Probleme mit meiner RB

Diskutiere Probleme mit meiner RB im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Hey Mädls, ich brauch mal euren Rat. Und zwar Reite ich seit knapp 1 Jahr einen 12 Jährigen Friesen wallach. Das Mädl das ihn davor Geritten hat...
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ElvisLady

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Hey Mädls, ich brauch mal euren Rat.
Und zwar Reite ich seit knapp 1 Jahr einen 12 Jährigen Friesen wallach.
Das Mädl das ihn davor Geritten hat, hat ihn NUR mit Kandarre geritten und immer Streng am Zügel gehalten. ich hingegen reite ihn mit einem normalen Olivenkopfgebiss und normaler Trense, und eigentlich nur mal langem zügel.
Er ist normalerweiße total ruhig, man muss ihn immer vorran treiben. Aber seit knapp 2 Monaten macht er nur noch faxen.
Als er noch von dem anderen Mädchen geritten wurde hat er mal eine schlimme erfahrung machen müssen, Sie hat sich eingeblidet sie musste ihn Gebisslos reiten, natürlich hat sie es davor NIE
auf der weide versucht sonder ist sofrot mit ihm ins Gelände. Er schreckt auf der strasse und spring FAST vor einen LKW.... das war ein so dramatisches erlebniss für ihn das er seit dem Panische Angst vor LKW´s und Traktoren hat, kann ich auch total verstehen. Die Reiterin war auch ein totaler Angstreiter, und das hat er natürlich gemerkt und hat mir ihr gemach twas er wollte, deswegen auch die Kandarre. Nur mit dieser hat sie ihn total " kaputt " gemacht.
Er lässt sich nicht mehr kontrollieren wenn er einmal in Fahrt ist, im Galopp lässt er sich nicht bremsen, macht sich hart im Maul und reagiert nicht mehr auf Hilfen. Natürlich kann das auch mal böse ausgehen...
Wenn wir auf dem Heimweg sind führ ich ihn, weil wir ein kurzes Stück auf der Strasse gehen müssen, und da kommt dann das nächste Problem. Er hat NULL respekt, schlägt mit dem Kopf, rennt los, drängt mich auf die Strasse und lauter solche spässe. Grad auf dieser Strasse war auch der vorfall mit dem LKW.

So mal meine Frage, wie fang ich am besten mit ihm Bodenarbeit an?? Leider gibt es da wo er steht keine Bodenstangen oder ähnliches hätte eigentlich nur eine Longe zu verfügung.
Kann ich ihm irgendwie die Angst vor LKW´s und Traktoren nehmen???? Oder zumindest es so weit bringen das er kein Panischen Anfall bekommt und los stürmt??

Ich hab keine ANgst vor ihm nur Respekt, und das merkt er auch. Aber trotzdem kann sein verhalten gefährlich werden, besonders eben auf der Strasse, und wir können nicht anders Reiten, wir müssen über diese eine Strasse.
Deswegen auch meine Fragen. Da wir auch im Ländlichen Gebiet leben fahren hier wahnbinnig viele Traktoren, und LKW´s weil in der nähe des stalls eine Firma ist für die die LKW´s fahren.....

Ich hoff ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben wie wir das wieder in den Griff bekommen
 
20.04.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
B

Brillenschlange

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Hallo!

Das klingt nach einem Härtefall. *sfz*
Das Mädel reitet also deine RB gebisslos, obwohl sie keine Ahnung davon und ohnehin Angst vor Gefahren hat? Was sagt der Besitzer dazu?
Ich würde an die Decke gehen, wenn ich als Pferdebesitzer so etwas von meiner RB hören würde.

Aber mein Gemeckere hilft dir nicht weiter, also kommen wir zu deinem Problem:
Bei Pferden läuft alles ganz langsam und über Konsequenz und Geduld.
Zeige ihm, wenn möglich, einen Traktor, am besten so, dass er ihn beschnüffeln kann. Führe ihn bestimmt (!) herum, so dass er merkt: "Aha, das Teil ist ja doch nicht so schrecklich wie angenommen, wenn der Ranghöhere [der du ja in dem Moment bist] schon da so angstrfrei drumherumgeht."
Belohne ihn durch Lob oder Leckerli, wenn er seine Sache gut gemacht hat, dann gehst du wieder zurück auf den Platz oder in die Halle und arbeitest mit ihm ganz normal weiter, so dass der Besuch beim Traktor nichts Besonderes ist, sondern einfach "dazu gehört".

Das machst du eine zeitlang, bist du dir sicher bist, dass er keine Faxen mehr macht.
Dann kannst du für 10 min. oder so ins Gelände gehen, am besten noch nicht direkt zur "Angststelle" reiten, sondern davor abwenden und zurückreiten.
Das kannst du auch eine zeitlang machen, bis er völlig sicher ist, dass ihm nichts Gravierendes geschehen kann.
Erst jetzt darfst du die Angststelle "überreiten", loben, wenn er sich völlig ruhig verhält.
Allerdings solltest du nicht sofort nachgeben und zurückreiten, wenn du merkst, dass er sich versteift, sonst merkt er sich das und wird sich nie wieder weiter reiten lassen als zu dem Punkt.
Wenn du aber siehst, dass es für dich bzw. für das Pferd gefährlich werden könnte (Stürze, Durchgehen auf die Straße etc.), drehe besser um oder - noch besser - steige ab und führe ihn als Ranghöheren, der du ja immer noch bist, ohne zu zögern, über die Stelle.

Übrigens empfiehlt es sich, die Zügel nicht schlackern zu lassen, wenn man im Gelände unterwegs ist, sondern konstante Verbindung zum Pferdemaul zu halten - einfach aus dem Grunde, dass das Pferd merkt: "Da ist noch jemand oben, dem ich folgen soll".
Außerdem hast du - meiner Erfahrung nach - bessere Kontrolle über das Tier, als wenn die Zügel beinahe auf dem Boden schlackern.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen,

liebe Grüße und viel Glück!
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Zum Thema Bodenarbeit gibt es hier auch ein paar nützliche Tips: https://www.tierforum.de/t58178-dominanztraining-uebersicht.html

Es handelt sich zwar um ein Dominanztraining-Thread, aber ich glaube, dass sollte dich nicht stören. Da sind auch viele Bodenarbeit-Übungen beschrieben, die dir und deinem Pferdchen helfen sollten :)
 
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