Maus mit Tumor - Einschläfern?

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matzebommel

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Hallo Forengemeinde...

Leider geht es meiner kleinen Curly Maus seit einige Zeit nicht mehr so gut.
Sie hat einen rasant wachsenden Tumor im linken unteren Rückenbereich (beim Beinchen).
Die Tierärztin hat gemeint, dass Sie die kleine nicht mehr operieren wird, da es häufig zu Komplikationen mit der Narkose kommt bei
der kleinen Maus.
Sie hat mir empfohlen, solange es ihr gut geht und sie wie immer durch den Käfig jagt, nichs weiter zu machen und es ihr gutgehen zu lassen.

Vorhin hat sie ganz seltsame Geräusche von sich gegeben. Es klang ein wenig wie eine Mischung aus dem Gezwitscher (wie wenn sie sich putzen) und einem Niesen. Nur klang es irgendwie so, als ob sie geschwächt war... als wenn die batterie eines walkmans alle geht und die kassette anfängt zu leiern.

Sie war auch alleine in einer Ecke des Käfigs. Hab dann den Käfig geöffnet und Sie in eine Transportbox getan, um Sie zum Tierarzt zu bringen, da ich dachte dass sie Schmerzen hat und sie erlöst werden muss...
seit dem hat sie aber mit dem gepfiepe aufgehört.

jetzt frisst jedoch ganz normal. habt ihr schonmal ähnliche erfahrungen gemacht? was sollte ich jetzt tun?
 
16.10.2009
#1
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Guest

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seven

seven

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Huhu matzebommel...

Oh, das ist ´ne schwierige Situation...

Operieren macht bei so kleinen Tieren wie Farbmäusen leider meist wirklich keinen Sinn, da die Kleinen die Narkose oft nicht überstehen (bei Kastras ist das was anderes, da weiß der TA, was ihn erwartet, das ist quasi ein Routineeingriff... bei einer Tumor-OP weiß der TA in der Regel nicht, was ihn erwartet - wie groß der Tumor genau ist, ob er evtl. gestreut hat, ob er komplett entfernt werden kann etc...)

Wenn der Tumor so schnell wächst, macht es wohl auch wenig Sinn, das arme Tier jetzt wieder zum Tierarzt zu schleppen und ihm seine letzten Tage durch Antibiotika-Gabe zusätzlich schwer zu machen...
Ich denke, ich würde das Mäuschen noch so gut es geht verwöhnen - ihm all seine Lieblingsleckerchen zustecken, auch wenn die vielleicht nicht ganz so gesund sind - und es dann erlösen lassen, wenn Du merkst, es geht nicht mehr...

Alles Gute für das Mäuschen!

LG, seven
 
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matzebommel

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danke für die schnelle antwort!
sie hat halt auch zusätzlich noch mit milben zu tun. (wurde mit stronghold behandelt) sie kratzt sich ständig und scheint irgendwie nervös zu sein. zuckt manchmal und putzt sich wieder, frisst und rennt wieder weg...usw

werde sie versuchen es ihr so schön zu machen wie es noch geht und dann bleibt wohl keine andere wahl.

merkt man am verhalten der anderen beiden mäuse, die ich noch habe, ob es mit curly zuende geht?
 
Chipi

Chipi

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Hallo,

ich weiß nicht, wie innovativ deine TÄ in solchen Fällen ist - seit dem Sommer diesen Jahres wird intensiv an Salinomycin in der Krebstherapie geforscht. Dabei geht es eigentlich um eine Brustkrebstherapie, die Versuche werden aber wie üblich an Mäusen durchgeführt, und da wurden wohl mit Salinomycin durchaus gute Resultate erzielt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655159,00.html

Meine TÄ forscht grad nach weiteren Details, evtl. magst du deine TÄ mal darauf ansprechen?
 
S

smiley1

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oje, das tut mir leid.so eine diagnose ist wirklich nicht einfach.
und dann eine entscheidung zu treffen noch mehr.

ich würde meine maus erlösen wollen, wenns wirklich nicht mehr geht.
ich mein wenn das mäuschen nur mehr leidet, bringt es sich doch nicht ihn am leben zu lassen.
das ist doch nur schrecklich.
aber ja es ist sicher nicht einfach.
dein gefühl wirds dir sagen wenns soweit ist.
alles liebe, auch dem mäuschen
 
seven

seven

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@Chipi: Das Mittel hört sich toll an! Wäre ja super, wenn damit eine neue Waffe gegen den Krebs gefunden wäre. Aber glaubst Du wirklich, dass man das derzeit schon bei irgendeinem Tierarzt bekommt? Und wenn ja, auch in der richtigen Dosierung? Ist das überhaupt schon zugelassen? Fragen über Fragen... Natürlich wünsche ich matzebommels und sämtlichen anderen Mäusen, dass man ihnen helfen kann. Aber so, wie ich den Artikel verstehe, ist es für dieses Medikament erstmal noch zu früh, oder? Zumal Mäuse ja nun doch sehr schnelllebig sind und bei der Diagnose "Tumor" im schlimmsten Fall noch ein paar Tage, im besten Fall noch 3-4 Monate zu leben haben...

LG, seven
 
Clarissa

Clarissa

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Off-Topic
@Chipi wäre das dann auch was für Rattis ?
 
Chipi

Chipi

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Das Medikament ist ja ein Antibiotikum aus der Veterinärmedizin, insofern ist das mit der Zulassung kein Problem (wenn's eins aus der Humanmedizin wäre, wäre es eigentlich auch keins, wenn der TA es umwidmet, aber das nur nebenbei), und wirklich neu ist es auch nicht. Die detaillierten Ergebnisse der Tests wurden halt bisher nicht veröffentlicht, insofern ist da einfach Eigenrecherche der TÄ nötig. Ich weiß im Moment nicht, in welcher Form es erhältlich und anwendbar ist, das müsste eben ein TA herausfinden (wie gesagt, meine TÄ recherchiert da gerade). Wenn man es halbwegs stressfrei verabreichen kann, vermute ich, kann man in einem Fall wie dem vorliegenden wahrscheinlich nicht viel falsch machen...

@Clarissa: ich gehe davon aus; wenn es bei Mäusen funktioniert, liegt ja die Vermutung nahe, daß es auch bei Ratten ähnliche Ergebnisse geben könnte. Ich würde nach Möglichkeit immer eine OP vorziehen, das geht bei Ratten ja meist ganz gut, aber auch da gibt's eben immer wieder Fälle, in denen eine OP nicht möglich ist (aus welchen Gründen auch immer), und wenn man dann damit einigermaßen verlässlich das Tumorwachstum einschränken könnte, wäre das eine gute Sache.
 
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matzebommel

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hallo
ich danke euch erstmal für die antworten.

ich möchte halt, dass sie nicht unnötig leidet. weiß halt nicht ob ihr derzeitiges verhalten schon als "leiden" bezeichnet werden kann...

habe zwei youtube videos hochgeladen. ihr könnt ja vielleicht selber mal einschätzen, was mit ihr ist. das macht sie ein paar mal am tag. das eine ohr von ihr is auch eingeklappt und sieht merkwürdig aus...

am besten ihr nehmt kopfhörer oder dreht die boxen auf...

http://www.youtube.com/watch?v=gQfwrS1D9LI

http://www.youtube.com/watch?v=R--GWQ3PuXc

grüße...
 
loup

loup

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Hey
ich hatte schon 2 mäuse die beide an krebs gestorben sind
die eine hatte auch milben noch zusätzlich
als wir sie zum TA bringen wollten lag sie nurnoch seltsam schnaufend da
die andere maus hatte rechts m bauch eine riesige beule die sich als tumor entpuppt hat.sie war eine "gesprächige" maus sie hat oft gezwitchert wenn man an den käfig gekommen ist
als der tumor größer wurde hat sie angefangen wie deine zu niesen
es klang wie eine mischung aus husten und fiepen
sie hat dann auch aufgehört zu zwitschern und wurde dünner
schließlich mussten wir in die ferien und haben sie eingeschläfert weil der tumor zu groß wurde
du musst aufpassen wenn der tumor zu groß wird kann er aufplatzen dann verblutet deine maus qualvoll
sobald sie sich nicht mehr viel bewegt und schnaggelt also in der ecke khockt und röchelnde geräusche von sich gibt wäre es besser sie zu erlösen
 
Marion65

Marion65

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Ich hatte nun auch schon mehrere Tumor-Mäuschen. Ich würde nicht warten, bis die Maus erstmal in der Ecke hockt. Denn dann wird sie schon sehr starke Schmerzen haben. So lange es irgendwie geht, verstecken die Mäuschen ihre Schmerzen um nicht von der Gruppe ausgestoßen zu werden.

Wenn der Tumor zu groß wird, besteht tatsächlich die Gefahr, dass er aufplatzt. Ich glaube, im Sinne der Maus ist es besser sie 2, 3 oder auch 4 Tage "zu" früh gehen zu lassen, als auch nur 1 Tag zu spät.
 
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matzebommel

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hab die kleine gestern einschläfern lassen. die tierärztin meinte auch, dass es besser ist. so wie der tumor gewachsen ist, wär er bald aufgeplatzt und dann häte die kleine leiden müssen.
 
Sina

Sina

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Oh je,

fühl Dich gedrückt.

Und Du, kleine Maus, komm gut über die Regenbogenbrücke.
 
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