Ihr Hund ist ihr Spielzeug

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catoch

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Hallo Hundefreunde,
ich selber habe keinen Hund, aber meine Stieftochter (25J) besitzt einen West Highland White Terrier (Caesar Werbung), der jetzt ca. 2 Jahre alt ist. Der Hund ist so süß, so nett, so lustig!
Leider kümmert sich seine „Herrin“ nicht gut um ihn:
- Sie geht nur 2mal am Tag mit ihm raus (max. halbe Stunde jedes Mal, gerade war es nur 20 Minuten), selten 3mal, am meisten nur wenn wir sie dazu zwingen. Sie mag lieber schlafen…! Sie geht mit dem Hund ca. um 11:30 das erste Mal raus und dann noch einmal irgendwann zwischen 16:00 und 18:00!
- Beim Spaziergehen lässt sie ihn nie frei (was wir früher ohne Problem selber gemacht haben) und macht einen Umweg, wenn sie einen anderen Hund sieht, weil sie Angst hat. Der Hund ist dauernd an der Leine und hat keinen Kontakt mit anderen Hunden (auch selten mit Menschen außerhalb der Familie).
- Wenn sie Wochen oder Tage abwesend ist gibt sie den Hund ihrer Mutter+Großmutter ab, obwohl sie weiß, dass der Hund dort nicht hin will („er weint, wenn wir uns dem Haus nähern“ hat sie mir gesagt). Aber trotzdem bringt sie ihn weiter hin, anstatt eine bessere Lösung für den Hund zu finden. Ihre Person ist viel wichtiger,
- Den Fressnapf wäscht sie nicht ab, bevor sie ihn füttert. Da kleben alte trockene Stücke von der letzten Mahlzeit.

Der Hund ist natürlich gar nicht erzogen. Manchmal beißt er sie sogar, weil sie ihn nervt (pustet ihm ins Ohr, stört ihm beim Schlafen, weil sie mit ihm spielen will, usw.) Sie schreit ihn dann an („Bist du verrückt? Wieso machst du so was mit mir? Mit anderen ok, aber nicht mit mir!“…*toll!*)
Momentan wohnen beide bei uns, deswegen sehe ich das alles und es ist für mich unerträglich geworden.
Ich und mein Mann haben alles versucht: wir haben mit ihr lange geredet, ihr x-mal erklärt, was der Hund braucht, ich habe im Internet recherchiert (sie hat sich noch nie selber erkundigt über die Haltung eines Hundes, es interessiert sie anscheinend nicht). Vor paar Tagen bin ich ausgerastet, habe bedroht den Hund wegzugeben, wenn sie sich keine Mühe gibt. Sie hat es zwei Tage durchgehalten und jetzt ist es genauso wie vorher.
Sie benutzt ihn einfach als Spielzeug und Kuscheltier. Sie will nicht verstehen und will natürlich den Hund auch nicht einer netten Familie abgeben, die sich um ihn kümmern kann und will. Sie sagt, sie liebt ihn, sie kann nicht ohne ihn, aber sie sieht nur IHR Vergnügen.
Ihr Egoismus ist so gigantisch, wahnsinnig. Bei ihr ist der Spruch „ich liebe dich, ich mache alles für dich“ eher „ich liebe dich, ich mache alles was ich will für dich“.

Hilfe! Was können wir noch tun um sie zu überzeugen, dass ihr Hund ein Lebewesen ist, und kein Spielzeug? Hat jemand eine Idee?
Ich bin sehr dankbar für jede Antwort!
 
16.03.2010
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Francie

Francie

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Hallo,
klingt ehrlich gesagt so wie als wenn du schon probiert hast das beste zumachen und zwar mit ihr zureden. So wie es klingt wäre es scheinbar wirklich besser das der Hund in eine andere Familie kommt obwohl das natürlich nicht schön ist für den Hund. Hast du schonmal überlegt ob du den Hund nicht aufnehmen möchtest um ihr mal zuzeigen wie das geht und wie glücklich der Hund dann auch wäre?
Das der Hund sie gebissen hat ist irgendwie verständlich. Aber sonst beist er nicht oder?
 
C

catoch

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Hallo,
klingt ehrlich gesagt so wie als wenn du schon probiert hast das beste zumachen und zwar mit ihr zureden. So wie es klingt wäre es scheinbar wirklich besser das der Hund in eine andere Familie kommt obwohl das natürlich nicht schön ist für den Hund. Hast du schonmal überlegt ob du den Hund nicht aufnehmen möchtest um ihr mal zuzeigen wie das geht und wie glücklich der Hund dann auch wäre?
Das der Hund sie gebissen hat ist irgendwie verständlich. Aber sonst beist er nicht oder?
weißt du, ich bin Tierfreunde, war ich immer, und eben deswegen möchte ich keinen Hund... das Gassigehen, 3mal jeden Tag ist für mich zu viel. Wir haben den Hund mal eine Woche oder so betreut, es hat riesen Spaß gemacht muß ich zugeben, er ist wirklich nicht schwierig zu erziehen und versteht viel. Meine Stieftochter hat auch gemerkt, dass es dem Hund dann gut ging. Es hat aber überhaupt keine Wirkung auf ihr Verhalten mit dem Hund gemacht... leider!
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hallo,
klingt ehrlich gesagt so wie als wenn du schon probiert hast das beste zumachen und zwar mit ihr zureden. So wie es klingt wäre es scheinbar wirklich besser das der Hund in eine andere Familie kommt obwohl das natürlich nicht schön ist für den Hund. Hast du schonmal überlegt ob du den Hund nicht aufnehmen möchtest um ihr mal zuzeigen wie das geht und wie glücklich der Hund dann auch wäre?
Das der Hund sie gebissen hat ist irgendwie verständlich. Aber sonst beist er nicht oder?
Thema beissen: nein, er beisst sonst nicht, er ist wirklich lieb. Nur wenn seine Herrin nervt.
 
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Dira

Dira

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Das ist wirklich schade, wenn die Zeit für den hund nicht da ist würde ich auch lieber nach einer neuen Familie sehen. Das mit den Spatziergängen ist viel zu wenig und Westis gehören zu Aktiven Hunden, der kleine wird nicht richtig ausgelastet. droh ihr nochmals und wenn es sich dan nicht bessert würde ich mir das ganze ernsthaft überlegen :/
 
Francie

Francie

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Ach Mensch das tut mir echt leid für den Kleinen. Wenn ich du wäre würde ich sonst eine Neue Familie suchen. Ist zwar sehr sehr Hart aber was soll man machen. Reden hilft ja leider nicht. Och mensch ich würd ihm am liebsten gleich Helfen. :( Rede einfach mit ihr und sag ihr das ihr ihn sonst zusammen ins Internet stellt und neue Besitzer sucht. Eventuell wird sie dann Hellhörig und machts sonst besser.
 
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catoch

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Ich glaube, es ist leider die einzige Lösung.... es wird immer schlimmer anscheinend: heute ist sie um 11:00 aufgestanden (noch paar Tage Arbeitslosigkeit), ist mit dem Hund 20 Minuten spazierengegangen, hat sich danach geschminckt, und ist mit dem Hund weg um einen Freund abzuholen. Der Hund hat noch nichts gekriegt zum Fressen!!
Ich weiß auch nicht mehr, wie ich mit ihr noch reden kann, alle meine Argumente sind erschöpft... meine Geduld, meine Toleranz und mein Veständnis auch!
 
Nienor

Nienor

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2 mal am Tag loesen reicht fuer keinen Hund, das kann mit der Zeit sogar zu Nierenproblemen fuehren, was horende Tierarztrechnung nach sich ziehen kann - oder dem Hund ist nicht mehr zu helfen. Vielleicht kannst du so ein wenig an ihre Vernunft appelieren. Wobei ich glaube, dass sie dann 3x am Tag 5 Minuten um den Block geht :silence:
Vielleicht ist es wirklich besser, dem Hund ein artgerechtes Zuhause zu suchen, wenn sie ihre Einstellung partout nicht aendern will.
 
schlumpf80

schlumpf80

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hey ihr,
da muss ich nienor recht geben. wenn man das so liest ist es wohl besser sie gibt den Hund weg. sowas kann ich echt nicht nachvollziehen. versuch einfach nochmal mit ihr zu reden.
lg, steffi
 
suno

suno

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Hallo,
ich glaube nicht, daß ihr das Problem erkannt habt. Sie will den Hund nicht weggeben und ist 25 jahre alt und sicherlich nicht entmündigt!

Also kann die "Stiefmutter" ihr den Hund nicht wehnehmen - sofern er rechtlich der Tochter gehört.

Ihr zu raten den Hund weg zu geben ist also eher sinnlos.
Du sagstest noch ein paar Tage arbeitslosigkeit - was heißt das geht die Tochter bald arbeiten ? Was hat sie dann vor mit dem Hund?

Wielange wohnt sie noch bei Euch - wohin zieht sie und was hat dann mit dem Hund vor?

Wie ist euer Verhältnis? Zu meinem ersten "Stiefvater" hatte ich keinen Bezug mal nett ausgedrückt - wenn der was gesagt hat hab ich genau das Gegenteil gemacht - natürlich nicht mit 25 aber wer weiß?...
 
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xxx Tierfreund xxx

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Ja da muss ich Suno recht geben.
Wenn die Stieftochter 25 Jahr ist,es ihr Hund ist und sie ihn nicht weggeben will können Vater und Stiefmutter nicht viel machen.

Aber ehrlich gesagt fällt mir in diesem Fall keine Lösung ein, da du ja schon sehr oft mit ihr geredet hast und die Probleme angesprochen hast.

Ich habe gelesen, sie wohnt noch bei euch zu Hause, wäre es möglich, dass ich euch mit um den Hund kümmert?
Denkst du, dass du sie nicht überzeugen kannst, den Hund abzugeben?

LG
 
schlumpf80

schlumpf80

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So hab ich das noch gar net gesehen, einfach wegnehmen geht klar net.
Reden, reden, und nochmals reden. wenn sie bald arbeitet wo ist dann der Hund?
 
DyingDream

DyingDream

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...

Würde mich ja mal interessieren wie sie darauf reagieren würde den ganzen Tag in ihrem Zimmer 'eingesperrt' zu werden und dann auch nur 2 Mal am Tag kurz zum Pinkeln auf das Klo zu dürfen.

Ja, ja... Ich weiß - man soll Menschen und Tiere nicht vergleichen. ...aber es muss dieser jungen Frau doch mal klar sein was sie da einem anderen Lebewesen antut.

Was will so jemand mit einem Hund? Ich meine der Hund stört doch im Grunde genommen nur in ihrem Leben. Wozu 'braucht' sie ihn?

Ich würde wirklich noch mal versuchen mit ihr zu reden und an ihrer Vernunft appellieren, dass ihr für den Hund ein schönes Zuhause sucht.

Wobei ich das mit einem fehlenden Frühstück nicht weiter schlimm finde. Für einen Hund ist ab und an ein 'Fastentag' nicht verkehrt. ...aber die Sache ist ja, dass sie die Fütterung wahrscheinlich schlichtweg vergessen hat - und wenn man das schon vergisst ist das natürlich alles andere als 'Top'. -.-
~§~
 
schlumpf80

schlumpf80

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Wahrscheinlich denkt sie - so wie es sicherlich viele tun - es ist ein kleiner Hund, der brauch nich viel auslauf u. den kann man überall mit hinnehmen á la Handtaschenhund. Möchte echt nicht wissen wieviele leute ihren hund so halten. wahrscheinlich lebt sie allein u. es ist ein "kuschelersatz" oder sowas in der art, wenn ihr halt einfällt sie will jetzt kuscheln.....vielleicht kommt sie doch noch zur vernunft
 
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Confidential.Melli

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Hey du, ich glaube ich würde den Hund einfach mal heimlich bei d´na Freundin hinbringen. Dann wenn deine stieftochter nach hause kommt, sagst du ihr , dass du den Hund einer Freundin geschenkt hast. Ja , ich weiss, das ist schlimm für sie , sber villeicht versteht sies dann. Erklär ihr dann am besten warum du ihn verschenkt hast. und wenn sie dir verspricht den Hund artgerect zu halten , holst du den Hund ab ... wenn nicht such ihn am besten eine neue Familie ... tut mir echt leid für den Hund :/
 
DyingDream

DyingDream

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...

Hey du, ich glaube ich würde den Hund einfach mal heimlich bei d´na Freundin hinbringen. Dann wenn deine stieftochter nach hause kommt, sagst du ihr , dass du den Hund einer Freundin geschenkt hast. Ja , ich weiss, das ist schlimm für sie , sber villeicht versteht sies dann. Erklär ihr dann am besten warum du ihn verschenkt hast. und wenn sie dir verspricht den Hund artgerect zu halten , holst du den Hund ab ... wenn nicht such ihn am besten eine neue Familie ... tut mir echt leid für den Hund :/
Wenn das irgendwer mit meine Hunden machen würde (also einfach verschenken) - *wah* ...den würde ich glatt anzeigen und sonstwas mit machen. Selbst wenn es meine eigenen Eltern wären. -.-

Man kann da weder den Hund wegnehmen, noch weitervermitteln.
Das einzige was gemacht werden kann ist an die 25jährige appellieren, dass sie selbst merkt, dass sie dem Hund mehr Schaden zufügt als sie möchte.
Zudem könnte man (wenn man denn will) ihr noch anbieten sich mit um den Hund zu kümmern. Aber so wie ich das gelesen habe, fehlt der Threadstarterin dafür auch die Zeit oder Lust. Letztlich ist ja nun mal alleine die Stieftochter für ihren 2jährigen Hund verantwortlich.
Kann sie das nicht sein und lässt sie nicht mit sich reden und der Hund trägt sichtlich schaden davon würde ich glatt überlegen nicht auch mal Ordnungsamt/Tierschutz darüber zu informieren. Vielleicht rüttelt sie so ein Besuch ja etwas wach.

Wie ist sie überhaupt an den Hund gekommen? Hat sie sich den selbst gekauft oder geschenkt bekommen?
~§~
 
C

Confidential.Melli

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Wenn das irgendwer mit meine Hunden machen würde (also einfach verschenken) - *wah* ...den würde ich glatt anzeigen und sonstwas mit machen. Selbst wenn es meine eigenen Eltern wären. -.-
Nein, ich meinte so , dass die Freundin nur ein bisschen auf dem Hund aufpasst ;)
 
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catoch

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Danke an alle für die Interesse, die ihr zeigt, irgendwie fühle ich mich unterstützt in diesem Kampf J
Hier die Antworte auf die Fragen:

@SUNO:
Du sagstest noch ein paar Tage arbeitslosigkeit - was heißt das geht die Tochter bald arbeiten ? Was hat sie dann vor mit dem Hund?
Ja, ab dem ersten April hat sie einen Job als Kellnerin.
Was sie mit dem Hund vor hat: nix… mal schauen… irgendwie wird es klappen… (das denke nicht ich, sondern das sind ihre Einstellungen).

Wie lange wohnt sie noch bei Euch - wohin zieht sie und was hat dann mit dem Hund vor?
Sie wohnt auch nur bis Ende März bei uns: Hunde sind bei uns nicht erlaubt aber die Nachbarn sind nett und akzeptieren, dass wir temporär einen Hund im Hause haben. Meine Stieftochter wechselt oft ihren Job und sie war wieder in einer Phase, wo sie keine Wohnung und keinen Job mehr hatte. Wir haben sie dann wieder zu uns genommen, mit der Bedingung, dass sie am ersten April auszieht. Ich kann hier nicht alle Details erzählen, ich müsste dafür einen Roman schreibenJ.
Sie zieht in eine Wohnung um, alleine oder mit einem Freund (das ist auch noch nicht klar…). Und wenn sie alleine ist fürchte ich, dass sie sich noch weniger um den Hund kümmert. Wie Nienor geschrieben hat, wird sie wahrscheinlich noch kürzer mit dem Hund spazieren gehen (wir sind dann nicht da, um sie ein bisschen zu zwingen).
Was sie mir dem Hund vor hat: gleiche Antwort wie oben.

Wie ist euer Verhältnis?
Naja, was soll ich dazu sagen… eigentlich nicht schlecht, wenn es oberflächlich bleibt. Wir können gut zusammen lachen, sie ist ja eine lustige. Aber wir haben sonst totale unterschiedliche Einstellungen, wenn es um wichtige Sachen geht, sowie mit dem Hund.

@xxx Tierfreund xxx
Ich habe gelesen, sie wohnt noch bei euch zu Hause, wäre es möglich, dass ich euch mit um den Hund kümmert? Denkst du, dass du sie nicht überzeugen kannst, den Hund abzugeben?
Seit sie den Hund hat zählt sie immer auf ihre Familie um sich um den Hund zu kümmern. Nach paar Male, wo wir uns irgendwie ausgetrickst gefühlt haben, in dem Sinne, dass wir keine Wahl mehr hatten als den Hund zu uns zu nehmen (für paar Stunden oder Tagen), haben wir ihr deutlich gesagt, dass wir nicht mehr mitmachen wollen: sie will unbedingt den Hund, nicht wir, sie muss sich um ihn richtig kümmern, nicht wir. Helfen ok, machen wir gerne, aber nicht gezwungen.
Wir haben aber manchmal auch freiwillig den Hund zu uns genommen, da wussten wir, dass er wenigstens paar Tage gut aufgehoben würde.
Als wir das erste Mal das Thema „Hund abgeben“ auf den Tisch gelegt haben, oje!! „Das werde ich NIE machen, ich liebe ihn, er ist mein Baby!!“ Natürlich haben wir weiter erklärt, wieso und warum und weswegen es besser für den Hund wäre, dass sie ihn abgibt. Es geht überhaupt nicht in ihren Kopf rein. Das einzige, das sie sieht ist, dass SIE dann den Hund nicht mehr haben würde.

@SCHLUMPF80
Mein Hals ist schon trocken von reden und sie hat keine Lust mehr das Ganze immer wieder zu hören. Ihre Mutter und Großmutter reden auch mit ihr. Ich werde mit ihr wieder reden, ja, es ist die einzige Möglichkeit, die ich habe.

Du hast total recht, für sie ist ihr Hund ihr Kuscheltier. Aber nein, sie nimmt ihn nicht überall mit. Wenn er nicht draußen ist (die meiste Zeit dann) ist er einfach zu Hause. Sie macht gar nichts mit ihm. Keine Beförderung, nur ab und zu mit ihm nur so spielen und kuscheln. Das war es.

@DyingDream
Würde mich ja mal interessieren wie sie darauf reagieren würde den ganzen Tag in ihrem Zimmer 'eingesperrt' zu werden und dann auch nur 2 Mal am Tag kurz zum Pinkeln auf das Klo zu dürfen.
Das kann ich natürlich mit ihr nicht machen J Aber ich könnte ihr den Teller von der letzten Mahlzeit auf den Tisch bringen, so wie sie mit dem Hund macht *lol*.
Jetzt aber geht sie endlich 3mal raus mit dem Hund (das letzte Mal nur ganz ganz kurz natürlich). Es ist schon ein Fortschritt…. Aber wird sie das auch machen, wenn sie alleine wohnt? Ehrlich gesagt ich zweifele ganz stark daran.
Insgesamt ist der Hund ca. eine Stunde pro Tag draußen, armer Tropf.

Was will so jemand mit einem Hund? Ich meine der Hund stört doch im Grunde genommen nur in ihrem Leben. Wozu 'braucht' sie ihn?
Da hast du total recht, ihr Leben ist sehr kompliziert geworden, seit sie den Hund hat. Das haben wir ihr auch gesagt, sie hat es auch angesehen aber sie bleibt stur. Sie will den Hund, Punkt, aus.
Der Clou ist aber, dass sie Flugbegleiterin ist (sie kellnert, bis sie wieder in ihrem Traumjob weiter machen kann). Das bedeutet: gar keine Regelmäßigkeit, sie ist mal hier, mal dort, paar Tage weg, usw. Was wird aus dem Hund? Große Fragezeichen!!

Ordnungsamt/Tierschutz darüber zu informieren. Vielleicht rüttelt sie so ein Besuch ja etwas wach.
Ich habe auch daran gedacht aber ich wollte zuerst andere Meinungen hören. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht nicht übertreibe. Ich habe nie einen Hund gehabt (Katze, Kaninchen aber schon) und dachte vielleicht kenne ich mich nicht aus und sehe die Sachen falsch. Leider habe ich mich nicht geirrt.
Würde dieser Fall aber „ernst“ genug für Ordnungsamt/Tierschutz? Was können sie da machen? Wie sie mit dem Hund umgeht kann man nur sehen, wenn man mindestens einen Tag mit ihr und dem Hund verbringt.


Wie ist sie überhaupt an den Hund gekommen? Hat sie sich den selbst gekauft oder geschenkt bekommen?
Ach, das ist auch so eine Geschichte. Irgendwann hat sie einfach mit einem Freund die Idee gehabt einen Hund zu kaufen, über e-Bay!! Der Hund war nicht teuer… Mit allen Risiken, die jeder kennt (Krankheiten, schlecht behandelte Welpen, usw..) Es ist ein Glück, dass der Hund gesund war (oder auch nicht in ihrem Fall?)
 
Dira

Dira

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über e-bay?! wow o.o! und voher hatt sie sich über hunde informiert??
 
pepper77

pepper77

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mich wundert das ihr der Hund nicht in die Bude macht. Also wenn ich hier nur zweimal am Tag gassi gehen würde könnte ich mindestens einmal vormittags wischen.
 
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catoch

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Sie hat sich nirgendwo informiert. Ihre Großmutter und ich haben sie informiert. Heute habe ich wieder zwei Seiten für sie ausgedruckt über die Merkmale ihres Hundes: sehr aktiv, Westies brauchen viel Zuwendung und Bewegung, sie sind auf keinen Fall Schoßhündchen, und das Fell muss öfters (jeden Tag?) gekämmt werden (macht sie überhaupt nicht)
 
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