noch dazu mit einer kranken Katze, daß man entweder zuviel oder zuwenig von den benötigten Zusatzstoffen unters Fleisch mischt?
Also ich wäre da vorsichtig.
Evt. ganz langsam anfangen und dann regelmäßig die Blutwerte kontrollieren lassen.
Es hat ja auch keiner gesagt, dass sie mal eben barfen soll, sondern dass sie sich in einem sehr fähigen Forum informieren soll. Dann muss man "nur noch" die Zusätze in den angegebenen Mengen untermischen. Ich traue jedem erwachsenen Menschen den Umgang mit einer Feinwaage zu, du nicht?
Caterina
 
Soraya282

Soraya282

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Gibt es dazu auch Beweise oder sind das nur Vermutungen? Warum sollte ein Tierarzt sowas machen? Dann müsste er das Futter schon selbst verteilen oder einen anderen Nachweis bringen damit "die Industrie" (oder auch "die Banker", "die Manager", etc., eben "SIE"...:eusa_doh:) ihm etwas Geld oder andere Vorteile gewährt. Meiner Meinung nach ist das nicht haltbar.

Ich würde auf den Tierarzt hören. Im Zweifelsfall ist er/sie der Fachmann bzw. die Fachfrau.
Tut er ja auch. Bei den meisten Tierärzten kann man Futter von RoyalCanin oder Hills oder sonst was kaufen.
Und der TA verdient da auch ein bisl dran ;)

Ich würde den TA nicht unbedingt immer als Fachmann ansehen, wenns um die Ernährung geht.
Da dieser Bereich im Studium nur kurz angerissen wird.
Die TÄ und ihr Personal werden dann "geschult" von den Futtermittelherstellern.
Diese bieten richtige Seminare für die TÄ und ihr Personal an.
Klar das da dann IHR Futter als das Non-Plus-Ultra hingestellt wird.
Ich würds ja genauso machen, die wollen doch auch Geld verdienen.

Ich bekam z.B. als ich mit Joy zum ersten mal beim Arzt war ein Babypäckchen von RoyalCanin.
Ganz niedlich, u.a. war da ein Kärtchen drin, wo ich, wenn ich beim TA oder im Handel das Futter gekauft hätte mir das abstempeln lassen könnte.
Bei voller Karte gewährt RoyalCanin ein gratis Seminar für ein Belegsschaftsmitglied des Arztes, damit dieses sich von RoyalCanin weiterbilden lassen und mich noch besser beraten kann was die Ernährung angeht.


Das ist doch schön! Und für mich wäre das Grund genug, es dabei zu belassen.

Barfen gut und schön, aber wie hoch ist das Risiko, bei einem Anfänger noch dazu mit einer kranken Katze, daß man entweder zuviel oder zuwenig von den benötigten Zusatzstoffen unters Fleisch mischt?
Also ich wäre da vorsichtig.
Evt. ganz langsam anfangen und dann regelmäßig die Blutwerte kontrollieren lassen.
Natürlich muss man vorsichtig sein und sich gründlichst informieren.
Dies geschieht nicht von heute auf morgen, das ist ganz klar.
Ich habe gesunde Katzen und rund drei Monate gebraucht, bis ich mir zugetraut hab denen mehr als die 20% Rohfleisch zu geben.
Und selbst da, hab ich mit einer Fertigmischung angefangen.

Es steckt eine Menge Vorarbeit darin.
Daher auch der vermerk auf das Barf-Forum.
Das ist wirklich toll, da dort erfahrene Barfer sind, wo es eben auch mal kranke Katzen gibt, wo man genau beachten muss, was man da zusammen mischt.

Aber wenn man sich gründlich informiert und sich das nötige Wissen aneignet, dann find ich ist es besser als jedes Fertigfutter!!


Die meisten Tierärzte werden natürlich auch nur die Produkte verkaufen, die sie für gut halten und die sich vielfach schon bewährt haben.
Viele Tierärzte "verschreiben" TroFu bei Durchfall oder Struvit.
Dass das TroFu gegen Durchfall hilft, klar, ist ja trocken und entzieht dem Körper das Wasser, somit ist der Kot wieder fest.
Problem weg, Katze geheilt??

Bei Struvit seh ich noch nicht mal wie es augenscheinlich helfen soll.
Das TroFu was TÄ verkaufen ist zu getreidehaltig, dies lässt den PH-Wert des Urins zu hoch werden, was die Bildung von Struvit begünstigt und fördert.
Zudem ist es eben zu trocken, die Katze pullert weniger, die Blase und die Nieren werden nicht richtig durchgespühlt, was ebenfalls die Bildung diverser Steinchen begünstigt.
 
Goldkater

Goldkater

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Es hat ja auch keiner gesagt, dass sie mal eben barfen soll, sondern dass sie sich in einem sehr fähigen Forum informieren soll. Dann muss man "nur noch" die Zusätze in den angegebenen Mengen untermischen. Ich traue jedem erwachsenen Menschen den Umgang mit einer Feinwaage zu, du nicht?
Caterina

:roll: oh man.
Nein, ehrlich gesagt traue ich nicht jedem Menschen den Umgang mit einer Feinwaage zu. Und ich sage Dir auch warum:
weil nicht jeder Mensch die nötige Sorgfalt mitbringt. Irren ist menschlich und jeder Mensch macht auch mal Fehler. Du etwa nicht?
 
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Antigone

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Ich denke wenn es um die Gesundheit seines Tieres geht, wird jeder Mensch sich am Riemen reißen können und diese Genauigkeit aufbringen können.
 
S

Substantia Nigra

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Leider hat sich demona bis jetzt nicht wieder geäußert.
Aber ich denke, aus ihrem ersten Posting wir schon deutlich, dass sie sich um die Katze sorgt und nicht aus Unwissenheit und Bequemlichkeit Trockenfutter füttert, sondern das beste für ihr Tier möchte - und sich auch fragt, ob Trofu da auf Dauer das richtige ist...
Da denk ich schon, dass sie bereit ist, sich zu informieren und auch in der Lage, den richtigen Umgang mit einer Feinwaage zu lernen.

Natürlich ist Barfen eine Wissenschaft für sich und man muss sich gut vorbereiten und sich an gewisse Regeln halten - aber ich glaub nicht, dass das sooo schwer ist, dass man das nicht mit etwas Geduld und Mühe hinkriegen kann.
 
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Risiko barfen?

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