Wenn das Tier 'zu wichtig' wird...

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DyingDream

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(Falls das Thema wo anders besser hin passt, würde ich mich über eine Verschiebung freuen.)

--
Wie 'wichtig' sind euch eure Tiere? Kann man das überhaupt so pauschal sagen? An welcher Position kommt das Tier für euch? Auf was verzichtet ihr alles für eure Tiere? Geht ihr anderen schon auf die Nerven mit euren Tieren?

-.-
Ich muss sagen, dass mir meine Tiere vermutlich schon zu wichtig sind. Ich habe einige schlechte Erfahrungen mit Menschen hinter mir und mich schon als Kind lieber mit Tieren beschäftigt als mich wirklich auf Menschen einzulassen. Nun ja... ...das wäre vielleicht noch ein anderes Thema was hier im Forum vielleicht gar nicht rein gehört.
Also zurück... (Ihr merkt schon, ich bekomme nicht diesen einen ausschlaggebenden Satz hin und komme zu keinem Punkt.)

Irgendwann hatte ich dann zumindest angefangen, andere Sachen zu vernachlässigen, weil mir die Zeit mit Tieren besser tat.
In den letzten Jahren hat sich das immer mehr gesteigert.

Vor einigen Jahren konnte ich meinen Hund auch mal ein Wochenende zu Hause bei meinen Eltern lassen. ...doch inzwischen, müsste man mich zu so etwas zwingen.
Weite Strecken verreisen? ...natürlich könnte ich da zumindest den Hund mitnehmen. Aber bedeutet das für das Tier ja auch eine stressige und anstrengende Fahrt. Also bleibe ich lieber zu Hause.

Wenn es ums Geld geht, bin ich für meine Tiere schon fast verschwenderisch. Natürlich muss es da gutes Futter sein. Da noch mal ein Spielzeug und da noch mal was tolles... Und bei anderen Sachen bin ich dann schon fast geizig. o_O

Man kennt mich kaum ohne Hund und ohnehin wurde ich schon als Tier-Freak bezeichnet. ... aber eigentlich ist alles womit man mich in Verbindung bringt wieder 'Tiere'. Eigentlich schön, aber auf der anderen Seite auch etwas frustrierend.

Ein nächster Punkt könnte dann die Arbeit sein. ...ich verzichte im Moment lieber auf das Geld, als einen Volltime-Job zu machen und dadurch weniger Zeit mit meinen Tieren verbringen zu können.

Ich verzichte auf die nötige eigene Wohnung, weil es für mich so gut wie unmöglich ist eine günstige Wohnung zu finden, wo ich meinen Tieren eine halbwegs artgerechte Haltung bieten kann. Hier haben die Vögel und Kaninchen draußen ihr großes Gehege. Der Hund hat den Garten, wenn sie dann mal doch alleine bleiben muss. Es ist nicht weit weg vom Stall, wo mein Pferd steht und die Wiesen, Wälder, etc. zum spazieren gehen sind nicht weit weg. ...

Das nächste Problem ist dann wohl auch, dass ich psychisch nicht grade 'stabil' bin und mich jeder Verlust, komplett zu Boden wirft.
Na ja... Wenn man schon so viele Verluste im Leben ertragen hat, dann gewöhnt man sich entweder daran oder es wird von Mal zu Mal schlimmer. :/
Ich hänge im Moment leider so sehr an meinem Hund, dass ich es anzweifeln mag, dessen Tod selbst zu überleben. -.-
Doch ein paar Jahren haben wir ja noch...
Dennoch ist die Angst jeden Tag da, dass ihr etwas passieren könnte.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Meine Fragen, die leichter zu beantworten sind, stehen ja ganz oben...
Ansonsten vielleicht noch:
Kann einem ein Tier überhaupt zu wichtig werden? Wo ist da die Grenze? Was ist noch 'normal' und was 'zu viel'?
Abhängig vom Haustier?

Was tut man, wenn das Tier = eigenes Leben bedeutet? Wenn einem seine Tiere wichtiger sind als alles andere im Leben?
Geht es vielleicht sogar noch anderen so? Wenn ja, würde ich mich freuen, davon zu erfahren. ...

Ja, ich sollte zum Punkt kommen.
Punkt.
~§~
 
30.04.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Callie

Callie

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https://www.tierforum.de/t59063-uebertreibe-ich-mit-meiner-tierliebe.html

Ich fühl mich unter Tieren auch wohler, als unter Menschen...manche Menschen nervt das und sie sagen, ich übertreibe, andere akzeptieren es.
Daher verstehe ich dich voll und ganz. Und ich denke, solange du nicht vergisst, dass es auch noch Menschen gibt, kannst du so bleiben, wie du bist...
 
DyingDream

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...

Danke für deine schnelle Antwort, Callie!
Deinen Thread habe ich tatsächlich übersehen.
Aber lustig, dass wir das Thema mit dem selben Anfang begonnen haben.

Muss mich da nachher noch mal durchlesen. Will jetzt erst mal mit 'Wuff' los. ><
~§~
 
Jessica78

Jessica78

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Hallo!
Ja, meine Kaninchen sind mir sehr sehr wichtig!
Ich habe z.b Freunde in Ulm, die Fragen ständig, wann ich mal wieder runter komme. Meine Antwort war immer: ich habe niemanden für die Tiere. Jetzt hätte ich die Option, die Tiere für eine woche zumindest unterzubringen, doch jetzt hab ich das Problem, dass wenn ich nur daran denke, sie bei meinen Freunden zu lassen, die auch Kaninchen haben, ich fast schon heule!
Ist schon kraß.
Und mit dem Geld ist das auch so ne Sache, ich muss schon sagen, den Tieren gehts oft schon besser als mir selber.
Ich stoße da aber auch sehr oft auf unverständnis! Sogar von einer Freundin, die selbst ein Kaninchen hat :-S, musste ich mir schon anhören, dass sie niemals sooo viel Geld für Fressen, wie ich ausgeben würde.
Oder letzens wieder, als ich erzählt habe, dass meine süßen mal wieder nen Paket von Zooplus bekommen haben... ...und wie danken es dir die Tiere???
Es macht einfach spaß zuzusehen, wie sie sich total darüber freuen... ...wieder unverständnis...
Inzwischen bin ich soweit, ich erzähle nur noch sehr wenig darüber, weil kaum jemand versteht das.
LG Jessy
 
*phil*bailey*

*phil*bailey*

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"mein kampf"

Mir geht nichts, aber auch garnichts über meine Tiere! Ich würde alles, einach alles für meine Hundies geben. Meine Liebe zu meinem Großen (ohne unsere Kleine Maus außen vor lassen zu wollen *"I LOVE YOU"*) geht soweit, das ich für/wegen ihn/ihm vor Gericht angeklagt wurde. Uns verbindet etwas unglaubliches... eine unglaubliche Geschichte. Er ist mein ein und alles und ich bin für ihn durch die Hölle gegangen (das klingt jetzt unglaublich melodramatisch, ich weiß...) und würde es immer und immer wieder tun. Ist schwer in Worte zu fassen.
Mein ganzes Leben richtet sich nach meinen Tieren. Nicht weil ich muss, oder es nicht anders geht, sondern weil ich es so will. Ich würde auf alles verzichten!!!! Ich lebe nicht nur mit meinen Tieren, sondern für sie!!! (schonwieder Melodramatik... oioioi...!!! :D)
 
JaniPanther

JaniPanther

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Meine Kaninchen sind auch alles für mich und über die geht einfach NICHTS. Ich gebe für sie auch viel mehr Geld aus als für mich selber, aber ich mache es gerne,w eil sie dankbar sind und sie sich über alles freuen :)
Ich fahre auch seltener weg, weil ich sie einfach nicht alleine lassen will. Selbst meiner besten Freundin würde ich meine Kaninchen nur ganz ungern geben, auch wenn ich ihr da vollkommen vertraue. Mir grauts schon vor der Abschlussfahrt-.- 10 Tage Nuka&Vitani-Entzug :(
 
Jenka

Jenka

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also, mir gehen tiere auch über alles. ich möchte das es ihnen gut geht, und sie sich wohl fühlen. nur keiner versteht es, meine familie nicht, meine freunde und mein freund erst recht nicht. grade eben hatten wir das thema.
ich hab letzten sonntag ein hamster aus schlechter haltung geholt.
jetzt hatte meine ma jemanden der den hamster wohl nehmen will. hab ihr gesagt das sie mal bitte nachfragen soll wie die maße des käfigs bzw. des aquariums sind.
meine ma rief grad an und meinte ihre arbeitskollegin hätte gesagt wenn ich sowenig vertrauen in ihr hätte dann könnte ich den hamster behalten.
ja mein gott, was weiß ich denn was die für ein käfig hat??? ich hab ihn aus schlechter haltung geholt und will ihn doch nicht wieder in so eine situation rein stecken.
meine ma meinte die frau wäre vor jahren mal im tierschutz gewesen mit ihr zusammen.
und warum kann sie die simple frage wie groß der käfig ist, nicht beantworten?
bzw. fühlt sich dadurch angegriffen? ich kenn die frau nicht, ich kann ihr nur vorm kopp gucken.
nur weil sie mal vor jaahren im tierschutz war, heißt das für mich nicht, das ich ihr blind den hamster gebe. besonders nicht weil er für ihre 8 jährige tochter ist.:eusa_eh:
tja, mein freund meint ich übertreibe und seine ma erst recht.
als ich denen das grad erzählte guckten beide nur so unterm motto: ist doch nur ein hamster :evil:
irgendwie verletzt es mich, weil ich mich nicht ernst genommen fühle. aber irgendwie ärgert es mich auch das die leute so naiv sind und sich nicht die bohne für artgerechte tierhaltung interessieren.
würde mein freund mich vor die wahl stellen ich oder die tiere (er hat mich schon mal gefragt für wen ich mich denn entscheiden würde) würde ich immer wieder sagen die tiere.
letztens wollte mein freund mit mir ein we zu seinem bruder fahren, als ich sagte das ich die tiere nicht allein lassen kann und keinen hab dem ich die pflege und fürsorge zutraue traf ich nur auf unverständnis. wie man sich denn so an die tiere klammern kann.
nur als ich das wort wegfahren hörte, hab ich sofort daran gedacht das mein kater doch immer nachts unter die decke kommt und sich an meinem bauch anschmiegt,
das meine kleine uns dann nicht mehr wecken kann mit ihrem herzzereißenden *mau* nur weil sie gestreichelt werden will.
oder das der kater vom schlafzimmer bis zum wohnzimmer und zurück "trampelt" ( ich setz es in gänsefüßchen weil er sich wirklich wie ein trampeltier anhört, von wegen katzen und geschmeidiger gang :lol:) und meckert weil er futter will.
und das allein gibt mir schon anlass zu sagen, nö ich bleib lieber zu haus und kümmer mich um meine tiere.
ich würde auch nicht mehr auf meine tiere verzichten wollen!!!
ich denke ein tier kann einem nicht "zu wichtig" werden, ich finde es nur schlimm wenn ein tier vermenschlicht wird.
 
Blacky

Blacky

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Mein Hund ist mein ein und alles...
Durch die Erfahrungen mit Menschen ist meine Bindung zu Tieren, vorallem zu meinem Hund, massiv angestiegen.
Als ich anfing depressiv zu werden, spürte ich, wie sehr ich meinen Hund liebe.
Denn auch wenn ich mich von den Menschen zurück zog, war mein Hund immer da.
Ich brauchte nichts anderes mehr.
Er gab mir liebe, Zuneigung, baute mich auf wenn ich traurig war, tröstete mich und brachte mich zum lachen.
Ich fing an mich hinter meinem Hund zu verstecken und bin nur ihm zu liebe rausgegangen...

Kurz um...
Meinem Hund verdanke ich es, dass ich überhaupt noch lebe!

Und nun bin ich an der Reihe ihm das Leben so schön wie möglich zu machen. - Schön aber nicht im Sinne von: "Er darf alles, hauptsache er ist glücklich".
Sondern einfach mit geregelten Tagesablauf und einer konsequenten Hand ;)

Ich weiß, dass ich es mit meiner "Hundeliebe" extrem übertrieben habe und ich weiß auch, dass es falsch war.
Ich dachte mir nur immer, dass ich ihn mehr brauche als alles auf der Welt........

Das nur als kleine Kurzgeschichte :)
 
Anna-Lena

Anna-Lena

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Hallo dann will ich doch auch mal meinen Senf zu diesem Thema dazugeben.
Bei mir ist es ähnlich, ich vertraue nur noch ganz wenigen Menschen und kann mich nicht so recht auf meine Mitmenschen einlassen, da ich in meiner Kindheit oft von Menschen verletzt worden bin.
Doch bei meinen Tieren weiß ich das sie mich niemals anlügen würden,
niemals hinter meinem Rücken schlecht über mich reden würden,
mich niemals sitzen lassen würden,
immer für mich da sind wenn ich Probleme habe,
und das die Liebe die sie mir entgegen bringen wirklich echt ist.
Dafür bin ich dankbar, jeden Tag
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Also ich sag auch mal was dazu...

Mir sind meine Tiere auch sehr wichtig.

Meine Eltern meinten letztens, dass wir in den Sommerferien mal wieder Urlaub machen könnten. Meine Antwort war, dass ich lieber hier bei meinen Tieren bleibe...

Allerdings muss ich vll. mich für ein Jahr von ihnen trennen, da ich ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Gut Aiderbichl oder einem Reiterhof machen will. Und davon gibt es hier nicht allzu viele...

Viele in meiner Familie fanden es lächerlich als ich meinem 4 jährigen Kaninchenbock (kastriert) eine neue Freundin geholt habe und dann noch aus dem Tierheim, dass geht in deren Augen gar nicht... und so sehen das alle meine Verwandten (meine Eltern und meine Schwester ausgenommen).
Aber am schlimmsten ist das bei meinen Rennmäusen. Die sind in den Augen von den meisten ekelhaft und und und...

Mir ist das inzwischen ziemlich egal... sollen die doch reden...
 
GiRu <3

GiRu <3

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hi,
ich liebe meine tiere und das zeig ich auch. Ich liebe auch die tiere der schule. meine freunde sind etwas genervt das ich immer alles kommentieren muss.
ich bin immer am labern, die ganzen pausen lang. "wie wärs, wenn wir mal heu reinschmeißen, wie wärs, wenn wir das nächste mal mehr streu reinmachen würden, könnten wir vllt. endlich mal den käfig hier saubermachen??" und sowas. dabei ist mir auch egal, ob meine freunde irgendwann anfangen über mich zu lästern, weil ich nerve oder so. das bekommt man wieder grade, aber den tieren muss man doch ein schönes leben bieten!
mein onkel meinte eben: du hast dir ja nen größeren käfig angeschafft.
ich: naja der ist wohl immernoch zu klein
er: ach quatsch, der ist doch riesig
:roll:
genauso wie mein stiefvater nicht wollte, das ich meinem rufus nen neuen partner hole -.-
egal egal.
ich liebe meine tiere einfach.
 
Suru

Suru

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Hey DyingDream =),
Ich habe leider keinen Hund, ich habe "nur" Meerschweinchen... Leider ist meine Suru vor fast einem Jahr gestorben und ich bin immer noch nciht drüber hinweg :( ("Sie war doch nur ein Kleintier, ein Meerschwein" >.<)

Und ich hänge sehr an meinen Tieren - Sie sind mind. genauso wichtig wie meine Freunde, wahrscheinlich wichtiger als manche Freunde... Ich habe mir wirklich noch nicht ganz so viele Gedanken gemacht, es ist für mich normal, dass wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen hat (sei es Tier/Kind/...), dass man es artgerecht "hält". Verstehst du? Sie gehören einfach zu meinem Leben.

Vielleicht kann ich dich trösten, wenn ich dir sage, dass ich zuhören bekomme, dass ich es übertreibe, nur weil ich meinen Tieren 3m² in meinem Zimmer abgegrenzt habe und so nicht mehr viel Platz habe.

Auch die meisten aus meiner Klasse finden Tiere "langweilig" und ihr Hund verlebt sein Leben neben dem Sofa :(

Auch verzichte ich oft wegzugehen (bei Freunden zu schlafen z.B.), weil dann jemand anders die Tiere füttern muss und sie so wieder zu Trockenfutter kommen. >.<
Auch mein Taschengeld ist manchmal dürftig, weil ich Salat etc kaufen muss...Aber ich bin z.B: nicht immer bei ihnen (okay, ich glaub ich bin ihn wahrs. eh eher egal, bwz ist das ja was ganz andres als bei dir und deinem Hund!)

Ich will gar nicht wissen, wie das wäre, wenn ich einen Hund hätte...
Ich finde es nicht schlimm, wenn du deinen Hund so liebst- Nur denkst du auch genug an dich? Bzw deine Familie? Sie ist doch auch wichtig. (das soll keine Kritik darstellen ;) nur es interessiert mich, wenn es dir zu privat ist, auch nicht schlimm!)


Liebe Grüße
Suru
 
F

florett

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Hallo,
tjaaaaa,also,für mich gibt es nicht annähernd den gleichen Stellenwert für einen Menschen,wie für meine Tiere.
Ich habe inzwischen keine wirklichen Freunde mehr,weil ich keine Kompromisse eingehe wenn es um meine Tiere geht.
Niemals gehe ich irgendwo hin, wo geraucht wird,weil ich das meinen Tieren nicht zumute.
Prinzipiell richtet sich mein Tagesablauf nach meinen Tieren, mein ganzes Geld fließt in die Tierchen,und ja,selbst meine Träume und meine Seele sind den Tieren verfallen.
Meine Beziehung die 7 Jahre dauerte, wurde durch eine Frage Beendet.
"Entweder ich, oder die Tiere....."
Auch mein Jetziger Freund wollte auf einer Stufe stehen mit den Tieren, einmal diese Fürsorge und Aufmerksamkeit spüren.:roll:
Nun ja, diese Beziehung hielt bis zu diesem Gespräch 5 Jahre:(.
Da ich nicht bereit bin jemandem die gleiche Liebe zu geben werde ich wohl nun als alte Jungfer sterben.

Liebe Dying Dream,ich verstehe Dich nur zu gut, und glaube mir,wenn man für sich selber
merkt,das es einem gut tut,egal was andere finden, und es akzeptiert,
dann ist alles gut.
Glaube mir,wenn man so fühlt, und es akzeptiert "anders" zu sein
dann GENIESST man diese Liebe und Gefühle.
 
DyingDream

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...

Ah... Ich bin eine Meisterin im Verdrängen und damit habe ich wohl auch dieses Thema die letzten Monate etwas weit von mir weggeschoben.

Ich möchte mich aber für all eure lieben Worte bedanken, die mir zeigten, dass ich auch nicht ganz alleine bin.


--
@Suru
*seufz* ...ja, ich vergesse mich selbst und auch die Menschen in meinem Umfeld wohl etwas zu leicht wegen meinen Tieren.
Ich lebe für meine Tiere. Ich habe mein Leben zu 90% auf sie eingestellt und alles andere ist dann das notwendige Übel... :/
Ich definiere mich wahrscheinlich auch über meine Tiere. Sehe das einzig Wertvolle an meinem Leben in der Beziehung zu meinen Tieren.
Meine Familie oder Freunde oder Bekannte? ...ach... ...irgendwann mag auch ich einfach nicht mehr enttäuscht werden. Und wenn man dann doch mal jemanden etwas mehr vertraut ist man am Ende das kleine naive Kind, was sich eingebildet hat man könnte der Person vertrauen. -.-

Klar verbringe ich denoch ab und an Zeit mit anderen Menschen. So ist das ja nicht. ;) ...aber das läuft dann meist so, dass es auch auf die Hunde abgestimmt ist.
Ich verzichte dankend auf einen Spieleabend, wenn meine Hunde nicht in dessen Wohnung dürfen. Und was bringen mir die dicksten Konzerte und Feiern, wenn ich mich dafür mehrere Stunden von meinen Hunden trennen müsste.
Meine Bekanntschaften sind inzwischen in erster Linie Leute mit eigenen Hunden oder eben welche die gerne spazieren gehen oder ähnliches.

Ich habe Glück mit meinen Hunden und kann sie natürlich auch gut und leicht überall hin mitnehmen, wo denn auch Hunde erlaubt sind. Und wenn dann mal ein Nachmittag in der Stadt verbracht werden soll bin ich mitsamt den Hunden dabei. Dann warte ich eben auch mal vor nem Geschäft.
Aber das sind wohl auch alles eher Ausnahmen.

Meine Eltern sind inzwischen so drauf, dass sie meine Hunde als ihre 'Enkelkinder' ansehen und richten sich oftmals in der Tagesplanung von alleine danach, dass auch die Hunde nie zu kurz kommen.
Eigentlich toll - aber auf der anderen Seite habe ich dann auch mitunter ein schlechtes Gewissen. Bzw. mag dann 3 Monate später nicht hören, dass sich alles um meine Tiere dreht, wenn vieles nicht mal mehr von mir aus geht.
Hm...

Nein, dass passt schon alles irgendwie.

Meine Tiere stehen für mich an erster Stelle und das wird auch immer so bleiben.
~§~
 
DyingDream

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...

Manchmal überlege ich, was überhaupt so schlimm daran ist/wäre, wenn ein Tier die Hauptrolle im Leben eines Menschen spielt.
Wieso wird das allgemein so kritisch gesehen?
Kann es denn nicht jedem selbst überlassen sein, mit wem oder was er sein Leben verbringt?

Ständig will man mich verkuppeln oder auch nur 'unter Menschen' bringen - aber letzten Endes bin ich einfach glücklicher in den Momenten, wo ich meine Zeit mit Tieren verbringen kann. ...und das ist dann schlimm für andere? Das ist so schlimm, dass man als unnormal angesehen wird? -.-

Ach... Vielleicht ärgere ich mich auch nur grade über andere Menschen, die mich nicht so nehmen können wie ich bin. ...und weswegen ich dann anfange mich als jemand ganz anderer auszugeben. -.-

Ich liebe meine Tiere über alles. Ich habe kein Problem damit mein Leben komplett nach sie zu richten. Ich mache es gerne.
Es ist für mich selbstverständlich, dass ich Sachen verzichte, die nur ohne Hund gehen würden. Aber ich verzichte nicht im negativen Sinne, sondern weil es mir ohne die Hunde einfach keinen Spaß macht.

Ja - vielleicht ist das alles übertrieben.
Aber was müssen andere das als so schlimm ansehen, wenn es doch mich und auch meinen Tieren damit besser geht?

*seufz* ... ein Jammer-Beitrag... ><
~§~
 
Ramosh

Ramosh

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Bei mir stehen meine Tiere an gleicher Stelle wie meine Familie. Wenn mich jemand fragt wer bei mir an erster Stelle steht dann sage ich immer das meine Familie und meine Tiere an erster Stelle stehen. Meine Tiere sind auch meine Familie. Die Leute schauen dann immer doof, vorallem meine Freunde.
Ich glaube auch das ich manchmal etwas übertreibe aber ich kann da nicht anders. Ich bekomme im Moment kein Taschengeld weil ich einen Handyvertrag habe und den selbst zahlen muss also hab ich garkein Geld außer das was ich schonmal zu Ostern,Nikolaus ect. bekomme. Die Tiere, vorallem die Ratten sind teuer und die brauchen natürlich auch immer wieder Futter und müssen zum TA. Ich verkaufe jetzt immer ganz viele Sachen bei Ebay oder geh auf den Flohmarkt damit ich was für die Tiere kaufen kann. Ich geb mein Geld nur noch für meine Tiere aus. Die Katze bezahlen meine Eltern, der Hamster braucht fast nie etwas und kostet nur ein paar Euro aber die Ratten gehen richtig ins Geld. Ich kaufe lieber etwas für meine Tiere als was für mich selbst weils auch schön ist zu sehen wenn sie ein neues Spielzeug erkunden oder wenn man zum TA fährt und es den kleinen wieder besser geht. Ich glaube, manchmal nerve ich meine Mutter etwas damit wenn ich ihr was neues von den Ratten erzähle. Sonst hab ich das meiner Oma immer alles erzählt aber die ist letztes Jahr verstorben. Ich kaufe mir schon lange nichts mehr. Wenn ich mir überhaupt mal etwas kaufe dann sind das Tierzeitschriften. Ich verbringe meine Zeit auch viel lieber mit meinen Tieren als mit Menschen. Meine Therapeutin hat mich letztens gefragt wie ich mir mein Leben später vorstelle. Ich hab ihr dann gesagt das ich später meine eigene Wohnung habe, arbeiten gehe und meine Freizeit mit meinen Tieren verbringe. Dann sagt sie immer das das so nicht klappen wird und das ich Menschen um mich rum brauche und jemanden zum reden. Da frag ich mich dann auch immer ob die das nicht verstehen will das ich meine Tiere habe? Ich sag ihr immer das ich später meine Tiere habe die Zuhause auf mich warten und ich mich mehr über eine Begrüßung von einem Hund als von einem Menschen freue. Sie meint dann trotzdem immer das das nicht klappen wird und das ich dann untergehe wenn ich keinen Kontakt zu Menschen habe. Klar kann man nicht nur mit Tieren zusammen leben und mit keinem Menschen mehr reden aber trotzdem bin ich später nicht alleine Zuhause sondern habe meine Tiere und ein Hund steht auf gleicher Stelle wie ein Mensch für mich.
Ich könnte mir ein Leben ohne die Tiere garnicht vorstellen und für mich spielen sie eine sehr große Rolle. Ich geb mein Geld gerne für die Tiere aus. Ich finde nicht das ich übertreibe aber ich glaube das es manche Leute nervt.
 
I

IsaPacoTeddy

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Hallo,

bei mir kommen meine Tiere an erster Stelle!
sie kommen vor Schule, Freunden, Familie, meinen Arztbesuchen usw...

Mein ganzes Leben dreht sich einfach um die Tiere, und es soll auch so bleiben! :049:

Vielen Leuten gehe ich damit auf die Nerven, aber das ist mir sowas von egal! Ich habe mehr von meinen Tieren als von Freunden!
 
Kaddüü

Kaddüü

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DyingDream ich kann deinen Text so unterschreiben...
Ich hab mit Menschen auch nicht viel am Hut, durch viele schlechte Erfahrungen...
 
DyingDream

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...

Hey Ramosh!
Danke für deine Antwort.

Da wird dir von anderen ja ganz ähnliches erzählt wie mir. ...

Das mit dem Geld ist bei mir auch nicht viel anders. Wobei hier vermutlich noch etwas mehr über ist. Aber ich laufe selbst in Klamotten rum, die ich teilweise vor 10 Jahren oder länger gekauft habe und die Hunde bekommen neue Halsbänder und Leinen. ;D

Was bei mir dann wohl nur eher noch 'problematischer' scheint ist, dass ich meine Tiere ganz klar auch über Menschen stelle. Ich würde sämtliche Kontakte zu Eltern, Freunden, Bekannten, etc. brechen, bevor ich meinen Hunden einen großen Nachteil vorsetze.

Ich würde auf den besten Job verzichten, wenn er mir zu viel Zeit raubt, die ich nicht mehr mit den Tieren verbringen könnte. ...

Und nicht selten gab es bei mir leider auch schon Selbstmordplanungen als ein Tier starb oder die Gefahr bestand es könnte sterben.
Aber da bin ich wohl allgemein auch Vorbelastet.
Aber *seufz* ...in diesem Punkt ist es für mich dann wohl schon dramtisch schädlich, wenn mir meine Tiere eben so wichtig sind. -.-
Aber auf der anderen Seite sind es ja auch grade diese Tiere die mich am Leben erhalten.
Ach...
Ich schweife wohl ein wenig ab... *seufz*


Vor einigen Wochen wurde mir erzählt, dass ich am besten einen Papagei oder eine Schildkröte halten sollte, weil hier die Lebenserwartung ja weitaus größer ist als bei Hunde, Katze, Pferd, etc. ...
*argh*
~§~
 
cocos

cocos

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hallo

also mein freund hat letztens schluß gemacht weil er der meinung ist ich biete meinen tieren zu viel luxus.
er meint tiere können locker in kleinen käfigen leben sie brauchen futter und das wars.

sein problem war auch das ich mein bisschen geld eigentlich nur für die tiere ausgebe statt mit ihm irgentwohin zu gehen.

also ich stelle meine tiere locker vor freunde und bekannte sie sind mir echt das wichtigste.

ich habe so viele schlechte erfahrungen mit menschen gemacht das ich eiegntlich shcon nur noch für meine tiere lebe
 
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