Hart im Maul

Diskutiere Hart im Maul im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Meine RB, 12 Jähriger Fiesenwallach, wurde in den letzten 3 Jahren von der vorhärigen RB NUR mit Kandarre geritten... Ich Reite ihn aber nur mit...
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ElvisLady

ElvisLady

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Meine RB, 12 Jähriger Fiesenwallach, wurde in den letzten 3 Jahren von der vorhärigen RB NUR mit Kandarre geritten... Ich Reite ihn aber nur mit einem " normalen " Gebiss und hab jetzt aber das Problem das er sich nicht mehr bremsen lässt. Wenn ich ihn Angaloppier macht er sich Hart im Maul
und er reagiert dann garnicht mehr auf Hilfen oder wenn ich ihn Bremsen will...
Ist mir schon öfters Passiert das er mit mir Losprescht und sich dann aber nicht mehr bremsen lies, schwer machen im Sattel und parade geben hab ich versucht, null reaktion, dann versuchen ihn kreise gehen zu lassen ( wenn genügen platz ist ), nicht mal das bringt was weil er sich dann nicht mal mehr lenken lässt.
Ich weiß echt nicht mehr weiter, ich hab zwar keine Angst vor ihm aber Respekt, es kann doch mal Gefährlich werden wenn er null auf mich Reagiert.
Respekttraining und Bodenarbeit mach ich mit ihm, und das klappt echt super toll. Er hört schon besser auf mich wie auf seine besitzerin :uups:
An der Longe z.B. lässt er sich super mit der Stimme Bremsen und treiben, aber beim Reiten nicht.
Ich will ihm eine Kandarre ersparen, ich bin kein Fan von dem Zeug deswegen hoff ich das mir hier jemand helfen kann...

Danke schonmal
 
07.05.2009
#1
A

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Guest

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B

Brillenschlange

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Hallo!

Zum einen hat das Gebiss meistens nichts mit der Schnelligkeit oder "Lenkbarkeit" des Pferdes zu tun, d. h., dass vor allem der Reiter die Schuld daran trägt, wenn das Pferd hart im Maul wird.

Geht er denn vorher durch's Genick oder streckt er wie eine Giraffe den Kopf in die Luft?
Reitest du ihn mit Hilfszügeln oder ohne?

Ansonsten: Wie viel Bewegung bekommt er? Lebt er in einer Box oder draußen in einem Offenstall, wo er sich unter Kumpels "abreagieren" kann?

Ich würde dir einfach raten, ihn vorher genügend abzulongieren, damit er etwas ausgepowert ist, ehe euch was zustößt.

Gruß
 
ElvisLady

ElvisLady

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Danke für die schnell Antwort.

Ja er geht durch´s Genick er hat seinen Kopf eigentlich nie oben, ich reite ihn auch ohne Hilfszügel.
Also Reiten kann ich ihn leider nur so 2 mal die woche weil ich 2 kleine Kinder zuhause hab, würde aber gern mitihm mehr machen aber das lässt die Zeit nicht zu.
Er lebt in einer Box aber er hat Täglichen Weidegang mit seinen Freundinnen ( er ist der Hahn im Korb er lebt mit 3 Stuten zusammen :) )

Danke nochmal für die schnelle antwort, aber was kann ich denn tun damit er sich von mir wieder bremsen lässt? Ablongieren hab ich schon verscuht das hilft leider nichts...

Im Schritt lass ich die Zügel locker, hab zwar noch kontakt mit ihm aber er geht nicht eng am Zügel.
 
B

Brillenschlange

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Hallo!

Meine Patentlösung für durchgehende ("losrasende") Pferde: Tief einsitzen, trete die Steigbügel meinetwegen richtig tief durch, Zügel annehmen, Schenkelhilfen in Verbindung mit Zügelhilfen.
Reite einen Zirkel, den du immer weiter verkleinerst.

Am besten reitest du ohnehin erstmal nur Schritt und Trab, damit er dort sicher ist.
Reite auch öfters mal Galopp- und Trabübergange, das sichert zudem.

Wenn etwas nicht klappt, lass' das nicht auf sich beruhen, er wird sich das merken.
Versuche es nochmal, auch wenn es frustiert, damit er merkt: "Da kann ich nicht rumspinnen".

Liebe Grüße
 
ElvisLady

ElvisLady

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Danke für die Hilfe!!!

Ich werde die Tipps versuchen und sie umsetzen. Nur das mit dem Zirkel gehen klappt nicht weil wir nur im Gelände gehen wir haben LEIDER keinen Sandplatz geschweige denn eine Halle. Und wenn er sich grad wieder so reinsteigert dann lässt er sich nicht nach rechts oder links lenken er rats immer den weg entlang....
Wir gehen auch viel schritt und Trab nur das er schnell vom Trab in den Galopp fällt und dann gehts wieder los, im Trab bremsen geht nicht, er lässt sich nicht halten.

Ich geb nicht auf, er merkt auch das er es mit mir nicht machen braucht, weil ich nicht aufgebe.

Aber danke nochmals für die Tipps
 
B

Brillenschlange

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Hallo!

Könnt ihr euch nicht auf der Weide einen kleinen "Platz" abstecken? Das habe ich auch immer gemacht, als wir keinen Platz zur Verfügung hatten.
In diesem Areal hast du ihn wenigstens ganz unter Kontrolle, im Gelände ist ja immer die Gefahr gegeben, dass er stürzt oder du vor einem Auto landest.

Du musst nur konsequent sein, dann klappt das schon.
Meist ist es immer nur eine psychische Sache, er denkt, er kann dich veräppeln.
Du musst ihm zeigen, dass du "ranghöher" bist als er - viele Pferde testen ihre Reiter erst einmal gründlich.

Kein Thema, dafür ist ein Forum doch da. ;)

Liebe Grüße
 
ElvisLady

ElvisLady

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Ja das mit der weide hab ich mir auch gerade überlegt und ich werde es denk ich mal auch so machen. Auch wenn ihm das wahrscheinlich nicht gefallen wird *lol* Aber da muss er jetzt durch wenn er mich schon so Testet.
Konsequent bin ich, das auf alle fälle. Die Besitzerin von ihm ist gleichzeitig eine sehr gute Freundin von mir, wir kennen uns schon aus der Schulzeit, und sie hat erzählt das die RB vor mir mit ihm nicht klar kam, deswegen auch die Kandarre. Mit ihr muss er wohl die gleichen späße gemacht ahben wie mit mir, sie wurde dann zur Angstreiterin, ging zum schluss nur noch mit ihm spazieren und das war dann auch der grund warum sie Ging. Ich denke mal das versucht er mit mir auch gerade aber langsam wird er merken das er bei mir so weit nicht kommen wird. Ich weiß ja das er im Grunde ein total Liebes Pferd ist, und das er im Gelände auch soweit super geht, bis eben auf das Problemchen
Ich geb ihn nicht auf er ist so ein Tolles Pferd.....
 
S

{-Sisco-}

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Huhu

Die Besitzerin reitet ihn doch auch, hat sie genau dieselben Probleme wie du?
Wie siehts denn mit Reitunterricht oder besser noch Beritt aus? Ein Platz wäre meiner Meinung nach auch sehr wichtig, um ihn überhaupt mal an die Hilfen zu bekommen.
Off-Topic
Nicht Giraffe spielen ist nicht automatisch der Beweis dass das Pferd am Zügel geht ;)
 
ElvisLady

ElvisLady

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Die Besitzerin Reitet ihn eigentlich nicht sie hat noch ein Pferd, wenn wir reiten dann meistens Zusammen, also sie auf der Stute und ich auf den Wallach. So gesehen gehört er schon fast mir ;-)
Aber letztens ist sie auch mal auf ihm geritten ( Pferde Tausch *gg* ) und sie hat die selben Probleme wie ich mit Ihm
Reitunterricht hab ich mir auch schon überlgt aber der nächste Hof der sowas anbietet ist zu weit weg zum hinreiten und der Gnädige Herr geht in keinen Hänger.

Die Pferde stehen auf einem Bauernhof... Deswegen haben wir auch keinen Platz aber ich versuch es mal mit der weide.
 
I

isa86

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Erstmal die Frage: Passt der Sattel, ist gesundheitlich alles ok?
Ganz wichtig sehe ich auch, die Arbeit mit ihm auf einem Platz, ansonsten kann das schnell Lebensgefährlich werden.

Hast du schon mal beobachtet was passiert wenn er so abgeht? Legt er die Zunge übers Gebiss, macht er sich Hart im Genick und im Hals, zieht er dir die Zügel aus der Hand nach unten oder zieht er den Kopf nach oben?
Reithalter?und welche Trense verwendest du?

Wie oft wird er in der Woche geritten?

Ganz wichtig ist, ich weiss das ist schwierig, dass du hin und wieder auch die Zügel ganz lang lässt im Schritt. Ansonsten macht er sich nur heiss am Zügel. Einfach immer wieder diesen Dampf rauslassen mit langem Zügel.

Vielleicht lässt du überhaupt mal den Galopp weg, solange es noch solche Hilfenprobleme gibt.
Sollte er wirklich losrennen, kannst du dir mal ruhig mit einem Arret(kurze, impulshafte nach oben einwirkende Hilfe mit der Hand)und dann wieder zurück zu feinen Hilfen helfen.
Ganz wichtig ist, nicht stur Paraden zu geben wenn er durchgeht, weil nichts stumpft mehr ab, als ständiges einwirken.
Also ganz sanft mit den Hilfen z.B. im Trab sollte er losrennen im Galopp, kurzer Arret, wenn er drauf regiert loben und wieder zurück zu feinen Hilfen.

Lg
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Hey ElvisLady

Ihr reitet wirklich nur im Gelände ? Das kann natürlich auch die schwierige Lenkbarkeit begründen. Viele Wendungen erlebt man ja im Gelände eigentlich nicht.

Ich würde dir vorschlagen auf jeden Fall eine Art Reitplatz abzustecken, wie schon gesagt wurde, und darauf einmal wöchentlich all so was zu üben. Übergänge, zulegen, anhalten aus allen Gangarten, engere Wendungen, Seitengänge. Natürlich musst du erstmal wissen, wie viel du fordern kannst, aber du kannst diese Übungen auch langsam steigern.
Und viiieeel mit Gewicht arbeiten. Ich z.B. nehme mir ab und zu mal eine ganze Stunde Zeit um die Zügel lang zu lassen und einfach nur mittels Gewicht herum zu eiern.
 
Silberfeder

Silberfeder

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Hallo!

Meine persönliche Delvise bei Rennern ist das konsequente Auslassen der Problemgangart für einige Ausritte und viele Tempowechseln innerhalb der Gangarten, damit das Pferd nicht einfach nur stumpf vor sich hintrampelt, wie es möchte.
Das kann man sehr gut im Schritt und Trab.
Auch Volten um Bäume herum (siehe aktuelle Cavallo.. ich predige das schon ewig ^^) können helfen, dass Pferd wieder mehr zu dir zu bekommen, da er ja zwangsläufig den Bäumen ausweichen muss - gepaart mit Zügelhilfen etc. und viel Lob könnte das gut helfen.

Was eine alte Pferdefrau einem jungen Reiter mit hitziger Appaloosastute riet, war es, den Pferdekopf beim Rennen einfach "herum" zu holen, sprich die eine Hand läßt den Zügel durchgleiten und die andere zieht den Kopf Richtung Reiter.
Immer gegen den Hang.
Ich weiß aber ehrlich nicht, ob das eine gute Idee ist..

Liebe Grüße
Feder
 
I

isa86

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Was eine alte Pferdefrau einem jungen Reiter mit hitziger Appaloosastute riet, war es, den Pferdekopf beim Rennen einfach "herum" zu holen, sprich die eine Hand läßt den Zügel durchgleiten und die andere zieht den Kopf Richtung Reiter.
Immer gegen den Hang.
Ich weiß aber ehrlich nicht, ob das eine gute Idee ist..


Feder
Hier würde ich sagen, Sturz vorprogrammiert!!!
 
B

Brillenschlange

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Feder, mit der Idee landest du schneller über dem Hals des Pferdes, als du gucken kannst. ;)
Und für die Vorderhand des Pferdes ist das grunsätzlich - frei nach Soyli - auch keine Liebeserklärung.

Gruß
 
Silberfeder

Silberfeder

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Wie gesagt, ich brauch's nicht, aber beobachten konnte ich das schon einige Male.
Blöd beschrieben:
Das Pferd ist mit dem Kopf entweder 90° abgeneigt, oder wird halt langsamer (Sinn der Sache).
Zumindest hat der Junge das gemacht und das funktionierte auch :)

Wichtiger finde ich aber wie gesagt die Übungen im Gelände, die ich bereits beschrieb.
Unter anderem könnte er aber auch so rennen, wegen der Konkurrenz.
Bist du Ihn schonmal ohne Mitpferd draussen gewesen?

Mein Araber ist Alleine ein Engel, aber sobald wer anderes dabei ist, will er nur blind rennen :(

PS: Die Vorderhand des Pferdes wäre mir glaube ich in einem Moment des blinden Rennens sowas von egal xD
 
Elly

Elly

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PS: Die Vorderhand des Pferdes wäre mir glaube ich in einem Moment des blinden Rennens sowas von egal xD
Genau,...

Ich denke in extremen Situationen ist das okay. So bekomme ich mein Pferd immer zum Stehen, denn nicht immer hat man den Platz einen Zirkel zu reiten. (Straße-.... Autos...)

Ich halte mein Pferd quasi nach dem gleichen Prinzip an.

Ich nehme den Zügel an streiche mit der Hand runter (Richtung Mähne) und schließe dann Finger für Finger. Zum Durchparieren reicht da schon ein Finger. Zum Anhalten "zieht" man den Zügel leicht richtung Oberschenkel, bis das Pferd anhält und dann den Kopf gibt. (später ist das nicht mehr nötig) Wenn man seinem Pferd konsequent beibringt durch Annehmen eines Zügels zu stoppen, dann kann man sein Pferd auch in extremen Situationen zurückhalten.
Denn, wenn man einfach blindklinks an beiden Zügeln zieht wird das Pferd nur noch schneller & macht ganz zu. Hat man aber nur einen Zügel, bei dem das Pferd weiß "ich muss meinen Kopf biegen", kann ich mein Pferd zügeln und es gleichzeitig auf mich fixieren.

Das soll nicht heißen, dass ich einfach mal den Kopf rumreiße. Ich würde auch erstmal versuchen einen Zirkel zu reiten.
 
I

isa86

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Genau,...

Ich denke in extremen Situationen ist das okay. So bekomme ich mein Pferd immer zum Stehen, denn nicht immer hat man den Platz einen Zirkel zu reiten. (Straße-.... Autos...)

Ich halte mein Pferd quasi nach dem gleichen Prinzip an.

Ich nehme den Zügel an streiche mit der Hand runter (Richtung Mähne) und schließe dann Finger für Finger. Zum Durchparieren reicht da schon ein Finger. Zum Anhalten "zieht" man den Zügel leicht richtung Oberschenkel, bis das Pferd anhält und dann den Kopf gibt. (später ist das nicht mehr nötig) Wenn man seinem Pferd konsequent beibringt durch Annehmen eines Zügels zu stoppen, dann kann man sein Pferd auch in extremen Situationen zurückhalten.
Denn, wenn man einfach blindklinks an beiden Zügeln zieht wird das Pferd nur noch schneller & macht ganz zu. Hat man aber nur einen Zügel, bei dem das Pferd weiß "ich muss meinen Kopf biegen", kann ich mein Pferd zügeln und es gleichzeitig auf mich fixieren.

Das soll nicht heißen, dass ich einfach mal den Kopf rumreiße. Ich würde auch erstmal versuchen einen Zirkel zu reiten.
Die Zunge von dem möcht ich haben. Druck auf die Zunge, verleitet viele Pferde einfach den Hals "kürzer" zu machen, sich quasie einzurollen(wie du vielleicht meinst, mit dem "Kopf hergeben" und das wirst du unweigerlich mit dem Zug Richtugn Oberschenkel tun.
Finds auch irgendwie komisch ein Pferd auf das Annehmen EINES Zügel zum Anhalten zu konditionieren.
Ziehen finde ich in der Situation ganz falsch, egal ob auf einem oder beiden Zügeln.
 
Elly

Elly

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Isa, ich reite ohne Gebiss ;).

Deshalb hatte ich das "ziehen" auch in " " gesetzt. Es geht sich darum, dass das Pferd dem Zügel folgt.

Das Ganze nennt sich Laterale Biegung und ist aus dem NHS.

Und das Pferd soll ohne Druck den Kopf geben, das heißt also in keinem Fall, dass gezogen wird. (!= )

Der Kopf soll sich nicht einrollen (!), sondern sich nach links oder rechts biegen.

( was übr. auch eine gymnastizierende Wirkung hat. )


------------------------

http://www.tinkerinsachsen.de/pnhsaddleup.html

Die Laterale Biegung dient dazu, den Kopf des Pferdes so weit herumzunehmen, daß es letztendlich sozusagen "an den Füßen des Reiters riecht". Wozu das Ganze? Ein Pferd läuft am liebsten dorthin, wo es hinsieht. Wenn ich jetzt die Blickrichtung des Pferdes aus seiner Bewegungsrichtung herausnehme, so drehe, daß es zurück schaut, wird es nicht vorwärts laufen bzw. wenn es schon läuft, anhalten. Die Laterale Biegung wird damit zum einen zur Vorbereitung des Anhaltens, zum anderen schafft es auch wieder Vertrauen zum Reiter, da das Fluchttier Pferd, wenn es seine Blickrichtung von der Fluchtrichtung löst, nicht mehr oder nur noch verzögert fluchtbereit ist, also die Verantwortung für seine Sicherheit und sein Überleben in die Hände des Reiters legt.






http://jtsvweb3-mein-pferd-magazin.splendid.freenet-rz.de/download/files/pdfsWintertraining/Wintertraining06_Laterales_Biegen.pdf

Hier noch eine PDF von "mein Pferd" dazu.


--- http://www.realhp.de/members/mobiler_reitlehrer/Umstellung_Pferd_Korrekturrei.html
 
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Brillenschlange

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Ihr seid aber drauf. :shock:
Ich weiß nicht, ob ihr euch den Folgeschäden von Rumgurken auf der Vorderhand bewusst seid, aber - meine Güte, mein Pferd bzw. dessen Gesundheit wäre mir in keiner Situation egal!

Sicherheit geht vor, klar, aber bitte niemals so, dass entweder eure Gesundheit (z.B. durch Abspringen) oder die eures Pferdes (zu starker Druck auf die Vorderhand, dazu unwegsames Gelände...) schadet.

Man kann sein Pferd auch durch vermehrtes Einsetzen, stellen und biegen aus dem Jagdgalopp "holen"... und auf einem normalen Waldweg lässt sich wunderbar eine kleine Volte reiten (zumindest auf denen, wo ich reite).

Gruß
 
I

isa86

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Isa, ich reite ohne Gebiss ;).

Deshalb hatte ich das "ziehen" auch in " " gesetzt. Es geht sich darum, dass das Pferd dem Zügel folgt.

Das Ganze nennt sich Laterale Biegung und ist aus dem NHS.

Und das Pferd soll ohne Druck den Kopf geben, das heißt also in keinem Fall, dass gezogen wird. (!= )

Der Kopf soll sich nicht einrollen (!), sondern sich nach links oder rechts biegen.

( was übr. auch eine gymnastizierende Wirkung hat. )


------------------------

http://www.tinkerinsachsen.de/pnhsaddleup.html

Die Laterale Biegung dient dazu, den Kopf des Pferdes so weit herumzunehmen, daß es letztendlich sozusagen "an den Füßen des Reiters riecht". Wozu das Ganze? Ein Pferd läuft am liebsten dorthin, wo es hinsieht. Wenn ich jetzt die Blickrichtung des Pferdes aus seiner Bewegungsrichtung herausnehme, so drehe, daß es zurück schaut, wird es nicht vorwärts laufen bzw. wenn es schon läuft, anhalten. Die Laterale Biegung wird damit zum einen zur Vorbereitung des Anhaltens, zum anderen schafft es auch wieder Vertrauen zum Reiter, da das Fluchttier Pferd, wenn es seine Blickrichtung von der Fluchtrichtung löst, nicht mehr oder nur noch verzögert fluchtbereit ist, also die Verantwortung für seine Sicherheit und sein Überleben in die Hände des Reiters legt.






http://jtsvweb3-mein-pferd-magazin.splendid.freenet-rz.de/download/files/pdfsWintertraining/Wintertraining06_Laterales_Biegen.pdf

Hier noch eine PDF von "mein Pferd" dazu.


--- http://www.realhp.de/members/mobiler_reitlehrer/Umstellung_Pferd_Korrekturrei.html
sorry, aber ich halte von der lateralen Biegung garnichts. Zumindest nicht so, wie du es auf deine Hp anführst.
Lg
 
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