Mein Pferd will nicht alleine ins gelände

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N

Nele94

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Hey Leute :angel:

aLso...
ich hab jetzt seit ca. 3 Monaten mein eigenes Pferd...
welli ist ein 4 jähriger Haflinger wallach
er steht zusammen mit ner hafi jährlings stute...
wenn ich mit
ihm alleine raus will wiehert er halt die ganze zeit und hat nen übelst schnellen schritt drauf un ist unruhig
ich hab jetzt angst das er i-wann dann einfach keinen bock mehr hat und durchgeht...
hab mich mal ein bisschen umgehört und bei anderen ist das eig immer so das ihr pferd stehen bleib und nicht weiter will...
bei mir halt ganz anders:(

habt ihr i welche tips für mich damit er ruhiger im gelände ist und ohne probleme allein raus geht?!

wär echr super:)
 
05.05.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Fussel

Fussel

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Huhu
4 Jahre erst? Wann wurde er denn eingeritten?
Ganz ehrlich? Ich finde das ganz normal!

Alleine ins Gelände ist eine Vertrauenssache! Überall könnten schließlich "Fressmonster lauern" die nur darauf warten dein Pferd zu töten! Woher soll dein Pferd wissen, dass es nicht so ist. Mit 3 Monaten ist das Vertrauen noch nicht groß genug als das du ohm klar machen kannst, das nichts böses da ist. Sei froh das es nur das ist, Lego ist am Anfang mit 5 Jahren noch gestiegen und hat gebockt wenns alleine in den Wald ging. Mit anderen kein Problem.
Das Pferd brauch erstmal Vertrauen zum "Leittier" und das braucht Monate wenn nicht sogar Jahre.

Stehen die 2 nur zusammen? Hast du kein anderes Geländesicheres Pferd am Stall?
Ich würde erstmal ganz viel Vertrauensarbeit machen (z.B. anfangen mit 7 Spiele von Parelli) und zu Fuß ins Gelände gehen. Wenn du doch andere am Stall hast mit anderen sicheren Pferden&Reitern gehen. Überfordere einen 4 Jährigen nicht!

Lg
 
Karamelli

Karamelli

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Mein Pferd ist 10 und ich gehe nur ganz selten mit ihr alleine ins Gelände, weil ich es zu gefährlich finde. Ich würde dir raten, ein geländesicheres Pferd zu Suchen,(vielleicht von Bekannten, Nachbarn,...!) Dann versuchst ihr erstmal allgemein Ruhe beim Ausreiten zu schaffen. Führe dein Pferd und die andere reitet oder führt auch neben dir her. Lass ihn überall schnuppern und sich umgucken. Wenn du merkst das er ruhiger geworden ist, kannst du auch reiten! Wenn das einige Male auch geklappt hat und er sicherer geworden ist, und zu der neuen Umgebung Vertrauen gefunden hat, kannst du anfangen kurze Zeit eine andere Richtung zu Reiten (also umkehren) oder einen andere Weggabelung einzuschlagen danach solltest du aber erstmal wieder zum anderen Pferd zurückkehren. Lass dir und deinem Pferd Zeit! 4 ist wirklich noch jung! Wenn du niemanden findest oder keiner Zeit hat kannst du auch mal versuchen immer ein Stückchen weiter wegzugehen vom Stall! Also, am Anfang nur 20 Meter und dann täglich um 10 Meter erhöhen.
 
C

Cosmo Cash

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huhu, also ich glaube dass sich dein pferd einfach total unsicher ist im gelände und ständig nach der anderen ruft....und daran "geilt" er sich dann die ganze zeit auf und spinnt.
bei meiner gab es auch mal so ne zeit, wo ich angefangen habe alleine auszureiten.
sie ist dann plötzlich stehen geblieben und wollte dann ne kehrtwendung machen( was ihr anfangs auch gelang;))
aber ich habe mich dann einmal durchgesetzt, ihr klar gemacht dass wir da hingehen wo ich sage und seitdem geht es....
das vertrauen ist auch immer mehr gewachsen und auch wenn ab und an böse pferdegeister in den gebüschen sitzen, klappt es doch super
viel glück wünsche ich dir und deinem wallach!:D
 
Silberfeder

Silberfeder

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Huhu!

Pakeno war ganz genauso.
Nur, dass er zusätzlich noch anfing zu buckeln und alles.

Ich habe es einfach damit beendet, indem ich dieselbe Strecke 10x spazieren ging, und dann dort lang ritt.
Zur Ablenkung sind Übungen Klasse, Schenkelweichen, Schulterherein, Volten, Rückwärtsrichten, allerlei halt.

Allerdings, wenn du Angst hast, mit ihm raus zu gehen, Angst hast, er ginge durch, dann gehört ihr nicht ins Gelände, sondern zu Fuß auf einen eingezäunten Bereich mit Bodenarbeit, und dann auf den Platz um ein bisschen im Sattel zu üben.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Konzentration deines Pferdes zwar abweichen kann/darf, du diese aber bei Bedarf direkt wieder kriegst.

Such dir eine Übung, die dein Pferd gerne auf dem Platz macht, nutze immer dasselbe Kommando und lobe viel und gerne mit Freude.
Wenn er im Gelände dann zappelig oder "geil" wird, einfach die Übung machen.
In unserem Falle war es das anhalten aus jeder Gangart nur per "brrrrp!", bzw. mittlerweile auch das Zulegen und Verlangsamen innerhalb der Gangarten/Gangartwechsel per Stimme am langen Zügel.
Egal, wie hibbelig er wird (und das sag mal über einen Araber), wenn ich ihm brrrp sage, steht er (zwar nicht lange weil jung, aber hey, immerhin steht er).

Wichtig ist eine gute fundierte Basis von Vertrauen.. ohne das geht garnichts.
Einige Pferde haben auch das Problem, der Reiterhand zu vertrauen.
Ist bei Pak auch so.
Als Reiter kann ich mit ihm nur halb so viel bewältigen, wie zu Fuß (da geht er dann sogar durch Bäche).

Liebe Grüße
Federchen
 
H

HüLotte

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Hm, mit einem vierjährigen allein ins Gelände finde ich ganz schön mutig...
Vor allem, wenn Du ihn erst drei Monate hast.

Generell sollte man immer mindestens zu zweit sein, falls etwas passiert - was gerade bei einem jungen und unerfahrenen Pferd immer mal der Fall sein kann.

Außerdem hat Dein Pferdi vielleicht auch noch ein wenig Trennungsangst, wenn Du ihn erst seit drei Monaten hast. Manche Pferde brauchen ein halbes Jahr, bis sie sich eingewöhnt haben in einer neuen Umgebung.

Auch ich würde erst mal mit ihm an der Hand kleine Spaziergänge machen ( mit 5 Minuten anfangen, langsam steigern ), damit er lernt, dass er immer wieder zu seiner Freundin zurückkommt. Auf dem Rückweg immer darauf achten, dass er nicht schneller wird oder Dich überholt. Ruhig immer wieder mal stehenbleiben, ihn loben, evtl. ein Leckerchen geben, ihn ein- zwei Schritte rückwärts treten lassen. Aber nie übertreiben, wenn er das einmal gut macht, sofort wieder nach Hause und beenden. Ein so junges Pferd überfordert man leicht.

Wenn das gut klappt, versuch doch folgendes:
Wenn Du keinen Mitreiter hast, tut es auch jemand auf dem Fahrrad. Bei meinen jungen Pferden ist z.B. meine Mutter früher immer mitgekommen, denn ich hatte auch keinen, mit dem ich ausreiten konnte. Da sind die Pferde gern hinterher, wenn mal was unheimlich war. Nach ein paar mal, wenn die Pferde die Strecke kannten, bin ich dann auch vorweg über die Brücken oder an den "bösen" Bänken vorbei.

Aber, wie gesagt, nicht alles auf einmal. Gib ihm doch Zeit, er ist noch so jung! Wenn Du Dir sein Vertrauen erarbeitet hast, wird es immer einfacher.

Und falls Du allein ausreitest: immer jemandem Bescheid sagen, wohin und wie lange Du ungefähr reitest, damit, falls was passiert, man Dich auf finden kann.
 
H

Hexe96

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Alleine ins Gelende mit einem 4 jährigen Hafi??
Das finde ich keine gute Idee.
Aber nagut
versuchs mal mit kleinen schritten.
d.h laufe erst einmal um den Hof, dann ein bisschen weiter weg und immer wenn er unruhig wird, rede mit ihm und mache Volten, Zirkel oder so was.
Das er abgelenkt ist und nicht immer an die " Fressmonster " denkt.
 
***gitti**

***gitti**

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hallo!
mein pferd ist 17 jahre alt und man könnte meinen er hat schon viel erfahrung in sachen alleine raus gehn!!
Aber da er so gut wie nie alleine raus wollte als ich ihn kaufte habe ich mit ihm geübt !
bin alleine mit ihm spazieren gegangen immer eine andere runde und sobald er irgendwie ablenken wollte bzw nicht mehr gelassen war oder nach hinten schaute hab ich seinen namen gesagt damit er wieder nach vorne schaut!
und es hat geklappt ! Hab gedult und übe bei mir hat es zwar a bissle gedauert aber es ging dann wie von allein beim ausreiten !
bin schon ab und zu dan mit ihm geritten bin zwar net weit meistens gekommen aber da ich dann am nächsten tag spazieren gegangen bin hab ich gleich beim reiten wieder ein stück weiter reiten können !
kleine fortschritte aber am ende auch ein großer
 
petite

petite

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ich verstehe manche reiter nicht, dass sie alleine ins gelände gehen...selbst das stäkste vertrauen zwischen mensch und tier verhindert nicht, dass das tier mal durchgehen kann. pferde sind unberechenbare tiere, weil sie fluchtinstinkt haben.

auf unserem hof sind die pferde und ponys alle treudoof. trotzdem ist im sommer eine abteilung mit wirklich guten reitern in einen hornissenschwarm geraten.
die pferde und reiter wurden sowas vo zerstochen, das könnt ihr euch nicht vorstellen...
von 5 reitern sind drei geflogen. ein krankenwagen musste in den wald kommen. handyempfang war keiner, demnach hat ein teil der abteilung die total verschreckten pferde nach hause geführt, die verletzten sind zurück geblieben und erst auf dem nachhauseweg gab es wieder empfang zum telefonieren.
raus kamen prellungen, gehirnerschütterung, ein dicker fuß, und eine gebrochene schulter.
eine reiterin war allergisch gegen hornissenstiche. sie wurde glücklicherweise nicht gestochen. aber hätte es sie erwischt, hätte man ihr nen luftröhrenschnitt verpassen müssen, so sehr schwillt der hals zu. das hätte sie alleine nicht geschafft.

was passiert, wenn ihr durch den wald trabt oder galloppiert und euer pferd rutsch unglücklich aus? ist in meiner abteilung auch schon passiert. dabei war es noch nicht mal nass etc. er ist einfach gestolpert und mit samt der reiterin hingefallen, das handy ist dabei übrigens völlig zerstört worden. was dann, wenn ihr ganz alleine seid? sowas kann echt böse enden! gerade in dieser jahreszeit...

egal wie alt oder jung euer pferd ist, egal wie stark das vertrauen ist, egal wie gut ihr euch als reiter einschätzt...vor solchen dingen seid ihr nie sicher und jeder, der meint, alleine ausreiten zu müssen ist in meinen augen unverantwortlich...
lasst euch das bitte mal durch den kopf gehen...!
 
Fussel

Fussel

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Hallo petite

Natürlich kann immer etwas passieren und das was da passiert ist ist sicherlich tragisch.
Aber wenn es danach geht darf ich auch nicht mehr alleine mit dem Hund in den Wald. Dann darf ich fast gar nichts mehr denn alles ist gefährlich. Genau dasselbe kann auch auf dem reitplatz passieren.
So doof sich das anhört aber Risiko gehört dazu. Natürlich sollte man aufpassen und sicherheitsmaßnahmen treffen, nichts herausfordern. Aber wenn es danach geht kann mir immer was passieren, und den Tieren auch. Deswegen kann man sich nicht in Watte packen.

Liebe Grüße
 
petite

petite

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ja das ist richtig fussel ;) , aber man kann risiken nunmal verringern.

wenn du mit deinem hund in den wald gehst, sitzt du nicht auf einem pferd ;) das ist nochmal ne ganz andere geschichte. die situation ist viel einschätzbarer/berechenbarer als zu pferd.
reiten ist ein gefährlicher sport, auch das ist richtig. wenn man nach seiner kompletten sicherheit geht, dürfte man wie du sagst gar nicht erst reiten :)
aber gerade WEIL reiten ein gefährlicher sport ist, sollte man doch versuchen, das risiko weitestgehend zu verringern, eben so weit es geht...
die situationen, die ich geschildert habe, waren eben nur halb so schlimm, weil die leute ZUSAMMEN unterwegs waren und man vor ort sofort helfen/handeln konnte.
natürlich kann auf dem reitplatz etwas passieren (wie gesagt, dem risiko zu fallen setzt man sich ja automatisch aus, wenn man reitet ;) ), aber da ist man vor ort und man bekommt einen sturz dort viel schneller mit als wenn jemand allein ins gelände geht. demnach ist der ort reitplatz/reithalle für mich auch nicht vergleichbar mit dem gelände. hinzu kommt, dass das gelände dem pferd auch einfach nicht so vertraut ist, wie der hof, es verändert sich häufig was, die gerüche sind anders und und und. wieder ein risikofaktor mehr, dass das tier sich unwohl fühlt und das vor allem, wenn es gegen seine natur ohne herde durch den wald muss (wie gesagt, alleine fordert man das risiko und die gefahr viel mehr heraus, als wenn man zu mehreren unterwegs ist ;) ). und genau das finde ich unverantwortlich sich selbst gegenüber.

wenn man sich in watte packt, reitet man am besten wie gesagt gar nicht ;) und man schließt sich in seinem kämmerchen ein. aber wenn man sich dazu entschließt, zu reiten, dann bitte auch mit den sicherheitsmaßnahmen, die gewünscht/vorgegeben sind und auch im möglichen liegen.
 
Fussel

Fussel

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Huhu

Du hast schon recht. Aber wenn alles richtig läuft sollte der Mensch für ein Pferd die Herde bzw den Herdenführer bilden. Und ihm vertrauen. Auch dann kann noch was passieren, glas klar. Aber prinzipiell sollte das Pferd mit dem Menschen ins Gelände gehen, weil es seinem Herdenführer traut. Das heißt, da ist theoretisch nichts mehr gegen die Natur.

Wie gesagt ich kann deine Bedenken verstehen. Aber da finde ich zum Beispiel Springreiten, auch mit anderen Reitern, um einiges riskanter.

Wie gesagt ich kann dich gut verstehen, aber ich denke überall lauern Risiken und jeder muss sie selbst einschätzen können. Ich kenne Pferde mit denen ist es riskanter in der Gruppe raus zu gehen, als alleine :D
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi,

also erstmal vorweg ich (damals 14) bin auch mit meinem 4 Jährigen Vollblut ins Gelände ;) und alle reitende Welt hat mich für verrückt erklärt (außer die Vorbesitzerin und meinen Eltern).

Als dann die Handyzeit aufkam nur noch mit Handy - Risiko minimieren.
Allerdings halte ich es für überzogen, nicht allein ins Gelände zu gehen, wenn man soweit sattelfest ist.

Ob man nun jeder mit jemdem 4 Jährigen ins Gelände kann, steht auf einem anderen Blatt.

Man sollte aber Helm und Handy an/dabei haben, vielleicht auch noch eine Schutzweste.
Und das Pferd sollte gesattelt und aufgezäumt sein, keine ohne-Satte-mit-Halfter-Ausritte.

LG Lilly
 
petite

petite

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@ fussel: schön, dass du mich verstehst ;) ja, ausnahmen bestätigen natürlich die regeln (was das zusammen ausreiten und noch mehr probleme betrifft, was du geschildert hast), und es ist sicherlich auch toll zu wissen und auch allgemein förderlich, dass das pferd einem vertraut und mit einem wie sagt man so schön "durch dick und dünn" geht.

aber generell sind wir uns ja einig, dass alleine ausreiten risikoreicher ist, als zu mehreren :)

übrigens: ich finde springen abscheulich! ;) auch hier könnte man argumentieren: ja aber wenn ich springe, kann ich herausfinden, dass mein pferd mir "gehorcht", ich es unterkontrolle habe.
aber ich finde springen ist ein absolutes no-go, nicht nur was die gefahr angeht, sondern auch aus respekt vor meinem tier.

ich bin ein absoluter natur-pferde-typ ;) auch überzogene dressur finde ich absolut nicht gerecht dem tier gegenüber, geschweige denn, es kilometerweit zu turnieren zu fahren, um es dort in einer fremden umgebung zu "präsentieren".
demnach bin ich ein absoluter busch-reiter :) wie man so schön sagt.
ich bin quasi mit pferd im wald aufgewachsen :)
natürlich kann ich auch springen und dressur reiten, entferne mich aber weitestgehend hiervon. das ist ja jedermanns eigenes ding :) ich verurteile auch niemanden dafür, des sowas betreibt. ich halte mich da raus.

aber dennoch weiß ich einfach welche gefahren das alleine ausreiten mit sich bringt und plädiere also weiterhin dagegen ;) und übertrieben finde ich meine auffassung darüber nicht.

@ lilly: du bist gerade mal 14 jahre alt und schätzt dich so ein, dass ein pferd dich nicht aus dem sattel hauen kann? selbst die weltbesten reiter fallen mal vom pferd, das ist keine seltenheit. wer so etwas von sich behaupten kann, dass er sattelfest genug ist, um alleine auszureiten, der schätzt die situation falsch ein. und genau DA entsteht die gefahr! denn wer sich überschätzt und demnach zu sicher fühlt, gerade dem kann am ehesten was passieren, weil er nicht damit rechnet, in eine heikle situation zu kommen.
sei bitte vorsichtig und pass auf dich auf! ein leibgemeinter rat. :)
 
Fussel

Fussel

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Huhu

Lily ist nicht 14, sie war damals 14 ;) Und ich glaube nicht das sie denkt das sie ncihts aus dem Sattel hauen kann, sonst hätte sie Helm, Weste und Handy nicht erwähnt.

Aber ähnlich sehe ich das auch. Ich hatte schon genügen Pferde unterm Po die auch mal durchgegangen, gestiegen, gebuckelt sind. Natürlich kann mcih was aus dem Sattel hauen und ich unterschätze keien SItuation aber ich weiß das ich sehr fest sitze.
Deswegen gehe ich mit entsprechenden Pferden auch alleine raus. Ich bin auch mit meiner alten RB rausgegangen mit der wir geübt alleine rauszugehen. Er ist gebucelt und gestiegen aber ich konnte es einschätzen wann ich abgestiegen bin, oder wann es ging.
Bei uns weiß auch immer wer aus dem Stall bescheid wo man hingeht und wann man ca zurück sein will.

Ot:
Es gibt wenige Pferde die sau viel Spaß am springen haben. Was man vorallem am Freispringen sieht. Und im prinzip ist alles reiten erstmal "Zwang". Auch rai-Reiten oder sonst was. Aber du hast recht das was momentan auf den Turnierplätzen abgeht, in jeder Reitweise, ist oft reine Qual. Gegen gute Dressur mit Sinn und Verstand hab ich aber 0. Und das geht auch für alle anderen reitweisen. Auch bei den "Wald-und Wiesen" Reiter gibt es genügend die ihr Pferd kaputt reiten weil es keine entsprechenden Muskel hat und dann teilweise schlimmere Schmerzen hat als ein och so armes Dressurpferdi.
 
ShiGi

ShiGi

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petite, natürlich ist alleine ausreiten gefährlich. Aber ist es nicht auch gefährlich, alleine in der Halle/auf dem Platz zu reiten, schließlich kann man auch dort schwer stürzen und dann ist niemand da, der helfen könnte... Wo soll man da die Grenze ziehen?
Der Umgang mit Lebewesen, vorallem wenn sie uns körperlich überlegen sind, ist immer gefährlich und dessen sollte sich jeder Reiter bewusst sein. Man kann sich nie 100%ig sicher fühlen, denn passieren kann immer etwas.
Aber ich denke daran, hin und wieder alleine auszureiten, ist nichts verwerfliches. Nicht jeder hat die Möglichkeit, mit anderen auszureiten, und darauf verzichten möchten die wenigsten. Deshalb halte ich es durchaus für vertretbar, alleine mit entsprechender Schutzbekleidung und Handy ins Gelände zu gehen, wenn man genug Erfahrung hat, um das Pferd einschätzen zu können, und das Risiko dadurch so gering wie nur möglich ist.
 
Lilly_79

Lilly_79

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@ lilly: du bist gerade mal 14 jahre alt und schätzt dich so ein, dass ein pferd dich nicht aus dem sattel hauen kann? selbst die weltbesten reiter fallen mal vom pferd, das ist keine seltenheit. wer so etwas von sich behaupten kann, dass er sattelfest genug ist, um alleine auszureiten, der schätzt die situation falsch ein. und genau DA entsteht die gefahr! denn wer sich überschätzt und demnach zu sicher fühlt, gerade dem kann am ehesten was passieren, weil er nicht damit rechnet, in eine heikle situation zu kommen.
sei bitte vorsichtig und pass auf dich auf! ein leibgemeinter rat.
Ich bin inzwischen über doppelt so alt ;)

Und ich kenne das Risiko, dass kannst du mir glauben. Aber ich glaube nicht, dass es fahrlässig/leichtsinnig ist, alleine auszureiten.
Solang man 'sattelfest' ist und bestimmte Sicherheitsmaßnahmen trifft. (Helm, Weste, Handy, bescheid sagen wo u wie lang man reiten geht)

Stürzen kann man überall, ich bin in guten 16 Jahren reiten nicht einmal im Gelände gestürzt als ich allein unterwegs war ;)
Insgesamt nur 2x - einmal am Ende einer Reitjagd weil man mein Pferd in einen Graben gedrängt hat und einmal bei einem Jagdtraining aus einem ähnlichen Grund.
Auf dem Platz bin ich zig Mal von 'schwierigen' Pferden geflogen, ich hatte Glück und hab mir nie ernsthaft war getan - das ist meine persönliche 'Statisik'.
Auch in meinem Bekanntenkreis kenne ich westenlich weniger Geländestürze als solche beim Springtraining oder in Reitstunden bei 'Buckelpferden'.
Auch was den Grad der Verletzungen angeht, kenne ich viel mehr schlimme Bahnstürze als Geländestürze.

Allein ausreiten muss nicht gefährlich sein, es kommt immer auf die Gruppe an. Ich bin schon im Reitverein (schon damals mit meinem Pferd) mit ausgeritten und finde solche Ritte mit total aufgespulten Pferden in der Gruppe für gefährlicher als allein, da sich Pferde auch oftmals gegenseitig aufheizen.
Zudem kenne ich auch auch weniger Pferde die allein zum durchgehen neigen, dafür aber viele die in der Gruppe einen 'Rennkoller' kriegen und kaum bis gar nicht mehr zu halten sind...
Man sollte jede Situation individuell einschätzen und beurteilen!

Das nur mal anbei... und übrigens: beim (Renn)Radfahren hatte ich schon 2 schlimme Stürze mit Knochenbrüchen. Sollte ich deswegen nicht mehr Radfahren? ;)

Gruß Lilly
 
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