Autoimmunerkrankung der Krallenlederhaut

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TomsGhost

TomsGhost

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Liebe Leserin, lieber Leser! :)

Zu dem Titel habe ich hier im Tierforum keinerlei Einträge gefunden und eröffne daher ein neues Thema, um evt. zukünftig betroffenen Haltern von unseren Erfahrungen berichten zu können, bei Interesse. ;)

Daher werde ich nun nicht explizit hier alles aufführen, sondern gewisse Bereiche nur stichpunktartig ansprechen, damit man den Artikel bei einer Suche auch findet.

Wer jedoch ggf. betroffen oder interessiert ist, kann sich natürlich sehr
gern melden, denn wir wissen selbst aus einer 2-jährigen Odyssee mit Tierärzten und einer Tierärztlichen Hochschule, sowie einem Kostenaufwand von knappen 13.000,-- Euro sehr gut und genau, was man da durchmacht!

  • Hündin, Altdeutscher Schäferhund, kastriert
  • Beginn der Krankheit mit 9 Jahren
Krankheitsverlauf
  • Erste Daumenkralle am Rand Sekretbildung, dann Eiter
  • Keine Reaktion auf jegliche Medikamente
  • Amputation
  • Einige Zeit später, zweite Daumenkralle ähnliches Muster
  • Nach erneuten Versuchen ebenfalls Amputation
  • Erneut Ruhephase und dann Problem mit Krallenlederhaut an einem der vorderen Zehen
  • Viele Versuche später ist Ergebnis: Amputation der ersten Zehe (pathologischer Befund: Autoimmunerkrankung d. Krallenlederhaut)
  • ... es folgten weitere Zehen!
Mehr schreib ich zunächst nicht, man kann schon so die Tendenz erkennen.

Wäre es nach der ersten Zehenamputation nicht so gewesen, dass unsere Hündin nicht absolut weiter lebensbejahend und voller Freude, sowie schmerzfrei umhergetollt, gespielt und unbändig gewesen wäre, wären wir sicherlich, unserer Verantwortung als Tierbesitzer dort schon nachgekommen und hätten sie erlöst.

Aber sie war weiterhin super drauf, auch nach weiteren Amputationen. Leider bekam sie dann jedoch März 2009 Darmkrebs, welcher in einem unheilbaren Stadium war....

Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung und gebe Auskunft über versuchte Medikamente, bei welchen sogar äußerst teure Präparate aus der Humanmedizin dabei waren, welche Menschen nach einer Herztransplantation bekommen. Ebenfalls haben wir noch sämtliche Laborberichte, Blutwerte usw. aufbewahrt.

Das soll es nun aber endlich :)004:) gewesen sein...
 
24.11.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
SantanaE1

SantanaE1

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hallo, das ist sehr tragisch...und es tut mir leid für euch.
Meine Hündin hatte auch immer Probleme mit den Pfoten. Aber es war nie so schlimm. Zwischen den Zehen oder am Krallenansatz hatte sie immer Eiterblasen, die anfingen zu suppen. Dadurch das sie dort leckte, wurde es immer schlimmer...bis zur Nagelbettentzündung.
Der Arzt meinte damals, es kommt oft vor bei Kurzhaarigen Hunden und der Auslöser war immer das nasskalte Wetter wie im Herbst. Dort sammelten sich immer verschiedene Pilzarten die es hervorgerufen hatten.
Aber es war nicht so wild, wenn ich drauf geachtet hatte. Wenn es wieder auftrat, machte ich die Pfoten sauber mit NaCL und hielt die Stellen mit einem Verband für mehrere Stunden trocken...und gut war...
Wir hatten bei uns im Tierheim schon mal einen Schäferhund der auch an einer Autoimmunschwäche erkrankte. Der Tierarzt meinte, das es wohl Rassetypisch ist und das es viele Sh gibt, die es vererbt bekommen hatten von ihren Eltern. Jedenfalls sah der alte Sh schrecklich aus, da er um den Augen herum kein Fell mehr hatte...die Augen waren immer gereizt und herum blutete es ständig. Er wurde mit Cortison behandelt und es wurde besser. Er war aber leider schon so alt und keiner wollte ihn. Bis er auf einer Pflegestelle kam und er richtig anfing zu leben. Er war sein Leben lang Kettenhund war einfach nur göttlich...
als er fast gesund war, verstarb er leider rasch an Organversagen...
Damit kann ich dir sicher nicht weiterhelfen, aber ein versuch war es wert...
LG
 
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