Pferd von Jährlingsalter an selbst aufziehen? Eure Meinung

Diskutiere Pferd von Jährlingsalter an selbst aufziehen? Eure Meinung im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo Leute =) Mir schwirrt zz eine große Frage im Kopf herrum.... Ich will mir in 3-4 Jahren (nach meiner Ausbildung und wenn ich einen festen...
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molledaisy

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Hallo Leute =)

Mir schwirrt zz eine große Frage im Kopf herrum....

Ich will mir in 3-4 Jahren (nach meiner Ausbildung und wenn ich einen festen Job hab)
Endlich den Traum von einem Pferd erfüllen.
Bin auch schon täglich auf der suche im i-net nach tollen Verkauspferden... (mein Traum wäre ja ein Hafi oder ein Frise xD)
(jaja
ich weiß noch viel zu früh aber ich male mir dann immer aus wie es wäre ein Pferd zu haben uswuswusw)
Dabei begegnet mir immer wieder die Frage, wie es wäre einen Jährling oder ein Jungpferd mit 3-4 Jahren zu kaufen.
Ich meine es wäre doch nur das beste wenn man von Anfang an bei der Ausbildung des Pferdes beteiligt wäre.
Klar ich würde das Pferd in gute Ausbilderhände geben aber das tolle wäre hald selbst daran mitzuarbeiten
und die Entwicklung des Pferdes mitzuerleben.

Zum Thema Geld, Zeit, Verantwortung, Arbeit,... - dadrüber bin ich mir schon lange im klaren;)

Aber zu meiner eigentlichen Frage... Denkt ihr das ist nur ein Spinnertraum und es ist unmöglich als Erstpferd
ein noch rohes Pferd zu kaufen und ich soll mir lieber ein erfahrenes Tier kaufen?

Hat jemand von euch Erfahrung damit, hat vll jemand schon selbst ein Jungpferd gekauft?

Ich selbst Reite seit meinem 8ten Lebensjahr, seit 2 Jahren 2-3 mal in der Woche regelmäßig.

Freue mich schon auf eure antworten=)
 
07.01.2010
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
A

Apollo 13

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Die entscheidenden Fragen:
1. wieviel Erfahrung hast du mit Pferden?
2. Wieviel Erfahrung hast du mit nicht eingerittenen Pferden?
3. Wieviel Erfahrung hast du allgemein mit Jungpferden?

Ich persönlich wollte früher immer ein erwachsenes Pferd, das aus dem gröbsten draußen ist. Die letzten vier Jahre habe ich mich aber jetzt um das Fohlen meiner Reitbeteiligung mitgekümmert und helfe seit einem Jahr auch beim Einreiten mit (Bereiter ist natürlich auch dabei). Und inzwischen will ich als erstes Pferd ein Fohlen. Es ist einfach schon was anderes und bringt eine ganz andere Bindung zum Pferd. Aber ohne die Erfahrung der letzten vier Jahre, würde ich mich NIEMALS an ein eigenes Fohlen wagen. Außerdem habe ich ja auch die Besitzerin noch zur Hand, die schon drei Fohlen groß gezogen hat.
 
molledaisy

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1. wieviel Erfahrung hast du mit Pferden?
Mit Pferden allgemein habe ich würde ich jetzt so sagen schon einiges an erfahrung gesammelt und kann gut mit ihnen umgehen (was nicht zulezt an dem Reitstallwechsel vor 2 einhalb jahren liegt der mir wirklich gut tat ich habe viel über die Pferde an sich, ihr verhalten und ihre Handhabung (nach NHS) gelernt)


2. Wieviel Erfahrung hast du mit nicht eingerittenen Pferden?
3. Wieviel Erfahrung hast du allgemein mit Jungpferden?
Im mom leider noch keine wirkliche erfahrung.
Da bei uns im Stall aber in 4-5 Monaten ein Fohlen von meiner lieblingsstute geboren wird, das auch im dem Stall aufwächst, eingeritten und behalten wird, hoffe ich das ich da einiges lernen kann.
Es ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis ich wirklich meinen Traum erfüllen kann...

In der ähnlichen situation bin ich auch... d.h. früher wollte ich immer ein sicheres Braves Pferd das durch nichts zu erschüttern ist,
aber je mehr ich mir Pferden zu tun habe, und je besser ich reiten kann würde es mich reizen
zumindest das Fohlen aufwachsen zu sehen und dabei zu sein.
Auch weil ich mein Pferd nach NHS halten und reiten will....
 
Danny1980

Danny1980

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hey.....also die anschaffung eines jährlings sollte wirklich gut überlegt sein. ich weiß wovon ich rede.....hab viel drüber nachgedacht ob ich mir das antun soll. erfahrungen sind reichlich da, so das ich mir das zugetraut habe. das fohlen abc wurde tomtom damals woanders beigebracht, ich hab ihn mit anderthalb jahren bekommen. er war nen sausack, hat mir in seiner ausbildung schweiss, kraft, zeit und viele schmerzen in meinen armen, beinen, schultern und rücken verursacht. zudem kamen noch einge verletzungen, kaputte zäune, nen zertrümmerter anhänger etc. nach kastration und ausgiebigem und abwechslungsreichem training ist er dann mal ruhiger geworden und hat sich zu nem tollen partner auf 4 hufen entwickelt.......obwohl so mit seinen 11jahren ist er immer noch recht kindisch und macht viel blödsinn. :0)

was ich gut finde ist das du dir zu seiner ausbildung die hilfe eines bereiters bei holst, ich hab tomtom selbst eingeritten und ausgebildet - allerdings mit ganz weniger hilfe einer freundin die bereiterin ist. versuch in den jahren die du noch hast dir noch mehr erfahrungen anzueignen. ich hab die erfahrung gemacht das man nie auslernt in der pferdewelt...egal wie alt man ist oder wielange man mit pferden schon zu tun hat.

nach tomtom´s ausbildung habe ich einige pferde noch ein- und angeritten, beim fohlen abc mitgeholfen und nen hengst auf die hengstleistungsprüfung vorbereitet. zudem würde ich immer wieder mir nen jährling oder nen 2jährigen holen. so weiß ich woher er seine macken hat, falls diese sich beim reiten mal einschleichen sollten... ;0)
 
molledaisy

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was ich gut finde ist das du dir zu seiner ausbildung die hilfe eines bereiters bei holst,
ja das ist mit schon sehr wichtig, ich will ja auch das auf mein vieleicht zukünftiges Pferd
Richtig eingeritten wird, von jemand der da schon länger erfahrung hat
(wobei ich jetzt direckt an meine RL denke :-D
die hat auch schon einige Pferde eingeritten und da ich mein Pferd auch bei ihr unterstellen wollen würde wär das eig. Perfekt xD)

versuch in den jahren die du noch hast dir noch mehr erfahrungen anzueignen
Ja das werde ich auch, ich will jetzt schon alles mögliche lernen um gut darauf vorbereitet zu sein=)
habe ja gearde einen longenkurs gemacht und bald nehmen ich als zuschauer an einem Parellikurs teil um mir das mal genauer anzuschauen=)
Auserdem tu ich natürlich auch sonst noch ganz viel lernen xD)

ich hab die erfahrung gemacht das man nie auslernt in der pferdewelt...egal wie alt man ist oder wielange man mit pferden schon zu tun hat.
Ganz meine Meinung!!

so weiß ich woher er seine macken hat, falls diese sich beim reiten mal einschleichen sollten...
Ja das ist eig. der hauptgrund warum ich mir überlege schon ein junges Pferd zu kaufen.
Erst habe ich mir überlegt ein junges Pferd als 2t Pferd zu kaufen aber wer weiß was die zukunft bring, ist ja nicht gerade billig leider....;)

Wielange hat es gedauert bis deim Tomtom relatiev umgänglich unterm sattel usw war?^^
Bez wielang dauert das allgemein so bis ein Pferd gelernt hat sich mit dem reiter tragen zu können usw?

thx für eure antwortem=)
 
Danny1980

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Wielange hat es gedauert bis deim Tomtom relatiev umgänglich unterm sattel usw war?^^
Bez wielang dauert das allgemein so bis ein Pferd gelernt hat sich mit dem reiter tragen zu können usw?
hey. also tomtom ist nen spätentwickler. er hat durch den friesenanteil väterlicherseits nen riesigen unterhals gehabt den er auch voller stolz immer präsentiert hat...egal ob auf der weide oder auch unterm sattel. stets durchgedrückt und seinen kopf einfach abgeknickt, so das man von reiterssicht wirklich hätte denken können das er durchs genick geht. aber wer sein pferd kennt, weiß ja wie es tickt. ;0)))
ich hab ihn das erste mal geritten da war er knapp 3 1/2 jahre alt. die ersten tage waren eigentlich nur schritt, kleine wendungen, handwechsel und leichte spielereien mit den zügeln, das er auch merkt wenn ich mit der hand vorgehe das er auch runter kann.

dadurch das er auch im galopp sehr spät war und ständig im kreuz- oder aussengalopp angesprungen ist hat das auch sehr lange gedauert. mit ner sprungstange auf dem boden gings dann. also im ganzen war er mit 5 soweit das er sich halten konnte mit mir oben drauf, mit 6 war er komplett e-fertig, dann kamen a-lektionen, auch nen paar L, aber bis heute hat er das immer noch nicht mit dem galoppwechsel drauf, trotz stange. er merkt auch wenn man keine kraft hat oder es einem nicht so gut geht....dann legt er sich mal wieder richtig aufs gebiss und buddelt seinen unterhals wieder raus. wenn man ihn dann lässt, kann man nicht mehr sitzen und man darf dann wieder von vorne anfangen. im springen ist er weiter und hat auch schneller gelernt.

Im allgemeinen wenn du gute unterstützung hast und auch nen talentiertes pferd was gut mitarbeitet und lernen will dauert so eine ausbildung denke ich 2-3 jahre....je nach körperbau und masse können die sich und ihre reiter auch schon in weniger als 2 jahren relativ gut tragen.
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi,

meiner war auch roh und ich hatte nicht allzuviel Erfahrung. Aber ich hatte eine sehr kompetente Hilfe: seine Vorbesitzering und in Betritt war er natürlich auch.
Ich persönlich würde es immer wieder so machen.
Mein Großer und ich sind so richtig zusammengewachsen ^_^ wir haben, aus heutiger Sicht, viele Fehler gemacht (keine schlimmen, da hatte die Vorbesitzerin ein Augen drauf, aber heute würde ich es eben anders machen bzw machne Sachen gar nicht).

Es ist viel Verantwortung und es kann auch viel passieren, aber wenn du kompetente Hilfe hast, ist es nicht unmögich.
Du musst nur wissen, wo deine Grenzen sind und auch die deines Pferdes.

Zum einreiten: meiner hat weder beim Sattel noch bei der Trense noch beim ersten aufsteigen Probleme gemacht. Ich denke wir hatten einfach eine so gute Basis, dass ich 'alles' mit ihm machen durfte/darf.

LG Lilly
 
E

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Guest
Hi,
also der Gedanke mit seinem Pferd "aufzuwachsen" und von Anfang an dabei zu sein bei der Ausbildung usw ist schon toll.
Aber ich würde, wenn du darüber nachdenkst dir einen Jährling zu holen, zum Wohl des Pferdes entscheiden und diesen dann noch bis zum Beginn der Ausbildung auf ne tolle Fohlenwiese mit gleichaltrigen stecken. Das heißt ja dann nicht automatisch, dass du dich nicht drum kümmern kannst, aber ich finds wichtig für ein so junges Pferd.
Dass du dir generell ein rohes Pferd holen willst dagegen spricht meiner Meinung nach nichts wenn du kompetente Hilfe zur Seite hast
LG
 
molledaisy

molledaisy

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Zum einreiten: meiner hat weder beim Sattel noch bei der Trense noch beim ersten aufsteigen Probleme gemacht. Ich denke wir hatten einfach eine so gute Basis, dass ich 'alles' mit ihm machen durfte/darf.
Na das hört sich ja traumhaft an=)
Du meinst er hat dich nie runtergeschmissen ect?^^

Ja klar das mit der Fohlenweide würde ich sowieso machen.
Wir haben ein Pferd im Stall dessen Vollschester wuchs komplett alleine auf, da alle anderen
Stuten nicht aufgenommen haben.
Diese Stute hat leider einen totalen Knaks und verträgt sich mit kaum einem anderen Pferd, ist schreckhaft uswuswusw.

Vondemher wäre es mir sowieso wichtig das "mein" Fohlen mit anderen Fohlen aufwächst.
Woran erkennt man eig. bei einem Fohlen das es talentiert ist, mitarbeitet und lernen will?
Ab wann muss man mit dem Fohlen-abc anfangen?
 
Danny1980

Danny1980

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Woran erkennt man eig. bei einem Fohlen das es talentiert ist, mitarbeitet und lernen will?
Ab wann muss man mit dem Fohlen-abc anfangen?
fohlen und andere tierkinder sind ja sowieso erstmal von anfang an neugierig. ich kann dir das jetzt so genau garnicht sagen, aber wenn man das pferd gut kennt und ganz genau weiß wie es tickt, dann kriegt man das auch mit. sicher gibts unterschiede das einer zwar am anfang guckt und die spielereien seines menschen mitmacht....aber dann irgendwann stur wird und nur noch blödsinn macht.....andere machen brav mit sind offen für neues. talentiert sind ja alle pferde....man muss es quasi nur aus ihnen rauskitzeln.
wann der beginn beim fohlen-abc ist da streiten sich die geister....es gibt halter die fangen schon damit an wenn die noch bei der mutter sind, andere lassen ihre bis zum absetzen laufen. meiner meinung nach sollte man mit halfter, leichten führübungen und vorallem das anfassen lassen schon zwischen der 1. und 3. woche nach der geburt beginnen. hufe geben und übungen die mehr aufmerksamkeit und eigene kraft erfordern erst nach 3 monaten - besser nach 4 monaten.

das du dein jährling dann noch mal auf die weide schickst find ich total super. mein tomtom stand nach seinem absetzen von der mutter beim händler mit nur einem ponyhengst zusammen. es ist auch nicht gerade einfach wenn neue pferde zu tomtom auf die weide kommen. tomtom hält anfangs immer erstmal alle für sch...... . die müssen sich dann nach und nach beweisen. männer tz tz :lol:
 
A

Apollo 13

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Wir haben ein Pferd im Stall dessen Vollschester wuchs komplett alleine auf, da alle anderen
Stuten nicht aufgenommen haben.
Diese Stute hat leider einen totalen Knaks und verträgt sich mit kaum einem anderen Pferd, ist schreckhaft uswuswusw.
Muss aber nicht so kommen. Meine kleine Beteiligung ist auch aufgrund von Geschwistermangel (alle Stuten haben nicht aufgenommen) alleine groß geworden. Sie ist aber total verträglich mit andern Pferden, lieb zu Menschen, es gab bis jetzt noch überhaupt keine Probleme beim Reiten (weder Trensen, noch satteln, noch aufsteigen), sie ist total gelassen und alles andere als schreckhaft.
Dennoch würde ich natürlich von so einer Aufzucht abraten. Und eigentlich war es auch anders geplant. Die Besitzer hatten sonst ihre Fohlen auch immer auf ne Fohlenweide gegeben, aber bei ihr ham sie sich nicht getraut sie in fremde Hände zu geben, weils ein Muli ist und ach, was das alles bedeutet kann ich nicht erklären, das muss man erleben. Nur soviel: behandelt man ein Mulifohlen wie die meisten Pferdebesitzer ihr Pferdefohlen behandeln, hatte man die längste Zeit ein tolles Tier.
Ursprünglich sollte sie zu Mulierfahrenen Leuten, von denen dann aber keine Stute aufgenommen hat.
 
Lilly_79

Lilly_79

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Ich kenne KEIN Pferd das beim ersten aufsteigen jemand runtergeschmissen hat.
Das sind in der Regel Märchen oder aber das Pferde wurde total flasch großgezogen...

Loslaufen ja, stehen bleibee und nicht laufen wollen auch, loslaufen als wäre nix.... irritiert loslaufen und schneller werden ja - runterschmeissen nein. ;)

Wenn man (s)ein Pferd richtig vorbereitet wird es höchstens irritiert sein, vielleicht auch nur neugierig (war meiner) weil sie schon viel neues gelernt haben und es bis dato toll war.

Also führen übt man mit einem Absetzer dann, wenn er eben abgesetzt ist. Solang das Fohlen noch bei der Mutter ist, lediglich Hufe kontrollieren und überall anfassen. Halfter aufziehen. Mehr nicht.
Dann, meiner Meinung nach, bis das Pferd 3,5 Jahre ist auf eine Jungpferdkoppel. Dort wieder nur Hufe geben, putzen und gegebenenfalls kurz führen üben.
Maximal 10 Min üben.
Allerfrühestens mit 3 Jahren würde ich mit Bodenarbeit, richtigem führen (von der Gruppe weg) etc anfangen.

LG Lilly
 
?

_|_

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mein thino habe ich bekommen als er 2 war. Mit 3 haben wir erstmal angefangen ihn zu longieren und an sattel, trense, etc. zu gewöhnen. er ist von Natur aus eher ruhig, aber sehr dickköpfig. Mittlerweile macht er sich ganz gut unterm sattel (er ist jz 4), aber er ist immer noch nicht ganz einfach und mit dem Aussitzen wird es wohl noch ein wenig dauern.
ich finde es nicht einfach mit einem jungpferd anzufangen, weil du vorallem als erstes eigenes Pferd vielleicht schnell den Spaß daran verlierst, weil man ganz ganz viel Geduld braucht und man nicht enttäuscht sein darf, wenns mal nicht klappt. Außerdem hast du auf einem ausgebildeten, älteren Pferd mehr Sicherheit: der erschrickt meistens (kommt natürlich aufs Pferd an) nicht so schnell und kennt einfach schon mehr. Was ganz wichtig ist (merke ich bei mir auch noch mal), dass wenn du verunsichert bist, das pferd ganz schnell ebenso verunsichert ist und nervös wird. Man hat auf jeden Fall jede Menge mehr Arbeit mit einem Jungpferd als mit einem Erwachsenen. Ich würde auch niemals (weder mit einem erwachsenen, noch mit einem Jungpferd) ganz ohne Reitunterricht reiten, weil es zum einen dir selbst und zum anderen dann auch deinem Pferd schadet, wenn du falsch sitzt oder falsche Hilfen gibst (was man oft garnicht bemerkt und nur der RL sehen kann) und wenn etwas passiert, ist vorallem auch jemand dabei, der eingreifen kann.

Trotzdem finde ich, dass es auf das Pferd drauf ankommt, weil auch ein Jungpferd gelehrig, ruhig und artig und ein Erwachsener nervös und widerspenstig sein kann.


Lg Jana
 
K

Kjeria

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Hm... irgendwie wurden hier meines Erachtens ein paar ganz wesentliche Sachen vergessen.

Du solltest dir, wenn es soweit ist und du dir ein Pferd kaufen kannst, einfach nen Zettel und nen Stift nehmen um die ganzen Vor und Nachteile aufzulisten und dann echt aus dem Bauchgefühl entscheiden.

Am aller wichtigsten sind erst mal die Kosten.
Ein junges Pferd kostet in der Regel einiges mehr bis zu dem Punkt an dem es für dich fertig ausgebildet ist. D.h. erst mal 1-2 Jahre Einstell, Hufschmied und TA Kosten, ohne das du reiterlich überhaupt etwas mit dem Pferd anfangen kannst. Das soll kein Negativpunkt sein, aber man sollte sich das vor Augen halten. Kaufst du einen Hengst, kommen dann noch die Kastrationskosten oben drauf. Wenn du also einen Jährling kaufst, kann es sein, das er, bis er 3 ist, schon soviel gekostet hat, wie ein schon fertiges Pferd. Dann geht die Ausbildung los, auch diese kann sehr viel kosten, da solltest du dich ebenfalls im Vorfeld schlau machen. Dazu kommt die Ausrüstung. Bis das Pferd fertig entwickelt ist, kann es je nach Rasse 6-7 Jahre alt sein. Nicht wenige haben bis zu diesem Alter dann schon den 3ten Sattel, da das Pferd aus den vorherigen rausgewachsen ist.

Kaufst du ein schon fertiges Pferd, hat du anfangs sicher eine größere Kaufsumme, auf die Zeit gesehen rechnet sich das dann allerdings wieder aus.

Ist Geld bei dir kein Thema, dann mußt du für dich auf jeden Fall noch den Zeitfaktor abwägen. Hast du Geduld genug zu warten, bis dein Pferd fertig entwickelt ist? Hast du dann auch die Geduld mit dem Pferd für die Zeit die es wärend der Ausbildung braucht?

Dani hat das oben schön beschrieben... bis sie wirklich mal richtig was reiterlich mit ihrem Pferd anfangen konnte war es schon 6. Und das ist so auch ein gängiges Alter um zu sagen, jo das Pferd ist "fertig" ausgebildet. Bei einem Jährling wären das 5 Jahre und das auch nur, wenn du selbst in der lage dazu bist, dein Pferd nach der Grundausbildung selbst weiter zu fördern. Dabei kommt es nicht drauf an was du später mal mit deinem Pferd machen möchtest, ob nun einfach im Gelände reiten, oder Turniere gehen. Auch ein "Stoppelhopser" braucht eine vernünftige und weiter aufbauende Ausbildung um es gesund durchs Reiterleben zu bringen.

Ich finde das alles sind Aspekte, die man sich vorher gut überlegen sollte. Nicht wenige waren irgendwann genervt von ihrem jungen Pferd, weil sie eben nicht gleich losreiten konnten und weil das alles immer so lange dauert.

Andererseits ist es natürlich auch wunderbar, mit seinem Pferd gemeinsam durch diese Schritte zu gehen, aber dafür muß man das auch echt wollen und vorallem geduldig sein können. Nicht jeder möchte das so machen, deshalb kann dir auch keiner sagen was für dich richtig, oder falsch ist. Wichtig ist nur das du alles gegeneinander abwägst und dann entscheidest, was für dich das beste ist. Dann findest du auch das passende Pferd :)
 
molledaisy

molledaisy

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Ja was ihr geschrieben habt ist mir eig schon von vorne herein klar ich lebe ja auch schon seit net weile mit Pferden zusammen und ne Freundin von mir hat auch ne 2Jähriuge stuta gekauft (sie ist jetzt 4)
Und hab schon miterlebt wie das ist und was für ein das alles ist...

Hat mich bis jetzt noch nicht davon abgehalten xD.

Ja klar das mit dem geld ist ja noch so ne sachen.... mir ist sowieso klar das mir kein Pferd ins Haus/Stall kommt
wenn ich es mir vll i-wann nichtmehr leisten kann...
Vondemher muss ich eh erstmal kräftig sparen.... ;-)

Anderes Thema... Ich habe mich in diese Highland Ponys verguggt *g*
Aber da die so selten sind habe ich nur Tiere gefunden, die entweder Jährlinge waren oder schon so um die 18-24 jahre und das ist mir eig. zu alt....
Instegamt hab ich glaube ich sowieso nur 5 verkaufstiere in ganz deutschland gefunden so auf die schnelle....
Da müsste man sich das mit dem Jährlich eh nochmal genauer überlegen....
 
K

Kjeria

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Jo, wie gesagt, das was ich da geschrieben hab soll ja auch nich negativ sein :) Hab selbst auch schon nen Jährling aufgezogen und mich hat die Warterei nie gestört, allerdings hatte ich auch noch ein 2tes Pferd was ich auch reiten konnte. So wie ich mich kenne, wäre ich vielleicht doch irgendwann mal ungeduldig geworden wenn ich keine Alternative gehabt hätte. Mittlerweile sieht das bei mir auch schon wieder anders aus, da ich eigentlich lieber auf dem Boden stehe und so mit dem Pferd arbeite, als reiten zu wollen. Aber ich denk du weißt selber am besten wie du das haben möchtest ;)

Zu den Highland Ponys... evtl. gibts da ne schicke Alternative...
Hast du schonmal was von der Liebenthaler Pferdeherde gehört? Das ist eine Herde die 1960 gegründet wurde um die Pferde rückzuzüchten. Mittlerweile hat sich so eine eigenständige Rasse entwickelt, und ich glaub 2 mal im Jahr werden aus dieser Herde Jungpferde verkauft. Vom Aussehen her sind sie deinen Highländern gar nich so unähnlich :) Alles über diese Pferde gibt es hier: www.liebenthaler-pferdeherde.de
 
I

Integra

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hi

ich kann nur ein paar geschichten von mir erzählen aber vieleicht hilft es dir ja

ich hatte bisher immer echt glück mit meinem pferden (bis auf allergien und leider frühzeitigen tod von finley)
aber vom carakter her sind dies pferd wirklich ein traum

ich habe meinen finley bekommen da war er gerade 3 jahre alt war gerade mal 5 wochen in deutschland und hatte n craschkurs gemacht was reiten und arbeiten allgemein betrifft (noch beim händler) dieses pferd war ein absolutes ausnahmetalent....als ich ihn das erste mal gesehen habe wusste ich der isses (alter war dann egal) und die 3,5 jahre die ich mit ihm verbringen konnte hat er mich sehr sehr viel gelehrt (ja auch jungpferde können schlauer sein als wir) er hat nur immer gesagt: sag mir was ich machen soll und ich machs...und wenn ich ihm das richtige komando gegeben habe hat alles wunderbar geklappt...er ist sogar vor der kutsche gegangen wie ein alter und das von anfang an....soviel zu diesem


nachdem finley starb hatte ich einige zeit später das gefühl es muss wieder ein pferd sein..erst habe ich überlegt ein fohlen groß zu ziehen und dann aber doch überlegt reiten wäre ja doch ganz toll und wollte nen älteren erfahrenen

dann bin ich losgefahren und wollte mir ein pferd ansehen...doch den mochte ich nicht leiden...und dann bin ich auf die wiese vom händler gegangen und da stand er....ein 2jähriges riesenbaby... sehr mager und mickerig aber ich musste diese pferd haben und habe ihn dann auch am gleichen tag noch abgeholt

ich hatte mit ihm einige differenzen was das hufe geben anbetraf diese zurückschmeißen bei vorderhufe auskrantzen war doch schon sehr anstrengend und die hinterhufe....das mit dem treten haben wir relatif schnell in den griff bekommen aber oben halten...hm naja pony dachte sich wohl ich stell den mal wieder hin..kein chance ihn zu halten und an auskratzen war gar nicht zu denken..
er hat mich schlicht weg zur verzweiflung getrieben und immer wieder musste ich von vorne anfangen immer wieder einen schritt zurück gehen(jungpferde sind relativ leicht zu überfordern)
aber jetzt ein 3/4 jahr später sind wir ein richtig gutes team geworden, er hat gut aufgebaut und inzwischen klappt das hufe geben top (durch freundliche konsequenz)

ich würde dir nur raten dir zeit zu lassen beim pferdekauf, wenn es der/die richtige ist wirst dur merken und dann wird es auch klappen ob nun mit oder ohne hilfe

ich habe bisher alles allein geschafft auch ohne sonderlich viel erfahrung mit jungpferden

Lg
Integra

ps. sorry is etwas lang geworden.
 
I

Isi-Women-Do

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Hi!
Also ich habe mir eine Jährlings-Isi-Mix-Stute gekauft und bin darüber echt froh!!
Denn Isi´s sind ja eh etwas spter fertig und somit habe ich auch noch etwas Zeit!!
Ich muß aber auchsagen, Meine Kleine ist jetzt fast 2 Jahre alt und geht schon ganz brav an der Trense!!
Eine große Hilfe ist mir auch meine beste Freundin!!
Sie hat schon mehrere Pferde unter den Sattel gebracht und ein- bzw. zugeritten!!
Ich hatte auch schon 2 Pferde, das ist aber schon 18 Jahre her und dazwischen war auch noch ein schwerer Reitunfall!!
Aber einen Jährling zu besitzen ist etwas ganz besonderes!!
Man bringt ihm Sachen bei und weiß auch, welche Macken er hat!!
Meine Stute ist eine ganz liebe, kleine Maus und sehr lernwillig!!
Ich zeige ihr eine Sache ein bis zwei Mal, und sie kann es!!
Ich fange nach einer Woche dann etwas Neues an und sie lernt es sooooo schnell, das ich nach 3-4 Tagen nicht weiß, ob ich schon etwas Anderes anfangen soll oder nicht!!
Aber jedes Pferd ist eben anders!!
Als ich meine Stute gekauft habe, mußte ich ihr alles beibringen!!
Sie konnte nur am Halfter laufen und sonst nichts!!
Das Fohlen-ABC hatte sie in 2 Wochen drauf!!
Wenn Sie nicht soviel Isi-Blut hätte, dann würde ich ihr am Liebsten schon morgen den Sattel auflegen, was natürlich zu früh wäre, aber sie ist eben so schnell beim lernen!!
Ich bringe ihr auch schon Kunststücke bei!!
Sie ist echt ein Super-Stütchen!!
Ich kann nur jedem Raten, der etwas Zeit hat,
kauft euch ein Fohlen oder einen Jährling und der Spass kann losgehen!!
 
Atreyu_x3

Atreyu_x3

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Hallöchen :)

Ich habe mir letztes jahr einen 1,5 jährigen gekauft.
Toller Drops sag ich da nur. :)
Er kann bis jetzt nur die Grundkenntnisse, sprich das Fohlen-ABC.
Wir gehen aber auch spazieren und machen Führtraining.

Jetzt ist er vor ein paar Tagen 2 Jahre jung geworden und er darf immernoch Baby sein, auf der Wiese rumtollen mit seinem Freund, wir gehen größere Runden spazieren, gehen auf Wiesen zum grasen, machen leichte Bodenarbeit oder schmusen einfach nur auf der Wiese. :)

In der späteren Ausbildung werde ich mir Hilfe dazu holen von jemand Professionellen. ;) Natürlich werde ich mit dabei sein und soviel mit helfen wie ich kann.

LG
 
NikitaCleo

NikitaCleo

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:clap:Hallo ,ich bin neu hier und hab Deinen Beitrag gelesen und ich kann nur sagen es macht großen Spaß mit einem Jährling zu arbeiten und vorallem zu sehen wie es aufwächst.Meine Stute ist 7 Monate alt .
 
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