Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt?

Diskutiere Der Therapiehund, welche Rassen werden bevorzugt? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Foris, ich werde nach den Sommerferien eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen und möchte mich dann in 4 Jahren (3 Jahre Ausbildung + 1...
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Engelpu

Engelpu

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Hallo Foris,

ich werde nach den Sommerferien eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen und möchte mich dann in 4 Jahren (3 Jahre Ausbildung + 1 Jahr Arbeiten) eine Ausbildung zur Heilpädagogin beginnen.
Mein Traum ist es, einen Therapiehund auszubilden, mit dem ich zusammen arbeiten kann, da ich sehr viel von tiergestützten Therapien halte.

Mia kommt für diesen Job nicht infrage, deswegen möchte ich mir in ca. 2-3 Jahren einen jungen
Hund anschaffen, den ich von Anfang an auf die Ausbildung zum Therapiehund vorbeireiten kann, dementsprechend sozialisieren etc.

Nun kommt natürlich die Frage, welche Rasse die geeignetste wäre..
Ich habe den Labrador ins Auge gefasst, weil diese einfach sehr freundlich sind und mir die Rasse im großen und ganzen sehr gefällt.
Jetzt habe ich aber viel nachgelesen im Internet und habe noch mehrere Rassen gefunden, die dafür geeignet sein sollen:

Briards (habe ich vorher noch nie gehört, dass diese so aufgeschlossen gegenüber fremden sind..)
Tibet Terrier
Australian Shepherd
Schäferhunde

Ich habe mit diesen Rassen noch keine großartigen Erfahrungen gemacht und würde mich besonders dafür interessieren, welche Erfahrungen ihr mit diesen Hunden gemacht habt, was Erziehung angeht, Charakter, Verträglichkeit, Angewohnheiten etc..
Natürlich ist auch vieles von dem Halter abhängig, mich würde es dennoch interessieren, weil man den Retrievern ja nach sagt, dass sie recht einfach zu erziehen sind und immer gefallen wollen..
Wie schaut es mit den anderen Rassen aus?
Besonders weil Briards und Australian Shepherd, meines Wissens, Hütehunde sind..?
Oder bildet einer von euch gerade seinen Hund selber zum Therapiehund aus? Würde gern alles darüber erfahren, wie der Hund das macht und wie ihr ihn darauf vorbereitet habt.. (abgesehen von den Voraussetzungen wie Begleithundeprüfung..)

Danke für Antworten..
lg Marisa + Mia :)
 
19.06.2009
#1
A

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Kiki2603

Kiki2603

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Also bei nem Briard habe ich das auch noch nie gehört.
Finde ich auch nicht so geeignet. Die Briards, die ich kenne, sind alles andere als geeignet. Sie lasse nsich nicht sehr gerne anfassen. Sie lassen es über sich ergehen, aber nicht gerne.

Ein Retriever würde ich so ziemlich am ,,geeignetsten" halten.
Die lassen sich gerne von jedem antatschen, vorallem wenns nen Leckerchen gibt.
Sie haben normalerweise weder Schutztrieb noch sonst was.
Ob jetzt Golden oder Labbi ist wohl ziemlich egal.

Ein Aussi, weiß ich noch nicht so genau, ob er geeignet ist.:D
Aber ich denke, Retriever sind da etwas ruhiger und daher evtl. besser geeignet?!

Schäferhunde sind tolle Hunde, aber ich denke, leider haben einige Leute Angst vor so riesen Schäferhunden, oder?
Oder dank dem ,,tollen" Klischee Retriever = lieb, treu, Familienhund sind sie wohl lieber angesehen.. also könnte ich mir vorstellen,
 
*Tine*

*Tine*

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Ich denke auch, dass Retriever sehr geeignet sind. Sie lieben den Kontakt zu Menschen und sind sehr gelehrig und lassen sich meistens ja auch nicht so schnell aus der Ruhe bringen.
Und, wie Kiki ja auch schon gesagt hat, sind sie wohl lieber angesehen. Schäferhund würde ich auch meinen, dass der doch eher beängstigend auf einige wirken kann. Irgendwie sehen Retriever ja doch eher kuschelbär-artiger aus, als Schäferhunde die dem Wolf dann ja doch ein wenig mehr ähneln.
Habe auch mal gesehen, dass Therapiehunde für Schwimmtherapien mit z.B. Autisten genutzt werden. Da eignet sich ein Retriever natürlich wunderbar ;)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich denke übrigens auch darüber nach, später mit Tieren zu therapien. Werde allerdings Psychologie studieren und bis ich damit dann mal fertig bin und dann auch einige Jahre Berufserfahrungen gesammelt habe, damit man sich auch guten Gewissens Therapeut nennen kann, ist Max eh schon zu alt. Aber er wäre durch seinen aufgeschlossenen und freudigen Charakter mit Sicherheit sehr geeignet...
 
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Tätzchen

Tätzchen

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hallo, da Ich auch im therapeutischen berreich Tätig bin als Logopädin, und ich viel von Tiergestützer Therpapie, gerade im Behinderten Berreich halte wäre meine Frage an dich , in welchen Berreichen willst du genau Tätig sein???
 
Engelpu

Engelpu

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Hallo,

erst mal danke für eure Antworten.
Wie oben schon geschrieben, bin ich für einen Labrador, wollte mich aber eben noch über die anderen informieren. Kiki, kannst mir ja bei Gelegenheit schreiben, wie sich der Aussie erziehen lässt :).

Ich möchte besonders in dem Bereich Integration tätig sein und ich denke das ein Therapiehund dafür super geeignet wäre.
Wenn alles so funktioniert wie geplant, dann möchte ich auch mit dem Hund auch in Alten- und Pflegeheimen gehen..

lg
 
Suru

Suru

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Hey,

finde ich toll, dass du das machen willst. Gehst du dann jeden Tag dahin? Kann der Hund dann auch überfordert werden?

Welche Rasse sich eignet oder nicht ist ja soweit schon mal "geklärt". Aber ich würde dann auch bei der Welpenwahl Vorsicht walten lassen. Nämlich ein ängstlicher Hund eignet sich sicher nicht so gut. (Vieles hängt ja von der Erziehung ab, aber die "Veranlagung" ist ja bei einem Welpen schon da, ob er eher ängstlich ist oder aufgeschlossen.)

LG Suru

Wenn es so weit ist (2-3 Jahre können schnell vergehen :)), berichtest du dann wieter?
 
Engelpu

Engelpu

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Hey,
nein nicht jeden Tag und wenn doch jeden Tag, dann nur für eine gewisse Stundenzahl, ich muss sehen was ich dem Hund zumuten kann. Aber er soll auf keinen Fall dadurch überfordert werden. Auch wird er auf andere Art und Weise noch gefordert und soll trotz seinem Job ein schönes Hundeleben führen.

Ich habe mir schon einen Züchter ausgeguckt :D Habe mich total in einen Rüden von denen verliebt und ja :).

Natürlich berichte ich dann weiter! Erst mal ist er ja klein und muss noch alles lernen, bevor es überhaupt in Frage kommt, dass wir die Ausbildung beginnen. Ihr werdet sicher davon lesen :D

lg
 
Suru

Suru

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Off-Topic
Habe mich total in einen Rüden von denen verliebt und ja :).
In den Zuchtrüden jetzt oder in eine Welpen? :D

Gut :mrgreen:

Aber er soll auf keinen Fall dadurch überfordert werden. Auch wird er auf andere Art und Weise noch gefordert und soll trotz seinem Job ein schönes Hundeleben führen.
Das finde ich gut/vernünftig :clap:!
Das andere ist in meinen Augen nur egoistisch...
 
Nojiko

Nojiko

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Einen Australian Shepherd würde ich nicht als Therapiehund nehmen, mit Sunny ging das auf keinen Fall. Denn sie ist rassetypisch sehr reserviert gegenüber Fremden. Ganz wenige Leute hat sie vom ersten Moment an in ihr kleines Herzchen geschlossen, die meisten schaut sie jedoch nicht mal mit dem Hintern an. Zu geil, wenn wir in der Stadt unterwegs sind und es bleiben Leute stehn und versuchen sie herzulocken und sie stolziert hoch erhobenen Hauptes und sie ohne eines Blickes zu würdigen an ihnen vorbei... *köstlich*
Alles was Sunny unbekannt ist, wird erstmal lautstark angebellt - ist für einen Therapiehund wahrscheinlich auch nicht so ideal.

Ich persönlich würde einen Retriever nehmen - ob Labbi oder Golden, weiß ich nicht... würde denk ich beides gut gehen.
 
Fini

Fini

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Huhu,

also was den Aussie betrifft schliesse ich mich Nojiko an. Wie Kira sich entwickelt, werde ich noch sehen. Aber ich kenne viele ausgewachsene Aussies, die es eher meiden von Fremden angefasst zu werden, sie sind durchweg zurückhaltend bei Fremden und ignorieren diese. Sicher kann man prima mit ihnen arbeiten, aber wenn es ein Hund sein soll der später mit vielen Fremden Menschen arbeiten soll, würde ich persönlich auch eher zum Retriever tendieren. ;)

Aber wie es aussieht hast du schon einen in der engeren Wahl? :D Welche Rasse ist er denn?

LG
 
laui*

laui*

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Ich persönlich kenn schon ein paar Aussies die ihre Sache als Therapiehund sehr gut machen! (Der Aussie ist ein Allrounder, es gibt Hunde die reagieren so und Hunde die reagieren so) Das kann man am besten bei einem guten Züchter herausfinden.
Aber vorallem kommt es darauf an welchen Hund ich in welche Therapieform stecken möchte.
Habe ich einen Hund der sowieso schon so hibbelig ist werde ich diesem (und mir auch nicht) keinen Gefallen tun ihn als Thera.-hund für Hyperaktive Kinder "auszubilden".
lg Laui
 
ellfy

ellfy

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Hallo!
Vielleicht findest du diese Seite hilfreich:

http://www.therapiehund.net/page21.php

Ich denke, dass man nie von vornherein sagen kann "aus diesem Welpen mache ich einen Therapiehund". Natürlich kann man darauf hin arbeiten, aber es kann halt auch passieren dass man feststellt, der Hund eignet sich doch nicht für diese Arbeit... aber das weisst du ja sicher.

Habe mal irgendwo gelesen, dass ein Therapiehund nur 4 Stunden die Woche eingesetzt werden darf. Die Ausbildung ist ja auch nicht gerade billig und es ist oftmals ehrenamtliche Arbeit... aber sicherlich eine dankbare!:D

Liebe Grüße
 
Tätzchen

Tätzchen

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Hallo
Ich finde du solltest die Rasse je nach deinem Ansprüchen bei der Therapie auwählen.Du schreibt due willst mit Integration, ALten und in Pflegeheimen arbeiten, die Frage die sich stellt ist noch immer in welche fachliche Richtung du gehen willst, danach muss sich die Rasse richten. Aus Erfahrung kann ich dir sagen das bei der arbeit mit Behinderten, Älteren Menschen und Kindern, oft kleine Hunde Rassen lieber gesehen sind
LG
 
Kiki2603

Kiki2603

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Wie wäre es denn mit einem (Groß-) Pudel?
Sind tolle Hunde UND!!!! die kannst du auch einsetzen, wenn Leute allergisch sind.
 
Claudine

Claudine

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Hallo, eine liebe Bekannte von mir hat ihren Labrador-Welpen erfolgreich zum Therapiehund ausgebildet. Mit ihr im Kurs waren auch Airedale-Terrier und verschiedene Mischlinge, aber überwiegend Labradore und Retriever.
 
Engelpu

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Hallo ihr Lieben,

danke für die Antworten.
Also für mich steht schon so ziemlich der Labrador fest, aber ich wollte mich gerne noch über andere Rassen informieren.

Verliebt habe ich mich in den Rüden, der der mutmaßliche Vater werden würde.

An einen Pudel habe ich auch kurz gedacht, aber die gefallen mir nicht so. Ich habe mich schon viel über den Labrador informiert und wir hatten ja auch mal nen Labradormix, der ziemlich nach Labrador kam..
Außerdem habe ich gehört, muss nicht unbedingt wahr sein, dass Pudel sehr schwierig sein sollen, was Erziehung angeht?!

An Tätzchen, ich kenne bisher nur Retriever, die diesen Job machen und die machen das prima, wenige Menschen haben ernsthaft Angst vor ihnen.
Aber es ist noch nichts sicher, welche "kleinen" Rassen kann man denn besonders gut dafür verwenden?
Wie sieht das insbesondere mit dem Tibet Terrier aus? Der ist doch um einiges kleiner als der Labrador, oder??

lg
 
Suru

Suru

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Mir fällt jetzt nur im Moment ein "Gegengrund" ein:
Wenn die Hunde so klein sind, ist das sicher nicht so gut. Viele Leute in Alten- oder Pflegeheimen können ja nicht mehr gehen und vllt sich nicht mehr bücken. Dann könnten sie den Hund nicht streicheln.

LG Suru
 
Kiki2603

Kiki2603

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Außerdem habe ich gehört, muss nicht unbedingt wahr sein, dass Pudel sehr schwierig sein sollen, was Erziehung angeht?!
Ich finde Pudel total toll und was die Erziehung angeht, würde ich sagen sind sie auch ehr einfach. Sie wurden ja auch zum Apportieren gezüchtet, wie der Retriever, sind aber laut Pudelbesitzern die absoluten Allrounder.
Leider werden die kleinen Pudel ja oft von älteren Menschen gehalten, die meinen es seien Schoßhunde - sind sie aber nicht.
Schreib mal ,,yane" an, damit sie mal hier reinsieht. Sie hat mehrere Pudel und kennt sich da bestens aus.

Ja ein Tibet Terrier ist um einiges kleiner als ein Labrador.
 
Tätzchen

Tätzchen

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Ja kleine Rassen haben ihr Vorteile und Nachteile in solchen Berfuen, aber in Pflegeheimen und Altersheimen sind eher kleine Rassen von Vorteile, grade in der Arbeit mit dementen , und Apraxie, Aphasie oder schwer Pflegebedürftigen Menschen kann man kleine Rassen empfehelen, In England habe Ich beobachtet das oft Boston Terrier eingesetzt wurden, ich kenne mich mit dieser Rasse nicht aus, Habe auch schon Corgis und Cocker Spaniel in diesen Berufen gesehen.
Die meisten behinderten Heime die Ich bei uns gesehen habe setzten auf Goldie und Labrador, in England habe Ich in der arbeit mit Autistischen, Down Syndrom, Mutistischen und Menschen auf Psychiatrischen Stationen oft auch den Einsatz von Stafford Terrien beobachten können, bei uns werden diese Hunde nicht ausgebildet... LG
 
Kiki2603

Kiki2603

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Das stimmt, die sog. Kampfhunde werden in England sehr sehr oft als Therapiehunde genommen. Das kann man in Deutschland natürlich total vergessen. Die meisten Menschen würden da wohl leider ehr laufen gehen.
 
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