13 jaehrige Friesen Stute - Bodenarbeit gegen Buckeln?

Diskutiere 13 jaehrige Friesen Stute - Bodenarbeit gegen Buckeln? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallihallo, ich habe diese Woche angefangen mit einer wunderschoenen 13jaehrigen Friesen Stute zu arbeiten. Die Gute ist 6jahre hohe Dressur...
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chrisxo

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Hallihallo,

ich habe diese Woche angefangen mit einer wunderschoenen 13jaehrigen Friesen Stute zu arbeiten.

Die Gute ist 6jahre hohe Dressur gelaufen bevor Sie von einer britischen 'Horsedealerin' gekauft wurde und nach Eingewoehnungsphase weiter an eine Familie.

Das Problem mit der Familie war das sie viel zu unerfahren waren und sich von Margje's power abschrecken haben lassen. Immerhin haben Friesen eine ordentliche Kraft und Willenskraft. Nachdem die Besitzerin nach buckeln herunter gefallen war, wurde Margje nur noch auf die Weide gestellt und nicht mehr mit gearbeitet. Als sie nun zur naechsten Familie kam, spielte sich das Gleiche ab. In letzter Zeit wurde sie nur von einem Maedchen geritten, eher sporadisch, und dann auch nur im Gelaende, weil sie in der Bahn auch mit ihr anfaengt zu buckeln und Hilfen zu ignorieren. Aber wie gesagt das letzte Maedchen hat sie wenn es gut kommt, 10 mal pro Monat geritten, und das ist schon hoch gegriffen. Allerdings hat Margje wohl auch mit Ihr das Macht-Spielchen gespielt und auch bis zu letzt in der Arena.

Nun komm ich ins Spiel, die derzeitigen Besitzer sind Freunde von Freunden usw. und fragten mich ob ich mich nicht ihrer annehmen moechte. Ich habe sie bis jetzt mal geritten, 2 mal 10-20min Rodeo gespielt, mich ignoriert, Hilfen ignoriert und nach einer Weile dann aber doch gut gegangen. Nun glaube ich aber daran das man Pferde durch viel Arbeit/ Bodenarbeit und Zeit veraendern kann.

Ich denke ihr Verhalten kommt zum einem von der 'Verwahrlosung' und dem staendigen Reiterwechsel sowie das es sich in Ihrem Koepfchen eingenistet hat, wenn der Reiter runter ist dann kann ich wieder auf Weide.

Natuerlich koennte ich auch mit Gerte und Sporen anfangen, aber glaube da das sie mehr vor Angst parrieren wuerde als vor Willen.

Ich dachte daran eigentlich ganz von vorn anzufangen, mit viel Bodenarbeit, Longieren usw. bis ich das naechste mal auf sie gehe.

Was haltet ihr von Ihrem Verhalten?

Freue mich auf Eure Vorschlaege!! :)

Ps; Rueckenprobleme koennen wir eigentlich ausschliessen, da sie dieses Verhalten ja nur in der Arena zum Tage legt und vorallem mit neuen Reitern
 
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
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DogoCanario

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In sechs Jahren Hoher Schule wurde das Pferd sicher von guten und erfahrenen Reitern geritten. Danach, gemäß Deiner Schilderung, machte dieses Pferd unter häufig wechselnden Reitern die beständige Erfahrung, daß es diese durch Abwerfen schnell und nachhaltig los werden kann. Das "sitzt" jetzt bei der Stute - und sie wird dieses Mittel aller Voraussicht nach wieder und wieder anwenden. Zumindest so lange, bis ihr jemand zeigt, daß sie bei ihm damit nicht zum erhoften Erfolg kommt. Bei jedem anderen Reiter wird das Spiel aber von vorne beginnen. Ich würde Dir zunächst zu intensiver Bodenarbeit raten. Stell das Reiten erstmal auf unbestimmte Zeit zurück. Longieren ist gut, aber das kann das Pferd ja alles - es reagiert aber beim Reiten nicht auf Hilfen. Das heißt, das Problem liegt im Verhältnis des Pferdes zum Reiter. Es akzeptiert ihn nicht. Daran gilt es zu arbeiten. Führe das Pferd viel durchs Gelände. Steigere dabei mit Fingerspitzengefühl den Schwierigkeitsgrad: Schmale, gewundene Wege, Hänge, Felsstufen etc. Immer so, daß das Pferd gefordert, aber nicht überfordert wird. Dadurch, daß Du es sicher durch die ungewohnten Situationen führst, wird das Pferd Vertrauen zu Dir aufbauen und Dich auch respektieren lernen. Geduld ist also angesagt und intensive Bodenarbeit.
 
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chrisxo

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Hallo,

vielen dank fuer deine antwort. heute habe ich mit der ehemaligen reiterin gesprochen, ok ab und zu wird sie margje wohl noch reiten, aber auch nur gelaende. jedenfalls hat sie mir mitgeteilt, das margje seit letztem september wohl auch nicht mehr galoppiert ist und wenn dann sehr unbalanciert. also das ist wohl viel zu erarbeiten und nach zuholen. Ausserdem geht sie wohl auch alleine nicht ins gelaende. mit anderen pferden waere sie wohl ok. ich bin gespannt wie weit ich mit ihr komme!!
 
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