Glückskater wurde heute eingeschläfert

Diskutiere Glückskater wurde heute eingeschläfert im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Tier Ecke; Hallo ihr Lieben, Ich bin neu hier und finde mich noch nicht ganz zurecht, also entschuldigt, wenn dieses Thema nicht hier hin gehört. Ich bin...
KittycatMurphysmum

KittycatMurphysmum

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Hallo ihr Lieben,

Ich bin neu hier und finde mich noch nicht ganz zurecht, also entschuldigt, wenn dieses Thema nicht hier hin gehört.

Ich bin heute wirklich am Boden zerstört: Heute morgen wurde mein GlücksKATER (ja wirklich ein tricolor Kater) eingeschläfert, mit nur 1 1/2 Jahren. Alles fing vor zwei Monaten
mit einem scheinbar harmlosem Abszess an und endete mit eine Phlegmone im Bauchraum.

Er hat alles bekommen, Ultraschall Untersuchung, Blutuntersuchung, Antibiotika (welches ich sogar zum Schluss selber gespritzt habe), Cortison, Novalgin (gegen Schmerzen und Fieber) wo er im Übrigen einen Tag lang tatsächlich 40,9 heute. Er hatte nur noch Fieber, wollte nicht mehr essen, konnte nicht mal mehr aufs Klo gehen usw.

Habe wirklich alles getan, jetzt bin ich über 600€ ärmer und ohne meinen kleinen besten Freund Murphy.

Es war meine bisher einzige und erste Katze.

Naja will euch auch nicht langweilen, das Thema ist einfach. Ich habe mit diesem Tier wirklich alles geteilt, er war immer für mich da und ich bin echt am Boden zerstört. Ich bin seite Morgen wirklich nur noch am heulen.

Will seine Sachen auch nicht weg tun..........:010:

Weiß gar nicht wie ich ohne ihn zurecht kommen soll.:089:

Naja, ich denke ihr wisst was ich meine..........:022:
 
12.10.2009
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Nacho

Nacho

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Ohh Gott das tut mir schrecklich Leid für dich :(
Fühl dich gedrückt!
Es ist echt ungerecht, das manche Lebewesen (Menschen und Tiere) so früh von uns gehen...
Du hast alles für ihn getan, was getan werden konnte. Du darfst dir also keine Vorwürfe machen (machen ja leider viele).
Such die Schuld nicht in dir!
Dein Glückskater weiß das ganz genau, dass du ihn geliebt hast und alles für ihn gegeben hast. Doch am Ende war er einfach zu müde und zu schwach von dem ganzen Stress / Krankheit...
Ich hoffe er kommt gut über die Regenbogenbrücke und wird dich dann jeden Tag von da oben beobachten und beschützen.
Einmal Glückskater, immer Glückskater!
Sei stark und irgendwann geht der Schmerz vorbei!
Habe von meinem verstorbenen Liebling ein Bild im Zimmer stehen, vielleicht hilft es dir so, wie es mir hilft... er ist dann irgendwie immernoch da!

Ruhe in Frieden kleiner Murphy ♥
 
LeXilicious

LeXilicious

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menno...*trächenkuller*
nun hab ich sogar pipi inne augen...:(

von mir auch n dicker drücker...

man kann nicht viel raten in so einer situation. aber ich würde die sachen auch erstmal stehen lassen. trauern hilft...du wirst es dir nicht verzeihen, wenn du nicht richtig um ihn getrauert hast.

du willst es sicherlich nicht hören: aber ich denke, wenn die ersten schmerzen vergangen sind, denkst du vllt über ein neues baby nach...?

hoffe du hast jmnd, der dich heute mal ganz feste in arm nimmt :/
 
andie

andie

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hallo, fühl dich gedrückt, wenn du das möchtest. Dein Kater war wirkliche ein Glückskater: Er hatte das Glück und durfte wunderschöne Zeit mit dir verbringen. Da bin ich mir sicher. Jetzt geht es ihm wieder gut und er spielt mit vielen anderen Katzen und wartet nur darauf dich wiederzusehen.

"Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in euch
Und geh durch eure Träume."

Lieber Kater!

komm gut an im Regenbogenland und grüß mir meinen Asti schön. Schick deiner Mami ein miau damit sie weiß, dass es dir gut geht.

lg andie
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

hallo, fühl dich gedrückt, wenn du das möchtest. Dein Kater war wirkliche ein Glückskater: Er hatte das Glück und durfte wunderschöne Zeit mit dir verbringen. Da bin ich mir sicher. Jetzt geht es ihm wieder gut und er spielt mit vielen anderen Katzen und wartet nur darauf dich wiederzusehen.

"Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume.
Ich lebe in euch
Und geh durch eure Träume."

Lieber Kater!

komm gut an im Regenbogenland und grüß mir meinen Asti schön. Schick deiner Mami ein miau damit sie weiß, dass es dir gut geht.

Du brauchst ja seine Sachen nicht wegzugeben. Gönn dir deine Zeit zu trauern und vielleicht möchtest du ja dann 1-2 süßen TH-Katzen ein neues Zuhause geben.

lg andie
 
Zuletzt bearbeitet:
Goldkater

Goldkater

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Mein herzliches Beileid.
Eine Geschichte für Dich:

Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"
Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".
Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.
"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame. "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".
"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde" sagte die Dame mit einem liebevollen Blick auf den kleinen Kater.
"War ich denn krank?"
Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.
"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".
"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"
Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy. "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.
Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary, Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:
"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt" sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben". "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen". "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".
Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere. "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen. "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen. Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."
Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie.
Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating-System."
"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer - "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer - "Ja", erwiderte der große Engel.
"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie - "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.
"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.
"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.
"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"
Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.
"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."
"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. „Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?" Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.
"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.
"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."
"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".
Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.
"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....



Murphysmum, wenn Du nicht mehr weinen mußt, geh doch einfach mal ins Tierheim... nur mal so, um Dich mal wieder auf andere Gedanken zu bringen.
 
Ashra

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Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort. "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"
Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser. "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".
Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".
Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.
"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame. Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame. "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".
"Aber sie wussten von Anfang an, dass dies geschehen würde" sagte die Dame mit einem liebevollen Blick auf den kleinen Kater.
"War ich denn krank?"
Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.
"Nein, sie wussten nicht, dass Du krank warst", sagte die freundliche Dame "Aber dennoch wussten sie, dass sie die Tränen gewählt hatten".
"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"
Sanft küsste die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy. "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.
Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary, Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:
"Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt" sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben". "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen". "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, dass wir sie lieben".
Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere. "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, dass ihr sie liebt."
Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, dass wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen. "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen. Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müsst mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."
Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie. "Was ist mit denen?" riefen sie.
Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating-System."
"Würden sie wissen, dass wir sie lieben?" fragte einer - "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer - "Ja", erwiderte der große Engel.
"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie - "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müsst ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel.
Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.
"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so dass sie fast zersprangen.
"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, dass selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.
"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, dass ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"
Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."
Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.
"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bisschen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."
"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden lieb haben. Daran wird sie denken".
Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. „Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?" Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.
"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.
"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, dass Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."
"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wusste, dass ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.
"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".
Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.
"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....



Murphysmum, wenn Du nicht mehr weinen mußt, geh doch einfach mal ins Tierheim... nur mal so, um Dich mal wieder auf andere Gedanken zu bringen.

Lieber Goldkater!

Ich sitze hier auf der Arbeit und habe Tränen in den Augen...Danke für diese schöne Geschichte.


Murphysmum Ich kann so genau nachempfinden was du fühlst, da ich selber leider schon viel zu oft diesen Weg gehen musste.

Verschließe nicht dein Herz sondern öffne es wenn es so weit ist, für eine neue Samtpfote, die so dringend ein neues zuhause sucht.

Fühle dich von mir gedrückt!
 
andie

andie

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och ich liebe die Geschichte von Goldkater. Ich heul zwar immer, aber sie ist wunderschön.

Es gibt so Online-Friedhöfe (vielleicht könnten wir sowas auch einführen :eusa_think:), da kann man Kerzen für seine Liebsten anzünden. Hab ich auch gemacht, als mein Asti gehen musste.

Wie hieß der Süße denn?

lg andie
 
KittycatMurphysmum

KittycatMurphysmum

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Hallo ihr Lieben

Ich danke euch von ganzem Herzem, für die Lieben Worte und die schöne Geschichte. Es ist schön Menschen zu treffen (wenn auch nur hier) die meiner Trauer verstehen und nachempfinden können. Ja Murphy ist jetzt leider weg, es ist sehr schwer ohne ihn hier zu sein, aber eure Worte haben mir schon sehr geholfen, da ich weiß das ich nicht die Einzige bin, die sowas durch macht.

Aber jetzt habe ich noch ein zweites Problem und ich hoffe und wünsche mir von ganzem Herzen, das ihr mir wieder so zahlreich antwortet. Murphy wurde heute morgen ca um 10Uhr eingeschläfert, ich war die ganze Zeit bei ihm, ich habe so bitterlich geheult, wie nicht mal beim Tod meines Vaters (klingt hart, ist aber so). Liegt wohl daran das ich offensichtlich mit Tieren besser kann, als mit Menschen.

Als ich meine Mutter und ihren Mann anrief, um ihnen davon zu berichten, hatte sie natürlich auch Verständnis für mich und haben mich auch getröstet aber was dann passiert glaubt ihr mir einfach nicht.

Um ca. 18Uhr tauchten sie bei mir auf und meine Mutter macht so komische Andeutungen als da auf einmal so ein kleines etwas aus ihrem Korb flitze.

Sie waren auf einem Bauernhof und haben mir einfach eine Neue geholt, ich musste mich schwer zusammen reißen, um nicht total auszuflippen und somit undankbar zu wirken. Ich weiß weder wie alt sie ist (schätzungsweise aber nicht älter als acht Wochen alt, da sie sehr klein ist), ob es ein Junge oder ein Mädchen ist usw. hinzu kommt das dieses kleine Etwas faucht und beißt, sich also überhaupt nicht anfassen lässt. Ich sage es ganz ehrlich, ich war bitter böse enttäuscht von meinen Eltern, da sie offensichtlich nicht verstanden haben, das es mir nicht um IRGENDEINE KATZE geht. Sondern um meinen MURPHY...........

Jetzt habe ich hier so ein Kleines Würmchen irgendwo in der Wohnung sitzen, welches sich nicht anpacken lässt und nix. Was mach ich denn bloß? Ich bin eigentlich gar nich bereit für was neues.............aber das Kleine Ding kann ja auch nichts für die Situation und nach seinem verhalten zu urteilen, wäre es auch lieber da geblieben, wo es her kam..............Heute ist nicht mein Tag.........:087:
 
Davi79

Davi79

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Oh sehr trauriges Geschichte, habe noch nie gehört dass gibt nur selten GlücksKATER !! Meistens kenne ich hier überall einen Thema auf Glückskatze, Kater gibt noch sehr, sehr selten. Ach, 600 Euro weg echt sauerei... :(
Drück und umarm zusammen mit Pussy, Shari und wir!
 
Kadi

Kadi

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Jedes Geld ist es wert wenn man anschließend weiß, dass man gekämpft hat.
Es tut mir unendlich Leid MurpysMum. =(
Lass dich von mir drücken und denke an die schönen Zeiten.

Die Geschichte vom roten Kater ist ja so süß, seine letzten Worter haben mich zum weinen gebracht, dabei war ich die ganze Geschichte lang so tapfer =(
 
maspie

maspie

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Mein beileid, es muss sehr schwer sein wenn ein so geliebtes Tier einen schon so früh verlässt. Er gehörte ja zu deiner Familie. Ich hoffe für dich dass es mit der kleinen fauch Katze klappt. Ich glaube sie vermisst ihre Familie und hat jetzt ganauso eine Angst wie du, denn ihr beide habt das Gefühl vor Einsamkeit zu sterben.
Ich wünsche dir ganz viel glück.
 
andie

andie

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hallo

Vielleicht hat deine Mutter Murphy nicht ersetzen wollen. Vielleicht weiß sie nicht, wie sie damit umgehen soll und dachte (oder hoffte), dass dich so ein kleiner Wirbelwind aufheitern kann. Natürlich kann nichts und niemand deinem Murphy ersetzen. Das wissen wir alle hier. Er ist und bleibt einzigartig.

Nun ja. Hast du vor den/die kleine zu behalten? Gibt ihr halt einfach mal Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wenn die kleine noch so jung ist, ist sie zu früh von Mutter und Geschwister weg, neue Gerüche, neue Leute. Das ist zu viel auf einmal für so ein kleines Kätzchen.
Rede viel mit ihm/ihr, damit er/sie sich an deine Stimme gewöhnt.

[VERSTECK]Wenn du sie behalten willst, vielleicht kannst du ja im TH wegen einem jungen Spielgefährten schauen. Wenn die Kitten zu früh von der Mutter wegkommen, fehlt oft noch ein wichtiger Teil der Sozialisierung und das kann (früher oder später) zu Verhaltensauffälligkeiten führen.[/VERSTECK]

lg andie
 
S

Substantia Nigra

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Mehr als "herzliches Beileid" fällt mir nicht ein - und das ist so nichtssagend... Wir alle hier können nachvollziehen, wie du dich fühlst.

Zu deinem kleinen Neuzugang fällt mir auch nur "ach herrje" ein.
Deine Mutter hat es mit Sicherheit gut gemeint, der Kleine sollte dich von deinem Schmerz ablenken. Und das wird er tun, auch wenn er Murphy nie ersetzen wird.
Ihr tut mir jetzt beide leid. Du, weil man dir die Zeit zu trauern nicht gelassen hat und der Kleine, weil er zur falschen Zeit zu dir gekommen ist.
Gib euch beiden ein wenig Zeit. Ihr werdet euch schon noch aneinander gewöhnen ;)

LG,
Suni
 
Goldkater

Goldkater

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morgen,
ich muss selber jedesmal bei der Geschichte heulen.

Wegen dem kleinen Wurm. Wäre es nicht möglich, behutsam Deiner Mutter beizubringen, daß das zwar lieb gemeint und Du das auch zu würdigen weißt, aber leider keine so gute Idee war? Das Kätzchen ist noch viel zu jung und offensichtlich gar nicht an Menschen gewöhnt. Es wäre besser, wenn man sie wieder zurückbringt und noch 4 Wochen bei der Mama läßt.
 
LeXilicious

LeXilicious

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hm...also wie ich schon geschrieben habe, musst du auf dein gefühl hören.
wenn du die zeit zum trauern brauchst (und dazu hast du jedes recht), dann nimm sie dir bloß!

aber der kleine schatz, der durch deine whg hüpft, ist bestimmt kein böser, sondern wie meine vorredner schon sagten, einfach durch die große umstellung in seinem zarten alter, völlig verwirrt.
er würde es sicher super toll bei dir haben...

aber die entscheidung nimmt dir keiner ab...das muss dein gefühl dir sagen, wann du wieder bereit bist.

kopf hoch...
 
LeXilicious

LeXilicious

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KittycatMurphysmum

KittycatMurphysmum

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Finde die Idee mit dem Online Grab auch irgendwie ganz toll. Aber wie LeXilicious schon meinte, ich kann das erst wenn ich es etwas sacken lassen habe. Ich finde es so wahnsinnig lieb von euch, das ihr hier so zahlreich schreibt, finde ich wirklich ganz toll und berührt mich auch total. Heute ging es schon etwas besser, musste nur heute Nacht erstmal einschlafen, was wirklich schwer war......!

Aber was ich ehrlich gesagt nicht gedacht hätte, ist das sich das wie Liebeskummer anfühlt, also ich habe zu nix Lust, keinen Hunger usw....! Ich hoffe ihr wisst wie ich das meine. Uff, das ist bisher echt das schlimmste was passiert ist........selbst als mein Vater gestorben war, war es nicht so schlimm (ich weiß es klingt hart, aber er war selbst dran Schuld). Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, mit Tieren besser als mit Menschn zu können.

Ich werde schon für komisch gehalten und denke dann auch selber ich sei komisch, aber es ist wirklich die Wahrheit, ich schätze die Gesellschaft eines Tieres fast mehr und ich bin weder sensibel noch assozial, noch Introvertriert. Kennt das irgend einer von euch??????????????????
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Hallo KittycatMurphysmum,

auch von mir herzliches Beileid zu dem schmerzlichen Verlust Deines geliebten Gefährtens. Ich kann es nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Ich habe selber schon einige Katzen verloren und es war jedesmal, als würde es mich zerreissen...

Aber das Leben geht weiter und irgendwie habe ich bei den jeweils nachfolgenden Katzen gedacht: Die wurden mir geschickt und es soll nun so sein..

Und ich habe wieder ein Plätzchen in meinem Herzen freigemacht für eine "Neue"..und das auch schon nach relativ kurzer Zeit.

Vielleicht kannst Du das ja auch für das kleine "Geschenk" Deiner Mama, die es wahrscheinlich nur gut gemeint hat..
Und der Zwerg hätte bestimmt Deine Liebe verdient. Versuche es doch....Dein Glückskater hätte bestimmt auch nichts dagegen.

Aber wenn Du noch nicht bereit dazu bist, dann nimm Dir alle Zeit zum Trauern. Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt dabei!

Mitfühlende Grüße
Petra
 
Lera83

Lera83

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Hallo KittycatMurphysmum,

mein Herzliches Beileid um deinen Murphy. Ich hoffe er ist gut über die Regenbogenbrücke gekommen. Er spielt jetzt sicherlich mit vielen Katzenkumpels und lässt sich von den Engeln verwöhnen. Der verlust eines geliebten Tier ist echt schwer.

Du hast gefragt ob das jemand Gefühl kennt das man den Tieren verbundener ist als den Menschen. Und ja ich kenne das Gefühl. Ich heule mehr um meinen Micky der im März gestorben ist als um meine Oma die zwei Monate früher gestorben ist. Auch eben als ich deinen Beitrag gelesen habe habe ich sofort an Micky denken müssen. Und die Geschichte von Goldkater hat mir den rest gegeben. Es ist gerade so als wäre die Wunde wieder offen. Und ich sitze hier und heule mir die Seele aus dem Leib. Es ist nicht nur ein Tier sondern viel viel mehr. Ich hätte nie gedacht das ich mal um einen Kater so trauern würde. Ich habe nach fast acht Wochen erst geschaffst sein Zeug beiseite zu räumen. Er war überell in meinen Gedanken und Erinnerungen. Mittlerweile hat sich das ein wenig gelegt. Aber mein Herz ist trotzdem oft sehr schwer. Mir hilft es einfach raus zu lassen. Zu weinen und zu reden. Mit der Zeit wird es weniger. Manchmal wünschte ich mir mein Schmerz um ihn würde endlich vorbei sein. Ich selbst habe auch eine neue Katze Taby. Sie wird Micky nie ersetzten! Sie ist ein eigenständiges Lebewesen das Liebe und Führsorge braucht. Auf ihre eigene Art. Ich habe eine weile gebraucht um mein Herz wieder öffnen zu können.

Wegen deinen neuen Schützling. Wie schon die meisten gesagt haben. Deine Mama hat es nicht böse gemeint. Aber ich kann verstehen das du bitter Böse warst. Man fühlt sich einfach unverstanden. Nach dem Motto Tiere sind doch ersetzbar. Aber deine Mama meinte es nur gut. Vielleicht kann sie es wirklich nicht verstehen das du Zeit zum trauern brauchst. Das Murphy ein Teil von dir war. Jemand der dir viel Freude gebracht hat und den Tag ein wenig bunter und schöner gemacht hat. Das ist auch das was du im Herzen behalten solltest. Schau ob du dich auf dein neues Kätzchen einstellen kannst. Manchmal helfen sie einen auch nicht in seiner trauer zu versinken. Sie ist kein ersatz für deinen Murphy sondern eine neue chance auf Liebe und Glück. Eine Fellnase die du ein schönes zuhause geben kannst. Ich würde mir ein paar Tage Zeit geben wie sich mein Gefühl zu dem Kätzchen entwickelt. Gib dir, deiner Trauer und der kleinen Fellnase Zeit.

Ich wünsche dir viel Kraft für die schwere Zeit. Du wirst die richtige Entscheidung treffen. Es gibt kein falsch. Auch wenn du das Kätzchen wieder abgeben sollest.

Liebe Grüße Lera *dich fest drück*
 
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