Schlaflosigkeit

Diskutiere Schlaflosigkeit im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe einen Berner Sennenhund, mittlerweile 8 Jahre alt. Bis vor ca. 8 Monaten war er meistens die Ruhe in Person und hat bestens...
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Supermax09

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Hallo,

ich habe einen Berner Sennenhund, mittlerweile 8 Jahre alt. Bis vor ca. 8 Monaten war er meistens die Ruhe in Person und hat bestens geschlafen.

Seit ca. 8 Monaten schläft er Nachts nicht mehr, sondern läuft auf und ab, springt immer wieder auf, hechelt und das ab dem Zeitpunkt wo wir schlafen gehen, also Ruhe in der Wohnung einkehrt, bis es draußen hell wird und wir wieder aufstehen.
Untertags war er bis jetzt meistens ruhig und hat sich da ausgeschlafen,
jetzt wird er allerdings auch schon untertags unruhig.

Was damit zusammenhängen könnte:
- Unser Sohn wurde vor 9 Monaten geboren (der schläft aber meistens recht brav in der Nacht
- Er hat einen Hormonchip vor ca. 9 Monaten bekommen zur chemischen Kastration (dessen Wirkung sollte aber mittlerweile vorbei sein, das hält ca. 6 Monate an)

Er ist seit Monaten in Behandlung bei meinem Tierarzt aber ohne Erfolg.
Was bisher gemacht wurde:

- Rescuetropfen (hat soweit ich mich erinnere eine Nacht geholfen)
- Relaxan (Tabletten die man Hunden auch zu Silvester gibt, zur Beruhigung, hat über einige Wochen geholfen, dann hat er allerdings Durchfall bekommen, was nach Absetzen der Pulver wieder aufgehört hat)
- Akkupunktur (hat die ersten 2 Mal jeweils eine Nacht geholfen, dann nicht mehr)
- Infiltrieren (er hat 3 Brücken zwischen den Wirbeln, wobei eine gebrochen sein könnte), hat bisher keine Wirkung gezeigt (er bekommt auch täglich ein homöpatisches Schmerzmittel)
- 2 x Blutbild (auch Schilddrüse und Nebennierenrinde), alles tadellos
- Herzultraschall (keine Auffälligkeiten)

Wir haben auch schon alles mögliche wie Licht brennen lassen, Fernseher oder Radio laufen lassen, usw. ausprobiert. Ich habe auch schon eine Nacht mit ihm im Wohnzimmer verbracht. Alles leider ohne Erfolg.

Ich denke es hängt mit unserem Sohn zusammen, denn momentan ist meine Frau mit ihm beim Arzt und unser Hund schläft ganz ruhig. Ich weiß allerdings leider nicht was ich noch machen kann....

Vielleicht hat ja hier im Forum jemand einen Tipp!

Ich wäre überaus dankbar!

Lg Chris
 
01.06.2010
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Yvi179

Yvi179

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Wart ihr mal in einer Hundeschule?? Wie habt ihr ihn an die ankunft von einem Familienmitglied vorbereitet?? Wie reagiert ihr wenn er sich eurem Kind nähert?? Durfte er vorher bei euch im Zimmer schlafen und jetzt nicht mehr?? Oder hat sonst irgendwelche einschränkungen was das räumliche angeht??
Vielleicht bereiten ihn die Brücken ja schmerzen so das er wenn er sich hinlegen will schmerzen hat und deshalb nicht zur ruhe kommt!

Lg Yvi
 
S

Supermax09

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Hi Yvi,

ich war mit ihm bei einer Tierärztin die sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat. Die meinte es könnte von Schmerzen kommen, die mal hatte und davon aufgewacht ist und jetzt hat er Angst daß die wieder kommen wenn er einschläft.
Deswegen hab ich auch das Wirbelsäulenröngten machen lassen, wie die 3 Brücken zwischen den Wirbeln festgestellt wurden. Seitdem wird er infiltiert und bekommt die Schmerzmittel.

Wenn er sich unserem Kind nähert verhält er sich ziemlich neutral, beachtet ihn meistens nicht, oder schnüffelt nur mal kurz in seine Richtung.

Es hat sich nicht daran geändert wo er schlafen kann, er hat auch weiterhin einen Schlafplatz bei uns im Schlafzimmer. Dort legt er sich auf kurz hin, wenn wir schlafen gehen, aber nach ein paar Minuten steht er wieder auf und geht ins Wohnzimmer.

Speziell vorbereitet auf unseren Sohn habe ich ihn nicht. Er hatte bisher nie Probleme damit sich auf neue Gegenheiten einzustellen.

Lg Chris
 
Yvi179

Yvi179

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Ja aber überleg mal! Er war vorher die Nummer 1 und ohne irgendwelchen Vorbereitungen kommt ein neues Familienmitglied ins Haus was rund um die Uhr umsorgt wird! Zudem hat logischer weise weniger Zeit für den Hund! Da sollte man schon vorher daran arbeiten das es für ihn normalität wird bevor das Kind da ist! Ich würde nochmal eine Huschu aussuchen die vielleicht Hunde darauf vorbereitet!

Zum Thema schmerzen würde ich sagen wenn er wirklich schmerzen hat wirken vielleicht die Tabletten nicht richtig!
Das hecheln kann ein anzeichen für stress sein! War sie denn bei euch zuhause und hat es sich angeguckt?? Wenn ihr es ihr nur erzählt hat und sie dazu ein Urteil abgibt muß ich dir leider sagen das sie nicht besonders gut ist, da man sowas genau beobachten sollte allein wegen der Körpersprache des Hundes! Die ist viel zu Umfangreich das man aus einer Ausage hin sagen könnte was mit dem Hund nicht stimmt!
Lg Yvi
 
Chiari

Chiari

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was hat er in der wirbelsäule??? brücken?

ist nur das hin und her tapseln ein problem??? und das hecheln?
wird der hund weiter ausgelastet?

das starke extreme hecheln kann schon schmerz zeigen, das stimmt
 
S

Supermax09

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@Yvi: Du hast damit wahrscheinlich recht, daß die Umstellung schwierig für ihn ist. Wir haben jetzt einen Hundetrainer empfohlen bekommen, der auf Problemfälle spezialisiert ist. Ich hoffe der kann uns helfen.

Zum Thema Schmerzen: Warum hat er die dann nur in der Nacht? Untertags verhält er sich zumeist normal...

@Chiari: Er hat zwischen den Wirbeln Brücken, also die Wirbeln wachsen zusammen. Das kommt bei älteren Hunden vor, ist bei meinem mit nur 3 Brücken aber nicht schlimm. Nur wenn eine davon bricht, ist das sehr schmerzhaft.

Das Problem ist nicht das hin und her tapseln, sondern daß er nachts nicht schläft und das wirkt sich sicherlich auch auf sein Herz aus auf die Dauer.
Ausgelastet wird er genauso wie vor der Geburt von unserem Sohn. Wir gehen genauso spazieren mit ihm nur ist halt jetzt auch der Kleine dabei.
 
Chiari

Chiari

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spondylose also???

ich würde das dann auf die schmerzen schieben....

allerdings kenne ich mich kaum mit der krankheit aus.... aber da kann man garantiert viel mit homöopathie erreichen
 
Elstertier

Elstertier

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Herzlich Willkommen Supermax,

habe mir den Thread jetzt mal durchgelesen und mir dazu meine Gedanken gemacht.
Wurde schon ein Blutbild gemacht, z.B. Schilddrüse überprüft?
Schmerzen kann auch ein grund sein, sehr langes liegen (tagsüber wgeht ihr ja mit ihm raus etc.) führt gerade bei solchen Befunden zu Schmerzen.
Allerdings fände ich es etwas ungewöhnlich das so starke Schmerzsymptomatik zeigt wenn er ja schon medikamentel behandelt wird.
Das euer Sohn der Grund sein könnte, ist so sehr schwer zu sagen.
Zumal ja zwischen dem heimkommen des Kindes und dem Beginn des Verhaltens 1 Monat liegt (wenn ich das richtig verstanden habe).
Um das genau zu sagen müsste man das Verhalten genau beobachten, auch sehen wir stark sein Beschützerinstinkt ist und und und...
Das kann sicherlich nur ein erfahrener Hundverhaltenstrainer vor Ort machen.

Ich rate zusätzlich trotzdem zu einem Blutbild.
Wenn das okay ist, sollte der Hund abends noch mal richtig ausgepowert werden.
Vielleicht ist der Hund ja in der letzten Zeit ein bisschen zu kurz gekommen was Auslasung angeht. Ist gar nicht als Vorwurf gemeint, ich weiß was ein Baby an Zeit und Kraft in Anspruch nimmt.

Grüße
Elstertier
 
S

Supermax09

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@Elstertier: Vielen Dank! Blutbild wurde bereits 2 Mal gemacht, auch in Bezug auf Schilddrüse und Nebennierenrinde. Keine Auffälligkeiten.
Ich dachte zuerst auch an die Schilddrüse, weil er in der Zeit auch ca. 12 Kilo abgenommen hat, ohne daß wir das Futter reduziert haben.

Ja, zwischen heimkommen von unserem Kind und Beginn der Verhaltenstörung liegt ca. 1 Monat.

Auspowern hab ich auch schon versucht, ich hab ihn schon zum laufen mitgenommen, oder ihn den ganzen Nachmittag mit anderen Hunden spielen lassen, aber das hat auch keine Wirkung gezeigt.
 
Chiari

Chiari

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frag doch mal genau nachdem begriff der Krankheit, dann kannst du hier im forum scher detailiertere infos bekommen

sowas kann dem hund durchaus ziemlich zusätzen... würde überlegen die medikamtengabe zu verändern...
 
Elstertier

Elstertier

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@ Supermax hm, 12 Kilo Gewichtszunahme in so kurzer Zeit ist ungewöhnlich.
Mal objektiv beurteilt würdest Du sagen das er noch genau so ausgelastet/gefordert wird wie zuvor oder hat das nachgelassen?
Weißt Du welche Medikamente er bekommt? Kann es sein das da Cortison dabei ist?

Lg
Elstertier
 
S

Supermax09

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@Chiari: ja Spondylose (wußte ich allerdings bis jetzt nicht, daß das so heißt, hat mir der Tierarzt nicht gesagt)

@Elstertier: ja die Auslastung ist etwa dieselbe, da hat sich nicht viel geändert.
Momentan bekommt er Rimadyl (ich hoffe man schreibt das so), ist aber kein Cortison dabei. Und die bekommt er auch erst seit ca. 2 Wochen, davor keine regelmäßigen Medikamente, außer dem Relaxan für ca. 3 Wochen.
 
Chiari

Chiari

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spondylose ist wirklich sehr schmerzhaft, allerdings krieg tman das mit tierphysio ect gut in griff.

rymadil ist schon eine heftige sache. das müsste anschlagen und 2 wochen ist für das medikament shcon lange....

wäre es mei hund würde ich eine gute erfahrene tierheilpraktikerin aufsuchen und über eine OP nachdenken und mich kundig machen.
 
Dogma

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Foren-Engel
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Sollten wirklich organische Schäden zu 100% augeschlossen werden können, dann könnte es tatsächlich mit dem Kind zusammen hängen. Ich würde drauf tippen, dass er das Gefühl hat, auf das Kind aufpassen zu müssen, während ihr schlaft. Da er ja tagsüber, wenn ihr wach seid, den Schlaf nachholt und auch ruhig schlummert, sobald das Kind außer Haus ist (Arztbesuch), scheint er nur zur Ruhe zu kommen, wenn er nicht mehr das Gefühl hat, dass er mit seiner "Wache" dran ist. Es muss also nicht Eifersucht sein oder das Gefühl, nur noch die Nummer zwei zu sein, sondern es kann pure Sorge um das Rudelwohl sein. Wenn man dann noch bedenkt, dass zeitgleich mit der Geburt des Kindes eine chemische Kastra erfolgte, der Anteil der weiblichen Hormone also prozentual ansteigt, dann kann es durchaus sein, dass der Hund fast schon sowas wie Muttergefühle entwickelt hat. Es kann nun sein, dass sich das Verhalten nochmal ändert, wenn sich sein Hormonhaushalt wieder komplett eingependelt hat, was ja dauern kann. Es kann aber genauso gut sein, dass sich dieses Verhalten aber auch bereits stark manifestiert hat. Es könnte aber unter Umständen auch sein, dass diese chemische Kastra starke Nebenwirkungen zur Folge hatte wie z.B. eine Leberschädigung oder sogar Krebs. Deswegen meine konkrete Frage: Wann wurde das letzte Röntgenbild erstellt (und nicht nur von der Wirbelsäule, sondern von den inneren Organen)?
 
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