Basset Hound

Diskutiere Basset Hound im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Morgen, mich würde mal interessieren, obs hier im Forum auch Besitzer von Bassets gibt? Oder kennt jemand einfach nur die Hunde von...
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Chianti

Chianti

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Guten Morgen,

mich würde mal interessieren, obs hier im Forum auch Besitzer von Bassets gibt? Oder kennt jemand einfach nur die Hunde von Bekannten/Verwandten
etc? Wie schauts aus mit der Belastbarkeit von dem Basset Hound? Hat der Hund enormen Jagdtrieb? Welche Beschäftigung/Auslastung ist für diese Hunde am geeignetsten?

Ich sehe leider kaum jemanden mit einem Basset, finde diese Rasse aber recht interessant. Gibt es denn auch Rassebedingte Krankheiten (z.B. bei den meist herunterhängenden Augenlidern?) oder ist es eine eher gesunde Rasse?

Freue mich über jede Antwort und vorallem evtl selbst Erfahrung mit dieser Rasse.


Liebe Grüße
Chianti
 
26.04.2010
#1
A

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Guest

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Flixilotte

Flixilotte

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Ich mag Bassets sehr. Kenne aber leider auch nur zwei Stück. Dies kommen allerdings aus einer Zucht, die schon versucht die gesundheitlichen Dispositionen so gering wie möglich zu halten. Dennoch, Ektropium, Entropium (Augen), Gehörgangsprobleme (aufgrund der langen Ohren), Allergien, Wirbelsäulenproblematiken, Hüft-, Ellenbogen, Schulterproblematiken treten auch dort auf.

Vom Charakter her sind es klasse Hunde. Die Leo und Oskar sind agil (sind aber auch zartere Exemplare), allerdings auch mit viel Jagdtrieb versehen. Sie sind prima Hunde, wenn sie aus einer solchen Zucht wie Leo und Oskar kommen, für durchschnittlich aktive Menschen. Beide sehr liebenswert und hundeverträglich.
 
Chianti

Chianti

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Dennoch, Ektropium, Entropium (Augen), Gehörgangsprobleme (aufgrund der langen Ohren), Allergien, Wirbelsäulenproblematiken, Hüft-, Ellenbogen, Schulterproblematiken treten auch dort auf.
Weist du ob die Elterntiere auf all das untersucht werden müssen? Heist, ist es erblich bedingt? Oder kann ein Basset immer daran erkranken? Gerade was die Augen- bzw Ohrenerkrankungen angeht habe ich null Erfahrung. Aber wenn beide Elterntiere keine hängenden Augenlider haben (damit hat es doch zutun?), dürfte der passend ausgesuchte Nachwuchs doch auch nur bedingt daran erkranken?

Haben Oskar und Leo solch eine rassetypische Krankheit? Und wie alt sind die Beiden? Sind sie auch eher robust?

Die Aussage erfreut mich sehr. Denn gerade beim Basset dachte ich eher an einen "faulen" Hund. Also kann auch diese Rasse ohne Probleme mal 2h am Stück normal laufen? Auch bei sommerlich warmen Temperaturen? Oder hat der Basset die kälteren Tage lieber?

Wie schauts denn mit der Auslastung aus? Geistig, wie körperlich? Kann man mit dem Basset Sport machen bzw MUSS man sich mit ihm eine Aufgabe suchen?
 
Flixilotte

Flixilotte

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Leo und Oskar sind relativ verschont geblieben. Ab und zu mal Bindehautentzündung (hat mein Felix auch) und beide hatten in ihren 6. bzw. 7 Jahren zwei Ohrenentzündungen. Finde ich jetzt net so schlimm. Allergien haben sie keine. Werden aber auch prima ernährt. Hüften, Ellenbogen und Schultern, sind i.O. Oskar (7 Jahre) hat ganz leichte, beginnende Spondylose (haben andere Hunde in dem Alter z.T. auch).

Ansonsten sind beide wirklich robust.

Erika (die Besitzerin) macht Dummytraining, Mantrailing und ZOS. Dazu clickert sie noch ein wenig.
 
Chianti

Chianti

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Sind Leo und Oskar beide vom VDH Züchter? Wie sieht es denn mit Katzen aus, vertragen sich die Beiden mit denen? Was den Sport betrifft, könnte man den Basset auch zum Inline Skaten mitnehmen, oder ist die Rasse aufgrund der kurzen Beine überhaupt nicht dafür geeignet?

Wie aktiv würdest du speziell die beiden Bassets einschätzen, die du kennst. Also brauchen sie jeden Tag ihren Auslauf und Beschäftigung oder geben sich die Hunde auch mal mit einem "Ruhe"tag zufrieden?
 
Flixilotte

Flixilotte

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Beide von einem VDH Züchter, der leider aber die Zucht aufgegeben hat. Der Basset ist durchaus dazu geeignet mitzulaufen. Machen die beiden problemlos.

Von der Aktivität her sind sie mit Sicherheit nicht so aktiv wie beispielsweise Felix. Sie sind mit Freude dabei wenn Action angesagt ist. Einen Ruhetag mit weniger Action genießen sie durchaus.
 
Chianti

Chianti

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Sie sind mit Freude dabei wenn Action angesagt ist. Einen Ruhetag mit weniger Action genießen sie durchaus.
Erinnert mich komplett an meine Hündin in jungen Tagen.

Finde es großartig, dass der Basset ein "normal" sportlicher Hund ist, da ich nur einen ganz flüchtig im vorbeigehen mal getroffen habe, konnte ich bisher das Wesen dieser Hunde nie richtig einschätzen.

Jetzt mal ganz dumm gefragt, ist der Basset die kleine Alternative zum Bernhardiner? Was Wesen und Beschäftigung betrifft. Ich weis, dass ein Berni gern und viel läuft, aber auch ebenfalls mal einen Tag Ruhe verträgt.

Oder lieg ich mit meiner Vermutung was das Wesen/Auslastung der beiden Rassen betrifft komplett daneben?

Danke für deine Antwort..

gibt es vlt noch andere die Erfahrungen mit Bassets haben? Oder ist diese Rasse doch so extrem selten? Was mich natürlich aufkeinen Fall stört.;)
 
Flixilotte

Flixilotte

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Ich würde den Basset aus einer guten Zucht schon in eine andere Kategorie einordnen. Alleine seine Ursprünge als Jagdhund machen ihn zu einem ganz anderen Hund als den Bernhardiner.
 
Chianti

Chianti

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Ja, die Ursprünge sind komplett verschieden.

Aber ich denke rein von der Auslastung und Beschäftigung her, ähneln sich beide Rassen..?! Was den Jagdtrieb betrifft ist der beim Basset natürlich um einiges mehr ausgeprägt, wobei ein vorbeiflitzendes Kaninchen auch den Bernhardiner nicht kalt lässt.

Gibt es beim Basset auch Schönheits- und Leistungszuchten? Auf was müssen die Elterntiere untersucht werden?
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Kenne Leute mit Bassets aus einer Urlaubsbekanntschaft. Die Leute hatten immer 2 Hunde. Einen Basset Hound Rüden und eine Basset Artesien Normand Hündin. Und das über Jahrzehnte.

Die Hündin war natürlich deutlich aktiver und flinker - allein wegen der Rasse.
Jagdtrieb beider Hunde stark ausgeprägt. Ableinen war in wildreichem Gebiet nicht möglich.
 
hyperjoey

hyperjoey

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Hallo ,
mein Freund und ich haben einen Basset-Labrador Mix (lebt aber bei meinem Freund).
Optisch sieht er aus wie ein xxl Dackel , er hat die Typische Basset figur und ist ganz schwarz , die Ohren sind nicht ganz so lang wie beim Basset und seine haut ist recht straf , Augenlieder hängen auch nicht runter .
Krankheitsbeding ist das so eine Sache , auch wenn er keinen hängenden Augenlieder hat , hat er öffters mal eine Bindehautentzündung weiter hat er Artrose in beiden Vorderbeinen und von Jahr zu Jahr werden die Beine immer Krummer , er hat so richtige x beine , wird sehr wahrscheinlich bald bandagen tragen .
Charakterlich ist er sehr aktiv und liebt lange spaziergänge , ob in einem schnellem tempo oder langsamen ist wurscht ,auch mit seinen kurzen beinchen ist er immer vorne mit dabei . Jagdtrieb hat er auch und vorallem ist er SEHR stur und verfressen , es ist sehr schwer ihn zu motivieren mit einem zu arbeiten , er hat seinen eigenen Kopf und ohne Konsequenz sieht er die Menschen als seine persönlichen Diener .Achso Tische und bänke sind auch mit kurzen Beinen keine hinternisse , wenn mann irgendwo hin will dann schafft man es auch -egal wie !

Anfang des Jahres hatte ich auch für ein Wochenende einen echten Basset zur Pflege hier , Charakterlich ganz mein Bobby .
Für mich ist diese Rasse nichts , nochma würde mir kein Basset ins Haus kommen , dass liegt aber einfach daran , dass ich persönlich lieber Hunde mag , die leicht ztu motivieren sind .Basset sind meiner Meinung nach , dass richtige für Menschen , die wirklich die herausvorderung suchen , einen Hund zu motivieren .Sonst sind es aber echt liebe und ruhige Hunde , die sehr gerne schmusen , aber eben voll und ganz ihren eigenen Kopf haben und auch gerne mit dem Kopf mal durch die Wand laufen

lg Nicole
 
WeißerWolf

WeißerWolf

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Die sind sooo süß! :D
Wollte auch schonmal einen Thread aufmachen, habs dann aber gelassen, weil ich eh keinen eigenen Hund halten kann und nicht doof angemacht werden wollte...

Aber schön, dass es diesen Thread jetzt gibt, ich werd ihn mal weiterverfolgen!
Und nochmal: Bassetts sind sooo süß!! ;) (Mehr Produktives kann ich leider selbst nicht dazu beitragen....)
 
hyperjoey

hyperjoey

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Süß sind sie auf jedenfall ,das war auch "leider"(ich setze es bewusst in Klammern ,da ich unseren Bobby nie mehr Missen will ,dennoch sagen muss , hätte ich voher gewusst wie er wirklich ist , hätte ich mich nicht für ihn entschieden ) der Grund , warum ich mich für Bobby entschieden habe .
Aber als ich Bobby mit nach Hause bracht , war ich auch erst 15 Jahre , total jung und naiv , trotzdem habe ich angefangen mit ihm in die Hundeschule zu gehn,weiter haben wir Fährtenarbeit und Suchspiele mit ihm gemacht .Aber ich muss ehrlich sagen , der Hund hat mich echt teils fertig gemacht , er hat verdammt viele nerven gekostet und ich war und bin froh , dass immer noch mein Freund da war , der sich ja auch um den Hund kümmerte und vorallem Kümmert ,jetzt lebt er wie gesagt bei ihm , da wir nicht mehr zusammen wohnen aber noch in einer Beziehung leben und uns trotzdem fast tgl sehn
 
Chianti

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Freut mich dass doch noch so viele geantwortet haben.:D

Die Leute hatten immer 2 Hunde. Einen Basset Hound Rüden und eine Basset Artesien Normand Hündin. Und das über Jahrzehnte.
Ja, ich habe auch gelesen dass man Bassets lieber immer zu zweit halten sollte, einfach weil sie für die Jagd in der Meute gezüchtet wurden. Auch mit dem Alleinbleiben haben Bassets eher ein Problem.. hat damit jemand vlt Erfahrung?

Gibt es denn nun bei den Basset Hounds auch noch richtig jagdlich geführte Linien und Schönheitszuchten getrennt oder ist es mittlerweile alles gemischt?

Ja, das hab ich mir auch gedacht.;);) Ich mag eher die großen Hunde, Bernhardiner sind meine absoluten Lieblingstiere. Da so ein Hund aber sehr viel Geld und Platz kostet und ich in Zukunft vlt eher in eine eigene Wohnung ziehe, wäre der Basset als kleiner Begleiter die erste Wahl.

Wie schaut es denn eigentlich mit Treppensteigen aus?

Aber ich muss ehrlich sagen , der Hund hat mich echt teils fertig gemacht , er hat verdammt viele nerven gekostet
Wie meinst du das? Hat er viel zerstört? War er sehr schwer zu erziehen? (Aufgrund der Sturheit)
 
ST0FFEL

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Regelmäßiges Treppengehen sollte bei einem Hund mit diesem Körperbau eher vermieden werden.
 
hyperjoey

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@ Chianti , zerstört hat er nichts .Also klar-Anfangs konnte er nicht alleine bleiben und hat sich durch kratzen etwas in die Haustüre verewigt ,aber sonst hat er jichts kaputt gemacht .
Was nerven gekostet hat ,war seine Erziehung ,da es zum einen sehr schwer war ihn für etwas zu motivieren und zum anderen durch seine Sturheit.Als zusatz haben wir Bobby als ein Jährigen total verzogenen Spanier bekommen , der aber aus einer Familie kam, dennoch gelernt hat seeeehr Selbstständig zu sein .In der Anfagszeit waren wir besitzer für ihn nur die Futtergeber und Gassigänger , dieses Miteinander war sehr schwierig aufzubauen.Also Anfangs bestand einfach keine beziehung zueinander , was aber mithilfe vieler Nerven und einer guten Hundetrainerin im Griff zubekommen war .
Aber er ist trotz allem ein super toller Hund , den wirklich niemand mehr missen will . Wenn ich ihn beschreiben müsste ,würde ich dir sagen , er ist ein Sturer ,sehr verfressener kindskopf .

Achso und so ein typischer Zweithund ist er NICHT ,er lebt lieber für sich alleine , akzeptiert aber jeden anderen Hund dennoch und ist auch mit allem verträglich
 
Chianti

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@hyperjoey: Bobby war ein Basset Labbi Mix, oder? Ich denke mal die Selbstständigkeit und Sturheit ist typisch Basset. Bobby kam ja zusätzlich noch aus Spanien wo er zum selbstständigen Handeln "erzogen" wurde, dass hats bei ihm wohl alles noch viel schwerer gemacht. Ich denke einen Basset Welpen vom VDH Züchter, wo man von anfang an die Erziehung im Griff hat, wird sich auch anders entwickeln und sich schneller für sein Herrchen/Frauchen begeistern. Was ich vollkommen Bassetuntypisch finde, ist dass Bobby lieber allein leben wollte. Denn fast auf jeder Internetseite über diese Rasse steht, dass er die Gesellschaft liebt, dass Alleinsein hasst und sehr verträglich mit Artgenossen ist.

Aber es gibt auch hier Außnahmen und gerade bei Bobby weis man ja nie was er in Spanien erlebt hat.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Regelmäßiges Treppengehen sollte bei einem Hund mit diesem Körperbau eher vermieden werden.
Treppensteigen sollte generell bei großen, schweren Rassen eher vermieden werden. Vorallem in der Wachstumsphase. Hat es denn wirklich etwas mit dem Körperbau und den kurzen Beinen zutun? Bin ja selbst überrascht wie flink ein Hund mit solch einem Körperbau sein kann.;)
 
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hyperjoey

hyperjoey

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@ Chinati , da hast du sicher recht ,mit einem Welpen von einem anständigen Züchter wird man es wohl leichter haben und die Auslandshunde sind eben noch was ganz anderes und er ist ein Mischling ,Aber ich muss dir auch sagen ,so schwierig wie er auch war und jetzt bei mangelder Konsequenz noch ist ,so toll ist er auch . Sehr Verträglich ist er auch , er kommt mit allem klar und spielt auch sehr gerne ,wir halten ihn auch als halben zweithund (er lebt eben bei meinem Freund und bei mir lebt meine Maus, zur Zeit wohne ich aber selber wieder halb bei meinem Freund) , die beiden würden sich aber nciht freiwillig zusammen legen und kuscheln oder spielen und das war auch bei meinen ganzen Pflegis so , er akzeptiert sie alle ,möchte aber trotzdem nicht zuviel mit ihnen zutun haben ,aber wie gesagt , er ist ein Spanier und ein Mischling ,muss also nichts Rassetypisches sein .
 
U

U-turn

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Hallo Chianti,

ich habe einen Basset-Hound-Rüden. Er ist sechs Jahre alt und ein toller Kerl. Man sollte sich allerdings nicht von dem melancholischen Blick täuschen lassen.... Bassets sind sehr eigenwillig, mitunter auch stur. Man braucht viel Liebe und Geduld für sie.
Ein Basset ist ein ruhiger, gelassener Begleiter. Mal schnell Gassi gehen ist nicht drin, es hängt davon ab, wer wo vorher war und das Zeitunglesen kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Er ist ein intelligenter Hund, der immer wieder versucht, seinen Kopf durchzusetzen. Wenn man damit nicht leben kann, sollte man die Finger von einem Basset-Hound lassen. Er kennt ganz viele Kommandos und entscheidet selbst, ob und wann er sie ausführt. Du solltest nicht von ihm erwarten, dass er beim ersten Mal das tut, was Du willst. So vier bis fünf Mal musst Du Dich schon bemühen, ohne Garantie, dass es klappt.
Man muss ihn einfach so mögen, wie er ist. Genauso tut es der Hund mit seinem Menschen. Außerdem klauen Bassets gerne. Ich kenne inzwischen 40-50, und habe noch keinen kennengelernt, der die Gelegenheit auslässt, die sich ihm bietet. Nahrung sollte immer außer Reichweite aufbewahrt werden. Hinzu kommt, dass ein Basset einen Hals so lange wie eine Giraffe bekommen kann, wenn was Essbares in der Nähe ist. Wie gesagt, man sollte den Hund nicht unterschätzen. Der Basset ist kein dummer Hund. Ganz im Gegenteil. Es ist ein sehr intelligenter Begleiter. Unserer kann ganz viel. Er machts halt nur, wenn er es für lohnenswert hält.
Bassets bleiben auch nicht gerne alleine. Genau genommen, kenne ich keinen, der sich das gefallen lässt. Entweder ist jemand zuhause oder sie werden, wenn es möglich ist, mit zur Arbeit genommen. Wo er wiederum glücklich ist, in der Nähe seiner Menschen sein zu können und sich dann auch sehr gut benimmt. Weiterhin habe ich noch keinen Basset Hound kennen gelernt (und es sind inzwischen so 40-50), der nicht klaut, wenn sich ihm die Gelegenheit bietet. Wir nehmen's mit Humor, denn der Einfallsreichtum, um an leckere Sachen zu kommen, kennt keine Grenzen.
So, das war ein kleiner Einblick in den Alltag mit einem Basset.
Nicht alle Bassets sind jagdlich ambitioniert. Unserer z. B. nicht. Ich habe ihn allerdings von anfang an von Rehen und Eichhörnchen usw. abgelenkt und heute interessiert es ihn gar nicht mehr weiter, was zu relativ entspannten Spaziergängen führt (bis auf den Dickkopf).
Bitte sieh Dich nach einem geeigneten Züchter um, der dem VDH (FCI) angeschlossen ist. Es geht nicht nur darum, ob der Hund "Papiere" hat. Damit werben viele Dissidenzzüchter auch. Es geht vielmehr darum, dass der Rassestandard eingehalten wird. Lass Dich nicht vom Preis abschrecken. Ein guter Hund wird sein Geld wert sein. Der Züchter investiert viel und macht nicht den großen Reibbach, wie gerne behauptet wird. Ich habe schon von Dissi-Züchtern gehört, die die Hunde teurer verkauft haben, als ein VDH-Züchter.... Und Finger weg von Billig-Importen.
Auch im Ausland gibt es gute Züchter, die dem FCI (Dachverband) angeschlossen sind.
LG

U-turn:)
 
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Chianti

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Danke für deine Antwort.

Hast du vlt auch Bilder von deinem Hübschen?:D

Macht seine Sturheit denn auch die Erziehung allgemein etwas schwerer? Und wie schauts denn mit fremden Hunden aus? Ist er da verträglich?

Wenn ein Basset, dann kommt für mich nur einer vom FCI Züchter in Frage. Weisst du, auf was die Elterntiere alles untersucht werden müssen? Und wie schauts denn bei deinem Rüden mit HD, Augen und Ohren aus? Gibt es da gesundheitliche Probleme? Bzw gibt es bei den vielen anderen Bassets, die du kennst, schwerwiegende erbliche Probleme?

Und, was mich noch ganz brennend interessiert, wieviel wiegt dein Basset?


Gruß, Chianti
 
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