Probleme beim Ohne Sattel reiten

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Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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Hallo ihr lieben !
Ich habe ein kleines Problemchen mit meiner Hannoveranerstute ( 16 ) .
Meine Freundin und ich reiten jeden Tag ins Gelände und da reite ich auch ab und zu mal ohne sattel, da ich das einfach sehr bequem finde und man
so ja auch das Gleichgewicht noch verbessert. Das Problem liegt dadrin das mein Pferd sobald es Graß unter den Hufen spürt abtickt und dann sone art standgalopp macht. Ist etwas nervig weil sie dann unbedingt rennen möchte. Und ab und zu fängt sie einfach an zu buckeln und das nicht 1 mal sondern 5-6 mal gleich hintereinander. Das ich noch nicht runtergeflogen bin ist echt ein Wunder. Aber ich bin ehh ziemlich sattelfest. Mich schmeißt soschnell kein Pferd runter. Aber es ist halt nicht so das sie es immer macht sondern halt nur manchmal. Wisst ihr was ich da machen könnte ? Mit sattel macht sie das auch manchmal aber da merkt man das ganze dann nicht ganz soo doll.
Danke schonmal für eure antworten.

LG:D
 
10.08.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
SoylentGreen

SoylentGreen

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Mh ohne jetzt Vorträge über die Probleme für das Pferd durch das ohne Sattel reiten halten zu wollen: Es könnte sein, dass deine Stute Rückenschmerzen hat. Pferde die solche Schmerzen haben, buckeln ganz gerne mal. Sozusagen um den Schmerz herauszubocken.
Das solltest du vielleicht erstmal checken.

Wenn Schmerzen ausgeschlossen werden können, dann könnten es auch Freuden- bzw. Übermutsbuckler sein, die nur durch ein geregeltes gutes Reiten in der Halle oder auf dem Platz behoben werden können. Da sollte man sich dann an den Reitlehrer seines Vertrauens wenden.
 
Silberfeder

Silberfeder

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Hallo!

In etwa würde ich mich Soy anschließen.
Aber du sagst ja, dass dein Pferd das nur macht, wenn ihr auf Gras kommt.

Was ich mir denken kann, ist, dass Sie dann einfach "Abspacken" will.
Viele Pferde rennen ja z.B. beinahe unkontrollierbar, wenn man mit Ihnen auf Wiesen galoppieren will.
Weidenmäßig, verstehst du? Da sind Sie ja auch "frei".

Will Sie denn fressen, wenn ihr auf Gras seid, oder kommt Sie echt nur gerade auf Gras und loopt dann los und fängt an zu buckeln etc.?

Wären es Rückenschmerzen, dann würde Sie das wohl auch schon vorher tun.
Ist das immer an derselben Stelle?
Auch an anderen Grasstellen?
Läßt du Sie dann laufen?
Wie verhalten sich die anderen Mitreiter mit ihren Pferden?

Ich weiß, Fragen über Fragen, aber so wird's denke ich einfacher sein etwas zu beurteilen (was über's Netz sowieso sehr schwer fällt).

Liebe Grüße
Federchen

PS: Man sollte nicht zu oft ohne Sattel reiten. Ist nicht so gut für den Pferderücken!
 
Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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Danke schonmal für eure antworten.
Also rückenschmerzen kann ich ausschließen da ich sie darauf vor 1. woche untersuchen lassen hab. Hatte das auch erst gedacht.

Fressen möchte sie nichts wenn wir eine wiese betreten. Sie will einfach nur drauf los preschen. und dazwischen buckelt sie halt heftig.

Es ist nicht immer die selbe stelle das macht das ganze ja so blöd. Ich bin nie drauf vorbereitet. Manchmal buckelt sie aber halt nur manchmal. Es sind immer verschiedene wiesen. wobei sie es auf graßstreifen seltener macht als große wiesen.

Ich hab sie einmal laufen lassen um zugucken was sie macht aber sie wurde nur noch schneller. Ich fühlte mich da wie beim Galopprennen . das war richtiger Jagtgalopp. Ansonsten versuch ich sie wieder in den trab oder schritt zu bekommen aber ist halt sehr schwer, weil sie dann richtig unruhig wird und immer tippelt.

Meistens reit ich mit einer freundin aus. Die reitet manchmal vorher oder auch hinter mir sie wird dann auch langsamer damit Trixter nich noch mehr aufgepuscht wird aber das nützt auch nich sehr viel.Ich denke auch das es so freuden buckler sind. nur das ist einfach doof.
In der Halle oder auf dem Platz macht sie das nicht. Nur auf wiesen oder halt stoppelfelder aber die gibts mom nicht bei uns.

Liebe Grüße
 
B

Brillenschlange

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Hallo,

ich lasse jetzt mal die Schimpftirade los, bitte alle Mann ducken: Mit ohne Sattel reitet man nicht! Egal, ob's einem bequemer ist oder ob man dem Irrglauben verfolgt, es sei gut für des Reiters Gleichgewicht!

Stell' dir vor, du würdest ein kleines, quengeliges Kind auf dem Rücken tragen, das dir stets in die Rippen tritt - nach kürzester Zeit und nachdem ihr einen ansteigenden Weg hinter euch gelassen habt, hast du furchtbare Rückenschmerzen.
Hätte ich jetzt bloß eine Trageschale (kennst du diese Teile, wo man Kinder darin auf den Rücken schnallen kann?), denkst du dir.
So ist das auch mit dem Sattel.
Der Sattel ist in erster Linie dafür da, des Reiters Gewicht (gut und gerne mal 80kg mit Klamotten und Co.!) gleichmäßig auf dem relativ schmalen Rücken des Pferdes zu verteilen - zudem ist es auch nach dem Rucksack-Prinzip für das Pferd angenehmer, den zappelnden Zweibeiner da oben ruhiger zu halten.

Kannst du jetzt ansatzweise nachvollziehen, warum dein Pferd bockt?

Mein Pferd ist da auch so ein Experte, sie bockt alle ab, die sich auf unebenen Waldboden (!) auf ihren ungesattelten Rücken trauen.
Einfach, weil es ihr schlichtweg unangenehm ist und es ihr weh tut - da muss nicht einmal groß was vom Tierarzt oder Osteopathen festgestellt werden, weil es eine Übersprungsreaktion des Pferdes ist.

Da hilft nur: Sattel drauf!
Wenn möglich, sogar einen Westernsattel, denn der hat eine noch größere Sitzfläche als die gängigen Englischsättel und verteilt imho das Gewicht auch noch einen Tacken besser.

Reitunterricht wäre auch nicht verkehrt, gerade, wenn du Angst hast und nicht sicher auf einem bockenden Pferd sitzt.

Grüße
 
Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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Danke für deine Antwort aber ich reite ja nicht ständig mit meinem Pferd ohne sattel. Vielleicht 20 min oder 30 min. und im reitunterricht haben wir ohne sattel reiten gelernt. da gibts garkeine sättel. auch in den reitferien Junkern-beel reiten die alle ohne sattel. und das da über stunden wenn die kein Mitleid zum Pferd hat.
Außerdem denk ich das ich nicht sehr schwer bin fürs Pferd. Ich hab ja nur eine Reithose an und ein T-shirt ok und den Helm und Stifel. das wiegt noch nichtmal 60kg.
Westernsattel hab ich auch mal beim Sattler ausprobiert aber das wollte es absolut nicht akzeptieren.
Naja ich werd dann eben nur schritt ausritte ohne sattel machen. bin zwar noch nie runtergeflogen aber irgendwann passierts.
Aber danke trotsdem

Liebe Grüße
 
B

Brillenschlange

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Huhu,

Vielleicht 20 min oder 30 min. und im reitunterricht haben wir ohne sattel reiten gelernt. da gibts garkeine sättel. auch in den reitferien Junkern-beel reiten die alle ohne sattel.
tja, nur weil diese "tollen" Reiterhöfe mit einem Pferdeverschleiß, bei dem mir beinahe die Augen aus dem Kopf kugeln, ohne Sattel reiten, ist das noch lange nicht akzeptabel und richtig.
Die Höfe haben schlichtweg kein Geld und keine Ahnung - verzeih' mir, wenn ich dir da vor den Kopf stoße, aber es ist so.

Ich denke, du hast mein oben genanntes Beispiel nicht verstanden oder möchtest es nicht, auch 60kg tut einem Pferd gut und gerne mal weh, aber das interessiert dich ja leider nicht. :?

Auch im Schritt kannst du im Gelände abgebuckelt werden.

Schade, dass ich nichts an deiner Meinung ändern kann, mir tut nur das Pferd leid, wenn es unter Rückenschmerzen leidet, weil der Mensch mal wieder zu egoistisch ist.

Übrigens: Hast du schonmal in Erwägung gezogen, dass sie vor irgendetwas Angst hat?
Oder, dass sie schlichtweg keinen *Bock* auf's Reiten hat?

Grüße
 
Ronja11

Ronja11

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Reiterhöfe die keine Sättel benutzen, wollen nur Sparen und mehr nicht.
Dann, ist Dein Pferd falsch gepolt. Entweder von Dir oder vom Vorbesitzer wurde sie wahrscheinlich jedes mal auf Gras galoppiert.
Da heißt es trainieren und zwar mit Sattel. Gras wird nur noch im Schritt geritten.
Ohne Sattel reiten finde ich auch nicht gut, da sich Deine Sitzbeinhöcker im Rücken des Pferdes bohren. Setzt Dich mal auf Deine Handrücken, da wirst Du sie spüren.
Einen Westernsattel brauchst Du nicht unbedingt, aber einen benutzen, denn wenn Du keine Kontrolle übers Pferd hast, finde ich es leichtsinnig ohne Sattel dann auch noch aus zu reiten.
 
Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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@ brillenschlange ich habe dein Beispiel sehr wohl verstanden. Aber ich kann es mir halt einfach nicht erklären warum sie das nur im galopp macht. Schritt ist überhaubt kein Problem mit ihr. Angst hat sie nicht, denn mit sattel macht sie es ja auch. Nur das man es dann halt nicht so doll merkt. und sie will ja unbedingt rennen. Ist ja nicht so das ich sie dazu drängen muss auf die Wiese zugehen.
Bock hat sie schon. Denn ich merke bei ihr sehr gut ob sie mal keine lust hat oder es gerne macht.

@Ronja klar wollen reiterhöfe nur sparen aber ich glaube irgendwie nicht das das soooo schlimm ist ab und zu mal ohne sattel zureiten. Ich mein Früher gabs ja auch nicht so komfotable westernsätten oder andere wie heute und da sind die Pferde auch mit Klargekommen. oder früher ist man auch mal ohne geritten.
Ich habe kontrolle über mein Pferd aber es ist halt etwas blöd wenn sie es manchmal macht. weil man halt nicht drauf vorbereitet ist. Wenn ich keine kontrolle hätte, wär ich schon längst runtergesegelt. Außerdem hab ich immer eine gute Freundin dabei. Ich reite eigendlich nie alleine aus. nur im Dorf manchmal. aber da kann ich ja auch nicht galoppieren.

Grüße
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Früher ist aber eben nicht alles besser gewesen. Früher war es einfach total egal, was das Tier fühlt, wenn es Tag ein Tag aus den Pflug zieht und man fragte sich auch nicht, ob das edle Ross Bock hat in die Schlacht zu ziehen. Und was erstrecht niemanden in den letzten Jahrhunderten interessiert hat, ist, ob das werte Tier Wehwehchen im Rücken hat.

Ohne Sattel reiten ist immer eine Tortur für den Rücken des Pferdes. Denk dir nur mal du trägst einen Sack mit spitzen bzw. unhandlichen, schweren Gegenständen mit dir herum und das für 20-30 min, das macht Aua. Und dann vielleicht noch damit rennen - bam bam bam - platscht der Sack gegen deinen Rücken. Das ist absolut nicht schön. Ohne Sattel reiten sollte man am besten gar nicht, oder, wenn man nicht darauf verzichten mag, selten mal eine kurze Strecke reiten.
Ich möchte dich nicht dumm von der Seite anlabern, ich möchte dir und deinem Pferd nur helfen euch besser zu verstehen.
Du lernst nämlich ebenso wenig durch das ohne Sattel reiten. Man neigt zu einem Klammern mit den Beinen und zieht diese hoch um sich Halt zu verschaffen. Der Sitz wird automatisch etwas verkrampfter. Der eine ohne andere neigt auch dazu, sich dabei nach vorne oder hinten gewichtlich auszugleichen. Außerdem bedeutet ohne Sattel reiten meist "reiten wie Uschi" - Beine irgendwie, Hände sonstwo... Das hilft dir nicht.

Glaube mir, du hast mehr Freude mit deinem Pferd, wenn du ihm einen Sattel auflegst. Das wirkt zwar immer recht ungemütlich und dauert 5 min länger beim fertigmachen, aber es lohnt sich wirklich.

Aber um zu deinem eigentlichen Problem zurückzukehren: So wie Ronja es beschrieben hat, ist es denke ich vernünftig. Auf Gras wird demonstrativ Schritt geritten. Am besten gehst du vielleicht auch ein wenig mit deinem Pferd spazieren. Ein wenig Respekttraining im Gelände kann auf keinen Fall schaden.
Ich wünsche dir viel Erfolg, dein Problem in den Griff zu bekommen ;)
 
B

Brillenschlange

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Hallo,

@ brillenschlange ich habe dein Beispiel sehr wohl verstanden. Aber ich kann es mir halt einfach nicht erklären warum sie das nur im galopp macht. Schritt ist überhaubt kein Problem mit ihr. Angst hat sie nicht, denn mit sattel macht sie es ja auch. Nur das man es dann halt nicht so doll merkt. und sie will ja unbedingt rennen. Ist ja nicht so das ich sie dazu drängen muss auf die Wiese zugehen.
Bock hat sie schon. Denn ich merke bei ihr sehr gut ob sie mal keine lust hat oder es gerne macht.
wie Soyli schon sagte: Stell' dir vor, du beginnst, mit dem quengeligen Kleinkind auf deinem Rücken zu rennen, weil ihr noch einen Bus bekommen müsst und du nicht eine weitere Stunde auf diesen Bus warten möchtest.
"Bum-bum-bum" macht es dann auf deine Wirbelsäule, wenn das Kind dir bei jedem Schritt grob in den Rücken fällt (weil es keinen Halt hat und auch nicht anders kann).
Genauso ist es auch beim Pferd - der Reiter kann schlichtweg nicht so sauber sitzen wie mit Sattel! Vor allem nicht im Galopp.
(Und wehe, mir kommt jetzt jemand mit dem Argument, er könne es sehr wohl. Das möchte ich dann aber bitte mit eigenen Augen sehen!)

Sorry, aber für eine so verständnis- und einsichtslose Pferdehalterin wie dich habe ich als Befürworter und Förderer von Tierschutz und artgerechter Haltung (und eben Reiten) keinerlei Verständnis.
Bei manchen Leuten frage ich mich lediglich, warum sie sich ein Pferd für gutes und teures Geld anschaffen und es dann durch eigenes Starrsinnigkeit so verreiten - übrigens, auch wenn es tatsächlich nicht am "ohne Sattel reiten" liegt, dann trägt bereits der Gedanke daran ("ist doch nicht schlimm, früher gab's das auch, mir doch scheißegal, ich bin der Nabel der Welt") eine riesige Teilschuld.

Wie gesagt, deine Sitzbeinhöcker drücken auf die Wirbelsäule des Pferdes und bereiten ihm Schmerzen. Ein Sattel verhindert so etwas.

Zudem: Sitzt der Sattel richtig? Hatte dein Pferd mal früher Satteldruck, hat gar weiße Stellen an der Sattellage?
Das sind alles Anzeichen für die Gründe, warum es bockt - das Pferd hat auch oft noch Schmerzen, lange nachdem der Satteldruck behoben wurde. Viele Pferde reagieren auch empfindlich, wenn man auf die weißen Stellen mit leichtem Druck entlangfährt.

Ich würde zunächt die Gründe suchen und dann die Probleme beheben.
Ein konsequentes Schrittreiten und ggf. ein Beritt ist nur vernünftig und auch ratsam. Manchmal ist es besser, einen Profi auf das Pferd zu setzen.

Grüße
 
*Daisy*

*Daisy*

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Ich kann mich den anderen nur anschließen. Aber ich denke nicht das die gute Bockt weil sie schmerzen hat sondern weil sie los will und nicht darf.
Trotzalldem hat sie wahrscheinlich schmerzen aber sie akzeptiert es, sie findet sich damit ab, wie viele Pferde.

Du solltest konsquent schritt reiten an dieser Stelle. Wenn sie bockt weiter treiben, gar nicht drauf reagieren.
Das kostet Zeit und Geduld aber es wird sich lohnen.

lg
Anni
 
Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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Ich war doch wie schon beschrieben letzte woche beim TA oder besser gesagt der TA war bei uns. Und das ist extra ein Pferdespezialist, weil ich nich weiß ob son Kleintierarzt unbedingt soviel erfahrung mit Pferden hat. Denn Pferd ist ja nicht gleich Hund, Kaninchen oder Hamster.
Eigendlich wollte ich hier keine beschuldigungen haben. Ich wollte lediglich von euch gerne wissen was man da machen kann. Eure bespiele habe ich verstanden. Dann braucht ihr sie nicht 4 mal wiederholen. Wobei ich das beispiel mit auf den Handrücken setzen immernoch am bessten fand.
Sorry das ich in euren Augen so total daneben bin aber mir ist das wohl meiner zwei Pferde absolut nicht egal. Nur wenn man mich so blöd von der seite anmacht dann find ich das eigendlich nicht ok, denn ihr kennt mich nicht, meine Pferde nicht und wie ich reite nicht. Hier wisst nur das was ich hier schreibe und einen reiter danach zubeurteilen ist doch nicht fair find ich.
Ich bin auch nicht dickköpfig oder so aber ich kann es halt einfach nicht verstehen das ihr gleich so reagiert. Sowas kann man auch "normal" schreiben. Vielleicht versteht ihr mich jetzt auch etwas. Übrigends, einen Satteldruck hat oder hatte sie nicht
 
B

Brillenschlange

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Huhu,

warum gleich so angeniggelt? Nur, weil man dich vor Fakten setzt?
Mhm... naja, ich werde mich gewiss nicht von dir provozieren lassen, so wenig, wie du dich von mir provozieren lassen solltest.
Mit 18 wirst du gewiss erwachsen genug sein, dass du dir über Konsequenzen deines Handelns und Schreibens klar bist.

Ich habe sachlich und ruhig versucht, dir klarzumachen, was an deiner Einstellung falsch ist, mehr kann ich von meiner Position aus nicht machen. Es ist dein Pferd und es ist deine Entscheidung, ob du mit oder ohne Sattel reitest.

Natürlich, das möchte ich dir gar nicht absprechen - allerdings muss man sich dann auch im Klaren sein, was man macht.
Ich springe auch nicht von der Brücke und überlege im Fall, ob mein Genick dabei bricht. Das ist ein nicht ganz passendes Beispiel, ich weiß, aber es trifft den Kern meiner Argumentation, fern ab deiner Frage.

Wenn dein Pferd weder Satteldruck, noch Angst, noch Schmerzen hat (wobei ich, wie oben schon von mir erklärt, auch Pferde kenne, die unter Rückenschmerzen leiden, obwohl niemand - weder Osteopath noch Tierarzt - je etwas feststellen konnte; das gibt es ja auch bei Menschen!), dann möchte es rennen.

Tipps hast du ja schon genug bekommen, was das betrifft. ;)

Gruß
 
muh

muh

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Hmmm...jetzt bin ich verwirrt. Meine Freundin reitet ihre Jungs immer ohne Sattel. Sie sagt immer das wäre gut für die Pferde????
 
B

Brillenschlange

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Huhu,
das ist leider ein Irrglaube. Auf Dauer schadet man seinem Pferd leider nur, indem man ohne Sattel reitet.
Sicher, auf dem Weg zur Weide, wenn man noch ein Handpferd dabei hat, kann man gern mal ohne Sattel reiten, aber langfristig mit Galopp und vielleicht sogar Springen schadet man dem Tier nur.
Oben steht ja schon eine Menge zu den Gründen, warum und weshalb.

Ein gut sitzender, passender Sattel hat eben einzig und allein die Funktion eines Rucksacks oder einer Trageschale - er soll stabilisieren und gleichzeitig das Gewicht besser verteilen, was bei einer größeren Auflagefläche imho besser klappt als bei einer kleinen oder bei einem Sitzkissen (gibt's die schrecklichen Teile überhaupt noch?).

Liebe Grüße
 
*Daisy*

*Daisy*

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Hallo Sofia,

keiner hat dich hier von der Seite angemacht. Du hast eine Frage gestellt und wir haben diese versucht zu beantworten und dir Tips zu geben.

Es ist ja nicht böse gemeint aber es ist nunmal eine Tatsache das reiten ohne Sattel dem Pferd schadet. Im Schritt mag es gehen, aber Trab und Gallopp....geht gar nicht. Versetzt dich einfach mal in dein Pferd und frage dich wie du das finden würdest.
Und für den Sitzt ist das überhaupt nicht gut, denn wie schon erwähnt, nimmst du eine andere Haltung an und verkrampfst. Und da kannst du noch so gut reiten.

Nimm dir das zu Herzen oder nicht aber hier wollen wir dir nur helfen, weil du darum gebeten hast. Denn mit deinem letzten Beitrag hast du uns blöd von der Seite angemacht.

Wie schon geschreiben glaube ich einfach das dein Pferd bockig ist weil es nicht los darf. Das passiert z.B wenn man immer die gleiche Strecke galloppiert.....das merken sich Pferde.
Aber wie oben beschreiben solltest du das mit etwas Geduld in Griff bekommen. Dies solltest du mit Sattel machen, weil du da einen besseren Sitz hast.

@Schlange: ja diese furchtbaren teile gibt es noch. Ich hab das mal ausprobiert, eine bekannte hat das für ihr Pferd also das ist so schrecklich. Ich hab mich so unsicher gefühlt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl zu rutschen und der Sitz ist sehr unstabil.

lg
Anni
 
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