Osteoheel

Diskutiere Osteoheel im Kaninchen Gesundheit Forum im Bereich Kaninchen Forum; Hallo, ich brauch mal dringend Rat und hoffe irgendjemand hier kennt sich aus oder hat vllt Erfahrungen gemacht. Meine Kaninchendame Krümel...
Krümel1991

Krümel1991

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Hallo,

ich brauch mal dringend Rat und hoffe irgendjemand hier kennt sich aus oder hat vllt Erfahrungen gemacht.
Meine Kaninchendame Krümel bekommt wegen Arthrose ein homeopathisches Mittel - Osteoheel.
In der Ta Praxis, wo ich immer hingehe, gibt es zwei TÄ. Als ich Krümel das erste Mal vorgestellt hab (vor ca 2 Monaten), hieß es, sie bräuchte 2mal täglich 1 Tablette und zusätzlich
einmal täglich ein Schmerzmittel (Canidryl) und das Schmerzmittel sollte dann evtl etappenweise gegeben werden, also z.b. 1 Woche geben, eine nicht.
Dann war ich nach 10 Tagen das zweite Mal da und war bei der anderen TÄ. Die meinte, kein Schmerzmittel und nur 2mal täglich 1/2 Tablette Osteoheel.Diese Menge bekommt sie im Moment auch.
Nun ist mir aber aufgefallen, dass sie wieder stärker zur Seite kippt beim hoppeln und zwischendurch läuft. Springen kann sie gar nicht mehr, sie kommt nicht mal ohne Brücke in eine Käfigunterschale hinein. Ich könnte sie also im Prinzip mit 15cm Höhe einsperren :|

Ich weiß jetzt überhaupt nicht was ich machen soll. Die Dosierung von Osteoheel wieder erhöhen oder lieber nicht? Wenn ich zum TA gehe, wird mir je nachdem bei welcher TÄ ich bin, ja wieder das Gleiche gesagt. Die Diagnose wird sich nicht ändern, da die Symtome ja sie gleichen sind. Hab so Angst um meine Kleine :( Und sie tut mir auch so leid. Ich muss sie ständig waschen, weil sie sich nicht mehr putzen kann und alles fällt ihr so schwer...

Hoffe, irgendjemand weiß Rat,
Krümel
 
16.04.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal hier im Ratgeber geschaut? Dort findest du sicherlich Hilfe und einige Tipps zu deinem Problem.
zwergloh

zwergloh

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Ich bin zwar kein TA, aber wenn es mit der Dosierung vorher besser war würde ich persönlich wieder zu der Vorherigen gehen.
 
Chipi

Chipi

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Hallo Krümel,

bei dem Präparat handelt es sich um ein homöopathisches Arzneimittel... ob man nun an die Wirkung glaubt oder nicht ist wohl Ansichtssache, einen eindeutigen Nachweis der Wirksamkeit gibt es nicht.
Wenn es deinem Kaninchen so schlecht geht, wurde denn schon mal konservativ behandelt?
 
Krümel1991

Krümel1991

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Also die erste TÄ, bei der ich zuerst war, meinte, dass man nur etwas gegen die Schmerzen tun könnte (deshalb hat sie mit Canidryl mitgegeben). Sie sagte, man könnte zwar röntgen, aber im Grunde würde man im Röntgenbild nur feststellen können, wo genau die Athrose ist. Das spielt aber für die Behandlung keine Rolle, da man es nicht heilen kann. Und beim zweiten Mal hieß es dann, ich solle das Schmerzmittel weglassen und nur mit Osteoheel behandeln.

Gibts denn noch irgendwas was man gegen bewegungsprobleme machen kann?
 
Chipi

Chipi

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Es gibt Möglichkeiten, Arthrose zu behandeln, die über reines Schmerzlindern hinausgehen. Eine Heilung im Sinne von Wiederherstellung des ursprünglichen Gesundheitszustands ist nicht möglich, aber diverse Studien deuten wohl darauf hin, daß es mit einer Kombination aus Glucosaminsulfaten und Kollagen-Hydrolysat zumindest möglich sein könnte, weitere Schädigungen zu verhindern bzw. in Einzelfällen sogar etwas Knorpelsubstanz wieder aufzubauen. Bei Ratten gibt man hier z.B. Cosequin; inwiefern das auch für reine Pflanzenfresser wie Kaninchen möglich ist bzw. welche Alternativen es gibt, müsstest du mit dem TA besprechen.

Canidryl denke ich sollte auf jeden Fall weitergegeben werden; NSAR werden bei Arthrose eigentlich durchgängig empfohlen, weil sie einerseits schmerzlindernd, andererseits entzündungshemmend wirken.
Darüber hinaus wurde für Carprofen (den Wirkstoff in Canidryl) offenbar bei Hunden eine
deutliche, dosisabhängige Stimulation der Bildung von Glykosaminoglykanen durch Knorpelzellen nachgewiesen. In hoher Dosis wird die Synthese dieser Grundbausteine des Knorpels jedoch gehemmt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Carprofen

Die entsprechende Dosis pro KGW müsste dein TA recherchieren, aber das würde zumindest bedeuten, daß Carprofen in gewisser Dosis dem weiteren Knorpelabbau entgegenwirken kann.
Bei Menschen, aber auch bei Pferden und Hunden ist weiterhin eine intraartikuläre Anwendung von Glykosaminoglykanen als Therapie bei Arthrose bestätigt; inwiefern das aber bei Kaninchen machbar und sinnvoll ist, intraartikuläre Applikation (also ins Gelenk hinein) ist bei so kleinen Tieren sicher schwierig.
Quellen: http://www.egms.de/de/meetings/dkou2007/07dkou029.shtml, http://www.vetpharm.uzh.ch/WIR/UC000000/0001__F.htm
 
S

Stanzerle

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Du kannst auch Heel direkt anschreiben, dann bekommst Du einen Anruf von einem der dortigen Tierärzte
 
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