Obedience und Team dance - Wie anfangen?

Diskutiere Obedience und Team dance - Wie anfangen? im Hundesport Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, da nächsten Monat mein neuer Hund einzieht mache ich mir jetzt schon einmal ein paar Gedanken welchen Hundesport (nur just for fun, ohne...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Lilly-Walker

Lilly-Walker

Registriert seit
14.08.2008
Beiträge
3.967
Reaktionen
0
Hallo,

da nächsten Monat mein neuer Hund einzieht mache ich mir jetzt schon einmal ein paar Gedanken welchen Hundesport (nur just for fun, ohne Verein) ich später mit ihm machen möchte.

Mit meiner Hündin habe ich Damals begeistert Dogdance gemacht (ebenfalls nur
jff). Wir hatten beide sehr viel Freude daran. Wir haben aber erst relativ spät (sie war 2 oder 3 Jahre alt) angefangen und ich stand oft vor Problemen weil sie ein sogenannter Crossover war. Mit clickern haben wir zwar viel geschafft aber es haperte all die Jahre danach am Tempo. Nunja, wir hatten auch so Spaß.

Dieses Mal möchte ich aber gleich richtig anfangen und bin fasziniert von Obedience und Team Dance.

Kennt vielleicht jemand gute Literatur zu Obedience und Team Dance? Oder weis vielleicht zufällig wer, ob ich die Möglichkeit hätte in meiner Umgebung (in und in näherer UG von Essen) mir Obedience anzuschauen? Team wär natürlch auch klasse aber Obedience steht bei mir zur Zeit auf Rang 1:)
 
22.04.2009
#1
A

Anzeige

Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Y

yane

Guest
Zunächst mal, Termine von Obedience-Prüfungen und Vereine, die Obedience anbieten, findest Du bsp. unter
www.obedience.de
www.obedience-termine.de

Obedience richtig zu trainieren wirst Du ohne erfahrene Leute fast nicht allein auf die Reihe bekommen. Und das heisst dann idR Training in einem Verein. Es gibt inzwischen auch Hundeschulen, die Obedience-Training anbieten. Ist dann halt eine Frage des Geldes.

Literatur gibt es in deutscher Sprache nur sehr wenig. Empfehlenswert sind Buch und DVD von Imke Niewöhner.
Es gibt zwar noch andere Obi-Bücher, aber die sind teilweise bereits wieder "veraltet". Gerade hinsichtlich Übungen und Übungsausführungen. Da haben sich bei einigen Übungen in den letzten Jahren in den Anforderungen doch so einige kleine Details geändert.

Wobei sich mir ehrlich gesagt auch die Frage stellt, wo der Sinn dahinter ist, Obi nur just for fun zu trainieren. Da kann ich auch hergehen und mir selbst Übungen und Kunststückchen ausdenken und diese dem Hund beibringen. Und muss mich dann nicht an eine PO halten.
Mit Alltagsgehorsam etc. hat Obedience auf jeden Fall nichts zu tun.
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

Registriert seit
14.08.2008
Beiträge
3.967
Reaktionen
0
Danke für die Links.

Wobei sich mir ehrlich gesagt auch die Frage stellt, wo der Sinn dahinter ist, Obi nur just for fun zu trainieren.
Im Prinzip hat das ganze ja was mit UO zu tun nur ich finde sehr viel präziser ausgeführt und das mit Freude.

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das ich die normale UO ablehne sondern ich habe bei meiner Hündin immer bemerkt das ihr die Freude dabei abhanden gekommen ist. Sie führte die Kommandos zwar gewissenhaft aber ohne Spaß daran aus, aber erst nachdem sie ein bestimmtes Kommando richtig kannte.

Das war auch der Grund weshalb ich Damals mit Dog Dance anfing. Das machte ihr sehr viel Freude aber je öfter sie bestimmte Übungen machen sollte desto weniger Spaß hatte sie dabei. Das soll heissen: Was sie schon kannte führte sie nicht mehr so freudig aus sondern wirkte eher gelangweilt.

Ich bin daher immer auf der Suche nach anderen Dingen die sowohl meinen Hund als auch mich geistig fordern. Und warum nicht einmal etwas "modernes"?!

Vor allem interessiert mich das WIE. WIE wird OBD dem Hund nahegebracht und WIE erreiche ich das der Hund immer so freudig und konzentriert bei der Sache ist! Ich habe mal auf einer Ausstellung OBD angesehen und war eben von dieser Freudig- und Konzentriertheit angetan. Leider hatte ich keine Gelegenheit anschließend näher nachzufragen.

Und muss mich dann nicht an eine PO halten.
Muss und will ich ja auch nicht aber wäre doch schön zu wissen das ich es könnte;)

Da kann ich auch hergehen und mir selbst Übungen und Kunststückchen ausdenken und diese dem Hund beibringen.
Na, OBD oder auch gewöhnliche UO hat ja nichts mit Kunststückchen zu tun, gell? Ich habe schon Herr und Hund Gespanne gesehen wo der Hund wirklich tolle Tricks drauf hatte aber null Gehorsam. Da zogen Herr und Gescherr ihre Show durch und anschliessend hörte der Hund beim Freilauf nicht die Bohne.

Mit Alltagsgehorsam etc. hat Obedience auf jeden Fall nichts zu tun.
Das sehe ich wiederum ganz anders. Wenn der Hund beim OBD so folgsam ist wieso sollte er es dann nicht im Alltag auch sein? Bei OBD werden doch letztlich nur die Grundkommandos "verfeinert". Sitz, Platz, Fuß in Freifolge, Bewegung oder aus der Entfernung sollte doch sehr wohl alltagstauglich sein. Schaden kann es m.E. nach nicht.

Übrigens: Vor 12 Jahren meinte so ziemlich jeder "erfahrene" Hundebesitzer mir sagen zu müssen das ich meinen Hund auf keinen Fall alleine Fall BH tauglich bekommen würde ohne durchzufallen.

Nun, ich habe ihr alles allein beigebracht und uns dann zur BH angemeldet. Zwei Proforma Stunden in der Hundeschule mitgemacht und dann zur Prüfung. Wir holten den 2ten Platz!

Wenn man will dann kann man vieles schaffen. Aber ich möchte ja darüber keine Diskussion führen sondern mein Anliegen war einfach nur mein Interesse an Obedience und auch Team Dance. Für Team Dance wäre OBD nämlich eine sehr gute Basis. Besser als OBD jedoch wäre wohl noch Team Balance welches mir sich aber als sehr kompliziert darstellt oder was ich einfach nicht nachvollziehen kann.

Vielleicht finde ich ja noch Seminartermine sowohl für das Eine als auch für das Andere. Manches muß man sich auch mal anschauen und anschließend erklären lassen um es letztlich nicht nur zu verstehen, sondern auch verinnerlichen zu können.

Vor Jahren galt Clickertraining auch noch als neumodischer Kram. Ich zählte mich zu den Skeptikern aber als ich einmal sah wie das Prinzip funktioniert, war ich begeistert. Meine Hündin und ich klickerten immerhin noch begeisert über ein halbes Jahrzehnt.

Nochmals herzlichen Dank für die Links. Ich werde mich da nun etwas durchwühlen und vielleicht bin ich dann etwas schlauer.

LG
 
Y

yane

Guest
Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das ich die normale UO ablehne sondern ich habe bei meiner Hündin immer bemerkt das ihr die Freude dabei abhanden gekommen ist.
Die "normale UO"? Was ist das? Und wo ist der Unterschied zum Obedience? Wenn ein Hund keinen Spass dabei hat, liegt das nicht daran, dass das eine BH-Training und das andere Obedience ist, sondern am Hundehalter und an der Ausbildung. Der Hund bekommt nicht mehr Spass, nur weil man dem Ganzen einen "modernen" Namen wie "Obedience", "TeamBalance" oder sonst was verpasst.
Zunächst mal stellt sich die Frage nach der Einstellung des Hundehalters. Wenn der schon keinen Spass am Training hat - wie soll dann der Hund Spass dabei haben?
Und wenn dann das Training noch eher demotivierend auf den Hund wirkt - wie soll Hund Spass dabei haben?
Ich kenne genügend Hunde, die im Obedience genauso deutlich "keinen Spass" an der Sache zeigen, weil sie eben genauso falsch aufgebaut werden wie bsp. für BH-Prüfungen.

Mal davon abgesehen, dass ich das Wort "Unterordnung" für die Ausführung mehr oder weniger sinnfreier Kunststückchen nicht wirklich treffend finde. Mit Unterordnung hat die Ausführung von "Sitz", "Platz", "Fuß" usw. jedenfalls nichts zu tun.

Vor allem interessiert mich das WIE. WIE wird OBD dem Hund nahegebracht und WIE erreiche ich das der Hund immer so freudig und konzentriert bei der Sache ist!
Ja das WIE - die Frage stellt sich mir nach über 8 Jahren Obedience immer noch. Bei jedem "neuen" Hund, den ich ins Training bekomme, auf's Neue. Wobei der Hund weniger das Problem ist :silence:.

Na, OBD oder auch gewöhnliche UO hat ja nichts mit Kunststückchen zu tun, gell?
Doch. Was sind "Sitz", "Platz", "Fuß" etc. anderes als Kunststückchen für den Hund?
Oder anders ausgedrückt - was macht "Sitz" zur "Unterordnung, "Männchen machen" aber zum Kunststückchen - rein aus der Sicht des Hundes betrachtet. Warum zählt "Platz" als "Unterordnung" und "sich totstellen" als Kunststückchen?
Warum ist "Fuß" "Unterordnung", "rückwärtsgehen" dagegen ein Kunststück?

Das sehe ich wiederum ganz anders. Wenn der Hund beim OBD so folgsam ist wieso sollte er es dann nicht im Alltag auch sein?
Nehmen wir mal als Beispiel das Signal "Fuß".

Was will ich im Alltag? Einen Hund, der an lockerer Leine ohne zu ziehen neben mir herläuft. Idealerweise will ich mich nicht immer auf den Hund konzentrieren müssen. Bsp. weil ich gerade mit anderen Menschen unterwegs bin und mit denen quasseln will, oder ich mache nen Einkaufsbummel oder .... . Ob Hund da exakt mit Schulter auf Kniehöhe, dicht an meinem Körper mitläuft, mich dabei die ganze Zeit voll konzentriert anstarrt ist mir herzlich egal. Und dieses exakte Gehen von wegen exakte rechtwinklige Winkel, Kehrtwendungen usw. - mal angenommen ich würde bei uns so durch's Ort laufen, würden mich alle, die mich sehen wohl für verrückt erklären.
Freifolge - dito. Ich möchte, dass mein Hund auf Signal in meiner Nähe mit mir mit läuft. Ob dabei seine Hüfte auf meiner Kniehöhe ist, oder seine Schulter - ob er 5 cm von meinem Bein entfernt ist oder 10cm oder "klebt" - ist mir so was von herzlich egal.
Zumal mir bis heute keiner erläutern konnte, wie ich mit 3 Hunden gleichzeitig korrektes Fuß gehen kann.

Da ich aber Prüfungen laufen will - brauche ich das korrekte Fuß -> für Prüfungen. Und ich werde ganz sicher nicht das antrainierte korrekte Fuß, das logischerweise von BEIDEN - Hund UND Mensch - volle Konzentration aufeinander und nur aufeinander erfordert, dadurch verhunzen, dass ich im Alltag das Fuß von meinen Hunden zwar erwarte, aber selbst nicht in der Lage bin, die gleiche Konzentration auf den Hund aufzubringen. Und wenn es nur deshalb ist, weil ich gleichzeitig drei Hunde um mich rum habe, auf die ich meine Konzentration verteilen muss.

Fußgehen, korrektes, prüfungsmässiges Fußgehen, ist wie Tanzen. Beide Partner müssen sich voll aufeinander konzentrieren, müssen ihre Bewegungen aufeinander abstimmen - da wird jeder Schritt zig mal geübt, und zwar OHNE Hund, bis Mensch wirklich ohne nachzudenken die Schrittfolgen für Winkel, Kehrtwendungen usw. abspulen kann. Es gibt inzwischen sogar Hundeführer, die trainieren Fußarbeit ohne Hund mit Metronom, dass sie wirklich exakt und gleichmässig laufen, um dem Hund die bestmögliche Hilfe zur Perfektion zu geben.


Nun, ich habe ihr alles allein beigebracht und uns dann zur BH angemeldet. Zwei Proforma Stunden in der Hundeschule mitgemacht und dann zur Prüfung. Wir holten den 2ten Platz!
Eine BH-Prüfung ist etwas völlig anderes. BH-Prüfung ist absolute Grundschule. Ein Hund mit gutem Grundgehorsam sollte ne BH-Prüfung ohne nennenswerte Probleme schaffen. V.a. so, wie in den letzten 15 Jahren bei BH-Prüfungen gerichtet wird. Obwohl, inzwischen haben die Verbände die Parole rausgegeben, dass das Niveau wieder steigen muss und die BH-Prüfungen auch wieder strenger an der PO gerichtet werden sollen. Was da teilweise die letzten 10-15 Jahre durch die BH-Prüfung gekommen ist :eusa_doh:. Ich habe mit meiner derzeit ältesten Hündin 1999 die BH gemacht. Auch mit dem zweiten Platz. Ne Kunst war das nun wirklich nicht. Der Rüde der Erstplatzierten und meine Hündin waren die beiden mit Abstand am besten ausgebildeten Hunde an dem Tag. Der Rest war :eusa_doh: - und bestanden haben, wenn ich mich recht erinnere, alle.

Auch Beginner und O1 Prüfungen sind noch verhältnismässig einfach zu bestehen. Wie sagte die Obfrau für Obedience in unserem Verband mal so schön - "in der O2 wird man demütig" *lol* v.a. wenn man einen Hund hat, der laut Richter "genial" ist "aber Du weisst ja, zwischen Genie und Wahnsinn ist nur ein ganz ganz schmaler Grat" :p.

Wenn Du mal ein paar Videos ansehen willst, wie Obi auf höchstem Niveau aussieht ....
http://obeissancecanine.free.fr/videos.htm
v.a. die Skandinavier - Norwegen, Schweden, Finnland
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

Registriert seit
14.08.2008
Beiträge
3.967
Reaktionen
0
Zunächst einmal: Ich möchte mich im Vorfeld doch einfach nur informieren ehe ich überhaupt entscheide ob es für meinen Hund oder mich was sein könnte. Ich habe den Racker ja noch nicht einmal hier. Ich denke wenn ich im Vorfeld schaue und dann letztlich entscheide ist immerhin besser als einfach drauf los zu machen, wie so viele die nur mal den Namen von etwas gehört haben.

Ich sah es halt einmal und habe mir in den letzten Wochen etliche Videos angeschaut und es fasziniert mich einfach. Ob ich es auch hinterher machen möchte steht noch auf einem ganz anderen Papier.

Was ich weis ist, das ich in jedem Fall mit meinem Hund arbeiten will. Ob es nun DD, OB oder sonstwas sein wird bleibt noch offen.

Ich möchte nur nicht einfach drauf los und ins blaue laufen. Mir liegt in erster Linie am Hund etwas ehe ich dran bin. Das bezieht sich auch auf die BH. Da teile ich übrigens ganz deine Meinung: Theoretisch müßte jeder mit seinem Hund der im Gehorsam steht eine BH laufen können.

Meine Gründe damals die BH zu machen waren ehrlich gesagt rein egoistischer Natur meinerseits und Stichelleien von Leuten auf einem Hundeplatz auf denen ein weisser Schäferhund mit blöd, hypernervös und ängstlich gleichgesetzt wurde. All das war meine Hündin ganz sicher nicht!

Eigentlich hatte ich keine Ambitionen überhaupt auf einen Platz zu gehen aber eine Bekannte überredete mich dann mal mit zu "ihrem" Platz zu gehen. Schon als wir dort ankamen wurden meine Hündin und ich schief angesehen und hinterm Rücken auch belächelt. Bei der ersten Probestunde war sie natürlich von den vielen neuen Eindrücken abgelenkt, lief aber für meine Begriffe doch recht anständig ausser das sie halt etwas langsam war (Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht das sie mittelschwerde HD hatte was sicherlich auch mit ein Grund war).
Bei der zweiten Probestunde lies sie sich aber überhaupt nicht mehr aus der Ruhe bringen und machte brav mit auch wenn sie nach wie vor etwas langsamer war. Beim Anschließenden Gespräch mit der Trainerin frug ich nach wie sie denn einschätze wann wir eine BH laufen könnten. Sie meinte da allen ernstes das Cindy einfach schneller werden müsse und sie SO ganz sicher frühestens in einem Jahr laufen könne und überhaupt rechnete sie nicht einmal damit ob wir die BH dann auch schaffen würden.

Eine BH nicht schaffen? Ein Hund der alle Grundkommandos konnte, der sowohl an der Leine, als auch in der Freifolge und auf Distanz alles machte was verlangt wurde? Und das NUR wegen dem Tempo?

Ich besuchte diesen Platz kein drittes Mal mehr aber nicht nur wegen dieser Ansagen sondern weil mir allgemein das Klima dort nicht zusagte. Mir gefiel der Kasernenton mit den Hunden zu "arbeiten" einfach nicht und ich halte auch von Leinenruck und anschreien einfach nichts. Für mich biss sich auch die Tatsache das einerseits geklickert und anderseits dort rumgeschrien wurde.

Sie hätten mich auch nicht weiter dort mitmachen lassen weil ich mich weigerte den Hund ellenlang dort anzubinden während die Menschen sich im Vereinshaus unterhalten wollten. Von 45 Minuten wurde allerhöchstens 10 Minuten tatsächlich was mit den Hunden gemacht. Nein Danke!

Als ich mit meiner Hündin im Park ein wenig UO machte kam eine Bekannte von mir dazu und meinte das ich doch mal eine BH laufen könne. Sie kenne einen Trainer vom Foxterrierverband dem sie von meiner Erfahrung auf dem SV Platz erzählt hatte. Er wollte Cindy einfach mal laufen sehen. Gesagt getan, er sah sie und konnte die Meinung der anderen Trainerin überhaupt nicht teilen. Ich ließ mich überreden zwei Proformastunden auf dem Platz mitzulaufen und 14 Tage später war schon Prüfung. Inzwischen war auch bekannt das Cindy HD hatte und so schafften wir eben auch "nur" knapp den zweiten Platz (erste wurden eine Frau mit einer Goldiehündin die ihm Vorjahr die BH nicht geschafft hatten) aber MIR war das egal. Ich war nur froh zu wissen das mein Hund und ich eben doch ein Team waren, denn ehrlich gesagt hatte mich die erste Trainerin doch schon sehr verunsichert.

Prinzipiel ist es mir auch egal ob mein Hund starre Kommandos korrekt ausführt und ich teile ebenfalls deine Meinung was die Unterodnung betrifft. Für mich ist es in erster Linie wichtig das es meinem Hund gut geht und er sich wohl fühlt. Ich hatte meine Hündin nach bestem Wissen und Gewissen erzogen. Niemals stellte sie ihre Position im Rudel-Familie in Frage, sie war folgsam (nie brauchte ich ein lautes Wort meist reichte nur ein Blick oder Handzeichen), raufte nicht, lies sich abrufen wo immer sie sich befand und was immer sie auch tat und ich konnte sie stets überall mit hinnehmen ohne das sie auch nur einmal negativ aufgefallen wäre. Die schönsten Augenblicke waren aber die, wenn ich sah wenn sie ausgelassen über die Wiesen tobte oder ihre zahlreichen Hundebkanntschaften pflegte. Und DAS konnte sie fast immer!

Auch wirkte sie immer fröhlich wenn es darum ging etwas Neues zu lernen. Sei es bei der UO im herkömmlichen Sinne oder später beim klickern mit anschließendem Dog Dancing. Unlustig wurde sie stets nur wenn es sie langweilte lang schon Erlerntes immer und immer wieder zu wiederholen. Sie tat es aber dennoch ohne sich jeh zu verweigern.

Verstehst du nun was ich meine wenn ich sage ich würde gern Just for fun etwas mit den neuen tun wollen? Und das ich eben im Vorfeld schon wissen möchte WIE ich den Hund dabei bei Laune halte. Ich weis das ich irgendwo bei meiner Hündin einen gewaltigen Fehler gemacht habe das sie nach bereits Erlerntes die Lust verlor und nur noch bei Neuem so freudig war. Mein Hund hat absolut nichts falsch gemacht aber es lag sicher nicht daran das wir keine Einheit waren. Ich liebte meine Hündin und sie liebte mich da habe ich keinen Zweifel.

Es muß auch nicht unbedingt OB sein (kann genauso wieder Dog Dance oder sonstwas sein), OB ist nur eine Option und auch nur dann wenn ich es nachvollziehen kann und weis wie der Hund dabei Spaß hat und auch behält. Zudem muß ich ja auch erstmal sehen was meinem Hund liegt. Vielleicht ist er ja auch viel agiler als meine Hündin, dann würde möglicherweise auch Agility in Betracht kommen.

Ein Seminar, eine Schnupperstunde wären da sicher ganz hilfreich aber ich muß auch sehen das ich irgendwo in meiner Umgebung etwas finde da ich leider nicht motorisiert bin. In einem guten Verein oder Huschu würde ich eventuell auch gehen sofern ich dann auch das Gefühl habe dort mit Hund gut aufgehoben zu sein.

Die Foxis trainieren leider nicht mehr in meiner Nähe und ehrlich gesagt halten die Clicker und Co auch noch immer für "neumodisches Zeugs", immerhin bieten sie mittlerweile auch Agility an.

Fazit: Ehe ich mich entschließe etwas Neues zu machen möchte ich vorher schon gut informiert sein. Sei es durch Seminare, anschauen von Trainingstunden, Gespräche mit Trainern oder auch Literatur. Und DAS, da wirst du mir doch sicher zustimmen, wird dem Hund nicht schaden sondern kann doch nur von Vorteil sein, oder?

Und nun werde ich mal deinem Link folgen und mir anschauen. Dank dir an dieser Stelle dafür!

LG
 
Y

yane

Guest
Ich würde Dir empfehlen, dir zunächst mal Obi-Prüfungen in deiner Nähe anzusehen. Durchaus mehrere.

Dann siehst Du zum einen um was es beim Obi genau geht. Und Du kannst schon mal abchecken, wie das Trainingsangebot in eurer Gegend so ist. Entsprechend schaust Du dich dann mal in den jeweiligen Vereinen ganz unverbindlich um bzw. beim Training zu. Allein durch's Zuschauen lernt man schon einiges.
 
Jana&co.

Jana&co.

Registriert seit
13.01.2009
Beiträge
189
Reaktionen
0
Was ich auch ganz wichtig finde und es soll auch nur ein Tip von mir sein oder eher ein Erfahrungsbericht.

Dein "neuer" Hund darfst du auf keinen Fall mit deiner Hündin vergleichen! Es kann passieren das du genau das Gegenteil vom Charakter der Hündin hast.

Bestes Beispiel ich ;)

Mein erster Hund (lebt noch, wird im Dez. 7) ist ein Schäferhundmix. Er war stehts unterfordert, das Training hat ihn zu tode gelangweilt. Der Kerl lehrnt heute noch superschnell und frisst die Sachen wort wörtlich nur so in sich hinein!
Rusty ist ein Hund den ich in meinen Augen mit sehr wenig Körpersprache und mit viel viel Stimmtöne erzogen habe. Zugegeben auch ein bisschen härter wie zupfen an der Leine.
Jetzt habe ich einen Australian Shephert der 9 Monate alt ist... ein total anderer Typ! Ich musste und muss mich von meinem ganzen Verhalten wie ich mit ihm auch arbeite total umstellen. Fynn vertägt es überhaupt nicht wenn ich mit ihm so trainiere wie mit Rusty. Damacht er sofort zu, oder wenn ich nícht ganz bei der Sache bin ist er es auch nicht. Was ich damit sagen will er scannt mich richtig ab. Geht auch total auf Körpersprache, die bei mir noch total unausgebildet ist.
Was auch ein wichtiger Unterschied ist, hmm ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll, also ich hoffe man kann es verstehen. Rusty ist kein "Selbstdenker" und handelt nicht von selbst. Fynn "Denkt" von alleine und handelt so wie er es für angebracht hält, was wiederum die Sache schwieriger für das Training macht. Ein Hund der nicht denkt ist ich sage mal "einfacher" zu händeln was jetzt das Training anbetrifft. Beim clickern wiederum ist das ja total erwünscht. Bestes Beispiel: Rusty ist geclickt jedoch benutze ich das bei Rusty nur als "sehr gut du hast das richtig gemacht, oder mach weiter so" Fynn lasse ich denken so wie es sein sollte. Auf jedenfall hatte ich die Situation als ich mit Fynn anfing zu clickern. Hatte die selbe Übung dann mit Rusty machen wollen... ging alles schief. Sobalt er denken musste war er wirklich ratlos und wollte auch nicht denken. Er hat dann alles verweigert. Wurde sehr unkonzentriert und hibbelig. Sobalt ich gezeigt habe was er tun soll war alles wieder im Loht!!!

Also ich hoffe du weißt was ich damit sagen wollte, ich denke warte erstmal ab was du dann wirklich später machen willst mit deinem Schützling. Schaue am Anfang was für ein Typ er ist, was im Persönlich auch Spaß macht. Das alles kann man im vorhinein nicht planen.
Finde es darum sehr gut das du dich Infomierst! Es gibt auch noch ganz viele andere lustige und tolle Sportarten. Aber ich würde mich erst entscheiden wenn der Hund da ist und du in schon ein bisschen einschätzen kannst und kennen tust.

Zum Dogdance! Ist eine feine Sache mache ich auch :) Aber ich mache das im Verein just for fun. Was die anderen als noch Tips geben können und Ideen haben, und es macht einfach Spaß nicht alleine zu sein :)

Würde es auch wichtig finden das wenn das Hundilein da ist und wenn es dann noch ein Welpe ist zu einer Welpenspielgruppe zu gehen. Da hats Hundi Spaß und lernt auch was. Also finde das für die Sozialisierung wichtig, aber kommt immer darauf an wo du landest!
Deswegen würde es schön finden wenn du einen Hundeplatz finden würdest der echt toll ist und in dem du und Hund richtig Spaß haben könnt.

Ganz Liebe Grüße Jana
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

Registriert seit
14.08.2008
Beiträge
3.967
Reaktionen
0
@yane

Genau das werde ich tun alsbald ich die Gelegenheit dazu habe. Übrigens: Der Link war super, habe selten so viele gute Videos auf einmal gesehen, bin beileibe noch nicht ganz durch mit schauen;)


@Jana&co

Dein "neuer" Hund darfst du auf keinen Fall mit deiner Hündin vergleichen! Es kann passieren das du genau das Gegenteil vom Charakter der Hündin hast
Genau das wünschte ich mir ja und habe gezielt nach einem Hund gesucht der schon rein äusserlich ganz und garnicht meiner Hündin gleicht. Tut er auch nicht, es wird ein Mix sein. Mutter schon Mix (soll wohl irgendwo Weimaraner drin sein aber äusserlich nicht zu erkennen;)), der Vater leider unbekannt da die Hündin während der Standhitze wohl ausgebüxt war und sich mit irgendeinem Dorfhund eingelassen hatte.

Er sieht eigentlich eher wie eine buntgefleckte Kuh aus :mrgreen:

Ich bin aber sicher auch vom Temperament wird er anders sein als meine Süße.

Mitte Mai werde ich nach Thüringen fahren und mir meinen neuen Schützling erstmals live ansehen *freu mich schon jetzt*

Würde es auch wichtig finden das wenn das Hundilein da ist und wenn es dann noch ein Welpe ist zu einer Welpenspielgruppe zu gehen. Da hats Hundi Spaß und lernt auch was. Also finde das für die Sozialisierung wichtig, aber kommt immer darauf an wo du landest!
Deswegen würde es schön finden wenn du einen Hundeplatz finden würdest der echt toll ist und in dem du und Hund richtig Spaß haben könnt
Wünschenswert wäre es und ich bin schon jetzt auf der Suche nach einem guten Platz, am besten natürlich wenn wir dort gleich in die Welpengruppe gehen und später in der Junghundegruppe weiter machen könnten. Ich bin sicher wenn erstmal was ordentliches gefunden wurde werde ich auch dran bleiben.

Ansonsten sehe ich es eher locker. Ich schau mich um, sammel Informationen, kann im günstigstem Fall zuschauen, mit Trainern sprechen und/oder mit erfahrenen Haltern die die verschiedenen Sportarten ausüben plaudern und mich dann wenn der kleine Racker da ist immer noch entscheiden. Ich muß ja nichts übers Knie brechen denn zunächst soll der kleine Kerl ja erstmal ankommen und eine Bindung zwischen ihm und mir entstehen. Und ja, ein wenig Grundgehorsam schaff ich zur Not auch die erste Zeit allein;)

LG







 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Obedience und Team dance - Wie anfangen?

Obedience und Team dance - Wie anfangen? - Ähnliche Themen

  • Obedience/Unterordnungstraining

    Obedience/Unterordnungstraining: Hallo ihr lieben! ich mache mit meiner 8-Jahre alten Hündin Unterordnungstraining. Allerdings ist Emmy nicht sehr motiviert, was das 1 "Problem"...
  • Obedience - Verein oder doch erst Hundeschule?

    Obedience - Verein oder doch erst Hundeschule?: Hallöchen! :) Ich muss euch mal um Rat fragen, weil ich mich in einen Bereich bewegen mag, der mir ganz neu ist. Hundesport. ^^" Ich hab Takoda...
  • Obedience nach Imke Niewöhner

    Obedience nach Imke Niewöhner: Hey allerseits, wer von euch kennt Imke Niewöhner? Ich habe mir ein Buch und eine DVD von ihr gekauft und bin total begeistert. Das Obedience...
  • Obedience einige Grundfragen

    Obedience einige Grundfragen: Hallo :) ich habe mir gestern ein Buch zum Thema Obedience bestellt, weil ich dies eigentlich schon immer mit meiner Maus vor hatte. Ich würde...
  • Obedience und Begleithund

    Obedience und Begleithund: Hallo zusammen, in Kürze ist es soweit. Wir bekommen unsern Schäferhund. Natürlich möchten wir mit dem Hund auch gern Hundesport betreiben. Ich...
  • Ähnliche Themen
  • Obedience/Unterordnungstraining

    Obedience/Unterordnungstraining: Hallo ihr lieben! ich mache mit meiner 8-Jahre alten Hündin Unterordnungstraining. Allerdings ist Emmy nicht sehr motiviert, was das 1 "Problem"...
  • Obedience - Verein oder doch erst Hundeschule?

    Obedience - Verein oder doch erst Hundeschule?: Hallöchen! :) Ich muss euch mal um Rat fragen, weil ich mich in einen Bereich bewegen mag, der mir ganz neu ist. Hundesport. ^^" Ich hab Takoda...
  • Obedience nach Imke Niewöhner

    Obedience nach Imke Niewöhner: Hey allerseits, wer von euch kennt Imke Niewöhner? Ich habe mir ein Buch und eine DVD von ihr gekauft und bin total begeistert. Das Obedience...
  • Obedience einige Grundfragen

    Obedience einige Grundfragen: Hallo :) ich habe mir gestern ein Buch zum Thema Obedience bestellt, weil ich dies eigentlich schon immer mit meiner Maus vor hatte. Ich würde...
  • Obedience und Begleithund

    Obedience und Begleithund: Hallo zusammen, in Kürze ist es soweit. Wir bekommen unsern Schäferhund. Natürlich möchten wir mit dem Hund auch gern Hundesport betreiben. Ich...