Berufstätigkeit und Hund

Diskutiere Berufstätigkeit und Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; hallo, da ja hier viel über die voraussetzungen bei der hundeanschaffung gesprochen wird und oftmals ein thema ja auch die berufstätigkeit ist...
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Engelchen09

Engelchen09

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hallo,

da ja hier viel über die voraussetzungen bei der hundeanschaffung gesprochen wird und oftmals ein thema ja auch die berufstätigkeit ist, möchte ich euch da gerne um eure erfahrungswerte bitten.

inwieweit seid ihr berufstätig und wie kombiniert ihr das mit euren hunden?

ich selbst bin vollzeit berufstätig, insgesamt von 8 bis 17 uhr,
habe aber von 12 bis 13 uhr eine mittagspause, die ich auch zu hause verbringe um mit dem hund zu laufen. mein arbeitsweg beträgt 3 minuten.

mein partner arbeitet 3-schichtig. früh, nacht und spät.

auf grund dessen ist collin ca. 4-5 stunden alleine zu hause, mal vormittags, mal nachmittags.
es kommt aber auch mal vor, dass es 2 x 4 stunden werden, wenn bei meinem freund beruflich was dazwischen kommt.

sobald sein alleinsein 5 stunden übersteigt, bin ich mir im klaren darüber, dass außer hund an diesem tag nichts mehr auf dem programm steht. dies sehe ich allerdings nicht annähernd als verzicht, sondern mein hund ist in jeder lebenslage eine bereicherung für mich und für ihn verzichte ich gerne auf diverse andere sachen.

ich finde, berufstätigkeit und hund passen durchaus zusammen, wenn man bereit ist, seine ganze freizeit dem hund zu widmen und man entsprechendes, vertrauenswürdiges "notfall-personal" (wie z.b. eltern, oder freunde) hat.

bin gespannt auf eure meinungen.
 
16.03.2010
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
schlumpf80

schlumpf80

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Hallo engelchen,
ich kann mich deiner meinung nur anschließen.
Als wir uns rocky geholt haben waren wir beide selbständig - ich in der Gastronomie u. mein Schatz mit seiner Metzgerei.
So konnte ich das eigentlich gut vereinbaren, als er sich zu Hause eingewöhnt hatte hab ich ihn dann immer mitgenommen.
Wir hatten ihn dann so ca. ein halbes Jahr als ich dann wieder zu Arbeiten anfing, wo ich ihn leider nicht mitnehmen konnte.
Also nimmt ihn seitdem mein Freund mit ins Geschäft - großer Hof, Hundehütte, nie allein . er kann sich ja die Arbeit/ Zeit einteilen u. so zwischendurch was mit dem Hund unternehmen. ich arbeite von Mo.-Fr. von halbacht bis halbfünf. um halbsechs gibts dann nochmal die große Runde u. zu Hause dann ein bisschen geistige Auslastung. finde das gut so. Rocky kann auch ohne Probleme sechs bis sieben std. max. alleine bleiben, ist aber eher ganz selten.
LG, Steffi
 
Tompina

Tompina

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Huhu!

Also als ich noch im Tierheim gearbeitet habe, waren die Hunde selbstverständlich mit von der Partie, immer zusammen mit den Hunden der anderen Kollegen in einem beheizten Innenraum mit stundenweisem Auslauf durch den Hundepfleger (im Winter) oder in einem großen Auslauf mit Schutzhütte und Wiese (im Sommer). Die Mittagspause war dann Gassigehzeit für mich und meine Kollegen, dass heißt alle Hunde auf der Wiese oder in Feld und Wald (ca. 1 Stunde), die Zeiten dazwischen betrugen ca. 4-5 Stunden morgens, bzw. abends, wobei die Hunde dank Außenzwinger/rauslassen etc. trotzdem die Möglichkeit hatten Pipi zu machen etc. Außerdem bin ich immer zu Fuß zur Arbeit, was jeden Morgen und Abend eine halbe Stunde war, in der man auch Üben etc. konnte.

Momentan wohne ich gerade in einer Dienstwohnung, was für meine Hund heißt, morgens vor Dienstbeginn eine Stunde raus, dann ca. 4-5 Stunden alleine in der Wohnung, dann nochmal raus, dann wieder ca. 2-3 Stunden alleine, dann große Abendrunde. Je nach Stress und Arbeitsaufkommen, schaffe ich es auch mehrmals raus zu gehen in den Arbeitspausen.

Da meine Hunde zu zweit sind und beide seit sie bei mir sind dieses Alleinsein im Sinne von in einem Auslauf/in meiner Wohnung kennen und ohne Probleme akzeptieren, ist es denke ich für beide Seiten okay! Zumal ich ja so und so mit Hunden arbeite haben die beiden dadurch auch viel Kontakt zu Artgenossen, was ich für sehr positiv halte!
 
Para

Para

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Inka begleitet mich jeden Tag zur Arbeit. Sie liegt dann neben mir unter dem Schreibtisch. Wenn mir mein Mäuschen zeigt, dass sie rausmuss kann ich jederzeit Pause machen und mit ihr rausgehen. Morgens und nachmittags gehts zu Fuß zur Arbeit und wieder zurück. Das sind jedesmal mind. 30 Min.. Auf dem Weg ist dann immer Zeit für ein bischen Unterordnung... Danach gibt es noch eine große Runde (ca. 1St.) Nach dem Füttern vor dem ins Bett gehen jeweils noch eine kurze Runde.
Am Wochenende kommt dann noch Hundeschule und Hundespielwiese dazu...

Amber ist den ganzen Tag zu Hause. Mein Mann arbeitet von zu Hause aus und ist immer für unser altes Mädchen "zur Hand". Sie begleitet Inka und mich nur noch selten auf den großen Runden. Bei den kleinen Runden (jeweils mind. 20Min.) ist sie aber immer dabei.
 
Michse89

Michse89

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Ich befinde mich ja in ner Ausbildung, was auch heißt über 8 Stunden außer Haus.
Habe aber den großen Vorteil, das ich aufm Bauernhof lebe und somit meist immer wer zu Hause ist, weil ja hier gearbeitet wird.
Ich "werfe" ihn also morgens, je nachdem wann er wach wird und raus will, nach draußen, da hat er dann Chester und Susi zum spielen etc. Wenn ich Spätschicht habe wird unsere Zeit auf Vormittags verlegt, wo dann geübt, gespielt und gearbeitet wird.
Ansonsten beschäftige ich mich nachmittags mit ihm.
Über den Tag verteilt wenn ich nicht da bin spielt natürlich auch der Rest der Familie mit ihm, und er ist auch immer mit von der Partie wenns in den Stall geht.
Wo er auch schon versucht zu hüten :lol:

Im Sommer, wenn dann Hochsaison zwecks Ernte ist, naja da muss er schonmal paar Stunden, max 8-10 "alleine" bleiben. Naja, Muddern ist dann da.
Mit den anderen Hunden. Das sind aber nur ein paar Tage und die hat er sehr gut überstanden, meistens lag er dann im Keller, wo die Tür immer offen steht, weil da kalt ist und hat geschlafen.

Aber schön das es auch noch Chefs gibt, wo Hunde geduldet sind.
Wäre ja in meinem Bereich, Einzelhandel Lebensmittel, unmöglich.
Stell mir das gut vor, wenn der Hund mit dabei sein darf ^^
 
X

xxx Tierfreund xxx

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Also ich gehe Teilzeit arbeiten und mein Freund Vollzeit.
Derzeit wohne ich noch zu Hause, Bruno gehört aber mir und meinem Freund, wir werden ihn auch mitnehmen, wenn wir ausziehen.
Wir verbringen auch unsere gesamte Freizeit mit Bruno.

Nun aber zu dem Ablauf.
Also mein Freund und ich gehen immer in Wechselschicht, d.h. ich habe erste Schicht - dann hat mein freund zweite Schicht.
Meine Mutter fängt immer erst gegen 18.00 Uhr an zu arbeiten und mein Vater ist die ganze Woche auf Montage.

Also ist Bruno eigentlich so gut wie nie allein.
Auch wenn meine Mutter nachmittags sowieso zu hause ist, nehme ich Bruno mit, wenn ich irgendwo hin gehe.
Zur Hundeschule gehen mein freund und ich immer Sonntags, da haben wir beide frei.

Wenn ich nachmittags nach Hause komme bin ich dann voll und ganz für Bruno da - sprich ich laste ihn / übe Kommandos mit ihm / Fellpflege usw.

Mir macht es überhaupt nichts aus, dass ich die ganze Freizeit für ihn "opfere" da er mein größtes und liebstes Hobby ist.

Aber auch wenn Bruno nicht alleine sein muss, üben wir es fast täglich, denn wenn wir ausziehen, ist er dann auch ca. 5 Stunden allein - wenn es mal länger ist, passen meine Eltern auf bzw. gehen mit ihm raus, dass wurde alles im Vorfeld besprochen.

Liebe Grüße
 
ida22

ida22

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Hallo,

ich habe seit der Geburt meines ersten Kindes (also seit fast 8 Jahren jetzt) eine Halbtagsstelle bzw. arbeite "fast selbständig". Ich arbeite einen Teil außer Haus und den anderen Teil zu Hause. Die Zeiten wechseln je nach "Bedarf" bzw. ich teile mir das größtenteils selbst ein. Mein Mann geht um 7.30 Uhr aus dem Haus und kommt so zwischen 14.00 und 17.00 Uhr wieder.

Morgens gehe ich mit Hugo eine Runde raus, so ca. 45 Minuten reines Gassigehen, meistens mit Hundekumpel-Treffen. Danach ist er entweder hier alleine oder aber ich habe "keine Zeit" für ihn (weil ich eben arbeite).

So gegen 12.30 Uhr kommen die Jungs und es gibt Mittagessen; danach ist Hugo dran. Wir gehen dann so ca. 1 Stunde raus; mit Üben, Laufen, Spielen usw.

Nachmittags so gegen 16.00 Uhr (im Sommer auch später) je nach Zeit. Mal geht mein Mann, mal gehe ich, mal gehen wir alle zusammen, mal treffen wir uns mit anderen Hundemenschen ... Dann reines Gassigehen mit Spielen.

Abends ehe ich ins Bett gehe, gehts nochmal kurz raus um die Ecke (Hugo zum Pipi machen, ich zum Rauchen).

Hugo bleibt ohne Probleme alleine. Länger als vier Stunden (ganz selten auch mal 5, aber nicht mehr) ist er aber eigentlich nicht alleine. Wenn er vormittags alleine war, gucke ich eigentlich, daß er nachmittags nicht mehr alleine bleiben muß. Im Notfall springen die Schwiegereltern als Baby- und Dogsitter ein. Abhängig davon, wo es hingeht, nehme ich ihn auch schon mal mit, mache ich aber eigentlich nicht so wirklich gerne.

Das klappt super. Ich "opfere" nahezu meine gesamte Freizeit (neben Kindern, Beruf und Haushalt) meinem Schatz und das gerne! Hugo und die "Beschäftigung" mit ihm ist für mich ein Ausgleich, mein Hobby, mein Leben!

Ich denke auch, daß Berufstätigkeit und Hund zusammenpassen, vorausgesetzt man ist bereit, auf manches zu verzichten und einen Großteil der (knappen) Freizeit dem Hund zu widmen.

LG Ida
 
Gina&Lucy

Gina&Lucy

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Ich finde dies ein tolles Thema:) Und ich finde es toll,wie ihr das alles managet! Man hatte am Anfang das Gefühl (so haben hier einige getan- sorry,möchte keinem Unrecht tun!) dass man nur einen Hund haben kann,wenn man nicht arbeitet!

Bei uns ist das so,dass Maja gleich am 2. Tag unserer Semesterferien zu uns gekommen ist. Deshalb haben wir 2 Monate 24/7 Zeit für sie. Dann haben wir wieder Uni,aber Mittwochs und eventuell Freitags haben wir frei,das Wochenende ja sowieso. Die Mutter von meinem Freund arbeitet als Krankenschwester im Schichtdienst und hat auch mal mehrere Tage frei. Der Vater von meinem Freund ist selbstständig und könnte Maja notfalls auch mal mitnehmen. Die Schwester von meinem Freund ist schülerin und in der Regel gegen Mittag zu Hause. Deshalb wird Maja nie länger als 3 Std alleine bleiben müssen.
Aber mein Ziel ist es schon,dass sie 80% der Zeit mit mir und meinem Freund verbringt. Und sollten wir in den nächsten Jahren ausziehen,möchte ich sie auch mitnehmen! Das war auch so gedacht,nur wenn es beruflich nicht ginge würde sie hier bleiben. Aber schon nach den 4 Wochen die wir sie jetzt haben,habe ich so mein Herz an sie verloren,dass hätte ich kaum für möglich gehalten! Und das obwohl ich auch den Hund von meinem Papa so sehr liebe,aber ein eigener ist nochmal was ganz anderes;)
Für sie investieren mein Freund und ich gerne unsere ganze Freizeit:):)
 
Engelchen09

Engelchen09

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Man hatte am Anfang das Gefühl (so haben hier einige getan- sorry,möchte keinem Unrecht tun!) dass man nur einen Hund haben kann,wenn man nicht arbeitet!
und genau deshalb habe ich diesen thread mal eröffnet.

denn ich muss mal ganz eingebildet behaupten, dass mein hund es trotz allein seins beschäftigungsmäßig besser hat wie der nachbarshund, der dreimal am tag einen leinenspaziergang am kinderwagen macht und den rest vom tag lediglich ein anhängsel ist.

ich gehe mit collin morgens um 5:30 die erste runde, ca. 45 minuten. dann mittags 45 minuten, und um 17 uhr machen wir dann die große hunderunde mit fährten, dummytraining, spiel mit anderen hunden, langen spazierwegen. wenn wir dann abends zu hause sind, relaxt collin zwar wieder, dennoch legt er da viel wert auf kontaktliegen, wir kuscheln, spielen noch ein bißchen, wir bürsten uns gegenseitig müde, zwei-dreimal die woche geht es abends dann auch noch auf den hundeplatz.

und wenn man das zu leisten bereit ist, kann man auch bei voller berufstätigkeit ohne weiteres einen hund halten und "glücklich" machen.

wenn der hund aber eine untergeordnete rolle spielt, wenn einem ausgehen z.b. wichtiger ist und man dafür in kauf nimmt, dass der hund zu kurz ist, dann sollte man die finger vom hund lassen.
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Als ich mir den Hund angeschafft habe war ich schon selbstständig und wusste der Chef erlaub dass der Hund mitkommt (hätte ihm aber auch sonst etwas anderes erzählt;)).

Also wir gehen morgens zur Arbeit ca. 30 Minuten, die Mittagspause gehört dem Hund, was aber nicht heißt das wir 3 Stunden laufen, kommt immer auf meine Tagesform an aber immer so lange wie Adam braucht (dann geht auch eine Bekannte mit Hund mit), abends geht es dann wieder nach Hause, auch da mal direkt, mal über Umwege.

Sonntags gehe ich mit ihm in die Hundeschule (wegen dem Kontakt zu fremden Hunden)

Wenn ich ausgehe ist er in der Regel dabei.

Aber auch mein Hund kann 4-5 Stunden allein sein, kommt ja auch mal vor das er nicht mit kann.
 
Verena87

Verena87

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denn ich muss mal ganz eingebildet behaupten, dass mein hund es trotz allein seins beschäftigungsmäßig besser hat wie der nachbarshund, der dreimal am tag einen leinenspaziergang am kinderwagen macht und den rest vom tag lediglich ein anhängsel ist.
hm, ich finde es immer unfair, wenn so etwas behauptet wird. Ich will gar nicht wissen, was andere dann über mich denken. Wenn sie mich eben nicht dabei beobachten, wenn ich mit Alfi Fahrrad fahre, skate, Schleppleinentraining mache, Fährte, abgesehen noch von der Arbeit zu Hause. Denn ich habe auch eine kleine Tochter. Jetzt ist sie in der Krippe, aber davor jetzt die 1 1/2 Jahre musste sie ja wohl mit raus und da musste Alfi auch am Kinderwagen laufen. Wir haben hier zwar dann auch einen Auslauf, wo ich dann mit ihm ein bisschen gemacht hab, aber die restliche Runde war gemütliches Laufen. Man kann gar nicht wissen, was die anderen noch mit ihren Hunden machen. Wenn ich nun mal mit meinen Kindern unterwegs bin, dann ist das immer eine Schlenderrunde.

Zum Thema:
Als Alfi als Welpe zu uns kam, war mein Mann mit den Jungs zu Hause, dann war ich bis jetzt zu Hause. Bewerbungen laufen jedoch. Wenn ich ihn nicht mitnehmen kann, dann muss er wohl in einen "Hundekindergarten". Aber ich würde ihn lieber gerne mitnehmen.
Letztes Jahr war ich für 2 Monate arbeiten, allerdings gleich gegenüber in dem Pflegeheim hier. Da war er frühs etwas über 3 Stunden allein. Dann bin ich in der Pause rüber, hab ihn mir geschnappt und bin mit ihm gegangen. ne halbe Stunde. Frühs war ich ca. 45 min mit ihm unterwegs. Nachmittag war dann immer mein Mann mit ihm und dann abends ist generell mein Mann mit ihm draußen. Am Wochenende ist dann eh immer mehr los und jetzt wo es wieder schön ist, sind wir auch wieder mehr in der Heide oder an der Elbe. Also eigentlich ist er auch immer mit von der Partie.
 
Engelchen09

Engelchen09

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hm, ich finde es immer unfair, wenn so etwas behauptet wird
mit genau den gleichen "vorurteilen" muss ich als berufstätige auch kämpfen. denn keiner sieht mich morgens um halb sechs mit dem hund laufen, keiner weiß, dass ich mittags meine hundeklamotten über mein bürooutfit ziehe und bei jedem wetter mit ihm meine "pause" verbringe und keiner ahnt, dass ich abends bei sturm und hagel auf dem feld eine fährte auslege und dass ich sonntags morgens um neun schon auf dem hundeplatz stehe.

deshalb dieser thread.

im übrigen bezog ich mich bei dem nachbarshund nicht auf eine fiktive sache, sondern direkt auf meinen echten nachbarshund, der wirklich so lebt. von genereller vorverurteilung halte ich nichts, weiß aber, dass meine bemühungen um meinen hund über das normale maß (gemessen an den leute mit hund, die ich kenne) hinausgehen.
 
Gina&Lucy

Gina&Lucy

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Danke für diesen Thread Engelchen! Genau um solchen Vorurteilen vorzubeugen!
Wenn wir alle 6 Monate Klausurphase in der Uni haben wird das auch etwas stressiger mit Maja,aber ich denke mir, dass man so oder so Lernpausen machen muss und da kann ich mich auch mit dem Hund beschäftigen. Rausgehen ist dann eh das beste um den Kopf frei zu kriegen. Und wenn sie schläft/döst,warum soll ich dann nicht lernen?
 
schlumpf80

schlumpf80

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Ich find diesen Thread auch klasse. hab mir auch schon öfter gedacht ob ich ne schlechte "Hundemama" bin weil ich berufstätig bin. ich bin jeden Abend nach der Arbeit mit meinem Dicken fast zwei Std. unterwegs u. tagsüber kümmert sich mein Schatz. Wie soll das gehen heutzutage ohne Beruf, von was soll ich dann leben. Mir wär´s auch lieber ich könnt ihn mitnehmen, denke das wär nicht mal so das Problem bei uns auf Arbeit, aber da er bei meinem Schatz gut aufgehoben ist möcht ich das auch nicht ändern.
LG, Steffi
 
Verena87

Verena87

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mit genau den gleichen "vorurteilen" muss ich als berufstätige auch kämpfen.
naja, ich glaube, hier im Forum hat da niemand Vorurteile. Und wenn ich selbst von Fremden mit Vorurteilen zu kämpfen habe, aber weiß das ich es besser mache, dann gebe ich nichts drauf und verurteile auch niemanden, ohne feste Beweise zu haben.

Ich weiß, dass du deinen wirklichen Nachbarshund gemeint hast. Aber weißt du denn auch wirklich, dass er nur 3x rauskommt und sonst nichts weiter mit ihm gemacht wird? Aber darauf sollte ja der Thread nicht hinauslaufen. Wir wissen alle, das es immer wieder Vorurteile gibt.

Edit: gab es so einen Thread nicht eigentlich schon mal?
 
Engelchen09

Engelchen09

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ich glaube, hier im Forum hat da niemand Vorurteile
mh, da bin ich mir nicht so ganz sicher. in vielen threads, wo leute fragen, ob hundehaltung möglich wäre, wird mir zu schnell pauschal gesagt, dass es aufgrund der berufstätigkeit nicht geht.

und wenn ich ehrlich bin, haben sich sehr viele von denen, die aufgrund dessen von hundehaltung abraten, hier nicht zu wort gemeldet. dabei würde mich das contra auch interessieren.

Off-Topic
ja, der hund kommt nur 3x raus. es ist auch nicht mal so, dass sie den hund nicht mögen oder vernachlässigen o.ä., er ist schon ein familienmitglied, aber er läuft halt nur mit. es wird nichts nur für ihn gemacht, sondern er passt halt in manche ecken rein und das war es dann auch. viele hunde leben so.
 
schlumpf80

schlumpf80

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Also ich finde dass man auch einen Hund halten kann wenn man berufstätig ist, klar, eigentlich haben alle die ich kenne die einen Hund haben auch einen Beruf, wie soll das auch gehen oder von was soll man denn dann leben. Man gibt den Hunden ja trotzdem ein schönes Leben u. versucht so viel wie möglich mit ihnen zu unternehmen. Ich würde auch gerne mehr mit ihm trainieren, ist aber leider zeittechnisch leider nicht möglich, das geb ich zu. aber deswegen bin ich keine schlechte Hundehalterin oder kümmer mich deswegen nicht weniger um ihn. Die meisten Hundehalter die ich kenne laufen ganz normal ihre Runden, je nachdem 2-3 mal am tag und das war´s. ich finde schon dass das hier öfter zu vorurteilen führt wenn man berufstätig ist. bitte nicht falsch verstehen.
lg, steffi
 
Verena87

Verena87

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na gut, vielleicht lese ich da einfach drüber, weil ich es nicht in Ordnung finde oder lese einfach nur unaufmerksam. Ok, wir gehen z. Z. auch nicht arbeiten, geht aber trotzdem alles. Dennoch finde ich es besser wenn man arbeiten geht. Und ich bin mega froh, wenn ich arbeiten gehen kann.

Generell würde ich auch nicht sagen, nur weil ein Hund seine Runden geht, das er ein schlechtes Leben hat. Jeder Hund ist auch anders drauf. Einige lieben es bequem in der Sonne spazieren zu gehen und andere kann man gar nicht genug beschäftigen. Auch wenn man nur draußen seine Runden geht, heißt das ja noch lange nicht, dass man zu Hause kopfmäßig noch nichts mit dem Hund macht. Ich mache mit Alfi auch ein bisschen, aber er ist kein Arbeiterhund. Er spielt am liebsten frei.
 
DyingDream

DyingDream

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...

Hm... Eine 40-Stunden-Woche habe ich ja nicht...

Ich halte mich mit mehreren Nebenjobs über Wasser. Bei den meisten können die Hunde mit oder ich arbeite von zu Hause aus. Währenddessen liegen die Hunde eben ruhig auf ihren Plätzen oder laufen rum wie sie wollen.

Wenn es nur ne knappe Stunde ist und das Wetter mitspielt warten die Hunde auch schon mal im Auto. Dauert es länger warten sie zu Hause.

An einem Tag in der Woche habe ich dann einen 'normalen' Arbeitstag. Da gehe ich dann vor der Arbeit mit den Hunden ca. 30 Minuten, dann sind sie 4-5 alleine zu Hause. In der Mittagspause bin ich für 1-2 Stunden wieder da und die Zeit geht dann auch komplett für die Hunde. Danach muss ich noch mal wieder für 4-5 Stunden los. Manchmal kommt mein Vater dann früher nach Hause, so dass die Hunde nur noch ne Stunde alleine sein müssen. Wenn ich wieder zurück bin geht es dann erneut wieder für 1-3 Stunden los.

Also selbst bei nem anstrengenden Arbeitstag komme ich noch auf gut 5 Stunden für die Hunde.
Ich verbringe gerne meine gesamte Freizeit mit den Hunden und könnte mir da nichts besseres vorstellen.

Schwieriger ist es immer dann, wenn Freund, Familie, Freunde, etc. auf mehr gemeinsame Zeit bestehen. >< ...und da wollen dann natürlich nicht immer alle 'nur' etwas mit den Hunden machen.
Also mit Freund, der nicht so Hundeverrückt ist gab es bei mir dann schon arge Zeitprobleme neben dem Beruf.
~§~
 
Manni

Manni

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Mein Mann und ich sind beide voll berufstätig, arbeiten allerdings in Gegenschicht wegen Askia. Es kommt allerding ca. alle 10 Wochen mal vor, dass wir die gleiche Schicht haben. Dann bringen wir Askia zum einer Schwiegermama. Handelt sich dabei immer um 2-3 Tage.. also nicht allzu schlimm. Sollte ich mal länger arbeiten müssen ( im Gegensatz zu meinem Mann habe ich Gleitzeit ) übernimmt ebenfalls meine Schwiegermama.. alles in allem ist Aski so am Tag max. 2-3 Stunden alleine. Das funktioniert wunderbar. Muss aber ehrlich sagen.. wenn wir nicht die Unterstützung von meiner Schwiegermutter gehabt hätten, hätten wir uns keinen Hund mehr angeschafft.
 
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