Ernährung von Katzen
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Grundsätzlich sollte auf eine gesunde und artgerechte Katzenernährung geachtet werden. Viele Erkrankungen von Katzen sind auf falsche Ernährung zurückzuführen, weil der Organismus Katze sich bei vielen Futtersorten mit Inhaltsstoffen auseinandersetzen muss, die sich nur schlecht verwerten lassen und die den Stoffwechsel belasten. Vorwiegend handelt es sich bei diesen ernährungsbedingten Krankheiten um Nieren‐ und Harnwegserkrankungen, Allergien oder Diabetes. Das richtige Futter für Katzen Das meiste handelsübliche Katzenfutter («Supermarktfutter») erfüllt die Nahrungsansprüche der Katze aufgrund vieler minderwertiger Bestandteile (wie Geschmacksverstärker, pflanzliche Nebenprodukte, Zucker und chemische Zusätze) nur unbefriedigend. Qualitativ gutes Futter findet man hauptsächlich in gut sortieren Fachgeschäften oder in spezialisierten Internet‐Shops. Hochwertiges Katzenfutter definiert sich in erster Linie wie folgt: Essentiell ist ein hoher Fleischanteil. Dabei gilt wie auch...
Kastration bei Katzen
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Kastrierte Katzen leben länger. Gleichzeitig helfen verantwortungsvolle Katzenhalter mit der Kastration ihrer Tiere dabei, das Katzenelend zu verringern. Doch noch immer sind viele Vorurteile und Unwissen im Umlauf, dabei hat die Kastration mehr Vorteile als echte Nachteile für die Tiere. Worauf man bei der Kastration bei Katzen und Katern achten sollte und wann der richtige Zeitpunkt für den Eingriff ist. Kastration oder Sterilisation? Kater werden kastriert, Katzen sterilisiert – sagt man zumindest im Volksmund. In Wirklichkeit bezeichnen «Kastration» und «Sterilisation» schlicht zwei unterschiedliche Eingriffe und haben nichts mit dem Geschlecht des Tieres zu tun. Heute ist fast ausschließlich die Kastration gebräuchlich. Sterilisation Bei der Sterilisation werden die Ei‐ bzw. bei Katern die Samenleiter abgebunden oder durchtrennt. Dadurch bleiben die hormonproduzierenden Eierstöcke bzw. Hoden erhalten. Die Katze wird somit weiterhin rollig. Dennoch können sich beide...
Qualzuchten der Farbratte
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Des einen Freud, des anderen Leid. Weil Ratten mit lockigem Fell oder ohne Schwanz in den Augen einiger Betrachter schöner aussehen, wird außer Acht gelassen, was diese körperlichen Veränderungen für die Tiere bedeuten. Wir zeigen auf, welche Probleme mit einigen Züchtungen einher gehen und warum sie als Qualzucht anzusehen sind. Was sind Qualzuchten? Ratten mit lockigem Fell haben zahlreiche Probleme und gelten daher als Qualzucht. Als Qualzucht werden Tiere bezeichnet, denen Merkmale angezüchtet wurden, die mit Leiden und Schmerzen einhergehen und/oder die Tiere daran hindern, ihre angeborenen und natürlichen Verhaltensweise auszuleben. Häufig werden diese Merkmale aus ästhetischen Gründen in der Zucht gefördert. So haben beispielsweise viele kleine Hunde eine verkürzte Schnauze, damit ihr Gesicht dem Kindchen‐Schema näher kommt. Dass dabei gleichzeitig Atem‐ und Augenprobleme angezüchtet wurden, wird sowohl von Käufern wie auch Züchtern häufig ignoriert. Grundsätzlich sind...
Wellensittiche
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Der Wellensittich (Melopsittacus undulatus) gehört zur Familie der Papageien und stammt ursprünglich aus Australien. Wildlebende Wellensittiche sind grün mit gelbem Gesicht und schwarzer Wellenzeichung. Die vielen verschiedenen Farbschläge sind durch Zuchtauswahl entstanden. Wellensittiche leben in Freiheit in Schwärmen und legen auf Nahrungssuche weite Strecken zurück. Gesellschaft und Platz zum Fliegen sind auch Grundbedürfnisse ihrer in Gefangenschaft lebenden Artgenossen. Einzelhaltung, Gruppenhaltung, Paarhaltung? Wellensittiche sind Schwarmvögel. Innerhalb des Schwarms bleiben einmal gefundene Paare lebenslang zusammen. Ein wildlebender Wellensittich ist nie alleine. Würde ein solcher Vogel den Anschluss an den Schwarm verlieren, wäre das sein Todesurteil. Also bedeutet Einsamkeit Stress für die Tiere. Einzeln gehaltene Wellensittiche verkümmern, sie werden apathisch und zeigen Verhaltensstörungen. Auch wenn man Zeit hat sich intensiv um den Vogel zu kümmern, ist...

Kastration von Farbmäusen

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Obwohl Farbmäuse sehr klein sind und jede Operation riskant ist, müssen männliche Farbmäuse kastriert werden. Nur so ist es möglich, sie artgerecht zu halten. Hier findet ihr eine Zusammenfassung der Gründe, warum Farbmausböcke auf jeden Fall kastriert werden sollten. Unkastrierte Farbmaus‐Männchen beißen sich gegenseitig tot In der freien Natur leben Mäuse in größeren Rudeln. Es gibt eine klare Rangordnung. Macht ein rangniederes Männchen nun einem ranghöheren Männchen die Position streitig, so kommt es unter Umständen zu heftigen Kämpfen. Diese enden normalerweise jedoch nicht tödlich, sondern damit, dass die unterlegene Maus abwandert und sich ein neues Revier sucht. Im Käfig ist das natürlich nicht möglich. Die unterlegene Maus kann nicht abwandern. Das heißt, die Rangordnungskämpfe (durchaus auch unter Wurfgeschwistern oder Vätern/Söhnen) gehen so lange, bis der Unterlegene tot ist. Die Kastration von Farbmäusen sollte möglichst früh stattfinden Unter Umständen beginnen...
Puli
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Der Puli gehört zu den ältesten Hunderassen und ist ein wahrer Allrounder. Dennoch ist die Rasse in Deutschland relativ selten anzutreffen. Steckbrief Offizielle Rassebezeichnung: Puli FCI‐Nummer: 55 FCI‐Gruppe: 1, Hüte‐ und Treibhunde Rasseanerkennung: Schäferhunde Herkunft: Ungarn Ursprüngliche Verwendung: Hüten von Vieh, Beschützen von Haus und Hof Stockmaß: Rüden 41–43 cm +/‐2 cm, Hündinnen 38–40c m +/‐ 2 cm Gewicht: Rüden 13–15 kg, Hündinnen 10–13 kg Optik: Schlappohren, Zotten, quadratischer Körperbau, über die Kruppe eingerollte Rute Farben: schwarz, falbfarben, perlweiß, schwarz mit rostroten oder grauen Nuancen, grau Geschichte Bereits auf 7’000–8’000 Jahre alten Tontafeln fand man Abbildungen von Hunden, die dem heutigen Puli ähnlich sehen. 1751 wird der Puli dann erstmals als «ungarischer Wasserhund» in der Literatur erwähnt. Der Puli zählt daher zu den ältesten Hunderassen der Welt. Die organisierte Zucht des Pulis begann im 20. Jahrhundert. Anfangs wurde der Puli...
Abkühlung für Ratten
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Ratten fühlen sich bei 20–25° c am wohlsten. Wenn im Sommer die Temperaturen über auf 28–30° c steigen, leiden Ratten genau wie Menschen unter der Hitze: Kreislaufprobleme können die Folge sein. Schlimmstenfalls können Ratten sogar einen Hitzschlag erleiden. Es gibt einige Möglichkeiten, wie man Ratten den Sommer erträglich machen kann. Dazu zählen natürlich ganz einfache Dinge, die man auch für sich selber tut: Jalousien tagsüber schließen, Fenster geschlossen halten, nachts und am frühen Morgen lüften etc. Wer eine Klimaanlage besitzt, kann sie natürlich benutzen; allerdings gilt hier, dass man sehr umsichtig sein sollte in der Verwendung. Ratten erkälten sich schnell und Klimaanlagen erzeugen einen Effekt ähnlich wie Zugluft. Zusätzlich senken viele Geräte die Luftfeuchtigkeit. Käfigeinrichtung mit Kühleffekt Man kann Ratten einige Einrichtungsgegenstände anbieten, die es ermöglichen, dass sie sich, falls es ihnen zu warm wird, abkühlen können. Die Ratten können so selbst...
Transport von Kaninchen
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Unnötig sollten Kaninchen nicht transportiert werden. Das wäre zu viel Stress für die sensiblen Tiere. Aber manchmal ist leider ein Tierarztbesuch nötig oder sie sollen umziehen. Um einen nötigen Transport möglichst angenehm für die Tiere zu gestalten, sollte der Kaninchenhalter Einiges beachten. Die richtige Transportbox für Kaninchen Die richtige Transportbox für Kaninchen sollte für 2 Tiere mindestens 30 x 30 cm Grundfläche aufweisen. Etwas größer ist natürlich immer besser. Nur zu groß sollte sie natürlich nicht sein, da sonst bei Bremsmanövern eine zu große Verletzungsgefahr besteht. In einer großen Hundetransportbox haben die Tiere beispielsweise zu viel Platz. Bremst das Auto abrupt, werden die Kaninchen aufgrund der Schwerkraft nach vorm befördert und können im schlimmsten Fall durch einen langen Weg bis zur vorderen Wand der Transportbox mit großer Wucht gegen die Wand geschleudert werden. Für größere Gruppen sollten daher lieber mehrere Boxen gewählt werden anstatt einer...
Den richtigen Hundezüchter finden
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Es ist entschieden, ein Welpe soll einziehen. Doch woher soll er kommen? Hat man sich für einen Rassehund vom Züchter entschieden, so beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn natürlich sollte der neue Mitbewohner von einem seriösen Züchter kommen und nicht vom Vermehrer. Nur so kann ein guter Start in sein Hundeleben gewährleistet werden. Doch wie erkennt man einen seriösen Züchter? Ein seriöser Züchter… kann über die Eigenschaften und Besonderheiten «seiner» Rasse informieren. steht auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite. hat nur wenige Zuchttiere. versucht keinesfalls, einem Interessenten einen Welpen «aufzuschwatzen». will die zukünftigen Besitzer seiner Welpen vorher persönlich kennen lernen. berät Interessenten ehrlich, ob diese Rasse für sie geeignet ist. erkundigt sich nach dem zukünftigen Lebensumständen des Welpen (Platz, Zeit, Beschäftigung usw.). lebt nicht von der Zucht! achtet darauf, dass zwischen zwei Würfen einer Hündin mindestens 1 Jahr (besser...
Mythen der Rattenhaltung
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Nach wie vor sind einige Irrtümer und Mythen über Ratten im Umlauf, die auch munter weiter verbreitet werden, hin und wieder auch von Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten. Damit dies hoffentlich irgendwann ein Ende hat, wurden hier die wichtigsten Mythen der Rattenhaltung zusammengefasst und erklärt, was wahr ist und was falsch. Einzelratten werden schneller zahm Oft wird tatsächlich auch heute noch empfohlen, Ratten einzeln zu halten, damit sie schneller zahm und zutraulich werden. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Es kann sein, dass eine Ratte mangels rattiger Partner sich sehr stark auf den Menschen fixiert. Aber ein Mensch kann kein Partnerersatz für eine Ratte sein: Alleine schon das Groomen (die gegenseitige Fellpflege) oder die Kommunikation können vom Menschen nicht erlernt und übernommen werden. Dass eine Einzelratte evtl. stärker auf Menschen fixiert ist, bedeutet folglich nicht, dass es ihr dabei gut geht und sie sich wohlfühlt, sie arrangiert sich nur...
Shades der Farbratte
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Shades, auf Deutsch Schattierungen, beeinflussen sowohl die Sichtbarkeit der Zeichnung als auch die Farbe der Ratten. Am bekanntesten ist der Husky‐Shade, allerdings zählen auch Siam, Burmese, Himalaya und Devil zu den Shades. Außerdem findet sich hier die Beschreibung für Albino‐Ratten, obwohl Albino streng genommen kein Shade ist, aber ähnlich wirkt, da es die Ausprägung von Farbe und Zeichnung komplett unterdrückt. Husky Beschreibung Huskyratten sind relativ häufig anzutreffen. Der Shade wurde nach der typischen Zeichnung, die er in der Regel mit sich bringt benannt – die Tiere ähneln Huskies, den Zughunden aus den arktischen Regionen. Die Husky‐Blesse ist das typische Erkennungszeichen von Huskies. Jedoch ist diese meist sehr individuell gezeichnet. Neben der Blesse haben die Tiere in der Regel eine Färbung auf dem Rücken, oft ist es nur ein «Strich» («Cap Stripe») oder der gesamte Rücken ist gefärbt («Badger»). Füsse und Bauch sind weiß. Beim Cap Stripe Husky ist der Name...
Zeichnungen der Farbratte
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Die Zeichnung, die eine Ratte besitzt, beschreibt im Grunde die Verteilung ihrer Farbe (z. B. Black, Agouti oder Topaz) und der Farbe Weiß auf dem Körper. Die Bandbreite der möglichen Zeichnungen reicht von von komplett farbig («Self») über farbigen Kopf mit einigen Flecken auf dem Rücken («Variegated») bis hin zu komplett weiß ohne farbige Stellen («Black Eyed White»). Daneben gibt es noch zusätzliche Zeichnungen, die als Erweiterung bei der Beschreibung angegeben werden. Dazu zählen «Headspot», Blesse («Blazed»), und «Down Under» Self Beschreibung «Self»-Ratten sind komplett einfarbig ohne weiße Zeichnung, insbesondere nicht am Bauch. Weiße Schwanzspitzen und Pfoten (sogenanntes «Socken‐Self») können vorkommen, sind aber im Standard eher unerwünscht. «Black Eyed White» und Albino zählen nicht als «Self». Eine Kombination von «Down Under» und «Berkshire» bzw. «Irish» kann optisch wie «Self» (in der Regel wie «Sockenself») aussehen. Beispielbilder Beispiel‐Fotografien...
Patellaluxation beim Hund
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Die Patellaluxation betrifft die Kniescheibe (Patella) des Hundes. Diese ist bei erkrankten Hunden entweder nach innen (medial) oder nach außen (lateral) aus ihrer Rinne am Oberschenkel verlagert/luxiert. Die Verlagerung nach innen tritt meist bei kleinen Rassen in Erscheinung, die Verlagerung nach außen dagegen fast nur bei großen Rassen auf und ist seltener. Die Patellaluxation ist also eher typisch für kleinere Hunderassen und kann angeboren, im Wachstum erworben oder durch eine Verletzung entstanden sein. Meist geht sie mit einer Fehlstellung der Gliedmaßen einher. Die Verlagerung kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Diagnostik Man unterscheidet verschiedene Grade der Patellaluxation: Grad I Die Kniescheibe lässt sich verlagern/luxieren, weist aber keine weiteren Symptome auf. Grad II Die Kniescheibe verschiebt sich spontan und bleibt verschoben, bis sie zurückgelagert wird oder der Hund das Kniegelenk streckt. Grad III Die Kniescheibe bleibt verlagert, was sich zwar...
Hüftdysplasie beim Hund
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Die Hüftdysplasie (auch Hüftgelenksdysplasie) – kurz HD – bezeichnet eine Fehlstellung zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne. Arthrose ist eine mögliche Begleiterscheinung der Erkrankung. Festgestellt werden kann eine HD durch eine vorsorgliche Röntgenuntersuchung im Alter von 15–18 Monaten, welche unter Vollnarkose erfolgt. Ursachen Es wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Veranlagung zur HD erblich ist. Allerdings kann diese auch durch falsche Ernährung oder Überbelastung mit dem Alter entstehen oder dadurch begünstigt werden. Die Annahme, HD sei typisch für Deutsche Schäferhunde, ist falsch, da alle Hunde, meist aber große Rassen, davon betroffen sein können. Besonders massige Hunde leiden öfter unter Gelenkproblem, da die Belastung größer ist. Übermäßiges Springen (wie zum Beispiel im Agility) sollte daher vermieden werden. Auch ein zu schnelles Wachstum im Welpenalter kann zu HD führen. Symptome Erkennbar kann eine HD durch eine Fehlstellung der Hinterbeine oder eine...
Ellbogendysplasie beim Hund
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Die Ellbogendysplasie – kurz ED – ist eine der HD vergleichbare Gelenkserkrankung an den Vorderbeinen. Sie zeigt sich durch Lahmheit und Steifheit in den vorderen Gliedmaßen des Hundes, besonders nach dem Aufstehen. Eine Arthrose geht mit der Krankheit einher. Auch die ED ist eine weitestgehend erbliche Erkrankung, die aber durch andere Faktoren, wie falsche Fütterung oder übermäßige Belastung gefördert werden kann. Alle Hunderassen können betroffen sein, eine hohe Körpermasse ist allerdings förderlich für die Erkrankung. Diagnostik Im Falle einer ED passen die drei gelenkbildenden Knochen (Oberarmknochen, Elle und Speiche) nicht richtig zueinander, was zu Steifheit und Fehlbildungen führt. Es kommt zu einem veränderten Wachstum an den gelenkbildenden Knochenteilen (Ostheoarthrose), einer Verhärtung dieser (Sklerosierung) sowie der Bildung von Auswüchsen des Knochen (Osteophyten). Bei geringen Veränderungen tritt lediglich eine Ostheoarthrose auf. Weitere Begleiterscheinungen...
Diabetes mellitus beim Hund
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Auch Hunde können an Zucker erkranken. Ähnlich wie beim Menschen resultiert die Krankheit aus einem gestörten Insulinstoffwechsel in der Bauchspeicheldrüse. Im Verlauf der Krankheit nimmt der Hund vermehrt Flüssigkeit zu sich und scheidet dementsprechend auch mehr Urin aus. Grund dafür ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Folgen der Zuckerkrankheit können ein stetig schlechteres Allgemeinbefinden bis hin zum komatösen Zustand sowie eine Linsentrübung am Auge und damit eine Erblindung sein. Bei einer Zuckererkrankung sollte die Funktion der Nebennieren geprüft werden, um diese als grundlegende Ursache ausschließen zu können. Die Erkrankung wird wie beim Menschen durch die Gabe von Insulin behandelt. Eine Heilung ist nicht möglich, aber bei rechtzeitiger Behandlung leben die Hunde meist symptomfrei. Die Behandlung erfordert das tägliche Spritzen des Insulins durch den Halter.
Cushing beim Hund
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Die Nebennierenüberfunktion – auch Cushing genannt – sorgt für einen stets erhöhten Kortisonspiegel im Blut, welcher den Stoffwechsel der Organgewebe angreift und Leber und Niere schädigt. Symptome vermehrtes Trinken und Urinieren starkes Hecheln Veränderungen an Fell und Haut, welche dünner wird und sich stellenweise verfärben kann, besonders an erkahlten Stellen Hängebauch (Stammfettsucht an Brust und Bauch) erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen Lahmgehen mit der Hinterhand (Ataxie) Vergrößerung der Leber Formen Man unterscheidet drei Formen von Cushing: Cushing Syndrom/adrenales Cushing Die Nebennierenrinde produziert zu viel Kortisol. Dies resultiert aus einem Adenom (Tumor, Geschwulst) oder Adenokarzinom (Krebsgeschwulst) an derselben. Etwa 15 % aller Chushing‐Fälle sind adrenal. Morbus Cushing Ursache hierfür ist ein Tumor an der Hinranhangdrüse (Hypophyse), welcher deren Funktion anregt, wodurch vermehrt das Hormon ACTH produziert wird. Dieses Hormon regt die...
Farben der Farbratte
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Hält man Farbratten, so kann dies ein bunt durchmischter Haufen sein. Denn auch wenn das Individuum an sich meist nur eine Farbe in Verbindung mit weiß aufweist (Ausnahmen bilden die Shades Siam und Burmese), so wurden im Laufe der Zeit unzählige Farbvarianten gezüchtet. Man unterscheidet hier zunächst einmal in Agouti‐ und Non‐Agouti‐Farben. Bei Agouti‐Farben weist das Haar farblich eine Dreiteilung auf. Bei Non‐Agouti‐Farben ist das Fell dagegen einheitlich gefärbt. Ein sogenanntes «Ticking» (dunkle Haarspitzen) kann jedoch z. B. bei «Blue» vorkommen. Weiß Beschreibung Weiß ist bei den meisten Tieren die zweite Farbe. Wie viel weißes Fell die Tiere haben und wie es am Körper verteilt ist, wird von der Zeichnung bestimmt. Reinweiße Tiere sind entweder Albino oder «Black Eyed White». Vorsicht: Auch komplett ausgeblichene Huskies können reinweiß erscheinen. Sie besitzen allerdings eigentlich eine Farbe, die mit der Zeit nicht mehr sichtbar ist. Beispiel‐Fotografien...
Rattenkäfig und Einrichtung
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Der Käfig ist das Zuhause der Ratten, ihr ureigenes Revier. Abgesehen vom Auslauf, den Ratten täglich erhalten sollten, verbringen die Tiere die meiste Zeit des Tages im Käfig. Es ist daher unabdingbar, dass er groß genug ist und rattengerecht eingerichtet wird. Käfigmaße und Etagen Ratten sind bewegungsfreudige Tiere und brauchen einen entsprechend großen Käfig. Die Grundfläche eines artgerechten Rattengeheges sollte daher nicht weniger als einen halben Quadratmeter groß sein. Dabei gilt zu beachten, dass das Gehege mindestens 50 cm tief ist. Geeignete Mindestgrundflächen wären also 100×50 cm oder 90×56 cm – natürlich kann die Grundfläche auch deutlich größer sein. Gehege mit einer Tiefe von 40 oder weniger Zentimetern sind ungeeignet. Platziert man ein Haus auf diesen 40 Zentimetern ist bereits die ganze Etage an dieser Stelle verbraucht. Wirkliche Lauffläche für die Tiere bleibt dann leider nicht. Zusätzlich zur Grundfläche ist das artgerechte Rattengehege in mehrere Etagen...
Das Katzenklo
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«Katzenklo, Katzenklo, ja das macht die Katze froh.» Helge Schneider hat es in seinem Lied gut auf den Punkt gebracht. Nicht nur für Katzen in Wohnungshaltung, auch für Freigänger ist es unerlässlich in den eigenen vier Wänden: das «stille Örtchen» für die Katze. Aber ist Katzenklo wirklich gleich Katzenklo? Und womit füllt man es am Besten? Die richtige Form und Größe des Katzenklos Katzenklos gibt es in verschiedensten Formen. Toiletten mit oder ohne Hauben, mit niedrigem oder hohem Rand oder auch ganz ausgefallene Exemplare. Geschlossene Katzenklos werden von vielen Haltern bevorzugt, da sie weniger Geruch in die Wohnung lassen. Meistens sind sie noch mit Aktivkohlefiltern ausgestattet, was die Geruchsbildung weiter vermindern soll. Einige Katzen meiden allerdings geschlossene Klos, da sie stickig sind und oft zu klein. Grundsätzlich ist ein geschlossenes Katzenklo ein Kompromiss, den einige Katzen für uns eingehen, denn anders als wir möchten sie sich für ihr Geschäft nicht...