meine hündin ist hier der chef

Diskutiere meine hündin ist hier der chef im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; wie schon gesagt ist meine hündin hier der chef im haus! das habe ich ne lange zeit nie gemerkt da ich hundenafängerin bin. nun macht sie solche...
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gina09

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wie schon gesagt ist meine hündin hier der chef im haus!
das habe ich ne lange zeit nie gemerkt da ich hundenafängerin bin.
nun macht sie solche sachen wie mir aufs bett zu pinkeln oder versucht mein bein zu besteigen. gut das sind für mich nun eindeutige zeichen!
was ich vorher nie gemerkt habe, da sie eigentlich ne ganz liebe ist, anzeichen wo ich nie gedacht habe dass die zum "chefsein" dazugehören.
-draussen ohne leine hört sie absolut auf keinen, weder auf meinen freund noch auf mich. sie haut einfach ab und kommt irgendwann wieder.
-besuch wird so intensiv beschnuppert und angesprungen, sodass die aufmerksamkeit meistens erst mal nur auf sie fällt
-kommandos werden ausgeführt aber nach kürzester zeit von ihr selber unterbrochen
-mir platz machen wenn ich ihr sage sie soll vom sofa runter?nur sehr wiederwillig und dann nur wenn ich sie leicht schiebe
-wenn ich ihr versuche knurren und bellen zu unterbinden(wenn jemand vor der haustür zu hören ist) dann auch nur sehr wiederwillig und erst mit mehrmaligem schimpfen
-kommandos draussen beim zusammentreff mit anderen hunde werden komplett ignoriert, ich muss sie praktisch hinter mir herschleifen um sie da weg zu bekommen
-zu hause verfolgt sie mich auf schritt und tritt, ich dachte immer sie schaut nur was ich da tue oder erwartet vielleicht nen leckerbissen
naja bestimmt finde ich noch weitere punkte aber glaube die sind schon eindeutig genug
naja das sind halt die sachen die ich mir ergoogelt habe und die komplett darauf passen.
seit mein freund auf einem 5 wöchigen kurs ist haben diese besteig und pinkel sachen auch noch angefangen.
ich weiß nicht weiter im moment, wie kriege ich das raus???
ich habe sie seit fast nem halben jahr. sie ist 3 jahre alt und ein boxer labrador mischling.
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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Noel

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Hi,

ich kann da nur sagen, dass wenn sie draußen weg läuft, dann lass sie nicht von der Leine. Mach Schleppleinentraining.
An Besucher würde ich sie nicht lassen. Schick sie in ihr Körbchen und wenn sie nicht geht, dann bring sie hin.
Du musst konsequent sein. Wenn du einen befehl gibt's MUSS er von ihr ausgeführt werden.
Übe täglich mehrmals für 5 Minuten die Befehle im Haus. Lass sie auch für ihr Futter arbeiten. Heißt du gibts ihr einen Befehl, sie führt ihn aus dann gibts einen Futterbrocken.

Wenn sie aufs Bett macht, dann würde ich sie komplett aus dem Schlafzimmer werfen auch von der Couch würde ich sie verbannen.
Habt ihr schon ausgeschlossen, dass sie vielleicht krank ist und deswegen aufs Bett macht?)

Es scheint so als müsstest du einfach selbstsicherer Auftreten.
Heisst nicht, dass du jetzt schreien sollst oder so.

Aber du musst bestimmt sein und mit einer sanften Konsequenz dafür Sorgen, dass Befehle befolgt werden.

Wenn sie dir ständig hinther rennt würde ich die Tür hinter mir schliessen und/oder sie in ihr Körbchen schicken.

Was macht ihr denn so mit ihr um sie auszulasten?
 
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SusanneC

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Du musst durchgreifen, dringend.

1. Kein Futter mehr so hinstellen. Futter gibt es nur noch aus Deiner Hand, und es darf auch ruhig erst mal einige tage drastisch weniger sein.

2. nur noch angeleint klaufen, abhauen ist hochgefährlich und geht gar nciht!

3. Stupide Gehorsamsübungen für die es Futter gibt durchführen "Sitz" "Platz" "Auf" - ideal im kasernenhofton. Nicht "bitte liebes Hundili, setz Dich doch mal hin" sondern "SITZ" gerne auch 20 Wiederholungen.

4. kein bett, kein Sofa, kein Streicheln. sobald sie trotzdem aufs bett geht "Runter!" nicht anfassen, Du nimmst ihr ja alle privilegien auf einmal ab, sonst wehrt sie sich mit Zähnen, aber ganz deutlich

5. Nicht zu viele Worte, sondern immer nur ein oder zwei Worte sagen also etwa ihren namen und "Komm" mehr worte verwirren nur.

6. Du gehst Duerst durch Türen und über Treppen. Wenn sie Dir im Weg liegt muss sie aufstehen und dir Platz machen - immer! und wenn es 10x hintereinander ist. Der platz unter der Tür ist ein privileg und sie weiß,d ass sie dich damit behindert, nimmt ihn aber unverschämterweise doch.

Ich weiß,d as ist erst mal schwer, aber: es ist einfacher, alle Privilegien sofort zu streichen als nach und nach abzubauen. Sie hat einfach den Eindruck,d ass ihr MEnschen als chefs völlig ungeeignet seid und hat das deswegen übernommen. lass das nciht zu, Hunde wollen gar nicht Chef sein, sondern einen souveränen menschen,d er sie vor Gefahren schützt und ihnen sagt wo es lang geht. offenbar machst Du aber nciht den Eindruck, als ob Du ein guter Chef wärst...
 
Flixilotte

Flixilotte

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Du musst durchgreifen, dringend.

1. Kein Futter mehr so hinstellen. Futter gibt es nur noch aus Deiner Hand, und es darf auch ruhig erst mal einige tage drastisch weniger sein.

  • Wer viel übt, bekommt viel Futter. Futterentzug ist absoluter Blödsinn.
2. nur noch angeleint klaufen, abhauen ist hochgefährlich und geht gar nciht!

  • Stimmt. Gleichzeitig Schleppleinentraining.
3. Stupide Gehorsamsübungen für die es Futter gibt durchführen "Sitz" "Platz" "Auf" - ideal im kasernenhofton. Nicht "bitte liebes Hundili, setz Dich doch mal hin" sondern "SITZ" gerne auch 20 Wiederholungen.

  • Wieder Blödsinn. Kasernenhofton ist volkommen Unfug. Lernen muss Spass machen. Der Hund muss Spass haben. Ständige aneinandergereihte Wiederholungen sind kontraproduktiv und Verhaltensbiologisch unfug.
4. kein bett, kein Sofa, kein Streicheln. sobald sie trotzdem aufs bett geht "Runter!" nicht anfassen, Du nimmst ihr ja alle privilegien auf einmal ab, sonst wehrt sie sich mit Zähnen, aber ganz deutlich

  • Wieder Unfug. Die Privilegien müssen weg. Sicher, aber es muss dem Hund so klar gemacht werden, dass es gut für ihn ist. Alternativverhalten anbieten.
5. Nicht zu viele Worte, sondern immer nur ein oder zwei Worte sagen also etwa ihren namen und "Komm" mehr worte verwirren nur.

  • Stimmt.
6. Du gehst Duerst durch Türen und über Treppen. Wenn sie Dir im Weg liegt muss sie aufstehen und dir Platz machen - immer! und wenn es 10x hintereinander ist. Der platz unter der Tür ist ein privileg und sie weiß,d ass sie dich damit behindert, nimmt ihn aber unverschämterweise doch.

  • Jein. Die Motivation kann man aus der Ferne nicht beurteilen.
Ich weiß,d as ist erst mal schwer, aber: es ist einfacher, alle Privilegien sofort zu streichen als nach und nach abzubauen. Sie hat einfach den Eindruck,d ass ihr MEnschen als chefs völlig ungeeignet seid und hat das deswegen übernommen. lass das nciht zu, Hunde wollen gar nicht Chef sein, sondern einen souveränen menschen,d er sie vor Gefahren schützt und ihnen sagt wo es lang geht. offenbar machst Du aber nciht den Eindruck, als ob Du ein guter Chef wärst...

  • Richtig. Aber mit den mittelalterlichen Methoden - Kasernenhofton - etc. erreicht man das nicht. Berechenbare Handlungen, liebevolle Konsequenz, Beschäftigung, Bindungsarbeit und Führung führen dazu.

Siehe meine Kommentare oben.
 
blackdobermann

blackdobermann

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Achte auch auf dich. Beim Schleppleinentraining z.B.. Wenn du sie zurückrufst, wie machst du das? Einfach ihren Namen rufen? Damit errreichst du vlt. dass sie auf dich schaut, aber wird nicht zu dir kommen. Denn du hast es ja nicht befohlen und Hunde können nicht Gedanken lesen.
Was sagst du nun wenn sie zu dir kommen soll? "Komm." "Komm her" "Hierher" "Hier.". Beobachte dich selber dabei. Vlt. stellst du fest, dass du jedes Wort nennst. Aber den Hund überforderst du nur damit, denn woher soll der Hund wissen, dass "Hierher" und "Komm" dasselbe bedeutet?

Dann bitte nicht zu den Hund schauen, sonder dabei auch weggehen, den dass verleiht zum mitkommen. Der Hund achtet auf die Richtung die dein Körper zeigt.

Fordere sie auch spielerisch auf, zu dir zu kommen. Knie dich hin, klatsche z.B in die Hände und schnalze oder sonstwas.


War jetzt nur hilfestellung zum üben mit der Schleppleine.
 
S

SusanneC

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Also ich finde einen deutlichen ton schon wichtig. Viele Hunde machen Kommandos auch, weil man sie eben mit lieber stimme drum bittet (und fürs Leckerlie auch) - aber sie ordnen sich damit nicht automatisch auch unter.

Im Moment ist es aber wichtiger, dass erst mal geklärt wird, wer das sagen hat, zum Feinschliff kann man später immer noch kommen. Es geht nciht um einen Hund der sich beim Dog Dancing doof anstellt, sondern um eine gefahr für das Leben des Hundes und die Grsundheit der halter - irgendwann wehrt sich ein Hund, wenn man ihn aus dem Bett immer raus schiebt, weil er findet, das steht ihm klar zu als Chef. Dumm, wenn da dann eine Hand oder gar das Gesicht von frauchen zu nahe dran ist.

Als für michd as ganze mit Hudnehaltung noch neuw ar dachte ich auch, die unterordnung stimmt, wenn er dann schon tut was ich sage - aber ich hab eben immer "Mach Siiiitz" geflötet und sofort belohnt. Das hatte mit Respekt ncihts zu tun.
 
blackdobermann

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Also ich finde einen deutlichen ton schon wichtig. Viele Hunde machen Kommandos auch, weil man sie eben mit lieber stimme drum bittet (und fürs Leckerlie auch) - aber sie ordnen sich damit nicht automatisch auch unter.

Finde ich gut, den Hund mit lieber Stimme ein Komando zu geben.
Ein leises "Sitz" reicht auch aus, wichtig ist hauptsächlich auch die Körpersprache. Hunde achten viel mehr auf die Körpersprache, als viele nur ahnen würden. Eine leichte verlagerung des Körpergewichtes nach vorne, seinen es nur milimeter, bringen schon dem Hund dazu stehen zu bleiben.
Nur als vergleich des ausmaßes ihrer Beobachtung.

Ja, ich weis du hast es vlt nicht so gemeint wie ich jetzt vermutet hatte. War auch nur Informativ, auch für den Themenautor, gemeint.
 
Flixilotte

Flixilotte

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Susanne. In welchem Jahrhundert lebst Du? Respekt erarbeitet man sich nicht durch Kasernenhofton. Klare Ansagen, klare Regeln, klare Führung geht prima ind vernünftigem, konsequenten Ton und handeln. Dazu bedarf es keiner Pseudo Herrschaft.

Mein Tipp: Gute Literatur über Verhaltensbiologie und Hund-Mensch-Beziehung. Vertrauen und Anerkennung erarbeitet man sich anders.
 
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Noel

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Also ich finde einen deutlichen ton schon wichtig. Viele Hunde machen Kommandos auch, weil man sie eben mit lieber stimme drum bittet (und fürs Leckerlie auch) - aber sie ordnen sich damit nicht automatisch auch unter.

Im Moment ist es aber wichtiger, dass erst mal geklärt wird, wer das sagen hat, zum Feinschliff kann man später immer noch kommen. Es geht nciht um einen Hund der sich beim Dog Dancing doof anstellt, sondern um eine gefahr für das Leben des Hundes und die Grsundheit der halter - irgendwann wehrt sich ein Hund, wenn man ihn aus dem Bett immer raus schiebt, weil er findet, das steht ihm klar zu als Chef. Dumm, wenn da dann eine Hand oder gar das Gesicht von frauchen zu nahe dran ist.

Als für michd as ganze mit Hudnehaltung noch neuw ar dachte ich auch, die unterordnung stimmt, wenn er dann schon tut was ich sage - aber ich hab eben immer "Mach Siiiitz" geflötet und sofort belohnt. Das hatte mit Respekt ncihts zu tun.


eigentlich brauchst du mit dem Hund gar nicht zu reden. Sichtzeichen reichen völlig.
Wenn ich im Kasernhofstyle mit meinem Hund rede (weil ich genervt bin oder schlechte Laune habe) dann beschwichtigt mich mein Hund und ich erreiche eher das Gegenteil.
Kommt von mir aber mit einer klaren festen Stimme, die durch aus nicht laut ist ein Sitz dann sitzt mein Hund sofort.

Der Hund soll ja auch keine Angst vor dir haben sondern einfach nur wissen, dass er unter dir in der Rangfolge steht und das erreicht man mit mit dem Kasernenhofstyle.

Sie selbst muss bestimmt und selbstsicher auftreten. Heißt zuerst durch die Tür gehen, zu erst essen, Hund muss Platz machen.
Aber wie soll der Hund wissen, Runter heisst, dass er von der Couch muss, wenn es das noch nicht gelernt hat. Ich habe meine Hnd bis er den Befehl kannte von der Couch geworfen (damals hatte er noch kein Körbchen, das an einem festen Platz stand)

So falsch finde ich diese Gehorsamsübungen zu wiederholen gar nicht. Ich mache das mit unserem täglich aber während wir spielen und raufen oder einfach mal zwischendurch, wenn ich ihm ein Leckerlie geben will.
Da muss er dann Sitz, Platz, ins Körbchen und was weiß ich alles machen aber wir spielen auch zwischen durch. Er muss sein Spielzeug holen, dann gibts ein Leckerlie, es wird gespielt, ich unterbreche das Spiel, er muss sitz oder Platz machen.
Wichtig ist dabei aber auch den hund zubeobachten und ihn nicht zu überfordern.

Gina- dein Hund wird wenn du ihm alle Privilegien nimmst erst einmal total überfordert und unsicher sein. Und er wird sein Verhalten nicht von heute auf morgen ändern. Es wird eine ganze Weile dauern und viel Arbeit.
Aber mit Konsequenz und viel Geduld wird das schon werden.

 
Flixilotte

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@Noel

Prima und richtig ausgedrückt. Natürlich soll Grundgehorsam wiederholt werden, nur nicht zwanzig mal hintereinander.
 
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SusanneC

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Ich meinte vor allem auch feste klare laute stimme, eben nicht lieb und nett eine Aufforderung flöten. Nicht anbrüllen, aber ein knapper, kurzer, deutlicher Befehl, beidem hundi nciht so tun kan, als würde es einen auf 20 meter entfernung nicht hören.

Anbrüüllen ist Grundverkehrt und bringt gar nichts. aber laut deutlich und nciht viele Worte machen, vor allem immer "name, befehl" und dann Mund halten ist wichtig. Auf dem kasernenhof heißt es auch nur "Rechts um" und nicht "so, jetzt dreht euch bitte mal alle nach rechts und lauft dann ruhig weiter."
 
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Noel

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mich stört da das Wort laut. Hunde hören sehr sehr gut und da würde eigentlich schon ein Flüstern reichen. Nur fällt es uns Mensch schwer mit klarer und fester Stimme zu flüstern.
 
Flixilotte

Flixilotte

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@Noel

Wieder prima ausgedrückt.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

@Susanne

Ich denke schon, dass ich weiss was Du meinst und dass Du es nur etwas krass geschrieben hast. Eine klare Führung ist wirklich wichtig. Da hast Du vollkommen recht. Vertrauen, Bindung sind die Grundpfeiler. Du hast es nur ein wenig ungeschickt ausgedrückt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yvi179

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@Susanne
Dazu kann ich nur sagen ein Hund der nicht hört ist nicht taub da muß man schon gar nicht rumbrüllen!
Aus meiner jetzigen Erfahrung kann ich sagen das nicht jeder Hund einen scharfen ton in den Kommandos verträgt! Wenn ich jetzt zu Patch Sitzt fauchen würde würde er sich sofort hinlegen weil er gar nicht weiß was los ist!
Wenn ich mit ihm ein aufmunterendes Sitz entgegen komme arbeitet er freudiger und williger mit! Bei strenge block er sofort, oder macht Fehler die er sonst nicht macht! Ich rede mit meinen Hund in einem normalen Ton und es klappt prima! Es kommt auf die Motivation an wie man einem Hund was beibringt! Meiner würde für ein Stück Pansen einen Saltorückwärts machen wenn ich ihm zeigen würde wie!

Ich kann auch Aufmerksamkeitstraining machen wie Longierarbeit! Auch sowas wie Obidence das stärkt eure Bindung!
Und sorge dafür das sie dir nicht ständig hinterher rennt!
Schicke sie auf ihren platz oder renn ihr hinterher bis von selber auf ihr Platz geht!
Die dauernde bewachen ist stress für Hund und für dich weil du dich ja nicht normal bewegen kannst!
Mit dem hinterher rennen hab ich auch gemacht weil meiner überall im weg lag und stand! Es hat bei uns 24 std gedauert und er legt sich jetzt nur noch auf seinen Platz und geht auch mal in einem anderen Raum um sich zurück zuziehen das hat er vorher nie gemacht!
Ist wirklich angenehmer wenn der Hund nicht immer hinter einem steht!

Ja und ich hab es auch versucht mit kommando auf deinen Platz aber das klappte es nicht!

Lg Yvi
 
N

Noel

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Ja und ich hab es auch versucht mit kommando auf deinen Platz aber das klappte es nicht!

Lg Yvi

auch nicht mit Leckerlis? Geht mit ihm an seinen Platz, wenn er da ist, sagst du dein Kommando und gibts Leckerlis. Meiner hat es so gelernt und ist sowas von schnell in seinem Korb (aber noch bekommt er fast immer Leckerlis, ist noch recht neu bei uns)

Und was das hinlege angeht, wenn du deinem Hund mit scharfen Ton ein Kommando gibts, das ist ein Beschwichtigen. Machen Hunde unter einander ja auch.
 
licia_of_spades

licia_of_spades

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Und was das hinlege angeht, wenn du deinem Hund mit scharfen Ton ein Kommando gibts, das ist ein Beschwichtigen. Machen Hunde unter einander ja auch.

Ich kenne mich mit den Beschwichtigungssignalen (noch) nicht so aus, aber: was ist denn, wenn der Hund dabei mit dem Schwanz wedelt?

Bei Kari habe ich nämlich in verschiedenen Stimmlagen ausprobiert, Kommandos zu geben, und beim strengeren Ton hat sie sich wie aus der Pistole geschossen fallen lassen und wie wild gewedelt.
 
N

Noel

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Schwanz wedeln ist auch eins der Signale.
Aber natürlich nicht immer.

Aus der Ferne finde ich es schwer da etwas zu sagen. Kenne mich da auch noch nicht so aus. :D
 
Nienor

Nienor

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Das Schwanzwedeln muss im Kontext betrachtet bewertet werden. Der Hund kann es mit als Beschwichtigungssignal verwenden, ich denke da an den Hund der mit abgewendetem Blick sich die Schnauze leckend und mit leicht wedelndem Schwanz auf das schimpfende Herrchen zu kommt und sich dann auf die Seite legt ..
Oder er kann es vor Freude machen, gern gepaart mit aufgestellten Ohren, aufmerksam-freundlichem "Gesichtsausdruck" und gehaltenem Blickkontakt, man will ja nichts verpassen, weil er sich so auf die Arbeit und die folgende Belohnung freut.
Wie gesagt, der Kontext ist wichtig, Schwanzwedeln allein ist nicht aussagekraeftig genug.
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Kopf abwenden, seitlich setzen, großen Bogen laufen, Ohren nach hinten klappen, mit der Rute wedeln, blinzeln oder gar Augen völlig schließen, Po zuwenden, zu Boden schauen u.s.w. u.s.f. sind Calmingsignale = Beschwichtigungssignale;)
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Das Schwanzwedeln muss im Kontext betrachtet bewertet werden. Der Hund kann es mit als Beschwichtigungssignal verwenden, ich denke da an den Hund der mit abgewendetem Blick sich die Schnauze leckend und mit leicht wedelndem Schwanz auf das schimpfende Herrchen zu kommt und sich dann auf die Seite legt ..
Oder er kann es vor Freude machen, gern gepaart mit aufgestellten Ohren, aufmerksam-freundlichem "Gesichtsausdruck" und gehaltenem Blickkontakt, man will ja nichts verpassen, weil er sich so auf die Arbeit und die folgende Belohnung freut.
Wie gesagt, der Kontext ist wichtig, Schwanzwedeln allein ist nicht aussagekraeftig genug.

Stimmt absolut! Super ausgedrückt:clap:
 
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licia_of_spades

licia_of_spades

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Hmmm... Kari hatte mir dabei in die Augen geschaut, die Ohren nach vorne gestellt, und gehechelt... sie lag auf einmal ganz gerade gerichtet, aufmerksam vor mir, wo sie sich sonst nur mehr oder weniger dazu bequemt hatte, sich mal kurz niederzulegen..

:lol:
Dann scheint strenger Tonfall meinen Hund ja zu Höchstleistungen anzuspornen.
 
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