Mein Barti ist krank und nimmt immer mehr ab. Was soll ich tun?

Diskutiere Mein Barti ist krank und nimmt immer mehr ab. Was soll ich tun? im Echsen Gesundheit Forum im Bereich Echsen Forum; Hey... ich habe ein großes Problem mit meinem Bartagamenmännchen Jabba. Ich habe ihn erst seit einigen Monaten. Und dann hat er irgendwan...
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Kampfzwerg20

Guest
Hey... ich habe ein großes Problem mit meinem Bartagamenmännchen Jabba. Ich habe ihn erst seit einigen Monaten. Und dann hat er irgendwan angefangen Das Futter zu verweigern. Ich war bereits einige Male mit ihm
in der Tierklinik... dort vermutete man er habe Sand gefressen und dadurch verstopfungen bekommen. Doch auch nach dem Einlauf ging es ihm nicht besser. Ich biete ihm täglich frischen Salat oder auch mal Leckerlies wie Mehlwürmer und Heimchen an. Er kaut vielleicht mal etwas lustlos drauf herum... spuckt es aber gleich wieder aus.

Seit Wochen versuche ich ihn nun wieder aufzupäppeln aber so langsam habe ich keine Hoffnungen mehr. Vielleicht hätte ja jemand ein paar Tips für mich was ich noch versuchen könnte. Ich bade ihn auch oft, habe den Sand im Terrarium gewechselt und gebe ihm Flüssigkeit mit einer Spritze ein.
 
25.02.2010
#1
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Aluca

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Erstmal: Lass das mit dem Baden sein, das ist purer Stress für das Tier und bringt gar nichts.
Die Ernährung klingt auch ziemlich einseitig. Hier hast du eine ziemlich gute Grünfutterliste: http://www.terraon.de/faq-bartagamen/25711-pogona-gr%C3%BCnfutterliste.html

Heimchen und andere Futterinsekten sollten nicht als Leckerlies dienen, sondern fester Bestandteil der Nahrung sein.

Warst du bei einem reptilienkundigen Tierarzt?

Um dir helfen zu können brauchen wir noch ein paar Angaben:

Alter:
Geschlecht:
Seit wann im Besitz:

Terrariengröße:
Luftfeuchtigkeit:
Temperaturen:
Art des Bodengrunds:
Beleuchtung (genaue Bezeichnung der einzelnen Lampen!):
Wie wird das Tier gefüttert:
Welche Vitamine/Mineralien werden gegeben:
Einzelhaltung oder mehrere Tiere:
 
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Belladonna

Belladonna

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Am Besten besuchst du noch einen anderen Arzt der sich damit richtig auskennt, ruf doch immer vorher an und frag bei den Tierärzten erst nach.
Wir haben so ein ähnliches Problem mit unseren Bartagamen. Einer von beiden ist uns leider dadurch schon verstorben... Wir haben uns schon von mehreren Tierärzten beraten lassen und es ist noch nicht eindeutig klar was los ist... aber es wird langsam, ganz langsam besser, das dauert bei Reptilien seine Zeit.
 
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Emblazoned

Guest
Eigentlich erholen sich Reptilien recht schnell wenn man die Ursache findet! Nur mal so am Rande...

Wenn dein Tier Sand gefressen haben sollte (dann versteh ich nicht wieso nicht geröntgt wurde??) dann fehlt ihm eindeutig Kalzium. Welches Präparat verwendest du?
Die UV-Beleuchtung ist hammer wichtig bei den Tieren. Also wärs gut wenn du die Lampe (Name, Marke....) nennen könntest die du benutzt.
Ansonsten wärs schön wenn du die Fragen von Aluca ausführlich beantworten könntest.

LG
 
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Aluca

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Ich kann da Emblazoned nur zustimmen.

Wenn bemerkt wird, dass bei Echsen etwas nicht stimmt, sollte schnell gehandelt werden, dann erholen sich die Tiere meist auch wieder. Wartet man zu lange, ist meistens nichts mehr zu retten.

Ich gehe auch davon aus, dass ein Kalziummangel besteht und eventuell auch der falsche Bodengrund verwendet wird.
 
Belladonna

Belladonna

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Na bei uns hatte der TA gesagt, dass Krankheiten bei Reptilien sich langsamer entwickeln (weswegen man sie auch nicht sofort sieht) und es auch länger als z. B. bei einem Kaninchen dauert, bis sie wieder gesund sind... wenn mir das falsch übermittelt wurde kann ich auch nix dafür...
 
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Emblazoned

Guest
Die Krankheiten entwickeln sich genaus schnell nur merkt mans meist nicht so schnell weil die Tiere keine Laute von sich geben oder (meist) auch keine entsprechende Mimik zeigen.
Ich hab schon gelähmte Leguane mit akuten Krampfanfällen und schwarz verfärbtem Schwanz innerhalb weniger Stunden wieder "laufen" sehen und das nur, weil Kalzium in ausreichend hoher Dosierung gegeben wurde.

Dass sich die Tiere nur langsam wieder erholen liegt meist daran, dass zu lange gewartet wurde.

LG
 
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Kampfzwerg20

Guest
Alter: Kann ich leider nicht sagen. Habe ihn bereits ausgewachsen gekauft.
Geschlecht:
männlich
Seit wann im Besitz:
seit ca. 3 Monaten

Terrariengröße:
250 cm lang, 90 cm hoch und 150 cm breit (eigenbau)
Luftfeuchtigkeit:
Temperaturen:
ca. 25 - 30 C°
Art des Bodengrunds:
grobkörniger Sand
Beleuchtung (genaue Bezeichnung der einzelnen Lampen!):
Bei der Lampe bin ich mir gerade nicht so ganz sicher. Ich weiß nur dass es eine UV Lampe ist.
Wie wird das Tier gefüttert: Meine Bartis berkommen täglich frischen Salat oder auch Löwenzahn aus dem Garten. Am Wochenende werden dann Heimchen und Mehlwürmer verfüttert welche vorher mit einem Vitaminpulver bestäubt werden. Hier und da auch mal ne kleine Weintraube.
Welche Vitamine/Mineralien werden gegeben:
Reptil vital Multivit R12
Einzelhaltung oder mehrere Tiere:
Halte meine Tiere getrennt da es zwei Männchen sind. Jeder hat sein eigenes Terrarium von der gleichen Größe. Sehen sich auch nicht.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach ja und zu dem Thema mit dem Tierarzt... sicher habe ich mich vorher danach erkundigt ob er sich mit Reptilien auskennt. Man sagte mir ja und daher habe ich ihn in die Tierklinik gebracht.
 
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Aluca

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Zum Bodengrund: Der sollte aus einem Sand-Lehmgemisch (Verhältnis 2/3 zu 1/3) bestehen und auch relativ fest sein. Wenn du da "normalen" lockeren Sand drin hast, kann das Tier auch versehentlich beim Fressen Sand mit aufnehmen.

Ins Futter sollte etwas mehr Abwechslung, also mehr Grünfutter (siehe die Liste) und auch mehr Abwechslung beim Lebendfutter.

Das Vitaminpulver, das du gibst kenne ich leider nicht und hab auch nichts über die Zusammensetzung gefunden. Was ist denn da drin? Wichtig ist Kalzium. Ich kann Korvimin und geriebene Sepiaschale empfehlen. Wenn Tiere Sand aufnehmen deutet das oft auf einen Nährstoffmangel hin.

Hab ich richtig verstanden, dass du nur eine Lampe im Terrarium verbaut hast?

Mal kurz als Beispiel: Wir haben in einem Terrarium mit vergleichbarer Größe bisher: 2x70W HQI; 300W Osram Vitalux; und Spotstrahler eingebaut. Wenn du wirklich nur diese eine Lampe (wie ist denn die genaue Bezeichnung?) eingebaut hast, ist das viel zu wenig.
 
Patricia

Patricia

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Hallo,

ich sehe hier einige verbesserungswürdige Dinge, wie z.B. der Bodengrund aus einem Sand-Lehm-Gemisch bestehen soll. Zum einen wegen der Grabfähigkeit, zum anderen aber auch wegen der Sandaufnahme und der Gelenke der Tiere (sind eher auf harten Untergrund ausgelegt, wenn ichs mal so sagen darf). Aber das soll jetzt nicht Thema sein. Was ich persönlich seltsam finde, ist das hier:

Bei der Lampe bin ich mir gerade nicht so ganz sicher. Ich weiß nur dass es eine UV Lampe ist.
Wenn ich bedenke, wie wichtig die Beleuchtung bei Bartagamen ist und wie aufwändig und wie viel Müll es im Zoohandel zu kaufen gibt, der bei dieser Art von Reptilien nicht allzu viel taugt, finde ich es sehr seltsam, dass du die Bezeichnung der Lampe nicht kennst. Kannst du denn sonst etwas darüber erzählen, Ganztagsstrahler, Spot, Energiesparlampe? Das ist ziemlich wichtig.

Calcium stellst du keines zur Verfügung?

Und was die Temperaturen betrifft, ist das Umgebungstemperatur oder ist 30°C das maximale, also punktuell?

Wenn es an all diesen Punkten nicht liegt und eine Krankheit ausgeschlossen werden kann, würde ich es mal mit anderen Insekten probieren. Mehlwürmer sind ohnehin nur zur Ergänzung und nur Heimchen als Hauptfutter ist auch nicht grad das Optimalste. Ich kann nicht versprechen, dass es hilft, aber ich denke, mal ne Heuschrecke springen lassen oder eventuell ne Schabe könnte die Sache etwas ankurbeln. Ich habe einen Futterverweigerer, der all diese Dinge verschmäht hat, mit Grünen Schaben (Panchlora nivea) bestechen können, die werden übrigens auch speziell für Futterverweigerer empfohlen, so z.B. auch für schlecht fressende Chamäleons, sind aber sehr teuer und recht selten. Die billigsten, die ich bisher gesehen habe, gibts hier.

Naja, ich denke, ein Versuch wäre es wert, wenn du sagst, dass du die Hoffnung ohnehin fast aufgegeben hast.

Liebe Grüße
Patricia
 
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