Unerklärliche Symptomatik bei sehr kranker Katze; Blutwerte extrem schlecht...etc.!

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Brändelman

Brändelman

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Hallo! ;)

Wie einige von euch vielleicht schon in einem anderen Thread von mir gelesen haben, geht es um unsere vierjährige Katze Rotzi.
Sie hat ja seit einem guten halben Jahr epileptische Anfälle und bekommt seid dem 20.11.09 Luminaletten, also ein Barbiturat. Die Nebenwirkungen waren dramatisch schlecht! Die Katze war total weggeschossen, reagierte gar nicht mehr, der Kopf und der Hals waren voller dicker blutiger aufgeplatzter Beulen, schwerer Schwindel...das dazu. Wir reduzieren nun die Medikation auf die Hälfte und dann auf ein Viertel.

Hier sieht man eine kleine frisch aufgeplatzte Beule.

-Das nur als Einleitung-

Seit einer guten Woche hat sie aber noch was wirklich gruseliges dazu bekommen und wir sind mit unserem Latein am Ende.
Die Lymphknoten sind so dick und hart, das die Haut spannt und die Katze kaum fressen kann.
Sie niest ein paar Mal am Tag, es kommt ausser ein paar kleinen Blutstropfen aber nichts, kein Nasenausfluss, die Augen sind auch normal...wenn man mal von ihrem erbärmlichem Blick und dem Nickhautvorfall absieht.
Die zweite Blutuntersuchung war ein Schlag für uns!
Wir dachten ja, Leber und Nierenwerte müßten schlecht sein wegen der Medis...vielleicht...aber die waren die Einzigen, die wirklich mittig in der Norm lagen.
Die Thrombozyten waren dramatisch niedrig, die Erys ebenfalls. Eiweiß stark erhöt, die Leukos nur minimal erhöt, absolut im vertretbaren Bereich.
Der Hämatokrit liegt bei etwas über 20, also auch sehr niedrig.
Und noch einige weitere Werte, die mit dem Blut zu tun haben fielen absolut dramatisch schlecht aus.
Rotzi hat kein Fieber, sie trinkt und frißt mäßig, aber sie nimmt was zu sich.
Wir waren gestern sehr lange bei der TÄ, sind alle Eventualitäten durchgegangen und nicht mal annähernd zu einer Diagnose gekommen.
Sie hat mal zwei Sachen weiiiit eingekreist.
Tumor ( Hirn )
Katzenaids...

...tja, sie bekommt wegen den geschwollenen Lymphknoten und dem Schnupfen was pflanzliches von Heel gespritzt, weil sie die Medikation mit Penicillin nicht vertreten mag; im Blutbild sind auch keine Entzündungszeichen. Solange die Barbituratdosierung nicht eingependelt ist, will sie die Katze nicht mit zusätzlichen Medis belasten.

Puuuuuuuuuuuuuuuuh!

Meine Frage an euch:

Habt ihr aufgrund eigner Erfahrungen sowas schon mal erlebt?

Vielleicht habt ihr ja auch aufgrund beruflicher Sachkunde eine Idee.


Wäre für jeden Hinweis/Erfahrungsberichte sehr dankbar.

Liebe vorweihnachtliche Grüße, Inez



 
17.12.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
A

Apollo 13

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Sie hat ja seit einem guten halben Jahr epileptische Anfälle und bekommt seid dem 20.11.09 Luminaletten, also ein Barbiturat.

Hat Diazepam nicht angeschlagen oder warum nehmt ihr ein Barbiturat?


Die Lymphknoten sind so dick und hart, das die Haut spannt und die Katze kaum fressen kann.

Das spricht im großen und ganzen für FIV oder FeLV oder für eine massive Infektion.


Die Thrombozyten waren dramatisch niedrig, die Erys ebenfalls. Eiweiß stark erhöt, die Leukos nur minimal erhöt, absolut im vertretbaren Bereich.

Hm... Dahinter könnte eine Knochenmarkserkrankung stecken. Also wäre FeLV durchaus wieder möglich.

Der Hämatokrit liegt bei etwas über 20, also auch sehr niedrig.

Der is zwangsläufig niedrig, wenn die Erys niedrig sind.

Und noch einige weitere Werte, die mit dem Blut zu tun haben fielen absolut dramatisch schlecht aus.

Könntest du die bitte aufschreiben, vielleicht bildet sich mir dann der Hauch eines Bildes. Momentan tapp ich noch recht im Dunkeln, ehrlich gesagt. Aber ein super typisches Krankheitsmuster hat deine Katze schonmal nicht. Das ist was für einen sehr erfahrenen Tierarzt.


Würde die Epilepsie erklären, aber die Lymphknoten? Da wüsste ich gern den Zusammenhang. Außerdem ist deine Mietz für einen Gehirntumor fast zu jung. Natürlich können auch mal jüngere Tiere nen Tumor haben, aber es ist doch eher selten.


Das wäre durchaus möglich, auch wenn mir hierfür die Erklärung für die Epilepsie fehlen würde. Hat sie denn keinen Schnelltest gemacht?



 
P

preciosa

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Hallo Brändelman,
vielleicht sollte man überlegen, ob dieses Leben für Deine Katze noch lebenswert ist. Es klingt schrecklich, sie muss furchtbar leiden.
Liebe Grüße
Preciosa
 
Brändelman

Brändelman

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@Apollo 13: Danke für deine Schnelle Rückmeldung!

Also die TÄ sagt, das die epileptischen Anfälle nichts mit den dicken Lymphknoten zu tun haben; es sind also zwei Sachen, die man trennen muß voneinander...weiß ich es? Bin kein TA.
Habe nur das wiedergeben können, was ich mir in der Aufregung gestern Abend merken konnte.

Doch, der Schnelltest wurde gemacht, habe bei den Kürzeln was verwechselt.
Sind beide negativ.

Diazepam haben wir bislang nur im Falle eines akuten Krampfanfalles eingesetzt und es ihr ins Maul getropft. Als Dauermedikation macht es doch abhängig....oder?

Die TÄ meinte halt es gäbe eine schwere Katzenkrankheit, die man einwandfrei erst nach dem Tod feststellen kann. Die Symptome sind da vielfältig und man kann das Tier ja auch nicht heilen. Ist das vielleicht FeLV?

Ich habe die Abkürzungen und die genauen Bezeichnungen der einzelnen KK nicht im Kopf. Bin keine TÄ und keine TA-Helferin. Ich kann nur das größtenteils verinnerlichen was man mir erzählt, ob ich es so komplex verstehe ist eine andere Sache.

Wir fahren heute Abend wieder hin zur Spritze. Frage dann mal, ob sie die letzten beiden Blutergebnisse ausdrucken kann, werde diese dann hier einstellen.

Gruss, Inez

@preciosa: Also die Katze ist jung, in den 3,5 Jahren vorher war sie unauffällig. Die Anfälle kamen einmal im Monat. ich denke das war vertretbar. Ein Medikamt muß man nunmal einstellen, das funzt´ nicht von heute auf morgen. Ist bei Mensch nicht anders.
Was nun das akute Krankheitsbild angeht ist es sicher nicht schön, keine Frage, aber sie deshalb einschläfern? Halte ich für verfrüht.
 
A

Apollo 13

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Also die TÄ sagt, das die epileptischen Anfälle nichts mit den dicken Lymphknoten zu tun haben; es sind also zwei Sachen, die man trennen muß voneinander...

Im Großen und Ganzen wäre ich jetzt auf dieselbe Erklärung gekommen. Wie gesagt, eigentlich dürfte es hier keinen Zusammenhang geben.


Doch, der Schnelltest wurde gemacht, habe bei den Kürzeln was verwechselt.
Sind beide negativ.

Also auch der von FeLV? Is nämlich normalerweise eine gekoppelter Schnelltest.


Diazepam haben wir bislang nur im Falle eines akuten Krampfanfalles eingesetzt und es ihr ins Maul getropft. Als Dauermedikation macht es doch abhängig....oder?

Ups... :eusa_doh:


Die TÄ meinte halt es gäbe eine schwere Katzenkrankheit, die man einwandfrei erst nach dem Tod feststellen kann.

DIE schwere Katzenkrankheit, die man erst einwandfrei nach dem Tod feststellen kann, ist FIP. Krampfanfälle würden dazu passen.

 
Brändelman

Brändelman

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@Apollo 13:
Zitat:
Zitat von Brändelman

Diazepam haben wir bislang nur im Falle eines akuten Krampfanfalles eingesetzt und es ihr ins Maul getropft. Als Dauermedikation macht es doch abhängig....oder?



Ups... :eusa_doh:

Was bedeutet das Ups? Habe ich das falsch geschrieben? Weiß halt nur das es bei Menschen so ist.

Ja, das FIP kann es sein. Habe mir gestern die schweren geläufigen KK intensiv anhören müssen-kann da echt nicht auf Anhieb alles behalten. Aber sie sagte das, was du auch geschrieben hast...da kriege ich echt ANGST!!!

Genau, der gekoppelte Schnelltest. Negativ, zum Glück!!

Mehr weiß ich auch nicht.
Wenn die TÄ sich nicht festlegen mag, was soll ich da schon ausrichten?
Sie meinte FÜR FIP spricht im Moment eher weniger als dafür.
Aber ausschliessen tut sie es nicht.
Wenn es nächste Woche nicht besser ist, möchte ich Rotzi röntgen lassen.
Um einen Tumor auszuschliessen;
ist das o.k.? Übertrieben? Man will ja nichts unversucht lassen.
Andererseits möchte ich Rotzi zwischendurch etwas Ruhe gönnen.

Au man, gerade Rotzi!
Die immer geglänzt hat wie ein Lackschuh;
munter, frech, keck, selbstbewußt...würde man sowas bei ihr spontan vermuten?
 
A

Apollo 13

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Was bedeutet das Ups? Habe ich das falsch geschrieben? Weiß halt nur das es bei Menschen so ist.

Mit ups meinte ich: ups, da hast du natürlich Recht.


Wenn die TÄ sich nicht festlegen mag, was soll ich da schon ausrichten?

Mach da aber bitte deiner Tierärztin keinen Vorwurf. Wie gesagt, deine Mietz hat kein klassisches Krankheitsbild. Das bringt jeden Tierarzt an seine Grenzen.

Sie meinte FÜR FIP spricht im Moment eher weniger als dafür.

Gerade fällt mir ein, dass wir mal eine Katze in der Klinik hatten, die außer Krampfanfällen keine Symptome hatte. Erst nachdem alles andere ausgeschlossen wurde, kamen die Ärzte auf FIP und haben es über einen Liquortest diagnostiziert.

Wenn es nächste Woche nicht besser ist, möchte ich Rotzi röntgen lassen. Um einen Tumor auszuschliessen;

Bringt nix, außer es ist ein Riesenmonstertumor. Für einen Tumor brauchst du ein CT oder ein MRT, kostet dich rund 400€.
 
Brändelman

Brändelman

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@Apollo 13: Ich mache meiner TÄ um Gottes Willen keinen Vorwurf. Im Gegenteil, sie ist wirklich sehr " bei der Sache ", nimmt sich viel Zeit und wir fühlen uns dort gut aufgehoben. Ist vielleicht falsch rüber gekommen.

Was würdest du an unserer Stelle machen?
Warten; auf was?
Wegen der Lymphknoten doch Penicillin geben?
Ich meine, die Teile sind so dick und hart, die sind größer als Walnüsse!

Was seit 1,5 Tagen vielleicht positiv anzumerken ist: Die Pupillen sind nicht mehr so weit, Rotzi reagiert wieder auf Geräusche und Ansprache. Sie gibt auch wieder Köpfchen wenn man mit der Hand kommt.

Nur mag sie einfach nicht aufstehen. Sie torkelt, ihr scheint immer noch schwindelig.

Ihr Gewicht von 4 Kg hält sie konstant seit Monaten.

Spricht letzteres nicht eher gegen eine FIP?
 
eifelbiene

eifelbiene

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Ihr Gewicht von 4 Kg hält sie konstant seit Monaten.

Spricht letzteres nicht eher gegen eine FIP?
Leider nicht zwangsläufig. Bei FIP gibt es ja die trockene und die feuchte Form. Bei der feuchten Form kommt es durch die Flüssigkeitsansammlung zur Umfangsvermehrung und somit auch zur Gewichtszunahme.
Bei der trockenen FIP ist lediglich die Entzündung vorhanden.

Aber ganz abwägig finde ich FeLV trotz negativem Testergebnis nicht. Ähnliches habe ich vor einigen Jahren mit meinem Kater Mogli erlebt. Er hatte eine hochgradige Anämie, wollte nichts mehr fressen, hat entsprechend auch Gewicht verloren und bewegte sich kaum noch. Bei der TÄ wurde er von vorne nach hinten gekrempelt ohne dass ein tatsächlicher Befund herauskam. U.a. war auch der Leukose-Test negativ.
Für seine epileptischen Anfälle, die zum Glück nur ganz selten auftraten, hatte ich für den Bedarfsfall Valium zum Spritzen im Haus.

Nachdem wir ca. 3 Wochen ein ständiges auf und ab zwischen Fieber und Untertemperatur und zahlreichen TA-Besuchen hinter uns hatten, ging es plötzlich wieder bergauf mit ihm.

Dreieinhalb Jahre später zeigte er wieder ähnliche Symptome. Diesmal war der FeLV-Test positiv (Kontakt zu fremden Katzen ausgeschlossen).
Interferonbehandlungen zeigten einen kurzfristigen Erfolg. Leider machte letztendlich sein Herzchen schlapp (Herzinsuffizienz bereits seit seinem 7./8. Lebensmonat).

Leider sind ja die Krankheitsbilder von FIV (Katzenaids), FeLV (Leukose) und FIP (Infektiöse Bauchfellentzündung) sehr unspezifisch. Es können viele Symptome auftreten, müssen aber nicht.
 
Brändelman

Brändelman

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Kamen mit dem Gongschlag noch in die Praxis...

nur ganz kurz:

Die Schwellungen der Lymphknoten haben sich von gestern auf heute verdoppelt!

Die TÄ ist sehr besorgt und hat ihr zum pflanzlichen Mittel gegen den Schnupfen Cortison gespritzt.

Rotzi hat eben tatsächlich ein halbes Gläschen HIPP Putenfleisch gegessen und etwas Miamor für Kitten. Vitaminpaste hat sie auch genommen.
Das Cortison hat dahingehend wie erhofft angeschlagen.
Puuuuh, da sind wir erleichtert.
Wenn die Lymphknoten nicht wesentlich abgeschwollen sind bis Montag, werden sie punktiert und eingeschickt.

Melde mich morgen wieder!

Danke euch für die hilfreichen Statements!!!

Lieben Gruss, Inez
 
E

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Guest
Ich hab grad überlegt, dass es sich um ein Lymphosarkom (oder Lymphom, ist glaub ich dasselbe..?) handeln könnte...?
Ich bin mir nicht sicher, ich glaub aber auch hier ist das FeLV der Auslöser.

LG
 
A

Apollo 13

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Die TÄ ist sehr besorgt und hat ihr zum pflanzlichen Mittel gegen den Schnupfen Cortison gespritzt.
Grad eben hab ich mir gedacht: Wetten als nächstes kommt Cortison? Und dann les ich das. Cortison spritzen ist ein Zeichen, dass der Tierarzt am Verzweifeln ist. Natürlich hilft es gegen die Symptome, da es entzündungshemmend ist, die Krankheit bekämpft es aber leider gar nicht.

Im Laufe des Tages ist mir gekommen, dass es ein leukoides Lymphom sein könnte, aber da passen die Leukos nicht ganz dazu.

Ich mache meiner TÄ um Gottes Willen keinen Vorwurf. Im Gegenteil, sie ist wirklich sehr " bei der Sache ", nimmt sich viel Zeit und wir fühlen uns dort gut aufgehoben.
Dann is ja gut. Hab dich wohl falsch verstanden.

Was würdest du an unserer Stelle machen?
Ich merk hier meine Grenzen ganz deutlich. Da merk ich dann halt doch, dass ich nur Student bin und keine Jahre Berufserfahrung habe. Ich denke, ich würde den Schnelltest etwa 3 Wochen nach dem ersten Test wiederholen. Die Antikörper sind nicht immer im Blut vorhanden.

Wegen der Lymphknoten doch Penicillin geben?
Ich weiß nicht recht. Ich glaube, ich würde es nicht machen, da ich keine bakterielle Infektion sehe.
Wie war eigentlich der Lymphozyten Wert, so nebenbei?

Ihr Gewicht von 4 Kg hält sie konstant seit Monaten. Spricht letzteres nicht eher gegen eine FIP?
Ne, eigentlich nicht. Ich habe schon einige Katzen gesehen, die kein Gewicht verlieren.
 
A

Apollo 13

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Ich bin so ein Idiot. Grad fällt mir ein, dass bei uns in der Praxis neulich eine Katze war, die dieselbe Symptomatik hatte, Krampfanfälle und dicke Lymphknoten. Und die hat das leukämische Lymphom.
 
Brändelman

Brändelman

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Das hört sich ja noch schrecklicher an...:(

Also heute früh hat sie endlich ihr gr. Geschäft gemacht, hat sehr gut gefressen und ist deutlich klarer.
Allerdings eiert sie mit der Hinterhand. Als hätte sie keine Gewalt mehr darüber...:(
Sie schaukelt hinten immer hin und her, kann sich schlecht auf den Beinen halten.
Die Lymphknoten fühlen sich heute ganz eigenartig an.
Gestern waren es auf jeder Seite gigantische mächtige " Steine " ( eben sehr hart und groß ) und heute sind sie etwas weicher und scheinen sich in mehrere kleinere deformiert zu haben...unterm Ohr sind auch welche, dafür ist es am Hals nicht mehr so geschwollen.
Schniefen und niesen tut sie aber immer noch. So ca. viermal seit heute 7:00 Uhr.
Sonst war es stündlich mit Blutstropfen.
Werde die TÄ nachher anrufen, habe erst morgen wieder ein fahrtüchtiges Auto, leider. Aber Samstags ist sie auch da, ich denke, sie würde auch nach hause kommen.

Der momentane Zustand ist folgender: Rotzi liegt immer bäuchlings mit den Pfötchen nach vorne und döst/schläft. Reagiert aber sofort auf Ansprache. Appetit ist da, sie gibt Köpfchen und ist wieder sehr umgänglich. Ja, klar, das Cortison...ich weiß...heute Nacht werde ich sehen wie es wirklich um sie steht.
 
Brändelman

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@Appolo 13: Wirklich? Wie sieht es denn aus mit einer Dauermedikation, treten da nicht irgendwann Schäden auf? ( Obwohl: Schlimmer als jetzt geht es wohl kaum ).
Menschen werden ja glaube ich ziemlich " üppig ", lagern Wasser und futtern bis Meppen...na ja, solange es Rotzi damit deutlich besser geht soll mir alles recht sein!!!
 
A

Apollo 13

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Wie sieht es denn aus mit einer Dauermedikation, treten da nicht irgendwann Schäden auf?
Klar, KANN passieren. Aber erstmal muss der jetzige Zustand geändert werden.
Nebenwirkungen können eben die sogenannte Stammfettsucht sein oder auch Diabetes.
Aber die tatsächliche Alternative, sollte es wirklich das leukämische Lymphom sein, ist die Einschläferung.
 
Brändelman

Brändelman

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:022:

Nicht gut...
 
A

Apollo 13

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Aber Nebenwirkungen müssen ja nicht eintreten. Sprich das erstmal mit deiner Tierärztin durch, denn als erstes muss eine Diagnose gefunden werden, bevor mit Medis um sich geschmissen wird.
 
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