Reiterfrust....

Diskutiere Reiterfrust.... im Reiterstübchen Forum im Bereich Pferde Forum; Hi, ich bin eigentlich eine passionierte Reiterin. Bis zum letzten Jahr. Ich hatte eine RB, die leider eingeschläfert wurde, ein laaammmfrommer...
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Bagira2007

Bagira2007

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Hi,

ich bin eigentlich eine passionierte Reiterin. Bis zum letzten Jahr. Ich hatte eine RB, die leider eingeschläfert wurde, ein laaammmfrommer Wallach

Dann war ich also erstmal pferdelos...dannn bin ich mal mit einer guten Freundin zu ihrem Pferd gefahren, sie hatte erst kürzlich einen Fjordi bekommen von einer guten Fjordzüchterin. Genau auf dem Hof steht er eben. Eines Tages hatte ich dann auch mal die Gelegenheit, ein Fjordi zu reiten.

Ich bin immer schon die Person gewesen, die sich lieber an die braven Pferde hält. Bockige, sture Pferde haben mir immer Respekt eingejagt - ich konnte mich noch nie wirklich dafür begeistern, die schweren Pferde zu bekommen - was für Freundinnen immer eher grade der Reiz war.

Der Fjord, den ich dann an dem Tag reiten durfte war genauso einer. Stur, testet den Reiter - das wurde mir auch vorher gesagt. Okaaay, ich hab mir gedacht - die Herausforderung nimmst du
mal an (also das erste Mal, dass ich so ein Pferd geritten bin). Ich muss sagen, dass mir der Fjord-Charakter von dem, was ich gehört habe und auch gesehen habe nicht ganz so grün war. Zudem mag ich lieber die großen Pferde. Egal.
Wir waren dann in der kleinen Halle und er war total nervös. Bei jedem Geräusch, bei jeder Bewegung erschrak er, spurtete nach vorne. Das hat mich zunehmend nervös gemacht. Und er hat das natürlich gemerkt. Aber auch vorher schon - ich kam einfach nicht mit ihm klar, auf meine Hilfen hat er kaum reagiert, ich bekam keine gescheiten Figuren mit ihm hin, bekam ihn nicht zurückgenommen, nichtmal die Ecken konnte ich gut ausreiten. Der totale Frust. Als ich gerade das Gefühl bekommen hatte, dass es wohl besser wäre, jetzt aufzuhören, ist draußen irgendwie die Plane vom Misthaufen mal wieder hochgegangen vom Wind und er ist total durchgegangen, gestiegen, nach vorn geprescht, durch die kleine Halle, ich hab echt total die Kontrolle verloren. Meine Freundin und die Hofbesitzerin haben mir noch zugerufen, was ich tun soll. Aber nichts hat gehjolfen. In einer Kehrtwendung bin ich dann aus dem Gallopp runtergefallen. Auf den Rücken, auf den harten Boden. Ich hab keine Luft bekommen, war vor Schmerz wie gelähmt.
Na ich hab ihn dann trotzdem noch trockengeritten. Meiner Freundin war das total unangenehm - und mir erst. Das war dermaßen peinlich.

Ja und seitdem bin ich nicht mehr geritten. Das ist jetzt ein Jahr her. Meine Freundin hat mich antürlich noch oft gefragt, ob ich nochmal mitkommen wollte, aber ..geht nicht. Weiß nicht. Ich hab seit dem Tag so Zweifel an meinen Reitkünsten, weil eben nichts geklappt hat. Zudem bin ich momentan sowieso mit meinem Selbstbewusstsein total am Boden. Das hat mir so richtig den Rest gegeben.. Ich weiß nicht, ob man das nachvollziehen kann. In meinem Umfeld versteht das niemand.

Jetzt ziehts mich wieder sehr zu den Pferden. Ich würde so gerne wieder ein braves Pferdchen haben, auf das ich vertrauen kann. Ich suche und suche und finde nichts. Und das, WAS ich finde sind Pferde, die eben doch etwas zickig sein können. Das trau ich mir einfach nicht zu momentan. Ich glaube aber, dass mir ein liebes Pferd in meiner momentanen Situation helfen könnte, wieder auf die Beine zu kommen (bin in Therapie zZt).

Ich hab einfach das Gefühl, ich müsste nochmal bei 0 anfangen. Ein guter Reiter hätte die Situation besser beherrscht.

Erst hab ich meinen lieben Lukas verloren und dann so eine Niederlage mit dem Fjord...ich glaub, das war alles n bisschen viel.

Lacht mich jetzt nicht aus - ich hoffe einfach Reiter können das ein bisschen verstehen und mit mir ein wenig darüber reden...
 
27.04.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
SoylentGreen

SoylentGreen

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Hey !

Zuerst einmal tut mir das mit deinem Pferd Leid, es ist immer schwierig einen guten Freund zu verlieren :(

Aber die ganze Situation brauch dir absolut nicht unangenehm oder sogar peinlich sein. Es ist total normal, wenn man sich einfach nicht in der Lage fühlt einer Herausforderung - und die sieht nunmal für jeden Menschen anders aus - entgegen zu treten. Ich war auch sehr oft überfordert mit Pferden, die man mir zum Schulunterricht gab, habe x-mal das Pferd gewechselt, weil mir Unruhe und Ungehorsam Angst eingejagt haben. Die Ironie des Schicksals hat mich ja nun mit meinem kleinen Angsthasen zusammen gebracht und ich denke durch seine Gutmütigkeit, aber eben Ängstlichkeit, habe ich gelernt, mehr Vertrauen in ein Pferd zu setzen.

Du brauchst durch dieses wirklich schreckliche Erlebnis (ich hoffe du hast dir dabei nichts ernstes getan und bist "nur" mit ein paar blauen Flecken und dem Schock davon gekommen ?) nicht glauben, dass es dir an reiterlichen Fähigkeiten mangelt. Ich denke ein guter Reiter zeichnet sich auch durch den Respekt und die Achtung vor dem Tier aus. Ich glaube, dass du dich durch das Erlebnis allerdings sehr in deiner Angst verkrochen hast, was an und für sich ein natürlicher Instinkt ist. Um so beachtlicher finde ich es, dass du dich dennoch zu den Pferden hingezogen fühlst und dich wieder in der Lage fühlst es noch einmal zu probieren.

Ich hoffe für dich, dass du ein liebes, ruhiges Pferd findest, das dir hilft wieder Vertrauen zu finden und das dich glücklich macht. Wenn man erstmal wieder eine Bindung aufgebaut hat, gibt es bei Stress und Tränen nichts besseres als zu einem Pferd zu gehen und sich bei diesem still, wortlos über seine Probleme zu unterhalten.
 
Bagira2007

Bagira2007

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Hey,

danke für diese liebe Antwort. Hat mich doch ein wenig beruhigt...
Ich denke, ich habe mir nichts schlimmes getan. Seit dem Sturz habe ich allerdings öfter Blockierungen in der Wirbelsäule, an der Stelle, wo ich aufgekommen bin. Aber damit kann man leben :p

gibt es bei Stress und Tränen nichts besseres als zu einem Pferd zu gehen und sich bei diesem still, wortlos über seine Probleme zu unterhalten.
Das hast du totaaal schön gesagt. Denn genau das ist es, was ich bei Pferden tue. Und das fehlt mir so sehr.

Ich hatte sogar mal überlegt, zu einer Reittherapeutin zu gehen, aber die Preise da kann ich mir moementan echt nicht leisten :( (28€ in der Gruppe - 48€ alleine).

Aber wenn ich noch abwarte, werd ich wohl irgendwann wieder das Glück haben, das richtige für mich zu finden.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Huch ? Warst du denn schonmal beim Arzt damit ? Klingt ja nicht so gut.

Puh, das ist ja wirklich teuer... Kannst du nicht mittels deiner Therapie (ich weiß ja nun nicht was für eine ist) an kostenlose Stunden herankommen ? Kann mir vorstellen, dass bei einer anständigen Begründung des Therapeuten auch die Krankenkasse zahlen könnte.

Bestimmt findest du was ;) Ich kann mir vorstellen, dass vielleicht fürs erste eine Pflegebeteiligung ganz nett wäre. Ein älteres Pferd oder ein Beistellpferd einfach so zu betüdeln ist ja auch schön und manche Besitzer bieten so etwas auch dankbar für umsonst an.
 
Summer_xD

Summer_xD

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hey du,

ich kann dich beruhigen du bist nicht die einzige der sowas passiert ist! komm erst grade vom reiten und was soll ich sagen? erste reitstunde seit langem, neues pferd, welches ich nicht kannte, bahnstunde mit zwei super guten, hab mich total übervordert gefühlt und zu guter letzt: saß keine 10 min auf dem pferd, lag ich auch schon wieder unten!
die situation war ähnlich, bin warmgeritten, einer zu dicht vor mir, theo mag meine gina aber nich, wenn sie hinter ihm ist und draußen ist jemandem beim reinholen, der louis durchgegangen. erst tat es einen schlag, dann ein wiehren von draußen und zack uns gingen in der halle die pferde durch! und wer ist geflogen? ich natürlich. seitlich runter auf den rücken und noch schön ginas rechte vorderhand abbekommen!
hab mich danach auch irre verunsichert gefühlt und die ganze restliche stunde, ging auch nicht so gut.
ecken nicht immer gut ausgeritten, hufschlag verfehlt usw.
dazu natürlich die angst das sie wieder durchgeht, da ich von ihrer reitbeteildigung weis das sie schreckhaft sein kann wenn sie will.
alles in allem fühlte ich mich heute wahnsinnig übervordert nur felix der dann immer hinter mir geritten ist auf m theo, hat mich ein wenig abgefangen und mit mir geredet mir tips gegeben und so, dann gings besser.
ich weis ja nicht wie sehr du gefallen bist, also obs schlimm weh tat du nen schock hattest und so, aber am besten ist es trotzdem weiter zu machen. klar ich bin jetzt auch gefrustet und freu mich nicht wirklich auf nächsten dienstag, aber wer nicht fällt kann auch nicht reiten! ;) denn nur aus fehlern lernt man!
lg
summer
 
GiRu <3

GiRu <3

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hi,
hmm was soll man sagen?^^ anfangs hatte ich auch immer bedenken bei pferden die zickten und bockten, hab immer nach dem bravsten pferd im stall gefragt.
Doch dann kam ich zu meiner RB und dort waren ca 13 Ponys, jeder von denen hatte irgendeine macke. Der eine stieg beim aufsteigen, der andere buckelte jeden runter, wieder ein anderes preschte plötzlich los.
Hab mir natürlich auch erst die bravsten genommen, aber irgendwann verliebte ich mich doch ins ein oder andere pony^^ (hab jedes pony mindestens nen monat lang "ausprobiert")
Von einem extremfall, ein pony wo sich niemand rauftraute, war ich hin und weg. Es buckelte mich zwar auch das ein oder andere mal runter, bewegte sich nicht vom fleck, stieg und buckelte-stieg-drehte sich auf einmal. Doch die liebe zu dem tier zwang mich, nicht aufzugeben. Und das war auch gut. Nach einiger zeit hatte ich sie so, dass sie auch mal ne stunde gelaufen ist, ohne das sie beim versuch anzutraben/anzugaloppieren gebuckelt hat, ohne das sie nen dolleren klaps mit der gerte gebraucht hat (die ponys dort sind kein bischen empfindlich, nen leichten klaps merken die schon gar nicht mehr), es war, als ob dieses pony ne perfekte ausbildung hinter sich hatte, dabei war es "nur" Liebe, geduld und vertrauen.
Nun bin ich für jedes pferd bereit, meine jetzigen RBs stellen auch das ein oder andere an, wo ich verzweifeln könnte, aber die buckler und durchgehereien machen mir nichts mehr aus. Steigen? soll das pferd doch steigen, das schaff ich schon.
was ich damit sagen will, wenn du reiten möchtest, such dir einfach ein pferd, das zu dir passt. Nicht weil es einfach nur schön ist oder weil es top unterm sattel läuft, nein, du wirst schon merken was ich meine. Es ist nicht einfach zu erklären, abr das meiste kommt wirklich aus liebe, geduld und vertrauen.
natürlich würde ich jetzt nicht gleich ein pferd nehmen, das total "schlimm" ist. Aber, wie schon gesagt wurde, aus fehlern lernt man.
Welcher gute reiter ist noch nie runtergeflogen?
Viel glück,
LG
 
Bagira2007

Bagira2007

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@Soylent

Naja ich hab meinem Chef (Orthopäde) davon erzählt, er hat mich untersucht, aber nicht geröntgt. Er meinte, es sei nichts ernstes, also...?

Naja, die Reittherapie wird einfach von der KK (noch) nicht unterstützt...

Mit ner Pflegebeteiligung hast du Recht..aber so n bisschen "körperlich" was tun, reiten zB, das täte mir sicherlich auch gut.
Heute hat mir jemand geschrieben, ein "Verlasspferd", bis L ausgebildet, piaffiert und macht fliegende Wechsel (ich wüsste nicht mal, wie ich das anstellen sollte - seht ihr,ich bin einfach nicht die super Reiterin, allein der Satz überfordert mich total - ich hätte Angst, den kaputtzureiten), aber eben auch schöne Ausreitwege, ein Platz gegenüber, eine Halle ganz inder Nähe, wo man auch Reitunterricht nehmen könnte. Privatstall - d.h. man ist eher für sich, das ist super. Allerdings mit Kostenbeteiligung..:/

@Summer
Ohwei du Arme....
Ja stimmt, nur aus Fehlern lernt man. Aber ich wusste ja nichtmal WAS ich genau falsch gemacht hab. Ob ich ihm keine Sicherheit gegeben habe. Ob ich einfach falsch - nicht gut - geritten bin. Ob er meine Angst ausgenutzt hat. Keine Ahnung....

Am liebsten würd ich in nen Stall gehen und Reitstunden nehmen. Nochmal richtig. Aber hier in der Nähe, die die ich kenne sind alle so EtePetete. Na da wär ich ja gut aufgehoben...*augenroll*
Vielleicht erklär ich der Frau von der RB, die mir geschrieben hat nochmal eingehender mein Problem und frage sie erstmal, wie teuer die RB wäre, denn ich sehe eigentlich nicht ein, dafür zu bezahlen - nur wenns eben nicht anders geht - aber viel hab ich durch das kranksein momentan ja nicht...was meint ihr? Mehr als nein sagen kann sie ja nicht...

@ R+C
Das ist ne tolle Geschichte - so wünsch ichs mir auch...Ich würd gern langsam darangehen und mir den Mut anlernen :p Da hat sich bei dir ja ne tolle Chance ergeben...Gut so!
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Du kannst auf jedenfall mit der Besitzerin der RB nochmal reden, denke auch nicht, dass es da irgendwelche Probleme gebe. Fragen ist ja erlaubt ;)

Und - ich sags jetzt mal ganz plump - manchmal braucht man eben einen "alten Gaul", der einem Fehler verzeiht und vielleicht nur Schritt und Trab geritten werden kann, um dass man sich wieder selbst mehr zutraut. Ich weiß nicht was die Besitzerin da von dir erwartet, aber ein L Pferd ist eigentlich kein Pferd, dass man unbedingt Neueinsteigern oder Anfänger anvertraut. Nicht deshalb, weil so jemand das Pferd kaputt reiten würde (meiner Meinung nach sowieso nur ein blödes Klischee von "Superreitern" um sich selber der Verantwortung zu entziehen) oder verantwortungslos ist, sondern eher, weil so ein Pferd feine, in gewisser weise andere Hilfen braucht, die für solche Reiter einfach noch zu unheimlich sein können.
Ich weiß nicht, ob du dich dem gewachsen fühlst. Das musst du natürlich selbst für dich entscheiden.

Zum fliegenden Galoppwechsel und zum piaffieren: Das brauch dich doch gar nicht zu kümmern, dann kann das Pferd das eben. Na und ? Du brauchst dich doch lediglich auf deine Basics zu konzentrieren und irgendwann einmal, wenn du dich sicher fühlst, Lust auf mehr bekommst und mehr Reiterfahrung hast, lässt du dir eben zeigen wie es geht.
Ich glaube auch nicht, dass dir dieser Kram jetzt in irgendeiner Weise nützt. Um diese Übungen auszuführen brauch man fest verankerte Basics und muss sein Pferd in Versammlung reiten können - und von deinen Erzählungen her, klang es so als könntest du das noch nicht.
 
Summer_xD

Summer_xD

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@Summer
Ohwei du Arme....
Ja stimmt, nur aus Fehlern lernt man. Aber ich wusste ja nichtmal WAS ich genau falsch gemacht hab. Ob ich ihm keine Sicherheit gegeben habe. Ob ich einfach falsch - nicht gut - geritten bin. Ob er meine Angst ausgenutzt hat. Keine Ahnung....
hattest du nicht geschrieben er habe sich erschreckt? pferde sind nunmal fluchttiere, das heißt auch, das sie draußen oder sonst wo etwas hören können, oder etwas sehn was sie nicht kennen und dann erschrecken sie sich. durch ihren fluchtinstinkt gehen sie dann oft mals durch. ich würde nicht behaupten das es unbedingt was mit falsch machen zu tun hat! ;) selbst spitzenreiter sind schon gefallen das muss was heißen!
wenn du in dem moment einfach gar nicht gefasst bist, dann geht alles so schnell eine sekunde nicht aufgepasst und schon kannst du unten liegen!
ich meinte mit aus fehlern lernt man, das du daraus lernst absolut IMMER konzentriert bei der sache zu sein und einen festen sitz zu haben. je besser du im sattel sitzt desto geringer wird die gefahr eines sturzes, aber wie gesagt, fallen kann man trotz super sitz!
 
Bagira2007

Bagira2007

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Ja Summer, er hat sich erschreckt. Aber er war die ganze Zeit vorher schon total unruhig und ich konnte ihn garnicht richtig reiten (ich denke eben, weil ich mich bei so nem "starken" Pferd nicht durchsetzen) Auch die Hilfen kamen garnicht bei ihm an irgendwie...

Mir ist schon öfter ein Pferdchen unterm Sattel weggehopst, nach vorn geprescht, im 90° Winkel nach links los:D noch nie bin ich runtergefallen...Ich bin eigentlich IMMER wachsam und fest im Sattel...das wars nicht. Er ist einfach nur noch wild durch die Halle gelaufen und gehüpft und hat sich garnicht beruhigen lassen...

@Reitbeteiligung
Hab ihr jetzt direkt meine Bedenken geschrieben - sie hat aber total nett zurückgeschrieben. Sie meinte, sie müsste schmunzeln über meine Mail^^ Er wäre eben nur so weit ausgebildet, weil sie immer sehr ehrgeizig war. Und eine bekannte Anfängerin geht mit ihm wohl auch ins Gelände und kommt immer heile wieder...das hat mich beruhigt. Mal sehen, ich hoffe, jetzt scheitert's nicht am Geld.
 
oOTaschaOo

oOTaschaOo

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Hallo,
Erstmal mein herzliches Beileid. Ein Pferd zu verlieren ist immer schmerzhaft.
Was die Sache mit dem Fjord angeht, so verstehe ich dich auch vollkommen. Ich gehöre auch eher zu den Festhaltern und nicht zu den Loslassern, bin eig immer fest im Sattel. Aber gerade für Festhalter, die seltener aus dem Sattel fliegen ist es glaub ich schlimmer zu fliegen. Vielleicht ist das ja Gewöhnungssache. Ich kenne Leute die fliegen ständig aus dem Sattel und denen macht das auch nix mehr. Sind danach auch überhaupt nicht geschockt und steigen sofort wieder auf.
Als ich vor ein paar Jahren das letzte Mal aus dem Sattel flog, hab ich am ganzen Körper gebebt und musste mich erst mal wieder beruhigen, bevor ich wieder aufstieg. Aber man soll ja auch nicht sofort wieder aufsteigen. Wegen dem hohen Adrenalinausschuss.
Ne Reitbeteiligung wär echt nicht shclecht. Kannst ja ganz langsam wieder anfangen. Niemand würd dich zwingen gleich nen Höllenritt dahinzulegen. lass dir erst mal zwit um vertrauen zu dem Pferd zu fassen. Putz es, geh mit ihm spazieren oder longier es. Brauchst ja nich gleich aufsteigen.
Wünsch dir viel erfolg. das wird schon wieder ;)
lg
 
Bagira2007

Bagira2007

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Hi Tascha,

ich hab glatt verpasst, dass hier noch wer geschrieben hat...

Naja, ich weiß nicht, ob es nun was damit zu tun hatte, dass es selten bei mir passiert, dass ich falle. Ich glaub eher nicht. Es war wohl eher das ganze drum und dran, die ganze frustige Reiterei an dem Tag. Und dann die Heftigkeit des Falles. Ich bin als ich noch jünger war das letzte mal gefallen, und da hats mir gaaarnichts ausgemacht, da hab ich gelacht und bin direkt wieder hoch. Aber das war auch garnicht vergleichbar.

ab ich am ganzen Körper gebebt und musste mich erst mal wieder beruhigen
Genauso wars bei mir auch. Zusätzlich hab ich eben keine Luft bekommen.

Die eine RB, von der ich oben geschrieben habe wird wohl nix. Aber ich hab jetzt noch ein paar Leute angeschrieben. Bisher noch keine Antwort. Ich habe da aber noch eine Vollblutstute in petto. Sie soll zwar lieb sein, aber anfangs auch ein wenig testen.

Das mit dem langsam rantasten hab ich mir dann auch gedacht. Diese Vollblutstute schieb ich schon länger vor mir her komischerweise. Irgendwas lässt mich da noch zweifeln. Aber ich kann ja ienfach mal gucken fahren. Hast recht, ich muss mich ja nicht gleich raufsetzen.
Hab mir die Tage ein paar Bücher bestellt, um mich noch ein wenig zu belesen und so. Vielleicht werd ich damit auch wieder etwas sicherer.
 
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