Kastration beim Hund
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Im Tierschutz werden sie alle kastriert, egal ob Rüde oder Hündin. Adoptiert man einen Welpen aus dem Tierschutz, so steht im Vertrag häufig die Auflage, den Hund im entsprechenden Alter kastrieren zu lassen. Aber auch wenn man nicht an eine solche Klausel gebunden ist, stellt sich häufig die Frage, ob man den eigenen Hund kastrieren lassen sollte. Welche Vor‐ und Nachteile hat eine Kastration bei Rüde und Hündin? Und sollte man vielleicht lieber nur sterilisieren? Der Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration Bei einer Sterilisation werden nur Samenstrang oder Eileiter durchtrennt. Die Keimdrüsen bleiben, im Gegensatz zu Kastration, erhalten. Sterilisierte Hunde können sich nicht mehr fortpflanzen, Sexualhormone werden jedoch weiter gebildet. Eine Sterilisation hat also außer dem Beenden der Fruchtbarkeit keinen Einfluss auf das Verhalten oder die Körperentwicklung. Bei einer Kastration werden die Keimdrüsen des Hundes operativ entfernt. Beim Rüden werden dabei die Hoden...
Arthrose beim Hund
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Arthrose befällt die Gelenke und kann mit einer Hüft‐ oder Ellbogendysplasie einhergehen. Im Verlauf der Krankheit wird das Knorpelgewebe im Gelenk geschädigt, was zu einer verminderten Bewegungsfähigkeit und Anfälligkeit führt. Arthrose kann für den Hund ohne Behandlung auch schmerzhaft werden. Auch der Befall einzelner Gelenke, wie zum Beispiel nur eines Vorderbeines, ist möglich. Am häufigsten treten beim Hund Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose), Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) und Spondylose/Spondylarthrose (betrifft die kleinen Gelenke an der Wirbelsäule) auf. Ursachen angeborene Fehlstellung und damit Fehlbelastung eines Gelenks HD, ED und OSD entzündliche Veränderungen (Rheuma, Arthritis) altersbedingte Arthrose, meist durch obige Faktoren ausgelöst oder begünstigt Symptome Meist sind die Hunde nach und nach in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, können schwerer aufstehen und abliegen, beginnen zu humpeln oder eine entlastende aber unnatürliche Haltung einzunehmen...
Der Deutsche Boxer
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Geschichte Der Boxer stammt aus Deutschland, daher auch der Name Deutscher Boxer. Sein Vorfahre ist der Kleine bzw. der Brabanter Bullenbeißer. Die damalige Zucht lag in den Händen von Jägern, demnach wurden die Boxer auch für die Jagt eingesetzt. Sie waren dazu da, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und so lange festzuhalten, bis der Jäger kam und es erschoss. In München wurde 1895 der Erste «Boxer Club» gegründet. Erst 10 Jahre später wurden die Rassenstandards entwickelt. Verwendung Von dem früheren Jagdhund wird heute kaum bis gar kein Gebrauch mehr gemacht. Heute wird er eher als Familien‐, Wach‐, Begleit‐, Schutz‐, oder Sporthund, bei der Fährtensuche, Rettungshundearbeit und anderen Tätigkeiten anzutreffen. Boxerpflege: Die Fellpflege bei einem Boxer ist kaum aufwendig. Hin und wieder sollte man das Fell mit einer Bürste, die entweder kürzerer Borsten oder Gumminoppen hat ausbürsten um die abgestorbenen Haare des Unterfells zu entfernen. Wesen Der Boxer wird...
Grundlagen der Hundehaltung
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Wer sich einen Hund als Familienmitglied anschaffen möchte, sollte sich über die Ansprüche, die ein Hund stellt, im Klaren sein. Fragen vor der Anschaffung Wie viel Zeit kann ich mich täglich mit dem Hund beschäftigen? Je nach Alter und Rasse des Hundes kann die Hundehaltung eine sehr zeit‐intensive Beschäftigung werden, denn ein Welpe z. B. muss anfangs alle 2 Stunden spätestens raus, damit er schnell lernt, stubenrein zu werden. Auch ein ausgewachsener Hund muss nach der Nachtruhe möglichst bald raus, um sich lösen zu können – also vor dem Frühstück. Damit der Hund aber ausgelastet ist und nicht auf dumme Ideen kommt, braucht er dann mindestens 2‐mal am Tag intensive Beschäftigung und Bewegung. Vor der Nachtruhe sollte er dann nochmal die Gelegenheit bekommen, sich zu lösen. Wie lange müsste der Hund alleine verbringen? Ein Hund kann lernen, auch mal eine Weile alleine zu verbringen. Diese Zeit sollte aber nicht länger als 4 Stunden am Stück sein. Für Berufstätige heißt das...
Dobermann
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Geschichte In den 1870 gern züchtete der Erschaffer «Friedrich Lois Dobermann» Hunde, die wachsame Hof‐ und Haushunde waren und bei der Polizei Einsatz fanden. Diese Aufgaben brachten ihnen den Namen «Gendarmenhunde» ein. Bis heute ist nicht genau bekannt, was alles eingekreuzt wurde, um den heutigen Dobermann zu bekommen. Heute ist der Dobermann weniger Gebrauchs -, sondern vielmehr Begleit‐ und Familienhund. Standard Der Dobermann wird 63 cm bis 72 cm groß, bei einem Körpergewicht von bis zu 45 kg. Das Fell ist kurz und glatt anliegend. Anerkannte Farben sind braun mit rotbraunen Abzeichen und schwarz mit rotbraunen Abzeichen. Die Ohren sind hängend, mittelgroß und abgerundet. Die Rute ist lang und wird hoch getragen. Charakter Der Dobermann ist eine intelligente und temperamentvolle Rasse, die viel körperliche und geistige Beschäftigung benötigt. Er ist zuverlässig und besitzt einen angeborenen Wach‐ und Schutztrieb. Früh sozialisiert ist er sehr verträglich mit Artgenossen...
Rhodesian Ridgeback
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Die uns bekannte Entstehungsgeschichte des Ridgeback -«Ridge» englisch für Kamm, führt zurück bis zu den Eingeborenenhunden der Khoi‐Khoi‐ und Bantustämme. In frühgeschichtlicher Zeit kamen wandernde Jäger‐ und Hirtenvölker mit diesen Hunden auf ihrem Wege quer durch Zentralafrika. Die schriftlichen Berichte dieser Kaufleute bestätigen das Vorhandensein von Eingeborenenhunden, «denen das Haar auf dem Rücken nach vorne wächst». Hund der Großwildjäger Diese Hunde waren für Berufs‐ und Großwildjäger von unschätzbarem Wert. Sie gingen mit ihren Großwildjäger auf Löwenjagd. Eine Gruppe von Hunden stellten den Löwen und hielten diesen solange in Schach, bis der Jäger kam, um das Ganze zu beenden. Paten an der Wiege dieses Sonderlings mit dem Ridge waren neben den Hunden der Khoi‐Khoi – auch die sehr alten Rassen der Massai – und Zuluhunde. Von den vierläufigen Europäern trugen besonders Airedales, Collies, Bloodhounds und Irish Wolfhounds zur Entstehung des Lion Dog bzw. des heutigen...
Tibet Terrier
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Geschichte Der Tibet Terrier stammt wie schon sein Name sagt aus dem Tibetanischen Hochland. Er ist ein Hirtenhund und hütet Yaks (kleinere Rinderart) und kam erst sehr spät in die Wohngemeinschaft der Menschen in Europa. Die Mönche dort dürfen ja nichts verkaufen, nur als Geschenk wurde später ein Hundepärchen nach Indien 1924 eingesiedelt. Dort kam auch der erste Wurf Welpen zur Welt. Von dort aus begann die Züchtung dann in England. Erst 1939 wurde in Deutschland ein Wurf Welpen bekannt. Die Eltern stammten wohl aus England. Viel Später, erst 1971 begann die Züchtung der Tibets in den Niederlanden. Aussehen Der Tibet wird etwa 35–40 cm groß (die Rüden etwas grösser). In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Hunde aber immer mehr die Schulterhöhe von 40 cm übersteigen. Vom Fell her hat er langes Harrkleid mit leichten Wellen, aber keine Locken. Er verliert sein langes Haarkleid nie, ein paar Haare aber schon. Das Unterfell verkrumpelt sehr schnell, weshalb der...
Rottweiler
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Von den sechs Diensthunden ist der Rottweiler der grösste und schwerste. Er gehört einer der ältesten reingezüchteten deutschen Rassen an und lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Die Hunde zogen mit den römischen Legionen über die Alpen, beschützten die Menschen und trieben das Vieh. Im Raum um Rottweil trafen diese Hunde mit den einheimischen Hunden zusammen. Während seiner langen Geschichte war der Rottweiler nie arbeitslos, aber auch nie ein Mode‐ oder Luxushund. Von schwäbischen Rittern wurde er zur Jagd auf wilde Bären gehalten. Schwer und mächtig musste er dafür sein, so wie wir ihn auch heute zu sehen gewohnt sind; dabei wendig und ausdauernd. Als im Mittelalter die Bärenjagd beim süddeutschen Adel recht beliebt wurde, vergrößerte sich auch die Zahl der Rottweiler. Diesen Namen führten sie damals allerdings noch nicht. Sie wurden nicht wie die «edlen Doggen» an den Fürstenhöfen gehalten und gezüchtet, sondern bei Bauern und Hirten einquartiert; übrigens nicht zur...
Bernhardiner
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Geschichtliches Über die Urahnen des heutigen Bernhardiners gibt es mehrere Theorien und Vermutungen. Prof. Dr. Albert Heim begann seinen Vortrag am 23.04.1927 in Bern mit den Worten «Der Bernhardiner gehört zu den doggenartigen Hunden!». Er führte weiter auf, dass die Römer über die Alpen Hunde in das Gebiet der heutigen Schweiz mitbrachten. Diese römischen Hunde, die «Molosser», bezeichnete er als die Ahnen der Bernhardiner. Wiederum wird behauptet dass die Herkunft der Hospizhunde im Dunkeln liege. Tibetdoggen, wie Neufundländer wurden vermutlich in den damaligen Schlag des Kurzhaarigen Bernhardiners eingekreuzt, um den heutigen «modernen» langhaarigen Bernhardiner zu erhalten. Nicht umstritten ist es, dass der ursprüngliche Bernhardiner als Rettungshund diente und so im Schnee verirrten Wanderern half. Sein berühmtes Schnapsfässchen um den Hals des Bernhardiners brachte den Verschütteten die nötige Wärme. Der wohl berühmteste Bernhardiner aller Zeiten, ist der Stockhaar Rüde...
Grundlagen der Farbmaushaltung
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Um den Farbmäusen ein schönes Zuhause zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und das ihren Ansprüchen entspricht, sollte man die folgenden Punkte unbedingt beachten. Bei falscher Haltung können die Tiere Verhaltensstörungen entwickeln und krank werden; ihre Lebenserwartung kann sich durch falsche Haltung deutlich verkürzen. Geeigneter Käfig Farbmäuse benötigen einen GUT BELÜFTETEN Käfig. Daher eignen sich Aquarien /Terrarien nur bedingt. Bei einem Aqua/Terra sollte die Tiefe (Breite) auf jeden Fall größer sein als die Höhe, damit die Luft zirkulieren kann. Außerdem sollte man es um einen vergitterten Aufbau ergänzen, damit die Mäuse auch einen Bereich mit optimaler Belüftung zur Verfügung haben. Geeigneter sind gekaufte GITTERKÄFIGE (Gitterabstand maximal 1 cm, besser nur 0,7 cm,) da sonst kleine Mäuse unter Umständen entwischen oder im Gitter hängenbleiben können. Hier ist darauf zu achten, dass möglichst keine Plastiketagen vorhanden sind (diese sollten durch Holzetagen ersetzt...
Bockgruppen bei Meerschweinchen
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Immer noch hält sich zuweilen hartnäckig das Vorurteil, man könne Meerschweinchenböcke nicht zusammenhalten. Das ist nicht richtig – genauso wenig zutreffend aber die Behauptung, Bockgruppen seien vollkommen unkompliziert. Wahr ist: Die Haltung zweier oder mehrerer Meerschweinchenböckchen in einer reinen Bockgruppe ist sehr gut möglich, es müssen aber einige Voraussetzungen erfüllt werden. Die Schlüssel zu einer glücklichen Männerfreundschaft Platz Klingt einfach – ist es auch. Bockgruppen bei Meerschweinchen benötigen in der Regel mehr Platz als Weibchen‐ oder Haremsgruppen. Als Faustregel gilt daher: Pro Bock mindestens 0,5 bis 1 m² Grundfläche (d. h. ohne Etagen gerechnet!). Der halbe Quadratmeter pro Meerschweinchen ist dabei wirklich das absolute Minimum. Ausreichend Platz ist ein entscheidender Faktor bei Bockgruppen und mit großen Gehege erhöht man die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Jungs harmonisch zusammenleben! Für zwei Meerschweinchenböckchen sollte also eine...
Steckbrief: Antennenwels
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Er hat viele Namen: blauer Antennenwels, brauner Antennenwels, Putzer, Saugmaul, Ancistrus, Antenni, Algenputzer, Scheibenputzer oder einfach nur Wels. Gemeint ist immer er, der vermehrungsfreudige relativ anspruchslose Wels der zur Gattung Ancitrus gehört, dessen genaue Art aber nicht mehr zugeordnet werden kann. Wie sieht der Antennenwels aus? Wir reden hier von einem meist brauen Harnischwels mit Saugmaul, sein Körper ist – je nach Stimmung bräunlich mit kleinen hellen Punkten oder braun gelblich gefleckt (auch hier sind die Punkte noch zu erkennen). Ausgewachsene Männchen tragen eine stattliche Anzahl von Antennen und werden meist etwas größer als die Weibchen. Er erreich 12–15cm Körperlänge. Inzwischen gibt es eine reihe von Zuchtformen, z. B. Den Schildpatt‐Ancistrus, Gold‐Ancistrus oder Schleier‐Ancistrus. Wie viele Antennenwelse sollte man halten? Je nach Becken Größe ein Männchen und ein bis zwei Weibchen. Aber auch die Einzelhaltung nehmen sie einem nicht böse. Möchte...
Das Biotopaquarium für Neons
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Da es sich bei den Neons um Schwarzwasserfische handelt, ist ein Aquarium ohne Pflanzen gar nicht so eine schlechte Idee, da in diesen Gewässern am Naturstandort auch so gut wie keine Pflanzen vorkommen, dafür jedoch viele im Wasser versunkene Wurzeln und Hölzer sowie eine dicke Laubschicht auf dem Boden. Das Wasser dort ist durch Huminsäuren stark braun gefärbt, sehr weich und hat einen sauren PH‐Wert. Um ein Biotopaquarium für Neons zu machen, sollten diese Voraussetzungen möglichst erfüllt werden. Die Braunfärbung des Wassers erreichst Du durch eine Filterung über Torf und die Verwendung von vielen Wurzeln. Einen tollen Effekt bekommt man, indem man nun das Aquarium nur ganz schwach beleuchtet. Hierzu nimmt man am besten kleine und schwache Halogenspots mit einem möglichst kleinen Abstrahlwinkel. So entstehen im Aquarium Lichtkegel, die die Illusion einzelner Sonnenstrahlen, die durch ein Blätterdach scheinen, ergeben. Die Fische bleiben so fast unsichtbar und nur der blaue...
Ein Aquarium einrichten
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Bevor man ein Aquarium einrichten kann, muss man sich erst einmal Gedanken darüber machen, ob ein Aquarium das Richtige für einen ist. Denn ein Aquarium kostet sehr viel Geld. Nicht nur die Anschaffung, sondern auch die Jahre danach muss man Strom, Wasser und das, was sonst noch anfällt, bezahlen. Zudem benötigt ein Aquarium sehr viel Pflege und ist deshalb auch kein Dekogegenstand, sondern ein arbeitsreiches Hobby. Größe des Aquariums Diese Frage ist ganz leicht beantwortet! Für einen Anfänger empfiehlt sich eine Beckengröße zwischen 112 und 200 L zu wählen. Damit erhält man ein großes Beckenvolumen, dass kleiner Pflegefehler verzeiht und hat eine große Auswahl an möglichen Pfleglingen und Einrichtungsmöglichkeiten bietet. Je nach Platz und Bedarf kann sich die Aquariengröße aber von 12 bis über 1000 L erstrecken. Standort des Aquariums Der Standort eines Aquariums muss sorgfältig ausgewählt werden. Das Becken sollte in einer dunklen und ruhigen Ecke stehen (nicht neben einer...
Chihuahua
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Geschichte Der Chihuahua ist eine der ältesten Hunderassen der Welt, den genauen Ursprung zu bestimmen ist deshalb relativ schwer. Am verbreitetsten ist die Theorie, der Chihuahua stamme aus Mexiko. Dort wurden haarlose Hunde zum Verzehr gehalten. Noch heute gibt es Würfe mit „nackten“ Welpen, worauf sich diese Theorie ebenfalls stützt. Doch ensteht dieses Fehlen von Fell durch eine Genkombination, die einen bläulichen Farbton hervorruft und teilweise kahle Stellen verursacht. Ähnlich ist der geschichtliche Abriss des VDH: So soll der Chihuahua von dem Techichi abstammen, einer Rasse aus Mexiko. Er wurde domestiziert und der heilige Hund der Tolteken. (7.–9. Jahrhundert v.Chr.) In den 60er Jahren kam eine zweite Theorie auf. Eine der ersten Chihuahua‐Züchterinnen Englands arbeitete mit Archäologen und Wissenschaftlern zusammen und war der Meinung, der Chihuahua stamme aus Ägypten. Dort fand man in Gräbern Überreste kleiner Hunde mit Fontanelle, welche typisch für die Rasse war...
Farbmausnachwuchs
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Nicht wenige Mäusehalter haben den – auf den ersten Blick nachvollziehbaren – Wunsch, einmal Mäusebabies aufwachsen zu sehen. Sind es doch so niedliche, unkomplizierte und kleine Tierchen, die sich so problemlos vermehren lassen. Die süßesten Babies behält man einfach selber, und den restlichen Nachwuchs bekommt man schon irgendwie unter… Leider ist es mit diesen Gedanken bei Weitem nicht getan! Zu einer verantwortungsvollen Zucht von Mäusenachwuchs gehört weit mehr, als ein Mäusemännchen und ein Mäuseweibchen zusammenzusetzen. Einem «normalen» Mäusehalter ist daher aus folgenden Gründen dringend von der «Zucht» eigener Mäusebabies abzuraten: In den meisten Fällen (Zooladenkauf/Tierheimmäuse/private Vermittlung) weiß der Halter nichts über die Herkunft seiner Mäuse, geschweige denn über deren genetische Voraussetzungen. Tiere aus Zooläden (und somit letztendlich auch die meisten Tierheimmäuse bzw. Tiere aus privater Vermittlung) stammen in der Regel aus sogenannten...
Literatur rund ums Meerschweinchen
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Ratgeber zur Meerschweinchenhaltung Morgenegg, Ruth: Artgerechte Haltung – ein Grundrecht auch für Meerschweinchen. [Obfelden] : tbv, 2005, 3., leicht veränd. Aufl. ISBN 978−3−95226−610−6, Preis: EUR 22,00. Pelz, Ilse: Mehr über Meerschweinchen: Rassen – Haltung – Vererbung. Oertel & Spörer, 4., überarbeitete Auflage. ISBN 978−3−88627−312−6, Preis: EUR 19,90. Ratgeber der Meerschweinchenhilfe e. V., Preis: EUR 8,00, zu beziehen über Meerschweinchenhilfe. e. V. Sielmann, Heinz /Toll, Claudia: Meerschweinchen: Erleben, verstehen, beschäftigen. Kosmos‐Verl., 2005, 1. Aufl. ISBN 978−3−44010−242−8, Preis: EUR 7,95. Wilde, Christine: Traumwohnungen für meine Meerschweinchen. Ulmer‐Verl., 2009, 1. Aufl. ISBN 978−3−80015−767−9, Preis: EUR 14,90. Fachliteratur Medizin Ewringmann, Anja /Glöckner, Barbara: Leitsymptome bei Meerschweinchen, Chinchilla und Degu. Stuttgart : Enke, 2005, 1. Aufl. ISBN 978−3−8304−1055−3, Preis: EUR 49,95. Hamel, Ilse: Das Meerschweinchen als Patient...
Anschaffung von Farbmäusen
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Einzelhaltung oder Gruppenhaltung? Farbmäuse sind sehr gesellige Tiere. Sie sollten daher auf jeden Fall mindestens zu zweit gehalten werden. Für Anfänger empfiehlt sich eine Gruppe von zwei bis vier weiblichen Farbmäusen. Weibchen sind in der Regel friedlich und eher geruchsneutral. Von der Haltung unkastrierter Farbmausmännchen ist dringend abzuraten, da diese über kurz oder lang blutige Revierkämpfe ausfechten (auch wenn sie aus einem Wurf stammen!) Diese Kämpfe können durchaus auch tödlich enden. Außerdem sind unkastrierte Farbmausmännchen sehr geruchsintensiv, da sie ihr Revier ausgeprägt markieren. Kastrierte Farbmausmännchen kann man hingegen ähnlich problemlos wie Weibchen halten – entweder in einer reinen Kastratengruppe oder aber in einer gemischten Gruppe mit Weibchen. Gemischtgeschlechtliche Gruppen von Weibchen und unkastrierten Männchen verbieten sich von allein, denn Mäuse vermehren sich rasant, und innerhalb von wenigen Wochen kann man locker auf über 100 Mäusen...
Steckbrief: Chinesische Streifenschildkröte
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Artname Chinesische Streifenschildkröte (Ocadia sinensis) Herkunft Die chinesische Streifenschildkröte ist in Ost‐, bzw. Südostchina, Teilen Vietnams, Taiwan und Hainan heimisch. Aussehen Die bis zu 30 cm großen Tiere besitzen einen relativ flachen und dreigekielten Carapax. Ihre Grundfärbung ist braun, wobei diese, je nach Herkunft, auch rötlich oder vermehrt dunkel sein kann. Die Kiele sind meist heller gefärbt. Ihren Namen erhielt sie auf Grund der feinen Färbung ihrer Gliedmaßen und Weichteile. Tiere, die aus den Populationen Taiwans stammen, weisen äußerliche Unterschiede auf: Ihr Carapax ist schmaler und dunkler gefärbt und auf ihren Rippen‐ und Wirbelschildern bleiben die rötlichen Markierungen, welche normalerweise nur bei Jungtieren zu sehen sind, auch im Alter erhalten. Geschlechtsunterschiede Weibliche Tiere werden deutlich größer und vor allem massiger. Die Männchen besitzen dazu einen dickeren Schwanzansatz. Haltung Man sollte die Tiere nach...
Australian Terrier
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Geschichte Im 18./19. Jahrhundert wanderten englische und schottische Siedler nach Australien aus und brachten dabei ihre Hunde mit. Darunter waren viele Terrier, so auch ein rauhaariger Typ in rot mit schwarzer Decke. Dieser Terrier zusammen mit Yorkshire, Scotch, Norwich, Cairn und vermutlich noch andere Terriern gründeten den Australian Terrier in blue and tan. Die roten Aussies entstanden vermutlich durch Einkreuzung von roten Terriern wie den Irish, Norwich und Cairn Terriern. Bei diesen Hunden achtete man vorerst nicht auf das Aussehen, sondern auf Nützlichkeit und Widerstandsfähigkeit. Sie waren treue Wächter von Haus und Hof und meldeten mit ihrer relativ dunklen Stimme jeden Besucher schon von Weitem an. Sie wurden in Gruppen zum Schaftreiben eingesetzt, wobei sie den Schafen von Rücken zu Rücken sprangen, um schnell auf die andere Seite der Herde zu gelangen und sie erwiesen sich mit ihrer ausgeprägten Halskrause als geschickte Schlangenjäger. Bald entwickelten sich zwei...
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