Dreherkrankheit? Backflipping?

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Maitre_Joker

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Hallo liebe Hamsterfreunde von nah und fern,

seit gestren habe ich einen neuen, kleinen Mitbewohner.
Ein Roborowski zog zu meinem älteren Robidad, der seine Wohngenossen leider vor kurzer Zeit verlor.
Vergesellschaftung war kein Problem, die beiden verstehen sich wirklich gut, saßen eine Stunde später schon kuschelnd im Nest ;)

Allerdings ist mir etwas am Verhalten des Neuzuganges aufgefallen, was
mir sehr an eine beschriebene Krankheit erinnern.
Die Rede ist von der Dreherkrankheit.


Dass Hamster beim neuen Einzug nervös und schreckhaft sind, ist selbstverständlich. In meiner nun siebenjährigen Laufbahn wo ich Robies halte ist man sowas ja gewöhnt, nur ist es hier wirklich ungewöhnlich.

Der Kleine dreht ununterbrochen die gleichen Runden im Käfig, über Stunden und dreht sich auch von Zeit zur Zeit einfach um seine eigene Achse.
Dabei kippt er nicht um oder dergleichen, er läuft einfach immer diese Bahnen ab, bis er Hunger hat oder Durst bekommt, macht ein Päuschen und schwupp-
gehts weiter.
Auch wenn ich meine Hand reinhalte wird die kaum beachtet, teilweise läuft er ganz einfach daran vorbei, um seine Bahnen fortzusetzen.


Ich hatte bereits übers Backflipping eine Menge gelesen und gesehen, aber speziell bei Robies stieß ich eben über diese Dreherkrankheit auf Wikipedia, nur mangelt es sonst an Infos zu dieser Krankheit. (habe weder in Büchern noch im Netz kaum was dazu gefunden)

Wahrscheinlich wohl eine Folge von Inzucht. Zumal ich mit diesem Tierladen leider bisher was Beratung angeht leider bisher fast nur Fehlschläge hatte ("jaja, das sind 2 weibchen..") Aber das oll jetzt nicht das Thema sein.

Nun, trotzdem will ich dem Kleinen ein möglichst angenehmes Leben bieten und hoffen, dass es vielleicht doch etwas besser wird.
Der Käfig ist nun auch so eingerichtet, dass den beiden nicht schlimmes passieren kann (große anhöhen oder dergleichen)

Hattet ihr mit soeinem Fall schonmal Erfahrung mit so einem heiklen Thema?
 
15.04.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber von Christine geschaut? Sie hat dort vieles über das Verhalten, aber auch Anschaffung, Pflege, Ernährung und Gesundheit von Hamstern geschrieben. Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Dawn

Dawn

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Huhu,
puuuuuuuuh, ich kenne backflipping nur bei Hybriden zwischen campell und dsungi, habe einen backflipper hier, der hat aber nur minimal Hüfthochstand und man siehts kaum. bei robos war mir das gar nciht bewusst.
 
Maitre_Joker

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Yupp, mir war backflipping auch bisher nur durch solche Hybridzuchten bekannt.
Allerdings sind beide Krankheiten so schlecht...also teilweise schlecht ausgeführt, dass ichs mal unter dem Thema hier aufgeführt habe.

Hier mal ein recht sinnvoller Auszug von einer HP zu dem Thema:
[FONT=Tahoma,Verdana,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][SIZE=-1]Der Weißkopf-Roborowski leidet an der Dreherkrankheit - wie bei den Tanzmäusen dreht er sich nur im Kreis und kann kaum gerade laufen. Das haben nicht alle Tiere aber durch starke Inzucht ist dieser Gendefekt wahrscheinlich aufgetreten Mit solchen Tieren darf auf keinen Fall gezüchtet werden, da es sich laut Tierschutzgesetz um eine Qualzucht handelt. Quelle: http://www.hamsterzoo.de/html/roborowski.html[/SIZE][/FONT]

Ja, unter den Weißköpfigen wusste ich das, gibt wohl dann auch die Ausnahmen unter den "normalen"
 
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Dawn

Dawn

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man lernt immer dazu... ich frage mcih halt immer inweiweit das drehen angenehm fürs tier ist... also obs ihm dann weh tut oder so
 
Maitre_Joker

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Hm, ich schließe mal, dass es wohlmöglich wie beim Backflipping ein Defekt "im Kopf" ist. demnach wird er da wohl wenig mitbekommen.

na mal schauen, vielleicht meldet sich ja jemand, der soetwas schonmal durchgemacht hat
 
Friedas Frauchen

Friedas Frauchen

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Nanu, hat hier gar keiner geschrieben, dass es überhaupt nicht gut ist, dass die zwei zusammen leben? ich weiß, es geht um eine andere Frage, aber Hamster sind numal Einzelgänger. Mich wunderts, dass die beiden sich noch nicht gekloppt haben. Hab noch nie davon gehört, dass man Hamster vergesellschaften kann! Und ich würde es auch nie tun!
 
Kathrin P.

Kathrin P.

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Hallo,
ich glaub ihr verwechselt was: Das Backflipping Syndrom (tritt bei Hybriden auf) ist etwas anderes als die Dreherkrankheit (tritt bei Weißkopf-Roborowskis auf). Sind aber beides Gendefekte. Solange die Hamster ganz normal fressen und trinken, musst du dir eigentlich keine Sorgen machen.
Zur Gruppen/Paarhaltung: Ich finde, man kann das nicht so stark verallgemeinern. Bekannt ist, dass Gruppenhaltung bei gut sozialisierten Campbells klappen kann, manche Züchter geben sie sogar nur zu zweit ab. Bei Dsungaren wird eher zur Einzelhaltung geraten und bei Robos sind die Meinungen geteilt. Das Problem ist leider oft, dass die Tiere aus Zoohandlungen nicht gut sozialisiert sind, weil sie zu früh von der Mutter getrennt wurden. Deshalb sagen eben die meisten, dass Hamster strikte Einzelgänger sind. Es ist aber nunmal so, dass Gruppenhaltung funktionieren kann. Da du schon so lange Robos hältst und die beiden sich auch gut verstehen, denke ich, dass es klappen könnte. Du schreibst ja, dass sie schon zusammen im Nest kuscheln. Warum sollte es dann nich weiterhin gut gehen. Ich persönlich würde meine Hamster zwar nie zusammen halten, aber solche Aussagen wie "Wenn du die nicht sofort trennst, liegen sie morgen tot im Käfig" sind falsch. Vorher gibt es bestimmt irgendwelche Anzeichen von Streit und dann erst müssen sie getrennt werden. Ich denke nich, dass sie sofort aufeinander losgehen und sich umbringen.
Das is jetz aber lang geworden....:uups:
Ich möchte nur nich, dass sich jetz alle auf dich stürzen und sagen, dass du die Hamster trennen sollst. Es geht hier ja eigentlich um was anderes. ;)
 
Dawn

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@Frieda: Ich habe da mit Absicht ncihts zu gesagt, weil viele Infos mittlerweile nciht ganz aktuell ist, Campells kann man in Gruppen halten, manche Robos auch. Und das war nciht die Ausgangsfrage.
 
Maitre_Joker

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Thehe Bei robies hats bischer immer geklappt, da hatte ich mir Vergesellschaftungen keine Probleme.
Natürlich müssten sie getrennt werden, wenn es gar nicht geht.
Aber bisher hatte ich bei Robis nur positives.
Bei den anderen würd ichs ganz lassen .(einmal mit zwei Dsungis versucht..niieee wieder)


Dass Backflipping bei Hybriden wie CampbellxDsungare auftauch wusste ich, Dreherkrankheit kannte ich bei Robies vom lesen her, allerdings finde ich gleichen sich die Symptome in manchen Punkten doch ganz schön an, sodass ichs mal unter beiden Themen eintrug.
Nunja, ich werde das ganze um meinen kleinen Flo hier mal aufmerksam beobachten und vllt mal ab und an Bericht geben, vllt hat ya jemand ähnliche problem.
Im übrigen schaut mein Kleiner hier wie ein normaler Robi aus, sprich ohne weiße maske, kommt eben wohl auch bei "normalen" vor
 
Maitre_Joker

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Neuer Bericht!
Der Kleine hat sich nun ganz gut eingelebt und ist nicht mehr so derbe scheu wie noch zu Anfang. Aber er dreht sich eben, abend beim Einschlafen kann das schon ganz schön heftig sein, aber es geht alles irgendwie (l;P

Hatten mittlerweile sogar schon eine mehr oder minder lustige Situation. Beim Käfigsaubermachen ist der Kleine aus der transportbox ausgebrochen-
war aber schnell wieder eingefangen, da ich es rechtzeitig bemerkte und es sich eben nur vor Schreck im Kreis drehte!

Aber sonst ist alles okay, frisst wie gewöhnlich und ist auch so ganz lieb
 
T

Takey

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Hi Leute,

ich bin hier ebenfalls ganz neu (soeben angemeldet) und habe ein ähnliches Problem. Habe vor kurzem einen kleinen weißen Mittelhamster bekommen, Black Eye White Langhaar, nennt sich die Farbe, der sich ständig im Kreis dreht. Aktionsradius 20 - 30 cm bzw. dreht er sich manchmal nur um die eigene Achse. Selbst, wenn man ihn berührt, lässt er sich nicht abbringen davon. Heute morgen gab ich ihm Möhre, die er sich dann gleich einverleibt hat. Dabei saß er eigentlich ganz friedlich, kippte aber einmal nach hinten weg um. Er benutzt weder Laufrad noch Holzebenen. Er hat einen riesigen Käfig, aber er rennt nur unten seinen Kreis. Er ist leider noch scheu und lässt sich kaum anfassen. Ich mache mir nun große Sorgen um ihn. Ist das diese Dreherkrankheit? Ich finde über diese Krankheit nichts im Internet. Ich hoffe, mir kann hier einer helfen. Unser TA hier ist zwar super, aber einen scheuen Hamster kann man schlecht untersuchen. Das Kuriose ist, vor kurzem hatte mein 2-jähriger Goldie das auch urplötzlich, aber er fraß nix mehr. Der TA meinte, es wäre ein Schlaganfall gewesen und wir haben ihn dann erlöst. Ich hatte schon etliche Hamster, aber sowas kenne ich noch gar nicht. Ich hoffe, mir kann hier einer helfen! Besten Dank.
 
A

Antigone

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Der Hamster gehört unbedingt zum TA, ich weiß gar nicht, was es da noch zu überlegen gibt. Der Hamster ist entweder ernsthaft krank oder hat einen genetischen Hirnfehler. Dreher oder Blackflipper gibt es nicht bei Goldhamstern.
 
Adraste

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Moderator
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Hallo und Willkommen im Forum:)

Ich denke auch, dass dein Hamster zuerst einem Tierarzt vorgestellt werden sollte. Manche Erkrankungen, die Orientierungsprobleme auslösen, kann man behandeln, aber nur, wenn es auch rechtzeitig geschieht. Du solltest auf alle Fälle abklären lassen, ob es eine behandelbare Krankheit ist, oder auf einem genetischen Defekt beruht. Da führt kein Weg drumherum.

Selbst wenn dein Hamster noch sehr scheu ist, sollte der Tierarzt ihn untersuchen können. Keine Sorge, in die Praxen kommen öfter Besitzer mit scheuen Tieren, damit sollte auch dein Tierarzt sich auskennen;)
 
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Dreherkrankheit? Backflipping?

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