Pferd rennt und rennt sobald es einmal gallopiert ist!!

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grimta

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Hey ihr lieben,

hab im moment ein großes Problem....
meine Stute ist jetzt 7 Jahre alt geworden. Sie ist ein Vollblüter und meist sehr temperamentvoll.
Ich habe sie jetzt seit fast 2 jahren. Am anfang konnte sie gar nichts, außer ins Gelände.
Habe sie sehr viel longiert, was mittlerweile super klappt.
Sie gallopiert auch auf beiden Seiten ganz gut.
Letztes Jahr musste ich
von september bis nov leider pausieren, da ich meine Finger gebrochen hatte.
hab zwar bisschen longiert, aber ich bin halt nicht auf dem Platz geritten, weil es mit den FIngern noch nicht ging. Dann im Winter war der Platz oft unbenutzbar.
Nun habe ich wieder angefangen, wie gesagt Gallopp an der Longe klappt ganz gut, nur ich habe das Problem, wenn ich drauf sitze.
Bevor ich galoppiert bin, geht sie echt gut, trabt am Zügel alles wunderbar.
Aber sobald ich einmal gallopiert bin, geht gar nichts mehr, sie reißt den Kopf hoch und spackt nur noch ab...rennt und rennt und will nur noch laufen.....
Richtig gallopieren tut sie mit mir oben drauf leider auch nicht, ich bekomme sie nicht nach außen, sie macht ganz kleine kreise und irgendwann fällt sie wieder in den renntrab.....
habt ihr tipps für mich, wie ich es mit ihr üben kann?
Ich bin am verzweifeln, weil ich dann auch schnell wütend werde, wenn sie den Kopf so hochreißt....und mich total verkrampfe, weil ich nicht richtig sitzen kann wenn sie so rennt....

Hoffe auf viele Antworten ;-)
 
03.05.2009
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Ronja11

Ronja11

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Sie hat lange pausiert. Am besten, Back to the roots. D. h. longiere sie erstmal regelmäßig (auch über Stangen etc.), dann fängst Du mit leichte Dressurarbeit an - auf dem Platz. Ich vermute, dass Dein Pferd noch nicht genug Rückenmuskulatur hat und Dir dann vor Unwohlsein unter dem Po weg rennt. Aber das ist wieder gut in den Griff zu bekommen.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Mh, das Pferd schonmal auf Rückenschmerzen checken lassen ? Kopfhochreißen im Galopp, rennen ... klingt sehr danach.

Was mir noch einfiele: Hat dein Pferd allgemein Probleme im Galopp ? Schwierigkeiten beim angaloppieren, also galoppiert falsch an oder fällt in den Kreuzgalopp ?
Dann müsste da nämlich mal Reitunterricht (hast du schon welchen ?) und eine ordentliche Gymnastizierung her.

Wie ist dein Pferdchen denn allgemein ausgebildet ? Reitest du Dressur ?
 
Fussel

Fussel

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Huhu

Ich würde auch nochmal ganz viel longieren und genügend Muskeln wieder aufbauen.
Außerdem mal einen Tierarzt kommen lassen und Rücken und Zähne checken!

Wie oft reitest du sie? Mit was für einem Gebiss? Nimmst du Unterricht?

Liebe Grüße
 
G

grimta

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Also ich bin eigentlich eher der Freizeitreiter.
Hatte bis letztes Jahr Reituntericht. Da ist sie auch schon immer gerannt, aber nur ab und zu, sie hatte so eine Phase. Ist bei ihr oft tagesabhängig
Der Unterricht war nicht so doll und leider auch nicht regelmäßig. deswegen werde ich mir eine andere Reitlehrerin suchen, geht in 1-2 Monaten los, hab da noch eine bei uns die will unterricht.
Aber wie gesagt, wenn ich einmal gallopiert bin, macht sie das. So als wenn sie total aufgedreht ist.
Meint ihr nicht, dass die Rückenprobleme auch im trab auftreten würden??
Muss dazu sagen, dass bei ihr auch viel Traber drin ist, die haben ja häufig das Problem beim Galoppieren??
im Gelände galoppiert sie super mit mir drauf, kann sogar fast auf der Stelle galoppieren.
Binde sie mit dreieckszügeln aus beim longieren, ist das ok???? Doppellonge klappt auch gut bei ihr.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

achso habe ein einfach gebrochenes Gebiss
 
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Lilly_79

Lilly_79

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Traber wollt ich eben auch sagen *lach*

Ok, du musst sie wenn möglich jeden Tag reiten/bewegen. Koppelgang ist auch ein muss.

Das Galopp-Problem auf dem Platz liegt eher am Gleichgewicht würde ich sagen, sie kann sich nicht ausbalancieren da sie sich nicht richtig biegen kann.
Da hilft nur Basisarbeit, viel gymanstizieren auf dem Platz.
Traber können genauso gut galoppieren wie jedes andere Pferd auch ;) man muss sie nur richtig reiten.

Ja das 'heißrennen' kenn ich auch. War sie auf der Bahn?
Ich rate dir erstmal nur Schritt u Trab im Gelände, ruhig lange Trabstrecken, Galopp wenn dann nur zum Schluss hin, wenn sie sich schon etwas 'ausgelaufen' hat. Sollte sie dann wieder so zappeln nur noch Schritt, jedesmal wenn sie aufdreht Schritt bis sie wieder vollkommen ruhig ist.
Und nie mit Gegendruck arbeiten, dass löst bei den meisten Trabern genau das Gegenteil aus. Sprich ruhig mit ihr 'Hooo' 'Laaangsaaam' und die Zügel nur leicht annahmen, 'bitte' sie, versuch nicht sie zu 'zwingen' mit den Zügeln.

Aber Vollblut ist keine 'Entschuldigung' für so ein Verhalten ;)

Dreiecker sind okay, aber bitte nicht zu eng... sie sollte immer eine handbreit VOR der senkrechten gehen können, niemals dahinter!

LG Lilly
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Ach so, das mit dem Unterricht ist ja schonmal gut. Würde, wenn du schon sagst, dass der letzte Unterricht nicht so das wahre war, auf einen Trainerschein wert legen. Einerseits wegen der Sicherheit, andererseits wegen der Kompetenz.

Rückenprobleme zeigen sich in der Regel am ehesten im Galopp.
Wie gesagt kann es aber auch einfach das "heißrennen" sein wie bereits erwähnt wurde. Mit Kopf oben rennt es sich schließlich besser ;)
Und ich denke mal, wenn sie auch mal Trabrennen gelaufen ist, dass das ganze da vielleicht noch drin ist ?

Die Ausbinder, die du benutzt bevorzuge ich übrigens auch, daher befürworte ich sie natürlich. Man muss nur eben aufpassen, dass man sie nicht zu fest schnallt und dass man am Ende am besten nochmal die Dreiecker abnimmt (10-15 min) und das Pferd auch ein wenig entspannen und abstrecken lässt.
 
Ronja11

Ronja11

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Wo Du jetzt Traber erwähnst... Dein Pferdi hat nie richtig unterm Reiter galoppieren gelernt, dass immer schneller werden heißt dann, dass es noch Probleme mit dem Reitergewicht hat und quasi immer schneller wird, um das Gleichgewicht zu halten. Lass Galopp erstmal weg, damit Dein Pferd sich ausbildet und warte mit dem Galopp bist Du Reitunterricht hast, da wird Dir dann sicherlich geholfen. Traber können wie jedes anderes Pferd galoppieren, nur wurde es ihnen immer verboten und konnten es so nie richtig unterm Reiter lernen. Gut geschult merkt man aber bald keinen Unterschied mehr.
 
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isa86

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Hallo, also erstmal halte ich von longieren mit Hilfszügel nicht viel. Sie bringen dein Pferd in eine Zwangshaltung, sie verschleiern das Symptom nach aussen hin, beheben jedoch nicht die Ursache des Hochreissen/Hochdrückens sondern, "verschönern" das Problem nur nach aussen hin, udn viele Pferde verspannen sich, was nicht gerade zielführend für eine lockere vw/aw Haltung ist.

Ich würde sie auf Kappzaumzug konditonieren. Immer wenn es einen Zug am Kappzaum gibt, muss sie den Kopf in Dehnungshaltung begeben, bis sie dann letztendlich in ständiger Dehnungshaltung geht. Oder du clickers sie.

Zum Thema Galopp- Erstmal unterm Reiter weglassen, sie kann sich anscheinend noch nicht ausbalancieren.
Lass sie unter anderem an der Longe galoppieren, und mit zunehmender Muskulatur und Kondition wirst du den Longekreis verkleinern und wieder vergrößern können. Dabei handelt es sich aber unter umständen um mehrere Wochen bis Monate.

Seitlich übertreten an der Hand sind immer gute Übungen um das Gleichgewicht zu schulen, und die Geschmeidgkeit des Bewegung zu fördern.

Bzgl. Galopp unterm Reitern: Wenn sie dann genügend vorbereitet ist um unter dem Reiter zu galoppieren ist es ganz wichtig das du im Moment des Angaloppierens zur Aussenseite sitzt um die innere Schulter frei zu machen und sie zum richtigen Einspringen zu animieren. Eine leichte Traverstellung ist ebenso fördern um das richtige Einspringen zu ermöglichen.
Wenn du eine leichte Aussenstellung zulässt im Galopp wird sie sich ebenfalls leichter tun, schön as der Schulter heraus zu galoppieren, sich auszubalancieren und rund zu galoppieren.
Und nicht totgaloppieren!!!

Lg
 
Fussel

Fussel

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Huhu isa
Wieso sollten Hilfszügel etwas verschleiern? Da hast du aber einen ganz falschen Eindruck davon! Sie sind nicht dazu da ein Pferd in eine bestimmte Position zu zwingen, sondern ihnen ein Weg auf zu zeigen! Deswegen sollten sie immer Verhältnismäßig locker geschnellt werden, das sie zu nichts gezwungen werden! Aber so das die Pferde doch in eine bestimmte Richtung "geschoben" werden und merken: "Ah das ist doch die angenehmste Position!" Sie weisen halt nur in eine Richtung und sollten nicht zwingen!

Natürlich ist es auch ohne möglich, aber ich bin ganz ehrlch: gerade für nicht so Erfahrene ist es mit um einiges einfacherer und sicherer, auch für das Pferd.


Ansonsten kann ich mich dme rest von isa ud auch von allen anderen nur anschließen:
Warte erstmal mit dem gallopieren mit Reiter. Such dir guten Unterricht und bau bis dahon erstmal Muskulatur und Balance mit viel gymnastizieren auf!
 
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isa86

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Sehe ich nicht so. Auch wen Hz verhältnissmäßig "locker" eingeschnallt sind, bewirken sie einen "Gegendruckeffekt"
Das Pferd, wird ja trotzdem in eine Possition "geführt, die es anscheinend nicht einnehmen möchte, da es ja sonst von alleine in die vw/aw Haltung kommen würde.

Klar dauerts länger, das Pferd ohne HZ in Dehnungshaltung zu bekommen. Aber ich habe lieber Pferde, welche immer die Dehnung nach vw/aw suchen(weil ohne hz dort hingebracht) als sie gehen ansonsten angespannt und erst ab dem zeitpunkt wo die hz drinnen sind in Dehnunshaltung.

Und es ist einfach so, dass irgendwann der Punkt kommt, auch wenn die hz noch so locker eingestellt sind, irgendwann ist der Punkt da, wo der Hz die bewegung stoppt, seis jetzt nach oben oder nach unten, und dabei entstehen Verspannungen.
Ich möchte das sich mein Pferd an eine weiche Hand gewohnt z.B. bei Anreiten, Hz bewirken genau das Gegenteil.
Bei schwierigen Kandidaten longiere ich mit Doppellonge(ohne Hz) dadurch kann ich optimal nachgeben wenns nötig ist und genau im richtigen Maße einwirken.
Hz sind immer starr, haben immer die gleich länge, ausser du verstellst sie alle 10 min und geben niemals nach, ausser das Pferd weicht dem unangenehmen durch nach hinten aus.

Ist halt meine Meinung ;)
 
Lilly_79

Lilly_79

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Doppellonge ist sicher besser, aber auch viel schwieriger... daher halte ich hier Dreiecker für besser ;)
Natürlich ist ganz ohne immer ideal, aber bei so einem Fall ist das nicht machbar, ich kenne das selber. Die richtige Haltung strengt nun mal anfangs mehr an und bis die Muskeln sich daran gewöhnt haben sind Hilfzügel, zeitweise, ein gutes Mittel.

LG Lilly
 
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isa86

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Ich habe schon einige als unheilbar geltende Pferde z.B. von der Bahn bei mir gehabt, oder Pferde die 5 Jahre falsch geritten wurden und wie ein Brett gelaufen sind ohne jegliche Motivation, oder mit Agression.

Man muss die Pferde nicht immer in eine Richtung "weisen" " dirigieren", ich finde man sollte sich die Zeit nehmen(und auch das Wissen aneigenen- oder eben Hilfe holen), um sie sanft dort hin zu führen.
Wie gesagt, ich habe alle meine Korrekturpferde ohne Hz dort hinbekommen, viele gehen Turnier, manche sind zufriedene Freizeitpferde geworden, aber das wichtigste ist, dass sie es freiwillig machen.

So locker kann man meiner Meinung nach die Hz garnicht hängen, das sie noch einen "Nutzen" haben aber das Pferd nicht auf die Vorderhand führen.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Ich muss mich hier auch ganz klar für Hilfszügel aussprechen. Es bringt meiner Meinung nach überhaupt nichts, das Pferd eine Stunde lang mit Giraffenhals im Kreis herum laufen zu lassen. Dann kann man das Pferd auch gleich den ganzen Tag auf die Weide stellen und es ab und zu mit der Peitsche durch die Gegend hetzen.

Hilfszügel sind optimal um ein Pferd die Richtung vorzugeben. Es mag stimmen, dass das Pferd so eingeschränkter in seiner Bewegung sein kann, aber ist es das nicht auch, wenn der Kopf in den Himmel schießt ?
Natürlich sollte man das Pferd nicht runterschnüren und sollte auch dafür sorgen, dass die Hilfszügel auch mal für ein paar Minuten abgenommen werden, damit das Pferd sich noch einmal selbst den Weg nach unten suchen kann, aber ganz weg lassen, würde ich sie erst, wenn das Pferd dazu tendiert aus Eigeninitiative vorwärts abwärts zu gehen.

Man muss auch mal einen Gang zurück schalten, wenn man etwas einfach nciht besser kann. Dann nimmt man sich kompetenten Unterricht und bessert erstmal an sich selbst, bevor man großmütig die Ausbinder abnimmt und meint, das würde schon werden...
Man sieht immer wieder solche Reiter, die meinen sie könnte auch ohne Ausbinder und mit ein bisschen Unterricht alles regeln, es aber absolut nicht hinkriegen und das Pferd so Jahre lang mit weggedrücktem Rücken davon rennt, den Kopf hochreißt und Rückenschmerzen hat.

Wenn ein Pferd es nicht alleine schafft sich abzustrecken, dann muss man ihm eben helfen. Und wenn man selber noch nicht genug Erfahrung damit hat, dann nimmt man sich eben Ausbinder bevor man es erstrecht versaut. Man muss ja nicht gleich von 0 auf 100 und das letzte Loch einschnallen. Man kann die Ausbinder ja auch in angepassten Abständen immer kürzer schnallen und so das Pferd langsam an die richtige Haltung heranführen.
 
Fussel

Fussel

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Da gibt es jetzt 2 extreme Meinugen ;)
In der aktuelen Cavallo gibt es darüber einen Mehrteiler. In der Mai-Ausgabe stand zum einen die Meinung HZ seien gar nicht nötig, aber auch das sie eine gute Stütze sind, aber nicht nur!

Klar wenn man vielleicht so erfahren ist wie du isa ist das ok ohne HZ. Aber nicht jeder ist das! Ich traue mir nicht zu mein Pferd genauso zu longieren bis es irgendwann ohne Hilfestellung die Haltung annimmt. Und ich denke das ist bei vielen hier so. Es geht ohne, klar! Aber dazu gehört erstmal eine menge Erfahrung sonst kann es auch passieren das man macht und tut und sich nichts regt, und das ist ja nicht ziel. Wenn die TS jemanden wüsste der ihr ohne HZ mit rat und Tat direkt beistehen kann, dann wre es sicherlich machbar. Aber ich denke nicht das es so ist. Deswegen finde ich locker geschnallte HZ sehr hilfreich, und ich sehe ja ob mein Pferd sich verspannt. Wenn man drauf achtet auch ohne jahre lange Erfahrung.

Man muss noch nicht mals Ausbinder oder Dreiecker nehmen. Für v/a nehme ich (jetzt fragt mich nicht nach dem genauen Namen, da bin ich eine Niete) halt nur das untere Bauchteil der Dreiecker, und das sehr locker geschnallt. Da hat er noch viel Bewegungsfreiraum, hat aber eine eindeutige Tendenz nach unten und nicht nach oben. Die Biegung kommt mit ordentlichem tempo von ganz von alleine, aber schon allein diese HZ helfen sehr, auch ohne Zwang. Und da sehe ich ncihts schlechtes, wenn er sich verspannt sieht man das recht schnell und lässt HZ halt erstmal eine Zeit lang weg.
 
I

isa86

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SoylentGreen: Kein Mensch redet von Stundenlang wie eine Giraffe im Kreis rennen lassen.
Longentraining sollte Training mit Hirn sein, deshalb ist das Stundenlang schon mal Blödsinn bzw die Aussage.
Pferde nehmen sehr schnell die Dehnungshaltung ein wen man ihnen verständlich mach was man will. Klar, mit durchhängener Longe und inaktivem Longenführer wird kein Pferd in vw/aw Haltung kommen.

Klar gehört Erfahrung, ein bestimmtes Gefühl und Wissen dazu, aber wie gesagt, ich finde jegliche Verbietung einer Aufwärtsbewegung des Genickes durch den HZ unnötig und sogar kontrakproduktiv. Ausserdem mag ich nichts im Maul von meinen Pferden haben, das starr bzw fix ist.

Ist halt meine Meinung :)
Schönen Tag noch
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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isa, ich will mich hier auch nicht mit dir streiten, ich denke nur, dass das ganze nicht so allgemein gültig zu sehen ist.
Man sollte doch immer zwischen Freizeitreiter und Profi unterscheiden.

Und ich sprach nicht von stundenlang, sondern eine Stunde lang, so unhöflich wollte ich mich dann nun auch wieder nicht ausdrücken :p
 
Fussel

Fussel

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Ich glaube da wäre schon fast ein extra Thread angebracht ;)

Ein Frage isa ;)
Sollte eine Longe nicht mehr oder weniger durchhängend sein? So hab ich es gelernt bzw mache ich es und kenne es auch nicht anders. Oder versteh ich da in deiner Aussage was falsch? Weil wenn sie nicht durchhängend ist mach ich mit der Longe ja nichts anderes als mit HZ.

jegliche Verbietung einer Aufwärtsbewegung des Genickes
genau das sagen wir ja. Sowas wäre zu chrass, wenn man es gar nicht zu lässt. Sie sollten locker sein das die Chance besteht den Kopf auch weit vor der senkrechten zu tragen und vorallem nicht die ganze zeit dran sein!

Lg
 
B

Brillenschlange

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Hallo!

Einerseits muss ich isa Recht geben, andererseits halte ich die anderen Meinungen von Lilly und Soyli auch für richtig.

Generell sollen Hilfszügel den richtigen Weg weisen, doch erst wenn sie nicht mehr wegzudenken und nötig sind, hat man sie missbraucht.
Man sollte das Pferd auch ohne Hilfszügel kontrollieren können, wenn es nicht mehr "ohne" geht, würde ich anfangen, mir Gedanken zu machen.

Sollte eine Longe nicht mehr oder weniger durchhängend sein?
Die Longe soll locker, aber nicht so lang sein, dass sie auf den Boden schlackert. Das Pferd darf sich niemals im Longenseil verfangen, woraus ein Sturz resultieren würde!

Zum Longieren eben noch schnell einen Nachtrag: Nimm' am besten eine Kappzaum, eine Trense eignet sich nur bedingt, da man eine Hebelwirkung verursacht, wenn man den Panikhaken der Longe ans Gebiss einhakt und somit das Pferd irriert bis im schlimmsten Falle verletzt.

Liebe Grüße
 
Fussel

Fussel

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Schlange das sie nicht über den Boden schleift hab ich als selbstverständlich genommen, weils ja Sau gefährlich ist ;) Aber ok danke!
 
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