Welpe oder älterer Hund?

Diskutiere Welpe oder älterer Hund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Nach dem wir in diesem Thema https://www.tierforum.de/t98767-zuechter-oder-tierheim.html öfter zu dem in der Überschrift genannten Thema...
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Callie

Callie

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Nach dem wir in diesem Thema https://www.tierforum.de/t98767-zuechter-oder-tierheim.html öfter zu dem in der Überschrift genannten Thema abschweiften, hier jetzt ein neuer Thread...

Was spricht für euch für einen Welpen, was für einen älteren Hund? Wofür würdet ihr euch entscheiden und warum?

Ich hör immer wieder, ich möchte einen Welpen vom Züchter, weil ich den noch erziehen kann.
Nur mal damit dieses Vorurteil aus dem Weg geräumt ist.
Ich als Teeni hab Hunden aus dem TH, die 2 -10 Jahre alt waren, das Einmaleins der Hundeerziehung beigebracht. Sie konnten danach die ganzen Grundkommandos, obwohl sie lange kein
Welpe mehr waren.
Schwierig war das nicht, die Hunde haben es bereitwillig gelernt, manche mehr, manche weniger, das kam ganz auf den Charakter des Tieres an, nicht auf das Alter.
Und sogar die Hunde, die irgendwelche "Probleme" hatten, haben meistens gelernt damit umzugehen. Eine anfangs extrem ängstliche Hündin von 3 Jahren wollte anfangs vor jedem und allem panisch weglaufen und sich verstecken. Nach ein paar Wochen üben blieb sie relativ ruhig, lief dicht neben mir her, aber sonst nichts mehr. Kam der Andere auf uns zu, versteckte sie sich zwar hinter mir, aber sie lief nicht mehr weg und sie drehte auch nicht mehr durch vor Angst.
Bei sowas denke ich mir, wenn ich als Jugendliche sowas hin bekomme, dann müssten es doch die meisten Erwachsenen auch schaffen, oder?

Welpen brauchen viel mehr Zeit, Geduld, als ein älterer Hund. Anfangs alle zwei Stunden raus und hoffen, dass er sich dort löst und nicht erst, wenn man wieder im Haus ist. Der Kleine muss erzogen, geprägt und beschäftigt werden.
Auch ein älterer Hund muss beschäftigt werden, allerdings ist ein 8 jähriger Hund lange nicht mehr so aktiv wie ein 1jähriger. Auch ein älterer Hund muss noch erzogen werden, ein Hund lernt sein Leben lang, aber oft kennt er schon so manche Befehle. Wenn nicht, dann lernt er sie eben noch, erziehen kann man auch einen alten Hund.

Das einzige Argument für einen Welpen scheint mir, dass man seine Vorgeschichte fast immer kennt und er noch keine schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aber dass man auch ein älteren Hund erziehen kann, der eine weniger gute Vorgeschichte hat und keine Kommandos kennt, hab ich oben bereits beschrieben.

Wie sieht es bei euch aus?
 
24.05.2010
#1
A

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Nienor

Nienor

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Ich koennte mir vorstellen, dass der Mensch auch in soweit "Egoist" ist, dass er den Hund so lang wie moeglich bei sich haben will. Jeder, einmal ein geliebtes Tier verloren hat, kann diesen inneren Wunsch sicher verstehen. Ob er ueberwiegt und man sich einen Welpen oder Junghund holt oder sich fuer ein aelteres Tier entscheidet, dessen Abschied doch schon eher etwas naeher ist, das muss jeder fuer sich dann selbst entscheiden.

Grundsaetzlich finde ich Jung- und Althunde "pflegeleichter" was vor allem Grunderziehung wie Stubenreinheit und Grundgehorsam angeht. Natuerlich gibt es da auch die Ausnahmen, die gar nichts kennen und mit denen man arbeiten muss wie Welpen. Aber die meisten Hunde haben wenigstens schon a-e von HundeABC gelernt und koennen ihre Ausscheidungen kontrollieren.

Persoenlich tendiere ich zu einem moeglichst jungen Hund, da ich eben die meiste Zeit mit ihm verbringen moechte. Ich bin sehr sehr schlecht im Abschied nehmen und wuerden diesen nunmal soweit wie moeglich in die Ferne schieben :(
Ob das ein 12 Wochen alter Welpe oder ein vllt Einjaehriger ist, ist mir nicht so wichtig in der Hinsicht, es kommt aber auch auf die Lebenssituation an. Es gibt Zeiten im Leben, da passt einfach kein Welpe, da man sich nicht im schlechtesten Fall Monate frei nehmen kann, um an Stubenreinheit und Alleinsein zu arbeiten, da waere ein bereits stubenreiner Hund, der auch mal ein paar Minuten allein war, besser, da man ihn in den meisten Faellen in der Urlaubszeit soweit hat, dass man ihn einige Zeit allein lassen kann und ihn dann eventuell auch einem Gassigaenger anvertrauen kann, wenn man die Zeiten bisher nicht schaffen konnte .. Aber das ist auch schon wieder OT :uups: Um ehrlich zu sein, wenn ich die Zeit fuer einen Welpen und die Wahl zwischen Junghund, der warum auch immer sein Zuhause verloren hat und passt, oder Welpe haette, ich wuerde den Junghund nehmen ..
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Ich hatte 46 Jahre eine Panik vor Hunden und habe mir dann einen Welpen angeschafft,

war auch gut so zu sehen wie er heranwächst,
habe ich jetzt einmal gehabt,

werde auch nie wieder ohne Hund sein aber unser nächster Hund kommt aus dem TH, denn auch ich bin der Meinung jeder Hund ist zu erziehen, es braucht halt Zeit und Geduld und ist keine Sache mal für eben nebenbei, auch ein alter Hund muss beschäftigt und gefordert werden.
Meiner wird jetzt 8 Jahre und überrascht mich im Augenblick
täglich.
 
simone

simone

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Wir hatten schon Welpen, Junghunde und ältere Exemplare. Da ich jetzt schon drüber nachdenke, was sein wird, wenn einer oder beide Hunde die wir jetzt haben, nicht mehr sein wird, tendiere ich zu grauen Schnauzen.
Und zwar solchen, die niemand mehr will. Eben weil sie alt sind. Vielleicht kann man ja so dem einen oder anderen noch eine Zeit ausserhalb des TH schenken. Oder, da wir schon einen Laborhund haben, eben alten Laboris noch eine angenehme Zeit machen.
 
E

Emblazoned

Guest
Es kommt drauf an.
Also ich liebe zB Welpen. Wenn ich schon keine "Muttergefühle" bei kleinen Kindern entwickel, dann absolut bei Hundebabys ;)
Aber ich mach das abhängig von der Situation in der ich mich befinde. Eben von Faktoren wie Zeit & Zukunft: Hab ich jetzt Zeit? Hab ich die finanziellen Mittel überhaupt einen Hund zu halten? Hab ich in 5-10 Jahre noch Zeit für das Tier?

Wenn ich zB jetzt schon an die 60, 70 wäre würde ich sicherlich zu einer "Grauschnauze" tendieren.
Wenn ich aber jung und zeitlich flexibel bin, warum dann kein Welpe...

Ich glaube letztendlich ist das jedem seine Sache - weder das eine noch das andere ist ja "falsch" bzw das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere.
Man sollte aber dabei nie egoistisch sein.

LG
 
DyingDream

DyingDream

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...

Der Egoist schleicht sich da auch ein wenig in mir...
Ich möchte so lange wie möglich den Hund auf den ich persönlich ja doch den großteil meines Lebens richte, bei mir haben.
Natürlich können auch Jungtieren Unfälle passieren und ich müsste eher als gedacht 'Abschied nehmen' - aber Unfälle mag ich nun nicht denken. :silence:

Zudem bin ich ja im Geiste auch so 'beknackt', dass ich grade die ganze 'Arbeit' mit den Hunden liebe. Und es macht mir Spaß, einen Welpen zu sozialisieren, stubenrein zu bekommen - und einfach bei den ersten Schritten in seinem Leben begleiten zu können.

Und wieder Egoist in mir: Ich möchte mit meinen Hunden auch aktiv unterwegs sein. Und bei dem was ich mit meinen Hunden alles vorhabe, ist es für mich wichtig mit dem Hund so früh wie möglich anfangen können zu arbeiten.

Die Zeit vergeht so schrecklich schnell...
Tacka ist jetzt nicht mal ein Jahr hier und wir sind in der Hundeschule schon soweit durch. Welpenstunde gab es nicht, Junghundegruppe fiel auch aus - also gleich zu den Schnöseln, usw. ...irgendwie fehlt mir grade diese Zeit jetzt.

Ich weiß, dass mein nächster Hund nicht älter als 10-12 Wochen sein wird.
Wobei ich - wenn Platz, Geld und Zeit da ist auch nicht ausschließen werde, dass der Hund der danach kommt vielleicht schon 8-9 Jahre alt ist.

Ich weiß - mein Grundgedanke "Welpe ja" beißt sich glatt ein wenig mit dem "Rassehund nein" aus dem anderen Thread.

Ich denke jeder hat gewisse Punkte die ihm wichtig sind. Dem einen der Rassehund, dem anderen das Alter, noch einem die Größe und bei wieder einem anderen spielen all diese Punkte eine Nebenrolle, sobald ein Hund vor ihnen steht und man sich findet. Wobei genau dann vermutlich auch Rasse, Alter, Größe, etc. eine Nebenrolle bekommen.
~§~
 
Pewee

Pewee

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Ich gebe zu, ich bin da eher von der egoistischen Schiene und sage, ich will solange wie möglich was von dem Hund haben, daher tendiere ich eher zum Welpen. Das hat für mich nichts mit der Erziehung zu tun, das kann ich auch bei nem älteren Hund.
Ich finds auch einfach schön zuzusehen, wie der Hund heranwächst, wie er sich auf deinem Schoß vergräbt, weil er sich dort sicher fühlt und wie er neue Dinge kennenlernt.
Sowas würde mir bei einem ausgewachsenen Hund fehlen, wenn wir jetzt von einem "normalen" ausgehen und nicht von einem schwer misshandelten der nie was kennenlernen durfte.
Je nach gesundheitlichem Zustand, sollte man aber die Schiene verlassen und überdenken, inwieweit man sich und dem Hund damit einen Gefallen tut. Ich denke mal, wenn so die ersten Beschwerden kommen, wirds bei mir auch nie mehr ein Welpe werden, soviel Verstand muss sein.

Natürlich wirds bei mir auch irgendwann mal eine graue Schnauze oder ein gestandener mitteljähiger sein und ich werde auch meinen Eltern bei der Suche nach solch einem Hund behilflich sein, wenn Jerry und Hanna mal nicht mehr sind... Was natürlich erst in 100 Jahren passiert ;) Aber dann sind meine Eltern in einem Alter, wo ein Welpe/Junghund eher unterfordert wäre, ein Senior würde sich aber gut fühlen ;)

Also, bei den Hundewünschen, die ich regelmäßig äußere, müsste ich ca. 150 Jahre werden, damit ich alle mal aufnehmen konnte ;)
 
Yvi179

Yvi179

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Ich habe jetzt ja schon beides gehabt! Einmal einen Welpenund jetzt halt Patch den ich mit 10Monaten bekommen habe! Mal Vor und Nachteile aufzählen!
Vorteile beim Welpen find ich:
Nach 6 Monaten weiß man wie der Welpe ca bei welchen Sachen reagieren wird!
Man kann ihn leichter grundkommandos beibringen da er anfangs sich ziemlich an einem Bindet!
Man sieht ihn aufwachsen und hat später noch süße Bilder als er Welpe war!
Meist kann man leichter vertrauen aufbauen weil er meistens noch nie was schlechtes erlebt hat!
Mhh fällt mir nochwas ein?? Nein zur zeit nicht!
Nachteile wären:
Man muß ihm alles beibringen also sowas wie allein bleiben, Stubenreinheit, Beißhemmung usw!
Jeden Tag kleine süße kackehäufchen wegräumen:D!
Die ersten Nächte sind der reinste Horror da er schrecklich seine familie vermist!
Er geht mal rein gar nicht an der Leine:D!
Wenn man einen großen Hund hat wird es schwer ihn die Treppen zu schleppen!
Man kann nicht so lange mit ihm raus!
Aber dafür darf man alle 2 std raus:D!
So das sollte es erstma sein! So schlimm sind die Nachteile nicht und ich denke viele nehmen es gerne in kauf!

Vorteile eines Erwachsenen Hund:
Leinenführigkeit ist meist vorhanden
Häufig sind sie Stubenrein
Sie dankem es einem fürs Leben das man sie aus dem TH oder schlechter Hatung geholt hat!
In einigen Fälle hat man schon ein Ansatz das man sie gut allein lassen kann!
Man weiß das sie nicht mehr größer werden:D
Man muß demnach auch Halsband etc nicht alle 4 Wochen neu kaufen:D!
Man gleich von Anfang an lange Spaziergänge machen oder ihn ans Rad gewöhnen!
Nachteile:
Man hat ein Überraschungspacket und man weiß nicht wie er auf was Reagieren wird(siehe mein zwei Narben am Handgelenk nach der letzten Narkose)!
Wenn er richtig festsitzende Angst hat ist schwer dagegen an zu arbeiten!
Man brauch unendliche Geduld bei der Erziehung wenn er vorher nie was gelernt hat!
Das Abrufen zu üben ist schwieriger!
Das Vertrauen zu gewinnen ist (jedenfals bei mir) unendlich schwer!
Man kennt seine Vergangenheit nicht!
Man fragt sich immer:" Wie süß warst du wohl als du ein Welpe warst"!
Wenn er über Jahre an der Leine ziehen durfte ist schwer in das abzugewöhnen!
Wenn er seelische Schäden von dem TH oder Vorbesitzer hat ist es schwer DIE Huschu zu finden!
So das wars erstmal!

Obwohl ich sehe das ein erwachsener Hund viele Nachteile mitbringt und ich es selbst erlebt habe bereue ich den entschluß nicht Patch an mich genommen zu haben! Sie brauchen meistens nur eins und das ist etwas Zeit!
Wenn ich bedenke was für ein kümmerlich haufen elend ich hatte der bei allem vor Angst lospullerte und das vergleichen will wie er sich entwickelt hat kann man es gar nicht mehr! Das einzigste was man noch merkt ist das er nach wie vor bei Menschen sehr zurückhaltend und ängstlich ist! Der rest hat die Zeit einfach mit sich gebracht!
Ich bin wirklich stolz auf ihn wie er sich macht und entwickelt! Obwohl es immernoch schwer ist ihn richtig einzuschätzen was es mir schwer macht ihn vollkommen zu vertrauen!

Lg Yvi
 
Flederwuffi

Flederwuffi

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Huhu,

also ohne jetzt groß nachzudenken würde ich zuerst 'Welpe' sagen. Meggy ist zwar mein erster Hund, und war auch 'erst' 16 Wochen als sie zu uns kam, allerdings waren wir da schon Besitzer Nummer 3 und ich wäre ganz ehrlich froh gewesen, wenn ich in den 6 - 8 Wochen davor dabei gewesen wäre.

In diesen 6 - 8 Wochen wurde sie geschlagen, getreten, verprügelt, angeschrien ... kein schönes Leben. Wir haben das jetzt nach 3 Jahren zwar gut im Griff, aber ganz 'raus' kriegt man das natürlich nicht mehr, was halt in manchen Situationen recht ärgerlich sein kann. Urlaub haben wir eigentlich mit Meggy geplant, dann halt an der Ostsee oder an der Nordsee, aber Meggy kann man keinem anderen Urlaubsgast zumuten.

Ich liebe sie natürlich so wie sie ist, aber ich wäre glaub ich gerne lieber von 'Anfang an' dabei und könnte so vielleicht einiges verhindern. Einen älteren Hund 'schliess ich jetzt aber auch nicht aus, denn so wie ich mich kenne kommt es sowieso anders als ich denke :).
 
Lutz

Lutz

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Gaaanz üble Frage. Zumindest, was die Beantwortung betrifft. ;) Ich ganz persönlich (also nur ich) habe beste Erfahrung mit Welpen gemacht. Mein Vater hingegen hat ebenfalls beste Erfahrung mit seinen zwei Hunden (einmal Tierheim, einmal "Unfall, nicht mehr ganz Welpe).
Ich selbst würde, wenn ich vorher noch einen Hund habe, einen Welpen nehmen, weil dieser viel vom alten Hund lernen kann. Der "Süß-Faktor" ist zudem erheblich. Respekt habe ich aber auch vor Leuten, die sich gezielt für einen TH-Hund entscheiden. Man kann da Riesenglück haben, aber eben auch einen angeknacksten Hund bekommen.
Momentan bleibe ich erstmal beim Einzelhund. Aber wenn der Drang zu gross wird ;), dann käme durchaus eine kastrierte TH-Hündin in Frage. Aber wie erwähnt: Respekt vor jedem, der ein Tier au dem Tierheim rettet.
Anschaffungskosten (Steuerbefreiungen) könnten ggfs. auch ein Rolle spielen. Und: Tierheimtiere sind (meiner Erfahrung nach) sehr sehr dankbar.
 
P

Peanut_Butter

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Ganz klar Welpe da ich ihn von Anfang an an alles gewöhnen möchte- quasie einen "unbeschriebenen" hund den ich Formen kann wie ich möchte ;)

Ich hätte aber auch nichts gegen etwas älteres- wo die Liebe eben hinfällt ;)
 
Dogma

Dogma

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Na gut, dann will ich mal zwischendurch die Fahne für die erwachsenen Hunde hoch halten.

Da ich sowieso den molossertypischen Phlegmatismus mag, fehlt mir auch das eigentlich niedliche Gehibbel beim Welpen nicht. Einen erwachsenen Hund muss man nicht permanent im Auge behalten, was er wohl als nächstes wieder an Dummheiten anstellen könnte. Ich mag adulte Tiere, weil sie für mein Empfinden verständiger/sensibler sind. Mein Mutter-Gen kann ich bestens an meinem Kind ausleben, deshalb darf mein Hund schon groß sein.

Aber auch für mich gilt im Gegenzug: Sollte ich einmal durch Zufall auf so ein kleines Würmchen stolpern, wäre ich die Letzte, die ihn erst noch für die nächsten zwei Jahre wegschicken würde.

Et kütt halt, wie et kütt
 
Joleen

Joleen

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Man darf nicht davon ausgehen, daß ein Welpe ein unbeschriebenes Blatt ist, daß man selber "formen" kann.
Verhaltenweisen und Psyche werde auch zum großen Teil vererbt.
Angst, Aggression, zum Beispiel, haben einen großen erblichen Faktor.
Ich habe einen dreijährigen Hund aus, nennen wir es nett "unguter Haltung" übernommen und hatte mit ihm genausviel Arbeit wie ich es mit den anderen hatte, die ich als Welpe vom Züchter holte.
Der Dreijährige war nicht stubenrein und hat bei den Vorbesitzern nichts glernt.
Dafür ist mein nun 6 Monate alter Junghund schon leinenführig zu mir hekommen, weil es ihm Spaß machte zu üben und die Züchterin mit ihm täglich ein paar Minuten geübt hat, um ihn zu beschäftigen.
Ich würde sagen, von dem Arbeitsaufwand her ist es gleich, wie alt der Hund ist, es sei denn er ist voll ausgebildet und ohne Vorbelastung.
Auch ein Welpe bringt keine Garantie mt, 15 Jahre zu leben, dafür kann ein Hund der mit 10 als alt gilt (Zum Beispiel ein Neufundländer), locker 12 bis 15 werden bei entsprechender Konstitution.
Ich denke, man muß sich eine Liste machen mit zwei Spalten.
Eine für den Welpen und eine für den älteren Hund, den man aber nun schon kennen sollte um die Liste überhaupt schreiben zu können.
Welcher Hund macht welche Arbeit.
Was liegt mir mehr? Bei welcher Herausforderung habe ich die meißte Ausdauer?
Ich denke, es gibt keine Generalentscheidung, was besser ist.

LG

Joleen
 
P

Peanut_Butter

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Klar ist ein Welpe kein "unbeschriebenes Blatt" aber man kann ihn zb mit sozialisierung Formen und ihn in die Bahn lenken in der man ihn haben möchte ;)
 
F

Fatum

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Also ich (und meine Mutter) haben uns bewusst für einen älteren Hund entschieden. Eben WEIL sie schon eine Vorgeschichte haben. Eben WEIL sie vielleicht schon schlechtes erlebt haben. Ich habe mir gedacht das ich soeinem Hund ein zuhause geben will.
Für mich zählt der "Mitleids-Faktor" einfach mehr als der "niedlichkeits-Faktor".
Mein kleiner zum Beispiel konnte nur sitz. Er wunde wohl früher sehr stren erzogen, denn er hat sollche Angst Fehler zu machen.
Ich finde das Problem bei einem Welpen ist, dass man nur wenig über den Character des Tieres sagen kann. Doch wenn man sich einen älteren Hund holt (egal ob von privat oder aus dem TH) , weiß man meistens schon mehr über seinen character.

LG, Anna
 
E

Emblazoned

Guest
Man darf nicht davon ausgehen, daß ein Welpe ein unbeschriebenes Blatt ist, daß man selber "formen" kann.
Verhaltenweisen und Psyche werde auch zum großen Teil vererbt.
Angst, Aggression, zum Beispiel, haben einen großen erblichen Faktor.


Sicher, aber das Problem hättest du ja dann auch beim adulten Hund. Und beim Welpen kann man evtl noch gut dran arbeiten während sich beim adulten Tier der Charakter/das Wesen doch schon in einem gewissen Rahmen gefestigt hat.

Ich habe einen dreijährigen Hund aus, nennen wir es nett "unguter Haltung" übernommen und hatte mit ihm genausviel Arbeit wie ich es mit den anderen hatte, die ich als Welpe vom Züchter holte.
Der Dreijährige war nicht stubenrein und hat bei den Vorbesitzern nichts glernt.
Dafür ist mein nun 6 Monate alter Junghund schon leinenführig zu mir hekommen, weil es ihm Spaß machte zu üben und die Züchterin mit ihm täglich ein paar Minuten geübt hat, um ihn zu beschäftigen.
Ich würde sagen, von dem Arbeitsaufwand her ist es gleich, wie alt der Hund ist, es sei denn er ist voll ausgebildet und ohne Vorbelastung.
Auch ein Welpe bringt keine Garantie mt, 15 Jahre zu leben, dafür kann ein Hund der mit 10 als alt gilt (Zum Beispiel ein Neufundländer), locker 12 bis 15 werden bei entsprechender Konstitution.

Eine Garantie gibts wohl leider nie, aber beim Welpen hast du wie gesagt einfach dieses Ding, dass du mit ihm aufwächst, siehst, wie er sein Leben lernt zu meistern und ich finds schön, dann die Person zu sein die aus ihm das macht, was er letztendlich wird.

Ich denke, man muß sich eine Liste machen mit zwei Spalten.
Eine für den Welpen und eine für den älteren Hund, den man aber nun schon kennen sollte um die Liste überhaupt schreiben zu können.
Welcher Hund macht welche Arbeit.
Was liegt mir mehr? Bei welcher Herausforderung habe ich die meißte Ausdauer?
Ich denke, es gibt keine Generalentscheidung, was besser ist.

LG

Joleen
Ich denke es gibt überall Pro und Contra. Man sollte einfach gucken, welcher Hund in welcher Lebensspanne am besten in sein Leben passt.

LG
 
KirscheHB

KirscheHB

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Meine erste Hündin (bisher auch meine Einzige) habe ich beim Züchter als WElpen geholt. Ich bin am überlegen, ob wir uns nicht noch einen Hund dazuholen, auch für sie dann als Gefährten und als Spielkamerad. Anfangs dachte ich " Dann nehmen wir aber wieder einen Welpen, ist besser zu erziehen" aber im Nachhinein dachte ich dann" Nein, warum nicht auch einem Tier aus dem TH die Chance auf ein schönes Zuhause zu geben?" Also wenn ich bzw wir uns für einen neuen Gefährten entscheiden, dann werden wir uns einen aus dem TH holen. Welpen sind ja auch schön und super niedlich aber ja, das ist auch zeitaufwendiger, als wenn man einen "fertigen" Hund kauft. Obwohl ich die Erfahrung der Welpenerziehung super fand.
 
Soffi

Soffi

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Unser Billy ist jetzt 1 1/2 Jahre alt, und unser erster Hund.
Ich bin froh darüber das er schon stubenrein ist.
Natürlich habe ich jetzt auch sehr viel Arbeit damit ihm alles schlechte wieder
abzugewöhnen, was die 4 Vorbesitzer alles geduldet haben.
Aber für einen Welpen finde ich sollte man doch mehr Erfahrung haben.
Ich wüsste jetzt nicht ob ich mir einen Welpen oder wieder einen älteren Hund holen würde, es hat beides was.
 
Engelchen09

Engelchen09

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ich würde spontan auch welpe sagen.

bei uns schlich sich allerdings auch schon mal der zweithund-gedanke ein und da hätte ich auch ein bereits erwachsenes tier genommen.

sollte collin in einer trillion jahren aber mal nicht mehr sein, werde ich in jedem falle wieder einen welpen holen.
 
ida22

ida22

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Hallo,

ich finde, es muß in die jeweilige Lebenssituation passen.

Als ich meinen letzten Hund zu mir genommen habe, habe ich eine 2/3 Stelle gearbeitet und in einer Mietwohnung gewohnt. Jedes Wochenende gings nach Hause oder zu meinem ehemaligen Verlobten (heute Mann;)).

Ein Welpe hätte da nicht gepaßt; der Hund mußte relativ bald alleine bleiben und zwar ohne zu bellen. Er sollte gut Autofahren können und auch schon ein klein wenig erzogen sein - also wurde es ein 4,5 jähriger Hund, der all diese Kriterien erfüllt hat. Und es hat gut gepaßt. Nach ca. 2 Wochen waren wir ein gutes Team und auch die Rest-Erziehung bzw. das Einhalten gewisser Regeln (nicht am Tisch betteln, nicht im Bett schlafen, nicht jeden Anbellen usw.) hat er schnell gelernt.

Als Hugo zu uns kam, waren meine Jungs noch recht klein (2 und 4). Ich hatte viel Zeit und ein Haus mit Garten. Es war für mich klar, daß ich einen Welpen nehme. Bei einem erwachsenen Hund hätte ich vor allem Bedenken wegen der Kinder gehabt. Hugo war 12 Wochen als er zu uns kam; zwar kein unbeschriebenes Blatt, da er erstmal gar nichts kannte und vor allem Angst hatte, aber genau diese Herausforderung fand ich auch gut. Es war genau die richtige Entscheidung.

Mein nächster Hund *hippel* sollte ein junger Hund sein, nicht älter als ein halbes Jahr. Ich denke, daß paßt gut zu den Kindern und auch zu Hugo. Ich würde ihm keine "Oma" zumuten und hätte auch jetzt noch Bedenken wegen der Kinder wenn ein älterer Hund einziehen würde.

Beides hat eben Vor- und Nachteile; letztendlich entscheidet sowieso die Chemie :D; wenn es paßt, dann paßts

LG Ida
 
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Welpe oder älterer Hund?

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