Rüpelphase

Diskutiere Rüpelphase im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen ... man liest ja immer mal wieder von der sogenannten "Rüpelphase" bei Hunden. Dazu würde ich gerne mal Eure Erfahrungen erfragen...
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Hallo zusammen ...
man liest ja immer mal wieder von der sogenannten "Rüpelphase" bei Hunden.
Dazu würde ich gerne mal Eure Erfahrungen erfragen, wie äußerte sich das bei Eurem Hund/Eurer Hündin, wann fing es an , wann hörte es auf .. etc..


Ich hab schon einiges An Literatur verschlungen, interessanterweise ist dort immer vermerkt dass der Junghund, welcher in die Pupertät schlittert gerne all das vergisst was er im Welpenalter gelernt hat.

Schön und gut. Nur hat meine Mara selbst in der Welpenzeit null gelernt, da sie da noch keinen Kontakt zu Menschen und deren Ansichten von gutem hündischen Benehmen hatte.

Gibt es hier jmd der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Auf was kann ich mich einstellen. Ich merke dass sie langsam in eine Phase kommt wo sie, naja, gerne mal was überhört, auch draußen wird sie ungewohnt, hm, frech zu anderen Hunden.. (nicht zu allen)


Ist es prinzipiell so dass jeder Hund eine solche Phase durchläuft oder gibt es auch hier Abstufungen?

Bei meiner verstorbenen Hündin war es nämlich so gar nicht offensichtlich dass sie sich in einer solchen Phase befand .
Wir hatten in dieser Hinsicht nie Probleme.


Ich sehe dem ganzen "eigentlich" recht entspannt entgegen, möchte aber dennoch vermeiden gravierende Fehler zu machen die sich dann auch in das Erwachsenenalter übertragen.


ZB Maras Benehmen anderen Hündinnen gegenüber. Sie ist , wie gesagt, sehr sozial. Und dennoch kommt es in den letzten Wochen immer mal wieder zu einem sehr frechen Benehmen.

alleine an der Körperhaltung, und all den hündischen Signalen bis hin zur Weglagerei erkennt man sehr gut dass Madame momentan wirklich rotzefrech auf einige Hunde zugeht.

Ich versuche das von vorneherein zu unterbinden. Weggelagert wird nicht, wenn sie es tut nehme ich sie zur Seite ins Sitz. Auch das typische Angetänzel wie es bei Hunden normal ist läßt vereinzelt zu wünschen übrig .
Sie geht zielbewußt auf andere zu, ohne Umwege, schnurstraksmit einer Haltung als wäre sie der Chef der Straße.

Das lasse ich auch nicht zu, nehme sie ebenfalls zur Seite denn ich möchte nicht dass sie meint damit durchzukommen, bzw möchte ich auch nicht dass sie eine auf den Deckel bekommt von anderen Hunden die dadurch natürlich genervt sind .


Mit ihrer Freundin ist es das gleiche . Beide sind wohl nur ein paar Monate auseinander. Beide haben diese Art an sich , auch wenn sie einander begegnen. allerdings artet es hier dann immer als fröhliches Spiel aus.

Wie ist das generell mit den Pöbelein? (Ich habe Mara ausschliesslich an der Leine da sie nicht 100 Pro abrufbar wäre) ..


Ich handhabe es so dass ich sie immer auf der vom anderen Hund entfernten Seite laufen lasse. Das Signal "guck" funktioniert solang bis der andere, was leider öfters mal vorkommt, entweder knurrt oder bellt. Dann ist mein Rambo nämlich der Meinung sie sei auf nem Battle und es gilt den "Gegner" platt zu bellen.

Ich bin in solchen situationen dann ruhig. Selbstverständlich grüße ich mein Gegenüber und nehme dann Abstand von der Situation. Mara selbst spreche ich nicht an, erst , wenn sie Ruhe gibt wird sie gelobt. Ablenkung ist hier völlig fehl am Platz. Keine Reaktion .




gibt es unter Hunden wie bei und Menschen auch solche Begegnungen wo man als Hund von vorne herein weiß "Ok, den mag ich nicht "?

Eine Hündin mit der Mara anfangs ganz normal umging, knurrte und pöbelte von Anfang an. die Besitzerin meinte das liegt daran da se mal schlechte Erfahrungen mit schwarzen Hunden gemacht hat.


Mittlerweile müssen die beiden Damen sich nur von weitem sehen und es gibt ein riesen Trara. Ich hatte gehofft mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen diese sind von der Situation jedoch so genervt dass nicht mal mehr ein Guten Morgen drin ist. Schade .

Ich bin der Meinung auch ein Hund muss nicht jeden mögen. Aber zwangsläufig werden wir uns ja immer wieder mal begegnen und ich fände es schön wenn das dann ruhiger von statten ginge. Ist ja auch für die Leute drumherum ein erschreckender Anblick, gerade die die eh Angst vor Hunden haben.


Ansonsten üben wir täglich mit ihr bekannten Hunden von denen ich weiß dass sie gut sozialisiert sind und sich nicht auf Maras Mackergetue einlassen. Da dauert das dann nicht mal ne Minute und schon läuft alles wieder normal.


Ich habe oft gelesen dass gerade die Leine ansich solche situationen hervor rufen kann. Gerade weil die andere Hundedame zB nie angeleint ist.

Ich werd Mara aber sicher nicht ableinen. Dafür ist das Vertrauen nicht groß genug.


Und wie würdet ihr das handhaben. Man sagt man soll den Hund nicht ziehen. Das ist sonst auch kein Problem. Wenn sie jedoch dieser Hündin begegnet läuft sie kein Stück weiter. Es bleiben mir also 2 Möglichkeiten. Ich ziehe sie sanft mit oder ich setze sie ab und warte. Letzteres würde doch aber auf Mara so wirken als würde sie mit ihrem Getue etwas erreicht haben, oder? Also dass die andere fort geht , sie diese Situation sozusagen "gewonnen" hat - oder ist meine Denkensweise hier zu vermenschlicht ?



Man sagt dass Hunde so im 3-4 Lebensjahr deutlich ruhiger werden. Das hörte ich oftmals von anderen Rüpelbesitzern. Das ist eine lange Zeit in dem sich viel festsetzen kann.


Was würdet Ihr mir raten ?



Liebe Grüße


20Augen mit Rüpelhund und Töchterchen mit beginnender Pupertät ;-)
 
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Yvi179

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Naja meliner überhört auch dauernd so einige Befehle! Und macht des öfteren genau das gegenteil von dem was ich will!
Bei anderen Rüden hat er eine Zeitlang versucht den Starken raushängen lassen, wo er dann mal der Meinung ist den gegenüber besteigen zu müssen! Das gab dann haue! Langsam weiß er wie weit er bei wem gehen kann und es gibt weniger stress! Nur muß ich neuerdings feststellen das er öfters Rüden die Dominat von der Körpersprache sind manchmal angeknurrt werden was mir natürlich sorgen bereitet!
Also ich denke das austesten auch bei Anderen Hunden gehört einfach dazu, da sie auch da testen wie weit sie gehen können!
 
daani1983

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Heranwachsende unkastrierte Rüden machen zwischen dem 7. Monat/dem 2. Lebensjahr eine Zeit durch die oft als Rüpelphase bezeichnet wird. In dieser Zeit ist der Testosteronspiegel so hoch wie danach nie wieder.
Ich kann nicht sagen dass meine Hündinnen eine sog. Rüpelphase durchgemacht haben. Sie haben getestet, aber das gehört zur Pubertät, außerdem ist meine Ridgebackdame rassebedingt eine Spätentwicklerin und psychisch noch nicht ausgereift.
 
Pewee

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Also meine Erfahrungen sind, dass Jerry nie eine Rüpelphase hatte :roll: Er war immer ein gutmütiges Schaf. Mit 3 Monaten, mit 11 Monaten und auch jetzt mit 6 Jahren. Die Kommandos, die er beherrschte, hat er auch nie "vergessen". Groß angelegt hat er sich mit Hunden eigentlich auch nie, die kamen sowieso immer zu ihm. Finden ihn wohl arg interessant. Aber in der Regel will er nur ne Minute schnüffeln und dann will er weiter.
Wobei ich schon glaube, dass auch Hunde Sympathie relativ schnell festmachen. Es gibt welche, die kann er gar nicht leiden, die dürfen nichtmal schnüffeln geschweigedenn spielen. Dann gibts wieder Hunde, die dürfen alles, da wird rumgehoppelt und rumgerannt bis sie müde zusammensacken.

Habe auch schon öfter gehört, dass Hunde an der Leine krasser reagieren als ohne, weil sie sich mit Leine stärker fühlen, von wegen "zusammen sind wir stark". Die Erfahrung konnte ich nicht machen. Hanna fühlt sich auch wie ein Schäferhund, wenn sie zwischen meinen Beinen steht und Hunde anbellt die sie nicht mag, dafür bedarf es keiner Leine ;). Ich geh auch immer relativ fix weiter, sage "lauf" und sie folgt mir direkt.
Sie wird bestimmt bald richtig in die Rüpelphase kommen. Sie ist immer arg frech zu den anderen (und wird sicher nochmal einen auf die Nuss bekommen ;)). Seltsamerweise hört sie draußen besser als drinnen. Drinnen kommt sie nur wenn sie will, aber draußen hört sie wie ne 1.

Bissl ziehen finde ich ok. Ist ja nicht so, dass du sie wegrucken willst. Das musste ich bei Jerry anfangs auch machen. Er wollte zum anderen Hund, ich bin aber langsam und ruhig weitergegangen, sodass er automatisch mitmusste. Wobei ich immer noch mit Ablenkung gearbeitet habe, weils bei Jerry einfach nicht funktioniert hat, nur weiter zugehen. Bei Hanna klappte es super, bei ihm so gar nicht. Ich hab mich damals einfach nicht interessant genug gemacht, dass musste ich ändern.

Also ich würde sagen, dass sie ab dem 5. ruhiger werden. Jerry war zwar, wie gesagt, nie in einer Rüpelphase, aber dieses Junghund Verhalten hat er ab dem 5. abgelegt. Spielzeug war dann nicht mehr ganz soo interessant (erst wieder als Hanna kam) und dieses tollpatschige Rumgehüpfe hat auch eher nachgelassen, was er aber selber nicht wahrhaben will, er rennt immer noch wie ein junger Adonis über die Wiesen ;)
Aber dafür ist er jetzt konzentrierter bei Tricks und nicht mehr ganz so hibbelig.
Aber so bei den Hunden die ich sonst kennengelernt habe, ging die Rüpelühase nicht übers 2. Lebensjahr hinaus, alles was danach kam würde ich eher "Junghundaktivität" nennen.
 
Fini

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Hallo,

Doch auch Hündinnen machen eine Pubertät durch, Kira ist das beste Beispiel. Sie zeigt allerindgs öfter schon rüpelhaftes Verhalten, so das ich sie gern mal als Rüdin bezeichne :lol: (muss dazu sagen, das Kira die einzige Hündin im Wurf war).

Der Aussie ist ja vom Kopf her aus eher der Spätentwickler, bei Kira fing es mit ca. 9 Monaten an und ich denke es endet etwa jetzt so mit 13 Monaten (habe zumindest die Hoffnung, darf ich bloss nicht zu laut sagen). Allerdings erwarte ich mit ca. 15 Monaten noch die 2. Phase. Ich bin gespannt.

Ich habe die Pubertät noch nie bei einem Hund so stark ausgeprägt gesehen wie bei Kira, auch nicht bei unseren vorherigen Rüden.
Einige haben in der Pubertät viel zu tun und andere nehmen kaum notiz davon. Es ist also bei jedem anders. Früher habe ich selbst gedacht, die Pubertät ist doch nur eine Ausrede von faulen Hundebesitzern. ;)

Wie gesagt wir haben definitiv viel zu tun. Kira hat bis etwa 8 Monate IMMER zu 100% gehört, auch aus der grössten Ablenkung, auch aus dem Spiel -einfach Immer! Das hat sich natürlich geändert. Aber nach (jetzt ca.) 4 Monaten harten Trainings geht es jetzt wieder dem Anfang entgegen. Sie ist allgemein von Wesen her sehr hartnäckig und hinterfragt Regeln gerne immer wieder aufs neue, auch wenn sie schon 200 Mal konsequent durchgezogen wurde.

Das wichtigste in der Zeit ist wirklich das du deine Regeln und deine Führung konsequent weiter durchziehst! Ohne Kompromisse oder Ausnahmen. Du kannst dafür deine Ansprüche an neue Kommandos oder schwieriges runter schrauben. Dafür mehr an dem arbeiten und das festigen was schon gelernt wurde.

Nunmal zu deinem Problem:
Ich kann dir sagen wie ich das mache, aber bei mir ist das wiederum etwas ganz anderes als bei dir. Bei mir gibt es an der Leine kein spielen und auch keinen Kontakt. Kontakte und spielen darf sie genug wenn sie nicht an der Leine ist. Aber an der Leine wird sie an anderen Hunden vorbei geführt.

Ich handhabe es so dass ich sie immer auf der vom anderen Hund entfernten Seite laufen lasse. Das Signal "guck" funktioniert solang bis der andere, was leider öfters mal vorkommt, entweder knurrt oder bellt. Dann ist mein Rambo nämlich der Meinung sie sei auf nem Battle und es gilt den "Gegner" platt zu bellen.

Ich bin in solchen situationen dann ruhig. Selbstverständlich grüße ich mein Gegenüber und nehme dann Abstand von der Situation. Mara selbst spreche ich nicht an, erst , wenn sie Ruhe gibt wird sie gelobt. Ablenkung ist hier völlig fehl am Platz. Keine Reaktion .
Das ist schon mal der richtige Ansatz. Du führst deinen Hund und du entscheidest auch, ob er jetzt Sozialkontakt hat oder nicht. Das Vorbeiführen mit Blickkontakt ist super, so mache ich das auch. Und ich habe sehr lange üben müssen bis das (was vorher schon geklappt hat) wieder so klappt wie heute. Es ist wirklich Knochenarbeit je nach dem wie hartnäckig der Hund ist. Bleib da einfach dran, nimm zur Not am Anfang noch bessere Leckerlies mit, mach mehr Abstand und lauf zügig dran vorbei mit Blickkontakt zu deinem Hund.

Und wie würdet ihr das handhaben. Man sagt man soll den Hund nicht ziehen. Das ist sonst auch kein Problem. Wenn sie jedoch dieser Hündin begegnet läuft sie kein Stück weiter. Es bleiben mir also 2 Möglichkeiten. Ich ziehe sie sanft mit oder ich setze sie ab und warte. Letzteres würde doch aber auf Mara so wirken als würde sie mit ihrem Getue etwas erreicht haben, oder? Also dass die andere fort geht , sie diese Situation sozusagen "gewonnen" hat - oder ist meine Denkensweise hier zu vermenschlicht ?
Ich würde auf keinen Fall stehen bleiben, nicht mal langsamer laufen, nicht mal rüber gucken. Signalisiere deinem Hund ganz klar: "Das geht uns nichts an". ;)
Wenn du anfängst stehen zu bleiben oder auch nur langsamer zu gehen, dann hat er natürlich Zeit sich richtig daran aufzubauen und er wird sich rein steigern. Auch du vermittelst ihm damit "es ist ok, wenn du guckst".

Auf der anderen Seite solltest du dir auch überlegen wie es ablaufen soll, wenn du einen anderen Hund triffst den er Begrüssen darf. Dann nicht einfach hin rennen lassen, sondern auch dafür ein Signal benutzen. Ich sage "Ok". Der Grund ist einfach der. Du machst das lange Training vorher, das er an Hunden vorbeiläuft und nun darf er plötzlich wieder wann er Lust hat. Versuch das zu steuern und ihm zu erlauben das er jetzt darf, sonst machst du dir viel von deinem Training vorher kaputt, weil er anfängt selbst zu entscheiden wann er Begrüssen möchte.
Bei mir gibt es übrigens generell "Auflöse-Kommandos" (Gut, Ok, Los; jedes für andere Situationen).

Ich weiss nicht in wie weit dein Hund versucht selbständig zu entscheiden. Je nach dem musst DU im Alltag mehr managen (muss ich z.B. ständig).

Wie sieht diese Wegelagerei denn genau aus? Legt er sich hin oder versperrt er den anderen Hunden den Weg?

LG
 
ZwanzigAugen

ZwanzigAugen

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Hallo zusammen
vielen Dank für eure Antworten.

"Rüdin" jaaa das triffst echt gut .. lach

Also Weglagern sieht so aus: Hund wird gesichtet, wenn er weit entfernt ist legt sie sich hin, direkt auf den Weg. Stellt den Pelz sieht aus wie ne Hyäne.

Ist der Hund näher, heißt beide biegen im selben Moment um ne Ecke dann lagert sie nicht. Je nach Hund wird versucht zu imponieren. also auch wieder mit Pelz hoch , fixieren und der direkte Gang auf den Hund zu (Was ich natürlich nicht zu lasse)


Sozialkontakte bestimme ich . anfangs wollte sie zu jedem Hund. Freudig quietschend. Das geht natürlich nicht. Damit kommt sie so gar nicht klar, heißt, ihre Frustrationsgrenze ist bei Hundebegegnungen , bzw wenn diese kein Interesse haben oder ich entscheide dass nicht geschnuppert wird, äußerst gering.

Kann ich ja verstehen, Menschen kannte sie bis vor kurzem kaum und jetzt regeln die alles.. Das vergesse ich im Umgang mit ihr nicht. also dass ihr das sehr schwer fällt, traf sie doch früher ihre eigenen Entscheidungen.

Es ist halt eine Überzeugungsarbeit. Es muss für sie Sinn machen dass ich unsre Teamentscheidungen treffe und nicht sie.
Das gelingt mir ganz gut, dafür dass sie erst ein paar Monate bei mir ist haben wir uns richtig gut zusammen gerauft.


Was mir auch noch einfällt, das hab ich total vergessen zu erwähnen glaub ich , und ich könnt mich ohrfeigen dafür.. es gab vor einigen Wochen auch nen Vorfall von dem ich nicht dachte dass er so tiefgreifend sein würde. Wir liefen gerade nach Hause, am Haus dieser besagten Hündin vorbei, und Mara bevorzugt bei der Wärme die Schattigen Stellen zum Laufen. Da komm ich ihr auch gerne entgegen. Als wir liefen schnappte plötzlich diese Hündin unter dem Zaun durch nach Mara. Mit riesem Trara. Ich hab da vorher nichts gemerkt. also auch nicht dass sie hinter diesem Zaun ist.
Jetzt weiß ich es besser.

Wenn wir schon in die richtung laufen dann pumpt Mara die Backen auf, stellt den Kamm etc.

Soll ich diesen Weg meiden?
Soll ich ihn, so mach ich das gerade, gezielt ignorant weiter laufen, evtl mit tollen Leckerchen wenn sie so abgelenkt ist dass sie vergisst sich aufzuregen ?


Gestern gabs nen tollen Erfolg. Eigentlich zwei. Wir trafen eine Frau die mit 3 Kleinhunden unterwegs ist. Diese machen von weitem immer nen riesen Terz. Mara stieg da voll drauf ein.
Gestern begegneten wir uns, sie bellten allesamt wieder doch siehe da , Mara zeigte hündisches Benehmen und lies sich auf von drei kleinen Kläffern nicht aus der Ruhe bringen. Es wurde geschnuppert, gespielt etc. Das war toll.


Und kurz darauf begegneten wir einer Hündin mit der Mara kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland sehr viel spielte. Vor ein zwei Wochen jedoch als uns diese begegnete knurrte Mara und provozierte richtig böse.

Gestern liefen wir dann , nach anfänglichen Zickereien seiten Maras mit 4 Hunden ne richtig schöne Runde. Beide waren wieder ein Herz und eine Seele.

Diese Hündin strahlt so ne Ruhe aus ich glaube das war das was Mara brauchte. Sie war je länger wir unterwegs waren immer sicherer im Umgang- richtig toll .

Da werden wir jetzt auch weiter dran arbeiten. Mara braucht den Kontakt zu sozialen Hunden die sie , auch mal zärtlich in ihre Schranken weisen. Und das hat die Hündin gestern toll gemacht . Mara verstand es und sie hatten eine Menge Spaß.

Das Leben mit so Teeniegören ist anstrengend, ja , da habt Ihr Recht. Aber so kann ich wenigstens üben für die Zeit wenn meine Tochter flegelt. ;-) Die wird nächste Woche zehn und irgendwie bemerke ich ähnliches Verhalten wie bei Marakind. Ohren auf durchzug :))

Danke für Eure Beiträge

lg

20Augen
 
Fini

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Huhu,
oh man sorry, wie komme ich denn ständig auf "er", ist ja auch ne Hündin (oder Rüdin? ;))

Also Weglagern sieht so aus: Hund wird gesichtet, wenn er weit entfernt ist legt sie sich hin, direkt auf den Weg. Stellt den Pelz sieht aus wie ne Hyäne.
Das klingt für mich nach Unsicherheit. Sie hat sich damit eine "Strategie" entwickelt. So kenne ich das von einigen anderen Hund. Wenn ihr nicht wohl ist und sie nicht recht weiss was sie erwartet, dann wird sich eben erst mal flach auf dem Boden gelegt um dann drauf los zu rennen. Somit kann man vielleicht das Gegenüber einschüchtern (nach dem Motto: "ich mach mich grösser als ich bin").

Damit kommt sie so gar nicht klar, heißt, ihre Frustrationsgrenze ist bei Hundebegegnungen , bzw wenn diese kein Interesse haben oder ich entscheide dass nicht geschnuppert wird, äußerst gering.
Kenne ich von Kira. In dem Fall absolut richtig das du deutlich zeigst, dass Du bestimmst wer begrüsst wird. Ich finds auch sehr gut, dass du sie nicht fixieren lässt. Wenn sie so anfängt, würde ich immer den Kontakt verweigern.

Soll ich diesen Weg meiden?
Soll ich ihn, so mach ich das gerade, gezielt ignorant weiter laufen, evtl mit tollen Leckerchen wenn sie so abgelenkt ist dass sie vergisst sich aufzuregen ?
Kommt drauf an. Wie reagiert deine Hündin denn, wenn ihr nur diesen Weg geht? Baut sie sich dann schon auf?
Bevor sich da etwas einspielt und festigt, würde ich den Weg vielleicht ab und zu meiden. Hast du auf diesem Weg genug platz zum ausweichen?
 
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