Hunde

Puli
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Der Puli gehört zu den ältesten Hunderassen und ist ein wahrer Allrounder. Dennoch ist die Rasse in Deutschland relativ selten anzutreffen. Steckbrief Offizielle Rassebezeichnung: Puli FCI‐Nummer: 55 FCI‐Gruppe: 1, Hüte‐ und Treibhunde Rasseanerkennung: Schäferhunde Herkunft: Ungarn Ursprüngliche Verwendung: Hüten von Vieh, Beschützen von Haus und Hof Stockmaß: Rüden 41–43 cm +/‐2 cm, Hündinnen 38–40c m +/‐ 2 cm Gewicht: Rüden 13–15 kg, Hündinnen 10–13 kg Optik: Schlappohren, Zotten, quadratischer Körperbau, über die Kruppe eingerollte Rute Farben: schwarz, falbfarben, perlweiß, schwarz mit rostroten oder grauen Nuancen, grau Geschichte Bereits auf 7’000–8’000 Jahre alten Tontafeln fand man Abbildungen von Hunden, die dem heutigen Puli ähnlich sehen. 1751 wird der Puli dann erstmals als «ungarischer Wasserhund» in der Literatur erwähnt. Der Puli zählt daher zu den ältesten Hunderassen der Welt. Die organisierte Zucht des Pulis begann im 20. Jahrhundert. Anfangs wurde der Puli...
Den richtigen Hundezüchter finden
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Es ist entschieden, ein Welpe soll einziehen. Doch woher soll er kommen? Hat man sich für einen Rassehund vom Züchter entschieden, so beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn natürlich sollte der neue Mitbewohner von einem seriösen Züchter kommen und nicht vom Vermehrer. Nur so kann ein guter Start in sein Hundeleben gewährleistet werden. Doch wie erkennt man einen seriösen Züchter? Ein seriöser Züchter… kann über die Eigenschaften und Besonderheiten «seiner» Rasse informieren. steht auch nach dem Kauf mit Rat und Tat zur Seite. hat nur wenige Zuchttiere. versucht keinesfalls, einem Interessenten einen Welpen «aufzuschwatzen». will die zukünftigen Besitzer seiner Welpen vorher persönlich kennen lernen. berät Interessenten ehrlich, ob diese Rasse für sie geeignet ist. erkundigt sich nach dem zukünftigen Lebensumständen des Welpen (Platz, Zeit, Beschäftigung usw.). lebt nicht von der Zucht! achtet darauf, dass zwischen zwei Würfen einer Hündin mindestens 1 Jahr (besser...
Patellaluxation beim Hund
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Die Patellaluxation betrifft die Kniescheibe (Patella) des Hundes. Diese ist bei erkrankten Hunden entweder nach innen (medial) oder nach außen (lateral) aus ihrer Rinne am Oberschenkel verlagert/luxiert. Die Verlagerung nach innen tritt meist bei kleinen Rassen in Erscheinung, die Verlagerung nach außen dagegen fast nur bei großen Rassen auf und ist seltener. Die Patellaluxation ist also eher typisch für kleinere Hunderassen und kann angeboren, im Wachstum erworben oder durch eine Verletzung entstanden sein. Meist geht sie mit einer Fehlstellung der Gliedmaßen einher. Die Verlagerung kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Diagnostik Man unterscheidet verschiedene Grade der Patellaluxation: Grad I Die Kniescheibe lässt sich verlagern/luxieren, weist aber keine weiteren Symptome auf. Grad II Die Kniescheibe verschiebt sich spontan und bleibt verschoben, bis sie zurückgelagert wird oder der Hund das Kniegelenk streckt. Grad III Die Kniescheibe bleibt verlagert, was sich zwar...
Hüftdysplasie beim Hund
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Die Hüftdysplasie (auch Hüftgelenksdysplasie) – kurz HD – bezeichnet eine Fehlstellung zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne. Arthrose ist eine mögliche Begleiterscheinung der Erkrankung. Festgestellt werden kann eine HD durch eine vorsorgliche Röntgenuntersuchung im Alter von 15–18 Monaten, welche unter Vollnarkose erfolgt. Ursachen Es wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Veranlagung zur HD erblich ist. Allerdings kann diese auch durch falsche Ernährung oder Überbelastung mit dem Alter entstehen oder dadurch begünstigt werden. Die Annahme, HD sei typisch für Deutsche Schäferhunde, ist falsch, da alle Hunde, meist aber große Rassen, davon betroffen sein können. Besonders massige Hunde leiden öfter unter Gelenkproblem, da die Belastung größer ist. Übermäßiges Springen (wie zum Beispiel im Agility) sollte daher vermieden werden. Auch ein zu schnelles Wachstum im Welpenalter kann zu HD führen. Symptome Erkennbar kann eine HD durch eine Fehlstellung der Hinterbeine oder eine...
Ellbogendysplasie beim Hund
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Die Ellbogendysplasie – kurz ED – ist eine der HD vergleichbare Gelenkserkrankung an den Vorderbeinen. Sie zeigt sich durch Lahmheit und Steifheit in den vorderen Gliedmaßen des Hundes, besonders nach dem Aufstehen. Eine Arthrose geht mit der Krankheit einher. Auch die ED ist eine weitestgehend erbliche Erkrankung, die aber durch andere Faktoren, wie falsche Fütterung oder übermäßige Belastung gefördert werden kann. Alle Hunderassen können betroffen sein, eine hohe Körpermasse ist allerdings förderlich für die Erkrankung. Diagnostik Im Falle einer ED passen die drei gelenkbildenden Knochen (Oberarmknochen, Elle und Speiche) nicht richtig zueinander, was zu Steifheit und Fehlbildungen führt. Es kommt zu einem veränderten Wachstum an den gelenkbildenden Knochenteilen (Ostheoarthrose), einer Verhärtung dieser (Sklerosierung) sowie der Bildung von Auswüchsen des Knochen (Osteophyten). Bei geringen Veränderungen tritt lediglich eine Ostheoarthrose auf. Weitere Begleiterscheinungen...
Diabetes mellitus beim Hund
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Auch Hunde können an Zucker erkranken. Ähnlich wie beim Menschen resultiert die Krankheit aus einem gestörten Insulinstoffwechsel in der Bauchspeicheldrüse. Im Verlauf der Krankheit nimmt der Hund vermehrt Flüssigkeit zu sich und scheidet dementsprechend auch mehr Urin aus. Grund dafür ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Folgen der Zuckerkrankheit können ein stetig schlechteres Allgemeinbefinden bis hin zum komatösen Zustand sowie eine Linsentrübung am Auge und damit eine Erblindung sein. Bei einer Zuckererkrankung sollte die Funktion der Nebennieren geprüft werden, um diese als grundlegende Ursache ausschließen zu können. Die Erkrankung wird wie beim Menschen durch die Gabe von Insulin behandelt. Eine Heilung ist nicht möglich, aber bei rechtzeitiger Behandlung leben die Hunde meist symptomfrei. Die Behandlung erfordert das tägliche Spritzen des Insulins durch den Halter.
Cushing beim Hund
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Die Nebennierenüberfunktion – auch Cushing genannt – sorgt für einen stets erhöhten Kortisonspiegel im Blut, welcher den Stoffwechsel der Organgewebe angreift und Leber und Niere schädigt. Symptome vermehrtes Trinken und Urinieren starkes Hecheln Veränderungen an Fell und Haut, welche dünner wird und sich stellenweise verfärben kann, besonders an erkahlten Stellen Hängebauch (Stammfettsucht an Brust und Bauch) erhöhte Anfälligkeit für Entzündungen Lahmgehen mit der Hinterhand (Ataxie) Vergrößerung der Leber Formen Man unterscheidet drei Formen von Cushing: Cushing Syndrom/adrenales Cushing Die Nebennierenrinde produziert zu viel Kortisol. Dies resultiert aus einem Adenom (Tumor, Geschwulst) oder Adenokarzinom (Krebsgeschwulst) an derselben. Etwa 15 % aller Chushing‐Fälle sind adrenal. Morbus Cushing Ursache hierfür ist ein Tumor an der Hinranhangdrüse (Hypophyse), welcher deren Funktion anregt, wodurch vermehrt das Hormon ACTH produziert wird. Dieses Hormon regt die...
Ernährung von Hunden
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Zur Ernährung gehören mehr als Fleisch und Gemüse, Trockenfutter oder Dosenfutter. Auch die analytischen Bestandteile spielen eine große Rolle. Im Folgenden sollen die wichtigsten Bestandteile kurz erläutert werden. Richtwerte Trockenfutter (Rohmasse, auf 100 g): Rohprotein: > 18% Rohfett: >5% Rohasche: < 10% Rohfaser: > 1% Feuchtigkeit: < 12% Kalzium: 0.8 g (max. 1,2 g) Phosphor: 0.6 g (max. 0.9 g) Natrium: 0.4 g (max. 0.6 g) Vitamin A: 850 IE (max. 1700 IE) Vitamin D: 85 IE (max. 170 IE) Vitamin E: 8 mg Nassfutter (Rohmasse, auf 100 g): Rohprotein: > 5.5% Rohfett: > 1% Rohasche: < 2% Rohfaser: > 0.2% Feuchtigkeit: < 80% Kalzium: 0.23 g (max. 0.35 g) Phosphor: 0.13 g (max. 0.26 g) Natrium: 0.12 g (max. 0.18 g) Vitamin A: 250 IE (max. 500 IE) Vitamin D: 25 IE (max. 50 IE) Vitamin E: 2.5 mg Senioren/Junghunde Entsprechend dem Regelmechanismus nimmt generell mit dem Alter die Ca‐Verdaulichkeit ab, da auch der Bedarf sinkt. Bei jungen Hunden, insbesondere bei einer...
Schilddrüsenerkrankungen beim Hund
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Die Schilddrüse ist ein wichtiges hormonproduzierendes Organ. Wie auch beim Menschen können bei Hunden Über‐ und Unterfunktionen der Schilddrüse vorliegen und somit durch einen veränderten Hormonhaushalt im gesamten Organismus zu verschiedenen Beschwerden führen. Schilddrüsenunterfunktion Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) – kurz SDU – ist eine häufig unbemerkte, sich langsam entwickelnde Krankheit. Dies liegt vor allem daran, dass die Erkrankung keine spezifischen Symptome aufweist. Dennoch tritt sie von allen Drüsenerkrankungen bei Hunden am dritthäufigsten auf. Symptome Der Mangel an produzierten Schilddrüsenhormonen führt dazu, dass der Stoffwechsel aller Organe verlangsamt wird. Die angeborene Form äußert sich vor allem in einem Entwicklungsrückstand und fehlendem Wachstum. Eine altersbedingte SDU wird häufig als normale Alterserscheinung bewertet, da der Hund träge und lustlos wird. Allgemein können aber folgende Auffälligkeiten auf eine SDU hindeuten: lichtes...
Maremmano‐Abruzzese
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Der Cane da Pastore Maremmano‐Abruzzese (PMA) ist ursprünglich ein italienischer Hirtenhund, verbreitet in den Maremmanen und Abruzzen. In Deutschland gibt es nur wenige Züchter dieser Rasse und nur rund 130 registrierte Besitzer eines solchen Hundes. Dennoch erfreut sich die Rasse hier immer größerer Beliebtheit. Eingeordnet wird der Maremmano‐Abruzzese nach FCI unter den Hüte‐ und Treibhunden (ausgenommen Sennenhunde) und den Schäferhunden. Standard Rüde Größe: 65–73 cm Schulterhöhe Gewicht: 35–45 kg Farbe: weiß, Krallen, Nase und Lefzen schwarz, Augen mandelförmig und dunkel Kopf: sogenannter Bärenkopf, groß und breit mit proportionaler Nasenlänge, die Ohren sind dreieckig und mittelgroß Fell: lang und glatt mit buschiger Rute und ausgeprägtem Fellkragen im Halsbereich Hündin Größe: 60–68 cm Schulterhöhe Gewicht: 30–40 kg Farbe: weiß, Krallen, Nase und Lefzen schwarz, Augen mandelförmig und dunkel Kopf: sogenannter Bärenkopf, groß und breit mit proportionaler Nasenlänge...
Cairn Terrier
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Allgemeines Der Cairn Terrier ist eine von vier schottischen Terrierrassen. Er wurde als letzte dieser vier Rassen anerkannt, steht dem ursprünglichen Typ der schottischen Terrier aber noch am nächsten. Auf den Ausstellungen war er anfänglich selten zu sehen. Er galt als reiner Gebrauchsterrier. Auch heute noch ist der Cairn frei von Extremen und im besten Sinne des Wortes durchschnittlich. Standard Der Cairn erreicht laut Standard eine Größe zwischen 28 und 31 cm und soll zwischen sechs und acht kg wiegen. Die Realität sieht etwas anders aus. Die Größe kommt meist hin, obwohl auf Ausstellungen auch oft Cairns mit Größen um die 35 cm zu sehen sind. Das Gewicht schwankt je nach Größe und Statur zwischen sieben und zehn kg. Das Fell des Cairn besteht aus einer dichten Unterwolle und harschem Deckhaar. Das Deckhaar sollte zwei bis vier Mal im Jahr von Hand getrimmt werden. Dann ist der Cairn äußerst pflegeleicht. Kletten finden kaum Halt, Schmutz lässt sich einfach ausbürsten, bei...
Scheinträchtigkeit beim Hund
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Bei sehr vielen Hündinnen kommt es vor, dass sie nach der Läufigkeit scheinträchtig werden. Das hat seinen Ursache im Erbe der Wölfe. Im Wolfsrudel pflanzt sich immer nur die Alphahündin fort, obwohl alle ausgewachsenen Hündinnen des Rudels etwa zeitgleich läufig sind. Sollte die Alphahündin ausfallen, so stehen dann die anderen Hündinnen zur Verfügung, um den Wurf groß ziehen zu können. Bei den meisten Hündinnen heute merkt man die Scheinträchtigkeit nur daran, dass sie genau zu der Zeit, wenn sie werfen würden, etwas Milch in der Milchleiste haben. Manche Hündinnen sind aber auch mental dadurch sehr belastet und fangen an, Spielzeuge und ähnliches zu bemuttern, was man unterbinden sollte, damit sich die Hündin da nicht zu arg hineinsteigert. Am besten lenkt man die Hündin in der Zeit mit viel Bewegung und Spaziergängen ab, damit sie gar keine Zeit hat sich darein zu steigern. Sollte es dazu kommen das in der Milchleiste zu viel Milch ist, sollte man unbedingt zu einem Tierarzt...
Magendrehung beim Hund
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Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße abgeschnürt und unterbrochen, auch Speiseröhre und Darm werden verschlossen. Der Magen gast auf, da es kein Entweichen aus dem Magen gibt. Eine Magendrehung ist ein absoluter NOTFALL, wird sie nicht erkannt stirbt der Hund oft schon innerhalb einiger Stunden. Das Abdrücken der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Körper des Hundes, es führt zu einem Kreislaufkollaps. Ursachen und Risikofaktoren Die Ursachen für eine Magendrehung sind immer noch nicht genau bekannt. Es gibt viele Studien zu dieser Thematik, dabei wurden bekannte vorbeugende Maßnahmen untersucht, wie hochgestellte Näpfe, eingeweichtes Trockenfutter oder strikte Ruhephasen nach dem Essen. Es zeigte sich, dass all das kaum Einfluss auf die Entstehung einer Magendrehung hat. Hoch gestellte Näpfe z. B. sollen das Risiko sogar erhöhen. Viele Halter betroffener Hunde berichten zudem, dass ihre...
Kastration beim Hund
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Im Tierschutz werden sie alle kastriert, egal ob Rüde oder Hündin. Adoptiert man einen Welpen aus dem Tierschutz, so steht im Vertrag häufig die Auflage, den Hund im entsprechenden Alter kastrieren zu lassen. Aber auch wenn man nicht an eine solche Klausel gebunden ist, stellt sich häufig die Frage, ob man den eigenen Hund kastrieren lassen sollte. Welche Vor‐ und Nachteile hat eine Kastration bei Rüde und Hündin? Und sollte man vielleicht lieber nur sterilisieren? Der Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration Bei einer Sterilisation werden nur Samenstrang oder Eileiter durchtrennt. Die Keimdrüsen bleiben, im Gegensatz zu Kastration, erhalten. Sterilisierte Hunde können sich nicht mehr fortpflanzen, Sexualhormone werden jedoch weiter gebildet. Eine Sterilisation hat also außer dem Beenden der Fruchtbarkeit keinen Einfluss auf das Verhalten oder die Körperentwicklung. Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen des Hundes operativ entfernt. Beim Rüden werden dabei die Hoden...
Arthrose beim Hund
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Arthrose befällt die Gelenke und kann mit einer Hüft‐ oder Ellbogendysplasie einhergehen. Im Verlauf der Krankheit wird das Knorpelgewebe im Gelenk geschädigt, was zu einer verminderten Bewegungsfähigkeit und Anfälligkeit führt. Arthrose kann für den Hund ohne Behandlung auch schmerzhaft werden. Auch der Befall einzelner Gelenke, wie zum Beispiel nur eines Vorderbeines, ist möglich. Am häufigsten treten beim Hund Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose), Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) und Spondylose/Spondylarthrose (betrifft die kleinen Gelenke an der Wirbelsäule) auf. Ursachen angeborene Fehlstellung und damit Fehlbelastung eines Gelenks HD, ED und OSD entzündliche Veränderungen (Rheuma, Arthritis) altersbedingte Arthrose, meist durch obige Faktoren ausgelöst oder begünstigt Symptome Meist sind die Hunde nach und nach in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, können schwerer aufstehen und abliegen, beginnen zu humpeln oder eine entlastende aber unnatürliche Haltung einzunehmen...
Der Deutsche Boxer
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Geschichte Der Boxer stammt aus Deutschland, daher auch der Name Deutscher Boxer. Sein Vorfahre ist der Kleine bzw. der Brabanter Bullenbeißer. Die damalige Zucht lag in den Händen von Jägern, demnach wurden die Boxer auch für die Jagt eingesetzt. Sie waren dazu da, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und so lange festzuhalten, bis der Jäger kam und es erschoss. In München wurde 1895 der Erste «Boxer Club» gegründet. Erst 10 Jahre später wurden die Rassenstandards entwickelt. Verwendung Von dem früheren Jagdhund wird heute kaum bis gar kein Gebrauch mehr gemacht. Heute wird er eher als Familien‐, Wach‐, Begleit‐, Schutz‐, oder Sporthund, bei der Fährtensuche, Rettungshundearbeit und anderen Tätigkeiten anzutreffen. Boxerpflege: Die Fellpflege bei einem Boxer ist kaum aufwendig. Hin und wieder sollte man das Fell mit einer Bürste, die entweder kürzerer Borsten oder Gumminoppen hat ausbürsten um die abgestorbenen Haare des Unterfells zu entfernen. Wesen Der Boxer wird...
Grundlagen der Hundehaltung
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Wer sich einen Hund als Familienmitglied anschaffen möchte, sollte sich über die Ansprüche, die ein Hund stellt, im Klaren sein. Fragen vor der Anschaffung Wie viel Zeit kann ich mich täglich mit dem Hund beschäftigen? Je nach Alter und Rasse des Hundes kann die Hundehaltung eine sehr zeit‐intensive Beschäftigung werden, denn ein Welpe z. B. muss anfangs alle 2 Stunden spätestens raus, damit er schnell lernt, stubenrein zu werden. Auch ein ausgewachsener Hund muss nach der Nachtruhe möglichst bald raus, um sich lösen zu können – also vor dem Frühstück. Damit der Hund aber ausgelastet ist und nicht auf dumme Ideen kommt, braucht er dann mindestens 2‐mal am Tag intensive Beschäftigung und Bewegung. Vor der Nachtruhe sollte er dann nochmal die Gelegenheit bekommen, sich zu lösen. Wie lange müsste der Hund alleine verbringen? Ein Hund kann lernen, auch mal eine Weile alleine zu verbringen. Diese Zeit sollte aber nicht länger als 4 Stunden am Stück sein. Für Berufstätige heißt das...
Dobermann
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Geschichte In den 1870 gern züchtete der Erschaffer «Friedrich Lois Dobermann» Hunde, die wachsame Hof‐ und Haushunde waren und bei der Polizei Einsatz fanden. Diese Aufgaben brachten ihnen den Namen «Gendarmenhunde» ein. Bis heute ist nicht genau bekannt, was alles eingekreuzt wurde, um den heutigen Dobermann zu bekommen. Heute ist der Dobermann weniger Gebrauchs -, sondern vielmehr Begleit‐ und Familienhund. Standard Der Dobermann wird 63 cm bis 72 cm groß, bei einem Körpergewicht von bis zu 45 kg. Das Fell ist kurz und glatt anliegend. Anerkannte Farben sind braun mit rotbraunen Abzeichen und schwarz mit rotbraunen Abzeichen. Die Ohren sind hängend, mittelgroß und abgerundet. Die Rute ist lang und wird hoch getragen. Charakter Der Dobermann ist eine intelligente und temperamentvolle Rasse, die viel körperliche und geistige Beschäftigung benötigt. Er ist zuverlässig und besitzt einen angeborenen Wach‐ und Schutztrieb. Früh sozialisiert ist er sehr verträglich mit Artgenossen...
Rhodesian Ridgeback
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Die uns bekannte Entstehungsgeschichte des Ridgeback -«Ridge» englisch für Kamm, führt zurück bis zu den Eingeborenenhunden der Khoi‐Khoi‐ und Bantustämme. In frühgeschichtlicher Zeit kamen wandernde Jäger‐ und Hirtenvölker mit diesen Hunden auf ihrem Wege quer durch Zentralafrika. Die schriftlichen Berichte dieser Kaufleute bestätigen das Vorhandensein von Eingeborenenhunden, «denen das Haar auf dem Rücken nach vorne wächst». Hund der Großwildjäger Diese Hunde waren für Berufs‐ und Großwildjäger von unschätzbarem Wert. Sie gingen mit ihren Großwildjäger auf Löwenjagd. Eine Gruppe von Hunden stellten den Löwen und hielten diesen solange in Schach, bis der Jäger kam, um das Ganze zu beenden. Paten an der Wiege dieses Sonderlings mit dem Ridge waren neben den Hunden der Khoi‐Khoi – auch die sehr alten Rassen der Massai – und Zuluhunde. Von den vierläufigen Europäern trugen besonders Airedales, Collies, Bloodhounds und Irish Wolfhounds zur Entstehung des Lion Dog bzw. des heutigen...
Tibet Terrier
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Geschichte Der Tibet Terrier stammt wie schon sein Name sagt aus dem Tibetanischen Hochland. Er ist ein Hirtenhund und hütet Yaks (kleinere Rinderart) und kam erst sehr spät in die Wohngemeinschaft der Menschen in Europa. Die Mönche dort dürfen ja nichts verkaufen, nur als Geschenk wurde später ein Hundepärchen nach Indien 1924 eingesiedelt. Dort kam auch der erste Wurf Welpen zur Welt. Von dort aus begann die Züchtung dann in England. Erst 1939 wurde in Deutschland ein Wurf Welpen bekannt. Die Eltern stammten wohl aus England. Viel Später, erst 1971 begann die Züchtung der Tibets in den Niederlanden. Aussehen Der Tibet wird etwa 35–40 cm groß (die Rüden etwas grösser). In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Hunde aber immer mehr die Schulterhöhe von 40 cm übersteigen. Vom Fell her hat er langes Harrkleid mit leichten Wellen, aber keine Locken. Er verliert sein langes Haarkleid nie, ein paar Haare aber schon. Das Unterfell verkrumpelt sehr schnell, weshalb der...