Hund aus Spanien

Diskutiere Hund aus Spanien im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Tag allerseits. Ich bin neu im Forum, weil ich einen kleinen Hund am Karfreitag aus Spanien bekommen habe. Er heißt Ipo und ist ein...
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Hedwig

Hedwig

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Guten Tag allerseits.

Ich bin neu im Forum, weil ich einen kleinen Hund am Karfreitag aus Spanien bekommen habe. Er heißt Ipo und ist ein Pinscher-Mix, Schulterhöhe 40 cm.
Ipo wurde mir als "Nicht stubenrein" vermittelt. Aber er hat noch nie seine Geschäfte in meiner
Wohnung hinterlassen. Er hat sich dazu bisher immer draußen ein passendes Plätzchen gesucht, ohne eine Tretmine zu hinterlassen.
Es ist ein lieber, anhänglicher Hund, sehr gelehrig und hat schnell das wichtigste Grundgehorsam gelernt, hört sofort, wenn ich ihn rufe und kann deshalb zeitweise in wenig belebter Gegend auch ohne Leine laufen.
Nur eine kleine Macke möchte ich ihm schnellstens abgewöhnen, aber ich weiß nicht wie.
Z.B.: Draußen werfen in unserer Wohngegend oft die Schulkinder ihre Schulbrote weg. Wenn Ipo sowas findet, kann ich ihn nicht dazu bewegen, davon abzulassen. Er frisst die schnellstens auf. Sowas könnte ja auch mit anderen, aber giftigen Leckereien passieren.
Ich hatte zwar schon 3 Hunde, aber keiner von ihnen hat das gemacht.
Wer kann mir hier einen Tipp geben, wie ich ihm das abgewöhnen kann?
Herzlichen Dank schon mal.

LG Hedwig
 
22.04.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Kiki2603

Kiki2603

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Ich habe zwei super verfressene Hunde, die sowas auch beide machen!
Und ehrlich gesagt, wenn sie ohne Leine sind werde ich es ihnen nicht wirklich abgewöhnen können....
 
Hedwig

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Ich habe zwei super verfressene Hunde, die sowas auch beide machen!
Und ehrlich gesagt, wenn sie ohne Leine sind werde ich es ihnen nicht wirklich abgewöhnen können....
Hallo Kiki2603,

das fürchte ich auch. Wenn ich ihn an der Leine habe, kann ich ja eingreifen und verbieten. Dann gehorcht er auch.
Vielen Dank für Deine Antwort.

LG Hedwig
 
simone

simone

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Hallo Hedwig,

die Antwort auf Deine Frage suche ich bis heute :(. Unserem Beagle konnten wir das bis heute nicht abgewöhnen. Das ist eine ganz furchtbare Angewohnheit. Zumal uns wirklich schonmal ein Hund vergiftet wurde.
Selbst an der Leine ist es manchmal schwierig. Er schnuppert irgendwo und bevor man sich versieht, hat er irgendwas in seiner Schraubzwinge. Mit ganz viel Glück spuckt er es wieder aus, wenn man energisch genug schimpft. Aber oft verschwindet es auf Nimmer Wiedersehen in diesem schwarzen Loch.
 
Amber

Amber

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weiß er was nein bedeutet? Immer wenn er an der Leine ist und er möchte grad solch ein Brot ins Maul nehmen stampfst du kräftig neben seiner Schautze und sagst nein.
Dass machst du immer wieder so das du beim nein sagen, er von selbst davon ablässt. Die erste Zeit ist es wichtig das er in der sache keinen stück mehr vom Boden aufhept und frisst, denn das ist sein erfolg und ermuntert ihn weiter damit zu machen. Frei laufen lassen ist deswegen wohl am anfang nicht drin, zumindest dort nicht wo die Schulbrote liegen.

lg Amber
 
Blacky

Blacky

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Ich hatte das Problem auch. Ich hatte aber den Vorteil, dass Blacky immer in der Nähe blieb und ich sehen konnte, wenn er etwas frisst.
Wenn ich gesehen habe das er anfängt zu kauen, muss ich zugeben, hab ich die Leine in seine Richtung geworfen. Meist hat er sich dann so erschreckt, dass er alles aus seinem Maul hat fallen lassen.
Mittlerweile schnüffelt er nur noch an Dingen die am Boden liegen und schaut mich dabei an. - Wartet also auf die Erlaubnis. Da ich ihm diese aber nicht gebe, lässt ers liegen :D
Natürlich gibt es Momente in denen ich es mal nicht mitbekomme, dass ist dann dumm gelaufen, aber nicht zu ändern.
 
simone

simone

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Unser Hund kennt die Bedeutung von Nein, Aus und Pfui ganz genau. Aber das hilft alles nicht, wenn er was fressbares gefunden hat. Das muss einfach gefressen werden.
 
Samson

Samson

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Dein Hund kommt aus Spanien und hat sich so vermutlich früher ernährt. Das steckt also ganz tief in ihm drin, wahrscheinlich tiefer als in "verfressenen Nicht-Straßenhunden" ;). Das wird also sehr, sehr schwer.

Ich würde es auch mit der "Nein"-Übung oder von mir aus auch "Pfui" versuchen und ihn dann bei gewünschtem Erfolg aus Deiner Sicht ganz doll loben. Dazu müsstetst Du ihn aber wirklich erstmal in Gegenden, wo Du mit Broten etc. rechnen kannst, nicht ohne Leine laufen lassen oder eine Schleppleine benutzen. Hauptsache Du kannst eingreifen und das "Nein" oder "Pfui" auch am Anfang durchsetzen, so dass Du loben kannst und das Ganze so langsam trainierst. Ob er das aber ganz lassen wird, sprich nicht doch frisst, wenn Du mal nicht hinschaust, das wage ich massiv zu bezweifeln. Sorry!!!

Grüße und viel, viel Glück mit Deinem Kleinen,
Samson
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Ich schließe mich da Samson an. Dieses Verhalten hat ihm vermutlich das Überleben gesichert und wenn man Pech hat bekommt man das nie in den Griff, das heißt aber nicht das man nicht daran arbeiten sollte.

Er muß aber auch erst lernen das er immer genügend Futter bekommt und nicht mehr darauf angewiesen ist alles aufzunehmen. In deinem Fall würde ich ihn da wo die Brote rumliegen konsequent an der Leine führen.

Du kannst mit der Zeit aber auch gezielt üben. Gut wäre wenn du mit einer zweiten Person unterwegs bist. Diese kann dann etwas vorlaufen und während du den Hund ablenkst einen eigenen "Köder" auslegen. Somit ist die Gefahr das er was gefährliches Aufnehmen könnte schon mal ausgeschlossen. Dein Hund sollte natürlich diese Köder nicht fressen können, je weniger Erfolg er hat desto besser. Bitte die Köder danach gleich wieder einstecken damit nicht ein anderer Hund in Versuchung gerät.
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Ob aus Spanien oder von hier,
auch ich kann nie sicher sein das Adam nichts aufnimmt, manchmal reicht ein nein und gut ist, aaaaber wenn da Wurst liegt kann ich nein nicht so schnell sagen.

Danach beobachte ich schon, damit ich Veänderungen gleich merke, aber wir können auch nicht immer panik haben ob es ein Köder ist.
 
Hedwig

Hedwig

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Dein Hund kommt aus Spanien und hat sich so vermutlich früher ernährt. Das steckt also ganz tief in ihm drin, wahrscheinlich tiefer als in "verfressenen Nicht-Straßenhunden" ;). Das wird also sehr, sehr schwer.

Ich würde es auch mit der "Nein"-Übung oder von mir aus auch "Pfui" versuchen und ihn dann bei gewünschtem Erfolg aus Deiner Sicht ganz doll loben. Dazu müsstetst Du ihn aber wirklich erstmal in Gegenden, wo Du mit Broten etc. rechnen kannst, nicht ohne Leine laufen lassen oder eine Schleppleine benutzen. Hauptsache Du kannst eingreifen und das "Nein" oder "Pfui" auch am Anfang durchsetzen, so dass Du loben kannst und das Ganze so langsam trainierst. Ob er das aber ganz lassen wird, sprich nicht doch frisst, wenn Du mal nicht hinschaust, das wage ich massiv zu bezweifeln. Sorry!!!

Grüße und viel, viel Glück mit Deinem Kleinen,
Samson
Hallo Samson,

Vielen Dank. So mache ich es schon. Dann bin ich wohl auf dem richtigen Weg. Ipo ist grade mal knapp 2 Wochen bei mir. Also muss ich Geduld haben. Das steckt vielleicht tief in ihm drin. Kann sein, dass er Straßenhund war. Niemand weiß es so genau. Er wurde von Tierschützern Neujahr gefunden, als er sich vor den restlichen Sylvesterkrachern gefürchtet hat. Niemand hat ihn vermisst. Kann deshalb auch sein, dass er ausgesetzt wurde und noch nicht so lange herum irrte. Er bekommt bei mir genug und gesundes Futter. Sicher muss er sich auch noch an die regelmäßige Fütterung gewöhnen. Im spanischen Tierheim, wo er vorübergehend untergebracht war, musste er auch mit vielen Hunden um sein Futter kämpfen.
Also bin ich beruhigt. Es haben hier ja noch einige Forenteilnehmer gepostet, dass man diese Angewohnheit schlecht bekämpfen kann. Aber ich gebe mir Mühe. Vielleicht habe ich ja Glück.

LG Hedwig


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hedwig schrieb nach 28 Minuten und 50 Sekunden:

weiß er was nein bedeutet? Immer wenn er an der Leine ist und er möchte grad solch ein Brot ins Maul nehmen stampfst du kräftig neben seiner Schautze und sagst nein.
Dass machst du immer wieder so das du beim nein sagen, er von selbst davon ablässt. Die erste Zeit ist es wichtig das er in der sache keinen stück mehr vom Boden aufhept und frisst, denn das ist sein erfolg und ermuntert ihn weiter damit zu machen. Frei laufen lassen ist deswegen wohl am anfang nicht drin, zumindest dort nicht wo die Schulbrote liegen.

lg Amber
Hallo Amber,

ja, er weiß was Nein und Pfui bedeutet. Nur wenn es um Fressen geht, hört er nicht. Auf dem Boden stampfen kann ich auch nicht. Das wäre wirkungslos, denn da wo wir her gehen müssen, ist der Weg nicht gepflastert. Aber vielleicht lernt er es ja doch mal. Ich habe es bisher mit einem Ruck an der Leine versucht. Dann ist aber für Lob keine Gelegenheit, denn dann müssen wir uns schnell von den Schulbroten entfernen, sonst könnte er sie doch noch fressen. Da wo die Schulbrote liegen, lasse ich ihn sowieso nicht frei laufen. Das darf er nur auf der großen Hundewiese und um die Landwirtschaftlichen Felder. Werden wir woanders ohne Leine erwischt, kostet das 35 € Strafe.
Ich könnte es ja mal mit Fleischwurststüchen bei uns vor dem Haus versuchen. Z. B. heimlich so ein Wurststüchen auf den Weg werfen, nach einigen Metern zurück gehen und wenn er es dann fressen will, mit Nein, Pfui oder mit dem Fuß vor seiner Schnauze stampfen. Erst wenn er gehorcht, nehme ich es auf und er darf es dann aus meiner Hand fressen. Na ja, das wird noch ein Stückchen Arbeit erfordern. Pfingsten bin ich mit Hundi bei Bekannten eingeladen. Bis dahin möchte ich, dass er sich von seiner besten Seite zeigt.

LG Hedwig
 
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Amber

Amber

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Hallo Amber,

ja, er weiß was Nein und Pfui bedeutet. Nur wenn es um Fressen geht, hört er nicht. Auf dem Boden stampfen kann ich auch nicht. Das wäre wirkungslos, denn da wo wir her gehen müssen, ist der Weg nicht gepflastert. Aber vielleicht lernt er es ja doch mal. Ich habe es bisher mit einem Ruck an der Leine versucht. Dann ist aber für Lob keine Gelegenheit, denn dann müssen wir uns schnell von den Schulbroten entfernen, sonst könnte er sie doch noch fressen. Da wo die Schulbrote liegen, lasse ich ihn sowieso nicht frei laufen. Das darf er nur auf der großen Hundewiese und um die Landwirtschaftlichen Felder. Werden wir woanders ohne Leine erwischt, kostet das 35 € Strafe.
unser erschrickt auch, wenn ich auf Erde trete, es mus einfach für ihn unerwartet kommen, aber wenn dein Hund selbst auf soetwas nicht reagiert, ist das schwierig. Wenn dein Hund ein Brot aufnimmt, nimm es trotzdem wieder aus dem Maul und sag im strengem Tohn nein. Das wirkt sich in der Erziehung auch positiv aus, so hat er keinen erfolg und er weis nachhinein, dass er es wieder weg bekommt.
Solche Strafen sind ja bei euch ganz schön extrem, wahnsinn.


Ich könnte es ja mal mit Fleischwurststüchen bei uns vor dem Haus versuchen. Z. B. heimlich so ein Wurststüchen auf den Weg werfen, nach einigen Metern zurück gehen und wenn er es dann fressen will, mit Nein, Pfui oder mit dem Fuß vor seiner Schnauze stampfen. Erst wenn er gehorcht, nehme ich es auf und er darf es dann aus meiner Hand fressen. Na ja, das wird noch ein Stückchen Arbeit erfordern. Pfingsten bin ich mit Hundi bei Bekannten eingeladen. Bis dahin möchte ich, dass er sich von seiner besten Seite zeigt.
LG Hedwig
Das ist super, du kannst solche übungen auch im Haus machen, so kannst du ihn auch frei laufen lassen und im richtigen moment eingreifen.

lg Amber
 
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