Zirkuslektion-Kurs

Diskutiere Zirkuslektion-Kurs im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo! ich würde meinem Isi gerne ZL beibringen,doch nicht ohne erfahrene firsthilfe, um das vertrauen und so aufzubauen , er macht sowas total...
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Jojo20041

Jojo20041

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Hallo!
ich würde meinem Isi gerne ZL beibringen,doch nicht ohne erfahrene
hilfe, um das vertrauen und so aufzubauen , er macht sowas total gerne .Also wenn jemand ein kurs macht oder jemanden kennt der solche kurse macht bitte zurück schreiben
glg Jojo
 
05.08.2006
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Burani

Burani

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huhu

schau mal im internet nach, da werden bestimmt kurse angeboten, oder bei reitställen in der umgebung.

grüße
 
J

Jenny06

Guest
In der Box stehen bleiben



Wofür ist es gut:
Pferd lernt ruhig stehen zu bleiben;es lernt aufmerksam auf den Menschen zu schauen/hören; es lernt das Kommando “Warte!”.

Was brauche ich?
Uhr; Box; Leckerli

  • Das Pferd steht in seiner Box und die Tür steht offen. Dann geht man langsam rückwärts und zwar genau so lange bis das Pferd hinaus möchte. Die Zeit mitstoppen (z.B. 5 Sekunden) und den Abstand zur Box merken (z.B. 4 Meter).
  • Als nächsten Schritt ist die Trainingszeit 3 Sekunden. Das Pferd steht in der Box und Du gibst das Kommando “Warte!” (eventuell auch mit einem Handsignal verbinden). Dann gehe 2 Meter weg und warte drei Sekunden. Danach sofort wieder zurückgehen und währenddessen stimmlich loben “guuut” – beim Ankommen sofort ein Leckerli zur Belohnung geben. Unbedingt solange üben, bis das Pferd 3 Sekunden in seiner Box stehen bleibt.
  • Abstand 6 Meter, die abwesende Zeit wird jetzt verlängert. Wenn dein Pferd es ohne deine unmittelbare Nähe 15 Sekunden aushält, dann kannst du zum nächsten Schritt übergehen.
  • Kurz außer Sichtweite des Pferdes gehen, falls notwendig ist es auch erlaubt. Die Zeit zu verkürzen! Hauptsache das Pferd bleibt in seiner Box stehen.
  • Wenn dein Pferd nun 20 bis 30 Sekunden ruhig stehen bleibt, auch wenn du außer Sichtweite bist, kannst Du den nächsten Schritt angehen und Pferde vorbeiführen – dein Pferd hat noch immer die Aufgabe ruhig in der Box stehen zu bleiben!
Am Ende jeder Sequenz anfänglich ruhig mit Leckerli loben, später aber nur noch mit Stimme! Falls das Pferd nicht in der Box stehen bleibt, einfach den Abstand oder die Wartezeit reduzieren.
Das Pferd zu strafen, wenn es herauskommt bringt überhaupt nichts, da es dann die Strafe mit der Box verbindet und nur noch schneller heraus möchte!


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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Die Brücke und Wippe



Beliebte Trailhindernisse sind die Brücke und die Wippe. Die Brücke besteht in der Regel aus drei oder vier stabilen und miteinander verbundenen Holzbohlen, über die das Pferd vorwärts und/oder rückwärts schreiten soll.
Legt man diese Brücke über ein fixiertes Rundholz, wird daraus eine Wippe. Also ein schwankender, wackelnder Untergrund. Meistens wird die Brücke nur vorwärts überritten. Rückwärts dagegen ist es nur etwas für bereits erfahrene Pferde.
Ist das Pferd mit der Wippe vertraut, kann man auch das Halten auf der Wippenmitte probieren und durch Verlagerung des Körpergewichts die Wippe zum Schaukeln bringen. Beide Aufgaben sind wunderbare Übungen für das Verladen und für natürliche Geländehindernisse wie Holzbrücken!



<H2 style="MARGIN: auto 0cm">Tipps zur Sicherheit:</H2>
  • Achte darauf, dass die Beine Eures Pferdes immer mittig auf dem Podest stehen!
  • Bitte achte darauf, dass die Umgebung ruhig und sicher für Euer Pferd ist!
  • Kontrolliere das Podest: ist es sicher? Stehen Nägel oder spitze Holzsplitter heraus? Gibt es scharfe Kanten?
  • Es ist sicherer, die Beine des Pferdes vor der Übung zu bandagieren. Hast Du das gemacht?
Bewahre immer die Ruge, denn: in der Ruhe liegt der Erfolg!

Was braucht ihr?
Halfter/Trense, Touchiergerte, Podest ( einfach herzustellen aus herkömmlichen Transport-Paletten, deren Zwischenräume mit weiteren Latten verschlossen wurden, evtl. mit Teppich überziehen - ist optisch ansprechender!)

Wie gehe ich vor? (siehe auch "Bergziege")
Generell bleibt man anfänglich vor dem Hindernis stehen und lässt das Pferd schnuppern, um die Sache zu beurteilen.
Bei meinem Pferd bin ich recht unkonventionell vorgegangen - nachdem mein Pferd aus den vorangegangen Lektionen bereits gelernt hat, einen bestimmten Fuß zu heben, wenn das Bein touchiert wird, stellte ich mich vor das Podest, habe mein Pferd direkt davor anhalten lassen und habe erst ein Bein touchiert, das es dann anhob und aus Platzgründen auf dem Podest abstellen hat müssen und dann Lob, Lob, Lob...! Habe diesen Teilschritt mehrfach wiederholt, habe dann auch einzeln das andere Vorderbein touchiert.
Stellt es beide Beine einzeln auf Anforderung auf dem Podest ab, ist der Moment für den nächsten Schritt gekommen - beide Beine hintereinander auf das Podest zu touchieren - und sofort loben, loben, loben! Anfänglich stand meine Stute nur kurz oben, inzwischen liebt sie diese Position und möchte gar nicht mehr runter kommen, da sie einen guten Aussichtspunkt dort oben hat!

Steigerungsmöglichkeit:
mit allen 4 Beinen auf dem Podest stehen ==> Bergziege

<H2 style="MARGIN: auto 0cm">Tipp zum Selberbauen:</H2>http://www.tinkerwelt.de/images/traktorreifen.jpg
<H3 style="MARGIN: auto 0cm">Ein alter Traktorreifen</H3>als Podest, Futteraufe oder ähnliches noch zu gebrauchen!
Ihr möchtet ein Podest, habt aber nicht das Geld um ein teures Trainingsutensil zu kaufen? Kein Problem, hier findet ihr einen guten Tipp, wie es einfach und günstig herzustellen geht:

Du brauchst: einen alten Traktorreigen mit ca. 90 cm Durchmesser, eine entsprechend große, runde Sperrholzplatte und ein paar Holzstreben.

Wie baust Du es zusammen? Die Sperrholzplatte wird in der Größe des Reifens rund ausgesägt (die meisten Bauläden bieten diesen Service für wenig Geld oder gar umsonst an). Stabilisiere zunächst den Traktorreifen innen mit den Holzstreben und schraube danach die ausgesägte Sperrholzplatte auf den Reifen.

Welche Maße hat das Podest? Diese Eigenskonstruktion wiegt ca. 40 kg und ist ungefähr 35 cm hoch. Sie läßt sich durch die Runde Form gut rollen.

Wie kann ich es sicher machen? Damit Dein Pferd nicht abrutscht, kannst Du die Sperrholzplatte mit einer Gummimatte, Kokosfasern, einem alten Teppich oder Kunstrasen bespannen.



Die Verbeugung:

Die Verbeugung wird mit gestreckten Beinen ausgeführt, wobei die Vorhand dem Boden näher kommt. Der Kopf geht durch die Vorderbeine nach hinten durch und bleibt knapp über dem Erdboden.

Was brauche ich?
Eine Trense/ Halfter, Touchiergerte, Leckerli

Wie gehe ich vor?
Am besten übt man die Verbeugung vor dem Kompliment, da das Pferd sonst gerne ein Vorderbein zurücknimmt, um in das Kompliment zu gehen.
Zu Beginn wird das Pferd in einer möglichst gestreckten Position aufgestellt werden, d.h. Vorder- und Hinterhand sollen möglichst weit voneinander entfernt sein. Als nächstes gewöhnen wir das Pferd daran, das Leckerli kurz über dem Boden zu bekommen ( noch nicht zwischen den Vorderbeinen!). Nimmt es das an, kann man zum nächsten Schritt übergehen: das Leckerli wird von hinten durch die Vorderbeine gereicht und das Pferd wird so nach und nach Richtung hinten (zwischen den Vorderbeinen durch) gelockt. Das Pferd tut sich leichter, wenn die Vorderbeine natürlich breit auseinander stehen, da es so bequem mit dem Kopf durchkommt.
Nach den ersten Erfolgen verbindet man die Lektion mit einem bestimmten Signal, körperlich und stimmlich, z.B. an der Gurtlage klopfen, Signalwort sagen (z.B. "Plie") und dann mit dem Leckerli das Pferd in die gewünschte Position locken.
Nach einigen erfolgreichen Übungstagen geht man dazu über, die Belohnung erst nach der Ausführung der Verbeugung zu geben. Mit der Zeit, bei zunehmender Geschicklichkeit und Balance des Pferdes, wird es sich immer tiefer und länger Verbeugen.

 
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J

Jenny06

Guest
Das Pferd im Kompliment

Das Pferd auf dem Weg nach unten

Wofür?
Bei dieser Lektion stützt sich das Pferd auf dem Karpalgelenk ab, das andere Vorderbein bleibt dabei nach vorne gestreckt. Diese Position kann man manchmal auch entdecken, wenn ein Pferd unter dem Zaun hindurch frisst, also eine durchaus natürliche Bewegung für das Pferd!

Was braucht ihr?
Trense, Longe, Touchiergerte, einen Arbeitsplatz mit weichem Untergrund (damit sich das Pferd beim Knien nicht verletzt!)

Wie gehe ich vor?
Zuerst das Pferd an Leckerlis zwischen den Vorderbeinen gewöhnen ( Vorübung: Verbeugung!). Findet das Pferd das Leckerli zuverlässig, dann kann man zur nächsten Stufe weitergehen.
Das Pferd möglichst breitbeinig aufstellen, damit es genügend Stabilität/Gleichgewicht für die Lektion hat.
Dann stellt man sich z.B. links neben das Pferd, und gibt das Kommando für das Kompliment (z.B. "Kompliment"), zum Pferdekopf schauen und mit der linken Hand den Pferdefuß anwinkeln und mit der rechten Hand ein Leckerli zwischen den Vorderbeinen reichen. Wenn sich das Pferd danach bückt, gleich belohnen!
Das Pferd wird nun weiter und weiter hinuntergelockt, bis das Vorderfußwurzelgelenk und das Röhrbein dem Boden nahe kommen und als Endergebnis schließlich berühren. Dabei das Vorerfußwurzelgelenk möglichst senkrecht abstellen, da das Pferd sich nur so gut abstützen kann, sonst wird es wahrscheinlich gleich wieder aufspringen!
Wenn das Pferd sich zum ersten mal auf dem Bein niedergelassen hat, sofort für den Tag aufhören und loben, loben, loben!
Wenn diese Übung zuverlässig und konstant klappt, dann könnt ihr zum nächsten Schritt weitergehen. Hier wird das Pferd dazu aufgefordert ins Kompliment zu gehen, bekommt jetzt aber erst die Belohnung, wenn es wieder steht. Wenn es vorher unaufgefordert aufsteht, bekommt es keine Belohnung und muss sich erneut niederknien und wird ganz deutlich aufgefordert aufzustehen.
Abschließend muss man das Pferd daran gewöhnen, ohne die helfende Hand auszukommen und trotzdem die Lektion richtig auszuführen. Hierfür wird das Röhrbein des Pferdes angeklopft und sobald es das Bein hebt, nimmt man das Bein in die Hand und führt es nach unten, wie gewohnt. Man geht dann dazu über, immer weniger mit der Hand zu helfen.
Am Ziel ist diese Lektion, wenn das Pferd ohne Hilfe, nur durch verbale Aufforderung hinkniet und solange unten bleibt, bis man es wieder zum Aufstehen auffordert.




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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Bergziege



Was braucht ihr?
Halfter, Führstrick, Touchiergerte, evtl. Podest und 2 Stangen, Platz oder Wiese.

Wie wird's gemacht?
Halte das Pferd an. Gebe das Kommando, z.B. "Ziege". Touchiere die Hinterbeine des Pferdes so lange, bis es sie anhebt und ein Stück weiter vorne wieder absetzt. Anschließend richte die Vorderbeine auf die selbe Art und Weise zurück, solange bis die Hinter- und Vorderbeine dicht beieinander stehen. Die Beine können auch - falls das Pferd es zulässt- mit den Händen zusammengestellt werden.
Talentierte Pferde schaffen es die Hufe so dicht zusammenzustellen, dass sie auf einer Serviette Platz hätten!

Alternativ:
Als Begrenzung parralell an der Vorder- und Hinterhand Stangen hinlegen. Wenn das Pferd die Beine enger stellt, die Stangen näher zusammenrücken, um dem Pferd eine visuelle Hilfestellung zu geben!

Wichtig:
Bei dieser Übung soll der Hals und Kopf des Pferdes tief gehalten werden, um eine optimale Dehnung des Rückens zu erlangen (Rücken des Pferdes wölbt sich dann nach oben!). Um dies zu erreichen, kann man das Pferd mit allen 4 Hufen eng stellen und anschließend ein Leckerlie von vorne/unten geben. Das Pferd sollte nach einiger Zeit die richtige Kopfhaltung für die "Bergziege" erlernt haben!


<H3 style="MARGIN: auto 0cm">Bergziege</H3>Steigerung:
Diese Übung auf dem Podest machen. Wichtig: Stelle Dich dabei vor das Tier, um den Fluchtweg nach vorne zu versperren. Abgestiegen wird stets (!) nach hinten (rückwärts), um Verletzungen zu vermeiden!
Peter Pfister empfiehlt sogar, in dieser Stellung auf dem Podest Drehungen, sowie Vorder- und Hinterhandwendungen durchzuführen, um dem Pferd Balance und Versammlung beizubringen. Ebenso kann diese Übung - wegen des aufgewölbten Rückens- als Vorstufe zur Piaffe trainiert werden.


<H1 style="MARGIN: auto 0cm">Knien


beim Abknien

Bei dieser Lektion stützt sich das Pferd auf beiden Karpalgelenken ab. Diesen Bewegungsablauf findet man bei Pferden, wenn sie sich ablegen wollen. Deshalb ist diese Lektion die Vorübung (neben der "Bergziege") zum Abliegen!

Was braucht ihr?
Unbedingt einen weichen Boden auswählen (ohne Steinchen etc.); Halfter oder Trense; Gerte und Leckereien

Wofür ist die Übung gut?
Gymnastizierung; Vertrauensarbeit; Vorübung zum Abliegen


<H3 style="MARGIN: auto 0cm">Wichtige Vorraussetzung:</H3>Ein weicher Untergrund für die Pferdebeine!
Wie gehe ich vor?

Das Pferd sollte bei dieser Übung bereits das Kompliment auf beiden (!) Beinen sicher beherrschen und beliebig lange unten bleiben. Diese Lektion kostet das Pferd wesentlich mehr Überwindung als beim Kompliment, da es sich in eine abhängige Position begibt und seinen Fluchtreflex für diesen Moment unterbinden muß.

Zu Beginn laßt ihr das Pferd das Kompliment auf einer Seite machen. Hat es sich unten niedergelassen, muß das andere Bein mit der Gerte touchiert werden. Meist begreifen die Pferde schnell, dass sie auch das andere Bein abwinkeln sollen. Falls das Pferd Schwierigkeiten hat, kann man auch mit der Hand nachhelfen.

Ist das Pferd nun endlich unten angelangt, kann man es mit einem Leckerlie eine Weile vom Aufstehen ablenken. Anschließend das Kommando zum Aufstehen geben. Viele Pferde bleiben zu Beginn leichter unten, wenn man selbst in die Hocke geht.

Hat das Pferd die Lektion begriffen, wird es meist gleichzeitig mit beiden Beinen einknicken, da dies wesentlich einfacher für das Pferd ist, als jedes Bein einzeln abzuwinkeln.

http://www.tinkerwelt.de/images/meladyknien2b.jpg
<H3 style="MARGIN: auto 0cm">Vertrauen:</H3>Das Pferd muß seinem Menschen vertrauen, wenn es sich abknien soll.
Die einzelnen Lernabschnitte:

1. Pferd beherrscht sicher das Kompliment auf beiden Seiten und bleibt beliebig lange unten.
2. Das Pferd geht ins Kompliment und man touchiert das andere Bein zum Abwinkeln nach unten(...oder aber hilft mit der Hand nach).
3. Das Pferd geht gleichzeitig mit beiden Voderfußwurzelgelenken nach unten.
4. Das Pferd bleibt stets länger unten (evtl. Leckerlie geben und selbst in die Hocke gehen).
5. Das Pferd bleibt unten, bis es das Kommando zum Aufstehen bekommt.





</H1>
 
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Jenny06

Guest
Das Überkreuzen



Das Pferd lernt bei dieser Übung, dass es seine Vorderbeine überkreuzt. Das Endziel sollte sein, dass das Pferd sowohl das rechte, als auch das linke Bein überkreuzen kann.
Dies ist eine witzige Zusatznummer für eine Zirkusvorstellung und garantiert ein Lacherfolg!

Wofür ist es gut?
Koordination, Konzentration, Balance

Was brauche ich?
Gerte, Leckereien



Mit welcher Seite fange ich an?
Bitte immer mit der "Schokoladenseite" beginnen. Das heißt, die Seite, die dem Pferd leichter fällt, sollte die Anfangsseite sein. Schließlich sollte diese Übung von beiden Seiten abverlangt werden.


Wie gehe ich vor?
Stelle Dich zu Beginn vor das Pferd. Nun tippe mit der Gerte die rechte Schulter des Pferdes an und gib Dein verbales Kommando dazu (z.B. "Cross"). Zeitgleich kann man anfangs leicht gegen die Schulter drücken, so dass das Pferd das Gewicht auf die rechte Seite verlagert und dadurch das linke Bein leicht anhebt. Sobald dies geschieht, kann man mit dem eigenen Fuß den entlasteten Huf des Pferdes zur rechten Seite verschieben. Zu Beginn meist maximal vor den anderen Huf. Dies reicht zu diesem Übungszeitpunkt vollkommen - da das Pferd nun erst einmal lernen muß, dass es sein Gleichgewicht auch so gut halten kann! Je öfter man die Übung wiederholt, desto ausbalancierter wird auch das Pferd werden und zentimeterweise weiter überkreuzen!


Steigerung:
Ihr stellt Euch vor Euer Pferd, sozusagen als "Spiegel" und wenn ihr die Beine deutlich nach rechts überkreuzt (kombiniert es anfangs mit der oben erwähnten Gertenhilfe an der rechten Schulter), dann geht es nach rechts. Kreuzt ihr nach links (und gebt anfangs die Touchierhilfe an der linken Schulter), dann kreuzt es nach links.
Nach und nach sollte das Pferd nun auf Euch sehen und wenn ihr mit deutichen, großen Schritten nach rechts geht, während ihr frontal vor dem Pferd steht, sollte es mitgehen, bzw. auch nach links.


Folgende Probleme können auftauchen:

Mein Pferd hat Angst, die Balance zu verlieren!
Dies kann bei einigen Pferden der Fall sein. Hilfreich ist es in solchen Fällen, das Pferd seitlich an einer Bande/Wand zu positionieren, damit es zumindest eine "optische" Sicherheit hat!

Was soll ich tun, mein Pferd tritt beim Touchieren an der Schulter weit nach vorne aus?
Dies kann der Fall sein, wenn man dem Pferd zuerst den spanischen Schritt gelernt hat. Deshalb ist es sinnvoll, diese Übung vor der Lektion "spanischer Schritt" einzustudieren.
Falls dies nun nicht mehr möglich sein sollte, geht es natürlich auch, dass man seitlich neben dem Pferd steht und die Schulter touchiert.

Mein Pferd kreuzt gar nicht!
In so einem Fall tut es gut, einen Helfer zur Hand zu haben. Bitte den Helfer das angehobene Bein in die Hand zu nehmen und sacht zur Seite zu stellen.

"Der Vertrauensbeweis"- das Liegen

<H3 style="MARGIN: auto 0cm">Das Liegen</H3>"der" Vertrauensbeweis schlechthin.
Zubehör:
Wie beim Kompliment

Vorgehen:
Das Pferd muss die Lektion Knien sicher beherrschen. Als nächstes bringe Deinem Pferd bei, jedes Hinterbein auf Touchieren mit der Gerte hin zu heben. Dabei gehe am besten wie beim spanischen Schritt vor.
Als nächstes lasse Dein Pferd zunächst knien. Wichtig hierbei: auf die Seite stellen, auf die das Pferd sich legen soll, sonst werden Sie möglicherweise von den Beinen getroffen!
Soll es sich auf die rechte Seite legen, dann drehe seinen Kopf nach links, um ihm so das Hinlegen zu erleichtern (beim Ablegen links, den Kopf entsprechend auf die andere Seite legen).
Touchiere nun die Hinterbeine. Dein Pferd sollte sich nun nach einigen Versuchen hinlegen.
Sobald das Pferd liegt, muss es häufiger belohnt werden, damit es nicht in Versuchung gerät, gleich wieder aufzustehen.
Diese Übung setzt ein extremes Vertrauen des Pferdes in seinen Trainer voraus, da es aus dieser Position nicht schnell fliehen kann!


<H1 style="MARGIN: auto 0cm">Sitzen


Was braucht ihr?
Trense, Longe, Touchiergerte, evtl. Leckerli, weicher Hallenboden erforderlich!

Wie wird es gemacht?
Diese Lektion wird aus dem Liegen abgeleitet. Sie ist extrem schwer, weil das Sitzen nur ein kurzer Moment im Bewegungsablauf des Aufstehens ist. Deshalb muss das Pferd extrem langsam und entspannt mit dem Aufstehen beginnen, damit man es im richtigen Moment in der Bewegung bremsen kann.


Ein Kommando wie "ruhig" oder "bleib liegen" sollte ihm bereits vertraut sein.
Wenn das Pferd auf der rechten Seite liegt, muss der Kopf nach links gehalten werden. Damit das Pferd nicht zu schnell aufsteht, kann man vorsichtig das linke Vorderbein nach vorne ziehen. Dadurch ist ihm beim Aufstehen die Schulter im Weg und es kann nicht plötzlich aufstehen.
Bleibt das Pferd ruhig, ziehen sie auch das andere Bein nach vorne und versuchen Sie mit leichtem Druck an der Brust das Pferd langsam aufzurichten.
Gleichzeitig das Kommando "Sitz", als auch die Beruhigung "ruhig" wiederholen


</H1>
 
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Jenny06

Guest
Spanischer Schritt

Der spanische Schritt ist eine Schrittfolge, bei der die Vorderbeine in die Waagrechte, oder darüber hinaus gehoben werden. Die Schrittfolge ist dabei etwas verlangsamt, jedoch nicht verändert!

Was braucht ihr?
Halfter/Trense, nicht zu harte Gerte - am besten um die 1,20 m lang, Führstrick, evtl. Leckerli, am besten einen Reitplatz.

Wie geht ihr vor?

Vorraussetzung für den spanischen Schritt ist, dass das Pferd bereits gelernt hat, auf das Touchieren mit der Gerte hin, die Hufe zu heben.
Bei dem nächsten Schritt ist es eine Frage des richtigen Timings. Nun führe man das Pferd von der linken Seite mit der rechten Hand. Man muss das Pferd in dem Moment abbremsen, in dem es (z.B.) den linken vorderen Huf heben will und berührt gleichzeitig das Bein mit der Gerte. Es wird belohnt, wenn es den Schritt betont ausführt. Anfangs ist es meist nur minimal, d.h. das Pferd zögert nur einen Moment, bis es den Fuß wieder normal absetzt - oder es hebt den Huf vielleicht nur ein paar Zentimeter höher - und dann: Loben, Loben, Loben! Dann mit dem Pferd 2 Schrittfolgen gehen und das rechte Bein wieder bremsen, in dem Moment des Abfußens (siehe auch Polka").
Um dem Pferd das Anheben des Beines zu erleichtern, dreht man den Kopf immer etwas von dem Bein weg. D.h. Hebt das Pferd den linken Fuß, den Kopf leicht nach rechts drücken etc.
Bei der eigenen Stellung ist es wichtig, beim spanischen Schritt nicht vor das Pferd zu gelangen, da dies a) die Bewegung abbremsen würde und b) gefährlich ist, da das Pferd beim Bein heben, verletzen könnte. Ebenso ist es natürlich wichtig, dass man bei einer schwungvollen Bewegung wie der "spanische Schritt" selbst nicht schlapp nebenher schlurft, sondern auch mit Schwung voran schreitet!
Zu erwähnen ist, dass natürlich am Anfang nur einzelne "angehobene Schritte verlangt werden und erst im Laufe der Zeit beide Vorderbeine im Wechsel im "spanischen Schritt" vorwärts gehen.

Lernphasen:

  • Das Pferd hebt beim Touchieren das gewünschte Bein an. Direkt aus dem Anheben heraus macht das Pferd einen Schritt. Die sog. "Polka" wird eingeübt ( d.h. nur bei jeder 2. oder 3. Schrittfolge wird vom Pferd verlangt, jeweils das rechte oder linke Bein zu heben, dann wieder 2-3 Schrittfolgen ohne "spanischen Schritt") -
  • "leere Schrittfolgen dann langsam reduzieren ==> Das Pferd streckt die Vorderbeine bei jedem Schritt.
  • Die Hilfen vom Boden aus:
  • Der Ausbilder führt das Pferd von links, wie üblich mit der rechten Hand und hält dabei die Gerte in der linken Hand Das Pferd wird leicht abgebremst.
  • Wenn das linke Bein höher gehoben werden soll, muss man abbremsen, in dem Moment in dem das rechte Bein belastet wird! Die Gerte berührt das zu streckende Vorderbein. Gleichzeitig wird der Kopf in die Gegenrichtung gebogen.
  • Fertig ist der spanische Schritt!
Fehlerquellen:



Warum bleibt die Hinterhand des Pferdes aus?

Der Ausbilder verlangt vermutlich zu viele Tritte auf einmal! Weniger ist oftmals mehr!
Bitte nur wenige - aber korrekte Schrittfolgen abverlangen ! Dann langsam Steigern. Bitte immer positiv die Übung beenden, bevor das Pferd nicht mehr untertritt.

Ebenso kann das Nachtouchieren eines Helfers an der Hinterhand hilfreich sein.


Das Pferd hebt die Vorderbeine nur wenig an:

Manchmal muß dem Pferd einfach noch Zeit gelassen werden, bis es bei entsprechend viel Übung erhabene, hoch angehobene Tritte zeigt oder der Ausbilder muß die Aufforderung zum spanischen Schritt intensivieren, bis das Pferd entsprechen reagiert! Falls dies der Fall ist, sofort loben und eventuell aufhören und auf die Weide stellen.


Das Pferd hebt die Beine nicht hoch genug:
Bitte weiterüben! Natürlich dauert es eine ganze Weile, bis das Pferd in der Lage ist, die Beine bis zur Waagrechten anzuheben. Anfangs wird es nur wenig "Aktion" zeigen, aber mit der Zeit werden die Tritte erhabener. Darüber hinaus hängt die Höhe natürlich auch von der jeweiligen "Schulterfreiheit" des Pferdes hat. Je mehr "Schulterfreiheit", desto höher kann das Pferd die Beine heben -


<H1 style="MARGIN: auto 0cm">Spanischer Schritt rückwärts</H1><H2 style="MARGIN: auto 0cm">Der spanische Schritt rückwärts


Wenn Euer Pferd den spanischen Schritt nun vorwärts in Perfektion beherrscht, könnt ihr die nächste Lektion angehen. Den spanischen Schritt "rückwärts"! Oftmals ist diese Lektion sogar einfacher für Euer Pferd, als vorwärts!

Ihr braucht:

Gerte zum Touchieren; Kappzaum

Wie geht ihr vor?
Ihr steht am Hufschlag der Bahn, an der Innenseite des Pferdes - allerdings dieses mal ein wenig weiter vor der Schulter. Dann fordert man das Pferd zum Rückwärtstreten auf - eine kurze Halteparade und Anheben des inneren Beines - wieder Rückwärtstreten - Halt - Anheben des inneren Beines etc. .

Dies wird nun links und rechts gemacht, bis das Pferd das Bein anhebt und dann zurücksetzt. Mit Geduld und viel Lob erlernt das Pferd sehr rasch, dass es abwechselnd sein Vorderbein heben und dann zurücktreten muss.

Bitte aber diese Übung nur kurz machen, um die Vorwärtstendenz des Pferdes nicht zu vernachlässigen!


Drehung

Um sich selbst drehen

Was wird benötigt?
Longe und Leckerlies
Wie wird es gemacht?
Stellt Euer Pferd in der Mitte eines Reitplatzes ab. Nun befestigt ihr die Longe einseitig (!) am äußeren Trensenring und führt die Longe entlang des Pferdekörpers, um den Pferdepopo, nach innen, wo ihr steht.

Nun gebt das Kommando (z.B. "turn") und gebt einen weichen Zug am Trensenring; gleichzeitig bitte ein Stimmsignal und/oder ein Handsignal einbauen.

Durch den äußeren Zug am Trensenring wird sich nun das Pferd um die eigene Achse drehen. Sobald es mit seinem Kopf bei Euch angekommen ist, belohnt es!

Dies mehrfach an der Longe und mit Stimm- und Handsignal wiederholen und anschließend ohne Longe trainieren.

Nun habt ihr ein Pferd, dass sich auf Fingerwink hin, um die eigene Achse dreht!



Hoffe ich hab dir geholfen...

</H2>
 
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