Ist mein hund aggressiv?

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hallo ihr lieben
mein hund hab ich jetzt seit einem jahr...er ist aus dem tierheim.als er zu uns gekommen ist war er so ein lieber er hat mit jedem kind im garten gespielt egal ob nachbarskinder oder fremde.draussen hat er sich auch von jedem streicheln lassen
und nun ist alles anders:(.wir dürfen keinen besuch haben kinder können nicht mehr zu meiner nichte kommen und draussen spielt er das raubtier:evil:.er ist nicht mehr zu beruhigen wenn er jemand fremdes in seiner nähe ist...er bellt springt rum...wie ein verrückter...wir waren auch schon in der hundeschule aber alles was wir machen bringt nichts.ich kann ihn nicht einschätzen und solange er sich nicht beruhigt kann ich ihn nicht an die leute ran lassen.die angst das er jemanden beissen könnte ist zu gross.vielleicht könnt ihr mir helfen ich bin auf jeden fall ratlos zumal es mal anders war.ich lebe wie im gefängnis ich kann nicht in den park und mich besuchen darf auch keiner.ich will meinen hund auch nicht zurück ins tierheim geben...ich möchte einfach nur spass an ihm haben.
danke im voraus für die tips
 
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29.04.2009
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Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Titania

Titania

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Was genau ist deiner für eine Rasse?
Was habt ihr denn schon so gemacht damit er damit aufhört?
 
Ottis mom

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geanu, und seit wann macht er das, bzw. steigert sich das Verhalten ???
 
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das ist ein golden retriever+weisser schäferhund mix.also in der hundeschule hat man mir gesagt wir sollen mit ihm zu hause über indem wir leute einladen ihn anleinen und die leute hin und her laufen,aber um erlich zu sein haben wir das paar mal gemacht und er geht jedesmal so ab und er ist kaum zu beruhigen.ich bin auch noch oft mit ihm dahin wo viele menschen sind hin aber jedes mal so ein aufstand das habe ich auch schon aufgegeben....bekannte sagen wir sollen ihn einfach von der leine lassen und sie glauben nicht das er was macht,aber das möchte ich nicht verantworten.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

seit mai 08 ist er bei uns und nach einem monat wurde es immer schlimmer...den ersten monat hat er jeden akzeptiert und dann auf einmal...sowas
 
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Titania

Titania

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Ich kann dir nur sagen was bei meinem 6monate alten Hund geholfen hat, gegen anbellen von Menschen und Hunden, allerdings wollte er spielen und hat sich deshalb aufgeführt wie Oskar.
Also ich bin erstmal jeden Tag die gleiche ruhige Strecke gelaufen, sobald ein Hund kam und er das Bellen angefangen hat, hab ich mich einfach umgedreht und bin mit ihm in die andere Richtung gelaufen, ich hab stur gerade ausgeschaut und meinen Hund einfach ignoriert. War er ruhig gabs lob und leckerlie. Also immer weg von der Situation die ihn aufregt. Hat er sich reingesteigert bin ich an einem ruhigen Ort hab ihn sich beruhigen lassen, sitz oder platz machen lassen und dann gibt es wieder lob und leckerlie.
Es ist sehr viel besser geworden, dafür fängt er jetzt so macken an wie sich einfach hinsetzen und nicht weiter laufen. Also bin ich konsequenter im Weg vorgeben geworden. Dafür springt er mich jetzt an und schnappt nach mir, oder zieht vor Leuten eine Leidensshow hab, wenn ich nicht hinlass, jammert als hätte er Schmerzen. Einfach ignorieren, erst wenn er ruhig ist wird er belohnt. Gestern hat er sich auch aufgeführt wie Sau hat nach mir geschnappt, da hab ich einfach die Leine fallen lassen und bin ohne ihn zu beachten weiter gelaufen und dann mit dem Rücken zu ihm stehen geblieben. Schwupps stand er brav neben mir. Beim nächsten ausflipper UND DAS WÜRDE ICH DIR EMPFEHLEN binde ich ihn einfach irgendwo fest geh weg und geh erst wieder hin wenn er ruhig ist. Dann gibts lob und leckerlie.
Zusätzlich würd ich ihn in der Wohnung sobald er ausflippt in ein Zimmer oder den Flur sperren, aber nicht schimpfen, nur aussperren und sobald er brav ist gibt wieder ordentlich lob und superleckerlies. Damit er merkt für ich mich auf, dann werd ich ausgesperrt oder angebunden und ignoriert, bin ich brav gibts lob und lecklies.

Generell, ignorier ihn wenn er sich aufführt. Du erreichst ihn eh nicht und er merkt das er damit durchkommt, also machst du dir deine Kommandos und deine Glaubwürdigkeit kaputt. Erst beruhigen lassen, dann ansprechen.

Vielleicht solltet ihr mit ihm auch denkspiele machen, damit er vom kopf her ausgelastet ist. Lecklies unter Bechern verstecken und er muss den richtigen Becher finden, lecklies unter Tüchern, spielzeug in einer Decke verstecken, Lecklies in Zeitung wickeln und er muss sie auspacken usw usw.

Gehorsamkeitübungen wären vielleicht auch nicht schlecht. Ich hab am anfang ein Leckerlie auf die Hand gelegt und hingehalten, dazu NEIN gesagt, wollte er es nehmen hab ich die Hand geschlossen. Wieder aufgemacht, wieder Nein gesagt usw, solang bis er nicht mehr versucht hat es zu nehmen, dann gab es aus der anderen Hand ein noch viel besseres Leckerlie. Jetzt kann ich ihn Lecklies vor die Nase legen und er nimmt es nicht solang ich nein sagen. Dann gibt wieder loben und Superleckerlie.

Und du musst deinen Hund dazu bringen das er auf dich schaut nicht auf andere, ich hab da eine Übung gelesen, die ich jetzt dann mit meinem machen werde, weil das halt auch noch net klappt.
Ohne Ablenkung an der Leine:

Gehe normal spazieren, bleib stehen, spreich deinen Hund mit dem Namen/Kommando an. Dreht sich dein Hund zu dir um und gibt dir Blickkontakt: loben und belohnen.

Wenn sich dein Hund nicht umdreht, stur bleiben, irgendwannn guckt er warum es nicht weitergeht.
Nehme die Hände hinter den Rücken und Leckerlie kommt erst nach dem Lob aus der Tasche, er soll dich ja angucken und nicht deine Hände/Leckerlie!

Übe das oft beim Spazieren gehen und erhöhe die Ablenkung. Dein Hund wird das dann auch beim Sitzen oder Liegen zeigen (sind am Anfang Millisekunden), sofort loben und belohnen!

Bei Besuch würde ich ihn nicht anbinden, dann denkt er Besuch ist böse, weil ich da angebunden werde und das macht ihn dann aggressiv. Wäre ich auch. Notfalls Maulkorb rum damit er nicht doch mal beisst und konsequent sein, wenn Besuch kommt muss er erstmal auf seinen Platz. Besuch sollten ihn auch total ignorieren. Erst wenn er brav ist dann kann der Besuch ja mal ein Leckerlie in die Hand nehmen und ihn damit zu sich erlocken.

Und solang das alles nicht klappt und er bei viel Trubel ausflippt. Ruhigere Strecken gehen, wo dir nur ab und an jemand begegnet. Damits dann auch mal für DICH UND IHN positve Erlebnisse gibt.

Glaub mir meine kleiner hat mir echt schon Nerven gekostet und mich hats zum Teil wirklich gegraust raus zu gehen, aber es wird. Ich bin aus angenervt von immer den selben Weg gehen, aber ich hoffe das wir es diesen Sommer noch schaffen mal auf eine Hundewiese zu gehen. Kopf hoch das wird schon, nicht aufgeben, zeig ihm das sich brav sein lohnt!
 
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Noel

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Hi,

das Problem wir du beschreibst haben wir auch. Aber das geht nicht weg, wenn ihr nur ein paar Mal Leute einladet.

Bei uns klappt es ganz gut mit Ablenken.
Besucher werden sofort ins Herz geschlossen, sobald unserer ein Leckerlie von ihn bekommen hat aber vorher werden erst einmal die Zähne gezeigt.

Unterwegs beim Spazierengehen lenken wir seine Aufmerksamkeit immer sofort auf uns und lassen ihn gar nicht erst anfangen zu bellen oder springen.
Wenn du deinen Hund genau beobachtest merkst du sehr sehr schnell wann er kurz davor ist loszulegen.

Es kann Wochen dauern bis sich ein Erfolg einstellt.

Bei uns ist noch das Problem, dass wir immer wenn wir den Erfolg haben auf "beknackte" Leute treffen, die uns dann angehen müssen und der Erfolg ist wieder hin.
Wir haben hier leider ein paar Hundehasse im Dorf, denen wir immer wieder begegnen.

Wir sind seit Wochen am Üben, denn unser Kleiner ist ein Dickschädel und will unbedingt seinen Kopf durchsetzen.

Das mit dem Ausflippen und schnappen hat unserer auch immer gemacht. Das mit dem Anbinden und weggehen hat bei uns sehr gut geholfen. Heute versucht er es auch noch aber ganz ganz wenig und ein böser Blick und er hört sofort auf.

Die Hundeerziehung ist nicht immer leicht und man braucht viel Geduld und Nerven. Nicht aufgeben.
 
jezzy

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ich denke dein hund hat sich gut eingeliebt und liebt sein rudel.und er liebt es so doll,das er rudel haus und hof gegen alles verteidigt, wobei angst sicher eine große rolle dabei auch spielen kann.
kennst du die vorgeschichte vielleicht denes hundes,da er ja aus TH kommt?
noels vorschlag finde ich nicht schlecht^^
wenn die grundkomandos sitzen, würde ich auch draußen übungen anfangen,das du jemand nach absprache unterwegs triffst(möglichst ruhige einsehbare gegend). vor der begrüßung des "fremden" den hund in einiger entfernung absitzen und bleiben lassen. langsam auf die person zugehen, ein ruhiges gespäch führen und den hund aus den augenwinkeln beobachten.
falls er losttürmt, gleich entgegentreten,richtig ablocken und das tier abdrehen mit ein deutlichen scharfen nein und die übung beginnt von vorne.
sollte er aber bleiben und einen entspannten eindruck machen,darf er zu dir,dicht neben dir sitz machen,loben ,aber dann sofort das "gerede" weitermachen, ihn ignorieren. quasi als rudelchef das signal geben: ich brauch deine attacke von verteidigung nicht ICH hab die sitouation in griff nicht DU"
 
*phil*bailey*

*phil*bailey*

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Hallo,

also erstmal: Dein Hund ist keineswegs aggressiv!!!! Leider liegt es (vorallem weil du selbst sagst es war mal anders) an deinem/eurem Verhalten, das der Hund sich so benimmt. Was viele Herrchen/Frauchen sich nur schwer eingestehen können oder wollen ist das, dass der Hund meist nicht ohne Grund agiert, sondern eher reagiert. Soll heißen das ein Hund nur Fehler macht, wenn es sein Herr tut.
Ich finde es falsch, wie es geschrieben wurde, der Situation aus dem Weg zu gehen. Ist womöglich die einfachste, bequemste Lösung, aber meiner Meinung nach nicht die richtige. Mit konfrontation erreicht man meist am ehesten was. Wichtig ist, das du in jeder Situation ruhig bleibst. Nicht schreiben und vorallem nicht aggressiv werden. Finde die Idee mit der Ablenkung optimal. Du musst es schaffen, das DU interessanter bist als alles andere was ihn aufregen könnte. Mach dich zum Obst für deinen Hund, sei es mit einem Spielzeug oder mit Leckerlies, jenachdem was bei deinem Hund besser zieht. Meiner spinnt total auf Bälle und lässt dafür jedes Leckerli und vorallem jeden anderen 4 oder 2 Beiner links liegen. Das musst du einfach ausprobieren.
Wenn er bellt, los rennt oder sonst was macht, tu einfach mal was womit er nicht rechnet. Renn du selbst in die andere Richtung, lenk ihn einfach ab...!! Hoffe das hilft dir!
 
*joey*

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ja sind super tips.also denk und suchspiele machen wir ja schon mit ihm...und das mit dem maulkorb ist auch ganz ok,aber das problem ist das alle vor ihm angst haben wenn er nicht angeleint ist.mit maulkorb kann er zwar nicht beissen,aber anspringen...ich kann es ja mal erst mit erwachsenen probieren.und draussen versuch ich ja schon irgendwie wenn ich jemanden sehe weg zu gehen auf wiese ausweichen oder umzukehren.ich meine er hört ja schon gut auf AUS FUSS BLEIB SITZ PLATZ usw nur wie gesagt wenn er jemanden sieht oder jemand bei uns ist schaltet sein hirn voll ab und wie du so schön gesagt hast er benimmt sich wie sau:)
nein leider kennen wir die vorgeschichte nicht von ihm.man hat uns nur gesagt das er kinderlieb ist und sich mit anderen tieren gut versteht.mehr leider nicht....wir denken schon auch mal das er angst hat...


hattet ihr mal ein antibellhaslband?was haltet ihr davon?hab schon darüber nachgedacht nur nicht wircklich mich noch darüber bei anderen informiert.die hersteller bezeichnen das als wundermittel.
 
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Titania

Titania

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Ich finde es falsch, wie es geschrieben wurde, der Situation aus dem Weg zu gehen. Ist womöglich die einfachste, bequemste Lösung, aber meiner Meinung nach nicht die richtige. Mit konfrontation erreicht man meist am ehesten was. Wichtig ist, das du in jeder Situation ruhig bleibst.
Das habe ich anders gemeint als es vielleicht angekommen ist. Wenn der Hund hochdreht, dann weg von der Situation, bis er sich beruhigt hat. Was nützt es wenn er sich immer mehr und mehr reinsteigert? Dann wieder zurück, das gleiche von vorne, dreht er hoch die Möglichkeit geben wieder runterzukommen. Das ist absolut nicht bequem, sonder anstrengen! Aber es lohnt sich weil irgendwann, der Hund ruhiger wird!
Wenn uns Leute begegnet sind, hab ich ihn kürzer und fester genommen und ruhig gesagt, an den Leuten vorbei. Hat er sich reingesteigert weil er hinwollte, dann bin ich erst weg gegangen. Andererseits hab ich auch Bekannte gebeten, sich 2m vor mich hinzustellen und ihn solang er sich aufführt nicht zubeachten (ich hab ihn auch ignorriert), erst wenn er sich beruhigt hat, dann wurde er begrüßt und gelobt. Aber ich bestehe darauf als erstes Begrüßt zu werden und dann mein Hund, wenn er ruhig ist!!!
Mitlerweile, läuft er immer öfter an Leute vorbei ohne sie zu beachten.
Ich würde den Stresspegel auch nicht gleich ganz hoch ansetzten. Erstmal wenig Leute und Hunde, bis er auch gelernt hat auf mich zu achten und dann steigern.
Was nützt ein ausflippender Hund zwischen vielen Leuten? Wenn man selbst noch nicht die Sicherheit hat? Durch die positiven Erlebnisse auf den ruhigeren Wegen, kriegt man als Halter doch erst die Sicherheit und das Auftreten, das man dann braucht, wenn viel Trubel um einen ist
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hattet ihr mal ein antibellhaslband?was haltet ihr davon?hab schon darüber nachgedacht nur nicht wircklich mich noch darüber bei anderen informiert.die hersteller bezeichnen das als wundermittel.
Auf keinen Fall. Wenn du schon selber sagst dein Hund hat vielleicht angst, dann musst du ihm die Angst nehmen. Dadurch das du ihm Sicherheit gibst. Selbstbewusst laufen, den weg vorgeben, nicht stehen bleiben wenn er Angst hat, sondern ermutigen weiterzulaufen, loben für notfalls für jeden Schritt ohne bellen (übertrieben gesagt) aber aufkeinen fall ihm noch irgendwas ins Gesicht spritzen.

Schau, meiner hat heute das erste Mal in seinem Leben richtigen Regen erlebt. Er hatte echt schiess und ist ganz nah an der Häuserwand gelaufen. Hab mir nur gedacht: Jaja und in ein paar Tagen, kannste durch den Regen laufen und wieder frech sein sobald du dich dran gewöhnt hast" Ich hab ihn ermutigt auch da zu laufen, wo keine Hauswand war und er ist mit jedem Schritt mutiger geworden. ich hab natürlich ordentlich gelobt.
Aber ich bin nur kurz raus, sonst wird ihm das zuviel und endet am Schluss wieder mit irgendwas negativem. Also brech ich rechtzeitig ab und geh lieber öfter raus.Tut ihm gut und meinen Nerven auch.
 
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Noel

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Hi,

vor unserem Hund haben auch alle Angst. Aber hättest du keine Angst, oder großen Respekt vor einem großen Hund der bellend und knurrend auf dich zukommt und dich dann auch noch anspringt?
Ich würde den Hund immer anleinen, wenn jemand uns entgegen kommt. Du weisst ja nicht, ob die nicht vielleicht große Angst vor Hunden haben oder so. Unserer kommt immer an die Leine sobald jemand uns entgegen kommt, oder nahe hinter oder vor uns läuft.

Wenn er ohne Leine läuft,schauen wir dass er immer wieder den Kontakt zu uns sucht. Wir üben auf unseren Spaziergängen die Grundkomandos, spielen mit ihm, lassen ihn Leckerlie, Spielzeug oder uns suchen. Wir lassen ich auch mal über ein Hindernis springen.

Mach den Spaziergang für den Hund interessanter. Rennt ein Stück zusammen, ruht auch zusammen bei einer Bank aus. Schaut euch zusammen die Vögel an. Vergrab Leckerlie und such sie zusammen mit deinem Hund.

Mach dich total zum Affen für deinen Hund. Egal was die Leute sagen oder denken. Ich weiss es ist nicht immer einfach.
Ich will gar nicht wissen was die Leute über mich denken, wenn ich durch die Gegend springe und irgendwelche komsichen Geräusche von mir geben.

Lauf mit deinem Hund quer über die Felder/Wiesen. Jag ihn und lass ihn dich jagen.

Glaub mir das macht ein riesen Spass und fördert die Beziehung zwischen dir und deinem Hund. Ausserdem fördert es auch deine Kondition und du kannst dir das Fitnesscenter oder so sparen.

Wichtig ist du musst lerne zuerkennt, wann dein Hund loslegen will und schon bevor er loslegt gegenlenken uns seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken.

Wie alt ist der Hund denn?

Unserer ist gerade im Flegelalter und benimmt sich leider auch so und hat auch erst vor kurzem mit seinem Rambogehabe angefangen, was wir ihm auf keinen Fall durchgehen lassen.

Was bei uns am Anfang sehr geholfen hat, war dass unserer sein Spielzeug, das wir unterwegs dabei haben, selbst getragen hat. Leider hilft das jetzt auch nicht mehr.

Maulkorb würde ich nicht unbedingt nutzen, der soll ja keine Bestrafung sein. Und von diesen Antibellhalsbändern halte ich persönlich auch nicht viel. Versuch lieber ein paar Bekannte dazu zubringen, euch auf euren Spaziergängen immer wieder zu begegnen. Auch würde ich nicht immer die gleiche Route nehmen, das kann dazu führen, dass der Hund die Strecke als sein Revier betrachtet und es gegen "Eindringliche" verteidigt.

Nicht aufgeben, es wird irgendwann besser und mit Sicherheit wird es einige Rückschläge geben. Immer fleissig üben und auf keinen Fall ein solches Verhalten durchgehen lassen.
 
*phil*bailey*

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Tut mir leid, das hab ich dann wohl falsch verstanden!
Wichtig finde ich auch, das die Erziehung Gewalt- und Aggressionsfrei abläuft. Man muss sich immer vorstellen, man hat sich einen kleinen Chinesen ins Haus geholt, der sich erstmal in unserer Kultur und vorallem unserer Sprache zurecht finden muss. Und es gilt immer die Regel: Aktion führt zu Reaktion! Hoffe du schaffst es!
 
Titania

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Ich hab nochmal so nachgedacht, vielleicht ist dein Hund am Anfang zu viel gestreichelt worden und es war zu viel Trubel um ihn! Das Bellen war evtl so ein Signal, lasst mich mal in Ruhe.
Ich weis ja nicht ob du eine Box oder ähnliches hast, irgendwas wohin er sich zurückziehen kann, wenn er seine Ruhe will!? Wo dann auch wirklich niemand reinlangt, vorallem nicht die Kinder!

Nochmal ich hab nicht gemeint Situationen ausweichen, wenn du abdrehst, wenn jemand auf euch zuläuft, signalisierst du "Gefahr" oder zumindest deine Unsicherheit, ist so als würdest du ihn hochheben. Du solltest schon einfach, mit sicheren Schritten weitergehen wenn euch jemand entgegenkommt und ihn dann vielleicht auch beruhigen und du solltest zwichen Hund und dem der entgegenkommt laufen, damit er merkt du hast die Situation voll ihm Griff u er nicht bellen muss, damit ihm niemand zu nahe kommt.

Ausserdem würde ich Euch zu Einzelstunden mit einem Trainer raten, der mit euch Übungsspaziergänge macht. Ich glaub auch nicht das euer Hund aggressiv ist, sondern das da halt irgendwas ganz ordentlich schief gelaufen ist und das muss halt jetzt korregiert werden. Das geht mit Sicherheit nicht von heute auf morgen, aber es wird schon werden.
 
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*joey*

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er ist jetzt zweieinhalb jahre alt

ja einzelstunden haben wir schon.und die trainerin sagt wenn besuch kommt anleinen.wobei ich denke das er sich nie dran gewöhnt.ich weiss ich habe nicht unbedingt erfahrung damit,aber ich sehe ja das das anleinen nichts bringt...:( das ist ja ne bestrafung für ihn...
 
Titania

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Tut mir leid, das hab ich dann wohl falsch verstanden!
Wichtig finde ich auch, das die Erziehung Gewalt- und Aggressionsfrei abläuft. Man muss sich immer vorstellen, man hat sich einen kleinen Chinesen ins Haus geholt, der sich erstmal in unserer Kultur und vorallem unserer Sprache zurecht finden muss. Und es gilt immer die Regel: Aktion führt zu Reaktion! Hoffe du schaffst es!
Kein Problem, ich drück mich oft umständlich aus. Ich arbeite dran :D
Ich arbeite auch mit ignorieren und belohnen. Wenn er was anstellt, kommt er in seine Box, aber ohne sie zuzusperren.
Mein Hund ist aus Tunesien, d.h. ich habe genau das was du schreibst, einen Ausländer der erstmal Sprache und Kultur lernen muss.
Bei uns gabs und gibt es oft miesverständnisse, liegt aber dann an mir. Er bellt mich früh an und ich denk er will spielen, dabei muss er ganz dringend :D
Ich denke mein Hund ist doof, weil er mich jedesmal anschaut wie geprügelt wenn ich such den Ball sag, dabei versteht er garnicht was ich meine. Ich arbeite jetzt viel mit Handzeichen, die versteht er besser als Worte.
Die erste Zeit, hat er auch alles und jeden angebellt, aber das war nicht nur Kontakt suchen, sondern Angst, vor dem unbekannten Dingen. Jetzt bau ich die Erkundung langsam auf. Immer wieder ne neue Strasse, zwischendruch mal eine wo viele los ist, aber immer mit der Möglichkeit in eine Seitenstrasse zu gehen, wo er sich beruhigen kann und dann zurück auf die belebte Strasse. In erster Linie arbeite ich jetzt daran seine Aufmerksamkeite zu bekommen und das er merkt er muss sich an mir orientieren und nicht ich an ihm.
Mit Geduld und zwischendurch nen Nervenberuhigungstee wird das schon :D
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er ist jetzt zweieinhalb jahre alt

ja einzelstunden haben wir schon.und die trainerin sagt wenn besuch kommt anleinen.wobei ich denke das er sich nie dran gewöhnt.ich weiss ich habe nicht unbedingt erfahrung damit,aber ich sehe ja das das anleinen nichts bringt...:( das ist ja ne bestrafung für ihn...
was sagt dieses Trainerin, wie du dich draussen verhalten sollst?
 
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jezzy

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ich finde es soundso faziniered das hundetrainer bei sowas direkt oft gleich auch zuahuse trainieren quasi in revier des hundes,obwohl es nichtmal auf"neutralboden" gut läuft.
auf "neutralen" gebiet erstmal die grundlagen der begrüßung anderer erlernen ,dann direkt an der reviergrenze und dann im revier step by step üben finde ich persönlich einfacher und efektiver. jeser besuch ist ein eidringlig ins revier,so als ob ein femder in unser schafzimmer rennt.das soch steß fürs tier.
vieleicht wäre auch mal eine interessante übung,das dir ein abgesprochener "fremder" dir mal entgegenkommt auf dem spaziergang,der etwas dabei hat hat,was für ihn positiv ist und ein klein überraschungseffekt bringt.z.b. sein allerliebstes spielzeug.
kurz vorher soll der "fremde" ihn das zeigen,est begrüßt ihr euch und der "tolle fremde besucher des weges mit der tollen sache" hat ja sein spielzeug,welches als belohnung dann geworfen wird oder er o einfach bekommt.
 
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Noel

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Hi,

meint die Trainerin denn, dass ihr den Hund mit der Leine an irgendwas fest machen sollte?

Wenn wir Besuch bekommen leinen wir unseren Hund auch erst einmal an und einer von uns hält die Leine. Hat sich der Hund beruhigt und der Besuch sich vom ersten Schock erholt, dann kommt er von der Leine und es klappt auch.
Leider haben wir vielzuviel Bekannte die Angst vor Hunden haben und nicht bereit sind öfters bei uns vorbeizuschauen, so dass unser Dicker lernt, dass es nicht schlimm ist wenn es klingelt und jemand rein kommt. Auch bekommen wir kaum Besuch.
 
*joey*

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nein draussen sollen wir der situation aus dem weg gehen...zu hause auf den platz verweisen und anleinen...aber jedes mal der stress,wenn es an der tür klingelt...hund suchen ins körbchen und anleinen...bis ich damit fertig bin sind die leute an der tür weg...die trainerin hat mir versichert wenn ich draussen der situation aus dem weg gehe wird es besser.....ich meine sie hat immerhin hundepsyhologie studiert.müsste sie es doch wissen oder???
das hab ich auch befolgt,aber eine änderung sehe ich nicht wircklich...im gegenteil es wird schlimmer.vielleicht grade weil er keinen kontakt mit menschen hat..

und wie schon gesagt das problem das alle vor ihm angst haben mit wem soll ich denn üben?
 
Titania

Titania

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nein draussen sollen wir der situation aus dem weg gehen...zu hause auf den platz verweisen und anleinen...aber jedes mal der stress,wenn es an der tür klingelt...hund suchen ins körbchen und anleinen...bis ich damit fertig bin sind die leute an der tür weg...die trainerin hat mir versichert wenn ich draussen der situation aus dem weg gehe wird es besser.....ich meine sie hat immerhin hundepsyhologie studiert.müsste sie es doch wissen oder???
das hab ich auch befolgt,aber eine änderung sehe ich nicht wircklich...im gegenteil es wird schlimmer.vielleicht grade weil er keinen kontakt mit menschen hat..

und wie schon gesagt das problem das alle vor ihm angst haben mit wem soll ich denn üben?
ich bin das erste Mal auch an eine Hundetrainerin geraten, die meinte ich solle meinen vor angst kläffenden Hund auf den Arm nehmen und noch mit Leckerlies vollstopfen. Beruhigt hat er sich aber erst, als ich ihn einfach auf den Boden gesetzt habe und ihm in Ruhe alles anschauen lies.

Der Situation ausweichen, auf den Arm nehmen zeigt dem Hund es besteht Gefahr und das es richtig ist zu Bellen.

Das mit der hundepsyhologie studiert haben, sagt doch noch lang nicht aus ob sie gut ist. Es gibt auch schlechte Ärzt, Lehrer, Beamte usw Das was sie dir rät, zeigt deinem Hund alles ist gefährlich und wenn Besuch kommt, werd ich festgebunden = Besuch ist böse oder sch...sse

Was sagt dir den seine Körpersprache, ist oder besser war das von anfang an aggressiv oder hat er einfach nur gebellt und dabei noch mit dem Schwanz gewedelt, sind seine Nackenhaare gesträubt?

Ich frag deshalb, meiner hat gebellt wie blöd, aber er hatte kein gesträubtes Nackenfell und wedelte mit dem Schwanz. Viele Leute dachten er sei aggressiv, einer hats dann erkannt und war so nett und hatt sich wirklich ne viertel Stunde mit hingestellt bis sich mein Hund beruhigt hat und von ALLEINE auf seinen Hund zu ist, dann haben die beiden gespielt und sind heute noch Kumpels.
Allerdings wenn ich meinem Hund zu lang einer Situation (zu viele Menschen,Autos usw) ausgesetzt habe, die ihn überfordert hat, ich dachte anfangs auch ich muss in damit konfrontrieren (oder wie schreibt man des?) dann hat er sich reingesteigt und ist wütend geworden. Deshalb gehe ich aus solchen Situationen, wenn sie entstanden sind, raus, beruhige ihn, lass ihn sitz machen geb ihm leckerlie und dann gehts wieder zurück, damit er sieht das da nichts schlimmes passiert. Das hat sein Selbstbewusst sein gesteigert.
Er bellt übringstens nach 2 Wochen intensivem Üben nicht mehr!!!

Denk mal drüber nach.
Warum springt dein Hund Leute an? Will er sie begrüßen oder vertreiben?
Hat er jemals gelernt, wenn ich nicht springe, werde ich belohnt?
Hat er rückziehmöglichkeiten, wenn z.B. die Kinder spielen?

Ich denke dein Hund steht total unter Stress und jetzt wurde ihm durch diese Trainerin auch noch falsche Dinge vermittelt.

Such dir eine andere Trainerin mein dringender Rat, bevor dein Hund wirklich aggressiv wird. Nicht weil er böse ist, sondern falsch behandelt wird.
 
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Noel

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Ich hatte mal mit einem Hundetrainer zutun, der mir gesagt hat, dass ich ihm eins auf die Nase geben soll, wenn er nicht spurt. Der hatte auch Hundepsychologie studiert.

Wir sind immer noch auf der Suche nach einem Hundetrainer, der keine Angst hat sich mit einem sturen Hovawart abzugeben.
 
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Ist mein hund aggressiv?

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