Wie bekomme ich Mineralien in mäkeliges Pferd?

Diskutiere Wie bekomme ich Mineralien in mäkeliges Pferd? im Pferde Ernährung Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo an alle Futterexperten! Mein Brändelman baut ja im Winter immer etwas ab. Seine Hufe sind dann auch bröselig. Ich möchte ihm so gerne...
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Brändelman

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Hallo an alle Futterexperten!

Mein Brändelman baut ja im Winter immer etwas ab.
Seine Hufe sind dann auch bröselig.
Ich möchte ihm so gerne Mineralien zufüttern, aber er schmeckt sie heraus und läßt dann das komplette Futter im Trog verrotten.

Darreichungsformen die ich bislang probiert habe: Briketts, die Leckerli Form
und mini-Pellets. Von Eggersmann, Salvana und zwei Produkte von eher unbekannten Firmen.
Das Problem bei ALLEN Mineralien ist einfach, das die eigenwillig riechen. Brandy hasst das!
Ich habe es mit Melasse, Vitamalz, Spitzwegerich, Obst, Bananenmatsch, Lieblingsfutter versucht...er riecht das immer heraus und verhungert lieber als das Zeug zu fressen.
Puuuuh, als Basis bekommt er Quetschhafer & Reform Hafer von Höveler und natürlich Heu sowie Möhren/Äpfel u.s.w.
Zur Zeit spezielles Seniorfutter noch dazu. Aber da mäkelt er auch schon wieder rum.

Am besten wäre ein Fettfutter welches schon mit allem angereichert ist.
Aber welches???? Es gibt Unmengen im Angebot.
Bei Brandy ist es immer ein Risiko Futter im Sack zu kaufen, weil er nur die wenigsten Sorten frißt. Er gehört zu den Geniessern, die gaaaaanz langsam fressen und sogar in mehreren Etappen.

Vielleicht habt ihr da ja einen Tip!

Bin für jeden brauchbaren Hinweis dankbar!

L.G., Brändelman!
 
07.10.2009
#1
A

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Zirkuspferd

Zirkuspferd

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Frisst er Kräutermischungen? Von Leovet gibts eine Kräutermischung, die man wie Tee in heißem Wasser ansetzt und dann aber komplett verfüttert (also Wasser + Kräuter), wenns abgekühlt ist. Das riecht und schmeckt sehr intensiv (habs mal selbst probiert ... war nicht so mein Fall :D) ... meine liebt diese Kräutermischung, damit könnte ich, glaube ich, so ziemlich alles in sie reinkriegen.

Banane wäre jetzt auch meine Idee gewesen ...

Mash? Aber Du willst es ja täglich füttern, nicht wahr? Dann ist Mash wieder nicht so eine gute Idee ...

Leinöl drüber geben?

Meine hat eine zeitlang, als sie nichts anderes durfte, die Rote Beete Schnipsel, die man in Wasser einweichen muss, mit ihrem Medikament angereichert bekommen. Die scheinen auch einen guten überdeckenden Geschmack zu haben. Die gibts bei uns auch immer mal als Probepackung!

Mehr fällt mir grad nicht ein.
 
GiRu <3

GiRu <3

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Mash? Aber Du willst es ja täglich füttern, nicht wahr? Dann ist Mash wieder nicht so eine gute Idee ...
Für ab und zu wäre das sicher möglich.

Aber ich wüsste auch nciht was man machen könnte, mein Vorschlag wäre jetzt auch gewesen es mit dem Lieblingsfutter zu Mischen.
Obwohl, du könntest probieren bissl Apfelsaft/-mus rüber zu gießen, dann machst da noch leckere Sachen rein. Manche Pferde mögen das wohl mit bissl Salz.. Oder Tee.
Ausprobieren schadet ncihts^^
Pellets könnte man mit heißem Wasser einweichen und per Spritze ins Maul geben, aber da kanns das Pferd ja auch ausspucken.
 
S

Sanny_0815

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Ich glaube nicht, dass dein Brandy einen Mineralienmangel hat. Wenn dem so wäre, würde er sich auf die dargebotenen Mineralien stürzen wie nur was. Normalerweise ist ein Pferd mit einer vernünftigen Heu / Hafer-Ration + angebotenem Leckstein ausreichend mit Mineralien versorgt. Einzig das Calzium-Phosphor-Verhältnis sollte man checken, das wird durch Hafer leicht verfälscht. Kannst ja mal in kg angeben, wie viel er pro Tag was bekommt, dann kann ich das mal nachrechnen. allerdings wohl erst in 2 Wochen, ich bin ab morgen im Urlaub.

Im Winter ist es eher wichtig, auf ausreichende Vitaminversorgung zu achten. aber wenn du regelmäßig Äpfel und Möhren fütterst, sollte auch das kein Thema sein.

Die schlechte Hornqualität muss woanders her kommen, hier würde ich auf Homöopathie oder Akupunktur zurückgreifen.
 
Angsthäschen

Angsthäschen

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Hallöchen, hat Dein Pferdchen einen Mineralleckstein in der Box ?? Normalerweise holt sich das Pferd dann was es braucht..... ansonsten ist Rübenkraut oder Möhensaft noch eine Möglichkeit etwas ins Pferd zu schmuggeln ... :D
Gutes Kraftfutter versorgt eigendlich ein Pferd mit den nötigen Mineralien... zudem Heu und Stroh zur Verfügung -
 
Brändelman

Brändelman

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Sooooooooooo, habe nun endlich nach langem Suchen einen Zusatz mit Mineralien und Vitaminen gefunden, der nicht so eigenartig riecht und man kann ihm das Pulver " unterjubeln ". DEr Reformhafer ist so süß und bappt so, das das Pulver gar nicht auffällt.

Lecksteine verschmäht er von je her. Weder Salz/Himalajasalz/Mineralleckstein hat er jemals angerührt! Zum schubbern hat er sie mal gebraucht, das war alles...

Das mit der schlechten Hornqualität führe ich mal auf das Wasser zurück, welches es im anderen Stall gab. Der Eisengehalt war enorm hoch, es roch im ganzen Stalltrack ganz eigenartig...anfangs wollte er es auch nicht saufen...er ist seit 6 Wochen in einem anderen Stall, die Hufqualität sollte sich bessern.

Er bekommt nun 3 X täglich KF mit Möhren, Obst und Leinöl, bestes wohlriechendes Pferdeheu zur freien Verfügung und natürlich 24h Freigang den ganzen Winter. So kann er hi und da noch was knabbern und ist permanent beschäftigt.
Na ja und zwischendurch halt mal seine geliebte Banane & hartes Brot.

Ich möchte die Mineralien/Vitamine als Kur geben, weil er jetzt bald 20 J. wird, Arthrose hat, eine Kolik-OP hinter sich hat und einige weitere Zipperlein die das Alter so mit sich bringt.

Vielen Dank für eure Postings bislang!!!

Beste Grüße!
 
S

Sanny_0815

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Hi, na ich seh schon, du hast einiges durch mit ihm, so ne Kolik OP ist nicht ohne...

Ich bin ein klarer Gegner von irgendwas vorbeugend füttern. Klar ist vorbeugen besser als hinterher wieder Feuer löschen, aber du nimmst ja auch kein Aspirin, weil du ja eventuell Kopfschmerzen kriegen könntest.

Deine Idee mit Vitamin-Kur ist sicherlich nicht schädlich, aber einem eh schon ausreichend versorgten Tier kann das nicht helfen, denn er hat schon alles. Und was du so schreibst, hast du durchaus ein Auge auf die Versorgung mit allem. Es gibt aber durchaus Pferde, die keinen Leckstein anrühren und dennoch nicht in einen Mangel kommen. Die nehmen von Haus aus die benötigten Mineralien aus dem normalen Futter auf, die können das offensichtlich besser als andere Tiere.

Mit Arthrose ist das so eine Sache. Jetzt kommt die kalte Jahreszeit, da wird das oft schlimmer, dennoch bin ich der Meinung, da abzuwarten. Wenn du genau weißt, was ihm hilft, dann kannst du das bei der ersten kleinen Verschlechterung geben. Aber vorbeugend wenn noch gar nichts ist, einen Mix von allem geben, das irgendwie helfen könnte, ist nicht gut. Die Chance ist zwar hoch, das richtige dabei gehabt zu haben. Aber die Gefahr, das von allem anderen irgendwelche Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten auftreten ist eben auch da. Und die fiesesten Nebenwirkungen bleiben unterschwellig und zeigen sich in ihrem Ausmaß erst nach Jahren, wenn alles zu spät ist.

Außerdem gibt es bei Arthrose eine ganz tolle Methode, dass zu lindern: Blutegel.
Daher wäre mein Rat: Such dir wen, der damit umgehen kann und probier das mal aus, wenn dein Pferd wieder schlechter läuft.
 
R

Ruby33

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Wiso so kompliziert????????? Es gibt ein futter von Eggersmann das nennt sich Natur Müsli da ist alles drin die Pferde lieben dieses Futter und es ist vorbeugend gegen Kolik ,ohne Melasse, Für staubalergiker geeignet also nur gute Sachen und genug Vitamine drin es ist zwar etwas teurer aber dafür ist alles drin lg
 
P

Physio

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Hallo Brändelman,

dein Pferd sollte ein Mineralfutter nicht als Kur sondern jeden Tag 365 Tage im Jahr bekommen!!!

Es ist 20 Jahre alt, hatte schon eine Kolik, hat Arthrose (eine der häufigsten Ursachen dafür sind Mangelernährung), hat bröselige Hufe und baut im Winter schnell ab.
Soll ich dir was sagen: Unser 24 jähriger hatte noch nie eine Kolik oder irgenwelche Verdauungsprobleme, hatte noch nie bröselige Hufe, baut im Winter nie ab. Er wird aber auch seit ein paar Jahren gut gefüttert, seit einem knappen Jahr endlich nahezu perfekt. Leider hatten wir keinen Einfluss auf seine ersten 15 Jahre und er hat Arthrose. Nun können wir aber die Schübe so klein machen, dass man es teilweise schon nicht mehr mitbekommt.

Tu deinem Pferd einen Gefallen und füttere ihm täglich ein gutes Mineral.
Er wird es vielleicht auch eher fressen, wenn du ihn nicht so "verwöhnst" (sprich nicht mehr soviel KF und Äpfel), sonst ist das Mineralfutter natürlich auch bähh, wenn er sonst nur 5 Sternemenü gewöhnt ist.

@Sanny: Sorry, aber eine bröselige Hufwand stärkt man nicht mit Homöopathie. Man kann mit Homöopathie viel, aber keinen Mangel oder Überschuss ausgleichen und für eine Arthrosebehandlung (hier wahrscheinlich Spat?) ist Blutegeltherapie auch erst dann sinnvoll, wenn man an die 9 Blutegel setzt und dann rechne dir das mal zusammen: 60 Euro für die Blutegel selbst und dann noch mal je nach Therapeut an die 60-80 Euro für die Behandlung dazu. Macht 120-140 Euro für eine Behandlung. Das Pferd hat aber mehr als nur einen Spatschub. Lieber neben einer sehr guten Ernährung (sprich gutes Mineral, damit speziell der Mangangehalt gedeckt ist) und eine Phytotherapie dazu.
 
Brändelman

Brändelman

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@Physio: Hey danke für die guten Tipps! Mit den Mineralien bin ich im Zwiespalt was die Dauer der Vergabe angeht. Ich dachte bislang, das man alles nur als Kur bis zu sechs Wochen verabreichen soll. Warum weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, habe es halt schon zig mal gelesen und gehört...aber so wie du das schreibst, klingt das plausibel und ich werde es auch so machen!
Im übrigen hatte er die Kolik bei den Vorbesitzern!!! Man hatte ihm trotz Unverträglichkeit Silage gefüttert, was dann zu einer üblen Aufgasung und Verdrehung führte, die operiert wurde. Ich selber würde einem Pferd niemals solch ein Kraut geben!! Brandy bekommt nur bestes Heu 24h zur freien Verfügung, er frißt es genüsslich und zufrieden.
Er bekommt im Winter 3 X tägl. Futtermöhren und Äpfel, weil das saftige Gras ja nun nicht mehr zur Verfügung steht.

Von den Blutegeln halte ich auch nichts. Habe ich schon bei anderen Pferden mitbekommen, gebracht hat das nichts.

Die ganzen Futtersorten von Eggersmann, St.-Hippolyt, Derby, PAVO...habe ich alle durch. Halte das ganze für überteuerten Blödsinn! Riecht gut für den Menschen, ist schön bunt für den Menschen, sind lecker Sachen drin für den Menschen, sind dekorative Tüten mit tollen Sprüchen drauf für den Menschen...also muss es auch gut sein für sein Pferd...nicht wirklich! Nee nee, dat´ haben wir durch!

Habt ihr Erfahrungen mit Traumeel?
Habe schon viel Positives gehört.
 
Sahne

Sahne

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hey ,

unser pferdii bekommt auch rund ums jahr mineraklfutter ( nich so viel wie auf der packung steht aber trotzdem immer bisschen was )

hm traumeel hab ich bisjetz noch nich im zusammenhang mit arthrose gehört , kann es mir aber suuuper vorstellen =)


unserer hat es am montag gespritzt bekommen weil er sich das knie ausgekugelt hatte ...
 
P

Physio

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Hallo Brändelman,

na Blutegel helfen schon bei bestimmten Dingen und richtigem Einsatz.
Aber bei Arthrose bringt Phytotherapie viel!

Traumeel ist ja ein Kombimittel. Nur passt es für Arthrose so direkt gar nicht. Was für eine Arthrose hat dein Pferd denn? Spat? Dann würde Rhus helfen.

Traumeel geben viele bei Trauma (z.B. nach einem Sturz, einer schweren Verletzung o.ä.). Ich gebe lieber geziehlt EIN Mittel (z.B. Arnica = bei Quetschung oder Trauma, eben alles was wehtut) in der richtigen Potenz und habe dann auch eine Wirkung. Traumeel habe ich früher immer mal verwendet, hatte aber nie den durchschlagenden Erfolg wie ich es dann mit einzelnen Mitteln hatte.

Von Müsli und co. kann man sich getrost verabschieden. Ist wirklich nur für die Augen des Menschen.

Keine Ahnung wo du das aufgeschnappt hast, dass man Mineralfutter nur kurweise git. Ist ja ansich Schwachsinn, weil das Pferd braucht ja nicht eben mal gelegentlich Spurenelemente und Vitamine.
Viele glauben immer, im Heu ist soviel drin, dass es reicht. Na im Heu ist auch viel drin, aber zum größten Teil in nicht verwertbarer Form.
So nimmt Pferd dann z.B. ca. 10mg Zink pro Heukilo auf und hat dann bei 10 kg Heu am Tag gerade mal 100mg Zink abgekommen. Und wo holt man die anderen 400-500mg her?

Es ist absolut notwenig, die Spuris und Vitamine in einer Form zu geben (mit Mineralfutter), die die Heuration sinnvoll auffüllen.
Es gibt immer wieder Leute die sagen "Ach das Blutbild ist doch ganz okay, da war kein Mangel an Selen/Mangan/Eisen/Zink usw." Wenn man sich aber die Pferde anschaut sieht man schnell mal hier die schlechte Haut, mal dort das weiche Horn, dann die Leistungsschwäche usw.
Die Sache ist die (um mal beim Zink zu bleiben): Bist du es im Blut siehst ist schon viel passiert. Bei Zinkmangel ist der Körper sofort in Alarmbereitschaft und sagt "Sparen!" Zuerst wird aber an den weniger wichtigen Dingen gespart, also an Haut und Haaren und an den Hufen. Wenn es dann im Blutbild plötzlich als Mangel auftritt, ist es schon sehr spät! Dann ist nämlich schon alles nahezu leer. Selbst wenn dann kommt "ist doch erst ein leichter Mangel". Neee, der Mangel ist schon heftig zugange, dass er bereits im Blut zu sehen ist!

Die meisten Huster, Spatpferde, Cushing und andere haben in der Vergangenheit oder jetzt eine schlechte Versorgung im Bereich Mineralfutter gehabt.
 
A

Apollo 13

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Wir haben damals als wir Medis ins Pferd reinbekommen mussten, die sie nicht wollte, ein Mash mit Apfelsaft angerührt.
 
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Ruby33

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@Physio: Hey danke für die guten Tipps! Mit den Mineralien bin ich im Zwiespalt was die Dauer der Vergabe angeht. Ich dachte bislang, das man alles nur als Kur bis zu sechs Wochen verabreichen soll. Warum weiss ich ehrlich gesagt auch nicht, habe es halt schon zig mal gelesen und gehört...aber so wie du das schreibst, klingt das plausibel und ich werde es auch so machen!
Im übrigen hatte er die Kolik bei den Vorbesitzern!!! Man hatte ihm trotz Unverträglichkeit Silage gefüttert, was dann zu einer üblen Aufgasung und Verdrehung führte, die operiert wurde. Ich selber würde einem Pferd niemals solch ein Kraut geben!! Brandy bekommt nur bestes Heu 24h zur freien Verfügung, er frißt es genüsslich und zufrieden.
Er bekommt im Winter 3 X tägl. Futtermöhren und Äpfel, weil das saftige Gras ja nun nicht mehr zur Verfügung steht.

Von den Blutegeln halte ich auch nichts. Habe ich schon bei anderen Pferden mitbekommen, gebracht hat das nichts.

Die ganzen Futtersorten von Eggersmann, St.-Hippolyt, Derby, PAVO...habe ich alle durch. Halte das ganze für überteuerten Blödsinn! Riecht gut für den Menschen, ist schön bunt für den Menschen, sind lecker Sachen drin für den Menschen, sind dekorative Tüten mit tollen Sprüchen drauf für den Menschen...also muss es auch gut sein für sein Pferd...nicht wirklich! Nee nee, dat´ haben wir durch!

Habt ihr Erfahrungen mit Traumeel?
Habe schon viel Positives gehört.
gebe Dir in einer Sache recht das es viel blödsinniges Futter gibt aber das von Eggersmann empfehlen sebst die Tierärzte.
Also Traumeel benutze ich zur Wundheilung und nur dafür ist es geeignet für was willst du es nehmen?
 
Ronja11

Ronja11

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Brändelmann: Bevor Du "irgendwelche" Mineralien auf Gut Glück zu fütterst, würde ich erst durch eine Blutuntersuchung heraus finden, was er genau braucht! Bröselige Hufe kannst Du auch mit Kieselerde oder Biotin behandeln. Es dauert nur halt lange, denn der Huf muss einmal neu von oben wachsen.

Arthrose ist eine häufige Alterserscheinung. Mal durch Überbeanspruchung, ob ein Mineralmangel vorlag ist noch gar nicht erwiesen. Oft ist es einfach eine Altererscheinung, die, wenn sie früher auftritt auch eine Veranlagung sein kann. Mein Traber hat Arthrose - eine typische Trabererkrankung. Meine 34 jährigen haben gar nichts. So ist das manchmal. Gerade die eine 34 jährige hatte früher kein gutes Leben - da müsste sie Arthrose haben. Also kann es so nicht pauschal gesagt werden.
 
P

Physio

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@Ronja: Es ist völliger Schwachsinn Biotin zu füttern. Denn Biotin wird in ausreichender Menge vom Pferd selbst produziert, wenn es genug Rohfaser zur Verfügung hat (sprich: du müsstest echt sehr wenig Heu füttern um einen Mangel überhaupt zu provozieren, denn dann würde die Darmflora nicht mehr richtig arbeiten)

Arthrose ist überlastungs- und fütterungsbedingt. Wobei meistens beides zusammen spielt. Hast du ein Pferd dass viel belastet wird, ab und an eben auch überlastet, du fütterst es aber perfekt, kann es passieren, dass es keine Arthrose bekommt. Wenn du aber schlecht fütterst und das Pferd belastest, hast du zu locker 90% später mal was an den Knochen.

Es ist ganz einfach sich den Zusammenhang Fehlfütterung mit Arthrose zu erklären. Dafür muss man sich nur die Aufgabe von Zink, Mangan und co. mal anschauen.
 
Zirkuspferd

Zirkuspferd

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@Brändelman: Bei meiner Stute ist vor gut 9 Jahren auch starke Arthrose in beiden Hinterbeinen diagnostiziert worden. Sie hat dann einerseits eine Cortison-Depotspritze bekommen und ich habe ihr obendrein noch bestimmt 1 Jahr lang Traumeel-Tabletten gegeben. Nach gut 1/2 Jahr war sie lahmfrei und ich hätte sie wieder (ganz vorsichtig und langsam) anfangen können zu reiten. Das ging aber dann aus anderen gesundheitlichen Gründen doch nicht. Sie hat - wie gesagt - insgesamt 1 Jahr lang Traumeel bekommen, danach dann Zeel und war weitestgehend (auch im Winterhalbjahr) lahmfrei.

Ich kenne diverse Pferde mit Arthrose, die Traumeel bekommen und seither lahmfrei sind, es gibt wohl aber auch Kandidaten, bei denen hat es nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Ich würde es nach meinen eigenen Erfahrungen jedem Arthrose-Kandidaten nur empfehlen. Alternativ gibt es ja noch Ingwer (davon habe ich aber immer Abstand genommen, weil der auf den Magen schlagen soll) oder dieses Grünlippenmuschelextrakt (oder wie auch immer das heißt) ... das hab ich nie ausprobiert, weil allein schon der Name mir eine Gänsehaut verursacht hat ;)

Viel Glück

Off-Topic

Übrigens bin ich auch - und mit mir einige Ärzte - der festen Überzeugung, dass Arthrose nicht fütterungsbedingt ist, sondern schlicht und ergreifend eine Abnutzungserscheinung ... ich meine, wir Menschen kriegen ja auch keine Arthrose, weil wir uns falsch ernähren, sondern weil wir entsprechend ungünstigen Voraussetzungen wie z.B. Fehlstellungen ausgesetzt sind, die wiederum zu starken einseitigen Abnutzungen führen ... dass natürlich auch die Ernährung eine Rolle spielt - z.B. bei starkem Übergewicht - will ich nicht abstreiten. Aber das - im Normalfall - die Ernährung bei Arthrose eine Rolle spielt? :?
 
Lilly_79

Lilly_79

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Off-Topic
Bei Arthros spielt sowohl die Ernährung sowie etwaige Fehlstellungen eine Rolle, man kann da weder das eine noch das andere ausklammern. Es gibt fälle wo beides oder nur eines zutrifft.
ABER: ich bin der Überzeugung wenn zb eine leichte Fehlstellung besteht man durch eine optimale mangelfreie Ernährung einiges ausgleichen/rauszögern kann.


@Brändelmann: wegen der bröckligen Hufe würde ich tatsächlich mal ein Blutbild machen lassen aber auch den Hufmechanismus überprüfen.

LG Lilly
 
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Offtopic:
@Zirkuspferd: Ich meine mich, aus beruflichen Gründen, sehr gut mit Arthrose auszukennen ;)
So kann ich dir zum einen versichern, dass es sehr wohl etwas mit Fütterung zu tun hat (Lilly hat das sehr schön dargestellt) und dass man zum anderen mit Traumeel nicht wirklich den Erfolg haben wird wie mit anderen Mitteln.
Deine Ärtze haben damit recht, dass es eine Abnutzungserscheinung ist, denn bei einem nicht gerittenen Pferd findet man diese Erkrankung in der PRaxis nun mal nicht. Aber nicht jedes belastete Pferd bekommt Arthrose, nur ist auffällig, dass die, die schlecht gefüttert werden (und da zählen vor allem die Zeit im Mutterleib und das erste Jahr!) früher oder später definitiv an Arthrose erkranken und das schon vom "im Wald rumtüddeln".
In der Humanmedizin ist es bekannt, dass z.B. Fußballer (die sich ja eigentlich gesund ernähren) im Alter Arthrose bekommen, meist dann, wenn sie sich während ihrer Karriere an problematischen Zonen verletzt haben (Stichwort Meniskus). Liegt tatsächlich einfach nur an der massiven Belastung und der daraus resultierenden verstärkten Abnutzung.
Man kann natürlich nicht sagen "Ich füttere perfekt und kann dann deshalb reiten wie die Axt im Wald", aber man kann "normal" reiten. Bei einem schlecht gefütterten Pferd kann der tägliche halbstündige Ausritt schon zu viel sein.
Warum geht es Arthrose-Pferden denn besser, wenn man die Fütterung optmiert? :
Z.B. Mangan spielt da eine wichtige Rolle. Bei Mangelerscheinungen kommt es zu vermindertem Wachstum und Störung der Skelettentwicklung. Mangan ist für die Proteoglycansynthese zuständig, also für die Gelenkregeneration.

Sinnvoll ist deine Bemerkung mit den Grünlippmuscheln. Diese verrichten nämlich eine ähnliche Funktion wie Mangan und wirken zudem entzündungshemmend. Sie sind Nährstoff für die Gelenke. Nur leider ist es eine teure Angelegenheit. Da gibt man nämlich für qualitativ hochwertige Produkte mal locker 60-80 Euro im Monat aus.
 
Brändelman

Brändelman

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Hallo und dankeschön für eure rege Beteiligung.

Bei meinem Pferd ist eindeutig Überlastung in den Jahren als Dressur Sportpferd der Grund für die Arthrose. Da er von einem renommierten Züchter kommt, denke ich nicht, das dieser ihn als Fohlen schlecht versorgt hat und das das der Grund sein kann. Wohl aber wurde er wie wohl jedes andere " Sportgerät Pferd " auch als Schleifensammler verheitzt.
Ich habe ihn mit Arthrose genommen, weil ich ein ruhiges abgeklärtes Pferd wollte und kein junges Tier. Und man bekommt kein älteres Pferd was frei von irgendwelchen Zipperlein ist.
Den Erfolg von Grünlippenmuscheln kann ich bei einem anderen Pferd von mir bestätigen!!!
Leider frißt mein jetziges Pferd die überhaupt nicht, denn das Zeug müffelt schon extrem...nichts zu machen.

Ich habe ja nun einen Zusatz gefunden in Pulverform, welchen er auch brav mit seinem Reformhafer wegnascht.

Der Kronrand seiner Hufe ist diesen Winter auch wieder normal.
Er hatte im alten Stall so merkwürdige " Lochfraß-Stellen ", ich denke, das hatte ebenfalls mit dem stark eisenhaltigen Wasser dort zu tun. Pferde die vorher dort waren, hatten das auch zum größten Teil. Habe ich noch nie vorher gesehen und ich war total erschrocken.
Das Wasser roch nicht nur, es hat regelrecht gestunken. Aber die Pferde haben es gesoffen und man versicherte uns, das es nur für Menschen ungeniessbar ist, aber nicht für Pferde...hm...

ich muss sagen, das die Umstellung im September in den Offenstall ihm auch schon sehr viel geholfen hat. Sonst war er im Winter nach dem Aufstallen steiff wie ein Jäckel morgens, jetzt nutzt er die Möglichkeit rein und raus zu marschieren relativ oft und ist viel beweglicher. Das ist denke ich auch ein großer Pluspunkt für Arthrose Pferde.
 
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