Hund hat eine Herzkrankheit

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snoopy984

snoopy984

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ich war heute nachmittag mit meinem Yorkie Maxl (9 1/2 Jahre) beim Tierarzt.
Er hat schon seit längerem schwer geatmet, sehr viel gehechelt bei der kleinsten Anstrengung und auch sehr viel getrunken. Wobei trinken tut er von klein an sehr viel, er hat schon immer ein schwächeres Herz als üblich. Das wurde ihm bereits mit ca. 2 Jahren schon diagnostiziert. Bislang gab es damit nie Probleme, er musste
keine Tabletten oder so nehmen - war top fit. Nur eben in den letzten Wochen kamen dann die o.g. Anzeichen.

Heute dann die erste Diagnose: Er hat eine Herzkrankheit. Welche weiß ich noch nicht genau, da wir erst am Dienstag den Termin bei einem Herzspezialisten für den Herzultraschall haben. Da werde ich genaueres erfahren. Durch diese Krankheit kommt es bei der Lunge auch zu Wassereinlagerungen, die Leber ist auch etwas aufgebläht, was aber mit dem Wasserstau an der Lunge zusammenhängt und laut Tierärztin nicht weiter schlimm ist. Alle Organe werden aber am Dienstag bei diesem speziellen Ultraschall nochmal mit durchgecheckt.

Maxl bekommt nun jetzt schon mal täglich eine halbe Entwässerungstablette "Dimazon".
Ich bin momentan noch sehr durcheinander, weil ich sehr an meinem kleinen Männlein hänge und Angst habe, ihn vielleicht bald durch diese bescheuerte Krankheit verlieren zu können.

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Entwässerungstabletten? Helfen diese wirklich?

Beim Menschen sagt man ja, 1 x Wasser in der Lunge - immer Wasser in der Lunge. Und das Wasser wird bei uns Menschen immer mehr und mehr und viele Leute ersticken trotz rausziehen das Wassers daran.
Wie ist das bei Tieren?

Vielleicht noch kurz zu Maxl:
Maxl gehört zu der größeren Yorkie-Rasse, wiegt 8,10 kg (heute gewogen).
 
17.04.2009
#1
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martina6406

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Mein Hund hat jetzt auch ein paar Tage lang Entwässerungstabletten nehmen müssen, ihr geht es jetzt viel besser, ist ist viel lebhafter, dadurch dass das Wasser aus der Lunge weg ist. :D
Also sie helfen wirklich.
Ob das Wasser wiederkommt kann ich leider nicht sagen, die Frage stell ich mir auch.
Mach dir nicht zu große Sorgen, warte ab, was der TA am Dienstag sagt.
Noch ein Tipp: Wieg ihn in ein ein bis zwei Tagen nocheinmal, wenn es möglich ist, dann wirst du sehen, wieviel Wasser er wirklich im Körper hatte.

LG
 
snoopy984

snoopy984

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Danke für deine Antwort.
Mich würden nun aber noch die generellen Lebenschancen bei sowas interessieren. Kurzfristig denke ich schon, das sowas helfen kann, aber auf die Dauer?
 
Escaflown

Escaflown

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Hi!

Mein Dusty hatte es auch am Herzen! Er bekam vom 6ten Lebensjahr an Tabletten! Einmal was herzstärkendes und was Entwäserndes! Das zum Entwesern wurde im Herbs/Frühjahr erhöht weil es ihm da meistens schlechter ging durch die Klimatischen veränderungen! Er musste sich da jedesmal noch neu Einpendeln!

Er wurde fast 14 Jahre alt Trotz des Herzfehlers wo ihm ein Tod diagnostiziert wurde in Maximal 5 Jahren! Also mit 11! Er Wurde fast 14 und er starb nicht an dem Herzfehler! Er hatte nen Schlaganfall im Kopf!

Also wenn du nen guten TA hast und die Medizin passt kann auch nen Herzkranker Hund Steinalt werden! ;)

*drück*

Liebe grüße Steffi
 
snoopy984

snoopy984

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Ja, ich bin mit meiner Tierärztin sehr zufrieden. Sie hat eine Tierklinik und schon so einigen Tieren von uns geholfen.
Maxl muss diese Entwässerungstabletten nun sein Leben lang täglich nehmen. Momentan eine halbe Tablette täglich. Wir haben ihm heute die erste gegeben - gestern gabs noch eine Entwässerungsspritze beim Tierarzt. Mein Dad hat die Tablette ins Futter mitreingemischt und vorher noch klein gemacht. Er hat sie so anstandslos mitgefuttert.

Das sinnvollste ist nun, noch die Herzuntersuchung am Dienstag abzuwarten. Da wird ein Ultraschall von allen Organen noch zusätzlich gemacht.
 
snoopy984

snoopy984

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Wir waren heute nochmal beim Tierarzt zum Ultraschall beim Kardiologen.

Diagnose:
die vordere Herzklappe schließt nicht mehr richtig, dadurch kann das Blut nicht richtig abfließen und in diesem Zusammenhang kommt es zur Wasserstauung an der Lunge.

Die Nebennieren produzieren zuviel Cortison, was bedeutet, bzw. erklärt, warum er immer soviel trinkt und ständig hungrig ist.

Die Herzkrankheit wird nun lebenslänglich mit 1 Tabl. Dimazon 40 mg. täglich (1/2 morgens/ 1/2 abends und 1,5 Tbl. Vasotop 0,625 mg.

Laut Angaben des Tierarztes hat er mit dieser Medikamentation gute Chancen, noch einige Jahre zu leben.

Hat hier niemand Erfahrung mit dieser Erkrankung, bzw.mit dieser Medikamentation? Mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr mit einer solchen oder ähnlichen Erkrankung gemacht habt und wie lange eure Tiere danach noch fit und gesund leben konnten.

Das Nierenproblem wird nächste Woche behandelt, da dies nur 2. rangig ist. Er soll sich nun erstmal auf die Herztabletten einstellen und erst wenn dies reibungslos funktioniert hat, bekommt er noch ein weiteres Medikament lebenslänglich für die Nebenniere!

Ich finde das sehr viele Medikamente für einen kleinen Hund mit 8kg oder? Ich habe Angst,dass er durch die vielen Medikamente Schäden an anderen Organen davon tragen könnte. Gut, mir bleibt eh keine andere Wahl, gebe ich ihm diese Medikamente nicht, wird er nicht mehr lange leben.
 
Tamaris

Tamaris

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Hallo, ich durchstöbere seit Wochen das Internet nach diesem Thema. Als ich heute früh im Büro diese Beiträge durchgelesen habe, musste ich mich sofort registrieren. Ich wäre sehr froh über einen Erfahrungsaustausch, weil ich mit unserem Hund genau die gleichen Probleme habe.

Unser Meiki ist ein Spitz, 12 Jahre alt und ca 8 - 8 ,5 kg schwer. Letztes Jahr wurde der Herzklappenfehler entdeckt, und im Oktober bekam Meiki dann die ersten Tabletten. Leider wurde es immer schlimmer, und auch hat er Wasser in der Lunge.

Momentan nimmt er 2x am Tag Vetmedin 1,25, 1 1/2 Tabletten, also 3,75 mg Tagesdosis. Dazu eine halbe ACE Hemmer Enadog 10, 1/2 Prilactone (kaliumsparendes Entwässerungsmittel) und Dimazon 40. Und jetzt kommt unser Problem:
Lt. TA soll er 2 x eine halbe Dimazon nehmen, aber er bekommt davon eine furchtbar trockene Nase mit Kruste. Also habe ich ihm 2 x eine Viertel Tablette gegeben, aber da fängt er zum Husten an, ganz heftig, dass ich meine, er erstickt mir jeden Moment.
Ich bin genauso ratlos wie Snoopy, weil ich nicht weiß, ob ihm die Menge an Dimazon wegen der Niere, Leber und der Nase zu viel wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand auskennen würde und wäre sehr dankbar.

LG, Tamaris
 
snoopy984

snoopy984

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Sorry, dass ich mich länger nicht mehr gemeldet habe, daher erst jetzt meine verspätete Reaktion.

Maxl ist nun auf die Medikamente eingestellt worden. Er bekommt jetzt täglich:
2 x täglich 1 Kapsel Vetmedin 1,25 mg
2 x täglich 1/2 Tablette Dimazon 40 mg
1 x täglich 1 Vasotop 0,625 mg

Zu den 2 x täglich Vetmedin kam es vor 2 Tagen: Maxl hat seine Dimazon (Entwässerungstablette) morgens scheinbar nicht gefuttert. Mein Dad hat sie mittags neben dem Napf gefunden. Er hat ihm dann gleich in sein Futter eine weitere halbe Dimazon eingeweicht, doch dieses Futter hat Maxl den ganzen restlichen Tag über verweigert. Es schmeckte ihm wohl nicht, wie sich herausstellte, denn er hat weiterhin einen sehr guten Hunger.
Am späten Abend dann kam es dazu, dass Maxl umfiel, wie wild gepfiffen hat und keine Luft mehr bekam. Er drohte zu ersticken! Ich bin dann mit ihm sofort (abends 23.30 Uhr!!) noch in die Tierklinik, dort hat er eine Entwässerungsspritze bekommen und es ging im schnell besser. Mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend besser.

Ich habe mich in der Zwischenzeit auch im Froum der Tierkardiologie München (LMU) registriert und habe mein Problem dort geschildert. Dort wurde mir gesagt, dass mein Hund angeblich nur noch ca. 270 Tage zu leben hätte. Ich kann und will das einfach nicht glauben. Meine TÄ´in meinte, er könne mit der ganzen Krankheit schon noch eine Weile leben. Klar, einen genauen Zeitpunkt kann mir keiner sagen ...

Meine Eltern und ich haben uns die letzten beiden Tage einfach damit abfinden müssen, dass es vielleicht bald soweit sein könnte!! Wenn es noch einige Zeit, bzw. Jahre dauert, würde es uns freuen, und wir werden weiter um unseren kleinen Freund kämpfen!!
Solange Maxl weiterhin Lebenswillen zeigt, fit ist, gerne tobt usw. sehe ich keinen Grund, mir über dieses Thema weiter Gedanken zu machen. Ich genieße nun jede Minute, die ich mit ihm verbringen kann, dafür umso mehr und weiß die Zeit zu schätzen!

@Tamaris
Ich bekam von meiner TÄ´in auf meine Frage hin wegen der Organe die Antwort: Wenn er erst 2 Jahre alt wäre, würde sie sich darüber auch gedanken machen, aber so sieht sie keinen Handlungsbedarf. Was bleibt uns anderes über? Wenn wir unsere lieben Freunde noch eine Weile bei uns haben wollen, müssen wir Ihnen diese Medikamente geben. Vetmedin und Dimazon sollen aber sehr gut verträglich sein!
Ohne die richtige Medikamentation von Dimazon kann dein Hund ersticken. Das Wasser drückt so stark auf die Lunge, wenn nicht mit einer Entwässerung nachgeholfen wird! Bitte halte dich an die Medikamentation deines Tierarztes!
 
NcsF

NcsF

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In der Regel helfen die Tabletten bei richtiger Dosierung und empfohlener Gabe sehr gut. Es gibt allerdings Hunde die immer Entwässerungstabl. nehmen müssen. Ist allerdings auch nicht weiter schlimm, da dein HUnd ja auch genug trinkt.

Ansonsten solltest du bei der Herzuntersuchung drauf achten das auch ein Röntgenbild, EKG und durchblutung im Herz kontrolliert wird.

Viel GLück und gute Besserung

NcsF
 
snoopy984

snoopy984

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Röntgenbild, Herzultraschall und Blutuntersuchung wurde alles bereits durchgeführt, eben mit der Diagnose: Mitralklappeninsuffizienz, wodurch sich dann das Wasser zurück in die Lunge staut.

Maxl hat heute Nacht wieder sehr ruhig geschlafen und auch sehr ruhig geatmet. Der Zwischenfall von Dienstag abend scheint wieder vergessen. Es lag wohl wirklich nur daran, dass er an diesem besagten Tag die Tablette nicht gefuttert hat und es auch noch recht heiß an diesem Tag war.
Er muss diese Entwässerungstabletten nun sein Leben lang nehmen - aber wir können gut damit leben, solange unser kleiner vierbeiniger Freund dadurch noch viele schöne Monate und vielleicht sogar noch Jahre bei uns sein kann!! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ...
 
Tamaris

Tamaris

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Vielen Dank Snoopy für deine Antwort.
Ja, es ist so, dass ich ja wie oben geschrieben, wegen der trockenen Nase die Dimazon halbiert habe. Allerdings nach 2 Tagen fing das Husten und Niesen ganz schlimm wieder an. Als ich Dienstag neue Vetmedin geholt habe, hat meine TÄ gesagt, er muss unbedingt die höhere Dosis Dimazon bekommen.

Was mir auch auffällt, ist, wenn das Wetter schön und trocken ist, dann gehts Meiki total super. Fast den ganzen Tag wird nicht gehustet, auch in der Nacht nur selten, aber bei schlechtem Wetter, und noch schlimmer bei Regen, da gehts ihm total schlecht. Da hustet er so viel, dass ich meine, jeden Moment müsste er ersticken. Meiki regt sich auch bei allem so auf, ob vor Freude oder Aufregung, da kann er manchmal gar nicht mehr bellen, nur noch husten.

Eigentlich tu ich seit 5 Monaten nichts anderes als mich auf das Ende vorzubereiten, und doch möchte ich alles tun, damit er noch lange bei uns bleibt. Es ist dieses Auf und ab, dieses Hoffen, Freuen und Verzweifeln, das mich auch sehr belastet.
Heute gehts Meiki wieder sehr schlecht, und ich habe Angst, dass er Schmerzen hat, denn er geht so komisch, er macht einen Buckel und läßt den Schwanz hängen (bei einem Spitz schon ein Zeichen). Und er trotten ganz langsam.
Allerdings möchte ich ihm auch jede Aufregung vermeiden, jeden Stress, den er bei dem TA-Besuch hat. Er hat ganz furchtbare Angst, und so habe ich auch ANgst, dass er noch in der Praxis umfällt. Deshalb weiß ich nicht, ob ich ihm den Stress schon wieder antun soll. Er braucht dann Maulkorb und wird festgehalten... ach ich weiß es nicht.:(
 
NcsF

NcsF

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Vielleicht kann dein TA mal ein Hausbesuch machen, lediglich der US muss in der PRaxis gemacht werden.

Mein HUnd hat auch eine Mitralklappeninsuffizienz, allerdings ohne Vorhofvergrößerung. Deshalb ist es nicht so tragisch und er braucht keine Meds zunehmen. Allerdings meinte unser Herzspezialist das wenn der Vorhof beteiligt wäre müsste er ein Mittel für den BLutdruck nehmen, damit das Blut dünner wird und besser gepumpt werden kann. Hab den Namen vergessen.
 
snoopy984

snoopy984

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@NcsF
Das Blutdruckmittel, das mein Hund nimmt, heißt Vasotop. Das bekommt er 1 x täglich verabreicht. Vetmedin ist ein Herz-Kreislauf-Medikament.
Wie lange hat dein Hund diese Krankheit schon?
Er hat denke ich mal, noch kein Wasser in der Lunge oder?

@Tamaris
Frag deinen Tierarzt mal, ob er auch einen Hausbesuch bei dir macht. Meine Tierärztin macht dies z.B. Woher aus Bayern kommst du denn?

Wenn Tiere leiden, leiden wir Menschen immer mit. Es liegt aber auch in unserer Hand, zu entscheiden, wann wir unsere Freunde erlösen lassen sollen, und so schwer es manchmal auch ist: Die Entscheidung muss zu Gunsten des Tieres gefällt werden. Solange ein Hund Lebenswillen zeigt, er einigermaßen Freude hat, sich selbst ernähren kann, und solange es sein Gesundheitszustand zu lässt, er keine Schmerzen hat, solange macht es Sinn, um seinen Freund zu kämpfen und ihn am Leben zu erhalten.

Ich kann dir sehr gut nachfühlen, denn auch bei unserem Hund ist es ein stetiges auf und ab ...

lg Steffi
 
Tamaris

Tamaris

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Ja, stimmt Snoopy, das ist men oberstes Motto, den Hund auf keinen Fall leiden zu lassen. Bin grad von der Arbeit gekommen (ich rechne ja schon immerm it dem Schlimmsten, wenn ich heimkomme), da hüpft Meiki daher, als wäre nie was gewesen. Hat geich sein Geschäft erledigt und wälzte sich wild auf der Couch. Also Lebenswillen hat er auf jeden Fall.

Ist Vasotop ein ACE-Hemmer? Wir haben Enadog 10 als ACE-Hemmer, davon bekommt er jeden Tag eine Halbe.

Ich glaube, wenn der "böse" Mann in Weiß auch noch bei uns zuhause auftaucht, ich weiß nicht. Ich vermute aber al, dass der Hund dann erst recht aggressiv würde, weil er dann auch noch mich verteidigen müsste. Ein Spitz durch und durch... muss immer sein Revier und seine Leute verteidigen, notfalls mit seinem Leben. Und maulkorb bräuchte er dann trotzdem. Ich habe einfach Angst, dass er beim TA kollabiert, wenn er nicht mehr husten kann wegen dem Maulkorb.

Da es ihm nun relativ gut geht, warte ich lieber.
Habe gerade in der Apotheke die 100er Schachtel Dimazon geholt, die ich bestellt habe. Beim TA gibts ja immer nur die 20er Packung, und die ist soooo schnell leer.

Ich komme genau aus Freising, das ist 40 km nördlich von München.
 
NcsF

NcsF

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Unser Hund hat das Herzgeräusch das erste mal anfang diesen Jahres gehabt. Bei einem Grippalen INfekt ist es damals das erste mal aufgetaucht. Wir warennach 4 Wo nochmal zur Kotnrolle beim TA und der sagte das es sinnvoll ist ihn beim Kardiologen vorzustellen da das Geräusch immer noch da war.

Der Kardiologe stellte eben die Mitralklappeninsuffizienz fest. Aber ohne Vorhofvergrößerung und ohne Herzvergrößerung. Er meint das man ACE Hemmer geben kann, es aber nicht bewiesen ist das es in diesem Stadium etwas bewirkt. Er hat davon nicht abgeraten, aber er hat auch nicht gesagt das es zwingend erforderlich ist. Da Arco nicht Leistnugsschwach ist und keine Wassereinlagerungen hat haben wir darauf verzichtet, so würde der Kardiologe es auch machen, sagte er uns. Arco bekommt jetzt Homeophatisch, Cralonin, um den Herzmuskel zu stärken. Außerdem bekommt er ja auch Canicox GR, da sind auch viele Pflanzliche Extrakte fürs Herz-Kreislauf System drinne. Anosnten machen wir ab und an eine Kur mit Karsivan.
 
snoopy984

snoopy984

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Gibt es hier eigentlich noch mehr Hundebesitzer, deren Vierbeiner bereits eine Mitralklappeninsuffizienz hatten?
Mich würde interessieren, welche Lebenserwartung eure Hunde noch hatten, wie ihr damit umgegangen seid, etc.
 
B

bacinski

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[FONT=&quot]Hallo, ich hatte bis vorgestern einen Malteser Rüden, 11 Jahre Alt mit Mitralklappeninsuffizienz.
Wir haben das Tier sehr geliebt und können stolz sagen, dass er ein sehr schönes Leben hatte. Nun möchte ich
meine Erfahrungen hier preisgeben um zu beschreiben, wie solch eine schwere Krankheit zu behandeln ist und wie man mit
ihr umzugehen hat.
Vor genau 1 Jahr fing der Hund leicht an zu husten. Wir dachten uns nichts schlimmes und gaben ihm dafür vom Tierarzt verschriebene Tabletten.
Die Behandlung dauerte 1 Monat. Es kam aber keine Besserung auf, so das ich mich im Internet schlau gemacht habe. Da habe ich erfahren, dass
es möglicherweise das Herz sein kann. Mir ist heute noch ein Rätsel, warum uns der Tierarzt diesen Rat nicht gab und uns zum Spezialisten geschickt hat.
Wir machten einen Termin in der Tierklink Duisburg wo Ultraschall gemacht wurde. Die Diagnose: Wasser in der Lunge und zu großes Herz. Das Satdium war bereits fortgeschritten. Der Hund bekam Entwässerungstabletten, Tabletten zur Senkung des Blutdrucks und Tabletten fürs Herz.
Die Fachärzte sagten, wir sollen uns darauf einstellen, dass es nicht mehr besser wird aber er noch ne Zeitlang damit leben könnte.
Leider wurde sein Husten schlimmer und wir mussten die Dosis der Tabletten nach Absprache mit den Ärzten eröhen.
Das Problem war, dass sobald sich der Hund gefreut hat und unruhig wurde, sein Husten besonders stark war und er auch sein Bewusstsein für kurze Zeit verloren hat. Wir lebten also in ständiger Angst ihn jeden Moment verlieren zu können. Der Gedanke an eine Einschläferung kam aber nicht in Frage, da wir immer noch Hoffnung hatten, es würde vielleicht besser gehen. Auch das Wetter spielte eine große Rolle für sein Wohlbefinden. Es gab Tage wo er fit war und es gab Tage wo es ihm sehr schlecht ging, wo er auch die Tabletten eingewickelt in Leberwurst nicht fressen wollte. Auch einzelne Nächte waren schlimm wegen seinem Husten.
Um den Hund ein besseres Leben zu geben und seine Krankheit zu lindern kann ich nun folgende Tipps geben:
-das Tier keinem Stress aussetzen, kleine nicht zu anstregende Spaziergänge, viel Wasser bereitstellen, Diät halten und sehr behutsam mit dem Tier umgehen.
Am 22.12 ging es dem Tier sehr schlecht. Er bekam kaum luft und war auch nicht mehr in der Lage sich zu bewegen. Wir sahen, dass er sich quält und
starke Schmerzen hat. Er konnte sich nicht hinlegen, da er so keine Luft bekam. Seine Augen fielen zu und er war auch nicht in der Lage raus zu gehen.
Es war wohl der schlimmste Tag für uns, sowas mit an zu sehen. Wir mussten also die Entscheidung treffen, mit ihm zur Klink zu fahren.
Die Fachärzte wunderten sich, dass er es doch so lange ausgehalten hat. Die Entscheidung ihn einzuschläfern war auch getroffen, da wir das Tier nicht mehr lange leiden lassen konnten. Er wäre dann an einem schmerzhaften Erstickungstod gestorben und das wollten wir verhindern, obwohl die Entscheidung weh tat.
Bei solch einer Diagnose muss man sich leider mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass das Tier nicht mehr lange zu leben hat. Es ist sehr wichtig dem Tier die ihm verbleibenden Monate so schön wie möglich zu gestalten!
Ein wichtiger Tipp noch: Bitte nutzt die Möglichkeiten eines Speziallisten (Klinik). Es ist vielleicht etwas teurer aber man hat gewissheit über den Zustand des Tieres. Auch wenn ein Tier einen gesunden Eindruck macht, am besten jede 2 Jahre ihn komplett durch zu checken. Wird solch eine Krankheit frühzeitig entdeckt, auch wenn keine Anzeichen extern vorhanden sind, kann das Tier mit der entsprechenden Behandlung viel länger leben.

R.I.P Dusty 22.12.2011 ; 18:08 Uhr.[/FONT]
 
S

Schatz

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Hallo, vor 14 Tagen habe ich meinen kleinen Schatz verloren. Heute bin ich per Zufall auf diesen Artikel gestoßen und mache mir Vorwürfe, weil ich mit meinem Rüden nicht zum Herzspezialisten gegangen bin. Ich wollte dem kleinen Paniker noch mehr Stress ersparen. Tequila hat vor einigen Monaten hin und wieder gehustet, wenig und so als ob er einen Fremdkörper im Rachen hätte. Ich habe ihn in extrem schlechtem Zustand mit 9 Monaten als Nothund übernommen und war seither Dauergast bei unserem TA-Ehepaar, von dem ich sehr viel halte. Er hatte Würmer, Fell- und Hautprobleme von Anfang an. Es kamen entzündete Ohren (kein Medis auch kein Antibiotikum halfen) vereiterte und rote Augen, Hot spots die um sein ganzen Genick liefen aufgeschwollene Haut wie bei einem Elefanten, Durchfall und morgendliches Übergeben. Mit unserer 4jährigen Untersuchungs- und Behandlungstour kamen wir zu folgendem Ergebnis. Als erstes wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Dadurch bekamen wir seine vereiterten Ohren, Augen und sein Fellproblem in den Griff. Danach hatte unser Kleiner (Bordeauxdogge) eine Prostatitis mit Urinstau und der anschließend notwendigen Kastration. Danach ging es wieder mit Übelkeit und Durchfall weiter, auch war er sehr abgeschlagen. TA und wir vermuteten Futterallergie. Wir entschieden uns auf Pferdefleisch umzustellen. Durchfall und Übelkeit waren weg, er blühte auf. Hin und wieder fiel mir auf, dass er unter seinem kurzen Nasenfell m.E. nach eine graue Hautfarbe hatte. Er trottete auch manches mal einfach nur so hinter uns her, weil er aber meist vorher gespielt hat, dachte ich mir nichts dabei. Es begann vor ca. 3 Wochen das er sein Futter verweigerte und nur noch sehr wenig gefressen hat, ich habe es auf das Pferdefutter geschoben. Beim Gassigang wurden wir von meinem Mann abgeholt und Tequila rannte ihm entgegen, plötzlich schwankte er und konnte kaum mehr stehen. Ich ging zum Arzt, Ultraschall, Röntgen, Blutuntersuchen. Blutwerte waren perfekt, im Brustraum Wasser. Auf dem Röntgen war zu sehen, dass die Luftröhre waagrecht lag und anscheinend nach oben gedrückt wurde, der TA vermutete einen Kardialerguß, ausgelöst durch einen Tumor. Entwässerungsspritze, Entwässerungstabletten, herzstärkende Tabletten wurden verabreicht. Ihn durch die Röhre zu schieben wollten wir vermeiden, wg. der Narkose, die hat ihn schon während der Kastration Probleme gemacht. Es wurde nochmals ein Ultraschall gemacht. Herztöne ok, Herz schlug kräftig. Weiterhin Entwässerungstabletten, plötzlich ging es ihm nach den Tabletten jedes Mal schlecht und am Schluss wollte er überhaupt nichts mehr zu sich nehmen, er verweigerte Futter und Wasser. Dann ging es ganz schnell. Wenige Tage bevor er ging bin ich noch zu seinen Lieblingsplätzen gefahren. Er ist gerannt und hat sich des Lebens gefreut - auch noch an seinem letzten Tag. Am Spätabend ist er zusammengebrochen, stand nur noch orientierungslos da, wollte raus in den Garten, sich hinlegen. Am Ende als war seine Zunge leicht blau und er spuckte weissen Schaum. Um 1.00 Uhr kam dann der TA uns hat ihn erlöst. Nachdem ich das hier alles gelesen habe, frage ich mich, ob ihn eine Untersuchung bei einem Kardiologen gerettet hätte. Aber bei TA-Besuchen war er jedes Mal außer sich vor Panik und in einer Klinik wollte ich ihn nicht abliefern.

Jetzt bekommen wir wieder einen "Gebrauchthund", einen Notfall, wieder eine Bordeauxdogge. Herzprobleme sind eine Spezialität dieser Rasse, das weiss ich mittlerweile auch. Ich möchte dieses Mal alles richtig machen.
 
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