Welches Futter bei nervösen/feurigen Pferden??

Diskutiere Welches Futter bei nervösen/feurigen Pferden?? im Pferde Ernährung Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo ihr alle, die dieses gerade lesen!! first[/adslot]Antiqua] Zu allererst mal ne kurze Beschreibung vornweg. Mein Pferd ist ein 1,76 m großer...
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Chici

Chici

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Hallo ihr alle, die dieses gerade lesen!!
[FONT=Book [adslot]first[/adslot]Antiqua][/FONT]
Zu allererst mal ne kurze Beschreibung vornweg.
Mein Pferd ist ein 1,76 m großer Hannoveraner Wallach und jetzt fast 9 Jahre (hat bald geburtstag)
Ich habe ihn erst seit 4 Monaten. Er ist ziemlich nervös, an manchen Tagen ist er gut
zu händeln. Doch leider nicht immer.
Ich kann ihn nicht mal ohne Probleme auf die Wiese führen, und mache dies immer
mit großer Sorge. ( Denn der Hof, wo er momentan steht ist auf er einen Hälfte nicht eingezäunt, und wenn er mir mal entkommt, kann er auf die Straße laufen)
Daher muss ich ihn immer mit einer Führkette führen und kann ihn auch nur mit großer Kraft zurückhalten. Ich kann nur froh sein, wenn er dann im Kreis geht statt sich loszureißen. Er läßt sich auch nicht mal in der Halle beim freilaufen gut händeln.
Nun habe ich rumgegoogelt und gelesen, das es eine Futterergänzung gibt, die solche Pferde ruhiger und gelassener wirken lassen und sie arbeiten gut mit. Es ist ein Kräutersaft "Relaxid" Doch der ist mir zu teuer, da mein Pferd ja viel frißt.
Er bekommt tägl. 6kg Pellets und Heu nach Bedarf.
Ich lasse ihn momentan nur in der Halle laufen, denn er ist gefährlich und kommt auch bedrohlich auf einen Menschen zu.
Wer hat noch solche ERfahrungen gemacht und kann mir eine Futterart nennen, die helfen würde?????
Ich hoffe auf zahlreiche Antworten die mir helfen können. Denn so geht es echt nicht mehr weiter. Verladen ist auch ein Problem bei ihm.

Viele liebe Grüße
Chici
 
11.01.2010
#1
A

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Guest

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ShiGi

ShiGi

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Ich glaube, anderes Futter wird bei euch recht wenig ändern;)
Das Hauptproblem scheint, dass er dich kein bisschen akzeptiert und respektiert. Daran ändert spezielles Futter auch nichts.

Wenn das Pferd richtig ausgelasstet ist, brauchst du kein spezielles Futter, sondern musst die Futtermenge der Arbeit anpassen. Was er jetzt bekommt ist viel zu viel, wenn er nur in der Halle laufen gelassen wird.

Hat er sich denn schon so verhalten, als du ihn bekommen hast?
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi!

6 kg Pellets? o_O Wow... erstmal das langsam reduzieren auf max 2 kg würde ich sagen ;) es sei denn ihr macht wirklich ein sehr straffes Tranining.

Ein paar nähere Infos wäre wie ShiGi schon schrieb sinnvoll!
Wie of wird (bzw wurde) er geritten?
Wie oft & lang darf (durfte) er auf die Koppel?
Haltung? (Box, Laufstall, Paddockbox...)

LG Lilly
 
Chici

Chici

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Hallo ihr,
naja wie es vorher war, bevor ich ihn gekauft habe, weiss ich nicht. Er stand auf einer Sommerwiese und sollte im November in den Stall. Ich kaufte ihn aber letztes Jahr im September. Davor stand er 6 Monate auf der Wiese. Die Vorbesitzerin sagte, dass sie 6 Monate nicht mehr geritten ist, weil sie selbst körperlich angeschlagen ist (Mehrere OP`s) und davor ist sie jeden Tag mit ihm im Gelände gewesen. Keine Halle, kein Platz. Ob sie überhaupt longiert hat vernünftig oder sonst welche arbeiten, dass kann ich leider nicht sagen. Am Anfang lief es gut. Bei uns im Stall war da noch 1 Monat weidezeit, wo die Pferde morgens rausgebracht wurden und abends zurück in den Stall. Doch nach 1 Woche konnte man mein Pferd nicht mehr ohne Probleme auf die Wiese bringen, und so wurde mir das überlassen:(. Und ich selbst bin nur 1,64m groß und mein Pferd ist 1,76m also ein schöner Unterschied. Ich versuchte alles, auch ihn im Kreis laufen zu lassen damit ich wenigstens runter zur Wiese kam. Doch er hat viel Kraft. Dann kaufte ich mir kurzerhand eine Führkette, mit dieser kann man ihn zwar führen, doch Respekt hat er keins. Er lässt sich aber minimal besser regulieren. Ich kann ihn zwar in die Halle lassen und dann erst den Führstrick abmachen (Stall und Halle ist unter einem Dach), vevor er losläuft. Er läuft aber nicht von alleine, sondern man muss in die Halle rein gehen und ihn mit der Gerte, oder Longierpeitsche treiben, und wenn man DAS macht, macht er auf Absatz kehrt und kommt mit einer Drohhaltung auf einen zu, ob im Trab oder Galopp. Das ist mir einfach zu gefährlich und seit dem traue ich mich nicht mehr in die Halle zu gehen. Denn ich möchte auch nicht das mir was passiert!!! Ich kann ihn zwar zum stehen bringen, und auch dazu bringen dass er stehen bleibt, bis ich bei ihm bin. Dann kann ich zwar ihm den Hals klopfen, wenn ich ihn dann zum weiter gehen bringen will, DANN bleibt er stehen und geht lieber hinter einem her. Ich versuchte auch schon, mich neben ihm zu stellen und dann zu schnalzen oder leicht mit der Gerte an den Bauch zu tippen (Er reagiert an guten Tagen leicht darauf'), aber dann macht er wieder die Drohbewegungen, und ich bin immer froh wenn ich heil aus der Halle rausgehe.
Mein Mann meint ich bin zu weich. Da muss ich aber sagen, dass er nicht viel Pferdeerfahrung hat und auch nicht akzeptieren kann, dass diese Situation gefährlich ist. Nun will ich versuchen, morgen mit ihm in der Halle am Führstrick zu üben, ähnlich Bodenarbeit. Doch ich habe einfach nur große Angst. Denn ich kann ihn nicht auf dem Hufschlag führen weil er dann spinnt, und in der Hallenmitte traue ich mich nicht, da er mich schon mal angestiegen hat, und dann wegrannte und auch ausschlug. Sonst im Stall und beim manchmal beim putzen ist er lieb. Nur wenn man was von ihm fordert, dann "drehen bei ihm die Sicherungen" durch. Daher dachte ich das wegen dem Futter. (Sorry wenn das falsch ist, aber manchmal sagt man ja auch "Den Pferden sticht der Hafer")
Ich weiss schon nicht was ich machen soll. Wenn ich ihn in der Halle sehe, bekomme ich sofort Angst, Obwohl es MEIN PFerd ist und nicht ein Pflegepferd. Ich denke mal ich mache mich lächerlich, aber ich kann dem Pferd nichts vormachen, dass weiss ich ja auch.
So nun ist der Beitrag lang geworden, bei Fragen einfach melden, denn über Tipps bin ich dankbar.
 
Patsy

Patsy

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Servus,

ich glaub Ihr habt schon große Probleme und Pferde schauen immer wer wo in der Rangordnung steht. Er hat gemerkt, das er der dominantere ist und wird dies immer wieder austesten. Egel was für Futter. Such dir nen guten Trainer, der mit solchen Pferden Erfahrung hat und laß dir dringend helfen.
Niemand sollte mit Angst an seinem eigenen Pferd arbeiten müssen.
Dominanztrainig, Bodenarbeit, und viel Konsequenz ! Mit 9Jahren begreift er schnell, wer der Boss ist. Ihr habt sonst nicht viel Freude aneinander und besser wirds auch nicht. Der Größenunterschied zwischen euch spielt da nicht so ne große Rolle, sondern deine Körpersprache dem Pferd gegenüber.
Wenn du Pferde auf der Koppel beobachtest, sagt der eine ja auch nicht zum anderen "geh mal ein Schritt rüber", sondern er droht oder schubbst.

Toi Toi Toi;)
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Hey

Ich würde das Futter erstmal reduzieren. Das ist viel zu viel.

Ich würde es für normal halten, wenn Pferde nach langem Weidenaufenthalt erstmal so "herumflitzen". Ich bin mal ein Pony für Interessenten auf einem Ferienhof vorgeritten, das stand ein ganzes Jahr auf den riesigen Weiden von dem Hof. Das war auch wild, zudem noch recht jung, aber es ließ sich nach einigem Hin und Her händeln.

Aber diese Drohgebärden gehen gar nicht. Da solltest du dir vielleicht einen Trainer suchen, der mit euch regelmäßig an mehreren Tagen Bodenarbeit und Respekttraining macht. Vor allem solltest du dich bemühen Vertrauen aufzubauen.
Laufen lassen würde ich dann erstmal gar nicht machen, wenn überhaupt longieren und nur kontrolliert Trab und Schritt.
 
ShiGi

ShiGi

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Das klingt wirklich heftig. Du solltest dir wirklich professionelle Hilfe suchen, denn das ganze scheint dir langsam aber sicher über den Kopf zu wachsen. Ich würde es nicht darauf ankommen lassen, dass das Pferd dich wirklich mal verletzt sondern mir so schnell wie möglich Unterstützung holen.
Wir könnten dir über das Forum zwar Tipps geben, aber in solchen gefährlichen Situationen bringen die auch nicht mehr sehr viel und sind häufig auch nicht mehr umsetzbar.

Der Spruch, dass Hafer "die Pferde stechen" kann, stimmt zwar schon, aber dann sollte man, wie Lilly schon sagte, die Kraftfutterrationen verkleinern und nicht versuchen, sie mit anderem Futter auszugleichen - das funktioniert nämlich nicht oder nur eingeschränkt.

Patsy, im Allgemeinen hast du zwar Recht, aber kein Pferd kommt auf der Weide zu einem anderen und schubst oder bedroht es einfach so. Wenn man oberflächlich beobachtet, scheint das vielleicht so, aber es stimmt nicht.
Das ranghohe Pferd signalisiert dem rangniederigem durch seine Körpersprache, dass es weg gehen soll und erst wenn dieses nicht reagiert wird gedroht. Und in nur ganz wenigen Fällen gehorcht das rangniedere Pferd immer noch nicht, sodass das ranghohe etwas "deutlicher" wird;)
 
Chici

Chici

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Vielen Dank für Eure schnellen Antworten, dann werde ich gleich morgen im Stall bescheid geben wegen der Futterreduzierung.
Doch was es mit dem Trainer angeht, ist ja auch wieder teuer. Sorry wenn ich das sage, doch ich möchte erst mal selbst weiterversuchen, bis es echt nicht mehr geht, und das mit dem Trainer als letzte Möglichkeit nehmen. Denn solange ich noch irgendwas machen kann will ich das lieber nutzen. Ich kann und will es im Moment noch nicht wahr haben, das ich schon am ende bin. Er ist doch mein Pferd, und irgendwie muss ich es doch schaffen.. Ich denke mal das ich versuchen werde, falls er wieder auf mich losrennt, einfach einen schritt auf ihn zu mache und gleichseitig ihn anbrülle, damit er kehrt macht. So habe ich das auf anderen Seiten gelesen, und auch mit der Gerte im Arm furchteln in dem Moment. Ich denke mal, die winzig kleinste Möglichkeit versuche ich immer wieder. Sonst bin ich am überlegen, ihn so schwer es mir auch fällt, ihn zu verkaufen an erfahrenden Leute. Denn es wird mir nichts nützen, die Angst würde sicherlich immer wieder kommen. Entweder schaffe ich es so, mit Hilfe meiner Freundin. Denn wir können uns gegenseitig Mut aussprechen. Oder ?
Ich denke mal jeder Besitzer wird so denken wie ich und nicht gleich einen Trainer holen.
 
ShiGi

ShiGi

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Naja, ob es nun dein Pferd ist oder nicht, ist relativ egal. Das Pferd interessiert es nicht, ob es dein Pflegepferd ist, oder dein eigenes;)
Wie gesagt, ich würde das Risiko nicht eingehen, so weiterzumachen, denn wie du das schreibst, klingt es wirklich gefährlich. Und wenn du das Problem bis jetzt nicht in den Griff bekommen hast, wie willst du es dann jetzt schaffen, wenn du keine Hilfe hast?

Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber so einfach geht das leider nicht. Und Mut zusprechen ist zwar schön und gut, aber wenn du nachher im Krankenhaus liegst, nützt dir dein Mut wenig.
Irgendwas muss sich bei euch ganz stak ändern. Was das ist, ist deine Entscheidung. Aber so weiterzumachen ist einfach nur gefährlich.

Der Tipp, einen Schritt auf das Pferd zu zu machen, zu schreien, mit der Gerte rumzuwedeln usw. kann auch sehr schief gehen. Es kann passieren, dass das dein Pferd aggressiv macht und es noch mehr auf dich los geht.

Übrigends haben die meisten Pferdebesitzer einen Trainer. Denn niemand ist perfekt;)
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi Chici,

du hast aber Angst und das spürt er, er übernimmt die Führung da du das nicht tust.

Das ist ein Teufelskreis den man nur schwer durchbrechen kann.

Lieber am Anfang ein paar Mal ein Trainier als später wenn nichts mehr geht, denn dann brauchst du ihn auch länger.

Ich denke im Moment sind eure Probleme noch 'klein' und lösbar, wenn sich das weiter hochschaukelt wird es gefährlich.

Gruß Lilly
 
E

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Guest
......und das mit dem Trainer als letzte Möglichkeit nehmen. .......Ich denke mal, die winzig kleinste Möglichkeit versuche ich immer wieder. Sonst bin ich am überlegen, ihn so schwer es mir auch fällt, ihn zu verkaufen an erfahrenden Leute. ........Denn wir können uns gegenseitig Mut aussprechen. Oder ?
Ich denke mal jeder Besitzer wird so denken wie ich und nicht gleich einen Trainer holen.
Also du solltest besser JETZT wo noch nichts schlimmeres passiert ist mit einem Trainer ansetzen, nicht erst wenn gar nix mehr geht und du vor lauter Angst dein Pferd nicht mehr anfasst.

Du willst die winzig kleinste Möglichkeit versuchen und ihn wenn das nicht klappt verkaufen ehe du dir nen Trainer holst oder wie versteh ich das?

Sicher könnt ihr euch Mut aussprechen, aber ehrlich gesagt ich hätte trotzdem wenig "Mut" wenn mein Pferd mit angelegten Ohren auf mich zugeschossen kommt. Den richtigen Umgang mit dem Pferd in der Situation kann dir deine Freundin auch nich beibringen.

Nein, nicht jeder Besitzer denkt so wie du.

LG
 
S

Sandfloh

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Oh je, ich stimme da mit allen die sagen nicht so weitermachen überein.
Der hat doch schon die Vorbesitzerin verarscht, von wegen Krankheitsbedingt!
Reduzier den total im Kraftfutter und gib ihm Heu satt. Und dann investiere in einen Tierarzt. Blutabnehmen und Hormonspiegel untersuchen lassen, der könnte ein Klopphengst sein, d.H. der hat einen Hoden im Bauch.
Einige Tierärzte können das auch ertasten.
Wenn das so ist dann kann er nix für sein Verhalten, den kriegst du nicht hin ohne OP. Dann würde ich aber die Vorbesitzerin verklagen, weil dann kannst Du beweisen das sie gewußt haben muß das der gefährlich ist.
Ich kannte mal einen fünfjährigen Klopper, der hat einem viel größerem und kräftigerem Pferd auf der Weide locker das Kreuz gebrochen.
Nach einer OP und halben Jahr Hormonumstellung wurde der von einer Jugendlichen geritten. Ist ein gutes Springpferd geworden.
Bevor Du Deinen angreifst, solltest du das klären.
Wenn er kein Klopper ist, dann melde dich nochmal bei mir, vielleicht kann ich dir helfen.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Chici, die Hilfe eines Trainers in Anspruch zu nehmen, ist doch keinesfalls eine Erniedrigung. Du hast doch nicht versagt, wenn du einen Trainer zu Rate ziehst.
Du kannst so nur mit erfahrenen Menschen ganz gezielt an deinem PFerd arbeiten und lernen wie du dich ihm gegenüber verhälst. Es geht ja nicht darum, dass dir jemand dein Pferd erzieht, sondern darum, dass dir jemand erklärt wie du dein Pferd erziehst.

So teuer ist das auch nicht und es ist auch eine Investition, die sich lohnt. Du musst dich auch mal fragen, wer denn ein "gemeingefährliches" Pferd haben will und wenn, für was für einen Preis.

Letztendlich musst du natürlich selber wissen was du tust, aber ich garantiere dir, dass du mit Hilfe eines Trainers irgendwann in naher Zukunft ein braves Pferd haben wirst.
 
Patsy

Patsy

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Hi Chici,

klar kann dir niemand vorschreiben einen Trainer zu nehmen, doch bedenke, das du nicht die einzige Person bist, die mit deinem Pferd zu tun hat. Ausmister, Pfleger, Tierarzt und jemand der dich vertritt, wenn du mal nicht selbst hin kannst. Was ist, wenn einem von denen was passiert?
Du kannst dich zwar von deiner Freundin unterstützen lasse, aber wisst Ihr deshalb besser was zu tun ist. Vor allem im richtigen Moment, schnell reagieren. Auch wenn du Reiterkollegen fragst...............30 Reiter,genausoviele Tips, und an was hälst du dich dann?
Sogar Trainer haben Trainer, und lieber gleich, dann brauchst du dein Pferd wahrscheinlich auch nicht verkaufen, weil nix mehr geht.
Probiers doch einrach einmal aus, wenns nix für dich ist, kannst es ja immer noch lassen, und einmal kann man sich das schon leisten.;)

VLG Patsy
 
S

Sandfloh

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Hallo Chici,
Du hast uns heute noch nichts mitgeteilt.
Müssen wir uns sorgen um Dich machen? Hoffe mal du hast von deinem Lümmel keine abgekriegt und meldest dich einfach später.
 
I

inga85

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Ich denke auch, dass es überwiegend daran liegt, dass dein Pferd viel zu viel Kraftfutter (Pellets) und viel zu wenig Bewegung bekommt. Pferde brauchen kein Kraftfutter wenn mit ihnen nicht gearbeitet wird. Was die zum Überleben brauchen ist Raufutter. Also genau umgekehrt wie du es machst. Gib ihm genug Heu und Kraftfutter nach bedarf. Wenn du dennoch was unterstützendes geben möchtest, damit er ruher wird, gibt es auf dem Markt eine riesen Pallette an Mitteln. Aber eigentlich sind die mehr für nervöse (meist stressbedingt) Pferde gedacht und nicht für unausgelastete.
 
Patsy

Patsy

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Hi,
wär schön, wenn du mal kurz info gibst, wie es sich bei euch entwickelt hat.
Du hast ja wohl nicht schon aufgegeben????

Halt die Ohren steiff;)
 
Chici

Chici

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Huuuhuuu , und mal ein Halloo an alle !!!

Zu allererst mal sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Doch ich gehe im moment ganz auf mein Pferd drauf.
Also nach meinem letzten Beitrag habe ich mich im Internet über Problempferde etwas schlau gemacht.
Nun dann habe ich erst mal zu anfang ihn gründlich mit viiiiel zeit geputzt.Immer wieder mit ihm gesprochen.
Dann nur Trense drauf gemacht, die Zügel am Hals (Natürlich locker) festgemacht und die Longe daran festgemacht. Sobald mein Pferd das Gebiss im Maul hatte wurde er ruhiger. Ich konnte mit ihm in die Halle gehen OHNE das er sofort losgestürmt ist, so wie sonst eigentlich immer. Nun dann habe ich mit ihm erst mal Bodenarbeit gemacht. Also ich gehe und wenn ich stehen bleibe, muss er auch sofort stehen bleiben, daran happerte es immer. Nun es wurde etwas besser, denn er lernt schnell. dann rückwäts richten und seitwärts, und alles mögliche. Als ich merkte, das er langsam langeweile bekommt, lies ich die Longe immer länger. Denn er sollte schön im Kreis gehen (Der Durchmesser war nicht sehr groß), doch er wollte mal wieder mir angst einjagen, doch in dem Moment als er vor mir gestiegen ist, lies ich ihn steigen und dann nahm ich die Longe kürzer und gab ihm im selben Moment, wo er runter kam einen Hieb auf seinen Hintern. Er buckelte, aber ich erhob meine Stimme und schrie ihn an "NEIN", gleichseitig hob ich meine Arme mit der Gerte hoch und ging auf ihn zu und sagte "WEG", prompt ging er von mir weg, und drehte brav seine Runden. Na also warum nicht gleich so. Soger getrabt ist er *stolz* ohne Ärger zu machen. Dann lobt ich ihn dafür. Machte zur Abwechslung wieder bodenarbeit.
Nun , so weit alles gut. Am Nächsten Tag wollte ich dasselbe machen. ER machte auch alles schön mit. Nur mich ärgerte halt, dass er plötzlich an der Longe nicht mehr traben will und nur im Schritt geht.:evil: Naja ich lies ihm aber nicht mehr die Möglichkeit zu steigen oder auf mich zukommen. Das weiss er jetzt. Puh, das habe ich erst mal geschafft und bin erst mal stolz darauf. Es ist zwar nicht viel, aber für mich schon, da ich ja lange Angst hatte. Doch diese Angst ist plötzlich weg, ich weiss nicht warum.......vielleicht weil ich mich der Situation gestellt habe. Ich habe meinem Pferd heute einen freien Tag gegönnt und ihn auf den Paddock laufen lassen. Morgen geht es weiter mit der Arbeit.
@Sandfloh, das mit dem Klopphengst könnte vielleicht sein, nur er steht im Stall zwischen Stuten und hat keine Probleme mit ihnen.

Ich hoffe Euch nun die Sorge abgenommen zu haben :D

Nur zur Info, ich bekam keinen Kratzer vom Pferd. Ich bin trotzdem vorsichtig, und überrasche aber gleichseitig auch mein Pferd.;)

Liebe Grüße
 
Rina

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Wenn du zusätzlich ins Futter Magnesium+Vitamin B gibt, sind die Pferde auch nicht mehr so angespannt.

Meiner bekommt das auch 1x am Tag ins Futter mit rein, weil er oft so hibbelig und unkonzentriet ist .

Musst du al ausprobieren, kannst du überall bestellen :)
 
Patsy

Patsy

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Herzlichen Glückwunsch,

nur weiter so. Er wird es immer wieder austesten, also bleib weiter vorsichtig.

Noch viel Erfolg:D
 
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