Warum man ohne Gebiss reiten sollte

Diskutiere Warum man ohne Gebiss reiten sollte im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Vielleícht überdenkt jeder jetzt mal, was er seinem Pferd damit antut... Maul halten: Artikel/Cavallo von Ulrike Dobberthien aus der Cavallo...
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VanyDJ

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Vielleícht überdenkt jeder jetzt mal, was er seinem Pferd damit antut...

Maul halten: Artikel/Cavallo
von Ulrike Dobberthien aus der Cavallo 3/2001 Seiten 12-23

mit freundlicher Genehmigung des Scholten Verlags, Stuttgart



Eine der rätselhaftesten Höhlen der Welt gähnt täglich dem Reiter entgegen: das Pferdemaul. Von ihm ist zwar in allen Reitlehren die Rede, aber nur wenige Forscher wissen was darin passiert.

Von außen sieht es ganz freundlich aus, ist überzogen mit samtigen Fell und weicher, nur zwei Millimeter feiner Haut. Es birgt Drüsen, die täglich bis zu 40 Liter Speichel produzieren, der nicht nur Mineralien wie Natriumkarbonat enthält, sondern auch Eiweiß, das zu weißem Schaum stockt, wenn das Pferd mit seiner Spucke schlabbert.

Im Maul versteckt sich eine Zunge, die zwischen einem und zwei Kilo wiegt, fast so lang ist wie der Schädel und die das dichteste Nervengeflecht außerhalb des Hirns besitzt, ein Organ, so weich und empfindlich wie die Lippen des Menschen.

Klappt das Maul auf, um ein Leckerlie zu schnappen oder der Trense Platz zu machen, gibt es lediglich einen Bruchteil seines Innenlebens preis; zum Beispiel das hauchdünne Zungenbändchen, das die Zunge mit dem Unterkiefer verbindet. "Das kann leicht reißen" , warnt der Münchner Pferdechirug Professor Hartmut Gerhards und rät von der Unsitte ab aus Jux an der Zunge zu führen oder festzuhalten.

Schließt sich das Maul wieder, beginnt das große Rätseln: Was passiert da im Verborgenen? Die Frage hat mehr als nur akademischen Wert. Schließlich dreht sich die gesamte Reiterei um die Tatsache, das Pferde, von Ausnahmen abgesehen, ein Gebiss ins Maul bekommen.

Wie sie darauf reagieren, ist den meisten nach wie vor so unbekannt wie ein schwarzes Loch, auch wenn Dutzende scheinbar schlüssiger Theorien in allen Reitweisen das Gegenteil suggerieren.

Einer der seltenen Speläologen in Sachen Maul ist der emeritierte Professor Robert Cook, 71, von der Tufs University Massachusetts. Der international anerkannter Wissenschaftler forschte seit den 60 Jahren. Ihn interessieren die Wechselwirkungen zwischen Maul und Gebiss; und zwar bereits ehe ein Reiter am Zügel zieht.

Seine jüngste Studie schloß er vor einem Jahr ab. Über 3 Jahre untersuchte er 100 Pferde und Reiter aus allen Disziplien, vom therapeutischen Reiten über Dressur bis zum Rennpferdetraining. Dabei mußten die Pferde, unter anderem, mit und ohne Gebiss über Laufbänder rennen, während ein Endoskop zeigte, was in ihren Mäulern geschah.

Cook sezierte Kehlköpfe, vermaß Maulhöhlen und spürte dem Zusammenhang zwischen Gebiss, Kopfhaltung und Luftröhre nach. Seine Erkenntnisse führten ihn auf einen kompromißlosen Kreuzzug gegen jedes Gebiss. Nachsichtigen Spott von Kollegen ("der missioniert") erträgt er ebenso standhaft wie Kritik an angeblicher Geschäftemacherei.

"Reitern wird immer wieder gesagt, sie sollen den Schlüssel zum Pferdemaul finden", sagt er. "Aber der beste Schlüssel ist gar kein Schlüssel". Sprich: kein Gebiss. Da wundert es kaum, dass Cook ein bisher ehernes Kriterium guten Reitens ablehnt: ein Pferd müsse auf dem Gebiss kauen, Schaum vorm Maul haben und mit dem Unterkiefer nachgeben.

Vorteile, findet Cook, hat alles nur für den Reiter, der dann nicht gegen ein steifes Genick kämpfen muß und das Tier leichter dirigieren kann. Wenn ein Pferd arbeitet, sollte es aber ein relativ trockenes Maul haben.
"Es kann entweder laufen oder fressen. Beides geht aus anatomischen Gründen nicht", erklärt Cook. "Dieser ganzer Sabber ist für das Pferd ein Ärgernis, wenn es tief und viel Atmen muss." Jeder Versuch, den Speichel zu schlucken, birgt für das Pferd eine Gefahr, plötzlich keine Luft mehr zu bekommen; eine Erklärung für den angestrengten Ausdruck von Dressurpferden, die mit nassen Fell, schaumigen Maul und aufgerissenen Nüstern scheinbar feurig schnaubend, in Wahrheit aber mühsam atmend Lektionen absolvieren.

Ob geatmet oder geschluckt wird, entscheiden Reflexe. Solange das Maul geschlossen ist, atmet das Pferd. Öffnet es das Maul, strömt Luft in die Höhle. Dies, verbunden mit Berührungen der Zunge, löst die Reflexkette "fressen und schlucken" aus.

Dabei hebt sich der hintere Teil des Gaumens (weicher Gaumen). Das rund 13 cm lange Gaumensegel schaltet im Rachen, wie eine Weiche, den Weg zur Speiseröhre frei. Gleichzeitig schließt der Kehldeckel die Luftröhre, der Weg zur Speiseröhre wird frei.

" Wird einem Pferd ein Gebiss ins Maul gelegt, bekommt es das Signal "Fressen", sagt Cook. Zusammen mit den Bewegungen von Zunge, Kiefer und Lippen fließt reflektorisch Speichel. Die Reflexe gehören zum Bereich Verdauung und werden vom parasympatischen Nervensystem gesteuert. Speichel am Maul ist nach Cook ein untrügliches Zeichen, dass der Parasympatikus aktiviert ist. Damit der Körper alle Kraft auf das lebenswichtige Futter konzentriert, drosselt dieser Teil des vegetativen Nervensystems Herzschlag und Atmung, legt Muskeln lahm und bremst das Hirn- übrigens der Grund, warum Menschen nach dem Essen der Drang zum Nickerchen befällt.

Genau das ist beim Reiten unerwünscht. Schließlich soll das Pferd nicht schläfrig verdauen, sondern sich gefälligst bewegen; es soll rennen, springen, traversieren. Das funktioniert nur, wenn Kampf-und Fluchtreflex Herz und Lunge, Muskeln und Hirn auf Touren bringen. Die aber laufen über das sympatische Nervensystem, Gegenspieler des Parasympatikus.

"Ein Pferd in schneller Bewegung hat ein trockenes Maul. Die Zunge liegt ruhig hinter den Schneidezähnen, der Unterkiefer bewegt sich nicht, der Schluckreflex ist abgeschaltet, das Gaumensegel liegt flach am Boden des Mauls ", zählt Cook auf.

Trägt das Pferd dagegen eine Trense oder Kandarre, wird das Maul durch die zusätzlichen Freßreflexe feucht. Das Pferd will schlucken, das Gaumensegel hebt sich, das Pferd spielt mit der Zunge, bewegt den Unterkiefer.

"Durch das Gebiss sind die Pferde beim Reiten neurologisch durch den Wind" konstatiert Cook.Weil sie trotzdem versuchen, sowohl dem Reiter, als auch den widersprüchlichen Befehlen ihres Nervensystems zu gehorchen, bekommen sie Probleme.

Jede Bewegung der Zunge und des Unterkiefers hebt den hinteren Gaumen an und stört die Atmung. Sowie ein Gebiss im Maul ist, wird die Zunge aktiv, selbst wenn der Reiter es nicht spürt. Verschiebt sich der hintere Gaumen bei hoher Geschwindigkeit, klappt gar das Gaumensegel hoch, sind die Folgen verheerend. Schließlich pfeift hier bei Belastung ein Sog von 75 Litern pro Sekunde in die Lungen, verglichen mit vier Litern beim ruhenden Pferd. Das Tier verschluckt sich am eigenen Gaumensegel und bekommt keine Luft mehr. "Das ist der Grund, warum Trainer von Galoppern oder Trabern ihren Pferden die Zunge am Unterkiefer festbinden", bestätigt Hans Geyer von Veterinäranatomischen Institut der Universität Zürich. "Sie wollen nach Möglichkeit jede Bewegung der Zunge und damit des weichen Gaumens verhindern."

Eine Mär dagegen ist, dass das Pferd vor Schmerzen unkontrollierbar wird und durchgeht, wenn es die Zunge über das Gebiss legt. "Natürlich hört das Pferd dann nicht mehr aufmerksam auf den Reiter ", sagt Cook. "Aber das alles passiert nur, weil es mit den Reflexen kämpft oder die Schmerzen auf der Zunge lindern will, die durch den Zug am Gebiss entstehen."

Das bereitet besonders im Galopp Probleme, weil in dieser Gangart die Atmung an die Bewegung gekoppelt ist. Bei jedem Galoppsprung macht das Pferd einen Atemzug: Es atmet ein, wenn die Hinterbeine am Boden und die Vorderbeine in der Luft sind; es atmet aus, wenn die Vorderbeine Last tragen und die Hinterbeine in der Luft schweben.

Was den Atemrythmus stört, stört auch den Rythmus des Galopps. Taktfehler, Steifheit und Stolpern sind die Folge-Probleme, die bisher vor allem auf den Reiter zurückgeführt wurden.

Auch sonst gibt es reichlich Ärger: Zähneknirschen, ständig mit dem Gebiss spielen, gegen das Gebiss gehen, hart im Maul sein und Kopfschlagen, um nur einige zu nennen, haben alle mit dem Grundübel Gebiss zu tun, wenn man die bahnbrechende Erkenntnis der amerikanischen Wissenschaftler berücksichtigt.

"Diese schweren Probleme werden oft mit Überempfindlichkeitsverhalten der jeweiligen Tiere oder mit fehlerhafter Gebiss-Anwendung durch den Reiter in Verbindung gebracht", kritisiert Cook. "nie jedoch damit, dass die Methode, über das Gebiss einzuwirken, grundsätzlich falsch ist."

Immerhin stammen die meisten Theorien von Reitern und nicht von Tierärzten oder Anatomen. Reiter setzen sich zwar ausführlich mit dem Einfluß grob zerrender oder behutsamen dirigierender Hände, dem Ausbildungsstand des Pferdes und den Formen von Trensen und Kandarren auseinander. Aber ob und wie ein Gebiss in die natürlichen Reflexe des Mauls eingreift, können sie, so viel Gefühl und Erfahrung sie auch haben, nicht beurteilen.

Dazu kommt, dass Pferde kooperativ bis zum eigenen Ruin sind. Sie arbeiten fleißig mit dem Gebiss im Maul, egal ob in der Hohen Schule oder beim Distanzreiten und bringen Höchstleistungen.

Diese Gutmütigkeit führt dazu, dass Pferde schneller krank werden. Wissenschaftler fanden immerhin 14 Probleme, die bisher nicht mit dem Gebiss in Verbindung gebracht wurden. Demnach führen Gebisse zu störenden Reaktionen des Verdauungssystem während der Belastung, zu atembeengender Genickwinkelung und kontraproduktiven Bewegungen von Zunge, Gaumensegel und Kehlkopf. Sie verursachen Luftröhrendeformationen und Kehlkofpfeifen, stören die Kopplung von Atmung und Bewegung und somit die Balance und natürliche Anmut des Pferdes.

Gebisse führen zu vorzeitiger Ermüdung, entzündlichen Atemwegserkrankung, und sie können bei Rennpferden Lungenbluten auslösen. Sogar Headshaking kann durch das Gebiss verursacht werden.

"Gebisse sind kontraindiziert, kontraproduktiv und grausam", folgert Cook und belebt damit ein Debatte, die längst beendet schien: Gebisse contra gebisslose Zäumungenen. Neu ist, dass dabei bewußt Stellumg gegen Gebiss-Befürworter bezogen wird, die betonen, ein Gebiss sei nur so scharf wie die Hand. Und das ist die Mehrzahl der Reiter, egal aus welcher Reitweise sie kommen, egal wie gut sie reiten. Schließlich bestand bislang der Konsens, dass ein Gebiss im Maul nicht grundsätzlich ein Problem ist. " Eine Form an sich fügt dem Pferd keine Schmerzen zu", sagt August Augsten, Vertriebsleiter des Gebissherstellers Sprenger. "Im Gegenteil: Ein Gebiss ist für die Pferde, wie für uns ein Kaugummi.

Schon das reicht laut den US-Studien allerdings, um Pferden das Reiten zu vergällen. Beim Untersuchen toter Schädel aller Pferderassen fand man nämlich im geschlossenen Maul weder Luft noch Platz für ein Gebiss. Hohlräume gibt es keine; die Zunge liegt satt am Gaumen.

Das deckt sich mit bisher unveröffentlichen Ergebnissen deutscher Wissenschaftler. An der Tierärztlichen Hochschule Hannover müht sich die Arbeitsgruppe "Funktionelle Anatomie" unter Leitung von Professor Hagen Gasse, auf Anregung von Sprenger, Pferdemäuler mit und ohne Gebiss exakt zu vermessen. Dabei zeichnet sich ab, dass im Maul viel weniger Platz ist, als bisher angenommen, und dass Gebisse auf die Zunge und nicht auf die Laden wirken.

Genauere Ergebnisse werden allerdings gehütet wie Kronjuwelen - schließlich müssen in Deutschland alle wissenschaftlichen Arbeiten, die zu einer Promotion oder gar zu einer Habilitation führen sollen, zuerst von den beteiligten Forscher veröffentlich werden. Und das dauert.

" Wir wissen aber schon länger" so Augsten, " dass die Pferdemäuler von Warmblütern immer kleiner werden, weil die Köpfe edler werden." Darauf reagierte man, indem man Trensen filigraner baute. Hatte früher das Sprenger-Durchschnittsgebiss eine Stärke von 23 mm, sind es heute nur noch 18 mm. "Ein zu dickes Gebiss bereitet einem Pferd mit kleinem Maul ganz schön Probleme", so Augsten.

Diese deutsche Erkenntnis geht Forschern in anderen Teilen der Welt allerdings nicht weit genug. Sie fordern Mäuler, in denen gar kein Metall klimpert, weil nach ihrer Ansicht jedes Gebiss dem Maul schadet. " Das mag zwar für Rennpferde gelten", hält Augsten gegen, "aber ein Dressurpferd braucht ein Gebiss, um Anlehnung zu bekommen.

Rückendeckung erhält der Gebisshersteller dabei von der offiziellen Reitlehre. Anlehnung ist nach den FN-Richtlinien für Reiten und Fahren nur mit einem Gebiss möglich und daher eins der Ziele auf der Skala der Ausbildung - allerdings erst nach Takt, Losgelassenheit und Schwung.

Das Anlehnung ohne Gebiss möglich ist, wird verneint, daher müssen Dressurpferde nach der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) selbst in der höchsten Kategorie, der Kategorie A (Prüfungen von überregionaler Bedeutung mit Geldpreisen von mindestens 1000 DM) grundsätzlich mit Gebiss starten, während Springpferden in Kategorie A die gebisslose Variante erlaubt ist. Auch Vielseitigkeitspferde dürfen gebisslos starten, allerdings gilt auch für sie Gebisspflicht.

Da drängt sich ein Verdacht auf, der zwar nicht neu ist, aber dafür glänzend paßt: Ein Pferd korrekt ohne Gebiss auszubilden - und nicht nur latschen zu lassen - erfordert wesentlich mehr Geschick, als eine Ausbildung mit Gebiss. Solche Pferde waren und sind die Visitenkarten von Könnern, seien es die Kappzaum-Tänzer Europas oder Hackamore-Pferde altkalifornischer Ausbilder. Diese Tiere behalten beim Reiten nicht nur einen kühlen Kopf, sondern auch ein trockenes Maul, laut Cook, das Zeichen für Zufriedenheit.

Doch solche Empfehlungen werden in Deutschland zur Zeit noch ignoriert.

"Cook ist provokativ und stößt hierzulande auf verschlossene Türen", urteilt Tierarzt Dr. Hans Dieter Lauk, einer der drei Herausgeber der Veterinär-Fach-Zeitschrift Pferdeheilkunde. "Denken Sie doch an die Konsequenzen: Das würde die Reitlehre revolutionieren".

Eine solche Revolution läßt man sich aber nicht gerne von Forschern aus Übersee aufzwingen. Vorerst schäumen Pferde also weiter, während Experten auf die Ergebnisse aus Hannover warten.
 
13.04.2010
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
I

Integra

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hi

alsoe erstmal, is ja ganz schön viel zu lesen

ist sehr interessant der artikel und ich hätte nicht gedacht was da im maul mit gebiss passiert

allerdings muss ich auch sagen, das gebisslos reiten genauso quälerei sein kann wenn man es falsch benutzt

so muss ihc ja auch bedenken welche zäumung wofür gedacht ist und wie sie zu benutzen ist

so habe ich einen menschen kennenlernen müssen der sein pferd mit einer mechanischn hackemore in anlehnung reitet
da würde ich pauschal mal sagen das ist genauso quälerei wie mit gebiss

denn ich weiß nicht was besser ist, seinem pferd fast den nasenrücken zu brechen nur weil man möchte das es sich selbst in die brust beißt
oder es mit dem gebiss kämpfen lassen...

also ist beides nicht ganz so doll

und überhaupt.. ein pferd ist von mutter natur nicht geschaffen einen menschen zu tragen und wir tun es trotzdem

LG
Integra
 
C

Chiron

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Dazu vielleicht noch zwei Ergänzungen:

1. Cook hat als gebißlose Zäumung das "bitless bridle" entwickelt, welches ich eigentlich für die beste gebißlose Zäumung halte und alle meine Pferde damit ausnahmslos reite.

2. Literaturhinweis dazu das Buch von Cook / Strasser: "Eisen im Pferdemaul".

LG,

Chiron
 
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VanyDJ

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Ich mag das Bittles zum Beispeil gar nicht... meine Pferde nehmen das auch nicht gerade gut an... die mögen das unter dem Kopf nicht, wenn es sich zusammenzeiht... ich reite meine mit LG, SidePull, Bosal und Noseband... ab und an auch mit Knotenhalfter oder SeilZaum...

@ Integra... Im Entefekt hast du Recht... ein Gebissloser Zaum kann genauso hart sein wie ein Gebiss... und ja.. das Pferd ist auch nicht geschaffen wurden uns zu tragen... aber wenn wir das schon verlangen, sollten wir es dann unsere Pferd nicht so angenehm wie möglich machen? Auch Anfänger können Gebisslos reiten... mti einem guten Trainer zur Hand... oder(da ich schon einige Alleingänger kenne) mit einer guten Selbstbeherrschung, viel Lesevermögen und einer guten DIsziplin...
 
L

Larissa H

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Danke für den wunderbaren Artikel ! !

Ich habe es schon an Freunde weitergeleitet, weil ich einfach finde das sollten so viele wie möglich wissen. Ich finde es so toll dass Professor Cook es so einleuchtend erklärt und untersucht hat.
Wunderbar. Schöne Grüße, Larissa
 
S

Snoopy(:

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Das ist wirklich ein toller Artikel !
Jetzt haben wir wenigstens einen Einblick was im Pferdemaul passiert - wenn auch nur ein ganz kleinen :)

Lg Snoopy:)
 
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__tierfan__

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Danke, das ict ein echt interessanter Bericht!
 
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Machtnix

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Ich oute mich mal als Gebissreiter (Western). Meine Pferde können alle mit und ohne Gebiss geritten werden.
Gebisslose Zäumungen, die den Kopf den Pferdes komprimieren, d.h. auf Nasenbein, Unterkiefer und Genick einwirken, lehne ich jedoch ab. Das ist für mich genauso schlimm, wie das schärfste Gebiss oder Verschnallungen, die auf Nervenpunkte drücken. Pferde, die den Kopf durch entsprechende Verschnallungen komprimiert bekommen, werden leider zu oft von vorn nach hinten geritten, das ist nicht besser als ein entsprechend scharfes oder mit Gewalt angewendetes Gebiss.
Ein Pferd soll den Hals durch Lösung in natürlicher Haltung fallen lassen, den Rücken durch treibende Hilfen aufwölben (es muss jedoch nicht permanent wie ein Flitzebogen gespannt sein, sondern der Rücken soll locker schwingen und sich jederzeit von der geraden Linie hoch angeben lassen, so dass die HH locker untertreten kann. So umgeht man die Gradwanderung zwischen An- und Abspannen und Verspannen, es gibt auch den nach oben verspannten Rücken). Die HH wird so locker unterschwingen und bei wirklich stark aufgwölbtem Rücken wird die Hüfte abgeklappt und die Hanken beugen sich stark (nie zu lange, das ist wirklich Schwerstarbeit). Das erreicht man durch entsprechende Übungen.
Das Anreiten geht bei mir mit Sidepull, da dieses den Übergang zum Reiten erleichtert. Das Jungpferd kennt bis dahin aus der Bodenarbeit und vom Longieren her den seitlichen Zug. So lernt das Pferd immer nur eine neue Sache, was für mich beim schonenden Anreiten wichtig ist.
Danach lernt das Pferd ein einfaches Gebiss kennen, das entweder anatomisch geformt oder doppelt gebrochen mit Rolle in der Mitte ist (vollkommen beweglich, die Rolle ist sanft geriffelt und regt zum Spielen an, wenn das Pferd die Zunge festhält und gegen das Gebiss drückt).

Anschließend erfolgt die Umstellung auf Bosal, da ich so sehr gut an Gleichgewicht und Geraderichtung arbeiten kann. Ich stelle nicht klassisch auf Bosal um -wer das kennt, weiß, dass das nicht besonders sanft ist. Da das Pferd das Nachgeben schon kennt und bereits den Hals durch Biegung fallen lässt, ist die Umstellung einfach.
Das Bosal benötige ich z.B. im Zahnwechsel, ansonsten greife ich auch später immer wieder auf das Bosal zurück, da es für mich eine hervorragende Trainingsmethode darstellt.
Nach der gründlichen Umstellung auf Bosal kommt wieder einige Zeit des Reitens mit Snaffle (Wassertrense) und die Umstellung auf Bit.

Ältere Pferde (ab ca. 6 Jahre) reite ich meist auf Bit oder Bosal, zum Ausreiten grundsätzlich auf Snaffle oder Bosal/Sidepull (auch Hengste).
Ein Bit wird nur für Trödelausritte im Schritt verwendet.

Alle Pferde reite ich zu Testzwecken immer wieder ohne Kopfstück (Kopfstück abnehmen und die Zügel unter dem Hals hindurchführen). So merkt man, ob das Pferd wirklich auf die Gebisshilfe verzichten kann.

"Eine Pauschalisierung, Gebiss-böse, Gebisslos-gut, lehne ich ab."
Mit Beidem kann man viel Gutes und noch mehr Saden anrichten.
 
L

Larissa H

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Jedem das seine. Ich finde auch dass Gewaltfreiheit und Schmerzlosigkeit das wichtigste sein sollte. Doch schon Tierkommunikatorin Gudrun Weerasinghe hatte mich bereits darauf aufmerksam gemacht wie unangenehm bis sehr schmerzhalf ein Gebiss für Pferde ist. Nun habe ich auch noch eine wissenschaftliche Erklärung: Ich finde besser gehts nicht im Sinne der Pferde.
Momentan reite ich sehr wenig, bringe einige Pferde auf Weide usw., habe zwei Pferde in Vollbetreuug (sie sind wie meine eigenen) und mit ihnen beschäftige ich mich anders, wenn die Besitzerin nicht zum Reiten kommt. Mann kann auch anders für genügend Bewegung sorgen wie ich finde. Wenn ich aber doch reite, weil die Besitzerin es von mir wünscht, dann werde ich es nun so machen, dass ich zwar eine Trense dauruf mache, allerding ganz lose verschnalle und möglich nur am langen Zügel ums Feld reite. Wenn ich trabe auch möglicht ohne viel Verbindung zum Maul. Ich betrachte das Gebiss also nur mehr als Notbremse. Nun, da werden mich die vielen internationalen Dressurikonen hier am Stall zwar sehr schräg angucken, aber das ist es mir wert. Was bringt es in der Masse mitzuschwimmen, wenn es ganz offensichtlich falsch ist.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Nachtrag: Wahrscheinlich ist dies auch nicht die richtige Lösung für mich. Sollte ich reiten, dann konsequent ohne Trense und Gebiss. Dann werde ich mir eine Sidepull oder ähnliches zulegen.
Eigentlich gefällt es mir momentan neben meinen Pferden jedoch eh am besten.
 
G

greenDOG

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Ich reite jetzt seit kurzem (ein paar Monate) mit "Bitless-Bridl" und bin total begeistert! Im Folgenden ein kleiner Erfahrungsbericht.
All unsere Pferde (drei mittelgroße Mixstuten) lassen sich sehr gut mit dem Bitless-Bridl reiten, auch im Gelände. Man muss eigentlich nichts oder nicht viel anders machen, als wie mit einem herkömmlichen Trensengebiss - Die Hilfengebungen sind praktisch die selben. Zwei unserer Pferde wurden bislang nur mit Trense geritten, hatten aber bei der "Umstellung" keinerlei Probleme, beide erkannten dierekt was zu tun ist und was der Reiter mit den Zügelhilfen sagen möchte. Viele denken auch man müssten beim gebisslosen Reiten kräftiger am Zügel "ziehen", was aber nicht stimmt, man kann ganz feine, leichte Hilfen geben, braucht sich aber auch keine Sorgen machen, wenn man mal (man sollte das natürlich nicht immer extra machen!) versehentlich etwas doller zieht oder vorallem als Anfänger noch eine leicht unruhige Hand hat, denn mit dem Bitless-Bridl kann man einem Pferd nicht/kaum wehtun. Unsere Pferde (auch das noch manchmal zu übermütige Jungpferd) lassen sich damit sehr gut durchparieren und gehen auch im Galopp im Wald oder auf freien Wiesen nicht durch - im Gegenteil man hat immer eine gute Kontrolle über das Pferd.
So ich weiß jetzt nicht ob ich noch was vergessen habe, aber ihr könnt mich bei Fragen auch gerne einfach anschreiben. ;)

Übrigens schauen die meisten Pferde mit dem Bitless-Bridl viel entspannter und verspannen sich weniger.
Ich halte es auch (oder vorallem) für Anfänger für eine sehr gute, pferdefreundliche Lösung, aber auch erfahrenere Reiter können es sogar beim Springen und bei der Dressur nutzen, da man bei richtigem Gebrauch sehr feine Hilfen geben kann.

Ich meine irgendwo bekommt man auf Anfrage für zwei Wochen ein Test-Bitless-Bridl zugeschickt. ;)
Mittlerweile gibt es auch einige gute Bücher extra über das Reitem mit dem Bitless-Bridl.
Ich kann es nur jedem empfehlen und würde mich auf weitere Erfahrungsberichte oder jetzt evtl. begeisterte "Umsteiger" freuen.

Bei Fragen bitte per PN oder hier schreiben! :lol:
 
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Larissa H

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Vielen Dank für den schönen Erfahrungsbericht. Ich werde mir in jedem Fall eines dieser saften gebisslosen Reithalfter besorgen und wieder etwas reiten.

Doch ich möchte noch anmerken, dass ich glaube, dass es nicht so viel damit zu tun hat, ob man Anfänger oder Fortgeschrittene ist. Ich selber bin früher S- Dressur geritten und wenn ich nun im Nachhinein darüber nachdenke, fehlen mir die Worte und ich schäme mich dafür.
Warum ein Gebiss oder Kandarre ins Pferdemaul legen? Ich denke, die Erklärungen von Professor Cook, zeigen ja wie schlecht, unangenehm, schmerzhaft das für Pferde im Allgemeinen ist.
Ich sehe momentan jeden Tag die Dressurstars beim Training. Sie sind natürlich Fortgeschrittene, aber ich denke auch fortgeschritten im Pferdemaulterror. Sie wissen es einfach nicht was sie da machen(auch wenn sie meinen dass sie eine super feine Hand haben, der Pferdeblick sagt andres. Fast alle Pferde knirschen, Zunge raus, blutige Hautstellen, schlagen mit Schweif ).
Bleibt zu hoffen, dass diese einleuchtenden Untersuchungen von Professor Cook bekannter werden und im Sinne der Pferde eine Änderung der Reitlehre stattfinden wird.
Viele Grüße
 
M

Machtnix

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Es gibt ja sogar int. erfolgreiche Springreiter, die mehrere Pferde erfolgreich auf Bosal vorstellen.
Nicht weil die Pferde damit besser laufen, sondern um einfach zu zeigen, dass es möglich ist.

Seltsam ist nur, dass bei hohen Springen alle möglichen Marterinstrumente im Pferdemaul erlaubt sind, ein Bosalreiter jedoch häufig aus Sicherheitsgründen nicht starten darf.
Selbst absolute Profis!

Warum zählt ein rittiges Pferd weniger als ein Pferd mit allen nur erdenklichen Bremskraftverstärkern?
 
Satori

Satori

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ich habe diesen beitrag mit großem interesse gelesen und finde das alles natürlich sehr interessant all diese dinge zu erfahren was wirklich im maul der pferde passiert. vor wenigen tagen habe ich mir ein lindel gekauft und hoffe dass das jetzt kein fehlkauf war. im internet habe ich gelesen das es eine sehr weiche zäumung ist und für freizeitreiten gut geeignet ist. ich muss noch dazu sagen das ich die zäumung nicht gekauft habe wegen dem beitrag, sondern weil ich immer mehr gemerkt habe das mein pferd es buchstäblich hasst. hihi und außerdem wer will schon metall in der fre... XD

lg sato^^
 
Pogadja

Pogadja

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mm also ´nicht jedes Pferd lässt sich ohne Probleme Gebiss Los reiten !!!
Meine Liebt es gebisslos geritten zu werden aber sie reagiert auf die Hilfen und weis was ich von ihr verlange ohne viel zu machen sie geht auch ohe irgentwas gebisslos an den zügel was sie beim Gebiss nicht macht im gegenteil wenn sie ei ngebiss drin hat verspannt sie sich.

Aber esw kommt auf das Pferd selbser an ich würde ein Duchgänger (Situationsbedingt) nicht ohne Gebiss reiten. obwohl man ohne Gebiss auch schäden zufügen kann genauso wie mit Gebiss
 
Bec

Bec

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@Pogadja: das stimmt. Habe mal versucht meine RB nur mit Halfter zu reiten, sie war total verwirrt, das hat gar nicht geklappt. Mit meiner ehem. RB ging das nur mit Halfter dagegen super, den hat es voll gefreut :)
 
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Larissa H

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".. Immer wieder und unermüdlich erklärte sie ihren Schulkindern auf Ausflügen, dass man mit Pferden spazieren gehen oder schmusen kann, diese jedoch keinesfalls geritten werden sollten. Pferde sind niemals gemacht, damit sich Menschen drauf setzen. Das sei unglaubliche Tierquälerei versuchte sie ständig zu vermitteln. Sie können nicht schreien vor Schmerzen wie andere Tiere. Wenn sie das könnten, würden alle Pferdeturniere und Pferdereitschulen verboten.
Pferde sollten niemals ein Gebiss tragen, eine Trense. Wenn man meint, dass man fusskrank und hirngestört ist und sich drauf setzen muss, sollte man wenigstens ein Sidepull für das Pferd anlegen, aber niemal ins weiche, zarte, empfindliche Pferdemaul eine Trense setzen. ..." aus Bericht über Tierkommunikatorin Gudrun Weerasinghe/ Button kosmische Reise

Es ist natürlich manchmal etwas provokativ, wie sich sich in ihren vielen Interviews etc. äußerte und formulierte, doch auf einige Menschen, wie z.B. mich hat es gewirkt. Ich kann ihre Thesen und das exakte Einfühlen in Tiere, wie es sensationell konnte, nun wunderbar teilen. Es ist ihre Wahrheit und die vieler anderer Menschen geworden. Genauso gibt es auch sehr viel mehr Menschen die anderen für sich stimmigen Wahrheiten folgen.
Das kann ja auch jeder für sich selbst entscheiden, ohne auf Verachtung anders denkender zu stossen. Ich habe z. B. viele Freunde die ganz anders denken als ich und weiter Sportreiter sind.
Das ist lediglich eine Sicht der Dinge. vg
 
Satori

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also ich denke, das wenn ich mir schon erlaube ein pferd zu reiten dann so schonend wie möglich. also ohne trense klappt um einiges besser. ich mach nur wanderritte und das reicht mir vollkommen. die zeit mit dem pferd im wald oder auf feldern zu reiten kann für mich kein turnier der welt ersetzen.
wegen der tierkommunikatorin, ich kenne sie ja nicht und will auch nichts gegen jemanden sagen wo ich mich vorher nicht informiert habe. gestern bei youtube hab ich ein video gesehen wo es darum ging das solch eine kommunikatorin mit den bloßen gedanken kontakt zum tier aufgenommen haben soll und sie haben sich zusammen unterhalten. ich finde das blödsinn da ich nicht an sowas glaube. ich denke wenn man sich richtig auf ein pferd einlässt und auch die pferdesprache( also körpersprache) versteht, kann man ein super team werden und vieles erreichen.
es wäre sinnvoll das vielen reitern klar wird das man das pferd nunmal nicht vermenschlichen kann. dazu gehört auch das man behauptet das man sich geistig mit einem pferd unterhält. das ist ein tier. ein tier das ein recht hat auf ein leben so angenehm wie möglich zu leben. trensen sind nur dazu da um das pferd besser kontrollieren zu können, aber kontrolle ist doch das falsche ziel. ich glaube dass das pferd was ich immer reite mir dankt das ich keine trense mehr benutze. danken auf pferdisch^^
"die psyche eines pferdes" sehr empfehlenswert!
lg
 
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Larissa H

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Ja, ich denke auch , dass man bei Tierkommunikatoren immer vorsichtig sein sollte.
Bei Gudrun Weerasinghe habe ich es allerdings selber bewiesen bekommen, indem ich sie bat mit einem Pferd zu arbeiten, welches ich betreuen darf. Da gab es für mich sehr viel Dinge, die auf Schmerzen bei ihm hinwiesen. Viele Tierarztuntersuchungen ergaben allerdings nichts und kosteten bloß ein Vermögen. Es ärgerte mich sehr, dass diese auch noch sagten, er müsse mehr arbeiten, bzw. länger geritten werden, obwohl ich immer sah, wie er mittags platt auf der Seite lag, nicht nach vorne ging beim Reiten uvm.
Jedenfalls war ich sehr dankbar, dass Frau Weersinghe persönlich durch ein Foto, welches ich ihr schickte, durch das Pferds fühlte. Es verblüffte mich sehr, wie sie durch seine Augen sehen konnte und mich und andere wichtige Personen äußerlich, wie durch Verhalten, genau beschreiben konnte. Sie schrieb mir, dass die laute Musik im Stall ihn nervt, beschrieb die Gegebenheiten im Stall, und Hauptthema waren dann seine Schmerzen. Er hatte einen sehr starken stechenden Schmerz im Schulterbereich, wackelig anfühlende Hinterbeine, Schmerzen im Bereich unterhalt der Ohren, obere Halsgegend, und litt außerdem oft an Schwindel, was im sehr zu schaffen machte. Das eklärte mir natürlich sehr vieles..
Also das sind jetzt nur Bruchstücke, aus dem was Frau Weerasinghe mir über ihn mitteilte. Es war für mich jedenfalls sensationell und verblüffend. Dem Pferd geht es nun viel besser, da einiges wesentliches geändert wurde und er eine abgestimmte Behandlungen bekommen hatte.
Es ist alles eine Erfahrungssache und ich finde man kann nicht prinzipiell sagen Tierkommunikation ist gut oder schlecht. Jeder kann seine eigenen Erfahrungen machen und sich daraus seine Meinung bilden und davon gibt es dann wahrscheinlich viele verschiedene und ich finde das ist ok.
 
***jacqueline***16

***jacqueline***16

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hallo
gebisslosreiten kann genauso brutal sein wie mit gebiss wenn man nicht das richtige benutzt ... ich reite alle meine pferde und auch andere pferde mit sidepull, von shetty bis kaltblut und sogar araber die ohne gebiss besser laufen als mit . ich bin froh das ich das gebiss nicht brauche:
 
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friesi

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Antworten auf Gebisslos reiten

Hallo, ja ich gehe von einer feinen Hand aus! Die muss bzw. sollte man beim Reiten haben. Wenn das nicht vorhandern ist entstehen immer Verletzungen beim Pferd.
Nur leider sieht man Verletzungen im Maul nicht direkt, dass arme Tier muss dann weitere Torturen über sich ergehen lassen.
Ich bin auch absolut froh besser mit dem Gebisslosen Zaum reiten zu können und meinem lieben Freund geht es auch gut dabei.
 
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Warum man ohne Gebiss reiten sollte

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