wie Ersthund und Zweithund am besten aneinander gewöhnen?

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Hovi

Hovi

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Hallo liebe Foris,

gestern haben wir uns endlich unseren lange gesuchten Zweithund geholt, nachdem ich ihn am Sonntag von privat im Internet entdeckt habe.

Joy, unsere 6jährige Hovawart-Hündin geht draußen auf der Hundewiese immer ganz besonders lieb mit kleinen Hunden um, spielt gerne mit ihnen, ist dabei aber vorsichtig (rennt sie z. B. nicht um). Ein uns bekannter Scotch-Highland war hier auch schon mal zu Besuch,
alles kein Problem, die beiden haben erst gespielt und dann zusammen auf dem Sofa gekuschelt.

Nun haben wir einen Yorki-Mix, der wirklich winzig ist! Ich hätte nicht gedacht, dass da Probleme auf uns zukommen, ich schenke Joy auch im Moment besonders viel Aufmerksamkeit (wenn da überhaupt noch ne Steigerung möglich war), trotzdem akzeptiert sie im Moment die neue Situation noch nicht so ganz. Er spielt angeblich sehr gern mit anderen Hunden, aber auf ihre Spielaufforderungen geht er nicht ein, hat nur Angst vor ihr.

Der Start war schon denkbar ungünstig. Joy hat den kleinen Sammy beschnüffelt, ihm wurde das zuviel und er hat sie ganz schön angegiftet. Jetzt nimmt sie ihm sein Spielzeug weg, dass er mitgebracht hat, und er traut sich kaum in ihre Nähe. Eben hat er versucht, sich seinen Ball zurückzuholen - Oha!

Draußen auf der Wiese (wir sind erstmal nur mit beiden allein gegangen, ohne andere Hunde dabei) ignorieren sich die beiden.

Gibt es irgendwas, das ich jetzt noch machen kann, damit die beiden sich besser verstehen? In meiner Phantasie sah ich die beiden schon zusammen in Joys großem Korb kuscheln, muss das Phantasie bleiben? Kann ich irgendwas tun?

Hoffe auf Ratschläge.
 
20.11.2009
#1
A

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Guest

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Amber

Amber

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Hallo Hovi,

du hast den Welpen ja erst 2? Tage bei dir, da solltest du einfach weiterhin Gedult haben, deine beiden werden das schon untereinnander Klähren und solange keine beisserein oder soetwas kommt ist alles in Ordnung.
Es kann natürlich sein das deine Hündin den Welpen weiterhin nicht beachtet, wenn es so sein sollte solltest du es am besten einfach akzeptieren, aber vielleicht ändert sich das ja dochnoch und die beiden werden richtig dicke Freunde.;)


lg
 
Hailey

Hailey

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Ist das überhaupt ein Welpe? ich meine wegen der Aussage

Er spielt angeblich sehr gern mit anderen Hunden, aber auf ihre Spielaufforderungen geht er nicht ein, hat nur Angst vor ihr.
Weil wenn es kein Welpe ist, kann ich nicht so ganz verstehen warum ihr das nicht vorher mal getestet habt. ich wäre mal zusammen spazieren gegangen oder so.
wenn es ein Welpe ist, gib ihm noch ein bißchen Zeit, denn für so einen Yorki, ist ein Hovawart so was wie King Kong.
 
petite

petite

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auch wenn er kein welpe ist, kann es sein, dass er nach einiger zeit die angst vor deinem großen hund verliert. solange sie sich beide wohlfühlen und nicht einer zitternd in der ecke liegt, die spaziergänge entspannt sind für beide, ist es doch gut.
auch hund müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen und man kann nicht erwarten, dass alle hunde von beginn an beste freunde werden.

und selbst wenn der kleine sich nicht traut, sein spielzeug wiederzuholen oder selbst wenn die große noch nicht mit ihm spielen kann --> das bedeutet nicht, dass einer der beiden leidet! lass das die hunde unter sich ausmachen.
es ist völlig normal, dass ein hund sich nicht traut dem anderen was wegzunehmen, wenn er ihn noch nicht einschätzen kann. einer muss ja der rangniedere sein. lass ihm mal ein wenig zeit und bestätige ihn nicht in seinem verhalten angst. er muss selber rausfinden, wie weit er bei der hündin gehen kann und will. bloß nicht einmischen, das ist eher kontraproduktiv, tu lieber so, als ob du sie ignorierst, wenn sie sich einander annähern. beobachte das heimlich, sodass du zur not eingreifen kannst, falls was passiert.

LG :) und viel glück!
 
Pewee

Pewee

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Bis sie sich an alle Situationen gewöhnt haben, kann es wirklich noch eine Zeit dauern. Als wir Hanna bekommen haben, hat sie erstmal einen Schrei der Verzweiflung und Empörung losgelassen als sie Jerry gesehen hat, obwohl der Dicke absolut gutmütig und treuherzig ist :roll: Wir haben die Kleine jetzt seit ca. einen Monat und mittlerweile ist sie nicht mehr ängstlich und der große auch nicht mehr genervt *g*
Das Ignorieren wird sich auch noch geben. Jerry nimmt sie teilweise auch nur zu Kenntnis, weil er sowieso lieber erkundet, als mit dem zu spielen "was er zuhause auch hat" ;)

Wie petite schon sagte, die machen das unter sich aus, da muss nicht eingegriffen werden. Bei uns ist bisher noch keine Situation eskaliert, dass wir sie auseinander bringen mussten.
 
Sinura

Sinura

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Hallo Hovi,

ich kenne sowas ähnliches, wobei ich im Vorfeld dachte meine Hündin würde anders, offener auf Palomo reagieren.
Da sie schon immer sehr gastfreundlich war und außerdem kastrierte Rüden immer liebte. Bis wir dann Palomo vom Nürnberger Flughafen abholten. Ihr Blick drückte wahres Entsetzen aus, sie ließ ihn ins Auto einsteigen, aber als wir dann zurück waren wollte sie ihn nichts ins Haus und auch nicht in die Wohnung lassen:eek:. Palomo suchte sich seinen Platz am anderen Ende der Wohnung und wenn er nur zu laut atmete fuhr Chiara rum, bellte und schnappte in die Luft! ER war ca 25 Meter von ihr entfernt!
*tief durchschnauf* ihn zurückzugeben stand nie zur Depatte, der Kuschler hatte schon genug hinter sich. Perrera, Pension, Landtransport, Flug über Palma etc.
Alleine wollte ich es sich nicht regeln lassen, denn Palomo traute sich kaum noch in der Wohnung zu bewegen. Außerdem sah er sowieso von all dem erlebten ziemlich traumatisiert aus und macht selbst heute noch ab und an einen authistischen Eindruck.
Also ich alle tierlieben Freunde interviewt und folgende Strategie dann aufgeriffen:
*beide Hunde mit ähterischen Lavendelöl abgerieben, damit sie gleich riechen
*Handfütterung über mehrere Wochen und jeweils das Tier mit seinem Namen dabei angesprochen (ging sehr gut, da keiner von Beiden zum Futterneid neigt)
*die Beiden immer wieder zusammengeführt
*mit beiden geredet: ich habe Chiara immer wieder die Vorzüge eines weiteren Rudelmitglieds erklärt, mich auch bei ihr dafür entschuldigt. Und Palomo immer wieder Mut gemacht, dass wenn Chiara erkennt das er ein Zugewinn ist, dass sie eine ganz tolle Maus ist. Kannst mich nun für Gaga halten, aber uns hat es was gebracht:angel:
*auch auf Zuruf in der Wohnung und dann mit z.Bsp. Leberwurst belohnt (Dies immer, wenn sie ihn mal wieder angekeift hatte)Gleich eingelenkt, gerufen/umgelenkt und lecker Essen)
*Palomo die Sicherheit vermittelt, dass ich dies regle, also für ihn gar kein Handlungsbedarf besteht

Gerade der letzte Punkt von mir intuitiv gewählte Punkt, hat sich für ihn als sehr wichtig über den Lauf der Zeit herausgestellt.

Und fast 10 Monate später:



gemeinsame Bauarbeiten :clap::lol:.
Geduld, Liebe und es beiden Hunden zutrauen war auch ganz dolle wichtig:angel:.

Hier noch eines von den Beiden:



O.k. Beide zusammen auf einer Couch kam bis jetzt einmal vor und gemeinsam spielen tun sie auch nicht, aber wer weiß was die Zeit noch bringt;). Was mir auch viel Kraft gegeben hat war, dass all meine Freunde es mir zugetraut hatten, wo ich mir noch totale Vorwürfe machte! Und sie behielten Recht, es hat sich ganz toll entwickelt! Und Lömi Pi ist der beste, dankbarste Kuschler auf der ganzen Welt:cool:.

Hallo liebe Foris,

gestern haben wir uns endlich unseren lange gesuchten Zweithund geholt, nachdem ich ihn am Sonntag von privat im Internet entdeckt habe.

Joy, unsere 6jährige Hovawart-Hündin geht draußen auf der Hundewiese immer ganz besonders lieb mit kleinen Hunden um, spielt gerne mit ihnen, ist dabei aber vorsichtig (rennt sie z. B. nicht um). Ein uns bekannter Scotch-Highland war hier auch schon mal zu Besuch, alles kein Problem, die beiden haben erst gespielt und dann zusammen auf dem Sofa gekuschelt.

Nun haben wir einen Yorki-Mix, der wirklich winzig ist! Ich hätte nicht gedacht, dass da Probleme auf uns zukommen, ich schenke Joy auch im Moment besonders viel Aufmerksamkeit (wenn da überhaupt noch ne Steigerung möglich war), trotzdem akzeptiert sie im Moment die neue Situation noch nicht so ganz. Er spielt angeblich sehr gern mit anderen Hunden, aber auf ihre Spielaufforderungen geht er nicht ein, hat nur Angst vor ihr.

Der Start war schon denkbar ungünstig. Joy hat den kleinen Sammy beschnüffelt, ihm wurde das zuviel und er hat sie ganz schön angegiftet. Jetzt nimmt sie ihm sein Spielzeug weg, dass er mitgebracht hat, und er traut sich kaum in ihre Nähe. Eben hat er versucht, sich seinen Ball zurückzuholen - Oha!

Draußen auf der Wiese (wir sind erstmal nur mit beiden allein gegangen, ohne andere Hunde dabei) ignorieren sich die beiden.

Gibt es irgendwas, das ich jetzt noch machen kann, damit die beiden sich besser verstehen? In meiner Phantasie sah ich die beiden schon zusammen in Joys großem Korb kuscheln, muss das Phantasie bleiben? Kann ich irgendwas tun?

Hoffe auf Ratschläge.
 
Hovi

Hovi

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*mit beiden geredet: ich habe Chiara immer wieder die Vorzüge eines weiteren Rudelmitglieds erklärt, mich auch bei ihr dafür entschuldigt. Und Palomo immer wieder Mut gemacht, dass wenn Chiara erkennt das er ein Zugewinn ist, dass sie eine ganz tolle Maus ist. Kannst mich nun für Gaga halten, aber uns hat es was gebracht:angel:
Na, dann werd ich mal mit den beiden ein ernsthaftes Gespräch führen :mrgreen:

Nein, im Ernst, danke für deine schöne und aufbauende Geschichte, und den Punkt fand ich besonders süß! Auch das mit der Handfütterung werde ich mal ausprobieren, denn Sammy frisst sowieso nur aus der Hand. Im Moment füttere ich beide getrennt, wobei Joy natürlich ihre Portion als erste bekommt.

Sammy ist übrigens kein Welpe sondern 3 Jahre alt, aber eben ein echter Winzling mit seinen 18 - 20 cm und 3,9 Kg. Joy hat locker das 10-fache seines Gewichts und 65 cm, also wirklich ein himmelweiter Unterschied.

Es hat sich übrigens schon etwas entspannt hier, jetzt ist Sammy derjenige, der zum Spielen animiert und um Joy herumhüpft. Sie tut zwar immer so, als wolle sie nach ihm schnappen, aber ich habe das mal genau beobachtet, und sie passt schon sehr genau auf, dass sie ihn nicht mit den Zähnen erwischt ;)
Und das in die Luft schnappen ist sowieso eine Marotte von ihr, also nix schlimmes.

Wenn ich mit beiden vorher zusammen spazieren gegangen wäre, damit sie sich vorab kennenlernen, das wär nicht dasselbe gewesen, denn wie gesagt, Joy mag eigentlich mittlerweile alle Hunde, und ganz besonders kleine. Nur ist die Situation, dass ein anderer Hund mit im Haus ist, ja doch eine besondere.

Im Moment sieht aber alles so aus, als ob die beiden sich gut aneinander gewöhnen werden, Joy lässt Sammy jetzt auch sein Spielzeug und er bewegt sich schon (fast immer) frei im Haus.

Heute waren wir das erste Mal mit den anderen Hunden auf der Wiese, Sammy hat mit den kleineren gespielt und Joy mit den großen, aber ich denke, dass sie auch bald miteinander spielen, wenn wir mit beiden allein gehen.

Also, alles nicht so wild, das geht hier scheinbar alles seinen Gang.

Vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungen,

liebe Grüße

von Howi mit Joy & Sammy :D
 
petite

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na also!!!

das hört sich gut an! freut mich für dich! LG
 
Sinura

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Huhu Hovi,

danke dir für dein Feedback und ich freu mich das die Beiden ziemlich schnell zu einander zu finden scheinen. Na siehst wird nix so heiß gegessen, wie es gekocht wird;).
 
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