Pferd Galoppiert nicht in der Bahn!!!

Diskutiere Pferd Galoppiert nicht in der Bahn!!! im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Vielleicht kann mir jemand helfen... habe eine Stute seid fünf Monaten im Beritt! Sie ist so super lieb und geht sogar schon Anfang...
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Skuld

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Vielleicht kann mir jemand helfen...

habe eine Stute seid fünf Monaten im Beritt! Sie ist so super lieb und geht sogar schon Anfang Seitengänge...alles spielerisch und ganz
leicht, man reitet kleine Lektionen mit ihr ganz ruhig und langsam durch und beim zweiten mal kann sie diese schon perfekt mit den kleinsten Hilfen....

...ABER: der Galopp in der Halle / Bahn fällt ihr so schwer!!!!!:(

(Sie galoppiert im Gelände einwandfrei und springt im Rechts- sowie Linksgalopp an, wie ich möchte)

Hat einer nen Tipp???

(selbst das Angaloppieren, bis sie in Schwung kommt dauert und dann hällt sie höchstens nur vier bis fünf Galoppsprünge durch)

Bin für jeden umsetzbaren Tipp dankbar!!!:100:
 
17.08.2009
#1
A

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Guest

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SoylentGreen

SoylentGreen

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In wie fern fällt ihr das denn schwer ? Wie genau äußert sich das ?
Wie weit ist die Stute denn ausgebildet ? Wie wird sie ansonsten geritten ? Wie reitest du sie und was ist das Ziel des Beritts ?

Vielleicht versteht die Stute dich in der Bahn nicht so ganz. Du könntest es vielleicht mal mit einer gebogenen Linie vorm angaloppieren probieren, z.B. eine Volte, um es ihr ein wenig zu erleichtern.
Vielleicht stört sie sich auch an der Bande (benutzt diese als "begrenzendes Bein" sozusagen) und du solltest vielleicht auf den zweiten Hufschlag ausweichen, um ihr klarzumachen, dass du dieses Bein auch in der Halle besitzt. Vielleicht so ein paar Übungen wie Zirkel verkleinern und vergrößern.
Ansonsten bin ich erstmal ratlos.
 
ShiGi

ShiGi

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Wenn ich das richtig verstehe, reitest du sie erst ein?!
Dann kann es gut sein, dass sie noch garnicht in der Bahn galoppieren kann. Manchen jungen Pferden fällt es extrem schwer, in der Bahn zu galoppieren, weil sie noch nicht genug Kraft in der Hinterhand haben.
Im Gelände ist das wieder etwas ganz anderes. Hier kann sie gerade aus galoppieren, was leichter ist.

In diesem Fall hilft es nur, die Hinterhand weiter zu trainieren, z.B. durch Seitengänge oder auch im Gelände durch vermehrtes bergauf reiten.
Ich halte es für am sinnvollsten, normal weiter zu trainieren und einfach nur vermehrt auf die Stärkung der Hinterhand zu achten, bis die Stute auch in der Bahn galoppieren kann. Wenn sie im Gelände schon so gut auf die Galopphilfe reagiert, kannst du ja einfach hin und wieder mal probieren, sie galoppieren zu lassen. Wenn es nicht geht, musst du eben weiter trainieren.
 
A

Anonym123

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Hallöchen,

als erstes empfehle ich nach dem ertsten halben jahr einen Ostheopathen zu rate zu ziehen und den sattler kommen zu lassen. Denn das Tier wächst und wird ungewohnt belasstet da kann es zu blockierungen kommen. Und der Sattel sollte kontroliert werden da das Tier an muskeln zunimmt und dadurch der Sattel nicht mehr passen könnte. Das selbe gilt für die Zähne und fürs Gebiss, das sollte alles kontroliert werden.

Nun zum Galoppieren, also ich würd mit keinem Jungen Pferd seitengänge machen oder Irgendwelche übungen mit Zirkel.

Das Tier muss erstmal lernen geradeaus zu laufen. In der Halle reitet man mit dem Jungen pferd immer auf dem 2 oder 3. Hufschlag damit es sich nicht an die Bande anlehnt und auf dem Grossen mittelzirkel.

Es muss erstmal lernen losgelassen vorwärts zu gehen.

Kann es sein das du selbst im Wald lockerer bist als auf dem Platz/halle? Das wär eine erklärung fürs Galopp problem. Da die gute ja die Galopphilfen im Gelände beherscht würd ich es mal mit dem Mittelzirkel versuchen und immer die ruhe bewahren. Wenn sie anfängt hecktisch los zutraben dann wird erstmal wieder ne runde schritt gegangen.

Wenns überhaupt nicht in der halle klappt würd ich mal nen "zug"pferd zu hilfe ziehen. Das heißt jemand der erstmal vor dir angaloppiert und du dann halt hinterher um dann abzuwenden und es nochmal probieren.

Kannst dich ja melden wie sie sich macht
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

:eusa_think: achja... wie galoppierst du dann im Wald doch sicher im entlastenden sitz oder??

Das solltest du in der Halle auch machen, sollte man sowieso bei jedem jungen pferd.
 
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Skuld

Skuld

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Supi...danke erstmal für die lieben Ratschläge...

Aber, noch mal zum Pferd: Sie ist schon 12 Jahre, aber mit ihr wurde nie etwas gemacht, außer Bodenarbeit! Habe sie wie gesagt eingeritten. Das tägliche Training besteht (weil sie schon ausgewachsen ist;) ) aus Vorwärst-Abwärts reiten zum warm werden...dabei aktiviert sie die Hinterhand super, dann leichte Trabarbeit auf großen gebogenen Linien, danach Schritt-Trab Übergänge und dann Lektionen wie Schulter-& Kruppe herrein und leichte Seitengänge...alles mit viel loben und wie geasgt sehr leicht geritten...Sie hat sich ca. seid einem Monat vom Gleichgewicht unter dem Reiter voll ausgeglichen, trägt sich selbst und lernt für ihr alter super schnell...
mit dem Sattel und vor allem dem Pferd ist alles okay (der Tierarzt betreut sie wegen einer Allergie und ich hab ihn zu Rate gezogen wegen dem Einreiten, wegen des Alters usw...alles top!!)

Sie ist sehr gemütlich...beim einreiten hatte ich die Probleme vom Schritt in den Trab zu kommen...und ich denke das hat sie in der Bahn im Galopp nun auch...

Nun zu mir...bin in der Bahn genauso locker und gelassen wie im Gelände (Galoppier die Stute auch ab und zu im Gelände im normalen Sitz (sprich nicht im leichten) damit sie sich daran gewöhnt...

...werde mal versuchen ein Zugpferd hinzu zu ziehen (da sie überhaupt nicht hektisch ist*schmunzel*)

Denke, sie braucht Zeit...werde aber auch mal den Trick mit dem zweiten HUfschlag versuchen....

aber euch "SoylentG. Shigi und Sandra" schon mal ein gaaaaaanz liebes Danke!
Werde euch nächste Woche berichten, ob sich schon was verändert hat!!!
:mrgreen:
 
Zirkuspferd

Zirkuspferd

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Ich hatte auch mal so einen Kandidaten - im Gelände alles kein Problem, in der Halle tat er sich sehr schwer mit dem Galopp. Meine damalige Trainerin meinte, dass es erstens an der Balance liegt und zweitens, dass solche Pferde sich in einer Halle wie "eingeengt" fühlen und nicht so richtig in Schwung kommen/sich nicht trauen.

Ich habe damals den Galopp in der Halle dann erstmal gelassen und bin extrem viel im Gelände unterwegs gewesen. Nicht nur gerade Strecken galoppiert, sondern auch mal um Wegbiegungen herum (wo es möglich war - man muss die Strecken natürlich kennen). Anfangs ist er tatsächlich ziemlich holperig um die Ecken herumgaloppiert, mit der Zeit wurde es dann besser und als ich das bemerkte, habe ich es wieder in der Halle probiert. Tatsächlich machte er dann den Eindruck, als wenn es ihm leichter fiel. Danach habe ich dann viel in der Halle angaloppieren geübt, damit er merkt, dass er auch dort den Schwung holen kann wie draussen. Dann viel auf dem Mittelzirkel galoppiert, viele Übergänge geübt und irgendwann hat es dann funktioniert. Hat aber bestimmt insgesamt 1 Jahr gedauert, bis es bei ihm "klick" gemacht hat :) Zwischendurch bin ich natürlich zum Entspannen immer wieder ins Gelände gegangen.

Vielleicht hilft es Deinem Pferd auch, wenn Du Dich draufsetzt und an die Longe nehmen lässt? Dass derjenige, der in der Mitte steht, einfach mit der Longierpeitsche ein wenig nachtreibt?

Viel Glück!
 
Skuld

Skuld

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Ja so fühle ich mich auch...und das Pferd natürlich....
dann warte ich mal...und schaue wie die vielen lieben Tricks und Tipps von euch so funktionieren und halt euch auf dem Laufenden....

wir haben ja Zeit...sie hat jetzt 12 Jahre auf mich gewartet ;P dann kann ich jetzt auch noch auf dem Galopp in der Halle warten;)

(Auf jeden Fall wird sie nicht gezwungen, so lange wie sie sich nicht wohlfühlt...ich lass ihr Zeit...
aber wenn der Galopp mal so gut wird wie der Trab...wow...das wer genial!!!)
 
BineKoeln

BineKoeln

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Hallöchen,
das "Problem" mit den gemütlichen Pferden kenne ich sehr gut...
Man bekommt fast den Eindruck, als würde das Pferd keinen Sinn darin erkennen in einer geschlossenen Halle "im Kreis" zu galoppieren. Ist ja auch kein Feind da, der das Fluchttier zu einem Sprint veranlasst ;)

Aber Scherz beiseite...
Wie gesagt, ich habe schon oft erlebt, dass ruhige und ausgeglichene Pferde (egal welchen Alters) in den Anfängen beim Galopp keine sonderliche Motivation an den Tag legen.
Ich denke, und jetzt wird es ein wenig philosophisch, dass die baulichen Begebenheiten das Pferd ausbremsen. Das, was wir "lange Seite" nennen, muss einem Pferd doch eher kurz erscheinen und am Ende wartet eine Ecke, die eine gewisse Biegung erfordert. Diese Biegung fällt schwer, wenn man noch nicht so ganz ausbalanciert ist und der Sicherheit zu liebe fällt man dann doch besser in den Trab. Ein unausgeglichenes Pferd würde auf die Sicherheit pfeifen und kopflos dem Fluchttrieb folgen (der natürlich nicht abgebracht wäre, aber wir sprechen von unausgeglichenen Pferden).

Was ich sagen will ist, dass es normal ist. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Stute schon 12 Jahre alt ist. Sie "denkt mit" und geht kein Riskio ein, das ist bei jungen Pferden oft anders.

Also, denke ich, dass deine Abwarten-Taktik genau richtig ist! Es bringt garnichts sie im Galopp durch die Halle zu jagen. Natürlich sollte man dran bleiben und sie fordern, aber sie muss auch bereit sein.

Also weiter schön die Hinterhand trainieren, damit sie die Kraft bekommt sich selbst und den Reiter um "die Ecke" zu tragen.

Das wird schon!!
 
Skuld

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Ja, da hast du recht...sie denkt verdammt gut mit!
Danke fürs mitfühlen... :))))

Ich bin zwar noch nicht lange im Forum...aber ich fühl mich hier !SAU-Wohl! Danke euch allen :))))
 
PferdeMyFriends

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Lass sie mal in der halle frei rumlaufen und steh mit einer peitsche drinne und treib die so das sie keine chance hat auf den zirkel oder so zu gehen aber noch zu galopieren dann geht es beim reiten bestimmt besser oder versuch sie mal mit einer gerte zu reiten und dann sie immer weiter treibst wenn sie aufhören möchte oder geh mit ihr eine runde durch die halle und guck wo sie vieleicht angst vor hat.
 
Ronja11

Ronja11

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Das das Pferd noch Probleme im Galopp in der Bahn hat ist völlig normal. Sie ist trotz ihrer 12 Jahre zu behandeln wie ein 4 jähriges Pferd, welches gerade eingeritten wurde. Eine Reitbahn ist einfach beengter als draußen, dass bringt Pferde (junge wie alte -wenn sie spät eingeritten werden) erstmal aus dem Gleichgewicht. Deswegen wirklich nur 3 oder 4 Galoppsprünge auf gerader Linie verlangen - mehr nicht. Wenn Du merkst, es festigt sich langsam, dann die Strecke verlängern und dann auch mal einen halben Zirkel probieren!
 
Lilly_79

Lilly_79

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Lass sie mal in der halle frei rumlaufen und steh mit einer peitsche drinne und treib die so das sie keine chance hat auf den zirkel oder so zu gehen aber noch zu galopieren dann geht es beim reiten bestimmt besser oder versuch sie mal mit einer gerte zu reiten und dann sie immer weiter treibst wenn sie aufhören möchte oder geh mit ihr eine runde durch die halle und guck wo sie vieleicht angst vor hat.
Davon rate ich ab!

Das Pferd scheint in der Halle (noch!) nicht galoppieren zu können.

Ob das nur am 'trauen' liegt oder dass sie doch eben noch nicht so ausbalanciert ist wie es scheint, musst du rausfinden.

Wie sieht es denn mit aus, wenn du es im Entlastungssitz versuchst?
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es öfters am Reiter(sitz) liegt als am Pferd. Bei manchen Sensibelchen reicht es, dass man nur minimal hinter ihrem/dem idealen Schwerpunkt sitzt oder sie sonstwie stört und sie springen nicht an oder nicht sauber durch ect.

LG Lilly
 
I

Isi_girl

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Mit meinem Mietpferd gehts mir so ähnlich.... er galoppiert zwar in der Halle aber nur auf den langen Seiten. Wenn wir uns der kurzen Seite nähern bremst er sich jedes mal ein und trabt dann bis er wieder auf der nächsten langen Seite ist. Zirkel oder irgendwelche Figuren im Galopp schaffen wir schon gar nicht. :(
lg
 
BineKoeln

BineKoeln

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Hi Isi girl,

reitest du auch ein unerfahrenes Pferd oder eins, dass es eigentlich können müsste?
 
I

Isi_girl

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@BineKoeln

ich reite auf einem ca. 6 jährigem Isländderwallach, der schon ca. 1 Jahr unterm Sattel geht. Im Gelände galoppiert er wie das Pferd von Skuld sehr brav (er lässt sich nur manchmal etwas länger Zeit beim angaloppieren wenn wir auf einem Weg galoppieren auf dem er es nicht gewohnt ist)
lg
 
Skuld

Skuld

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Lass sie mal in der halle frei rumlaufen und steh mit einer peitsche drinne und treib die so das sie keine chance hat auf den zirkel oder so zu gehen aber noch zu galopieren dann geht es beim reiten bestimmt besser oder versuch sie mal mit einer gerte zu reiten und dann sie immer weiter treibst wenn sie aufhören möchte oder geh mit ihr eine runde durch die halle und guck wo sie vieleicht angst vor hat.
Ähm...da gebe ich Lilly_79 recht!

Aber...ich habe schon kleine Erfolge (natürlich im Entlastungssitz, da ich sie wie ein junges Pferd behandle...unabhängig vom alter wenn ein Pferd eingeritten wird, wird jedes Pferd bei mir wie ein gerade jung eingerittenes Pferd behandelt, ob alt oder jung...aber egal)

Habe im Gelände angefangen kleinerre Biegungen zu reiten und das war schon am Anfang sehr schwer...aber wenn ich jetzt angaloppiere (immer noch im Gelände) dann kann ich sogar schon abwenden und nen großen Zirkel reiten...ab nächster Woche versuche ich dann noch mal auf dem Reitplatz weiter zu üben...und später dann in der Halle!

Halte euch aber weiter auf dem Laufenden...hi! Und danke nochmal!!!
 
I

Isi_girl

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Hallöchen,
das "Problem" mit den gemütlichen Pferden kenne ich sehr gut...
Man bekommt fast den Eindruck, als würde das Pferd keinen Sinn darin erkennen in einer geschlossenen Halle "im Kreis" zu galoppieren. Ist ja auch kein Feind da, der das Fluchttier zu einem Sprint veranlasst ;)

Aber Scherz beiseite...
Wie gesagt, ich habe schon oft erlebt, dass ruhige und ausgeglichene Pferde (egal welchen Alters) in den Anfängen beim Galopp keine sonderliche Motivation an den Tag legen.
Ich denke, und jetzt wird es ein wenig philosophisch, dass die baulichen Begebenheiten das Pferd ausbremsen. Das, was wir "lange Seite" nennen, muss einem Pferd doch eher kurz erscheinen und am Ende wartet eine Ecke, die eine gewisse Biegung erfordert. Diese Biegung fällt schwer, wenn man noch nicht so ganz ausbalanciert ist und der Sicherheit zu liebe fällt man dann doch besser in den Trab. Ein unausgeglichenes Pferd würde auf die Sicherheit pfeifen und kopflos dem Fluchttrieb folgen (der natürlich nicht abgebracht wäre, aber wir sprechen von unausgeglichenen Pferden).
Das passt genau zu meinem, bei ihm hat man auch immer das gefühl, dass er nicht versteht warum er in der Halle im Kreis laufen soll. Aber wie soll ich ihn denn motivieren? Habt ihr vlt. eine Idee? Im Gelände geht er sehr gut vorwärts aber in der Halle ist er einfach so lustlos und man hat manchmal das Gefühl er würde bald einschlafen.

LG Isi_girl
 
M

Machtnix

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Ich würde das Pferd erst einmal an der Longe nur am Halfter galoppieren lassen, lernt die Stute sich selber auszubalancieren und hat nicht noch mit dem Reitergewicht zu kämpfen.
Ich wähle für den Galopp immer erst einen groooßen Mittelzirkel, an der Longe kann dieser natürlich etwas kleiner ausfallen, damit du Kontrolle über das Pferd hast. Wichtig ist, dass das Pferd auf einer gleichmäßigen Bahn läuft. Viele Pferde haben ganze Bahn einfach Angst vor der Ecke.
Beobachte das Pferd sehr genau, wie sie das Galoppproblem an der Longe löst (Stellt sie sich nach außen -was viele Jungpferde, und dein Pferd ist als Solches anzusehen, da sie erst Jung unterm Sattel ist- driftet sie zu einer Seite -lässt also entweder eine Schulter fallen oder nimmt die HH nach außen um auszuglichen...).
Arbeite gleichzeitig, möglichst auf einem anderen Pferd, an deinem Sitz im Galopp, damit du das Pferd nicht störst.
Wähle dann auch zum Reiten erst einmal einen gleichmäßigen und großen Mittelzirkel, ohne dass dein Pferd Angst haben muss. Vielen Pferden fällt der Übergang von der langen Seite (gerade) durch die Ecke (gebogen) einfach zu schwer und sie tun sich leichter, wenn sie gleichmäßig laufen können, außerdem hast du auf einem großen Mittelzirkel die Möglichkeit nach außen ein wenig Platz zuzugeben.
Reite ruhig anfangs im leichten Sitz, wenn du reiterlich in der Lage bist, das Pferd so zu unterstützen. Hier gilt jedoch, dass Gleichmäßigkeit wichtiger ist, als Entlastung des Rückens.
Stellt sich dein Pferd an der Longe nach außen, gestatte es ihr auch beim Reiten und führe die äußere Hand anfangs etwas höher.
Lobe dein Pferd sehr, wenn sie galoppiert und parriere durch bevor sie ausfällt. Unterstütze dein Pferd mit Stimme und Schenkel (evtl. leicht die HH mit der Gerte touchieren, 'aber nur leicht touchieren!' wenn sie ausfällt um ihr zu helfen das innere Hinterbein wieder unter den Schwerpunkt zu bekommen).

Das Longieren halte ich für wichtig, da sich das Pferd hier selber ausbalancieren lernt. Galoppiert das Pferd an der Longe, jedoch nicht unterm Sattel, kannst du vorsichtig beginnen, sie an der Longe auszubinden. Am Leichtesten fällt es dem Pferd dann an der Doppellonge. Sollte dir hierfür die Erfahrung fehlen, verwende ein Körperband und nicht zu eng geschnallte Ausbinder (auf keinen Fall den inneren Ausbinder enger schnallen). Mit der Longe gibst du dann Paraden wie auch beim Reiten, um den Kopf langsam nach innen zu bekommen (niemals Dauerzug), die Peitsche wird bei diesen Paraden am Bauch des Pferdes (in etwa Schenkellage) geführt.

Ich hoffe, du kannst diese Tipps umsetzen, denn mir haben sie bei allen Jungpferden und Korrekturpferden immer sehr geholfen. Ein Pferd muss sich erst einmal lernen selber auszubalancieren, bevor es den Reiter mitnehmen kann, dann fällts auch leicht und das Pferd kann Lob einheimsen.
 
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Isi_girl

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Hallo, ich bins schon wieder....
habe heute ausprobiert im Viereck zu galoppieren (20x40) und dort ging es sehr gut, wir schafften sogar eine Große Tour im Galopp. Normal reite ich lieber in der Halle weil da im Sommer meist weniger los ist. Die Halle hat die Abmessungen 20x60 und hier schafft er es nicht in die Ecken zu galoppieren....obwohl wir draußen sogar einen Zirkel schafften. Habt ihr vlt. eine Idee woran das liegen könnte?

LG Isi_girl
 
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