Fühl mich wie der Buh-Mann

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Snoopy683

Snoopy683

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Hey,

muß mir mal was von der Seele schreiben und vielleicht habt ihr auch Tipps für mich.
Aktuell arbeite ich Vollzeit als Ersatz für eine Kollegin die in Mutterschaft ist. Diese Kollegin kommt jetzt bald wieder und dann teile ich mir die Stelle mit ihr. Sie kommt 15 Std. und ich 25 Std. Alles wäre kein Problem wenn da nicht zwei Tatsachen sind, einmal eine Strecke von 56km pro Tag und das geringere Einkommen. Gerade das Einkommen stellt ein Problem, da mein Partner leider auch nur 1000 € mtl. Verdient. Jetzt ist es aber so das eine andere Kollegin bereits 62 Jahre alt ist und ich nachrücken könnte wenn sie in Rente geht. Sie sagte bisher
auch immer das sie mit 63 geht. Aus aktuellem Grund hat der Chef sie mal vorsichtig gefragt wann sie geht und jetzt will sie sich ausrechnen gehen was sie bekommt. Soweit so gut, allerdings kam der andere Chef heute auf die Idee ihr das wohl auszureden. Denn plötzlich spricht sie davon, dass sie ja gehen müßte. Dabei muß sie gar nicht und es hat keiner gesagt das sie muß. Es wäre nur für mich besser wenn sie geht, denn so müßte ich nur ca. ein halbes Jahr Halbzeit arbeiten und könnte dann wieder Vollzeit gehen. Ich bräuchte mir auch nichts neues zu suchen, denn ein halbes Jahr können wir überbrücken. Denn irgendwo möchte ich mir nichts neues suchen. Ich fühle mich hier wohl, sogar sehr wohl. Es ist sogar so das wenn ich mal krank bin ein schlechtes gewissen habe und der Gedanke hier aufzuhören macht mich richtig traurig. Aber wenn sie mit 63 nicht geht, habe ich kaum eine andere Wahl. Es rechnet sich dann alles nicht und über 2 Jahre warten ist dann doch zu lange. Seit 4 Jahren arbeite ich in dem Betrieb. Klar ich könnte mir bestimmt, so wie eine Freundin schon sagte, eine Stelle in Essen suchen. Was auch günstiger wäre von Benzinverbrauch, aber da weiß ich nicht was auf mich zu kommt. Da spielt die Angst vorm kalten Wasser mit. Denn bisher hatte ich häufig Pech und oft nicht eine so nette Umgebung wie hier. Ich habe irgendwie keine Ahnung was ich machen soll. Erstmal will ich abwarten, aber dann?
Die ältere Kollegin kennt auch meine Situation. Ich habe gerade nochmal versucht mit ihr zu reden, bin aber irgendwie etwas abgeblockt worden. Klar kann ich verstehen das sie nicht mit erheblich weniger Rente gehen will, aber versteht sie auch mich. Irgendwo ist doch alles Mist.
Ich verstehe auch nicht richtig warum es nicht geht das die ältere vielleicht meine 25 Std. macht und ich die Vollzeit. Bin irgendwo richtig verzweifelt, weil ich wieder vor nem großen Abgrund stehe und nicht weiß was ich tun soll wenn es soweit ist. :(
 
27.05.2010
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
Azrael

Azrael

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Klar kann ich verstehen das sie nicht mit erheblich weniger Rente gehen will, aber versteht sie auch mich. Irgendwo ist doch alles Mist.
Ich verstehe auch nicht richtig warum es nicht geht das die ältere vielleicht meine 25 Std. macht und ich die Vollzeit. Bin irgendwo richtig verzweifelt, weil ich wieder vor nem großen Abgrund stehe und nicht weiß was ich tun soll wenn es soweit ist. :(
Ganz ehrlich selbst wenn sie dich versthet ist es ihr höchst wahrscheinlich egal. Das Was sie an Rente bekommt, bekommt sie für den Rest ihres Lebens, du hingegen hast noch alle Türen offen. Wenn sie jetzt in Teilzeit geht bekommt sie auch weniger Rente.
Red mit wie es mit ner Vollzeitstelle aussieht. Wenn die nicht drin ist bleibt dir wohl nichts anderes über als damit zu leben oder zu gehen.
Und keine Panik auch andere Firmen haben nette mitarbeiter...
 
Snoopy683

Snoopy683

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Naja, aber wenne schon über 30 Jahre Voll gearbeitet hast machen zwei Jahre gerade mal ca. 10% aus wenn sie mit 63 geht. Die Rente ihres verstorbenen Partners bekommt sie komplett. Und wenn sie Halbzeit geht wäre das auch kein Beinbruch denke ich.
 
Azrael

Azrael

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Vertu dich nicht die Renten heutzutage sind so knapp da merkst du das schon.
Und wenn du mal rechnest sollte sie 1000 € Rente bekommen ist 10% bereits 100€, damit kann man schon was anfangen oder würdest du auf 100€ jeden Monat verzichten können. Sicher nicht...
und soweit ich weiß, wird ihr die Rente vom Partner dann angerechnet, da bin ich mir aber nicht sicher...
 
X

xxx Tierfreund xxx

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Hm du hast ja geschrieben, du arbeitest jetzt Vollzeit für eine Kollegin, die in Mutterschaft ist.

Wie hast du denn davor gearbeitet, als die Kollegin für die du eingesprungen bist, noch da war?
 
Azrael

Azrael

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Ahm was mir gerade einfällt, was steht in deinem Arbeitsvertrag?
Ist der Befristet? Bist du als Vollzeitkraft eingestellt oder Teilzeit?
Wenn dein Vertrag unbefristet ist und du eine Vollzeit Stelle hast (Vertraglich) dann müssten Sie dir erst eine Änderungskündigung geben und gegebn diese kannst du angehen.
Habt ihr einen Betriebsrat?
 
Snoopy683

Snoopy683

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Das mit der Rente vom Partner weiß sie ja schon. Da hatte sie sich drum gekümmert und das ist alles abgeklärt.

Vorher habe ich bereits Vollzeit gearbeitet, dann etwas mehr als ein Jahr auf Teilzeit und dann jetzt aktuell wieder auf Vollzeit. Damals hab ich das so gemacht, weil die jüngere Kollegin wußte das sie noch ein weiteres Kind bald haben möchte. Bei mir ging es da auch vom Finanziellen her besser.
Die ältere muß ja auch nicht unbedingt in Rente gehen, sie könnte ja auch nach meiner ansicht die 25 Std. machen. Klar dann zahlt sie weniger in die Kasse ein. Aber die Frau hat etwa 35 Jahre gearbeitet und einbezahlt (brauch man um in Rente gehen zu können) dann kommt es auf die zwei Jahre auch nicht an. Also ob mehr oder weniger.

Erzählen wie wenig Rente man heutzutage bekommt braucht man mir auch nicht. Ich zahle Privat 80 € ein, weil ich fester überzeugung bin mit "67" nichts zu bekommen. Höchstens nen pflicht Anteil. Und damit ich wenigstens etwas habe später sicher ich mich so ab. Ist vielleicht auch nicht viel, aber mehr kann ich nicht.

Wir sind auch nur ein kleiner Betrieb. Da ist neben mir nur noch die junge Mutter und die ältere Kollegin. Mehr sind wir nicht. Und da ist es halt so das es mir nicht in den Kopf geht warum man keine Lösung finden kann, die für alle das beste wäre. Klar gibt genug Arbeitslose und die können sicher in 2 Jahren ohne Probleme eine neue Kraft finden. Aber ist das echt sinnig wenn man jemanden hat der ins Team passt.
Denn wir verstehen uns alle super. Auch die ältere Kollegin mag ich sehr gerne und mit den Chefs geht auch alles super. Und weil hier so Friede Freude Eierkuchen ist mag ich nicht weg.
 
Azrael

Azrael

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Vorher habe ich bereits Vollzeit gearbeitet, dann etwas mehr als ein Jahr auf Teilzeit und dann jetzt aktuell wieder auf Vollzeit. Damals hab ich das so gemacht, weil die jüngere Kollegin wußte das sie noch ein weiteres Kind bald haben möchte. Bei mir ging es da auch vom Finanziellen her besser.
und vertraglich?
Sorry das ich das jetzt sage aber du musst in erster Linie an dich denken. Nen guten Job zubekommen ist heute nicht einfach.

Die ältere muß ja auch nicht unbedingt in Rente gehen, sie könnte ja auch nach meiner ansicht die 25 Std. machen. Klar dann zahlt sie weniger in die Kasse ein. Aber die Frau hat etwa 35 Jahre gearbeitet und einbezahlt (brauch man um in Rente gehen zu können) dann kommt es auf die zwei Jahre auch nicht an. Also ob mehr oder weniger.
mh ich denke im Job ist sich jeder selbst der nächste.. Manche haben auch Angst davor in Rente zu gehen oder weniger zu arbeiten, denn wie du ja sagst sie hat 35 Jahre gearbeitet. D.H. 35 Jahre gewohnheit, die schmeißt man nicht einfach über Bord. Besonders nicht wenn man selbst davon nichts hat...

Erzählen wie wenig Rente man heutzutage bekommt braucht man mir auch nicht. Ich zahle Privat 80 € ein, weil ich fester überzeugung bin mit "67" nichts zu bekommen. Höchstens nen pflicht Anteil. Und damit ich wenigstens etwas habe später sicher ich mich so ab. Ist vielleicht auch nicht viel, aber mehr kann ich nicht.
Locker bleiben ich wollte dich nicht angreifen. Eine private Rentenkasse ist immer das beste, und du kannst später, wenn du mehr verdienst mehr einzahlen, so ist das bei meiner zumindenst.

Wir sind auch nur ein kleiner Betrieb. Da ist neben mir nur noch die junge Mutter und die ältere Kollegin. Mehr sind wir nicht. Und da ist es halt so das es mir nicht in den Kopf geht warum man keine Lösung finden kann, die für alle das beste wäre. Klar gibt genug Arbeitslose und die können sicher in 2 Jahren ohne Probleme eine neue Kraft finden. Aber ist das echt sinnig wenn man jemanden hat der ins Team passt.
Denn wir verstehen uns alle super. Auch die ältere Kollegin mag ich sehr gerne und mit den Chefs geht auch alles super. Und weil hier so Friede Freude Eierkuchen ist mag ich nicht weg.
OK das kann ich nachvollziehen ich arbeite selber in einem kleinen Betrieb und komme von einem Großkonzern, das ist ein Unterschied.
Versuch doch mal mit deinem Chef zu sprechen.
 
Snoopy683

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Also ich hatte mal ganz zum Anfang nen befristeten Vertrag von ein Jahr, der ist aber mittlerweile abgelaufen im Jahre 2007. Seitdem wurde immer alles mündlich geklärt, ist hier gang und gebe. Bekomme auch als wohl einzige die Lohnzettel, die anderen alle nicht. Ist ein Familienbetrieb, alle sind Verwandte nur die ältere nicht aber die ist sozusagen Inventar.
Klar ist jeder sich selbst der nächste und ich kann auch verstehen das man eventuell etwas Angst davor hat nicht mehr seiner gewohnheit nachgehen zu können. Aber Du schreibst ja auch selbst
Nen guten Job zubekommen ist heute nicht einfach.
. Ich habe über 1 Jahr gebraucht und nur durch viel Glück den hier bekommen. Und ich möchte sagen ich habe einen guten Job mit allem was dazu gehört. Gerade weil ja alles so perfekt ist möchte ich das nicht aufgeben, aber die aktuelle finanzielle Situation ließe mir in dem Falle das die ältere Kollegin nicht geht keine andere Wahl. Ich warte wohl jetzt einfach mal ab was kommt und wenn sie dann nicht geht werd ich wohl zu meinem Chef gehen müssen und sagen müssen das ich mir was neues suchen muß. Aber genau davor habe ich Angst. Das hier aufzugeben und was neues beginnen.
 
Azrael

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na wenn es nur mündlich geregelt ist kannste nicht viel tun außer mit ihm zu sprechen...
mhh... schwierig. Hast du mit der älteren Kolleging schon gesprochen ob sie evt. auf 25 St. geht?
 
Snoopy683

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Noch nicht, aber vielleicht kann ich fragen ob das nicht ginge bevor ich sage das ich dann gehen muß.
 
Kasimir1603

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Ganz ehrlich, an Stelle der Kollegin wäre ich ganz schön angepisst, wenn Du mich darauf ansprechen würdest und fragen würdest, ob ich a) nicht doch schon in vorzeitige Rente gehen wollen würde oder b) nicht weniger Stunden arbeiten wollen würde. Sowas gehört sich net, das ist ganz allein Sache zwischen der Kollegin und den Chefs. Punkt. Da hast Du überhaupt nix rumzuwurschteln ;)

Es ist ihr Leben, ihr Job und ihre Entscheidung, ob sie nun mit 63 in Rente geht oder erst mit 65 oder 67 oder wann auch immer. Wenn sie gerne arbeitet, die Arbeit noch leisten kann und eben nicht auf einige Prozente ihrer Rente verzichten möchte - so what - dann ist das ganz allein ihre Entscheidung und Du kannst da rein gar nix dran ändern.

Sprich mit den Chefs, wie es ausschaut, dass Du ggf. mehr Stunden arbeiten kannst, ohne dass dafür eine andere Kollegin "wegstecken" muss in irgendeiner Form. Deine finanzielle Situtation kann nicht der Schaden der anderen Kollegen sein. Evtl. kannst Du ja auch noch einen Nebenjob (400 Euro oder so) neben Deinem Teilzeitjob machen?? Und ist es Fakt, dass Du gehen musst, wenn sie nicht in Rente frühzeitig geht?
 
Azrael

Azrael

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Wäre ne möglichkeit.
Am Besten nimmst du morgen Kuchen mit und dann besprecht ihr das mal in Ruhe, vielleicht löst sich dein Problem auch von alleine ;)
 
Snoopy683

Snoopy683

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Ganz ehrlich, an Stelle der Kollegin wäre ich ganz schön angepisst, wenn Du mich darauf ansprechen würdest und fragen würdest, ob ich a) nicht doch schon in vorzeitige Rente gehen wollen würde oder b) nicht weniger Stunden arbeiten wollen würde. Sowas gehört sich net, das ist ganz allein Sache zwischen der Kollegin und den Chefs. Punkt. Da hast Du überhaupt nix rumzuwurschteln ;)

Es ist ihr Leben, ihr Job und ihre Entscheidung, ob sie nun mit 63 in Rente geht oder erst mit 65 oder 67 oder wann auch immer. Wenn sie gerne arbeitet, die Arbeit noch leisten kann und eben nicht auf einige Prozente ihrer Rente verzichten möchte - so what - dann ist das ganz allein ihre Entscheidung und Du kannst da rein gar nix dran ändern.
Bei uns ist es aber so, dass die Kollegen es unter sich ausmachen können und dann das Ergebnis den Chefs mitteilen. Sie ist auch nicht verärgert gewesen bisher, denn sie wollte bis heute ja selber immer mit 63 gehen. Gerade weil sie mittlerweile viel vergisst und viele fehler macht. Auch sagt sie gehts ihr gesundheitlich nicht so gut. Aber seit heute der andere Chef gefragt hat was los ist, heißt es sie muß gehen. Ich will ihr ja nichts böses, ganz im Gegenteil ich hab sie ja richtig gerne.

Sprich mit den Chefs, wie es ausschaut, dass Du ggf. mehr Stunden arbeiten kannst, ohne dass dafür eine andere Kollegin "wegstecken" muss in irgendeiner Form. Deine finanzielle Situtation kann nicht der Schaden der anderen Kollegen sein. Evtl. kannst Du ja auch noch einen Nebenjob (400 Euro oder so) neben Deinem Teilzeitjob machen?? Und ist es Fakt, dass Du gehen musst, wenn sie nicht in Rente frühzeitig geht?
Leider geht alles nicht. Mehr arbeit geht nicht, weil mehr arbeit nicht da ist. Eigentlich bin ich schon zuviel wenn die junge Kollegin wieder da ist, weil zu zweit schafft man die Arbeit locker. Ein Nebenjob ist nicht möglich da ich nicht flexibel genug bin dafür, ich muß ab und zu länger arbeiten als normal und kann dann eine Woche oder mehr nicht. Ich muß nicht gehen wenn sie länger bleibt, aber ich kann keine Vollzeit mehr arbeiten. Aus eigenen finanziellen Hintergründen müßte ich gehen, weil mein Partner kein Großverdiener ist und die Fahrstrecke zu lang wäre. Also wäre ich persönlich dazu verpflichtet zu gehen.
 
schneiderlein

schneiderlein

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Ich hab zwar nicht alles genau gelesen, aber noch was zu den Fahrtkosten:
a) durch ne Steuererklärung bekommst du nochmal gutes Geld vom Finanzamt zurück
b) Hättest du Gleitzeit? Oder könntest du dir die Zeit anders "einteilen lassen"? Wäre doch sinnvoller, wenn du an 3 Tage ~8,5 Stunden arbeiten würdest anstatt jeden Tag 5. Dann würde sich die Fahrt eher rentieren.
 
ida22

ida22

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Hallo,

blöde Situation, ehrlich.

Ob man mit der älteren Kollegin reden sollte oder nicht (wegen der 25 Stunden) ist schwer zu beurteilen; je nachdem wie nahe Ihr Euch steht. Wenn ich mich in ihre Situation versetze muß ich aber auch sagen, mir käme es so ein wenig vor, als ob jemand an meinem Stuhl sägt oder ich irgendwie aufs Abstellgleis geschoben werden soll ... :eusa_think:

Ich würde auf jeden Fall das Gespräch mit dem Chef suchen und ihm die Situation ehrlich erklären. Wenn Du dort schon länger bist und Ihr so ein kleines Team seit, weiß er mit Sicherheit auch Deine Arbeit und Dich zu schätzen und hat wenig Interesse daran, nach einem neuen Mitarbeiter zu suchen.

Vielleicht könntest Du mehr Stunden arbeiten, indem Du evtl. noch eine andere Arbeit/Zuständigkeitsbereich mit übernimmst?

Oder aber Du könntest Deine 25 Stunden anders einteilen, so daß Du nicht jeden Tag fahren mußt. Vielleicht wäre das auch der jungen Mama die zurückkommt ganz recht. Wenn Du dann wüßtest, an dem und dem Tag in der Woche arbeite ich dort, hättest Du vielleicht die Möglichkeit, Dir für die anderen Tage oder am WE noch einen Minijob zu suchen und so Dein Einkommen (vorübergehend) aufzustocken?

Ich kann Dich echt verstehen; wenn man sich an der Arbeit wohlfühlt möchte man sie nicht so einfach aufgeben und was Neues muß man auch erstmal finden. Aber manchmal ist ein Neustart auch ein Gewinn. ;) Längerfristig umsehen, was der Markt noch so bietet, kann man sich ja mal ...

Ich denke aber, zunächst würde ich wirklich offen mit dem Chef das Gespräch suchen und ihm die Situation erklären.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück!

LG Ida
 
Snoopy683

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Das mit der Km-Pauschale weiß ich, aber das Geld bekomme ich ja auch erst im darauf folgenden Jahr und ich bekomme auch nur soviel wieder wie ich eingezahlt habe. Also wäre das hochgerechnet lange noch nicht meine Benzinkosten, ist ja logisch.
Bei 25 Std. ist es vermutlich keine Gleitzeit mehr, da ich mit 20 Std. in der Gleitzeit dort war. Und das mit den 3 Tage arbeiten habe ich ja so vor. Nur es bleibt ja nicht immer bei den 3 Tagen, manchmal muß ich auch länger machen. Die länger gemachte Zeit bekomme ich dann in Freizeit für die Tage wo mal keine Arbeit da ist. Also so war das auch letztemal und die Tage wann wer von uns kommt müssen wir noch selber aufteilen.

Ich sehe es halt so das es einfach eine Tatsache ist das die Kollegin spätestens in zwei Jahren dann in Rente geht. Durch den Fahrweg und der aktuellen Finanzlage kann ich mir aber so einen langen Zeitraum mit gerade mal 700 € im Monat Nettoeinkommen nicht leisten. Mein Partner verdient in einer Zeitarbeitsfirma auch nur gerade mal 1000 € in guten Monaten. Wir haben verpflichtungen die irgendwo jeder hat und die müssen bezahlt werden. Wenn es für meinen Partner einfach wäre einen besseren Job zu finden in unserer Umgebung würde er dies tun, aber leider ist bei uns der Markt in seiner Branche wirklich tot. Ich bin seit 4 Jahren dort, die Kunden kennen mich und ich habe auch meine eigenen, ich bin eingearbeitet und verstehe mich mit jedem dort. Ich bleibe denen auch noch sehr lange erhalten und gehe nicht in 2 Jahren. Es wäre einfach wirtschaftlich gesehen für das Unternehmen besser sie weg zuschicken. Menschlich gesehen würde ich mir auch was anderes wünschen. Wenn ich gehe muß später dann eine neue Kraft gefunden werden und eingearbeitet etc. Natürlich verstehe ich auch das viele jetzt sagen, dass kann man nicht machen. Klar menschlich gesehen nicht, aber in jedem anderen großen Unternehmen wäre man wohl schon auf sie zugegangen hätte gesagt sie bekommt einen Betrag von X wenn sie geht. Da wír aber nur eine kleine Klitsche sind hängt viel davon ab ob sie nun will oder nicht. Wenn sich dann keine andere Lösung finden lässt bis zu ihrem eigentlichen Rentenalter, dann bleibt mir nichts anderes übrig als zu gehen.

Nur was mir halt auch nicht in den Kopf geht ist, warum sagt man erst man geht mit 63 Jahren und wenn man dann gefragt wird heißt es auf einmal man wird "gezwungen" zu gehen. Denn dies ist jetzt im aktuellen Fall bei mir gar nicht geschehen.
 
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ida22

ida22

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Nur was mir halt auch nicht in den Kopf geht ist, warum sagt man erst man geht mit 63 Jahren und wenn man dann gefragt wird heißt es auf einmal man wird "gezwungen" zu gehen. Denn dies ist jetzt im aktuellen Fall bei mir gar nicht geschehen.

Naja, ist ja schon ein Unterschied, ob sie das sagt oder ob sie darum gebeten bzw. dazu aufgefordert wird. Viele Menschen, die ihr Leben lang voll gearbeitet haben, tun sich auch schwer mit der Rente je näher sie rückt. Sie fühlen sich dann abgeschoben, ungebraucht oder so (wobei mir jetzt geschätzte 1000 Sachen einfallen würden, die ich vorhätte, wenn ich ohne arbeiten zu gehen trotzdem meine monatlichen Bezüge hätte :mrgreen:).

Gerade weil Du schon länger dort ist und gerade weil es ein kleines Unternehmen ist, würde ich das offene Gepräch mit dem Chef suchen. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, daß es ihm egal ist, wenn Du gehst bzw. das er Lust hat, sich jemanden anderes zu suchen. Dann muß man eben gemeinsam eine Lösung suchen, die für alle Beteiligen tragbar und machbar ist.

LG Ida
 
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