Antibiotika: besser Tropfen oder Spritzen

Diskutiere Antibiotika: besser Tropfen oder Spritzen im Farbmäuse Gesundheit Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hallo, ich habe eine Frage bezüglich von Antibiotika. Ist firstes besser die Maus spritzen zu lassen oder Tropfen zu geben? Ich habe Angst, dass...
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Martina81

Martina81

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Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich von Antibiotika.
Ist
es besser die Maus spritzen zu lassen oder Tropfen
zu geben?
Ich habe Angst, dass eine Spritze zu viel Stress für
die Maus ist..
 
06.04.2010
#1
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Schau mal hier: Antibiotika: besser Tropfen oder Spritzen . Dort wird jeder fündig!
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Apollo 13

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Kommt auf das Antibiotika an. Einige Antibiotika darst du bei Nagern auf gar keinen Fall oral geben. Frag mich bitte jetzt nicht, warum.
 
Martina81

Martina81

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Es geht um Baytril...
 
seven

seven

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Huhu Martina!
Baytril gibt man normalerweise oral.... Das ist auch eigentlich kein größerer Akt, denn man kann es prima unter Nutri-Cal mischen und der Maus auf einem Löffel (am besten Porzellan, zur Not Plastiklöffel) zum Abschlabbern servieren...
Das Antibiotikum zu spritzen halte ich für zu stressig, denn da musst Du ja dann immer mit zum Tierarzt (oder kannst Du das selber?), und es ist für die Maus auf jeden Fall unangenehmer...

Die meisten unserer Mäuse haben ihr Baytril problemlos vom Nutri-Löffel geschlabbert (man darf es auch mit Sahne mischen, Sahnelöffel ging also auch...) Renitentere Fälle haben das AB ins Fell geschmiert bekommen und saßen halt so lange isoliert, bis sie es sich rausgeputzt hatten (das waren aber immer nur wenige Minuten...) Und gaaaaanz besonders renitenten Fällen haben wir es in die Tasthaare geschmiert.... Das hört sich jetzt gemein an, ist es aber gar nicht... Einer hält die Maus vorsichtig fest, der andere tupft ihr den Tropfen AB wirklich vorsichtig in die Tasthaare - dort haben sie offenbar einen Putzreflex und putzen sich dort sofort...
Von der Methode, den Mäusen das AB per Spritze ins Mäulchen zu träufeln, halte ich hingegen nicht viel, da kann sich die Maus leicht verschlucken oder man verletzt die Maus, wenn man die Spritze zu tief ins Mäulchen steckt...

Wie gesagt - ich würde zur "Wir mischen AB unter Leckerchen"-Methode raten ;)

Viel Erfolg!

LG, seven

edit: @Apollo: Jetzt würde mich aber mal interessieren, welche Antibiotika das sind - und die Gründe würden mich auch interessieren... Möglicherweise sind das dann AB, die unsere TÄ den Nagern aus ebendiesen Gründen ohnehin nie verordnet hat... aber neugierig bin ich jetzt trotzdem ;)
 
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Henni

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Baytril habe ich auch immer nur oral gegeben, allerdings wurde auch schon AB bei manchen meiner Mäuse gespritzt, aber das war nur bei der Tierärztin und ich weiß leider nicht, welches AB das war. Die orale Gabe daheim ist auf jeden Fall am stressärmsten für die Maus.
 
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Apollo 13

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Was hat deine Maus, dass sie Baytril bekommen muss?
Baytril gilt als Reserveantibiotikum, d.h. es soll NUR eingesetzt werden, wenn alle anderen Antibiotika unwirksam sind.
Bei Mäusen wird es für gewöhnlich per Spritze gegeben. Rein theoretisch könnte man es wohl auch per Os geben, aber ich würde davon abraten. Wegen des Umwegs über den Magen Darmtrakt musst du per Os eine wesentlich höhere Dosis geben und je kleiner das Tier ist, desto größer ist hier die Belastung für den Organismus. Und das ist meiner Meinung nach wesentlich schlimmer als ein bisschen Stress. Davon abgesehen musst du, um sicher zu gehen, dass die Tropfen auch wirklich in genau diese Maus ausreichend reinkommen, die Tropfen wirklich ins Maul tropfen und das ist mindestens soviel Stress wie eine kleine Spritze.
 
Martina81

Martina81

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Danke Seven..
Gehe gleich zum Tierarzt, hab schon mit ihm telefoniert.
Werde mir dann Baytril abholen..
Ne selber spritzen könnte ich nicht, das musste ich erst letztens bei
meinem Kater und das war schon schlimm genug.
Ich versuche sie dann mal mit Leckerchen zu ködern..
Vielen lieben Dank
Liebe Grüße
Martina
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Die Maus hat eine Atemwegsinfektion.
Ich möchte ungern meine Maus spritzen lassen, denn mein
letzter Tierarztbesuch der mit einer Spritze zutun hatte endete leider
tödlich für meine Maus....das muss nicht an der Spritze gelegen haben,
aber es war kurz danach..
Deswegen will ich die Spritze meiden..
 
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seven

seven

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Apollo, was erzählst Du denn da?
Geh´ mal in einschlägige Mäuseforen...
Baytril wird so gut wie immer oral gegeben...
Lediglich bei solchen Sachen wie Schlaganfällen wird AB zur Not und weil es eilig ist gespritzt.....
Hast Du schon mal Mäuse behandelt?
Baytril gilt bei Mäusen als DAS AB schlechthin....

*seufz*

edit: Martina, lass´ das mit der Spritze bloß bleiben! Unsere Mäuse haben allesamt Baytril oral bekommen, und bis auf unsere chronische Mycomaus (bei der es aber auch temporär immer geholfen hat) sind sie alle wieder gesund geworden!
 
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Apollo 13

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@Apollo: Jetzt würde mich aber mal interessieren, welche Antibiotika das sind - und die Gründe würden mich auch interessieren... Möglicherweise sind das dann AB, die unsere TÄ den Nagern aus ebendiesen Gründen ohnehin nie verordnet hat... aber neugierig bin ich jetzt trotzdem ;)
Hab jetzt mal rumgeforscht und herausgefunden, dass ich teilweise Recht hatte (Ich hatte da was im Hinterkopf). Bei Meerschweinchen, Chinchillas und Hamstern töten Penicilline im Magendarmtrakt die natürliche gramnegative Flora ab, wodurch es zu einer Überbevölkerung von Clostridien (auch natürlich, aber nicht gramnegativ) kommt und damit zu Durchfall, der auch zum Tode führen kann.
Bei anderen kleinen Pflanzenfressern konnte so etwas noch nicht nachgewiesen werden, aber wird vermutet, also wird uns an der Uni geraten es gar nicht oral zu geben, auch wenn z.B. für die Maus Penicilline existieren, die p.o. zugelassen sind.
 
Martina81

Martina81

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Noch eine Frage...meinst du das Nutri Cal, was man den Katzen gibt?
Das habe ich sogar hier zuhause...
 
seven

seven

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@Apollo: Das ist schön, dass Euch das in der Uni geraten wird.... Die Praxis zeigt aber offenbar, dass es bei oraler Gabe wunderbar funktioniert - und da vertraue ich dann doch eher auf jahrelange Erfahrung kompetenter Mäusehalter (nicht nur aus diesem Forum, und wohlgemerkt auch nicht nur auf meine eigene Erfahrung), als auf irgendwelche Uni-Theorien.
Ist nicht böse gemeint, und sicher hast Du mit einigen Dingen auch Recht! Nur für Mäuse hat sich Baytril neben Chloramphenicol und evtl. noch Marbocyl (das eher für Ratten, weil es für Mäuse schlecht zu dosieren ist) als am wirksamsten herausgestellt - wobei die Wirkung durch orale Gabe nicht eingeschränkt wird.

LG, seven

edit: @Martina: Genau das meine ich. Müsstest nur mal schauen, ob es das mit Extra-Taurin ist - das wäre dann für Mäuse nämlich nicht geeignet.... Das "normale" ohne zusätzlich ausgewiesenes Taurin wäre aber in Ordnung ;)
 
Chipi

Chipi

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Diverse CAVE Angaben bei ABs beziehen sich auf Pflanzenfresser - und darunter werden oft sämtliche Kleintiere subsummiert, was aber einfach nicht richtig ist. Das sind Angaben, die sich durch die gesamte medizinische Fachliteratur ziehen und sich durch Abschreiben immer weiter fortsetzen (vergleichbar mit dem Irrglauben, Spinat hätte einen immens hohen Eisengehalt, der sich auch hartnäckig hält).
Kleintier ist aber nicht gleich Pflanzenfresser, was diesbezüglich für Kaninchen und Meerschweinchen gilt, gilt also nicht automatisch auch für Mäuse, Ratten und Hamster. Ein CAVE dieser Art ist sogar ausschließlich auf einen Kommentar in einer Abhandlung zurückzuführen, ist also nicht mal in einer Studie erwiesen (ich muß nachschauen für welches AB, die Unterlagen habe ich gerade nicht zur Hand).

@ Seven: warum ist Marbo für Mäuse schlechter zu dosieren? Das ist meines Wissens in denselben Darreichungsformen wie Baytril erhältlich :eusa_think:
 
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Apollo 13

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Apollo, was erzählst Du denn da?
Geh´ mal in einschlägige Mäuseforen...
Sorry, aber ein Mäuseforum kennt sich selten mit der Resistenzproblematik bei Antibiotika aus. Nur weil alle Tierärzte damit um sich schmeißen, heißt es noch lange nicht, dass es das beste ist.
Ließ mal hier ein wenig was zu Baytril: http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/04000000/00049681.01?inhalt_c.htm

Baytril wird so gut wie immer oral gegeben...
Lediglich bei solchen Sachen wie Schlaganfällen wird AB zur Not und weil es eilig ist gespritzt.....
Hast Du schon mal Mäuse behandelt?
Im Labor, aber noch nicht als Patienten. Aber ich muss sagen, dass mir kurz nach Abschicken meines Posts gekommen ist, dass ihr ja mit den Tieren zum Arzt fahren müsst zum Spritzen. Ich selbst spritz nämlich aus oben genannten Gründen bei meinen Tieren immer alles.

Baytril gilt bei Mäusen als DAS AB schlechthin....
Kannst du mir bitte auch erklären, warum? Bestenfalls inklusive pharmakologischen und pharmakokinetischen Hintergrund.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Die Praxis zeigt aber offenbar, dass es bei oraler Gabe wunderbar funktioniert - und da vertraue ich dann doch eher auf jahrelange Erfahrung kompetenter Mäusehalter (nicht nur aus diesem Forum, und wohlgemerkt auch nicht nur auf meine eigene Erfahrung), als auf irgendwelche Uni-Theorien.
Meine Liebe, glaubst du ALLEN ERNSTES an der Uni lernt man aus Fachbüchern?!?!?!? Nein, auch da sind langjährige Erfahrungen von Tierärzten, die uns beigebracht wurden.
Aber gut, wenn ihr (mal wieder) eh alles besser wisst, dann kann ich mich ja vertschüssen. Gebt nur weiter die Reserveantibiotika und bewirkt damit, wie so viele andere, dass wir in zwanzig Jahren ohne Antibiotika dasitzen!
DAS ist genau das Problem, jeder Tierarzt, der vor zwanzig Jahren studiert hat, will heute nix neues mehr hören und wissen. Immer nur: das machen wir doch schon immer so. Das hat damals schon funktioniert. Ja, ja, blabla.
 
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seven

seven

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@Apollo: Danke, ich habe bei vetpharm gelesen.... Die Resistenzproblematik ist mir durchaus bekannt! Aber eine Maus, die 1-2x in ihrem Leben Baytril bekommen muss, hat damit eigentlich kein Problem... ansonsten gibt es ja, wie gesagt, auch noch andere AB, die man zu Rate ziehen kann...
Und ja, wir müssen mit den Mäusen zum TA fahren...
Sie müssen eingefangen werden, sie müssen in die Transportbox, sie müssen beim TA den fremden Geruch, die Menschen, die Spritze ertragen.... Sie kommen nach Hause und riechen fremd für ihr Rudel (sofern man nicht alle Mäuse eingetütet hat).... das ist viel größerer Stress, als ihnen mal eben im vertrauten Revier einen Löffel Nutri-AB-Gemisch unter die Nase zu halten oder sie zur Not 4 Minuten auf dem Küchentisch in einem vertrauten Häuschen hocken zu lassen, bis sie ihr AB ausm Fell geschlabbert haben...

Und von Deinem "pharmakologischen und pharmakokinetischen Hintergrund" lasse ich mich jetzt gewiss nicht provozieren...
Theorie ist eine Sache, Praxis ist die andere...
Man kann noch so viele schlaue Sachen studieren.... man kann aber auch praktische Erfahrungen sammeln, und die sind mindestens genauso wertvoll und nicht selten sogar sinnvoller ;)

LG, seven
 
Chipi

Chipi

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Du hast da aber nur den Link zu einer Injektionslösung rausgesucht ;) schau mal hier, da stehen alle (in der Schweiz) verfügbaren/zugelassenen Präparate, u.a. orale Lösungen, Tabletten: http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00009310/6606__F.htm

Die TÄ, die wir an unsere Tiere lassen, sind nicht immer Experten, oft aber auch engagierte, sehr gut ausgebildete Fachtierärzte auf dem neuesten Stand (wie meine TÄ). Sie berichtet mir oft von neuen Erkenntnissen, die noch lange nicht in die Tierarztausbildung aufgenommen sind. Das solltest du vielleicht auch mal bedenken, ehe du in den Raum wirfst, das hätten TÄ vor 20 Jahren mal so gelernt. Es ist doch eher so, daß an der Uni und in der Literatur viel eher überholte Thesen noch verfügbar sind und auch weiter verbreitet werden; nicht alles, was gelehrt wird, ist der neuste Stand der Medizin (das ist in der Humanmedizin so, und in der VetMed genauso, das liegt in der Struktur der Ärzteausbildung).
 
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Apollo 13

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Du hast da aber nur den Link zu einer Injektionslösung rausgesucht ;) schau mal hier, da stehen alle (in der Schweiz) verfügbaren/zugelassenen Präparate, u.a. orale Lösungen, Tabletten: http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00009310/6606__F.htm
Ähm, ich habe die Problematik von Baytril verlinkt...
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Und von Deinem "pharmakologischen und pharmakokinetischen Hintergrund" lasse ich mich jetzt gewiss nicht provozieren...
Das hat nichts mit provozieren zu tun. Aber wenn man schon mit Theorien um sich haut, sollte man sie auch begründen können. Oder nicht?

Man kann noch so viele schlaue Sachen studieren.... man kann aber auch praktische Erfahrungen sammeln, und die sind mindestens genauso wertvoll und nicht selten sogar sinnvoller ;)
Würdest du meine Posts besser lesen, würdest du sehen, dass ich geschrieben habe, dass wir von Erfahrugen und nicht von Büchern lernen.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Sie berichtet mir oft von neuen Erkenntnissen, die noch lange nicht in die Tierarztausbildung aufgenommen sind. Das solltest du vielleicht auch mal bedenken, ehe du in den Raum wirfst, das hätten TÄ vor 20 Jahren mal so gelernt.
Ich brauch bloß die Tierärzte hier in der Gegend beobachten. In meinem Praktikum hats mir öfter die Zehennägel aufgerollt, wenn ich sehe, was die Tierärzte da so machen... Und ich weiß, die Besitzer glauben, das ist doch der Tierarzt, der muss es ja wissen. Der is schon soooo lang im Job, der hat doch soooo viel Erfahrung. Immer wenn mir was spanisch vorkommt, nehm ich Kontakt mit einem der Ärzte meines Vertrauens auf und was find ich heraus? Ich hab Recht und nicht der Tierarzt mit soooo viel Erfahrung.

Es ist doch eher so, daß an der Uni und in der Literatur viel eher überholte Thesen noch verfügbar sind und auch weiter verbreitet werden;
Ja genau. Stimmt. Jetzt wo du's sagst. Meine Bücher sind ja von 1960 und immer wieder sagen die Ärzte, dass wir doch bitte für die neusten Erkenntnisse in die Forschungen von 1920 reinschauen sollen.
Was is'n das für ne Theorie?!?!? Die Ärzte sagen uns immer, wo in welchem Fachbuch welcher Blödsinn drin steht. Welche Beobachtungen gemacht werden konnten etc. und ppp.
 
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Summer_xD

Summer_xD

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*seufz* leute nicht streiten ja?

also apollo, ich kann dir jetzt natürlich nicht sagen warum :D studiere das ja nicht, aber ich weis halt aus eigener erfahrung das baytril bei mausis super wirkt ;) ich hatte mal chloromyzetin palminat und das schlug gar nicht an, dann baytril und 3 tage später sah die welt schon wieder besser aus.

dann hatte ich ein mal so braunes AB ich weis leider nicht welches, könnte vllt borgal oder so gewesen sein? jedenfalls wars auch nicht sooo der hit, wir stiegen wieder auf baytril um und es half. ;) warum und weshalb genau, ich weis nicht, aber ich denk das es so oft gegeben wird, liegt daran das man es gut dosieren kann, es schnell wirkt und man es auch in sahne und so mixen darf.

mausis haben ja nen rasanten stoffwechsel, vllt deswegen, damit es schnell wirkt?
 
seven

seven

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@Chipi: Das mit dem Marbocyl schwebte mir noch irgenwo im Kopf herum... *grübel* Kann aber auch sein, dass ich mich da vertue?

@Antigone: Ja, Du hast Recht, und wir haben unsere Ruhe.... Weißt Du - Du kannst vielleicht mit medizinischen Fachbegriffen um Dich werfen (es heißt übrigens: "das Antibiotikum" (Singular) und "die Antibiotika" (Plural) ).
Und unsere TÄ hat nicht das getan, was sie seit 20 Jahren macht, sondern sie hat Bücher gewälzt (nein, sie hat mir nicht gesagt, welche, aber sie hat sie aus dem Regal gezogen) und hat auch im Internet recherchiert (und nein, auch da hat sie mir nicht die Seiten genannt, aber sie hat es erzählt...).
Ich vertraue auch nicht blind auf alles, was so erzählt wird.... aber ich vertraue auf zahlreiche Erfahrungen, denn die können so falsch nicht sein, wenn am Ende gesunde Mäuse dabei rauskamen.... und ich vertraue auf den gesunden Menschenverstand...

Und bevor ich mich jetzt weiter aufrege, gehe ich Fenster putzen....
*seufz*
 
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Apollo 13

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Natürlich hilft Baytril super! Es ist ja auch DAS Antibitotikum, ähnlich wie Enrofloxacin. Genau hieraus entsteht aber das Problem.
Es ist eins der letzten Antibiotika, die noch gegen alles helfen. Früher hat Penicillin noch beinah alle Bakterien vernichtet, heute lachen die Dinger nur noch darüber.
Und mit jeder Gabe (auch der an eine kleine Maus) von Baytril werden Resistenzen gebildet. Wir bekommen jetzt schon eingetrichtert, dass es einen Schrank gibt, in dem die Killer Antibiotika stehen, die die nicht einfach so angefasst werden dürfen. Und das muss JETZT in die Köpfe der Leute gehen. In zehn Jahren ist es zu spät.
So weit sind wir nicht mehr entfernt von der Zeit, in der man wieder an eine Lungenentzündung sterben wird oder an einer Salmonelleninfektion (ja, ich weiß, dass da auch heute schon vorkommt, aber in einigen Jahren wird das wieder eine Selbstverständlichkeit). Wir können HEUTE was dran ändern, aber nicht, wenn weiterhin die Dorfärzte und Dorftierärzte mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Und GERADE bei Mäusen und Ratten gibt es sicherlich sehr viele Resistente Keime, denn an wem wird denn alles als erstes getestet? Wer wohnt denn seit Jahrzehnten in Labors und bekommt auch immer mal wieder Antibiotika ab?
Insofern, es kann sogar sein - das müsste ich jetzt nachlesen - dass bei Mäusen und Ratten tatsächlich nichts anderes mehr als Baytril hilft. Wenn es wirklich so ist, dann beweist es, dass die Resistenzproblematik so weit fortgeschritten ist wie befürchtet. Wenn nicht sogar schon ein bisschen weiter.
 
Summer_xD

Summer_xD

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schön und gut das ganze apollo, aber was sollen die TÄ deiner meinung nach denn dann geben? sollen sie sagen: ja ich könnte jetzt baytril geben, da wir aber nicht mit kanonen auf spatzen schießen dürfen und die bildung von resistenzen zu hoch ist, kann ich ihnen leider nicht helfen?
 
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