Tumorhäufigkeit bei Farbmäusen

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Moody

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Hallo! :)

Ich überlege ja schon lange, mir Farbmäuse zuzulegen, wenn ich keine vier Hamster
mehr habe, doch ich werde meine Bedenken bzgl. der labilen Gesundheit der Mäuse einfach nicht los.

Stimmt es denn, dass so viele Farbmäuse an Tumoren erkranken?
Sind das dann meistens innere Tumore oder Hauttumoren und ab welchem Alter entstehen die üblicherweise?

Wie sind eure Erfahrungen bzgl. Tumorerkrankungen bei Mäusen?
Wie häufig kommt das vor bzw. bei mehreren Mäusen: Sind da immer welche dabei die früher oder später an Tumoren erkranken? :?

Ist es bei Rennmäusen genauso schlimm?

Und gibt es Möglichkeiten, dem vorzubeugen?

lg, Moody
 
10.05.2010
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Sina

Sina

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Huhu Moody,

ich hatte bisher 17 Farbmäuse. Eine davon hatte einen Tumor, der vermutlich gutartig war. Eine ist eventuell an einem Tumor gestorben, es könnte aber auch ein Schlaganfall gewesen sein. 12 leben noch, davon ist keine tumorös.
Von allen Farbmäusen, die ich hatte und habe, litten oder leiden aber zehn an akuten oder chronischen Atemwegsinfekten. Das ist also das viel größere Problem.
 
seven

seven

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Huhu Moody!
Da wirst Du leider keine exakten Antworten bekommen können...
Es stimmt schon, dass Mäuse ganz gerne mal Tumore bekommen (das hat aber rein gar nix mit Labormäusen oder so zu tun... in der freien Wildbahn würden sie schlicht und ergreifend schon viel früher Opfer von Fressfeinden, daher findet man selten Wildmäuse mit Tumoren...)
Mongolische Rennmäuse sind bisher wohl noch deutlich seltener von Tumoren befallen, sie haben aber auch generell eine längere Lebenserwartung (Farbmäuse 1-2 Jahre, Mongolen 2-4 Jahre...)
Von unseren insgesamt 31 Farbmäuschen sind ca. 7-8 wegen Tumoren eingeschläfert worden - eine einzige hatte Tumore, die durch die Haut gebrochen waren (die hatten sich aber sehr lange versteckt, und die Maus stand kurz vor der Vollendung ihres 2. Lebensjahres...)
Alterstechnisch war das alles bunt gemischt bei uns, von 9-10 Monaten bis hin zu den 2 Jahren war da alles dabei... am häufigsten waren Tumore am Hals (die streuten dann sehr schnell und wuchsen auch sehr schnell...) Tumore an den Beinchen hingegen wuchsen sehr langsam, die Mäuse hatten dann noch mehrere Monate...

Wenn man sich Farbmäuschen zulegt, muss man einfach damit rechnen, dass sie nur 1-2 Jahre leben - entweder bekommen sie Tumore oder Atemwegsinfekte oder aber sie sind tatsächlich schon mit 16 Monaten alt und hutzelig... von solchen Mäuschen hatten wir auch welche....
Diese Tiere haben eben einen so rasanten Stoffwechsel, dass sie einfach so schnell altern und sich Krankheiten so schnell verschlimmern...

Aber: Wenn man seine Einstellung ein bisschen ändert und sagt: "Ok, die Mäuse haben ein kurzes Leben... das ist alles was sie haben... also mache ich es ihnen so schön wie möglich..."... dann ist es immer noch tragisch, wenn sie gehen, aber man lässt sie in der Gewissheit gehen, dass das kurze Leben, das sie hatten, ein wunderschönes war.... und das macht es irgendwie doch wieder ein Stückchen leichter...

LG ,seven
 
BubuDudu

BubuDudu

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Ich hatte 11 Mäuse, 5 davon hatten/haben Tumore, zwei Mal Gesäugetumore, zwei Mal Lungentumore und einer mit einem Augentumor.
Dafür hatte nur eine Maus mit einer schweren Lungenentzündung zu kämpfen gehabt.

Es ist mal so, mal so. So richtig pauschalisieren kann man das leider nicht.

lg
 
Moody

Moody

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Hallo ihr drei! :)

Vielen Dank für die Rückmeldungen!

@Sina: Klingt auch ein Stück weit so, als hättest du ziemliches Glück mit deinen Mäusen was die Tumoranfälligkeit betrifft, aber lauter Mäuschen mit Atemwegsproblemen ist auch nicht schön. Kann man da gar nichts vorbeugend machen?
Vielleicht Echinacea Globuli geben, oder so?

@Seven: Hm, das heißt, Farbmäuse haben eine noch niedrigere Lebenserwartung als Hamster. Das ist schon etwas, mit dem man klar kommen muss, denn bei einer Gruppe ist man dann möglicherweise mehrmals im Jahr damit konfrontiert, dass welche sterben.
Aber du hast recht, das ist reine Einstellungssache. Ich muss da echt noch gut darüber nachdenken, ob ich mir welche nehme. ;)
Rennmäuse sind nicht so mein Ding, vom Aussehen her.....
@BubuDudu: Also kann man sagen, dass etwa 45% deiner Mäuse Tumoren bekamen, was ja schon viel ist. Das ist es eben, was mich abschreckt, mit diesem Leid dann häufig konfrontiert zu sein, unter Umständen.

Danke euch nochmal!

lg :)
 
H

Henni

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Also ich habe aktuell 11 Farbmäuse, keine davon mit einem Tumor. Von meinen 17 verstorbenen hatten gerade mal zwei einen Tumor, beides rote Mäuse die auch ziemlich fett waren. Leilani wurde trotzdem 2 Jahre alt, Ramses ein Jahr. Kann man jetzt aber auch als Glück bezeichnen. Dafür hatte ich wie die meisten Farbmaushalter oft mit Atemwegsinfekten zu kämpfen, da sind die Kleinen einfach sehr anfällig für.
 
ida22

ida22

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Hallo,

ich habe seit ca. 7 Jahren Mäuse und es waren im Laufe der Zeit recht viele;). Einige hatten Tumore, viele Atemwegsinfekte und manche sind "einfach so" gestorben; mal mit ein paar Monaten, mal mit über zwei Jahren.

Wenn man sich Mäuse anschafft, sollte man bedenken, daß die Lebenserwartung vergleichsweise kurz ist und sie anfällig sind für diverse Krankheiten.

Ich hatte hier schon Zeiten, da war es ein halbes Jahr ruhig und alle fit und gesund. Dann waren wieder Zeiten in denen ich ein Abo beim TA hatte ... das kostet Nerven, Zeit und nicht zuletzt auch Geld. :?

Ich habe da so eine ähnliche Einstellung wie Seven: Den Mäusen ist es egal, wie lange sie leben - wichtig ist das WIE. Und das versuche ich ihnen schön zu machen.

Es wäre aber gelogen, wenn ich nicht zugeben würde, daß es schon Zeiten gab, in denen ich die Mäusehaltung genau aus diesem Grund des ewigen "Abschiednehmens" aufgeben wollte und am verzweifeln war :? - wenn ich dann aber gesehen habe, wie viele Mäuse zur Vermittlung stehen bzw. ihr kurzes Leben unter weniger schönen Umständen verbringen, bin ich doch immer wieder weich geworden ... man muß damit umgehen können und es akzeptieren.

Gleichzeitig bin ich aber sicher, daß ich momentan meine letzte Mäusegruppe habe - in der fünf von sieben Mäusen an Tumoren leiden. :089:

Lg Ida
 
O

Optimus_Prime68

Guest
Bei Tumoren kann man wenig bis garnichts machen, es gibt zwar die ein oder andere Theorie jedoch nichts wirklich gesichertes. Liegt eben in den Genen.

Bei allem anderen kann man sogar viel vorsorglich Tun. Gesunde abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Kräutern, ein stabiles Klima und große abwechslungsreiche Gehege.
Habe nun seit 5 Jahren Farbies und sehr wenig mit Atemwegsinfekten zu tun.
 
faceless-man

faceless-man

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Tumore können bei jeder Maus auftreten, aber die zu Fettleibigkeit neigenden Mäuse, haben theoretisch auch eher welche. Wie Henni sagte meist die Beigen oder Roten, dieses Farbgen erhöht die Warscheinlichkeit von sowas.

Zur Zeit hab ich 4 mit dem Gen zum Moppel, die werden demnächst 1,5 Jahre und hier hat keine einen Tumor.
 
Moody

Moody

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Hm, alles klar. Danke für eure Erfahrungsberichte! :)

Muss wohl echt noch gründlich überlegen, ob Farbmäuschen die richtigen Hautiere für mich sind.

lg
 
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Tumorhäufigkeit bei Farbmäusen

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