Hundemafia/Billighunde - unsere Geiz ist geil Gesellschaft!

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HarleyFlo

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Ich hab das Thema unter SUCHE noch nicht gefunden, daher dachte ich, da es z.zt Aktuell ist und wir ja ein Diskussionsforum sind, sollte man das Thema mal bearbeiten.

Vor einigen Tagen stand auf Bild.de ein Artikel wo eine Frau (41) einen Malteser Welpen für 550 Euro erwarb.(zwölf Wochen alt, entwurmt, stubenrein, geimpft, gechipt, mit EU-Pass. Preis: 550 Euro.“ Ein gesunder Malteser-Welpe vom Züchter kostet sonst mindestens 1000 Euro.)

Zu Hause merkte die Käuferin, dass die der Hundwar. Der Tierarzt stellte die schlimme Diagnose: „Marly“ hatte einen Virusinfekt, ein geschwächtes Immunsystem, war nicht geimpft und höchstens vier Wochen alt. Der Veterinärstempel im Impfpass war gefälscht. Der Welpe starb nach zehn Tagen.



Jetzt wird natürlich wieder fürstlich gejammert. Finde es immer interessant das man
ja sooooo ein Tierfreund ist und man ja sich ja sooooo sehr einen Hund wünscht. Naja gut dazu möchte ich später noch was dazu sagen.

Nur ich Frag mich halt was kann man tun um vielleicht den Leuten zu zeigen wo sie bei einer Tieranschaffung gut aufgehoben sind?

Vielleicht kann man im Bereich "Hunderassen" einen Bereich machen wo man z.b. Hundezüchter empfehlen kann. Also bei dennen man sich selber einen Hund geholt hat.
Beispiel:

Thema: Chihuahua - Name des Züchters
Und dann einen Bericht verfasst der angefangen vom ersten Kontakt,wo der Züchter ist, über Besuch, Kompetenz des Züchters, über Umfang der Papiere bis zum Preis berichtet. Vielleicht Link zum Züchter und eure Empfehlung. Vielleicht auch noch erwähnen wie oft im Jahr Würfe geplant sind.

Gleiches könnte man auch über Tierheime machen.
Später könnte man sowas auch über andere Tiere machen.

Nur ich denke es ist sehr hilfreich wenn man Erfahrungen weitergeben kann.

Neulinge können so sehen wie das ganze über die Bühne läuft und wo sie gut aufgehoben sind. Aber auch für Erfahrene ist es hilfreich zu sehen wo es gute Quellen gibt wo man seinen neuen Liebling holen kann und so auch seriöse Züchter unterstützt.


Zwar kann man nie ausschließen das auch weiterhin Leute dem Geiz ist Geil Wahn verfallen werden und lieber unseriösen Massenzüchtern Geld zustecken als lieber mehr Geld in die Hand nehmen und in ein gesundes Tier investieren. Mir geht dann halt nur das gejammere der Personen auf den Nerv. Wenn ich einen gesunden Welpen möchte, muß man einfach Geld investieren. Um gesunde Welpen zu züchten, entstehen halt einfach kosten, die mit 600 Euro nicht zu decken sind. Wer Tierarztkosten kennt, weis das sowas nicht bzw. schwer möglich ist.

Wem Welpen vom Anschaffungspreis zu teuer sind, kann auf ein Tierheimhund zurückgreifen, kosten meist unter 200 Euro (je nach Alter)ältere Tiere kosten meist nix. Hat alles seine Vor und Nachteile.

Gibt halt für jeden Geldbeutel das passende, nur sollte immer klar sein das die Folgekosten für ein Hund die Anschaffungskosten locker in die Tasche stecken.

In meinen Augen ist da Geiz einfach nicht angebracht. Wenn ich das Geld nicht habe, lass ich es einfach. Oder informiere mich über andere Möglichkeiten.

So ist jetzt erstmal meine Meinung.
 
07.12.2009
#1
A

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Guest

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Escaflown

Escaflown

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Doch des gibts den thread der heist nur Hund aus Kenia oder so.. ;)

Aber schrecklich ist es ich währ auch fast drauf reingefallen.
 
HarleyFlo

HarleyFlo

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Ich mein, man muß ja schon zugeben. Wenn man keine große Ahnung hat. Und sieht z.b. Chihuahua für 500 Euro mit Papiere und das gleiche für 1200 Euro. Sind die 500 Euro schon verlockend. Wenn man dann auch keine Ahnung von den Folgekosten hat, geht man da sicher unbewusst Blauäugig rein.

Anderer Seits wird ja auch gerade deswegen immer gesagt informiert euch !
 
Yvi179

Yvi179

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Denke nicht das es viel bringen wird! Denn die Leute informieren sich nicht richtig bevor sie sich einen Hund anschaffen! Da wird dann in die Zeitung geguckt, passender Hund rausgesucht, hingefahren und mit genommen!
Ich denke die meisten wissen nicht mal das es sowas wie die VDH oder Zuchtvereine gibt wo man wirklich Seriöse Züchter findet die mit Verstand nicht mit dem Bankkonto züchten! Ihnen ist nicht bewußt das man für einen Hochwertigen Rassehund immer mehr zahlen muß und gehen mit dem gedanken ran: Mir passiert sowas nicht! Dann werden mal schnell aus den 600 Euro Anschaffungskosten nochmal schnell 500 Euro mehr da sie den Tierarzt bezahlen müssen! Hätten man sich ein bißchen mehr gedanken gemacht zum Thema Hundkauf würde sowas nicht pasieren aber dann säßen auch nicht jedes Jahr wieder soviele Hund an igendwelche Raststätten:(!
Für einige sind Haustiere halt halt keine Lebewesen sondern nur ein Spielzeug oder eine Spontan Entscheidung weil der kleine ja mal soooo süß war!
Wenn ich immer sowas höre wie: Der Hund gehört nicht ins Haus, oder erdarf nur in Küche sein bzw weiter als den Flur darf er nicht wird mir immer ganz schwer ums Herz:(
 
Fini

Fini

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Hallo.
Tja, dieser "Trend" einen Billig-Welpen zu kaufen ist in den letzten 3 Jahren so richtig gross geworden! Und es ist kein Ende in Sicht, nein, es wird sogar noch schlimmer und schlimmer.
Diese Entwicklung bei den Welpenkäufern finde ich ganz erschreckend. Immer nur möglichst billig! "Mir passiert das nicht", "was soll er denn schon haben", "Der "Züchter" sagt die sind alle gesund" usw.
Und dabei werden die Augen für völlig offensichtliche Tatsachen verschlossen. Jeder der sich auch nur im geringsten die Mühe macht und sich vorher mal mit der Anschaffung eines Hundes beschäftigt kommt an Infos und weiss wo er mit Sicherheit KEIN Hund kaufen wird. AUGEN auf, nachfragen, vorher informieren und alle Gesundheitsuntersuchungen zeigen lassen. Bei einem neuen Fernseher oder einem neuen PC informiert sich doch auch jeder was die Geräte können und haben müssen.

Wir haben hier zum Beispiel ein Thema wie jeder selbst einen seriösen Züchter erkennen kann: https://www.tierforum.de/t72427-tipps-wie-erkenne-ich-einen-serioesen-zuechter.html

Der Markt wird zur Zeit mit günstigen Welpen überschwemmt. Seriöse Züchter bleiben auf ihren Welpen sitzen, viele überlegen ihre Zucht einzustellen oder zumindest eine lange Pause zu machen. Wo führt das hin? Ich weiss es...

Vermehrer sind die eine Seite, aber so lange es genug Leute gibt die da kaufen wird es auch immer weiter Vermehrer geben.

Zu den angeblichen Welpen aus Kamerun, hatten wir auch schon etliche Themen. Das ganze gibts ja auch schon seit mehr als 2 Jahren und es fallen immer noch reihenweise Leute darauf rein. Ich habe kein Mitleid mit denen die darauf hereinfallen, sorry.


LG
 
simone

simone

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Jeder der sich auch nur im geringsten die Mühe macht und sich vorher mal mit der Anschaffung eines Hundes beschäftigt kommt an Infos und weiss wo er mit Sicherheit KEIN Hund kaufen wird.
Genau das ist das Problem, das ich nie verstehen werde. Die Leute informieren sich einfach nicht. Es ist ja nicht so, das es Leute sind, die kein Internet haben bzw. nicht wissen, wie es funktioniert. Sie sind in der Lage, Internetseiten mit Billiganbietern zu finden. Und sie sind auch in der Lage, hinterher, wenn das Tier sterbenskrank oder gar gestorben ist, auf diversen Seiten aufzutauchen, zu schimpfen, zu jammern wie böse doch die Menschen sind.
Nur vorher, wenn es drauf ankommt, da informieren sie sich nicht.
Mir tun diese Leute auch nicht Leid. Leid tun mir nur die Tiere, die für diesen Markt "gezüchtet" werden.
 
snoopy984

snoopy984

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Ich kann aber dem ganzen immer nicht ganz beipflichten, dass ein "guter Hund" von einem seriösen Züchter in der Regel zwischen 800 und 1.500 Euro kostet.

Meinen Westie habe ich auch von einer Züchterin, sie züchtet nicht im VDH, sondern im ICR. Dies ist kein großer Verein, dennoch vertraue ich ihr voll und ganz. Die verlangte für den Welpen mit Stammbaum, also Ahnentafel, Chip, Entwurmung, Impfung und Futter für ein ganzes Monat 400 Euro.

Die Züchterin, wo wir unseren ersten Yorkie her hatten, ist dort sogar Vorstand in diesem Verein. Sie hat uns die Westie-Züchterin empfohlen.

Klar, hätte ich auch einen Westie für 1.400 Euro haben können und ich hätte dies auch gerne bezahlt, aber nur weil er in einem anderen Verein gezüchtet wird?

Von Privat oder an irgendwelchen dubiosen Tiermärkten, die geraden an den Osteuropäischen Grenzen immer weiter auf dem Vormarsch sind, hätte ich mir sicherlich auch keinen Hund gekauft.
 
simone

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Meinen Westie habe ich auch von einer Züchterin, sie züchtet nicht im VDH, sondern im ICR. Dies ist kein großer Verein, dennoch vertraue ich ihr voll und ganz. Die verlangte für den Welpen mit Stammbaum, also Ahnentafel, Chip, Entwurmung, Impfung und Futter für ein ganzes Monat 400 Euro.
Ich kenne mich mit diesem ganzen Vereinskram nicht aus. Aber ich denke, ihr habt euch zumindestens vorher informiert. Warum es solche Preisunterschiede bei diesen Zuchtverbänden gibt, weiss ich nicht.

Aber das ist was anderes, als im Internet oder sonstwo, nach dem günstigsten Schnäppchen zu suchen. Hauptsache billig oder noch besser geschenkt. Und hinterher ist das Geschrei dann groß, wenn das Tier stirbt oder die TA Kosten in den Himmel wachsen. Für mich muss ein Tier keine Ahnentafel haben. Aber ich würde eben nie nach Billigangeboten schauen.
Unsere Hunde aus dem TH haben kein Vermögen gekostet. Aber sie sind gesund und absolute Schätze.
 
snoopy984

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Doch, für mich war es schon wichtig, dass ich eine Ahnentafel habe. Eben damit ich weiß, dass nicht irgendwie querbeet gezüchtet wird, keine Inzucht vorliegt usw. Denn wenn diese ausgeschlossen ist, ist die Gefahr für Krankheiten schon ein klein wenig geringer, bzw. gebahnt.

Ich habe einmal einen Hund von Privat gekauft - auch weil er damals günstig war - aber es war mir eine Lehre - EINMAL UND NIE WIEDER!! Maxl war von anfang an Herzkrank, hatte Asthma usw. Er wurde am Ende nicht mal 10 Jahre alt! Er war auch zu 100%iger Sicherheit keine 9 Wochen als wir ihn bekamen - max. 4-6 Wochen alt. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

Wieso es zwischen den einzelnen Vereinen solche Preisunterschiede gibt, weiß ich auch nicht. Wir vertrauen der Züchterin, da wir wie gesagt, schon einmal einen Hund von dort, bzw. einer Bekannten von ihr (Yorkie-Züchterin) hatten und diese kerngesund war.

Ich denke, der Preisunterschied ist einfach darauf zurückzuführen, dass man im VDH für einen Deckrüden um ein vielfaches mehr bezahlt, als in kleineren Vereinen. Denn ich denke auch bei den 400 Euro hat meine Züchterin auch noch gut verdient.
 
simone

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Doch, für mich war es schon wichtig, dass ich eine Ahnentafel habe.
Das ist für mich auch vollkommen in Ordnung. Wenn ich einen Rassehund haben wollte, würde ich auch einen von einem anständigen Züchter haben wollen. Mir wäre dann zwar der Stammbaum immer noch nicht wichtig, aber der gehört dann wohl dazu.

Nur ich will gar keinen Rassehund. Und trotzdem würde ich eben nicht nach einem Billigangebot vom Vermehrer oder aus Polen/Kamerun usw. suchen.

Klar sind auch TH Hunde Überraschungspakete. Vielleicht stammten sie ja ursprünglich auch vom Vermehrer oder sonst woher. Aber trotzdem gibt es mir etwas mehr Sicherheit.
 
Elli1985

Elli1985

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Also ich will auch mal meine meinung dazu los werden :

Ich bin immer noch der meinung ob züchter oder nicht züchter es gibt überall welche die geld machen wollen und welchen denen es wirklich um die Hunde geht. Aber ich würde nur einen hund nehmen wo ich auch weiss wo ich die person erreiche von der ich den hund habe, was im ausland ja nicht wirklich gegeben ist.

Also ich bin auch ehrlich der Meinung das ich nicht mehr wie 800 euro für einen Hund ausgeben würde. Ein Tier ist wie ein Mensch man weiss nie was er bekommen kann. Klar spielt eine Rolle wie sie aufwachsen und wie viel Mühe und Zeit der Züchter investiert.

Des ist halt alles so ein schmaler grad zwischen gut und schlecht. Da ich seit längerem ja auch schon nach der suche nach einem welpen für uns bin kann ich schon mal einiges erzählen auf was ich wert lege

- Wichtig ist das man die welpen vorher besuchen kann und das auch öfrters wie einmal

- wichtig ist das sich der der die hunde verkauft auch für die lebensumstände interessiert und fragen stellt wie der hund aufwächst

- Der hundeverkäufer sollte ihn dir nicht andrehen wollen

- er sollte sich sehr gut über seine tiere auskennen (charakterlich, gesundheitlich usw)

- sie sollten an einen gepflegten sauberen ort aufwachsen und nicht nur in einem raum

- züchter sollte wert drauf legen das die welpen schon von anfang an an einen bestimmten platz, unterlage oder ähnlichem ihr geschäft machen und nicht da wo sie danach auch schlafen

- grünflächen sollten vorhanden sein, so dass man auch davon ausgehen kann sie werden an alltagsgeräusche gewöhnt

- man sollte beide elterntiere sehen können und gegebenfalls deren Papiere

also wen ich was vergessen hab kann ja noch jemand was dazu fügen.
Ich kenn mich ja auch noch nicht so gut aus, wie gesagt ich suche ja selber noch einen hund. :))))
 
snoopy984

snoopy984

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man sollte beide elterntiere sehen können und gegebenfalls deren Papiere
Wirst du aber nicht immer - in der Regel, bzw. sehr häufig siehst du nur die Mutter, denn viele Züchter holen sich einen Deckrüden aus dem Verein.

Aber Grundsätzlich sind deine hier aufgezählten Punkte schon gut.

Allerdings muss ich mal dumm fragen: Wieso muss ein Züchter die Hunde bereits an eine bestimmte Unterlagen gewöhnen, wo sie ihr Geschäft verrichten? Das ist zwar nicht ganz unwichtig, aber ein Züchter wird wohl kaum eine Grasfläche in der Wohnung haben ;) und die Gewöhnung z.B. an ein Katzenklo beim Züchter finde ich nicht in Ordnung von einigen Züchtern. Denn das aus den Welpen wieder herauszubekommen bedarf einiges an harter Arbeit. Im übrigen wird ein Hund in der Regel nicht auf seinen Schlafplatz, bzw. in sein Revier pinkeln ;) (Ausnahmen bestätigen die Regel)

Die Gewöhnung an alltägliche Geräusche findet großteils auch bei dem künftigen Halter statt, da die Welpen in der Regel ab der 08. Woche abgegeben werden uns sie sich dann bis zur ca. 16 Woche in der Welpenprägungsphase befinden. Da ist es wichtig, die Welpen langsam an die alltagsgeräusche heran zu führen. Klar sollten sie beim Züchter nicht isoliert sein und evtl. schon einen Fön, Staubsauger etc. kennen, aber wichtig ist es dann, dass sie es beim Halter nochmals kennenlernen.
 
simone

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Da ich seit längerem ja auch schon nach der suche nach einem welpen für uns bin kann ich schon mal einiges erzählen auf was ich wert lege
Ja und genau das ist der entscheidende Punkt. Für mich ist auch nicht der Preis entscheidend. Aber eben andere Punkte.
Du z.B. suchst seit längerem nach einen Welpen und hast Kriterien, die für Dich wichtig sind (Deine Kriterien finde ich übrigens sehr gut).

Aber die, für die "Geiz geil" ist, denen ist das alles meist völlig wurscht. Billig soll es sein. Und wenn der Hund dann aus dem Kofferraum auf dem nächstbesten Parkplatz kommt, ist das auch egal.
Nur dann darf man hinterher auch nicht heulen. Ausser über die eigene Blödheit.
 
Elli1985

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Na wen das so sein sollte muss ich mich erschrecken fest stellen das wohl in unserer Familie alle etwas blauäugig beim kauf eines hundes waren.

Also meien schwester hat einen aussie
Von meinem Partner die schwester einen Labbi
Und seine Mutter einen shi tzu
und dann haben wir noch einen der papiere hat auch ein retriever

Sehr komisch das alle kerngesund sind bis auf den der papiere hat.

Von daher also ich bin mir sicher das ich keinen hund mit papieren möchte und brauche auch wen das dann eventuell kein richtig reinrassiger hund ist.
Und wen ich einen hund habe muss ichimmer mit krankheiten rechnen.
 
Sinura

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Huhu Harley,

ich finde es ganz toll, dass du in dieser Hinsicht eine Art Aufklärungsarbeit leisten möchtest. Aber:

Vor einigen Tagen stand auf Bild.de ein Artikel wo eine Frau (41) einen Malteser Welpen für 550 Euro erwarb.(zwölf Wochen alt, entwurmt, stubenrein, geimpft, gechipt, mit EU-Pass. Preis: 550 Euro.“ Ein gesunder Malteser-Welpe vom Züchter kostet sonst mindestens 1000 Euro.)
Zu Hause merkte die Käuferin, dass die der Hundwar. Der Tierarzt stellte die schlimme Diagnose: „Marly“ hatte einen Virusinfekt, ein geschwächtes Immunsystem, war nicht geimpft und höchstens vier Wochen alt. Der Veterinärstempel im Impfpass war gefälscht. Der Welpe starb nach zehn Tagen.
Jetzt wird natürlich wieder fürstlich gejammert. Finde es immer interessant das man ja sooooo ein Tierfreund ist und man ja sich ja sooooo sehr einen Hund wünscht.
Nun ich mag kurz anmerken, dass ich persönlich von Bild wenig halte. Hinzu kommt, hat die Käuferin den Wurf gesehen? Oder einfach nur einen scheinbar gesunden Welpen entgegengenommen? Dies lässt dieser Bericht leider alles offen.

Sicherlich leben wir inzwischen auf Grund der Wirtschaftslage in einer zunehmenden Spargesellschaft. Doch das Thema mit den Züchtern ist so alt wie die Hundezucht selbst, also bestimmt keine plötzlich auftretende Modeerscheinung.

In dem Fall dieses Welpen würde ich sogar mit der vorgefertigten Meinung reingehen, dass das Tier aus dem Ausland stammen könnte.

Meiner Meinung nach beschäftigen sich verantwortungsbewusste Menschen im Vorab. Auch sind in guten Büchern wertvolle Hinweise zur Züchterwahl zu finden. Desweiteren sammeln sie brauchbare Infos und sitzen somit mit einer solchen Mogelpackung nicht auf. Solange es Menschen gibt, denen ein billiger Preis wichtiger ist, wie ein pysisch und psychisch gesunder Hund, solange wird es diese Machenschaften geben.
 
Elli1985

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Okay ich kenne auch leider das Beispiel das ich jemanden kenne der so einen Billig hudn gelauft hat.

Ist ein Mischling für 200 euro gewesen.

Naja auf jeden Fall wusste sie nicht wirklich was von dem Hund mutter oder Vater.
Naja dieser Hund war bei vielen Sachen sehr verhaltensauffälig, sehr ängstlich gegenüber allem, hat kot seinen kot gefressen, hat sich in seinen urin gelegt, hat sogar neben seinem essen sein geschäft gemacht.

Deswegen finde ich es besser wen der züchter ihn an ein Kaklo gewöhnt als so etwas kommt dann raus!!!!!

Naja beim Tierarzt wurden zwar keine sonstigen erkranken wie flöhe milben oder ähnliches festgestellt.
Des einzige war er hatte einen Bandwurm der 3 mal behandelt werden musste. was für mcih rückschliessen lässt das er den schon länger hatte.

Also ich kann es echt nicht empfehlen so einen hund auf die schnelle zu hohlen, man muss wirklich mit dem kleinen wieder von null anfangen an essen und trinken gewöhnen und das sollte echt schon gegeben sein.
 
Flixilotte

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@Sinura

Perfekt geschrieben. Spiegelt genau meine Meinung wieder. Hauptsache Geld sparen bei der Anschaffung. Für mich keine Basis für die Anschaffung eines hündischen Partners für die nächsten zehn oder hoffentlich mehr Jahre.
 
snoopy984

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Einer Hundeanschaffung sollte generell eine längere "vorbereitende Phase" vorangehen, mit Fachliteratur, Infos etc.
 
snoopy984

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Na wen das so sein sollte muss ich mich erschrecken fest stellen das wohl in unserer Familie alle etwas blauäugig beim kauf eines hundes waren.

Also meien schwester hat einen aussie
Von meinem Partner die schwester einen Labbi
Und seine Mutter einen shi tzu
und dann haben wir noch einen der papiere hat auch ein retriever

Sehr komisch das alle kerngesund sind bis auf den der papiere hat.

Von daher also ich bin mir sicher das ich keinen hund mit papieren möchte und brauche auch wen das dann eventuell kein richtig reinrassiger hund ist.
Und wen ich einen hund habe muss ichimmer mit krankheiten rechnen.
Wieso willst du dir, nur weil zufällig der Hund mit Papiere krank ist, einen Hund ohne Papiere kaufen? Damit würdest du aber dann doch wieder private "Vermehrer" unterstützen, die mit den Hundewelpen nur Geld verdienen wollen. Das verstehe ich nicht. Weißt du dann, ob da nicht z.B. Bruder & Schwester oder Vater & Tochter miteinander verpaart wurden?

Wir haben bei uns in der Nähe auch eine Westie-"Züchterin". Zumindest nennt sie sich so. Sie ist aber mittlerweile aus allen Zuchtverbänden rausgeflogen, weil sie eben Bruder & Schwester und Vater & Tochter verpaaren hat lassen. Und gerade da kommt es dann zu Erbkrankheiten, Gendeffekten usw. Lass die Finger von vermeintlichen Züchtern, achte auf einen anerkannten Zuchtverein. Andernfalls wirst du gerade bei einer solch überzüchteten Rasse wie du sie willst nicht lange freude haben und das Geld, dass du bei der Anschaffung sparst, schnell beim TA lassen.
Ich spreche im übrigen aus Erfahrung - allerdings beim Yorkie!
 
Elli1985

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Ist jetzt jemand der einen hund ohne papiere hat gleich jemand der einen hundevermehrer unterstützt?
Ich denke mal das hier auch nicht alle Hunde haben mit Papieren!!!
Ich habe ja auch nie gesagt das alle die Hundewelpen haben auch seriös sind und klar hat man wen man einen hund ohne papiere nimmt mehr gefahr das da was schief läuft.
Und ich habe auch nicht erwähnt das ich jetzt voll auf einen hund aus bin der hauptsache billig ist.
Aber bei meinen Vorstellungen gibt es hall grenzen und ich bin nicht bereit mehr wie 800 auszugeben.
Ich bin nicht drauf aus einen hundevermehrer zu unterstützen!!!
 
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